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Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

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Meine Herren, wohin soll es führen, wenn die

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sie ist körperlich und Zärtlichkeit

und Preußen Schulter an Schulter-sgegen einen ge­meinsamen Feind heldenmüthig gefochten haben. In hochherziger Weise überbrückt der Kaiser einen ver­alteten Gegensatz; er zeigt der Provinz Hannover und ihren Truppen den König von Preußen als den treuen Hüter der besten Ueberlieferungen ihrer Ge­schichte. Dem in zahlreichen Kämpfen erprobten 10. Armeeeoips wird ein besonderer Beweis der"Aner- k nnung seiner Bedeutung durch den obersten Kriegs­herrn zu Theil. Zugleich aber bedeutet die Cabiuets- ordre, indem sie die großen Erinnerungen Hannovers für feine unlösbare Verbindung mit Preußen in An­spruch nimmt, eine deutliche Absage an die neuer­dings recht unv rhüllt hervorgetreteuen Bestrebungen, die dem w e l f i s ch e n Hause im Rath der deutschen Fürsten zu Sitz und Stimme gegen den führenden Bundesstaat verhelfen möchten.

Sie kommt ganz dicht an den alten Herrn heran, glänzt feucht in ihren Augen.

Keinen Kuß, Onkel Konrad?" fragte sie leise. Da nimmt er wie damals, als sie vor langen

Erni endlich mühsam heraus.

Gut, alle» gut das heißt, gesund und denkt mit aller Liebe an Dich!"

Gott sei Dank!" athmet sie

und nun, mit einem scheuenfRundblick:Hier bleibe« wir ja? So schön einsam, und alles leicht zu übersehn!"

Gewiß, Kind, ja! Wie hast Du es nur gemacht, von der Partie wegzubleiben und hierher zu kommen?"

Ach, daS ging schon, das war nicht so schlimm. Sie mußten nach Torbole, es war verabredet; vor­mittag», wie wir hinkamen, hatten die anderen ab­telegraphiert und heute um sechs bestimmt.

(Fortsetzung folgt.)

Der Justizrath griff in feine Westentasche und zog zusammengediückte», schmales Zettelchen hervor.

Ferner hob der Herr Finanzminister noch das achstehende hervor:

Eigenthum gegenüber der ftemdländischen vielfach aufweist. Gerade nach dieser Richtung werden sich also die Verhältnisse gegen früher gebessert haben, wenn nunmehr größere Hoffnung auf Beitritt Deutsch­lands zur Union besteht. Sobald der Seiftitt voll­zogen wäre, würde die bisherige deutsche Politik, über Patent-, Marken- und Musterschutz besondere Verträge mit einzelnen Staaten des Auslandes abzu­schließen, wie sie mit Oesterreich-Ungarn, Italien, Serbien n. s. w. vorhanden find, nicht weiter ver­folgt werden.

Am rechten Seeufer steigt der Pfad allmählich aufwärts. 68 ist ein bequemer Weg, von breitästigen

Ihre erhobenen Händen sinken herunter, sie sieht ihn ungläubig an.

Sie? Onkel Konrad!"

Ja, ich konnte nicht wiffen e» sind Jahre vergangen, Sie Du aus dem Kinde ist ein. junges Mädchen geworden*

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churiM den letzten Generationen uns vor Augen stehende : geh- ftibe anwachsende, von Jahr zu Jahr progressive

Wie schon kurz erwähnt, hat am 24. Januar, dem Geburtstage Friedrichs des Großen, unser Kaiser in sinniger Treue gegen den Geist der deutschen Geschichte die Waffenbrüderschaft zwischen den hannöverschen und den a l t p r e u ß i - schenTruppen durch eine denkwürdigeCabineis- ordre bekräftigt. In den Regimentern des 10. Armeecorps sollen künftig die ruhmreichen Er­innerungen der Armee des ehemaligen Königreichs Hannover eine Stätte pietätvoller Pflege finden. Der längst verscheuchte Schatten des Jahres 1866 kann den Glanz der Siegessonne nicht verdunkeln, die über den Schlachtfeldern von Krefeld und Minden, von Belle-Alliance und Ouatre Bras geleuchtet, wo ebenso wie in den großen Tagen von 1870 Hannoveraner

