Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
Jlluftrirtes Sonntagsblatt.
•J
Volk beunruhigt.
diese
r e g i st r i r t.
um
wortete ihm, die Finken s.tzten ihr Helles, kleines
theil bilden!
(Fortsetzung folgt).
das werden
Im Parlament sorgfältig so pfl.'gt, zur
hier von an-
Beunruhigungen „Meine Herren*,
Mädchen gewendet, hinzu, „dann bleiben Sie auch nicht länger. Warum wollen Sie sich diesen vielen fremden Leuten wie ein Schaustück gaffen lasten?*
„Jetzt ist er schon eifersüchtig bei dem Gedanken, daß andere Augen als die seinigen sein neues Motiv zu sehen bekommen sollen!* flüsterte Lollo, Erni umfassend, dieser ins Ohr.
Wie zur Bestätigung dieser Bemerkung wandte sich Hansen auf seinem schmalen Waldpfad nochmals zurück und machte ein neues, ungeduldiges Zeichen mit der Hand, die Mädchen milchten gehen: Lollo lachte hinter ihm drein. Er hatte ihr gar nicht Lebewohl gesagt — es kümmerte sie aber wenig: sie betete den Maler in ihm an, — Im übrigen verlangte sie nichts von ihm.
„Komm, meine Süße, wollen wir ihm die Liebe thun?* fragte sie zärtlich und versuchte, Erni in ihren Armen von der Bank empor zu ziehen.
„Wem? Welche Liebe?* fragte diese, völlig in
Die Einbringung des Gesetzentwurfs wegen Ankaufs der Bernsteinwerke Stantten u. Becker in KöniSgberg i. Pr. lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bernsteingewinnung im Allgemeinen. Die Hauptfundstätte des Bernsteins
1000 Mark Grundgehalt auch in einer großen Stadt für auskömmlich und erwärmt sich für Schlachtsteuern. Eine Partei, die sich andauernd in solche Widersprüche verwickelt, muß schließlich jedes Vertrauen im Volke v rliereu." Der Freisinn hat das Vertrauen des Volkes längst verloren; nur das Vertraue» der Socialdemokratie verhilft ihm immer wieder auf die Beine.
Ueberdies finden wir eine origiuelle Selbstverspottung in folgender Auslastung der freisinnigen Königsberger „Hartung'schen Zeitung*:
„Es gtrbt kein Volk*, welche» so viel beunruhigt wird, wie das deutsche. Die geringste Kleinigkeit genügt, den Zustand der Beunruhigung hcrvorzu- rufen. Wenn eine neue Militärvorlage erscheint, wenn der Minister seine Zusage, das Vereinsrecht zu bester«, nicht erfüllt, wen« der Staat Lippe längere Zeit auf seinen rechtmäßige» Herrscher u«b die Stadt Berlin ein halbes Jahr auf ihren ersten Bürgermeister warten muß, immer fühlt sich
rechten Seite des Hauses gewendet, ein Redner der Linken zu sagen, „diese Politik versteht man im Lande nicht, Sie trage» mit solchen Dingen Beunruhigung in das Volk, wir sind Ihnen dankbar, daß Sie selber dem Volke die Augen öffnen*. Diese Rede wird so häufig gehalten, daß wir ernst- lich bezweifel» müssen, ob dem Volke wirklich die Augen geöffnet werden; kein Auge würde diese wiederholten Operationen aushalte». So gelangen wir zu dem weiteren Zweifel, ob das Volk sich überhaupt beunruhigt fühlt. Jedenfalls ist es eine merkwürdige Art der Beunruhigung, eine Beunruhigung, die ihre Inhaber durchaus nicht hindert, unmittelbar nach der Kemüthsaufwallung sich die Mütze über die Ohre» zu ziehen und einen konservativ - zufriedenen Schlaf zu thun. Wir möchten fast annehmen, als ob den guten Leute« durch ihre Abgeordneten, durch die Presse rc. e i n g e r e d e t würde, sie fühlten sich beunruhigt, während sie in W i r k l i ch k e i t gar nicht daran denken, sich die Verdauung stören zu lassen*.
