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Zweites Blatt
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Vermögenslage der Stadt
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Bermögensüberschuß: 1190293,60
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wird die Postzeitungs-Gebühr vom 1. Januar des
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1893
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1896
1897
A. Vermögen
B. Schulden:
320—330 g
289—294 g
119—120 g
148462,16 157 380,64 155819,65 161592,55 166 914,99
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Weizenmehl 00 Weizenmehl II Weizeuschale (Kleie)
1749,80 Mk. 49 342,— „ 17 700,— „ 2155,- .
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2. Kommunalsteueru: Im Jahre 1697 sind 92 % Zuschläge mit zusammen 171017,27 Mk. erhoben und zwar von der Einkommensteuer, die nach Abzug der Steuerprivilegie» der Staatidiener u. s. w.
114915,10 Mk. betrug. Grundsteuer Gebäudesteuer Gewerbesteuer Betriebssteuer
Posten ist eine einmalige Entschädigung vorgesehen, deren Höhe von der Dauer ihrer Dienstzeit abhängt. Die Bestimmungen über die Neuregelung des Post--
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B. L. Diese Frage scheint so einfach zu beantworten, daß sich selbst manche unserer modernen höheren Töchter, welche in die Geheimnisie der im Haushalt gebrauchten Ingredienzien meistens recht wenig eingeweiht sind, vermessen würden, eine richtige Auskunft geben zu wollen. Trotzdem täuscht auch hier der Schein, die Beantwortung der Frage ist gar nicht so leicht. Wir sehen wenigstens, daß selbst unsere Zollbeamten, die doch sonst eine große berufsmäßige Findigkeit besitzen, durchaus nicht sicher sind, was sie alles als Mehl auzusehen haben. Wie wäre es sonst möglich, daß vnsere großen Exportmehlfabriken zuweilen aus jeder Toune importtrten russischen Korns soviel Mehl zum Export bringen, daß ihnen der ganze Zoll, ev. auch noch mehr, zurückerstattet wird, trotzdem sie von jeder vorher 2 oder 3 Ctr. Pa Pa Mehl für den inländischen Markt zurückbehalteu haben. Die kleinen und mittleren Jnlandsmühlen klagen ja seit langer Zeit, daß sie durch die so ermöglichte Schleuderkonkurrenz der großen Exportmühlen auf unserem Mehlmarkt zu Gmvde gerichtet würden. Ebenso soll es sehr häufig vorkommen, daß solche Mühlen sich russische Kleien, also Nichtmehl, kommen lassen, welche al« Futtermittel zollfrei eingehen dürfe». Diese Kleien werden aber keineswegs immer direkt als Viehfutter weüer verkauft, sondern man beutelt vorher noch mehr oder weniger zahlreiche Procente Mehl heranS, für welches auf diese Weise auch kein Zoll angeschrieben wird. ES ist klar, daß durch diese Manipulation, ebenso wie durch die ersterwähnte, nicht nur die Zolleinnahmeo des Reiches, sondern besonders die auf deutsches Mahlgut angewiesenen Kletnmüller und die deutschen Getreidebauern geschädigt werde». Aber selbst ein so gewiegter Fachmann wie der be- kannte Th. Fritsch muß zugeben, daß eS wirklich nicht so ganz leicht ist, die genaue Grenze festzustelle», wo der Begriff „zollfreie Kleie" aufhört und der „zollpflichtiges und exportprämienbirechtigteS Mehl" anfängt. Wohl kann man versuchen, durch feine Siebe in dem als