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Handwerk hat goldenen Boden.

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nehmen dürfte. Die bis jetzt geschaffenen und mehr

zolls die über die deutsche Kolonie in das Innere

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sonen im Jahre 1895 noch immer 93,96 Procent aller Betriebe ausgemacht. Trotz der den Groß­betrieb zweifellos begünstigenden mächtigen Ent- wickelurg des Maschinenwesens hat der Antheil des Handwerks an der industriellen Thätigkeit Berlins dennoch in dem Zeitraum von 1882 bis 1895 nur um 1,83 Procent abgenarmen. Dabei ist aber und das muß ganz besonders beachtet werden der Antheil der Handwerksbetriebe von zwei bis zehn Personen um mehr als sechs Procent größer geworden, nur die Alleinbetriebe stnd etwas zurückgegangen. Und wie in Berlin, so liegen die Verhältnisse allent. halben in Deutschland; die Entwickelung stellt sich im ganzen Reiche für dos Handwerk nicht ungünstig-r als in der Reichshauptstadt.

Darum haben die Handwerker auch durchaus keinen Grund, an der Zukunft zu verzweifeln und die Hände trübsinnig in den Schoß zu legen. Nein, es gilt vielmehr, mit der Staatshilfe thakkräftig die Selbst­hilfe zu vereine», dann wird der alte Satz von dem goldenen Boden des Handwerks auch in unserer Zeit noch lebendige Wirklichkeit sein und bleiben.

Ach, Lollo fragte 'und wollte auch lerne», aber leider ganz andere Dinge, als die verständige Frau Mama von ihr erwartete und wünschte. Sie wollte sich im wirklichen Leben umsehen, wollte Menschen kennen lernen und beurtheilen, und er war, als sagte ihr ein untrügliches Empfinden, daß Erika Lentz, so jung fie war, ihr solche heißbegehrte Kennt- niß übermitteln könne, obgleich Erni mit Mittheiluugen aus ihrem Leben überaus sparsam war und «ur ganz allgemein erwähnt hatte, daß fie mit Bekannten und Verwandten vielfach gereist war. Davon wollte nun aber Lollo alles wissen: was das für Ber- wandte und Bekannte gewesen feien ob Erni sie lieb habe dann müßte sie, Lollo, schrecklich eifer­süchtig sein wie es sich in Paris lebe und, was für Bilder im vorjährige»Salon* ausgestellt ge­wesen seien welcher Art die Herrn gewesen wäre», die Erni kenne, und ob fie schon eine» geliebt habe ob sich noch keiner ihretwegen daS Leben ge­nommen habe, denn verlieben müßte sich doch jeder einzige ohne weiteres in fie . . . Diese und ähnliche verfängliche Dinge wünschte Lollo zu erfahren und eingehend zu besprechen, und zwar niemals auf französisch oder englisch, sondern »ur immer in der lieben dmffchen Muttersprache. In Gegenwart der Geheimeräthin kam eine etwas mühselige nnd steife Konversation zu stände daS heißt, Erni sprach fließend und korrekt in Lollo hinein, und diese ant­wortete spärlich und widerwillig in dem ihr aufge- zwungcnen Idiom abrr waren die beide» Mädchen allein, so wurde Erni machtlos, den» Lollo war so iberselig, fie endlich für sich zu habe», verstand so üß zu bitte», so siegreich zu überreden, daß Erni >ie Waffen und gern streckte. Im ganzen saß ihr >ie Rolle einer Gesellschafterin schlecht, fie fühlte, daß ie nicht dazu paßte; die Geheimeräthin mit ihrer Semeffenheit und ihre tadellosen Allüren kam ihr

Schritt nach dem Ziele der Einheitlichkeit des deutschen Bankwesens hin gethan. Endlich wild vorgeschlagen, die Dividenden der Bank-AmHeilnehmer entsprechend dem gesunken«» Zinsfüße herabzusetzev. Gestützt auf diese Vorschläge, erklärte demgemäß der Staats­sekretär am Schluffe seiner Rede, daß die Regierung mit dem neuen Bankgesetze weder dem Kapitalismus noch dem Partikularismus dienen, sondern das, was sich bei dem Institut der Reichsbank bewährt hat,

