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im Zimmer des
verlor das Bewußtsein, egrl angelegt. Zugegen Beigerou und Chaurlct. war gleichfalls, nachdem war, herbeigeeilt. Trotz verschied Präsident Faure
ende
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sie Faure einen Nachfolger gäben, we'chcr £bte Republik gegen dictatorische Gelüste zu verlheidigen verstehe.
Bergtbens wurden Blutwaren d!e Aerzte Potani, Ministei Präsident Dupuy alle Hoffnung aufgtgeben oller ang wandten Mittel
um ein Hinfriste» auf Jahre handeln — es rasch und unerwartet eine jähe Katastrophe
Portiers war jederzeit ein Ausläufer zu Gängen in die Stadt bereit, und der Portier selbst hatte über« reichlich zu thun, all' die Fragen theilnehmender Freunde zu beantworten und die sich mit jeder Stunde häufenden Karten in Enpfang zu nehmen. ES verstand sich von selbst, daß „der Herr" für Jedermann unsichtbar blieb.
Seit heute war eine entschiedene Wendung zum Bessern eingetreten, die Gefahr war einmal wieder vorüber — aber —
Zum erstenmal seit einer für ihn unsagbar langen Zeit stieg Hansen wieder die zwei breiten Treppen, die zu seinem Atelier führten, hinauf.
Was er für eine Natur, wie die seine, in der ungestüm drängende Lebenslust zugleich mit dem heißen Blut des Künstlers pulsierte, waS eS für eine solche Natur sagen wollte, sich dem Zwang einer Lebensführung zu fügen, die wie unausgesetzt einschneidende Kette» an ihm zerrten, stundenlang in einem verdunkelten, dumpfen Krankenzimmer zu fitzen ohne Anregung, ohne selbst den Trost, »das geht vorüber, eS wird anders und besser" — hundertmal das „Du kannst nicht!" geg n das stürmende eigenwillige „Ich muß, ich möchte" zu setzen ... das hatte Gottfried Hanse» eben jetzt wieder an sich erfahre». Er streckte im Aufwärtsschreiten die Arme und dehnte die Glieder, wie wenn er eine Last ab- schütteln möchte. Ach, die Ketten zerrten und drückten nach wie vor, fie waren nur für den Augenblick ein winig gelockert. I» den großen lichtbraunen Augen lag ein eigener Ausdruck, wie fie jetzt über sich schaute», als ob irgend etwas den Mann mit Unwille» über sich selbst erfülle — irgend etwas, bei er doch außer Stande war, z« ändern.
Aber eben angelangt, fiel das von ihm ab, und er war wieder ganz Maler, ganz Künstler. Ein lieblicher
flüsterte Alles und huschte auf den Fußspitze» an einander vorüber, die zwei barmherzigen Schwestern
Duft strömt ihm entgegen. In einer prachtvollen antiken Vase war eine mächtige Blumengarbe geordnet — händevoll blauer und weißer Syringen, von Zweigen des Roth- und Weißdorns durchwirkt, darüber neigten sich die hängende» Büschel des Goldregens uud die blaßlila Traubendolven der graziösen Glyzinien, die im leise» Windhauch des einen, nur halbgeschloffenen Fensters kaum merkbar bebten.
Halte sie dal so angeordnet? Sollte ihn dies hier anmutheu, wie ein Gruß von ihr, hier bei seiner Arbeit, die sie nie mehr teilen, nie mehr genieße» durste? ES sah ihr so ähnlich . . .
Einen Augenblick tauchte er mit einem trüben Lächeln, dal seinem lebensvollen Gesicht fremd genug stand, sein Antlitz in das Blüthenmeer, ließ besten kühle Wellen barüber hinschmeicheln und ben berauschenden Duft auf seine Sinre wirken . . . uu- mittelbar darauf nahm er die gewaltige Base mit beiden Händen, trug sie in die „Todtenkommer", den großen Raum neben dem Altar, wo zurückgestellte Entwürfe gegen die Land lehnten und seine Modelle ihren Kleiderwechsel vollzogen, dann kam er zurück, schloß das Fenster, ließ mit zwei, drei Rucken die mächtigen Draperien halb nieder und ging rasch nach dem Innern des Ateliers, dort, wo auf breiter, niederer Staffelei sein neuestes, beinahe vollendete! Gemälde stand.--
Die Außenwelt «ar versunk.» für ihn. Seine Gestalten spräche» zu ihm, wie er zu ihnen. Es waren ihrer nur zwei auf dem Bilde, das er .Andacht" genannt hatte.