Kleie declarirten Mühlenfabrikat die Anwesenheit von Feinmehl festzustellen, aber namentlich bei der feingemahlenen Roggenkleie fallen dabei doch zahlreiche Theilchen mit durch, die noch mit Fug und Recht Anspruch darauf erhebcu können, als Kleie zu gelten. Dieser Umstand macht die Untersuchung wieder unsicher und sie versagt ganz, wenn die Mehltheile in Gestalt grobgeschrotener Körner beigemengt sind. Der vorhergenannte Fachmann erwirbt sich daher ein großes Verdienst um die Lösung der Frage dadurch, daß er ein neues Unterscheidungsmerkmal für Mehl und Kleie in seinem „Deutschen Müller" zur Benutzung empfiehlt, das ist: das sehr stark divergirende specifische Gewicht der einzelne» Mehlsorten und der Kleie. Nach feinen Versuche» wiegt 7i Liter (bei möglichst hoher Form deS Maßes) unter beständiger Rüttelung beim Einschütten gefüllt: Weizeumehl-Kaiserauszug 348—352 g
der Eanalisaiion zur Nothwendigkeit machten und der sonstigen Vorbedingungen :c. hußt es betreffs der Kosten, daß dieselben 1075000 Mk. betragen. Nach Abzug von inSgesammt 195 000 Mk., welche dnrch die Kanalaolagen in den neuen Straßen wieder zurückbezahlt werden, kostet die Canaltsation der Stadt rund 880000 Mk., also lauge nicht die Summe, die anfänglich dafür veranschlagt war. Die gelammte einmalige Belastung des Privat - Grundbesitzes (die Anschlüffe rc. beträgt rund 777 000 Mk. An Materialien sind in runden Zahlen bis zur Vollendung der Kanäle gebraucht 2200000 Ziegelsteine, 8500 laufende Meter Thonfohlstücke, 18 000 lsd. Meter Thonrohre, 1200 000 Kilogramm Cernent, 2800 Kubikmeter Sand. Die Sielbau- Commission hat bis zum 1. Januar 1899 130 Mal getagt. Die gesundheitlichen Verhältnisse haben sich durch die Canalisation so gehoben, daß Marburg mohl zur Zeit die gesündeste Stadt ist. Während im Jahre 1894 die Sterblichkeit in unserer Stadt pro Jahr und Tausend (die Kliniken nicht mitge- rechnet) »och 22,2 pCt. betrug, konstatirte man 1898 10,2 und nach dem Verhältniß vom October v. I. berechnet sogar nur 8,7 pCt. Wird nun »och dar in der Stadtverordnetensitzung vom 15. Novbr. v. I. vorgeschlagene Gesundheitsamt genehmigt, so dürfte Marburg in Bezug auf seine hygienischen Verhältnisse wohl vorläufig unerreicht dastehen.
Bei dem Tttel ,V erkeh r s verh ält n isse" wird die Bebauuung und Verbreiterung der verschiedenen Sttaßeu und Plätze und die staatliche und städtische Bauthätigkeit eingehend geschildert. Es wurden errichtet: 1894: 42; 1895: 50; 1896; 72; 1897: 77 Neubauten. Auch der Post- und Eisenbahnverkehr hat sich, wie aus ausführlichen Tabellen erfichtlich, ganz bedeutend gehoben, in mancher Beziehung ist er geradezu in die Höhe geschnellt.
Erwerbs- und W i r t h s ch a f t s v erhält u i s s e: Fast auf allen Gebieten des wirth- schaftlichen und gewerblichen Lebens zeigt Marburg den Character einer Universttätsstadt. Die Fürsorge des Staats hat auch in den letzten Jahren eine größere Bauthätigkeit zur Folge gehabt, welche größtentheils hiefigen Geschäften zu Gute gekommen ist.
DieUniversität: Der am 30. Mai 1527 gegründeten Universität verdankt die Stadt ihre Bedeutung. Die Zahl der Studirende» betrug im Jahre 1840 286, jetzt variirt sie um 1100. Auch die Zahl der Docenten hat sich gleichfalls vermehrt.
