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taftr persönlicher Zerwürfnisse zwischen den dort von
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amtliche Vertretung Deutschlands nicht ganz vor.
• l mrstfrei aus der von den Großmächten eingeleiteten ; Untersuchung hervorgehen könnte, so bleibt doch der ” dunkelste Punkt und vielleicht der Schlüssel aller neuer.
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)6 <7^ tzyg, c sollte etwas wie Mitleid in ihr anfsteigen, die eigene , .A tz.' Ue der übrigen gedachte, die in so schlimmer ihr dazu
wenn ich nie mehr zu diesen — Menschen zurückkehren
Macht nur rasch!" rief ihm Tota nach, worauf
dürfte. Sie sollen da« auch nicht thun, es ist doch er sein Portefeuille aus der Tasche zog.
Ihrer nicht würdig, solch' ein Leben zu führen —
(Fortsetzung folgt.)
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Preußisches Abgeordnetenhaus.
Berlin, 6. Februar. (12. Sitzung) Auf der Tage?- ordnung der heutigen Sitzung, der am Ministertische die Minister Dr. v Miquel, Thielen und Brefeld beiwohnten, stand zunächst der Gesetzentwurf, betr. d'e Vertheilung der öffentlichen Lasten bei Grundstückstheilungen, neuen Anfledelungen 2C
Abg. Dr. Schultz-Bochum (ratlib.) erkannte an, daß die Vorlage einem dringenden Bedüifnisse entspreche. Beim Bergbau habe man oftmals neue Ansiedelungen ganz ankaufen müffen unter Aufwendung bedeutender Summen. Es sei deßhalb zu begrüßen, daß die Errichtung neuer Ar.- siedelungin künftig solle abhängig gemacht werden können von Rücksichten auf einen benachbarten Bergbau.
Abg Jßmer (freko. f) sprach sich eher falls im Wesentlichen für die Vorlage aus. Er werde aber zu prüfen sein, ob die Jntereffen des Bergbaues und der Lrndwirthschaft richtig gegen eirunder abgem.ffen seien. Der Redner teantra te die Ueberweisuug der Vorlage an eine besondere Commission von U Mitgliedern.
Abg. v Bornstedt (cous) äußerte eh Bedenken gegen den Gesetzentwurf dahin, daß nach demselben die Polizei berechtigt sein würde, aus die Errichtung von Schutzpfeilern in den Bergwerken zu verzichten Man werde zu prüfen haben, ob diese Materie nicht bester durch ein besonderes Gesetz geregelt wurde
Abg. L e t o ch a (C.) schloß sich im Wesentlichen dem Vorredner an. Die Vortage wurde sodann an eine besondere Comm ssion von 14 Mitgliedern verwiesen.
Der Nachweis über die Verwendung des Eiflnbahn- Disposttionstonds von 2'/« Millionen und des außer- etattmäßigen Dispositionsfonds von 20 Millionen wurde debattelos erledigt und sodann die zweite Etatsberathung mit dem Sp cialetat der directen Steuern fortgesetzt.
Abg. Seidel-Diedersdorf (freie.) wünschte die Einrichtung einer besonderen 8 Hieben Berufungkcommission für kleinere Zensiten, diese Einrichtung würde den Erfolg haben, daß die Zahl der Berufungen sich erheblich verringern würden.
General-Steuerdirector B u r ch a r d t erklörte, daß e« der Regierung sehr erwünscht wäre, eine Abnahme der Berufungen herbeizuführen. Es frage sich nur, wer über die Berufung entscheiden solle. Die Veranlagungs- commissionen seien sta k belastet und bei ihnen habe sich eine gewiste Müdigkeit gezeigt ES frage sich also, wie die neue Berufungsbehörde gefialiet werden solle; gegen die Veranlagungkcommisfion als Berufungsinstanz spreche auch der Umstand, daß die Goma isflonsmitglieder schon vorher mit dem Zensiten in Verbindung getreten seien.
S^.ion zurückgeblieben waren, aber eS war kein baS bis zur Tiefe deS Herzens geht. Daß
schnöde behandelt. Hatte er die Absicht kund gegeben, gleichfalls nach München zu gehen, so konnte sie , denken, er wolle sich dort doch auf irgend eine Weise ihren, Ernis, Dank holen ... da er aber nordwärts reifen wollte, so handelte er in der That ihr gegenüber ganz uneigennützig.
