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Reformen" für Macedonien rufen. England weiß
auS der ausdrücklichen Vorschrift des § 2 des Klein-
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vielleicht selber nicht und läßt eS jedenfalls keinen! bahngefetze» vom 28. Juli 1892; eine erneute anderen merken, an wen es gegenwärtig in Balkan- Prüfung muß für jede derartige Fortsetzung erfolgen. Fragen glaubt. Oesterreich - Urgarn und Italien Es ist ferner eine Prüfung auch darüber vorzube-
nähren Zukunftshoffnungen in Albanien. Die Wiener
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ise».
(Nachdruck verboten.)
S Schute des Lebens
Roman von Marie Bernhard.
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t rr fü v * oe» yTcmvcnvuo?, WDUic flky ferne 'S*®* nicht merken lassen und warf verstohlene Q«f die junge Dame — sein Flori,
Dill-
»nintereffant erschienen
fie wurde erst auf.
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(Fortfetzn«.)
Ja den GemSwirth war Leben und Bewegung Wommen.
halten, ob die Genehmigung der preußischen Theil- strecke bei einer weiteren Fortsetzung auf braunschweigischem Gebiete für das erweiterte Gesammt- nnternehmen aufrecht erhalten werden kann, weil Kleinbahnen in Preußen nur als Verkehrsanstalten für den örtlichen Verkehr anerkannt find und Erweiterungen, die über diesen Rahmen hiuausgehen und den Character der ersten, bisher als Kleinbahn zugelassenen Anlage grundsätzlich gänzlich verändern, nothwendig auch auf die ursprüngliche Concesfion zurückwirken müssen. Dieser Vorbehalt hat auch bei Zulassung der Kleinbahn Duingen—Delligsen Ausdruck gefunden. Mit einem Anträge auf weitere Fortsetzung dieses Unternehmens war jedoch die preußische Regierung seitdem überhaupt nicht befaßt, und eS kann von einer Weigerung der letzteren, derartige Fortsetzungen zu genehmigen, hiernach nicht die Rede fein.
„Siext es, Nazi! Lauter gegrafte und BarSne! O, du mei! Und t hab' nix wie junge Hühn' und Maccaroni und Tomaten im Haus!"
.Wird sell a g'nug sein! Mehr wie satt effen könne'S a die Baröne nit. I gang und hol'S Fäßl von unserm besten rothen Tiroler 'nauf I"
„Da kommt einer scho d' Stiegen ’runter. Was schaffen'- Eurer Suaden, womit kann'S Enk z' Diensten sein?"
Der Angesprochene, ein sorgsam gescheitelter Schwarzkopf mit einer nichtssagender, wenngleich nicht unangenehmen Dandy Phyfiognomie, drehte unruhig den’Kopf. Es schien ihm nicht lieb zu sein, hier von den WirthSleuten gestellt zu werden.
„Wollte bloß — äh — Sh — kleinen Orientierungsgang unternehmen — ja — hm — reizendes Bergnest — wunderbare Lage —*
„Ja, wenn Ihr' Gnaden im Sommer zuschann' thäten! Alle Sirg’ grasig grün und d' Matten voll von Blümerl und z' oberst der Schnee uvd 's Eis — ei ja, 's ist gar zu viel schön; bei uns daheim im Bayrischen, da hat ma's auch nit so! Gnaden müffen wiffen, mir zwei find von Walchensee da 'nauf, haben von Verwandte 'S Anwesen geerbt —"
„Schön, schön!" Der fremde Herr schien nicht recht zu zuhören. „Hier hinten hinaus geht's in die Berge, ja?"
„Nir fo ganz grab’, Herr Baron. Wenn ma a bisiel links abi steigt, gibt 'S noch a Dörfl, a klein’S wer aber geradewegs geht, kommt schon in die Berg' — in die Berg', schauen'», kännen'S, hier überall!" '
Der Fremde antwortete nicht mehr, er hatte flüchtig mit zwei Fingern an den Hutrand gefaßt und war zur Thür hinanS.