Die VI. Commission des Reichstages trat geftem zur Berathnng des ihr überwiesenen Antrags Rintelen (Novelle zur Gerichtsverfassung, Strafprozeß und Strafgesetz) zusammen. Der Staatssecretär des Reichsjustizamtes vv. Nieberding erklärte hierzu: Nach dem verunglückten Verlauf, den die Berathung der Justiznovelle 1896/97 genommen, sei die Regierung nicht in der Lage, dem Wunsche nach einer neuen Vorlage ohne Weiteres zu entsprechen. Das Reichsjustizamt sei infolge Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs mit Arbeit überlastet. Aber auch auf den Antrag Rintelen könne die R e g i e r u n g in Rücksicht auf die bestehenden bekannten Differenzpunkte nicht ein« gehen. Insbesondere der Vorschlag des Fünftichftr- kollegiums sei unannehmbar für die verbündeten Regierungen. Doch bestehe die Absicht, im Anschluß an die lex Salisch eine Vorlage zu machen, welche die E i d e s f r a g e im Straf- und Civilprozeß regelt Uebrigens weide die Regierung die Be- rathungen der Commission genau verfolgen, bezw. ihre Vertreter an denselben Theil nehmen lassen, zumal bei ihr selbst die Ueberzeugung bestehe, daß eine Reform der Strafprozeßordnung allerdings nothwendig sei. Vor Ablauf von 2 bis 3 Jahren werde jedoch die Vorlage eines be­züglichen Gesetzentwurfs nicht möglich sein.

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y _ artigen Fideikommißwesens eine unerläßliche Noth- iSCH Müdigkeit wäre. Man hat mir in dieser Beziehung scheinend nicht recht geglaubt, und ich habe daher Veranlassung genommen, einen Beschluß des ä ötaatsministeriums in dieser Beziehung 9 erbitten, und dieser Beschluß des Staats- steriums entspricht vollständig dem Inhalte der olution, welche die Commission beantragt. Die taatSregierung ist entschlossen, in dem weiteren tgang als integrirenben Theil und in Zusammen- mit einer durchgreifenden Agrar­eform die Frage des Fideikommisses nicht blos

Ein unerfülltes Versprechen.

Bei der Berathnng des Stempelsteuer- ,esetz ent Wurfs im Herrenhause am 8. Juli 895 wurde auch die Nothwendigkeit einer ander- icitigcn Festsetzung des Fideikommiß Stempels zur Sprache gebracht. Zu diesem Gegenstände äußerte er Finanzminister Herr Dr. von Miquel:

In der Commission habe ich gesagt, daß die Staatsregierung auf dem Boden stehe, daß daS fideikommiß staatlich, politisch und wirthschafilich licht zu verwerfen sei, daß aber eine Reform unseres