Bor einem in Holz geschnitzte», bunt angemalte» beinahe lebensgroßen Kruzifix, da! den gekreuzigte» Heiland in der landesüblichen, conventionellcn Auf- faffung zeigte, aber innerhalb dieser Auffastuug un- endlich lebenswahr gemalt war, stände» zwei weibliche
Kranken die ihr »och zugemessene Spanne Zeit möglichst zu erleichtern, zu verschönen, und von diesem einzige» Grsichtspunct aus traf Hansen seine Maßregeln, erstand für ein schweres Stück Geld die Billa, ließ sich in aller Eile ei» Atelier darin Herrichten und die Zimmer seiner Gattin möglichst bequem und wohnlich auSstatten . . . daS war einstweilen Alles!
Das hübsche, im heitersten Renaiffarcestil erbaute weiße Gebäude lag so verst-ckt in Baumgruppen, daß et» Fremder förmlich darnach suchen mußte. Der dazu gehörige Garte» war ungewöhnlich groß, ein wenig altmodisch zugestutzt und nicht besonders sorgsam gepflegt — seine Rasenplätze wurden nicht gleich grünem Sammet geschoren, fie zeigte» sich mit wilde» Marguerites und Veilchen durchsetzt, die Weißdorn- und Schneeballbüsche nickten vorwitzig in die geschlängelten Wege hinein, und die Syringen durften wuchern und blühe», so viel .sie immer wollten — ihr neuer Besitz» war der Ansicht, man solle sich entfalten lassen, was irgend entfaltungS- fähig sei in der Natur... im wirklichen Leben trage sich die! hübsche Schauspiel ohnehin selten genug zu!
Seit vier oder fünf Tage» hatte die io herrlichste Frühlingkpracht eingebettete Villa ihre Augen nicht aufgeschlage». Fast a» allen Fenstern waren die Vorhänge hrrabgeloffen, zwei oder drei kleine dunkle Coupes, die unverkennbar bin Stempel der Doctor- wage» trugen, hielten täglich stundenlang unter dem mit geflügelte», lachenden Genien geschmückten Portal ober fuhren langsam auf bem breite» Kiesweg, der sich davor hivdehnte, auf uud ab. 3n der Billa
plötzlicher Tod gestalte die Situation doppelt schwierig. Die republikanisch:» Journale appelliren an die Ein- müthigkeit der republikanischen Mitglieder des Con- gresses, damit sie Faure einen Nachfolger geben, welcher die Republik gegen dictatorische Gelüste zu veitheidigen verstehe. Außer den bereits genannten Candidaten werde» noch Freycivet, Bourgeois, Brisson, Cambon uud Constans von de» einzelnen Blättern für Bewerb» um die Präsidentschaft gehalten.
Clemenceau schreibt in d» „Aurore", eS wird an Bewerbern um die Präsidentschaft nicht mangeln. Faure hatte für eigene und für Rechnung anderer L chuldigeu es unternommen, die Revision der Dreyfus- sache zu verhindern. Man wird jetzt seine Nachfolger versteigern, um das abscheuliche Werk zu vollenden. Die Krone wird jenem znerkannt werden, welcher, unbekümmert um die Mittel, die Unschuld niederschmettert und dem Verbrechen Sttaflosigkeit zusichert. Der Artikel schließt mit den Worten: „Der Tag Dupuys und Freycinet's ist plötzlich angebrochen; ich stimme für Loubet!"