Es gehört nicht viel Scharfblick dazu, um zu einem solchen Ergebnisse zu gelange», wie es die „Hartung'sch: Zeitung* hi.rmlt kund giebt. In der freisinnigen Presse aber ist cS sicherlich ein Unikum, daß ein Blatt einmal klipp und klar den Unfug darstellt, womit die Politiker der Linken immer und immer „Beunruhigungen* im Volke Hervorrufen wollen, obwohl sie bisher haben wahrnehmen muffen, daß ihre Stimmen nur den Erfolg der Stimme des Predigers in der Wüste haben.
Schneise sich aufthat. Damen in Hellen Kleidern, Kinder mit großen, weißen Hüten, Herren mit Shawls über dem Arm. Gottftied Hansen erhob sich hastig.
„Sauve qui peutl Ich tauche in mein Waldesduokel zurück. Darf ich „zum Wiedersehen* sagen?*
Das galt Erni, die ein leises „Hoffentlich!* zur Antwort gab.
„Und wenn ich Ihnen rathen darf,* fügte er hastig, bereits den Hut in der Hand, zu den beiden
ist die Provinz Ostpreußen. Dort hatte sich schon früh ein weitgehendes Recht der Landesgewalt auf den Bernstein ausgebildet. In der Zeit des deutschen Ordens waren die Strandbewohner an der ostpreußischen Küste gehalten, den Bernstein zu sammeln, zu schöpfe» und zu stechen und gegen geringen Lohn den OrdenSbe- amte» abzuliefern. Eine umfangreiche Bernsteinordnung wurde vom Großen Kurfürsten im Jahre 1644 erlasse». Danach wurde das Bersteinland in bestimmte Bezirke eingetheilt, die unter sogen. Strandreitern standen. Aufgabe dieser Strandreiter war es, die zur Bernsteingewinnung verpflichteten Strandbewohner ständig zu beaufsichtigen und Defraudafionen zu verhüten. Dieses System blieb bis in den Beginn des neunzehnten Jahrhunderts im Wesentlichen unverändert. Die immer geringer werdenden Erträge des Regals führten zu einer Aenderung der Nutzung. Im Jahre 1811 wurde das Regal an ein Konsortium größerer Kaufleute, später an einen einzelnen Kaufmann verpachtet. So blieb es bis zum Jahre 1835. Damals entschloß sich die Staatsregierung zur Verpachtung des Regals an die Strandbewohner. Dieser Zustand erhielt sich bis 1867. Vornehmlich wegen des betriebenen Raubbaues schloß die Staatsregierung bei der Neuveipachtung an die Strandbewohner das bis dahin allen Pächtern gestattete Grabe» nach Bernstein in den Uferwänden der See von der Verpachtung aus und behielt die freie Disposition da>über der fiskalischen Verwaltung vor. Das Recht zum Graben von Bernstein wurde den betreffenden Grundstückseigenthümern gegen bestimmte Nutzungsentschädigung überlasten. Auch der Firma Stauiien u. Becker in Königsberg und einigen anderen Unternehmern wurde im Laufe der folgenden Jahre die Errichtung von offenen Gräbereien am Strande vertragsmußig gestattet. Jetzt sollen die Bernsteinwerke und ihre Lagerbestände der letztgenannten Firma völlig in das Eigenthum des Staates für 9^/z Millionen Mark übergehen und auf Staatskosten betrieben werden.
Präsident Felix Faure t-
Aus Paris ging uns heute in aller Frühe die achricht zu, daß Felix Faure, der Nachfolger s Herrn Casimir - Pkrier auf dem" Präsidenten- chl der französischen Republik, gestern Abend gegen 0 Uhr g e st o r b e n ist. Wir haben in dir Stadt tfe überraschende Kunde ebenso bereits f.üh durch firablätter weiter verbreitet, als die ferner uns sh« gewordene Pariser Depesche, wonach Faure jitttn Abend gegen 6 Uhr sich in seinem Arbeits- AMkl unwohl fühlte, sodaß sein Cabinetschef Aerzte «beiholen ließ. Um acht Uhr verlor Faure das eirnßtsein »nd um zehn Uhr ist er dann, umgeben m seiner Familie, verschieden.
