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Deutsches Reich
Hannover und Berlin sprach heute in der Reichstags-
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günstig sind, ein neues Aufgebot von 200 Millionen
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(Nachdruck verboten.)
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tttti ■ Schule des Lebens
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Der alte Herr nickte trüb vor sich hin.
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die Gefahr, von der er heute Vormittag zu Felix
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bürg.
Er wollte mich heirathen, mich mit einem Schlag auS all' den zweideutigen, schiefen, nnhaltbaren Verhältnissen herauSheben ... und es giebt nicht viele, die einem Mädchen, daS sie in solcher Umgebung sehen, der Tochter eines solchen Vaters, ihre Hand anbieten 1 Ein Herz hatte er wohl nicht mehr zu verschenken, eS wäre mir dann auch unmöglich gewesen, Ja zu sagen; ich »äre mir wie eine Betrügerin erschienen, da ich nicht eineu Funken von Neigung für ihn hatte. So aber war er nicht einmal besonders verliebt in mich, er fand mich nur sehr hübsch und wollte mich zu seinen übrigen Befltzthümern dazu habe», wie ein kostbares Schmuckstück, das etwa einem Sammler noch fehlt; zudem stachelte ihn der Gedanke, seine ganze Verwandtschaft, mit der er sehr gespannt stand, die gehofft hatte, er werde unvermählt bleiben, und in seiner Verbindung mit mir einen unauslöschlichen Affront gesehen hätte, durch diese V rlobung aufs äußerste zu reizen. Im übrigen behandelte er mich mit einer Art nachsichtiger Höflichkeit, und mit dieser Auffaffung zeigte ich mich durchaus einverstanden. Sein Wesen änderte sich arch nicht einmal viel, als ich ihm mein Jawort gegeben hatte, aber nun fielen die Worte Trauung — Hochzeit — Ehe — Religion s- wechsel — er stammte aus einer streng katholischen Familie — nun wurde mir angst — himmelangst! Mit Centuerlasteu legte sich die Folgenschwere meiner Handlungsweise auf mich — ich betete so heiß zu Gott — ich lag schlaflos, wie im Fieber, und zuletzt hielt ich es nicht mebr auS — ich nahm mein Wort zurück! Von ihm selbst, von meinem Verlobten, forderte ich es, daß er mich frrigab — den anderen sagte ich kein Wort davon, fie hätten mich für wahnsinnig gehalten. Er »ar gerade nicht angenehm überrascht, aber es half ihm nichts; er sah, ich war eutschloffen, bei meinem Nein zu bleiben und hätte e» an den Stufen der Altars wiederhott ... so that
nicht länger so ertragen, ich muß diesem Leben ein Ende machen— so oder so! Aber freiwillig sterben — nein, nein, Onkel Konrad, sieh mich nicht so entsetzt an . . . ich kann doch nicht — 'noch nicht! Sieh, ich hoffe noch immer, eS soll irgend jemand einmal kommen, mir zu helfen, und oft ist diese Zuversicht ganz stark in mir. Ebensogroß aber ist daun wieder die Verzweiflung, und als das einmal ganz besonders der Fall war, da that ich in dieser Verzweiflung etwa», was ich am nächsten Tage, — nein, in der nächsten Stunde schon, bitter bereute und uoge- schehen zu machen wünschte: ich verlobte mich mit einem belgischen Edelmann, der mich schon in Brüssel gesehen und gesprochen hatte, — bei dem Maler war es gewesen — den wir nun in Paris wieder antiafen. Er war nicht mehr jung, hatte wohl sein Leben gründlich genoffen. Schön war er auch nicht, und fein Ruf mag in Brüssel nicht der beste gewesen sein . . . aber was that mir da» alles?
und nahm Mittags die Rapporte der Leib-Regimenter sowie militärische Meldungen entgegen. Der Kaiser besichtigte darauf im Portal I des Königlichen Schlosses für den Dombau bestimmte Engelsfiguren in Anwesenheit des Bildhauers Schott. Um 12 Uhr nahm er die Rapporte der Leibregimenter und militärische Meldungen entgegen. Um l1/* Uhr fand bei Ihren Majestäten eine Frühstückstafel statt, an welcher die hier anwesenden schleswig-holsteinischen Fürstlichkeiten und Prinz Adolf zu Schaumburg Lippe mit Gemahlin theilnahmen; ferner waren geladen Maler de Martino, Fürst und Fürstin Hatzfeld, Kapitän z. S. v. d. Gröben, Herzog von Ralibor, Baudirektor Franzlus und Legationsrath von Schlözer. Nachmittags be- fichtigte Se. Majestät der Kaiser Wandelbilder von der Orientreise im Schauspielhause. Abends fand bei Ihren Majestäten im König!. Schlosse kleiner Ball statt.