Chinas eingehenden Waaren von all den zahllosen Auflagen und Scherereien entlaste, in deren Er­findung und Handhabung die Chinesen so groß seien. In dem Kohlen- und Eczrcichthum der die deutsche Interessensphäre bildenden Provinz Shantung erblickt der Engländer den Schlüssel der ganzen Handels­und wnthschaftspolitischen Zukunft Kiauschous und bericht«t, daß bereits ganze Schaaren einheimischer prosptctors die Straßen Tsintaus mit ihren mit­gebrachten Kohlen- und Eczprobcn anfüllen und mit größter Bestimmtheit das schleunige Verschwinden der gewaltigen Vorräthe japanischer Kohlen verkündige», die jetzt am Strande berghoch aufgest.pelt liegen. So ist jedes Wort des englischen Augenzeugen eine Anerkennung des hohen Werths der von Deutschland gemachten colonialen Er- Werbung im fernen Osten.

aufrechterhalten und nur das ändern wolle, was sich nach den Erfah:ungen von 24 Jahren als änderungs­bedürftig herausgestellt hat.

Im LondonerGlobe* schildert ein englischer Beobachter des organisatorischen Schaffens der deutschen Verwaltung in Kiautschou sehr eingehend die Eindrücke, welche er von btm bis­herigen Entwickelungsgauge dieser jüngsten koloniale» Erwerbung Dlutschlands empfangen hat. Wenngleich deutsche Leser aus dieser Darstellung nichts eigentlich Neues erfahren, so ist es doch für sie keineswegs ohne Jnterefle, zu gewahren, wie anderwärts und besonders in dem an kolonialpolitischer Erfahrung uns naturgemäß noch w»it überlegenen englischen Milieu über unsere bisherigen Leistungen in Kiautschou geurtheilt wird, und da werden sie denn aus der vomGlobe* veröfftntlichten Zuschrift mit Genug« thuung entnehmen, daß durch die gtflissentlich kühl und stellenweise skeptisch gehaltene Kritik des Eng­länders doch überall lebhaft die Ueberzeugung, um nicht zu sagen, Besorgniß hindurchklingt, daß Kiaut­schou unter deutschem Regime in nicht allzuferner Frist einen jetzt noch garnicht zu ahnenden Aufschwung

ungehorsamen Lippen! Ein Dutzend Küsse ist das wenigste!*

,Um Gottes willen!*

3fi eS denn eine solche Strafe, von mir geküßt zu werden? Du hast neulich 'mal gesagt ach Kott, und das war mir so ganz aus der Seele her­aus Du hast neulich 'mal gesagt, Du fändest es so gräulich, daß ein Kuß bei vielen Menschen nichts wie eine alltägliche Begrüßungsformel sei sie küßten sich, wie mau einander guten Tag sage oder die Hand reiche und der Kuß sei dazu zu schade, man müsse ihn nur denen gewähren, die man liebe, freiwillig *

.Wie gut Sie zugehört haben!*

Wieder Sie? Wollen wir die Strafe verdoppelt e Ernt süße Erni, wie kann man so grausam fein!*

Es war sehr schwer, konsequent zu bleiben und eine schulmeisternde Miene aufzusetze» an solchem wonnige» Frühlingstag, gegenüber einem so stürmisch liebenden, stürmisch schmeichelnde», bittende» Geschöpf, wie Lollo Dankelmann es war zumal wenn man kaum zwei Jahre älter und selbst eine temperament­volle Natur war wie Erika Lentz. In ihrer Veran­lagung lag gar kein pädagogisches Element, sie hatte so -vollauf damit zu thun, sich selbst zu überwachen und zu zügeln ... und nun hatte ihr die Frau Geheimeräthin eine ganze Serie von Berhaltungs- maßreg-ln gegeben, wie Lollo anzufaffen und be­handeln sei, wie man sie, einem begabten Kinde gleich, spielend gleichsam belehren müsse, durch Wott und Beispiel auf fie einzuwirken bemüht fein solle. Un- merfßar solle Lollo es lernen, sich feingeschliffene Mameren anzueignen die Kenntniffe, die ihr leider nach mangelte», durste» nicht in Form trockener Lehr­haftigkeit an fie herantrete», der Trieb zum Lernen, zum Frage» solle io ihr geweckt werde».