Die angebliche Weigerung Preußens, die Kleinbahn Duingen-Delligsen künftig weiterzuführen zum Anschlüsse an die Staatsbahn Hannvover—Kreiensen, hat nach Preßberichien, wie es scheint, zu einer erregten Erörterung in der Finanzcommission des braunschweigischku Landtages Anloß gegeben. Von einer solchen Weigerung ist in maßgebenden Kreisen nichts bekannt. Vielmehr hat sich, so schreibt die amtliche „Berl. Corresp.", bereits int Jahre 1895 die preußische Regierung mit der Herstellung einer Kleinbahn von Voldagsen über Duingen durch braunschweigisches Gebiet bis nach Wispenstein an der Staatsbahnstrecke Hannover-Kreiensen int Allgemeinen einverstanden erklärt. Auch die in den folgenden Jahren aufgetauchten verschiedenen Projecte von privaten Kleinbahnunternehmungen zur Verbindung von Duingen (Endstation der int Betriebe befindlichen Kleinbahn Voldagsen-Duingen) oder von Delligsen (in Braunschweig) mit Giünplan, Wispenstein und Alfeld find, wie in Braunschweig bekannt sein muß, nicht an dem Widerspruche Preußens gescheitert. Jene Projekte wurden von den Jntereffenten vorläufig aufgegeben und zunächst nur noch der Antrag auf Freigabe einer Schieuenverbindung in Fortsetzung der genannten Kleinbahn über Duingen hinaus in das braunschweigische Gebiet bis Delligsen bei beiden Regierungen aufrecht erhalten. Lediglich über dies eingeschränkte Projekt hatte schließlich die preußische Regierung zu befinden. Sie hat sich, dem Anträge entsprechend, mit der Genehmigung der Kleinbahn innerhalb des preußischen Gebiet» einverstanden erklärt Daß diese Genetmigung fich nicht ohne Weitere» auf den Fall einer Ei Weiterung oder Fortsetzung dieser Bahn beziehen kann, ergiebt fich
„Der hat brav Eil', d' Gegend z' besehn!" meinte die Gemtwirthin und klöpple das, hinter dem Rück n ihres Mannes versteckt gehaltene Fremdenbuch zu.
Nach einer guten halben Stunde kam derselbe Herr eilig wieder auf das Haus zu. Sein Geficht war roth und erregt, er sah nach allen Seiten, traf ober auf Niemand vom Hauspersonal. Sie waren alle in Küche und Keller mit den Zurüstungen zum Abendissen beschäftigt. Der Herr lief hastig die Treppe hinan, er nahm zwei, drei Stufen auf einmal, dann hat er, ohne anzuklopfen, in das große zur Rechten gelegene Zimmer.
Die ganze Gesellschaft war darin versammelt, fie bildete eine erregt sprechende, anscheinend streitende Gruppe; nur das junge Mädchen nahm wiederum keinen Antheil, e» saß nahe dem Fenster, die Hände müßig über dem K, ie gefaltet, die Augen mit weit hinauStränmenden Blick auf die Nebelballen geheftet, die da» Thal immer tiefer in ein weißes Gewölk einbetteten. Noch war es völlig hell, aber die Duust- maffen gaben dem lichten FrühliugSabend einen seltsam bleichen, müden Farbenton.
Der Eintritt des Ankömmlings wurde von den Debattirenden nicht bemerkt. Er schritt, ohne fich aufzuhalten, nach dem Nebenzimmer und kam nach kaum einer Minute, einen Damenmantel nebst Hut und Schirm auf dem Arm tragend, wieder zum Vorschein.
„Kommen Sie mit mir zu einer kleinen Promenade draußen, Fränkin Erni?" sagte er halblaut und rasch, zu ihr niedergeneigt. „MU dem Nachtessen hat'» noch gute Wege, und draußen ist'» wundervoll!"
„Wundervoll? Jetzt, bei dem Abendnebel?" warf Jemand an» der Gruppe konisch ein.