— Der BundeSrath hat in seiner heutigen Plenarsitzung dem Zoll- und Salzsteuerverwaltungs
Merck gesprochen!
„Ich habe zuweilen geglaubt, ich
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ich 8-,
kostenetat für Mecklenburg-Schwerin die Zustimmung ertheilt; ebenso dem Gesetzentwurf, bett, die gemeinsamen Rechte der Besitzer von Schuldverschreibungen; dem Entwurf eines Hypoihekenbankgesetzes; dem Gesetzentwurf, bett. Aenderungen der Civilproceßord- nung und der Sttafproceßordnung sowie der Bestrafung falscher uneidlicher Aussagen; endlich dem Gesetzentwurf, bett. Aenderungen und Ergänzungen des Strafgesetzbuches. Den zuständigen Ausschüssen wurden überwiesen der Entwurf von Bestimmungen über Ausnahmen vom Verbot der Sonntagsruhe und der Entwurf einer Kaiserlichen Verordnung über die Hauptmängel und Gewährftisten beim Viehhandel. Schließlich wurde über eine Reihe von Eingaben Beschluß gefaßt.
— Die Bischöfe von Limburg und Fulda werden morgen Mittag 1 Uhr vom Kaiser in Audienz empfangen werden.
— Der Großherzog von Baden empfing den Staatssecretär, StaatSministcr Grafen von Posadowsky in längerer Audienz.
— In der heutigen Sitzung der 8ubget» commission des Reichstages erklärte der Kriegs- minister auf eine Anfrage, er halte die (von uns nicht colporttrten) Zeitungsmeldungen, daß Detmold die Garnison verlieren solle, für falsch. In der Militärconventiou, die Preußen stets streng gehalten habe, sei zugestchert, daß in Detmold eine Garnison bleibe. Uebrigens fand bisher überhaupt keine Correspondenz zwischen dem lippeschen Ministerium und dem Kriegsministerium statt.
— Bei Erwähnung von Spieler - Affaire» in
Schichten derselben, wobei die Einvernehmung von Sachverständigen in der englischen Art, soweit noch erforderlich, Vorbehalten bleibt. Die Vertheilung und Wiedereinsammlung der Fragebogen ist den Land- wirthschaftskammern und landwirthschaftlichen Zenttal- vereinen überwiesen und diesen damit eine gleichartige Aufgabe zugetheilt, wie den Berufsgenossenschaften für die industriellen Produktionserhebungen. Die landwirthschaftlichen Korporationen verfahren bei der Vertheilung mit Sorgfalt und Umsicht und suchen nur solche Betriebe aus, bei denen die vöthigen Unterlagen zur zutreffenden Beantwortung des viele Einzelheiten umfassenden Fragebogen» vorhanden sind. Nach Einsammlung der Antworten wird die Prüfung und Bearbeitung des Materials im Zusammenwirken der Behö den mit den beteiligten landwirthschaftlichen Organen erfolgen, und zwar derart, daß die reichen Ergebnisse, welche die Erhebungen zufolge der Fassung des Fragebogens in wirthschaftspolitischer wie betriebstechnischer Hinsicht versprechen, wissenschaftlich erfaßt und dargelegt werden. Man darf davon überzeugt fein, daß aus der Enquete, welche in dieser Art zum ersten Mal unternommen ist, sich ein sehr werthvolleS Material zur allseitige» Beleuchtung der Lage unfer.r Landwirthschaft ergeben wird, und daß diese Erhebungen sich als nicht weniger nutzbar erweisen werden, wie solches für unsere Industrie von der industriellen Produktionsstatistik mit Recht erhofft wird.
versicherte, daß der Kaiser rücksichtslos durchgreife, um diesen Schaden auszurotten. Es müsse dieses auch gelingen. Es scheine die Neigung zum Spiel int Charrcter des Deutschen zu liegen, wie ja schon Tacitus davon spreche. Die an Officiere herantretenden Anerbietungen seien geradezu schamlos; eS »erbe erwogen, ob eS sich empfehle, den Oificieren die Anzeige berartiger Anerbietungen zur Pflicht zu machen. Jebenfalls werbe es militärischerseits nicht an dem nöthigen Ernst fehlen.