Eine in Paris alsbald von der „AgenceHavas* isgegebene Note besagt, daß der Ministerpräsident lrpuy sofort seine Minister-Collegen, die Präsident-n S Senats und der Kammer, sowie die Präfekten i französischen Departements von dem Ableben tae’8 benachrichtigte und sie ersuchte, Faure's Tod i Bevölkerung kundzugeben. Die Regierung ver- ifii sich auf die ganze Wachsamkeit der Prä- ctm und Unteipiäsecteu bei dieser schmerzliches Lage « Dinge.
Schmerzlich ist allerdings in gar mancher Beziehung es« plötzliche Tod Felix Faure's in jetziger kritischer W Frankreichs. In schwierigster Zeit hat Faure ine Präsidentschaft, unterstützt durch eine Anzahl hr geschickter Regierungsmänner, geführt, er erreichte t ersehnte Alliance mit Rußland und verstand es 8 Grunde dann in dec Dreyfussache recht gut, seine vson „über* dieser Affaire zu halten, von all' den elen Jutriguen und Machenschaften derselben unbe Hit zu bleibe». Möglich aber, daß er nach und ich doch ein Opfer der Gemüths-Erregung geworden i, die auch für ihn als Präsidenten diese der Mblik geradezu fatale Affaire in ihren einzelnen Nfen mit sich bringen mußte, er kann lediglich, mal sonst Krankheitsberichte über ihn nirgends vor- geu, dieser Affaire an Präsidentenstelle erlegen sein.
Die Phantasie der leicht erregbaren Franzosen üd noch mehr, als die ruhigeren deutschen Leser *. Faure's plötzlichen Tod allerhand Conjecturen Dseu. Man wird davon hören können, Faure sei ach Dreyfusianer, oder auch durch die Antidreyfusianer »gebracht worden, oder gar habe Geld der lonarchisten jetzt einen unentdeckten Giftmischer ge- Mkn. Besonnene Leute werden diesen Unsinn nicht wben, wohl aber werden sie auch in Deutschland 'erklärlich finden, wenn gleich im ersten Erlaß st die französische Regierung die W a ch s a m k e i t der käsecten und Unterpräfccten anruft. Ein günstigeres Ment zum Sturze der r.publicanischen Staats-
in Frankreich hat es seit Napoleons Absetzung vom grone nicht gegeben. Zudem sind gerade jetzt erst Men den Brüdern Victor und Louis Napoleon lt Meinungsverschiedenheiten geschlichtet, und unter 'itimmung der Exkaiserin Eugenie hat Prinz Louis »poleon die Erbrechte des Prinzen Victor
Nach amtlichen Berichten aus Kamerun ist Mitte December v. I. die Kaiserliche Schutztruppe urter Führung des Hauptmanns von Kamptz zur Bestrafung des bekannten Häuptlings und Sklavenräubers Ngila in der Richtung nach Aaunde auf- gebrochen. Die Sanga N g o k o - Exp ed itio» ist Ende December in Kinschassa am Stanleypool eingetroffen. Da alle Dampfer beschäftigt waren, sollte der Aufbruch zum Sanga Anfang Januar er- folgen In Boma hat sich der Leutnant Kramsta, der sich aus eigene Kosten nach Afrika begeben hat, der Expedition angeschloffen.
Gedanken; sie sah Lollo mit großen, verträumten Angen ins Gesicht.
„Wo ist Deine Seele, Erni? ftagte das Kind lachend und rüttelte sie sanft am Arm.
„Sie war ein wenig auf die Wanderschaft ge- gangen, in ein Gebiet, das sie noch nicht kannte!* gab das jungt- Mädchen zur Antwort. „Aber nun hat sie sich zurückgefuuden »nd wird Strafe bekommen dafür, daß sie nicht bet Lollo Daukelmann geblieben ist. Da sind diese fremden Leute wirklich beinahe dicht heran — Gott, wie das schreit und lacht! Komm' rasch!*
Sie rafften ihre Schirme auf nnd liefen davon.