entwickelte der Staatssekretär die Gründe, welche sich gegen die Verstaatlichung geltend machen lasse», und wi«s dabei zunächst auf die Lehren der Vergangen­heit hin. Die preußische Bank, deren Rechts­nachfolgerin die Reichsbank ist, war bis zum Jahre 1846 ein staatliches Institut; man hat sich aber dann nach schlechten Erfahrungen genöihigt gesehen, das Staatsbank - System anfzugeben. Weiterhin legte der StaatSsecretär dar, daß eine reine Staatsbank sich gewissen politischen Einflüssen auf die Dauer gar nicht entziehen könne. Die Ge­sichtspunkte der allgemeinen Reichsfinanz-Verwaltung würden sich von denen der Reichsbank - Verwaltung nicht vollkommen trennen lassen. Eine derartige Vermischung aber läuft den eigentlichen Zweck einer Central-Bank zuwider, die vielmehr einzig und allein darin bestehen, die Währung aufrecht zu erhalten, den Geldumlauf zu regeln und die Bedürfnisse von Handel und Verkehr zu befriedigen. Was endlich den Mehr-Ertrag anbelangt, den man vielfach für die ReichSstnanzen von einer Verstaatlichung der Reichsbank erhofft, so stellt sich dieser nach genauer Berechnung nicht gerade als bedeutend dar. Er

lächerlich vor, Hertha fand sie langweilig, nur Lollo hatte es ihr mit dem ersten Blick und dem ersten Wort angethan, und fie fühlte oft die größte Lust, dies reizende Geschöpf wirklich zu ihrer Freundin zu machen, ihr Schicksal zu erzählen. Sie Wiederstand dieser immer neu auftauchenden Versuchung tapfer, aber leicht fiel es ihr nicht. In den ersten Tag hatte die Furcht, entdeckt zu werden, sie beherrscht. Würde man fie nicht dennoch verfolge», sie auffinden? Wie mochte es den andern gehn? Dauerte es lange, bis sie wieder frei waren, oder gelang eS ihnen bald, losznkommen? Würde man sich nicht nm ihretwillen an Tota wenden, und war es anzunehrne», daß er unverbrüchliches Schweigen bewahrte? Dem Tota, den sie stüher zu kennen gemeint, hätte sie dies nicht zugettaut von dem Tota, den fie zuletzt ge- sehen, glaubte sie das Beste!

Dan» auch fie hatte viel auf Reise» gelebt, war in Weltbädern und an Orten gewesen, die die große Wett ihren Sammelplatz nennt konnte nicht Jemand, der fie dort gesehen, sie nun hier in München wiedereikennen? So wechselnd nun auch die Retsebilder waren Erni hatte eS ost erlebt, daß ihre eigenrrtige Schönhest sich de» Leuten rasch einprägte, ohne darum eben so rasch von ihnen vergeffen zu werde». Erst als sie sah, daß die Dankelmaun'sche Familie sehr still lebte wenig Besuch und meistens nut den von Damen empfing und vielfach im Hause die Rede davon war, daß man, wenn das Wetter so schön bleibe, bald die ge­wohnte Sommerstische am Chiemsee genießen wolle da erst wurde Erni ruhiger, und in den letzten Tagen hatte si- in ihrem Innern oft ein Gefühl frohen, quellenden Jugendübermuthes gefühlt hauptsächlich LolloS Verdienst!

Auch jetzt, nach dem kleinen, schüchternen Versuch, mit dem sie ihr Gewissen zu beschwichtigen getrachtet

Umschau.

Auf die neuen 3proc. Reichs- und Staatsanleihen 75 Millionen Mark deuilche 3proc. Reichsanleihe und 125 Millionen preußische 3proc. Covsols sind gestern rund vier Milliarden Mark gezeichnet worden. Ein erheblicher Theil davon offenbar zu dauernder Anlage. An der Zeichnung haben sich sowohl alle Theile des Reiches wie auch in starkem Maße das Ausland be­iheiligt. Das Ergebnis ist ein untrügliches Zeugniß des Vertrauens in die Finanzverhältnisse Preußens und des Reiches und zugleich ein Ausdruck der Zu­versicht zu der Friedenspolitik Deutschlands.