»Sie sind sehr gut zu mir — beschämend gut, monsieur Total* sagte sie aus ihren Gedanken heraus in französischer Sprache. V.rdient hab ich das nicht, ich war oft recht unartig gegen Sie. Verzeihen Sie mir das, bitte.“
„Oh mademoiselle Erni — pas de quoi 1“ Er war verlegen, räufperte sich und schluckte ein paarmal. »ES — es hat mir immer leid gethan, Sie in solcher — solcher Umgebung zu sehen — schon als Sie noch Kind waren — da et ft recht! Ich habe oft an Sie denken müssen in den Jahren, als ich von Ihnen nichts wußte — ich dachte ost: was mag aus ihr geworden sein? Und wie ich Sie nun roieberfanb, so sehr schön nnb lieblich — und um Sie her all' diese — da that eS mir sehr, sehr leid um Sie, zumal ich doch sah, daß Sie innerlich litten —*
»Gewiß that ich das! Und ich wäre glückselig,
Fehler vorkommt, ist begreiflich; ich selbst fühle mich uich schuldenfrei (Heiterkeit), aber jedenfalls, wenn etwas vorge kommen ist, schreite ich ein.
Abg. Singer brockte, dem freisinnigen Redner nacheifernd, noch eine ganze Reihe kleiner Einzelbeschwiideu der characterisirten Art vor, indem er behauptete, der Staats- sekntär sei als BundeSraths - Bevollmächtigter verpflichtet, im Reick?tag über jeden einzelnen Fall Rede und Antwort zu stehen.
Dr. Lieber stellte sich ganz auf ten Standpunkt des Staatssekretärs, desten offen - soldatisches Auftreten er im Gegensatz zum Abg. Lenzmann voll anerkannte.
Abg Müller-Sagan brachte einen Fall vor, in dem die Konservativen in der Wahl angeblich mit den Sozialdemokraten zufammengegangen seien.
Abg. Dr. v. L e v e tz o w erklärte demgegenüber, daß ein solches Zusammengehen für die Konservativen undenkbar sei; sollte ein Konservativer mit den Sozialdemokraten pak- tirin, so würde er von der Fraktion unzweideutig zurechtgewiesen werden Der erwähnte Antrag Baffeimann wurde an die Budgetkowmission verwiesen.
Die weitere Debatte beschäftigte sich mit den Anstellunrs- bedingungen der weiblichen Postbeamten, der Abgrenzung der Serviszulagen, der Lage der ländlichen Post- agenten u. a. m.
Dann wurde die Sitzung auf Dienstag vertagt, nachdem Staat?sekretär v. Podbielkky roch mitgetheilt hotte, daß die Landbrifträger eine leichte Sommeruniform bekommen mürbem
festgesetzten Grenzen zu bleiben. Wahrscheinlich ist hiermit die Klippe bezeichnet, an der keine der auf . Samoa waltend-» europäischen Behörden glücklich rorbeigefommen ist. Wenn bei solcher Sachlage mit ter Möglichkeit gerechnet werden muß, daß auch die
richt
• 1898
lichen Verwicklungen auf Samoa die Haltung des amerikanischen Oberrichters Chambers.
Er, der die hohe Würde eines über dem Partei- Seiriebe stehenden Amtes vertreten soll, bildet den Mittelpunkt der die Ruhe im Samoa - Archipel gefährdenden Bestrebungen. Er weiß, daß in der
»ES ist Ihnen doch nicht kalt, Fraulein Erni?“ sagte Tota an ihrer Seite. „Ihr Mantel ist von dichtem Stoff, Sie haben ihn in all den kühlen Tagen, die wir jetzt hatten, getragen!“
„Nein, mir ist ganz warm — der Mantel ist ehr gut — dank' Ihnen! Erni reichte ihm während >cs Wanderns die Hand herüber — eS »er doch freundlich von Tota, für sie zu sorgen, nicht nur an bie eigene schleunige Flucht zu denken, sondern auch ““ *■ _ i zu verhelfen. Sie hatte ihm Derartiges nie zugetraut, er war ihr von jeher unbedeutend und fade erschienen, und sie hatte ihn demgemäß stets
sie durch ihr Bleiben nicht das mindeste hätte hindern oder helfen können, lag auf der Hand, und bei dieser lebten Affäre in Como durfte sie nicht einmal, wie leider sonst so oft, die Schuld der Mitwiffenschast drücken, dem sie, Tota und die beiden anderen Herren hatten eine Fahrt auf dem See unternommen nnb einen Abstecher nach Bellaggio gemacht, während jene drei den Deutschen „rupften.“ Daß sie jedesmal so glücklich burchschlüpfen würden wie bisher, war nicht anzunehmen — ebensowenig fteilich, daß sie sich bei ihrer unglaublichen Findigkeit nicht ver- hättnißmäßig rasch herauswicklln würden. Dann aber? Erni zog wie stierend die Schultern hoch — ie wollte ja an dies „Dann“ einstweilen nicht denken!