Die socialpolitische Debatte, die sich gewöhnlich an den Titel des Gehalts für den Staats­secretär des Innern knüpft und auch in diesem Jahre dabei eingesetzt hat, hat fünf Tage im Reichstage gedauert, daß sie aber neue Gesichtspunkte zu Tage gefördert hat, wird man nicht behaupten können. Die Debatte ist immer auf denselben Ton gestimmt. Bon verschiedenen Parteien werden die verschiedenste« Wünsche betreffs der Arbeiterfürsorge geäußert, ob sie durchführbar sind, ob sie nicht etwa das deutsche Ge­werbe, das doch nicht allein in der Welt vorhanden ist, sondern von Jahr zu Jahr mehr mit der Concurrenz anderer Länder rechnen muß, einengt oder gar vernichtet, danach wird nicht gefragt. Be­dauerlich ist es, daß von Jahr zu Jahr diese Tendenz der Reichstagsdebatten immer lauter und in immer weiterem Umfange zum Durchbruch kommt. Zuerst waren es nur die socialdemokratischen Reden, die auf diesen Ton gestimmt waren und in denen alles mög­liche für die Arbeiter verlangt wurde, mit den Jahren folgten ihnen die Reden immer weiterer Fractionen. Die Parteien nehmen immer mehr Rücksicht auf die breiten Massen, weil diese einen so bedeutenden Aus­schlag bei den Wahlen geben. Die Socialpolitik wird so im Reichstage nicht mehr aus dem Gesichts­winkel der Zweckmäßigkeit für die Allgemeinheit, auch nicht ans dem der Fürsorge für die Arbeiter, sondern hauptsächlich oder lediglich aüs dem der Nützlichkeit für die Parteien und Fractionen betrachtet. Sie ist damit im Reichstage auf einem Wege angelangt, der unmöglich zu einem gedeihlichen Ziele führen kann. Bei dieser Sachlage ist es um so mehr anzuer­kennen, daß die Regierung wenigstens einigen Wider­stand den Parteiwünschen entgegenstellt. Wenn eS nach den einzelnen Fractionen im Reichstage ginge, würden Pi obleme, wie die Arbeitslosen-, die Wittwen- und Waisenveisicherung, die Arbeitervertretungsfrage,

Jahren von einander schieden, das Gesichtchen in seine beiden Hände, sieht es an und nickt ihm zu, wehmüthig halb und halb glücklich, und küßt es zärt- lich, auch wie so oft vor Jahre».

Und Erni hält sich fest an ihm, hat beide Arme um feinen Hals gelegt und weint ungestüm sucht vergebens zu sprechen findet weder Stimme noch Worte und weint weiter.

Was mag dnrch die aufgeregte junge Seele ziehen? Erinnerung Sehnsucht nach dem einstigen Kinder­glück oder schmerzliche Reue und Schuldbewustsein?

Was was ist mit Großmama?" bringt

Roman von Marie Bernhard. (Fortfetznnq.)

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den dicht belaubten, lichtgrünen Zweigen tönt ein voll- stimmiges Vögelkoncert, und die kleinen Sänger schlüpfen durch die Blätterwogen, haben bie winzige, gefieberte Brust im warmen Sonnenschein und heben bann aufs neue in Dank und Freude ihr Liebchen an.

Am ersten Felsvorsprung steht eine Bank, man hat hier einen herrlichen Ausblick über See nnb Land. Aber der Justizrath hat fich nicht dort nieder­gelassen, er findet den Platz zu exponiert und hat sich dahinter im dichtem Gebüsch einen nichtigen Baum­stumpf ausgesucht, auf dem sitzt er und wartet nun schon geraume Zeit. Der See ist von hier fast veilchenfarben anzusehen, von einer so iutenfio warmen Tönung, daß man den Blick kaum loszureißen vermag.

Es ist dem Justizrath sehr fraglich, ob Erni überhaupt wird kommen können. Wie wenn man bie Partie nach Torbole aufgeben wie, wenn man einen aus ber Gesellschaft als Aufpasser bei ihr zurückgelaffen hat? Er selbst ist schon vor einer Stnnbe fortgegangen, um auch nicht ben Schatten eines Argwohns auf sich zu lenken, er weiß mith'n gar nicht, wie die Dinge im Hotel bu Lac sich ge­staltet haben. Ein Buch hat er mit genommen bie bewußte Taschenausgabe beS Homer aber er kann keine halbe Seite mit Verständnis lesin. Er ist zu aufgeregt. Ernis Irrfahrten beschäftigen ihn augenblicklich weit stärker, als bie Irrfahrten bcs göttliche» Dulber» Odysiens.

Es muß fast halb fieben sein er zieht zum achten-, neuntenmal bie Uhr, ba raschelt es im jungen Laub ber Büsche, unb Erni steht vor ihm in einem schlichten graubraunen Reisekleid, einen großen, hellen Strohhut über ber Stirn sie athmet rasch, mit offenen Lippen ist eS ber schnelle Gang, bie warme Suft, bie Erregung?

-Was dachten Sie am Gardasee anzufangen, ehe 1#n6ten, daß ich hier war und daß Sie ein Mädchen vorfinden würden?"