Die erste Lesung des Entwurfs wegen Ab- ä n d e r u n g des B a n k g e s e tz e s hat zu inter­essanten Reichstags - Verhandlungen Anlaß gegeben. Besonders hebt sich aus denselben die Rede des Staatssekretärs Grafen v. Posadowsky hervor, durch welche der Standpunkt der Reichsregierung eine meisterhafte Vertretung fand. Dies gilt sowohl von der rechtfertigenden Darlegung des Inhalts der Bank- Novelle, wie von der erschöpfenden Widerlegung der gegnerischen Einwürfe. Der allgemeine Charakter des abgeänderten Bank-Gesetzes läßt sich kurz dahin bestimmen, daß die Grundlagen der bestehenden Reichsbank-Verfassung im wesentlichen gewahrt und alle weitergehenden angeblichen Reform-Vorschläge unberücksichtigt geblieben stnd. Vor allem ist dem Drängen nach einer Verstaatlichung der Reichsbank Widerstand geleistet worden. In eingehender Weise

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Js- »um Ma-

Seht wirklich kaum an.*

.«äs denn? Daß Du liebste Lollo sagst?' '0- das geht schon!*

also sonst?*

- dem Deutschreden und Du sagen!* Du mich kein bische» liebgewonnen

2-erzehn Sagen?*

fine Eitelkeit I Das wissen wir recht gut, und 11 toir cs wissen, will ich der Narr nicht c^tta zu betonen!*

ü^^ctz Dich dahin auf dies Bänkchen so! der/sn'"?"scn Teil von den Gasteiganlage» kommt C Mensch, selbst bei diesem himmlischen FrühlingS- 6 Jt. Nun setz' ich mich zu Deine» Füßen [ p^e, grüne Gras*

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Wie ein Ball schnellte Lollo vom auf.Das kostet Strafe! Her mit de»

ß erreicht haben, und es sollen alsdann die len zu den Handwerkskammern stattfinde».

M Recht verspricht man sich von der Thättgkert Handwerkskammern großen Segen für das Hand- k. Die geschlossene Stellungnahme, welche dem dwerk durch dieselben ermöglicht ist, sowie der »ße Einfluß, welcher durch die sachverständigen und mänllischen Berichte der berufen«» Organe des dverks späterhin auf die maßgebenden Behörden eübt werden kann, werden ohne Frage zur rdeiuug der Jntereffen des Handwerkerstandes enilich beitragen. Auch ist sicherlich eine bessere gestaltung des Lehrlingswesens und damit eine ckdienlichere und paffenbete Erziehung des Näch­ste des Handwerks durch die Handwerkskammern 'M. sofern die leitenden Persönlichkeiten in den- n hierfür nur das nöthige Veiständniß und die ige Energie zeigen.

Es ist jedoch nicht minder gewiß, daß auch nach affung der Handwerkskammern die Pflicht ber Wilf« für bett einzelnen Hanbwerker ungemindert stehen bleibt. Im Gegensatz zu jenen Leuten, alles Heil von ber Organisation' und von staat- Peivil gien erwarte», muß immer von Neuem t werden, daß die Handwerker verloren find, sie nicht selbst ein rüstiges Vorwärtsstreben an Tag legen. Der goldene Boden für das Hand- wird sich auch trotz ber Handwerkskammern nur »gewinnet! lassen, wenn die einzelnen Handwerker sgesetzi an ihrer Fortbildung arbeiten, wenn fie m der gewerblichen Seite ihres Berufes auch die männische mit Eifer pflegen und wenn sie, sei es »4 eigener Kraft, fei es mit genossenschaftlicher Hilfe, Han-haben, welche die Entwickelung ber mobernen »liiiJ ihnen bietet, möglichst ausgiebig zu benutzen "ten.

.Nichts aber hat ben Muth des frischen Vorwarts- bens in Handwerkerkreisen mehr gelähmt, als die -tge Lehre: Laßt alle Hoffnung fahren, die , ?erBt Wirthschaftsoidnung hat keinen Platz mehr f pjW cuch! Diese Lehre ist von Grund aus falsch.