Döri« k. ft »rdems »ewols.
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^rlarnentarisches.
Reichstag.
Berlin, 6. Februar. (26. Sitzung.) Der Reichstag setzt die zweite Berathung des Reichshcushaltsetat für 1899 fort und zw.r beim Etat der Reichs post und Telegraphenverwaltung.
Bei den Ausgaben für die Poft- und Tele-rapben- ämter liegt ein Antrag bet Abgg. Bassermann u. Gen. vor: bie veibünbeten Regierungen zu «ficken, dahin zu wirken, baß bet bet veränderten Regelung beS Gehaltes der Poftdirekkoren eine Schädigung ber jetzt im Amte befindlichen Direktoren gegenüber dem früheren System vermieden werde.
Der Berichterstatter und bei Antragsteller befürworten den Antrag. Auf Angriffe beS Abg. Müller-Sagan erklärt.
Staatesec-etär von Pobbielsky: Ich bin gern «reit, Ihnen hier Rede zu stehen und Ihnen m:in ge amwtes Material vorzulegen, aber ich lehne es ab, Wern der Abg. Müller auf Grund seines einseitigen Material» mir Vorschriften mache , will. (Widerspruch links.! liebti die Dienstpfl-cht bin ich dem Reichskanzler veraniwörtlich. (Zurufe links: Auch uns!) Nein, über die Dienstpflicht bin ich nur dem Reichskanzler verantwortlich; sonst müßte man zu dem Standpunkte gelangen, baß ber Reichstag auch i)te Beamten ernennt So weit sinb wir benn doch noch nicht. Ich erkläre also: mit meinem Wissen unb Willen geschieht eS nicht, baß iigenb eine politische Agitation Seitens ber Postverwaltuvg unterstützt wird. Wo die? geschehen ist, da bin ich jederzeit eingeschritten. Sehen Sie sich doch den Tilsiter Fall an. Da bin ich es gemeien, der zur Klarstellung des Falles die öffentliche Gerichtsverhandlung veranlaßt bat. Außerdem habe ich dem bitreffenben Postdirektor mein ernstes Mißfallen auS- lesprochen, und ich kann Ihnen versichern, baß ich bies auch in anderen Fällen gethan habe, die nicht zu Ihrer Kenntniß gekommen sinb. Tie Post ist eine Einrichtung, bie der Allgemeinheit dient und keiner Partei Vorschub leisten soll. Daß innerhalb eines so groß n Beamtenpersonals mal ein
war
Deutsches Reich.
Vertin, 6. Febr. Se. Majestät der Kaiser unternahm heute Morgen den gewohnten Spaziergang und fuhr beim Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Staatsminister v. Bülow, vor. Bon 10 Uhr ab hörte Allerhöchstderselbe die Vorträge des Ministers des Innern v. d. Reck- von der Horst, des Chefs des Civilkabinets, Wirkt. Geh. Raths Dr. von Lucanus, des Staatssekretärs des Reichs-Marineamts, Staatsministers Tirpitz, und des stellverireteuden Chefs des Marinekabinets, Kapitäns zur See von der Groebcn.
— Laut telegraphischer Meldung an das Ober- Kommando der Marine ist der Reichs - Postdampfer „Preußen“ mit der abgelösten Besatzung S. M. S. „Möwe“, Transportführer: Leutnant zur See Kühne, am 5. Februar in Singapore angekommen und hat heute von dort die Heimreise über Colombo fortgesetzt.
— Die Beerdigung des ehemaligen Reichskanzlers findet am Donnerstag, 9. Februar, Nachmittags 1 Uhr, in Sky en statt. Das Infanterie- Regiment Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig
Samoa.
Die unliebsamen politischen Zwischenfälle im
Umschau.
