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Schreck eine brutale Erkläiung von irgend je­mand aus ihrer Umgebung ... das alles wirft ein Schlaglicht nach dem andern auf die Situation, in der sie sich befindet, auf die Zwecke, die eben diese Menschen mit ihr, dem Heranwachsenden Mädchen, verfolgen. Ich sage Ihnen, mich haben diese Briefe unglaublich aufgeregt, gepeinigt, an meinen Nerven gezerrt, sie haben mich tagelang verfolgt. Nicht, daß ich glauben könnte, das Kind sei direkt verdorben, schlecht geworden wenigstens bis vor zwei Jahren noch! Aber unmöglich, geradezu unmöglich ist es dem jungen Geschöpf selbstverständlich gewesen, sich unter diesen Leuten, bei diesem Leben die vollkommene Kindescinfallt zu bewahren, mit der es vor mehr als fünf Jahren das Haus dieses dieses Vaters an­sah! Die Großmutter ist von dieser Wahrnehmung nicht derartig betroffen worden wie ich. Sie ist eine Frau, sie kennt ein solches Leben und seinen verderb­lichen Einfluß auf ein junges Gemüth nicht genügend, sie betet das Kind an, hofft von dem edlen Kern, der in ihm steckt, von dem guten Keim, den sie in das weiche Seelchen gelegt hat, das Beste zu ihrem Glück! Ich hüte mich, ihr diese Illusion zu nehmen . . . vielleicht auch ist es keine, dann aber müßte sich etwas wie ein Wunder an dem Mädchen vollzogen haben! Damals, als wir sie dem Vater bringen mußten, hegte meine Freundin selbst die schwersten Zweifes, ob in solcher Umgebung ein Kind wie dies, gut und klug, aber auffallend eindrucks­fähig und phautasievoll, nicht unfehlbar verderben mußte; damals suchte ich zu trösten und Zuversicht zu erwecken, so viel ich irgend konnte. Jetzt, da ich das nicht mehr nöthig habe, möchte ich warnen: sei nicht zu sanguinisch! Um Gottes willen, hoffe nicht zu viel!"

Felix Merck runzelte finster die Stirn. (Fortsetzung folgt.)

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Men wir die Einschränkung, die der Corrrspondenr

ft M seiner Beobachtung giebt, sehr stark unter- * " reiche» und wir meinen, die Sache des Deulsch-

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wllig mächtig, und daß auch in Französisch - Loth-

! Klage, daß die Amtsrichter zuweilen der Bevölkerung

l?ark :in6tn baäS Verständniß des Deutschlhums weit vor- gegenüber grob wären! Ja, einer der würdigen * Mitten sei, daß aber trotzdem die jungen Leute Landesvöter Verzeihung: ein Mitglied des Landes-

rom fünfzehnten Lebensjahre ab kein Deutsch ver­

sehen, ob ich recht gehandelt habe oder nicht".

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grazie.

Signore Tota!

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tönben, over richtiger kein Deutsch verstehen sollten. Diese letztere Feststellung allein genügt, ,tn zu beweisen, daß in Elsaß-Lothringcn noch immer

Der Cultus Minister D. Bosse hat gegen Herrn Rickert sich in unserem Abgeordnetcnhause gestern

.Zuvor, Freundchen, Ihr Ehrenwort: Sie haben schweigen gegen jedermann!"

.Was der Teufel! So ernst?"

Ganz und gar! Ohne dies nicht eine Silbe!"

Zoll für Zoll vereidigter Jurist! Gut also: Felix

lichter befand sich im höchsten Unrecht, und daher dann in weiterer Folge jene Verhandlung im Landes- ausschuß.

Spricht schon das Mitgetheilte nicht eben gerade für die vom Deutschthum gemachten Fortschritte, so verschlimmert sich die Sache wesentlich noch dadurch, daß jener Landcsausschußsitzung ein im Elsaß geborener Richter, Herr Fürst, als Mitglied beiwohnte und ebenso. der Unterstaatssekretär für die Justiz, Herr Dr. Petri. Keiner von beiden fühlte sich biwogen, für den so schnöde angegriffenen Richterstand, soweit er aus dem alten Reiche stammt, einzutreten.