der Minister denen, die es angeht, warnend zu, „daß zwischen Industrie und Landwirthschaft eine Harmonie der Interessen besteht. Es ist geradezu unverständlich, wenn die Industrie gewissermaßen noch neidisch ist auf die Fürsorge des Staates für die Landwirthschaft Wenn Sie bedenken, daß der deutsche Export der industriellen Produkte zurückgegangen ist in Folge der starken Nachftage im Inland, so können Sie leicht ermessen, was der inländische Markt bedeutet, der doch weit sicherer ist als der ausländische, über den nicht wir, sondern andere herrschen. Die Bedeutung des inländischen Marktes aber hängt sehr wesentlich von der Landwirthschaft ab, und deßhalb hat die deutsche Industrie ein großes Jntcreffe daran, daß auch die deutsche Land- wirthschaft gedeiht. Ich wünsche, daß solche Anschauungen mehr und mehr durchbrechen und daß die geradezu widerliche fraktionelle Eigensucht endlich anfange, still zu stehen vor dem Gesammi-Jntereffe. Würde die Landwirthschaft dauernd in Verfall gerathen, so würden dabei die gesellschaftliche Ordnung und die monarchische Gesinnung mit in Gefahr sein, und daß dies nicht geschieht, liegt im allgemeinen Interesse."
Wenn sich die Landwirthschaft einer so einsichtsdollen Würdigung ihrer Bedeutung an maßgebender Stelle erfreut, so kann der Erfolg nicht ausbleiben. Selbst die entschiedensten Vertreter deS agrarischen Standpunktes — darunter der erste Vorsitzende des Bundes der Landwirthe, Frhr. v. Waugenheim — erkannten denn auch an, daß sich die Lage der Land- wirthschaft erheblich gebeffert hat. Von den Klagen über die Noth der Landwirthschaft war nicht mehr die Rebe; auch die sogenannten großen Mittel, die früher eine so hervorragende Rolle spielten, waren aus der Diskusfion verschwunden. Jedenfalls wird sich jeder Freund der Landwirthschaft gern d:m Dank anschließen, den deren Vertreter der Regierung für ihre kraftvolle und erfolgreiche Thätigkeit zur Förderung dieses Berufszweiges ausgesprochen hat, und das Verhauen theilen, daß die leitenden Kreise auch in Zukunft alles thun werden, was möglich ist, um die berechtigten Interessen unseres wichtigsten Produktiv- Standes zu schützen.
Politik ist überdies für bulgarische Wünsche neu r» dingS empfänglicher geworden. Da findet denn der Freund des europäischen Friedens eine werthvolle Beruhigung in der Gewißheit, daß Rußland, wie es durch das Sprachrohr deS „Regierungs-Anzeigers" hat verkünden lassen, den toiberfhdtenben Interessen ber Balkan Völker mit bem Grundsatz „Keinem zu Li bc und Keinem zu Leide" begegnet, unter unzweideutigen Hinweisen darauf, daß die makedonischen Abenteurer von Petersburg nichts zu erwarten haben. Daß auch Deutschland sich jeder Begünstigung mhe- ftörenber Elemente enthält, versteht sich von selbst, und so finden auch in der sogenannten makedonischen Frage die mächtigen Kaiserstaaten ihr gemeinsames Interesse al» Wächter de» europäischen Friedens aufs Neue bestätigt.
» .Tonte Stobi mit Gemahlin unb Tochter von j?"*» Graf Dupres, Cavaliere Liviero von Lugano, . - Hemy Beach von Lonbon, Baron Stern ow ^Holstein."
ungewissen, flackernden Schein einer von schiefgehaltenen Kerze las da» Ehe- rV hasten im Hausflur mit staunenden Angen «”* Reihe hochtönender Namen.
Umschau.