Der vormalige Reichskanzler Graf v. Caprivi, dessen Tod wir gestern meldeten, war bereits seit längerer Z it leidend. Er ist em 6. d. M. Vormittags 10 Uhr sanft entschlafen. Georg Leo von Caprivi de Caprera de Montecuculi war am 24. Februar 1831 als Sohn des Geh. Oberttibunalraths v. Caprivi in Berlin geboren. Nach dem Rücktritt des Fürsten Bismark wurde der nun Verstorbene am 20. März 1890 zum Reichskanzler und preußischen Ministerprästdenten ernannt. Aus der folgenden Zeit seines Wirkens seien nachstehende Hauptdaten hervor- gehobm: Am 1. Juli 1890 wurde das deutsch- englische Abkommen geschlossen, durch welches Deutschland die Insel Helgoland erhielt, während England das Witugebiet und das Protectorat über Sansibar zufiel. Im Decembcr 1891 erfolgt- leider die Annahme der Handelsvertiäge zwischen dem Rich und Oesterreich-Ungarn, Italien, der Schweiz unb Belgien; am selben Tage (18. December) wurde Caprivi in den Grafenstand erhoben. Veranlaßt durch das Schicksal des Volksschul-Gesetzentwurfs des Grafen von Zedlitz, trat Graf Caprivi von dem Posten des preußisch-n Ministerpräsidenten zurück, sodaß er im Staatsministerium nur noch Minister des Auswärtigen blieb. Die am 23. November 1892 von ihm ein- gcbrachte Militärvorlage wurde am 6. Mai 1893 vom Reichstage abgelehnt, worauf dessen Auflösung sofort erfolgte. Der im Juni neugewählte Reichstag bewilligte dann am 15. Juli 1893 die Militärforderungen der Regierung. Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Reichskanzler und dem Ministerpräsidenten Grafen zu Eulenburg in Sachen der Bekämpfung der Socialdemokratie führten am 26. October 1894 zum Rücktritt beider Staatsmänner. Graf Caprivi zog sich ganz vom politischen Leben zurück unb hat die letzten Jahre vorwiegcnb auf bem Gute Skyren im Kreise Krossen verbracht.
SA 101’5 92*, 1C0V
„Sie sagen das wohl, Mademoiselle!“ Tota seufzte. „Aber, sehen Sie, ich bin in Wohlleben und Müßiggang erzogen worden, in meiner ganzen Umgebung hat kein Mensch gearbeitet, unb die Arbeit hat für mich, ehrlich gesagt, auch gar keinen Reiz. Was könnte ich denn auch arbeiten? Meine paar Schulkenntniffe find längst vergessen — bedentenb waren sie nie — auf manchem Gebiet hab' ich ein wenig hemmdilettiert, alles nicht der R-d: werth — mein Vermögen ging bei dem flotten Leben bald darauf . . . was blieb mir da anderes übrig, als di- Chancen beim Jeu und auf bem Rennplatz, das Amüsement in den Salons der Halbwelt, mit einem Wort: das Leben eines Glücksritters? Es sagt mir nicht immer zu . . . aber irgend eine philiströse Arbeit so, was die Biedermänner B-ruf nennen — glauben Sie es mir, das würde mir noch viel weniger zusagen!*
Erni kam nicht dazu, auf die Bekenntnisse Totas etwas zu erwidern, den eben machte ihr Führer vor einem niedrigen Häuschen Halt, brummte wieder in seiner Mundart etwas in den Bart und ging um das kleine Haus herum, einem baufälligen Stall nebst Schuppen zu.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. Tlin'/wR«
Ouartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen VU4 U
Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnserfionsgebühr: die ge-
waltene Zeile oder deren tam 10 Pfg., Reklamen; die Zeile 25 Pfg. -UltlltüÜU), 8. Februar 1899.'
Köln.
t. 31 ung il
(Ostfriesisches) Nr. 78 wird durch eine Deputation einen Kranz am Sarge seines verewigten Chefs, des Generals der Infanterie Grafen v. Caprivi, niederlegen lassen.
— Der Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha ist um 4 Uhr 10 Minuten Nach, mittags nach mehrstündiger Agonie an chronischem Gehirnleiben in Martinsbrunn unweit Meran verschieden. Erbprinz Alfred, Sohn des Herzogs Alfred Emst Albert war am 15. October 1874 in London geboren; er ist also 24 Jahre alt geworden. Er war schon seit einiger Zeit lungenleidend und kam vor wenigen Tagen schwer krank in Meran an. Er war der einzige Sohn deS Herzogs von Coburg; das herzogliche Ehepaar hat außer ihm nur Töchter, 4 an der Zahl, von denen 3 verheirathet sind.