Jedenfalls lassen die Fortschritte des Deutich- thums in den Reichslanden trotz aller erfreulichen Einzelheiten noch viel zu wünschen übrig.

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Merck giebt sein Ehrenwort!"

Tanke Ihnen! Und Werder erzählte kurz die Lebensgeschichte von E.ni Lentz. Der junge Acsthetiker war ganz Feuer.

Klingt wie 'n Roman und ist ja auch einer. Wie lang ist denn die Großmutter ohne Nachricht "

genossenschaftlicher und großcapitalislischer Klein- Handelsbetriebe vorzubeugen, die verstärkte Heran­ziehung der Kleinhaudels-Großbetriebe ist innerhalb des Rahmens der Gewerbesteuer zu bewirken, die Einführung einer Umsatzsteuer ist nicht zu empfehlen, einen wirk amen Schutz muß das Kleingewerbe sich in erster Linie durch Selbsthilfe zu vcrschaffin suchen, zur Unterstützung solcher Bestrebungen empfehlen sich steuerliche Maßregeln, wobei neben dem Ertrag ein maßgebender Einfluß einzmäumen ist (und zwar unter procentualer Erhöhung) a) nach dem Umfang (Werth) der Geschäftsräume, b) bei Vorhandensein von Zweigbetrieben (Filialen); die Branchen- steuer sowohl wie die Besteuerung nach der Zahl der Gehilfen unterliegen ernstlichen Be­denken."

ausschusses sprach sogar von Anfängern, die sich für berechtigt und berufen hielten, das Publikum anzuschnauzen. Unwillkürlich ist man versucht,

nächtige deutschfeindliche Bestrebungen im Gange sind, und zwar leider mit großem Erfolge im Gange mb. Wo diese Bestrebungen ihre starke Stütze jaden, ist männiglich bekannt, es ist der Clerus, et durch und durch französisch gesinnt ist und dessen Ssi beutschfeindlichkeit ja erst kürzlich durch die unvor-

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der That gewesen, so hätte sich ein Vorfall nicht ereignen können, der so außerordentlich bezeichnend ist für die wirkliche Lage der Dinge, daß wir hier doch näher auf ihn eingehen wollen.

Bekanntlich erfreuten sich die altdeutschen Beamten, die nach dem Reichsland versetzt wurden, von Anfang an nicht der besonderen Sympathie der Bewohner des letzteren, wenigstens nicht der Sympathie der sog. Notabeln. Das kam zuerst den Kaiserlichen Ober­förstern gegenüber zum Ausdruck, die desmerk­würdigen Glaubens" waren, die Jagd - Gesetze und -Verordnungen fänden auf die Herren Notabeln die­selbe Anwendung, wie auf dassogenannte Volk". Diesen seltsamen Schwärmern wurde es aber sehr bald von oben herunter klar gemacht, daß sie sich in einem gewaltigen Jrrthum befänden, und sie find denn wohl auch, der Noch gehorchend, nicht dem eigenen Triebe, recht stille geworben.

Jetzt scheinen die aus Altdeutschland stammenden Richter an die Reihe kommen zu sollen, denn bei Berathung eines neuen Discinargesetzes im elsaß- lothr. Landesausschuß sprachen sich einige Mitglieder des letzteren in einer Weise über den Richterstand aus, daß man glauben mußte, dieser bestünde zum großen Theil aus unlauteren Elementen, die sich nicht zu Richtern eigneten, sodaß hier unter An­wendung größter Strenge eine gründliche Reinigung unbedingt nothwendig sei Die Verhandlung machte in der That den Eindruck, als ob hier die em­pörendsten Mißstände vorlägen, und wenn man aus den heftigen Teclamationen den eigentlichen Inhalt herausschälte, was war des Pudels Kern? Die

Damit konnte er nun aber bei dem realistischen '«hetiker nichts ausrichten.Wer Augen hat, zu