Schulwesen: Die Schülerzahl im Gymnasium betrug im letzten Schuljahre 307. In der Oberrealschule in der Entwicklung 235. In der höheren Mädchenschule 271. In den städtischen evangelischen Schulen 1413. In der katholischen Schule, die vom 1. April 1898 an auf die Stadtkasse übernommen wurde, 130. In der israelischen Schule 30. Außerdem existtrt noch eine städtische Handwerkerschule,
nächsten Jahre» ab neu festgestellt. Bei neuen Zeitungen erfolgt die erstmalige Festsetzung der Gebühr nach den Angaben der Verleger über daS voraus- sichtliche Gewicht der Zeitungen. Wen» innerhalb de« Jahres im Gewicht einer Zeitung wesentliche Aenderungen eintreten, ist die Postverwaltung berechtigt, für diefe Zeitung ein außergewöhnliche Se- wichtS-Ermittlung vorzuuehmen und darnach vom Be- ginne der nächsten BezugSzeit ab die Zeitungs-Gebühr anderwett festzusetzen. Für die Selbstverpackung der Zeittmgen dnrch die Verleger kann diesen eine Vergütung von 5 Pfg. für je 100 verpackte Zeitung». Nummern gezahlt werden. Ueberschießeude Nummern werde» für volle Hundert gerechnet.
Krieger-Vereine.
Ein beherzigenswertheSMahnwort sichlet die vom Vorstände de» Preußischen LandeS- jkieger-Verbandes in zweiter Auflage herausgegebene Sroschüre „Kri-ger-Vereine gegen Socialdemokratie" ton Professor Dr. A. Westphal, Hauptmann der Landwehr-Infanterie, an die gebildeten Stände. SuSgehend von dem Berufe der Krieger-Vereine, den Hoden zu bilden, auf welchem sich alle monarchisch Wenden Bürger zur Betonung ihrer Gesinnung gegenüber dem vaterlandslosen Gebühren der Social- demokratie ungezwungen zusammenschließen können, stellt der Verfasser die Ausgabe der Krieger-Vereine sU eine doppelte hin: als eine sociale und eine nationale.
Die sociale Wirksamkeit verlangt das Zusammen- stchen aller Mitglieder, ein gegenseitige» Helsen mit Rath und That, die Unterstützung nothleidender Sinneraden und von deren Hinterbliebenen. Diese Eette der VereinSthättgkett wird von den Krieger- Serelnen mit Ernst gepflegt. Ein zweite» Ziel der socialen Wirksamkeit der Krieger-Vereine ist daS Näher bring en der verschiedenen Stände imierhalb der Vereine. Trotzdem neuerding» auch in dm höheren Gesellschafts-Klaffen die Bedeutung der
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d) Die Ist-Einnahme der StaatSeinkommeu steuer betrug:
Volkswirthschastliches.
Novelle zum Post-Gesetz. Die dem Reichs- tage zugegangene Novelle zum Post-Gesetz enthält die bereits feit langer Zeit bekannt gewordenen Reformen: Erhöhung der Gewichtsgrenze für einfache Briefe von 15 auf 20 Gramm. Ausdehnung des Geltungsbereichs der Oristaxe auf Nachbarorte. Neuregelung des Post-ZeitungS- Tarifs und Begründung des ausschließlichen Rechts der Reichspost aus die Beförderung geschlossener Briefe auch iunerhalb deffelben Gemeinde - Bezirks. Die hierdurch in ihrem Geschäftsbetriebe beeinträchtigten Privat-Posten werde», soweit sie bereits vor dem 1. April 1898 bestanden und ohne Unterbrechung bettiebeu wurden, entschädigt. Auch für die Angestellten der Privat-
Rechnet man hiervon de» Rest der 500 000 Mk. Anleihe bei der Stadt-Sparkasse Cassel, von der bis zum 1. April 1898 erst 38200 Mk. abgehoben waren, mit....... 461800,— Mk.
ab, so bleibt immer noch ein Bermögensüberschuß von . . . 728 493,60 Mk., welchem dann aber auch die neuen Werthe (Realschul- gebäude :c.) hinzugefügt werden müßten.
Die Einkünfte aus Bermögensobjekten der Stadt übersteigen die Schuldenzinsen um rund 73800 Mk. bezw. 56400 Mk. Die Vermögenslage der Stadt dürfte also als eine durchaus gesunde bezeichnet werden.
Im Verwaltungsbericht sind ferner enthalten die Vergleichstabelle» über die Kämmereikasse, Kasse der Oberrealschule, Fortbildungsschule, Armenkaffe, Waisen- Hauskasse, die verschiedenen Vermächtniffe, Gasanstalt, Sparkasse 2c. und noch sonstige allgemein interessirende Mittheilungen.