— Der Entwurf einer F e r n s p r e ch - G e - bührenordnung ist dem Bunbesrathe heute zugegangen.
— Nach einer telegraphischen Mutheilung an das Oberkommando der Marine sind S. M. S. „Charlotte", Kommandant: Kapitän zur See Büllers, und S. M. S. „S losch", Kommandant: Fregatten-Kapilän Ehrlich, am 30. Januar in Oran angekommen und bcabfichtigen, am 2. Februar nach Algier in See zu gehen.
er mir den Willen, und ich glaube, eine besondere Emotion ist auch daS nicht für ihn gewesen. Desto mehr war für mich davon zu spüren. Das Staunen, die Enttäuschung, die Wuth zu beschreiben, als die Lösung dieses Verlöbnisses sich vollzog... ich muß darauf verzichten, Dir das schildern zu wollen, Onkel Konrad, e8 stünde nicht in meiner Macht, selbst wenn e» in meinem Willen läge. Mit Beleidigungen überhäuft, vernachlässigt, schlecht behandelt — so war das LoS, das Großmama» geliebtem Herzblatt zu theil wurde — so ist mein LoS heute noch, sobald die geringste Durchttenzung ihrer Pläne meinen Vater oder Beatrice in Zorn versetzt. Sie können aus guten Gründen nicht von einander loS, und eS nützt ihnen nichts, sich gegenseitig mit Anschuldigungen zu schmähen — aber mir gegenüber ist daS sehr bequem, ich bin ihnen ein erwünschter Ableiter unausbleiblicher WuthauSbrüche. Mein Herz leidet natürlich darunter nicht, denn was können solche Menschen mir sein? Aber zu toiffen, man ist an sie gefettet und kann nicht loS, und wenn man sich die Glieder »und riffe — das ist da» herbste, bitterfte von Allem. Du bist Jurist, Onkel Konrad, Du wirst e» mir ja sagen können, hab ich irgend welche Hoffnung, freizukommen?"
„Sobald es nicht erwiesen wird, daß Dein Vater Dich ersichtlich zum Bösen verleitet, grausam mißhandelt oder Dir den Lebensunterhalt versagt, mein armes Kind, kann das Gesetz Dich nicht schützen!" sagte der Justizrath traurig.
„Wie soll da» erwiesen werden?" gab Erni leidenschaftlich zurück und sprang empor. „Ich trage seidene Kleider, speise mit silbernem Besteck und von feinstem Porzellan — für meinen Lebensunterhalt ist mithin gesorgt! Mißhandeln? Er mißhandelt meine Seele, grausam, mitleidslos.
(Fortsetzung folgt.)
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standen. Und wenn jetzt nur ein Theil davon begeben wird, so bedeutet das keine Schuldenwirth- schast, sondern einen günstigen Stand unserer Finanzen. Aehnlich liegt die Sache im Reiche.
Daß bei dem seit 1890 angenommenen 3 prec Typus geblieben wird, ist durchaus zu billigen. Die Wahl des 3proc. TypuS kennzeichnet die Auffassung, die die leitenden Stellen der Finanzpolitik im Reiche nnb in Preußen gegenüber der neueren Entwicklung her Dinge auf dem G-ldmarkte haben. Es giebt eine Richtung, die der Meinung ist, die Periode der Etaatsienten sei im Erlöschen begriffen, und das goldene Zeitalter der ausschließlichen Herrschaft der Industrie - Papiere sei da. Indem Herr v. Miquel
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. QuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zelle 25 Pfg.
Roman von Marie Bernhard. (Fortsetzung)
Typus unverändert sesthält, so wird dadurch der Beweis geliefert, daß unsere Anleihen dieser Art nach wie vor die besten Anlage-Papiere der Welt sind und keinen berechtigten Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit gestatten. Finanzminister Dr. von Miquel hat denn auch dieser Tage mit stolzer Selbstbefriedigung im Parlament feststellen können: „Sicherere Papiere als Deutsche Reichs - Anleihe nnb Preußische ConsolS giebt eS nicht!" Die Rückkehr zu dem 3Vzprocentigen Typus, die einen stärkeren Coursfall der 3procentigen Papiere wohl unvermeidlich nach sich ziehen würde, erscheint daher so lange ausgeschlossen, als nickt eine schwere wirihschastliche oder politische Katastrophe schädigend auf unfern Staatscredit einwirkt.