Beinahe zwei Jahre! Die Nachrichten flössen ohnehin spärlich genug zwischen meiner alten Freundin und dem Enkelkinds, sie kamen und gingen dann auch nur immer durch Vermittelung von Zwischenpersonen einen direkten brieflichen Verkehr hätte ja der Vater sammt seinen Aufpassern niemals gestattet. Erika sollte absolut in keiner Verbindung mehr mit der Großmutter, mit irgend jemand aus der Heimath stehen, sie wurde auf das schärfste überwacht, namentlich nach jenem Fluchtversuch, dessen ich eben flüchtig erwähnte. Eine alte Köchin, die das Kind liebgewonnen hatte und bemitleidete, hat sich längere Zeit zum Empfangen und Absenden von Briefen hergcgeben, später ihre Schwester, eine Theathergarderobiere, dann eine Lehrerin, der Erni offenbar viel verdankt. Seit nahezu zwei Jahren ist keine Nachricht, keine mehr, zu der alten Frau gedrungen, sie hat sich fast aufgerieben in Sorge und Jammer um ihren Liebling!"

Und die Briefe bis zu diesem Zeitpunct? Kennen Sie sie?"

Gewiß. Ich habe meine Freundin von Zeit zu Zeit besucht es ist mir und ihr eine Wohlthat, wenn wir einander ab und zu Wiedersehen. WaS ich nicht persönlich bei ihr eirgesehen und durchgesprochen habe, das hat sie mir zugeschickt, ich kenne die gesamte Korrespondenz!"

Und wie beurtheilt Sie das Mädchen darnach?" Der alte Herr seufzte.

Es ist für mich geradezu qualvoll gewesen, zu sehen, wie dem Kinde nach und nach rmmer mehr über die Verhältnisse, die eS umgaben, die Binde von den Augen genommen worden ist! Anfänglich völlig unbefangen, auf dem Standpunkt des reinen Kindes, wird der Ton allgemach unsicher eine Reflektion eine unwillkürliche Wahrnehmung, ein

Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann i« Marburg. Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

nochmals zum Fall Delbrück wie'' 'folgt ge­äußert:Herr Rickert ist auch auf den Fall Delbrück zurückgekommen. Er hat dabei nicht behauptet, daß ich etwas gethan hätte, was ich nicht vertreten könnte oder nicht thun könnte. Die Alt,' in der Delbrück die Maßnahmen seiner Regierung vor dem Ausland bloßstellte, ging zweifellos über die Zulässigkeit hinaus, und war mit den Pflichten, die ihm als Beamten oblagen, nicht vereinbar. (Sehr richtig! rechts.) Ist das richtig, so lag ein Dienstvergehen, ein Disciplinarvergehen vor, und darüber hat der Disciplinarhof zu entscheiden. Man hat mir borge» worsen, ich hätte doch die Sache noch nicht an die Olffentlichkeit bringen sollen, ich hätte ja zunächst eine Ordnungs-, eine Geldstrafe verhängen können. (Bewegung.) Würden die Herren wirklich damit zufrieden sein? Hätte ich es gethan, so würden die Leute gesagt haben, da steht eben die Meinung des Professors Delbrück gegen die Privatmeinung des Kultusministers, im gütigsten Falle hätte man so ge­sagt; vielleicht wäre ich aber nicht so gut dabei weg­gekommen. Nein, in breitester Olffentlichkeit muß dieses Verfahren betrieben werden, und nur durch die Behörden, die zur Entscheidung darüber berufen , ftnb, ist das Urtheil zu fällen. Die Bezugnahme auf den Paulischen Fall trifft nicht zu, ganz abge­sehen davon, daß er unter meiner Verantwortung nicht vorgekommen ist. Solche Dinge müssen individuell behandelt werden. Ich habe in diesem Falle rein objectiven Gesichtspunkten folgend die Ver-

dieiem einzigen Vorwürfe gegenüber, der sich aus der leidenschaftlichen Beschwerde herausstälen läßt, zu sagen:Aljp darum Räuber und Mörder!" Die Sache kommt aber noch besser!