»Dies ist für mich ein jetzt unmöglicher Ideen- S- Ich mache niemals einen Plan, ich lasse bie Ereignisse spielen. Nun habe ich tbat- Sie unb dies reizende Wesen das /Seng eine gefährlich geschickte Schauspielerin ist Sefnuben ... wie soll ich nun wiffen, was ich , dieses Doppelglück begonnen hätte? Ich doch nicht meine eigene Somnambule; in

... Umschau. _______ _

Die Erklärung de» Staatsministers Staats­sekretärs bes Innern Grafen v. Posabowsky, daß bie Hoffnung, Dentschlanb würbe der Union zum Schutze des gewerblichen Eigen­thum s beitreten, größer als früher sei, wird jeden­falls von dem größten Theile des deutschen Gewerbes freudig aufgenommen werden. I» dieser Frage hat stets eine Uebereinftiramung zwischen den Regierungen und dem Gewerbe bestanden. Prinzipiell waren beide mit dem Eintritt in die Union einverstanden. Die verbündeten Regierungen bekundeten das prinzipielle Einverständniß auch dadurch, daß sie zu jeder Kon­ferenz der Unionstaaten Vertreter entsandten. Indessen herrscht auch in Deutschland Uebereinstimmung darüber, baß der Eintritt in die Union nur bann vollzogen werben könnte, wenn bie Gewähr dafür gegeben wäre, daß die deutschen Interessen dadurch keine Schädigung erfahre» würden. Die Möglichkeit, daß dies geschähe, rührt aus ber Berschiebenheit her, welche die deutsche Gesetzgebung über gewerbliches

allem Ernst, was thue ich, während Sie auf Rendez­vous gehen?"

Diese Frage, von Ihnen zu mir, nimmt sich wunderlich aus! Gehen Sie angeln. Der Gardasee soll sehr schöne Fische"

Wollen Sie, daß ich verrückt werde?"

Keineswegs, was hätte ich davon?"

Ich Würbe aber verrückt beim Angeln! Un­fehlbar ! Ich bitte Sie: mit meinem quecksilbernen Temperament, mit meiner beweglichen Disposition ftunbenlang regungslos auf einem Punkt verharren «nb warten ob nicht was anbeißt! Nein, werther Herr unb Freunb! Ich angle nur nach hübschen Mäbchen unb ba Sie, weißhaariger Sünber, mir baS gegen­wärtige auserlesene Exemplar so ohne Weitere» vor ber Nase wegfischen"

Lieber Merck, bieS schickt fich nicht für Sie!"

»Meinen Sie? Aber für Sie schickt fich's, auf Stelldichein zu schleichen, hm? Und ich kann derweilen hier fitzen und mir den Mund wischen."

S-tzen Sie fich unten ans Gestade des blauen See» und lesen Sie den Homer. Ich habe eine kleine griechische Taschenausgabe mit*

»Diese kleine grichische Taschenausgabe des Homer haben Sie mir schon wiederholentlich in Capri an- geboten nnb ich erinnere mich, Ihne» wieberholentlich tarauf bemerkt zu haben, daß ich auf ber Schule immer nur ein schwacher Grieche war unb seit ber Zeit meine kümmerlichen Kenntnisreste total eingebüßt habe. Ihr bevorstehenbes Glück macht Sie hart unb bos­haft, Patriarch!"

Der Justizrath zuckte bie Achsel und pfiff gleich- rnöthig vor fich hin.

10. Kapitel.

nicht längst gelernt, daß die bloße Freiheit auf wirth- schastlichem Gebiet, vor allem aber auf dem Gebiet des Grundbefitzes die Dinge nicht alle kurirt, sondern daß da, wo die Sitte nicht stark genug ist unb schließlich wirb sie auch in ber heutigen Entwickelung überwunben ber Staat als solcher gesetzliche Schranken stellen muß?