Beim Roggenmehl und Kleie ist der Unterschied nicht so grob, aber doch immerhin bettächtlich.
Roggenmehl 0 209—314 g
Rogg nmehl I 295—300 g
Roggenfuttermehl 235—249 g
Roggen kleie 222—231 g
Wesentlich gefördert würde die Sicherhett der Unterscheidung nach specifischem Gewicht natürlich werde», wenu mau statt des ’A» vielleicht ein 10 Liter- Maß, ebenfalls in möglichst hoher Form, benutzte, die Gewichtsunterschiede müssen dann doch zwanzigfach verstärkt hervor» trete», was Mischungen gegenüber dringend noth» wendig erscheint. Die Untersuchung auf diese Weise ist jedenfalls einfach nnd wenig zeitraubend, und wir können uns daher Herrn Fritsch nur anschließen, wenn er zum Schluffe seiner Aurfühmngen sagt; „Mein Vorschlag geht als» dahi», die ausgeführte« Mehle (und die eiugefühtten Riefen. D. Red.) nach Farbe uudGewichtzu prüfen, eine Reihe von Typenmustern heMstelle» «tt allmählicher Abstufung der Farbe und Volnmengewichte und für diese verschiedenen Qualitäten verschiedene Bergütungssätze aufzustellen." Dieser Vorschlag scheint nn» der ernsteste» »eachtnug seitens der maßgebenden Kreise werth, damit endlich der schweren »enach- theilignng der dentschen Kleinmüller, Landwirthe »nd der Reichskaffe dnrch die fraudulösen GeschäftSkuiffe gewiffer Exportmehlfabrikanten nnd Meinimporteure ein Ziel gesetzt wird.
öchenttichc Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhai«.
Jll«ftrirtes Sonntagsblatt. ,* - «"*■*
4 Durch diese Ecnägungen ist der unanfechtbare ' mchtsboden für die Krieger-Vereine gegeben, Mit- zlicder der Socialdemokratte in ihren Reihe» nicht zu «lldeu. Dagegen find die Anhänger aller bürgerlichen --Parteien, wenn sie Soldat gewest n find, alle, welche sei} ~ta Ju und Reich, zum nationalen deutschen —2* ate »nd zu ihrem engem Bundesstaate stehen, gleichmäßig berechtigt, in die Krieger-Vereine ein- -mifft isUreteu. Die Kriege Vereine find deßhalb ein glück- ucher Vereinigungspunkl für Männer der verschiedensten putschen Anschaunoge», softm fie nur auf dem ®oben des Reiches und der bestehenden staatlichen ^uhältniffe stehen. Die Berechtigung des Partei- Mffvls an sich soll nicht bestritten werden. Noth- ^dig ist nur, daß — was der Deutsche so leicht urgißt — das Partei-Jateresse dem Gesammt-Jnterefle ^»geordnet wird.
der Stadt Marburg
2®, bie Entwickelung der städtische» Gemeinde- ^urSknhette» während der Dauer der letzten fünf Ifta, H folgender zu erwähnen: Personenstand: 122’• 15 294; 1894: 15619; 1895: 16095, 16199; 1897: 16548; 1898: 16758.
r-7°°°lisation: Nach einer ausführliche» der Gründe, welche die Inangriffnahme
Krieger-Vereine immer mehr anerkannt wird, ist ihre J||l( Mitarbeit leider noch nicht lebendig genug. Die Ssieger-Vereine fetzen sich an viele« Orten zumeist
Z F Diese Hebe Zeugung jedem, auch dem Geringsten ,, ^vermitteln, find aber die Krieger-Vereine durchaus und hierbei bedarf eS der Zusammenarbeit : 6* ^tr Bevölkerungsklassen und insbesondere der Ein- Sini •tr»«g der höher Gebildeten auf die minder Be- 'Weu. Da nach dieser Richtung hi» »och viel ch«» ist, so ergeht die ernste Mahnung an "e ehemaligen deutschen Soldaten, ■ «tz Stande» sie auch sei» möge», in die Krieger- f1 reine eingutreten und dort an der «e- ^Ag de» Volke» mitzuarbeit«.