Die Verleihung des Schwarzen Adler- Orden S an den russischen Botschafter in Berlin, Grafen v. Osten-Sacken, hat politisch zunächst die rückwirkende Kraft gewissen Bedenklichkeiten wegen unseres colonial n Abkommens mit England den Boden zu entziehen. Bekanntlich stellt sich dieses Abkommen nur die Aufgabe, die deutsch - englische Meinungs - Verschiedenheit über Südafrika aus der Welt zu schaffen, also einen Punkt zu begleichen, der die russischen Jntereffen unberührt läßt. Unsere in
''em persönlichen FreundschaftS-Verhältniß der Kaiser Wilhelm und Nikolaus wurzelr den guten Beziehungen zu Rußland sind auf einem ganz anderen Gebiet, als bem Geltungsbereich des englischen Colonial- AbkommenS, sorgfältig weiter entwickelt worden. Der Botschafter des Czaren am deutschen Kaiserhofe hat sich um die Annäherung der beiden großen Reiche besonders wohlverdient gemacht, und dieses Verdienst findet in der Verleihung ber höchsten preußischen Ordens - Auszeichnung eine weithin sichtbare Würdigung. Auch für die Zukunft wird sich den Kabinetten von Berlin und St. Petersburg manche Gelegenheit zu ruhigem, zielbewußtem Zusammengehen bieten. Als recht geeigneter Anlaß hierfür tritt eben jetzt die makedonische Frage hervor. In dem alten Stammlande Alexanders des Großen wimmelt ein buntes Durcheinander von Völkern, deren Nationalität zum Theil außerhalb der Grenzen des türkischen Reiche» bereits staatlich zusammengefaßt ist. So streben einzelne schwer abzugrenzende Stücke Makedoniens nach der Vereinigung mit Bulgarien, Serbien, Albanien. Und diese Sehnsucht wird erwidert. Die Politiker in Sofia und Belgrad ereifern fich für die Angli dernng ihrer in der türkischen Provinz Makedonien z rstreuien Volksgenossen. „Groß- Bulgarien", „G oß-Serbien" sind ihre Schlagworte. Selbst da» kleine Montenegro verräth mitunter einen für feine Nachbarn lästigen, für Europas Frieden nicht unbedenklichen Erweiterungsdrang. Zur Vermehrung der Unsicherheit trägt die Haltung einiger Großmächte bei. Frankreich, das doch im eigenen Hause reichlich mit Steinigung» - Arbeiten zu thun haben könnte, läßt seine tonorgebenben Blätter nach
„Dann also interessant, wenn Ihnen baS lieber ist!" sagte ber erste Sprecher mit mühsam verhaltener Ungeduld. „Da» kämpft und wogt in den Thälern und will fich senken und $er flattert — es ist ein anziehendes Schauspiel."
„Der Tota wird poetischer Naturschwärmer, Alle» der Erika zu lieb! rief Beatrice spöttisch. „Bedank' Dich schön, Erni!"
„Also kommen Sie! Da» können Sie Alle» draußen anziehen!" Er legte feine Hand leicht auf den Arm de» jungen Mädchen» und zog es nach der Thür. Ein mehrstimmiger „Glück auf den Weg," dar ihnen von denen em Tisch nachgerufen,' wurde, blieb unbeachtet.
2Läre Erni nicht so ganz In ihre eigenen Gedanken versunken gewesen, — Tota» Wesen hätte ihr auffällig fein müssen. ES lag sonst gar nicht in fdntr Art, so energisch die Initiative zu ergreifen, über das junge Mädchen, das ihn sehr von oben herab behandelte, ohne weitere» zu disponieren — und von irgend welcher romavttsche» Naturschwärmerei hatte bisher Niemand ans der ganzen Gesellschaft, mochte die Gegend noch so schön fein, das geringste an ihm wahrgenommen. Erni war eben fein Vorschlag gelegen gekommen, daher ging fie mit ihm. Von ihrem Fensterplatz hatte fie diese wogenden Abendnebel mit Jnterefle beobachtet und ber Gedanke, die» im Freien weit bester zu können, leuchtete ihr sehr ein. Zufällig hatte fie Tota nicht angesehen, wie er da vor ihr stand und zu ihr redete — hätte fie eS gethan, so wäre ihr die Wahrnehmung nn- möglich entgangen, wie erhitzt unb roth er war, wie fein Ange berebt und ängstlich daS ihre suchte und in feinem Blick die fieberhafte Erregung brannte, nur um jeden Preis bald fortzukommen.
Aber Tota war Erni immer grenzenlos
müden. Neben dem LandwirthfchaftS - Minister, !Frhrn. v. Hammerstein, trat besonders Finanzminister i. Miquel wieder warm für die berechtigten Interessen ber Landwirthschaft ein. Seine Rede war eine iaußerordentlich eindrucksvolle Kundgebung.