Wie wir geftet» im Leitartikel vorausgesagt, drückte Se. Majestät bet deutsche Kaiser der Wittwe des Präsidenten Faure sein Beileid aus und beauftragte ben beutschen Botschafter Grafen zu Münster, der französische» Regierung in seinem Namen Theilnahme auszusprechen und heute am Sarge des verstorbenen Präsidenten einen Kranz niederzulegen. Die Leiche des Präsidenten ist im Elysee ausgestellt. Gestern, und zwar von 3 bis 6 Uhr Nachmittags, wurden nur die Mitglieder der Regierung, des Parlaments, des diplomatischen Corps * und die hohen Würdenträger zu ber Bahre zugelassen; heute von 9 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags, erhält das Publikum Zutritt. Die Leichenfeier wird in ber Not«- Dame-Kirche, bie Beisetzung auf dem Pöre-Lachaise ftattfinben. Die Bei. setzungsfeierlichkeit wird Nationalsache sein. Die Theater sind geschlossen. Im Ministerrath theilte der Minister-Präsident Dupuy mit, daß der Senats Präsident Loubet für heute (Sonnabend) Mittag 1 Uhr den Zusammentritt de! Kongresses für bie Vornahme der Präsidentenwahl bestimmt habe. Ngch dem Ministerrath begaben steh sämmtliche Minister in das Elysee, um der Familie des verstorbenen Prästdenten ihr B.ileid auszusprechen. Alle Blätter widmen dem verstorbenen Präsidenten Faure weit» eingehende biographische und politische Ariikel und b.sprechen ausführlich bie etwaigen Konsequenzen bes TodeS des Präsidenten. Die meiste» Blätter heben das liebenswürdige, menschenfreundliche Wesen und bie Würde hervor, mit welcher er Frankreich nach außen repräfentirt habe. Sein plötzlicher Tob gestalte bie Situation boppelt schwierig. Die republikanischen Journale appellireu an die Einmüth'gkcit der republikanischen Mitglieb» bes Kongresses, damit
Inzwischen nahm Präsident Faure, der zu erkennen gab, daß er sich üder ben Ausgang tiefes Anfalles kein» Täuschung hingebe, herzlich Abschieb von seiner Frau, ber er für ihre beständige Liebe und Hingebung dankte, sowie von seinen Kindern, bann verabschiebeie er sich von Le Gall, dem er für seine innige, treue Mitarbeit dankte, und von seinem Ham Hofmeister, den er zu vergessen bat, daß er ihn manchmal auch angefahren habe und schließlich von seinem Kammerdiener Bridier.
Um 9 Uhr sank Präsident Faure zusammen und
Familie des Präsidenten nach einem Priester gesandt worden. Major Moreau traf einen Abb6 auf ber Straße und bat ihn, nach bem Elysee mitzukommen. Dieser ertheilte bann bem P äfideuten ber Republik die Sterbesakramente.
Cornely sagt im .Figaro": Wir sollten für einige Stunden unsere Zwistigkeiten vergessen und an bie Gefah-en benfen, welche uns bedrohen, falls das Parlament bei ber Wahl bes neuen Präsidenten biefelbe Leidenschaftlichkeit und dieselbe Verworrenheit an den Tag legt, wie bei ben legislativen Arbeiten. Wir können übrigers Vertrauen zu ber Exergie Dupuys haben, welches Niemaubem das Recht gegeben hat, an ber Geradheit seiner Intentionen zu zweifeln. — Das „Petit Journal" schreibt: Die Ohnmacht bes Staatschefs angesichts ber Dreyfus- Affaire hat ihn mit Sorge und Beklemmung erfüllt. Er erlag zweifellos bieser Last. Sein Enbe gewinnt dadurch einen tragischen Characi».
Der „Radical" schreibt: Wir grüßen achtungsvoll bie Hülle Faures. Wenn es auch nicht unser politischer Freunb war, so verschwindet mit ihm doch ein aufrichtiger Republikaner. — Der „Gaulois" sagt: Ter sechste Präsident ber Republik, ber siebente Staatschef feit Napoleon III. wirb in voller Kraft, ja mitten im Ruhme hinweggerafft. Er wirb im Andenken bei Männer leben, weniger wegen politischer Vrdienste, als du:ch bie Ereignisse, mit benen sein Name verbuuben bleibt: buiefj bie Allianz mit Ruß- lanb uub bie Wiederversöhnung mit Italien.
Andere Blätter widmen Faure eingehende biographische urb politische Artikel und besprechen in ausführlich» Weise die etwaige» Consequenze» seines Tobis. Die meisten heben sein liebenswürdiges, menschenfreundliches Wesen hervor und bie Würbe, mit ber er Frankreich nach außen repräsenttrte. Sein
_ genau um 10 Uhr, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, am Gehirn- schlag. Einige Augenblicke vorher war auf wieder- holtes, bringendes Bitten ber Gemahlin und ber
Umschau.