„Erni,* fragte Lollo während dieser Flucht und guckte mit ihren llugen Schelmenaugen unter den Hut, bet jetzt toieber bas reizende Gesicht verschatttte, „Erni, aber bas bist Du mir schuldig, daß mußt Da mir sage»: wie findest Du ihn?*
„Wen? Deinen Hansen?*
„Ja, wen denn sonst? Es war ja doch kein Anderer dal*
„Das ist richtig! Unglaublich, waS man für geistreiche Fragen thun kann, wenn man so in Gedanken ist!*
„Ja, aber Dn hast mir darum meine geistreiche Frage noch nicht beantwortet!*
Erni sah sehr gesetzt »nd w:ise anS, als sie endlich erwiderte:
„Kind, ich bin doch keine sechzehn Jahre alt wie $ub. Wie kann ich mir denn so rasch ein llr-
Auf die Nachricht von der beabsichtigten H e r» stellung einer directeu Kabelverbindung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika schreibt der „New-Aork Herold*: „Der Plan wird auf allgemeine Zustimmung rechnen können. Jede telegraphische Verbindung zwischen fernen Ländern ist ein Beittag zur Auf-
Machdruck verboten.)
Schute des Lebens.
Roman von Marie Bernhard.
lF» ttetzrm«.-
Umschau.
Die Demokratie, besonders der für sie muster- giltige Freisinn hat am meisten die Begriffe Gerechtigkeit, Billigkeit und Volkswohl im Munde, in der Praxis aber sieht es bei ihnen jedoch ganz anders aus. So habe» z. B. jüngst die Berliner Stadtverordneten beschlossen, den Tarif der städtischen Wasserwerke herabzusetzen und damit den Hausbesitzern auf Kosten bet kommunalen Steue'zahler eine Liebesgabe bewilligt. Es wurde zwar zur Befürwortung dieser Maßnahmen daraus hingewiesen, daß diese Liebesgabe für jeden Hausbesitzer „nur* die Kleinigkeit von 20 Mk. jährlich betrage; im Budget der Stadt Berlin macht aber der durch die Summe der Hausbesitzer multiplizirte Betrag einen ganz erheblichen Posten aus. Statt den Ueberschuß eines kommunale» Betriebes — wie es sich von Rechts wegen gehört— der städtischen Gesammt- heit zukomm:n zu lassen, wird derselbe den Hausbesitzern zugewendet, die ohnedies in Berlin mehr als zu rechtfertigen ist, begünstigt werden. Wen» die Stadt aber angehalten wird, zu Kirchenbauten Beiträge zu leisten, die gar nicht so hoch sind wie die alljährliche, pro Kopf der Hausbesitzer mit 20 Mk. bewilligte Liebesgabe, bann wirb räson- nirt unb gedroht. Fürwahr eine nette Verwaltungspraxis ist bie freisinnige.
Zu gleicher Zeit erklärt bie „Berl. Zeitung*: „das Verhängniß bei freisinnigen Partei sei bie Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis. In der Theorie, das heißt im Parlament, erklärt man, daß 1200 Mark Grundgehalt für einen Lehrer im kleinsten Doife das Existenzminimum darstelle und daß es ein Verbreche» am Volke sei, die nothwendigste» Lebensrnittel durch indirekte Abgaben zu belasten; in der Praxis, das heißt in der Kommunalverwaltung, erklärt man
zu den Sitzungen, wenn auch Mama innerlich ent- rüstet sein wird, daß Sie nicht mich oder Hertha malen wollen.*
„Unb baS wird bald sein?*
„Sobald unser geschätzter Hausfreund, der sehr wohllöbliche Herr RegiernngSrath Piätorius, von seiner Erholungsreise hcirnkehrt. Ach, Meister, schon der Gedanke, Sie neben diesem ausgewachsenen Musterknaben zu fihen, ist Gold werth!*
Hansen lächelte zerstreut, er antwortete nicht. Seine Blicke ließen nicht von Erni ab, er begnügte sich fürs erste, sie wirklich „mit den Augen zu stehlen*. Als Lollo von neuem anfangen wollte, zu plaudern, machte er „St!* und winkte ihr zu. Ei» weißer Schmetterling gaukelte um die drei Menschen herum, kreiste schließlich nur um Ernis Haupt und ließ sich endlich mit halboffenen Flügeln in ihrem lockigen Haar nieder! Das Mädchen wußte es nicht, eS sah nachdenklich in das junge Grün hinüber, wo das im schwache» Winde bebende Laub schwankende, wechselnde Schatten auf den helle» Rasen warf. Ganz In der Nähe fing ein Kuckuck an zu rufen, unaufhörlich, dringend; man hörte die Blätter der Bäume rascheln, wie er weiter flog — sein Ruf kam nun wie ein stoßweißes Lachen von fern herüber, ein anderer aut-
Napoleon anerkannt. Es könnte sich ja j tzt zeigen, ob Victor Napoleon blos Lärmmacher, oder ob er der richtige „Mann* ist. Die französische Provinz ist außer de» große» Städten Marseille, Toulon, Bordeaux, Lyon rc. durchaus monarchisch. Schmieden jetzt nicht die Monarchisten in Frankreich das warme Eisen, so ist's mit ihnen dann für lange vorüber!