Crossen, 6. Febr. Der Neffe des verstorbenen Grasen Caprivi, General v. Müller, erhielt folgendes Telegramm des Kaisers:
„General v. Müller, Skyren. Soeben durch Nachricht vom Hinscheiden Ihres Onkels, Generals der Infanterie, Grafen Caprivi überrascht, spreche ich Ihnen und der Familie des Heimgegangenen meine theilnahmsvolle Mittrauer aus. Als Soldat von seinem Kriegsherrn immer hochgeschätzt, als Reichskanzler Mein arbeitssnudiger, überzeugungstreuer Mitarbeiter, hat Gras Caprivi auch in der Zurückgezogenheit während seiner Jnaktioität es verstanden, sich die Anerkennung und Dankbarkeit seines Königs unb Kaisers zu erwerben.
Wilhelm I. B."
B 'lc uu™ oa» »anroar tz^"°en, obgleich sie sich auch jetzt noch nicht klar J°a8 sie eigentlich in München anfangen sollte.
E (Nachdruck verboten.)
Schule des Levens.
Roman von Marie Bernhard.
(Forttrzuus.)
i-^lr Leben war ein durchaus abenteuerliches ^se» die letzten Jahre hindurch ... wa» ver- ^4 es ihr, »en« ein neues Abenteuer sich . die vergangenen reihte — eines, das , "°«al auf sich selbst stellte, sie für den zAEick von ihrer bisherige», ihr so gründlich ü Vathrfchen Umgebung loslöste? Sie war nicht Ermessen, zu hoffen, daß dies auf lange Z it ge» .Ahr Vater würde ohne Zweifel gewandt sich „wegen Mangels a« Beweisen* bald SU lassen, und daß es ihm dann ge würde, sie zu finden und zu sich zurück-
Wochenruche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
'Illustrirtes Sonntagsblatt. ”™,ü**n* ta
i Kmgsfrsge die Wahl der übergroßen Mehrheit des samoanischen Volkes auf Mataafa fallen muß, aber c er lehnt sich gegen diesen Ausgang aus noch unbe- ' taten Gründen geflissentlich auf. Vor der Königs- mihl hetzt er eine schwache Minderheit der Einge- tereneu gegen Mataafa, nach der Wahl sucht er diese durch einen, soviel sich bis jetzt übersehen läßt, »icht berechtigten Einspruch hinfällig zu machen. Einen telltschcn Reichsangehörigen, den wegen strafbarer Jergehungen nur der deutsche Consul zur Rechenschaft W ziehen hat, unterwirft Chambers seiner eigenen Gerichtsbarkeit. Zwei in Übelm Rufe stehende Per- sonen läßt er als Anwälte beim Obergericht zu. Er Hl Besorgnisse für seine Sicherheit und veranlaßt j in den Straßen von Apia zuerst bewaffnete Malietoa > Leute, dann Krieger Mataafas, endlich die Matrosen des englischen Kriegsschiffes er« Meinen, an dessen Bord der sonderbare Schildhalter -«■ 8-rechtigkeit sich flüchtet, als er die schlimme ®aat seiner Ränke aufgehen steht.
. Es wäre kein Wunder, wenn als Zielscheibe !°.cher mit Nadelstichen geführten Angriffe der deutsche «onsul ein geduldiges Siillehallen als über seine «äste gehend gefunden und seine Meinung von dem ; Xretben des Herrn Chambers unzweideutig zu tr« ■ 1 r Stn ^ükben hätte. Dazu kommen vielfache Miß- oeutgfeiten zwischen bem Dbergeiidjt unb ber Muni-
1 i ^ Verwaltung in Apia. Die Vertreter der Gerichts- whe P" der Regierungsgewalt, auf deren vertrauensvollem Kommen wirken das Gedeihen Samoas beruht, stehen w in schroffem Gegensatz zu einander. Das ist die zu deren Verbesserung die Regierungen der Schutzmächte eingreifen müssen. Hoffentlich ge- w es, dauernd Wandel zu schaffen in den bis- j unerfreulichen Verhältnissen. Unsere guten HtttÜR Drehungen zu England und den Vereinigten Staaten «rden dies erleichtern.
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
Bureanx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Mägde» q .
Burg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 34. ^Mg.
E. & Daube & Go., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Patts x.
. ten Großmächten (Deutschland, England und Nord- emtrila) eingesetzten europäischen Beamten abgespielt. tlWert‘ Unter einem heißen Himmelsstrich, in großer Abge- ie 21 i schi-denheit von der Heimath und im Banne von ■ein w • Interessen - Streitigkeiten, die sich auf einer engen i Sühne unter Angehörigen verschiedener Nationalitäten täglich erneuern, kann es nicht leicht fein, mit jedem . Schutt innerhalb der durch internationale Aktenstücke
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