Nach Beenbignng des griechisch-türkische» Krieges gelang es ber beutschen Politik, im Interesse zahlreicher beutschen Sparer, die ihr Gel, in griechischen Staatspapieren argelegt habe», ein internationales Abkommen zu Staube zu bringen, wobnrch bas bankrotte Griechenland genötigt wurde, einen Theil seiner Finanz-Verwaltung unter die Ueberwachung einer europäischen Commission zu stellen. Seibern biefe mit vieler Mühe erzielte Einrichtung in Wirksamkeit ist, sinb bie auswärtigen Gläubiger Griechenlands nicht mehr schutzlos, sie erholten sichere Zinszahlung wenigsten für einen Theil ihres Capitols unb dürfen in Zukunft eine weitere Besserung ber Verhältnisse zu ihren Gunsten erhoffen. Auch ist eingetreten, was alle Sachkundigen vorausgesagt hatten, baß nämlich bie griechischen Finanzen sich j'tzt boch als bess-r erweise», wie die frühere uvorbentliche Wirthschaft sie erscheinen ließ. Die Ergebnisse ber im Wesentlichen ben erfolgreichen Bemühungen der deutschen Politik zu veidankenbe» europäischen Controlle sinb beßhalb auch als für Griechenland selbst Vortheilhaft längst anerkannt. Nichtsdestoweniger sträubt sich die Eigenliebe ber neuen Hellenen noch immer gegen die auswärtige Einmischung in bie Gelbverhältnisse ihres Staates, unb neuerdings ist es wieder zu Angriffen auf die Rechte ber europäischen Ueberwachungs - Behörde gekommen. Es handelte sich babei um grundlose Beschwerben, bie eine zur Unterstützung der Controll- Commission eingesetzte griechische Gesellschaft gegen diese erheben zu können glaubte. Die ganze Sache hätte an sich keine Beachtung verdient. Es wurde aber bald offenkundig, daß hinter der Klage führenden Gesellschaft die griechische Regierung stand, »nd daß man in Athen neue Brrhandlungen ber Großmächte herbeizuführen wünscht, um, wenn irgend möglich, die europäische Ueberwachung de: Finanzen Griechenlands wieder zu beseitigen. Der Plan war geschickt angelegt; gelang seine Durchführung, so wären die auswärtigen Gläubiger abermals um alle Bortheile gebracht worden, die ihnen unser Auswärtiges Amt nach langer Arbeit gesichert hatte. Auf griechischer Seite rechnet man damit, bie Sympathien mehrerer Mächte für das Land unb Volk ber Hellenen gegen bie deutsche Wachsamkeit aus- spielen zu können. Aber noch ehe die ftüher oft angemenbeten Echachzüge wiederholt werden konnten, waren schon au8 der Berliner Wilhelmstraße nach Athen so energische und unzweideutige Winke eriheilt worden, daß die griechische Regierung es für ge-
j ougenbliche» Stand der Dinge, das Lebe» der y”6en Frau in Gefahr brachte. Da der Künstler ohne sie reifen wollte, so gab er, wie er ihr •Winbre lächelnd betonte, „einstweilen" feine Idee bis die Aerzte sie soweit hergestellt haben würde», a $ fie ihn begleiten könne." Er wußte el, daß v**,n «ie die Rede sein würde, fie hatten es ihm *7 bei l.tzten Operativ» gesagt — el konnte sich
Felix Faure's Tod.