Bei dem glänzenden Staude der preußischen und der Reichsfinanzen und dem hohen Ansehen, dessen sich Reichsanleihe und preußische Consols überall erfreuen, ist eine leichte und gute Unterbringung der neuen Obligationen, auch ohne daß das Ausland sich zu beteiligen braucht, sicher zu erwarten, um so mehr, als die Deutsche Bonk über ein weit verzweigtes Netz von Filialen in ganz Deutschland verfügt.
«ch seiner Ueberzeugunz die Tage der Staatsrenten »och lange nicht gezählt sind.
Wenn also die preußische Finanz-Verwaltung trotz to» zur Zeit so teueren Gelsstandes an dem Spree.
2.50 (8 Masih und Ab .usverw
Umschau.
In den Zeitungen finden sich noch immer unzn- treffenbe Urteile über Zweck nnb Hanbhabung ber vom Reichsamt bes Innern eingeleiteten landwirthschaftlichen Erhebungen. Wir wollen beßhalb nochmals betonen, daß Deutschland eine Probuktionsstatistik in dem Sinne, wie fie für die Industrie jetzt gewonnen werden soll, für die Landwirthschaft bereits besitzt, und zwar in Gestalt ber Anbau- unb Erntestatistik, der Liehstaubs- statistik unb ber Statistik über bie Gegenstäube ber indirekten Besteuerung. Daher war man in der Lage, bei ber Lanbwirthschaft bie Erhebungen unmittelbar auf bie streitige Frage ber Rentabilität zu richten. Es ist selbstverstänb- lich unb sollte ber nochmaligen Wiederholung eigentlich nicht bedürfen, daß sich eine Umfrage über die Rentabilität ber Lanbwirthschaft nicht an die 5 558 317 landwirtschaftlichen Betriebe, die wir in Deutschland besitzen, richten kann, sondern, daß eine Auswahl typischer Betriebe erfolgen muß. Hierbei ist man indessen so weit als möglich gegangen; denn es sind Fragebogen an rund 10 000 Betriebe versandt worden. In England beschränkte man sich bei ber letzten Agrar-Enquete auf bie Vernehmung von 191 Sach- verstänbigen (Grundherren, Pächter, Getteibehänbler, Viehhänbler u. bergt, auch Gelehrte unb Parlamentarier). Demgegenüber wenbet sich daS beutsche Verfahren zunächst nnb unmittelbar an bie Lanb- wirfhe selbst, nnb zwar an bie breitesten
Die neue Anleihe.
Das Reich unb Preußen haben, so be- chhttten wir schon, 125 Millionen Mark 3proc. preußische Consols nnb 75 Millionen Mk. ! 3prec. Reichs-Anleihe an bie „Deutsche l gan!" in Berlin verkauft. Die übernommenen Be- | frägt werben bkmuächst zu einem von ber Reichs- Finanzverwaltnug unb bem preußischen Finanz- inimster zu genehmigenden Comse zur öffentlichen Subscription gestellt. Seit 1894 hat keine öffent-
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hatten — vor sie, sag ich, hinzustellen unb zu rufen: „Ich bin, wa8 ihr feib — ihr sollt, ihr dürft mich nicht verurtheilei', um ber Gesellschaft willen, in ber ihr mich seht!" Unb gleich barauf frage ich mich wieder: du, ihresgleichen? du, dasselbe wie sie? Wenn ich auch weiß, was gut und böse, was recht und unrecht ist — lebe einmal jahrelang in einer Atmosphäre, die Dir die ftüher so haarscharf geschiedenen Begriffe unausgesetzt durch einander mischt, die für alles, was Dich früher erschreckt und zurückgestoße» hat, weiter als ein frivole» Lachen kennt und Deine Bedenken, Deine GewiffenSfragen so leicht hinwegbläst, als wären eS Flaumensedern ... unb bann such' Dir Deinen Weg!"
Marburg
Freitag. 3. Februar 1899.