Der an Erfahrung reiche Vic Präsident des preu- Men StaatsministtriumS wies zunächst darauf hin, »le fich in bett letzten Jahren immer mehr auch in denjenigen Bevölkerungsklassen, die nicht unmittelbar uit der Landwirthschaft zusammenhängen, die lieber» zillgnng verbreitet habe, daß ber Staat verpflichtet H, für die Landwirthschaft einzutreten, da an deren Gedeihen alle anderen Zweige der nationalen Pro» taftion stark beteiligt sind. Im Anschluß daran begegnete der Minister dem Vorwurf, daß andere ^deutsche Staaten mehr für die Landwirthschaft thäten als Preußen, durch die Feststellung, daß die Zuschüsse deS preußischen Staates für die Landwirth« Hast in den letzten 9 Jahren um volle 100 Proc. {tüiegen seien unb daß nach dem procntualen Ver- M»tß der Aufwendungen für die Landwirthschaft zu den _ überhaupt verfügbaren (Sefammimittcln kein Ntfdjer Bundesstaat in höherem Maße für die LSAdwirthschast eintrete, als gerade der preußische. Tme größere Fürsorge für die Landwirthschaft er> feie Herr v Miquel für durchaus gerechtfertigt W» der Gefahren, die ihr durch die auswärtige Sonfurrenä drohen.
Goldene Worte waren e», mit denen Herr von rRionel am Schluffe seiner Ausführungen die Jnteressen- ®!meinj\aft zwischen Industrie und Landwirthschaft 'Wuchtete und die schwere Schädigung ber allgemeinen "Mährt durch einen gänzlichen Ruin ber Land- Wvürhschaft kennzeichnete. „Vergessen Sie nicht", rief
. uit jungt *>uuit — tfion,
? .Hallodri," hatte recht — daS war wa» d°»! W,s die Beut’ jetzt hier um diese Zeit h-tx0* Sie schienen unter einander uneins, rWen mit halber Stimme viel und so schnell, B ber GemSwirth, selbst wenn er auch des ^höfischen mächtig gewesen wäre, kein Wöril hätte flehen können. Die junge Schönheit that nicht
> sti lehnte gegen da» Fenster und sah still und n <n dar von aufsteigenden Abendnebeln dampfende w hinaus.
Die Landwirthschaft im Abgeord- M netenhause.
Die Berathung des Etats der landwirthschaft- lichen Verwaltung im preußischen Abgeordnetenhause hat gezeigt, wie sehr das Verständniß für die Be» bürfniffe der Landwirthschaft in allen Parteien gewachsen ist. Die auf den Schutz der gejammten rationalen Arbeit gerichteten Bestrebungen bringen siegreich vor, der Freisinn, der die Dinge gehen laffen 1 M, wie sie gehen, weicht Schritt um Schritt zurück. I W ernsthafter Angriff wurde von dieser Seite s gegen die Landwirthschaft nicht gewagt; die Rede 4 H neugewählten Abgeordneten Goldschmidt von der finifimiigen Volkspartei, eine Sammlung von frei« finnigen Gemeinplätzen au8 der Presse unb aus Wahlreden, erntete nur Heiterkeit unb einen ironischen -«fall. Umso größere Beachtung verdienen Me Ser» Meningen aufrichtigen Wohlwollens, die vom Re- giermigSiische der Landwirthschaft entgegengebracht
J L., -3ns Haus mit ’m Gepäck, und ’nein mit Dir Du Hallodri, Du! Allweil nach junge Weiber! Aufi in d' Oberstufen und sag'» der Resei, !; 4 lüftet und Decken »egnimmt, i muß in d’
«Wn jnr Loui wegen ’n Nachtessen."
' L- dauerte nicht lange, da trafen die Erwarteten s k?' '"amt und sonder» elegant und nobel gekleidet. Wirth war wie ein Kreisel um sie herum, führte l ® Wbft in die oberen Zimmer, nahm ihre Befehle ^^Skgen, holte da» Fremdenbuch, wollte sich seine
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchham.
M^kundLerl«»: Joh. Ang. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. L (Söttttf «rrantwortlich für di. Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.
Expedition: Markt 21. — Telephon 55. VVIIHIUßPVllIlb Redaktion: Markt 21. — Telephon 85.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Eonn- unb Feiertagen. Anzeigen nehmen entgegen: di- Expedition diese» Blatte», die Annoncen-
QuartalS-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen y Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«. o i
,d°stamtern2,25 Mk. (extt. Bestellgeld). Jnsertionsgebuhr: die ge- ~ , birg, Wien: Rudolf Masse, Frankfurt aM., Berlin, München, Köln; 34. JlMg.
stuckten« Zeite »der deren Raum 10 Pfg., Rellamen: die Zeile 25 Pfg. TÜNNtag, 5. FevkUar 1899. & L. Dause & Co., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Part» x.