^flüchtiger Blick nur in die Ergebnisse ber gewerb- An Betriebszählung vom Juni 1895 thut ihre » Haltlo tgkcit bar. Greifen wir einmal bte Mmifle für bte Reichshauptstadt Berlin heraus. W* haben die Betriebe mit zehn und weniger Per-

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

*68 Srprdüion: Markt 31."rA-phon^S. " Jllustrirtes Sonntaqsblatt. Verantwortlich für die Redaktion; Redakteur M. Hartmann in Marburg.

--- ' _________Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

Lis zum Ende des laufenden Quartals müssen die bestehenden freien Innungen, welche sich zu einer Wwandlung in Zwangsinnungen nicht entschlossen habe«,, ihre Satzungen den neuen Vorschriften des aftlit Handwerks-Organisations-Gesttzes angepaßt haben. Die auf den Unterbau ber Organisation, bte Jnnungs- __bildwg, bezüglichen Arbeiten werben bamit ihren Ab-

tNachdruck verboten.) Schute des Lebens. Roman von Marie Bernhard.

(Forttetznug.«

m . 19. Kapitel.

«em, Liebe, Goldene, Einzige deutsch;

» mir unter uns stnd, sag' ich weder Fräulein 8"^ freche ich französisch und englisch

- so sprechen nenne! Ich kann nicht! Cest « fort que moi! Da, ein französischer Satz, 1 J einer ohne Fehler. Bitte, bitte bitte, , Höchst Du mich an mit Deinen Sonnenaugen, ! t ^V^muietaitgen, Deinen - solche Augen hat i außer Dir kein einziger Mensch auf der

1 TL®® und sprichst mir nach, was ich Dir Meche, und sagst:Liebste Lollo', - na? Wo

würde etwa vier Millionen Mark betragen, und ein derartiger Gewinn erscheint nicht so ausschlaggebend, ........... ________ _______

ba man deßhalb eine vollständige System-! »och die projettirte» Hafen- und Stadtanlagen muß Aendeiung vornehme» sollte, umso weniger, wen»;der Gewährsmann desGlobe* in ber Hauptsache man erwägt, daß mit ber Uebernahme ber Bank auf als praktisch und die obwaltende» Verhältnisse in sriedl'chen Zeiten ein nicht uner- glücklichster Weise verweithend anerkennen, dek- heoltches Risiko vlrknupft tst, das sich aber in Kriegs- gleichen die Regelung der persönlichen Beziehungen zetten, wo alsdann der völkerrechtliche Schutz des-zwischen dem europäischen und dem eingeborenen Be« Prtvat-Elgenthums für die veistaatlichte Bank in' völkerungselement. Die Einbeziehung des chinesischen Wegfall käme, »och ganz gewaltig steigern würde. Zollamts in den Rahmen der deutschen Kolonie wird Em zweiter Punkt, der ebenfalls in der Debatte eine'als ein Act großer politischer Voraussicht bezeichnet, bedeutsame Rolle gespielt hat, ist die Frage der Er- \ ber auch für die einschlägigen Verhältnisse ber brtti- bobnng des Grundkapitals. Die Vorlage beschränkt scheu Kolonie von Hongkong nicht ohne Belang sein P Vermehrung des Grundkapitals um werde, ba bie Erlegung eines einmaligen Eingangs-

dreißrg Mtlltonen Mark. Geradd bieser Betrag würbe .........

gewählt, weil burch ihn beijenige Theil ber Bank­fonds, welcher in Grundstücken angelegt und somit den Betriebsmitteln der Bank entzogen ist, Deckung erfährt. Eine weitere wesentliche Aenderung des geltenden Bankgesetzes besteht darin, daß den Pnvat- Notenbanken die Verpflichtung auferlegt werden soll, künftighin nicht unter dem Reichsbank - Diskont zu diskontiren. Es ist damit jedenfalls ein bedeutender

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- " h.LLiroi~08lc,, Frankfurt a. M., Caffel, Magde- q CYnfirrr

svalteneZeileoderdere^R-umlOPfg., Reklamen. die Zeile 25 Pfg. S0NMg, 12. MMlN 1899. O.