1/e on ÄS; ™ Ä 'Marßlirtl Anzeigen nehmen entgegen - die Expedition biff-» Blatte«, die Annonce».
M 39 mttttoodl iT^nmr 1899 - 134. Jahrg.
________________WEN- Zelleober deren Rau» 10 Pfg., Reklamen - die Zelle 9» Pfg. 10. ffiDntUT loUU. r €. L. Daube ft «o., Frankftitt a. M„ Berkin, Hannover, Pari» x.
eine Handelsschule, eine Fachschule für Mädchen und f *,lt <,t|llmuiuuHcu uv« vit «cuicgcmng oes Po;i- eine landwirthschaflliche Winterschule, in der seit Zeitungs-Tarifs lauten: Die Z-ttungsgebühr beträgt: ihrer Gründung (1877) etwa 300 LandwirthSsöhne a) 10 Pfg. für jede BezugSzeit ohne Rücksicht auf unterrichtet wurden. I deren Dauer, b) 15 Pfg. jährlich für das
Steuern und Abgaben: l. Staats-.wöchentlich einmalige oder seltenere Erscheinen, steuern, a) Zur Einkommensteuer waren im Steuer- sowie 15 Pfg. jährlich mehr für jede wettere fahr 7< 1897 veranlagt 2119 Cevfiten (6945 Ausgabe in der Woche, c) 10 Pfennig Persone«) mit einem Steuerfall von 164831 Mk. für jedes Kilogramm des JahreS-Gewichts,
mindestens jedoch 40 Pf. jährlich für jede Zeitung. Das Gewicht der Zeitung wird jährlich von der Post- behörde für zwei Wochen ermtttett. Die Festsetzung der Zett dieser Ermittelungen, die für alle Zeitungen gleichzeitig zu bewirten sind, sowie die Bestimmung über die Gewichts-Ermittelung für die in der allgemeinen Ermittelungszeit nicht erscheinenden Zeitungen stehen der Postverwaltung zu. DaS JahreSgewicht b) Za dem fingirten Steuersatz von 4 Mark, *irb durch Vervielfältigung des ermtitelten Gewichts sind veranlagt (mit Einkommen von 660—900,mit 26 oder der der Erscheinungsweise entsprechenden Mart) 640 Censtten 2560 Mark, davon 92 pCt. ""dem Zahl gewonnen. Bmchtheile eine« Kilogramms 2355,20 Mark. . »erden al» ein volles Kilogramm gerechnet.
c) Zur ErgSnzungSsteuer 1150 Cenflte» (3747 , Auf Grund des ErgebniffeS der Ermtttelungeu Personen mit einem Steuerfall 43 561,80 Mark w" u i «
M°,-o »och aus Angehörigen der untern GesellschastS-Klaffen zusammen, die dadurch, daß sie offen mit ihrer u »? monarchischen und patriotischen Gefinnuug hervortreten, ^tn höher stehenden Theil des Volkes beschämen. «k!n 4 Aus den nationalen Aufgaben der Krieger-Vereine, «Iche in dem ersten Paragraphen ihrer Satzungen ausgesprochen sind, ergiebt sich, daß, wer nicht an :n Ap« dem Boden der Treue zu Kaiser nnd Reich, zu Fürs ääe uud Vaterland steht, wer, wie die Socialdemokraten bertnl Kaiser und Fürst beseitigen, statt des national n , Staates die Internationale setzen will, nicht in die H Krieger-Vereine gehört. Auch diejenigen gehören £ richt hinein, welche einen Socialdemokraten als Ab- -Ju , geordneten gewählt haben, auch wenn sie selbst ver- 0 ^"°^ sicher», nicht Socialdemokraten zu sei». Beim Ein- ttitt in einen Krieger-Verein geloben die Mitglieder, Liebe und Treue für Kaiser und Reich, für Fürst M Md Vaterland zu bethätigen. Wie kann man " ' 1 ober stärker gegen dieses Gelöbniß vergehen, als »unn man einen Mann in eine gesetzgebende Ler- siwimlung wählt, der dies alles vernichten Willi
mit
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