Wöchentliche Beilagen
Enrckund Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. Expedition: Markt 21. — Telephon 55.
tarfaH ■ ^ent* Thpris hineinwirst bekundet er mit seiner von aller Welt anerkannten finanziilleu Autorität, daß
Anzeigen nehmen entgegen: bie Expedition dieses Blattes, die Annoncen- Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- q a
bürg, Wien; Rudolf Müsse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04.
6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Pari» x.
irgsablq Made in bie augenblicklichen Verhältnisse bes Geldmarktes, bie ja ben Dreiprocentigen nicht übermäßig
r. ' |UL UUUJ gUA WRI -- JVULC* QVVWWWf
[879 e heiße, verzweifelte Thränen habe ich darüber ^gossen und »erbe ich noch vergießen, denn ich
Berlin, 1. Febr. Se. Majestät der Kaiser Hannover und Berlin sprach heute in der ReichstagS- hörle heute Vormittag den Vortrag des Chefs des Budgetcommission der Kriegsminister CivilkabinetS, Wirklichen Geh. Raths Dr. v. LucanuS sein Bedauern über solche Vorkommnisse aus und
m»ift> , llvssen und werde ich noch vergießen, denn ich »er $ nicht, da» hinnehmen al» etwas alltägliches, ireit, Stolz windet und bäumt sich, und hundertmal igen E ich mich versucht gefühlt, mich vor die glücklichen feu. 2**001 und Mädchen, die da paarweise mit einander ,gpli <1B1 m Arm auf- und niedergingen und für mich hAttst *** einen scheuen, mitleidigen oder neugierigen Blick
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: Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain.
Illustrirtes Sonntagsblatt. fe*"""*•
Wir sind aus der Flucht gewesen eine Zett lang, Wir haben in einer kleinen französischen Stadt länger eine Woche im Versteck gelebt, wir find bei Nacht einem Bauernwagen weiterbefördert worden, wir haben ben falschen Namen, den »ir in Paris 8tfäl|tt, mit zwei, drei anderen vertauscht. Dann h°t sich Beatrice eine Zeit lang von nn» getrennt — $ weiß nicht, »o sie geblieben »ar, »ill es auch wissen; Schließlich hat fie sich wieder zu un» töunben, und wir haben dies Reiseleben begonnen, !on Stadt zu Stadt, von Ort zu Ort, von einem
i vSitl ins andere. Wo wir länger al» zwei, drei blieben, haben sich die anständigen Leute, die gtonilien fern von uns gehalten, als ob wir die ^i hätten — natürlich! Ihre Gatten, Väter und sahen uns ja alsbald für da» an, was »ir "h: Abenteurer! Wa» eben diese Gatten, Väter Brüder nicht hinderte, mich mit ihrer Be- ■’Merung zu verfolgen — natürlich insgeheim, die lieben, weiblichen Anverwandten e» nur ja werke» 1 Der Ton — der Blick, den sie für jtonen ihrer Kreise haben ... und der To» unb der für mich gut war — Onkel Konrad, was
liche Subscription mehr stattgefunden; die offen« •t. Sch stehenden Kredite wurden vom Reiche und von Preußen nach Bedarf in kleineren Beträgen unter der hwb bei einer Anzahl Banken, dem sogenannten Preußen - Consortium, realistrt. Daß diesmal nur hie Deutsche Bank herangezoge» wurde, ist von , ewigen Börsen - Blättern abfällig beurtheilt »erben. ■n Der ®tunb bafür liegt jedoch darin, daß die für das sogenannte Preußen - Consortium maßgebende Stelle hie Unterbringung der Anleihe abgelehnt hat.
Noch in anderer Beziehung ist die Anleihe ' kritifirt worben. „Da sieht man — so heißt eS in freisinnigen unb in socialdemokratischen Blättern — Hoß bie Schulbenwiithschaft neuen Fortgang nimmt!" F. Brrii A Wahrheit handelt eS sich nicht um eine neue Anleihe, sondern um bie Realisiruug eines TheileS ber- jenigen Anleihe, bie Reichstag unb preußischer Laud- teg bewilligt haben. Der preußische Finanzminister verfügt zur Zeit über Anleihe - Crebite von 450 Millionen Mark, unb diese Crebite hat ber Lanbtag l Schn bewilligt, weil sie mit den Einnahmen im Einklang