Sie können daher nach meiner Meinung unb e» wäre Kleinmn th, wenn Sie bieses Vertrauen nicht hätten bas volle Ver­trauen haben, baß diese Stempelfrage in ganz anberer Form, mit anderen Garantien sehr bald wiederkommen wirb, unb Sie in ber Lage sein Werben, bann bie Sache ohne irgend welche Mißdeutungen, die Ihnen unterstellt werden könnten, objectiv zu behandeln."

Fast vier Jahre find verflossen, seit die vorstehenden tröstlichen Worte gesprochen worben sinb. Die in Aussicht gestellte gesetzliche Vorlage, biesehr halb" kommen sollte, steht heute noch aus. Die Re- gelang ber Frage, welcher von dem Herrn Minister eine so hohe sociale Wichtigkeit beigelegt worben ist, bat seit dem Jahre 1895 an Dringlichkeit gewonnen. S« HerrenhanSkreisen ist darum gewiß nicht mit Unrecht die Frage aufgeworfen worden, ob etwa die Ansicht des Staatsministeriums, das vor vier Jahren einen int Sinne der Ausführungen des Herrn Finanzministers gehaltenen Beschluß faßte, sich ge­ändert habe. Jedenfalls wird in der laufenden Session Gelegenheit genommen werden, die Regierung an ihr damals mit besonderem Nachdruck gegebenes aber trotzdem bislang unerfüllt gebliebenes Versprechen zu erinnern.

intr eingehenden Prüfurg zu unterziehen, sondern ieselbe zum Gegenstände einer baldthunlichen lesetzesvorlage zu machen. (BravoI) Meine »irren! Versprechungen einzelner Minister und ielleicht auch eines einzelne» Staatsministeriums

aufwärts. 68 ist em bequemer Weg, von breitästigenMein liebstes Kind! Also doch! Wie haben Bäume» beschattet. Die Sonne steht noch hoch, in Sie eS möglich gemacht"

Caro«f standen folgende Worte: her,

ierschuldung des Grund und Bodens weitergeht? Üuß da nicht ber ganze Gruvb unb »oben schließlich tbe Selbststänbigkeit, jebe Gestchertheit in seinem Be- nnbe verlieren, von bem mobilen Kapital völlig ab Mg, ihm unterworfen werben ? Wie kann eine -taatsregiernng ba8 ruhig ansehen! Muß nicht alle «lt, bie eine stabile unb kantinuirliche Entwickelung will b st« erstrebt, auf Mittel sinnen, wie wir biefer glichen Entwickelung Einhalt thun? Haben wir

»Die Anderen werden Alle um sechs Uhr einen Gang «4 Torbole machen, ba bas erste Zusammentreffen »n heute ein verfehltes war. Ich werbe Kopfschmerz e», mich auf meinem Zimmer einschließen »de» mtb gleich nach sechs Uhr auf bem Wege rechts See, zum Pönale führend, neben dem ersten filSvorsprung sein."

Ueber- unb Unterschrift fehlte.

»Können Sie mich nicht mitnehmen, Patriarch?" te/Felix Merk unb sah bem Justizrath beweglich «d ms Gesicht.

»Das kann boch Ihr Ernst nicht sein!"

»Mein Ernst ist e8 schon, ich weiß aber genau, Sie nein sagen werden."

»Natürlich thue ich das!"

»3a, was soll ich denn nun hier so lange an-

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain.

***' ln Jllustrirtes Sonntagsblatt.

^SltlTßllTrtr Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieser Blatter, die Anmmcen-

Sureauj öon Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Mägde- qj

Sonnabend, 28. Januar 1899JMÄ 31

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Schule des Lebens

«beuten ja nicht gar zu viel, (sehr richtig!) aber «jeuigen, welche bie sociale Entwickelung unserer mtigen Zeit wirklich kennen unb bas zum (Segen» 3 anbe ihres Studiums gemacht haben, müssen doch 11 «8 der Gesammtemvickelmig unserer heutigen Zeit

ie Ueberzeugung schöpfen, daß die Lurch- ührung einer Agrarreform eine so tarke sociale Nothwendigkeit ist, daß T 8 nicht auf bie Meinungen, Stimmungen, An-

hammgen unb Stubien ber einzelnen Minister an»