W. Paris, 17. Februar.
Heber bie letzten Augenblicke bes Präfi-
Jtiet, ieeten Faure wirb gemelbet: Um 6 Uhr Abends tat bet Piäsideni aus seinem Arbeitszimmer an
»je Thüre des austoßeubeu Büteaus seines Cabineis- directorS Le Gall unb sagte zu diesem: „Ich fühle ,ich unwohl. Komme» Sie zu mit". Le Gall eilte sofort auf ben Präsidenten, bet sich noch sehr pt aufrecht hielt, zu und geleitete ihn, tnbem er ihn tat Atme stützte, zu bem kleinen Sopha im Arbeit!» jimmet des Präsidenten. Faure griff sich mit der Md nach bem Kopfe und wiebeiholte, indem er ßch bie Stirne rieb: „Mit ist schlecht". Auf bie Sgnye Le Galls, war er am Sitze bes Uebels nwjfinbe, erwiderte ber Präsident, ber bei vollemBe- Iwchlsein geblieben wat: „ES ist eine allgemeine Mkchwäche. Mit wird schwindlig". Le Gall ließ sofort ben Chef bes Militärstaats, General Baillarb, sowie ben Cabinets-Uct.rdirector herbeirufen und bat tat letzteren, rasch einen Atzt holen zu lassen. Gleichzeitig hörte er, daß sich zufällig Dr. Humbert ki seinem Bruder, dem Major Hcmbert, im Elysee befand. Dieser richtete die ersten Fragen an deu käsidenten, gab ihm Schwefeläther zu athmen unb »achte dem Präsidenten, dessen Zustand anfänglich nicht besonders ernst schien, eine Coffein-Einspritzung. )et Präsident erholte sich j.doch nicht, sondern iflte wiederholt: „Mit mir geht'! zu Ende. Ich in titrieren, sicher vei loten. Et sprach den Wunsch Vs, seine Frau unb seine Kinder zu sehen.
Da sich sein Zustand von Minute zu Minute «Wimmerte, wurden telephonisch die Doctoren ianniltingue unb Cheulot herbeigerufen. Diese, zu taten halb auch Dr. Bergerson stieß, erkannten bald, gleich ber Präsibent dauernd b i B.wußtsein blieb, «tz die Lage äußerst ernst war. Gegen 8 Uhr ibends wurden die Frau und Kind» des Präst- taiten sowie Frau Berge durch die Aerzte von dem »»zweifelten Zustand Faure's benachrichtigt. Sie erschienen svgleich bei dem Präsidenten, ber auf seinem itt ein Feldbett verwandelten Kanapee ausgestreckt lieb. Wenige Minuten nach seinem Eintreffen kam lr. Launelongue, ber Le Gall vertraulich von seiner »isimislischen Auffassung unterrichtete. Le Gall hielt * für seine Pflicht, sogleich ben Ministerpräsidenten ^»uy hiervon in Kenniniß zu setzen. Letzterer er« lütte sich zum sofortigen Kommen bereit. Le Gall «merfte jedoch, daß sein Erscheinen vielleicht bie rämilie erschrecken unb ihr die ganze Schwere ber klar machen würbe. Darauf »klärte Dupuy, tt werbe, weiterer Benachrichtigung gewärtig, im »isterium bes Innern bleiben und liefe ben t» Ministern bie Nachricht zugehen.
MchM Mlmg.
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aprftttbStttag: Joh. Aug. Koch, Univ«rfitäts-Buchdruck»ei in Marburg. Verantwortlich für die Redattion: Redakteur M. Hartman» i» Marburg.
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kvaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zell- 25 Pfg. GDUUtats, 19. FkvMlir 1899. t. L. Daube & Eo., Frankfurt a. M„ Berkin, Hannover, Paris x.
: 20. Capitel.
Draußen in ber Nähe des Englischen Gartens, bie Lust vom frischen Laub buftet und kein , ^üalm und Staub ber Großstadt das Athmen er» I seitab von den Verkehrsadern, mitten
* ; Pf Sorten Gottfried Hansens Villa. Er hatte sie W nach seinem eigenste» Geschmack bauen lasien, Mt einmal so einrichten können. Hals über Kopf ber Kauf, hatte der Einzug bewerkstelligt werde» ^iie», der Künstler durfte noch froh sei», etwas einiger» Zweckentsprechendes gefunden zu habe». Im mit seiner überaus zarten Gemahlin eine schöne Reise zu unternehmen, die nicht nnr die Miche Orienttour, sondern einen längere Aufenthalt ^Aegypten wie im gelobten Land in sich schließen Eü» sah sich Gottstied Hansen gezwungen, dem 1%® herrlichen Plan zu entsagen, da bei seiner ein wohl schon seit lange versteckt gelegenes, ?tt<u«S qualvolles Leiden zum Ausbruch kam, das ?ütztrste Schonung und Pflege erferberte, ja, nach
st d i Schule des Levens Roman von Marie Bernhard.
(Fo ttrtzKNg.)