Das find französische Interna. Wir bedauern im Interesse der Franzosen das plötzliche Ableben eines Faure in einem Augenblicke, der voreilige Factoren Frankreichs leicht auch »ach außen ab» lenken könnte. Dem Mitleid mit Faure's Angehörige», wie mit der französischen Nation wird ja auch unser Kaiser Ausdruck verleihen. Möge der Tod Faure's schließlich die Gefahr dort nicht er« wittern, möge er sie eher in der Dr.yfus-Sache be- enden helfen unb bie N a ti o n a l-V e r sarnrn- lung in b em Bestreben einen, bet Nation einen auch nur dem Vaterlande unb dem Stieben lebenben neuen Präsi- benten zu wählen!
,3a, bazn muffen Sie natürlich zu uns ins s kommen, Meister unb Mama kennen lernen.
** sehr verlockend, werben Sie beulen. Aber lin so hohen Preis —*
-Komme ich selbstredend. Wann?* Lollo klatschte in die Hände.
»Siehst Du, er kommt! Also wir wollen ein Mfest geben, dazu werden allerhand Leute ein»
Ach-lut täglich außer an .Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. Wltir ßliffT Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
QuattalS-Abonnements-PrelS bei der Expeditton 2 Mk., bei allen (y*W-V U Bureaux von Haasenftein L Voaler Frankfurt a. M Eallel Maad» n , rvr
Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge» «- - . n -y , . nrx hrra, Wien; Rudolf Masse Frankfurt a M Berlin'Mün-ben Köln- 34.
dmlteneZM-d« beten Raum 10 Pfg., Reklamen ■ die Zelle 25 Pfg. S0NMbeNd, 18. AMMr 1899. H. Bank& <fo/BS »diÄ»ÄÄ
®”ta- Ob Mama Sie wirb laben wollen, Meister, weiß ich nicht, sie hat nämlich ein berghohes
^"hetl gegen Kunst unb Künstler — aber bas 8 Ihnen natürlich egal fein.“
Vorurtheil — ja die fehlende Einladung
Wie soll ich denn z» Ihnen ins Haus Me», Sie närrischer Kindskopf? Ich kann doch ^sNui» Bestes, den ganze» Künstler, einfach aus- 'tn und draußen lassen.* »sind ohne diese formelle Einladung käme» Sie y nicht?* '^ein I* sagte Hansen kurz. ^.Nun, dann muß ich eben zusehen, daß Sie sie.
wen! Schließlich thnt Mama doch, was ich Liedchen dazwischen." Träumerisches Walöweben spann ej6^Uni) wenn sie Sie erst sieht und spricht, seine Zauber aus.
UI*b Sie nur ein ganz klein wenig sich ^n, sie zu nehmen. >
„ ------» ,-4 Aber da wurden Menschenstimmen laut, lachende,
-» !•» 9u uiyuicU, wie sie nun einmal plaudernde. Und jetzt kamen auch bie Besitzer biefer öann bekommen Sie auch für Erni Erlaubniß Stimmen heran, von links her, wo eine breite