Wenn man nämlich der Klage wegen desAn­schnauzens" näher auf den Grund, geht, so ergiebt sich folgendes: Bei einer Gerichtssitzung hat der Vorsitzende Amtslichter eine Per on, die sich einer Ungebühr schuldig gemacht hatte, kraft seiner amtlichen Befugniß hinausweisen lasst». Un­glücklicherweise war aber der wegen seines ungebühr­lichen Benehmens Hinausgewiesene ein Mitglied des L a n d e s a u s s ch u s s e s , also ein sogen. Notabler, und da diese Herren eben daran gewöhnt morde» sind, sich als über den Gesetzen stehend betrachten zu dürfen, so hatte der Hinausgewiesene Recht, und deranschnauzende" Amts-

werkennbar. Nach unserer Kenntniß der Dinge

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Minuten ausgerufen nun, soeben hatte er das an sich selbst erprobt.

Als daher der alte Herr scheinbar ganz harmlos die Flasche hob, um seinem Gegenüber ein frisches Glas einzugießen, hielt Felix Merck die Hand samt der Flasche fest und sagte in einem Ton, durch dessen scherzhafte Färbung doch ein gewisser Ernst durchschimmerte:Sie sind mir jetzt eben in ein ganz neues Licht gerückt, Patriarch bitte, machen Sie nicht unschuldige Kinderaugen, die glaub ich Ihnen doch nicht, alter Ton Juan! Diese Minute schwelge ich Ihnen mein Entzücken über ein fremdes Engelsbild vor, und unmittelbar darauf fangen Sie hier unter meinen Augen an, mit ihm alizubandcln, daß ich starr sitze! Giebt es hier nichts zu erklären, weither Herr und Freund?"

Doch, selbstverständlich! Wär' mir's nicht eben jetzt heillos ernst zu Sinn der Gedanke, daß Sie mich, dem nach Ihrem eigenen Ausspruch die Silber­locke des vorgerückten Alters die Schläfe umspielt, für einen Don Juan halten konnten, ließe mich ja Thränen lachen!"

Geschehen ja alle Tage Wunder und Zeichen!" philosophierte Merck und hielt dem Justizrath fein Glas hin.Spenden Sie mir den bealsichtigteu Trank der Labe und beichten Sie"!

Im Hinblick auf die im Königreich Sachsen bevorstehenden Landtags- Ergänzungswahlen mahnt dasVaterland", das Organ des conservativen Landes- Vereins im Königreich Sachsen, dringend zum Fest­halten an dem altbewährten Kartell der staats­eihaltenden Parteien unter gegenseitiger Wahrung des Besitzstandes und Zurückstellung kleiner Bedenken und Sonderwünsche Einzelner.Reichen sich", heißt es in dem Appell an die Wähler,die Ordvurigs- patteien jetzt bei den Laudtagsirahlen die Hand und halten sie gute Kameradschaft während derselben, so ist uns auch für die Rttchstagswahlen nicht bange; umgekehrt wird eine Entzweiung unter denselben an­gesichts der Landtags wählen nothwendigerweise künftige Verwickelungen zur Folge haben und den Zusammen­schluß derselben für die Reichstagswahlen nicht bloß erschweren, sondern vielleicht ganz unmöglich machen." Wie dasVaterland" weiter mittheilt, dürste dem-

hnws habe in den jetzt fast 30 Jahren dort viel zu pinge Fortschritte gemacht. Es ist ja schließlich ein Wunder, wenn, wie derSchw. Merkur" hervor- ebt, gerade die Bevölkerung dicht vor der neuen wnzösischen Grenze am wenigsten mehr von Frank« eich wissen will. Hat sie doch täglich Gelegenheit, tos unmittelbarster Nachbarschaft die derzeiligen un- xrquicklicheu Zustände in Frankreich zu beobachten, sowie namentlich die Preisunterschiede zwischen hüben jtnb drüben zu erproben. Betraaen doch die in« direeten Steuern in Frankreich 75 Franken auf den Kopf, gegen nur 14 bis 15 Mk. bei uns, was sich Natürlich bei den Preisen für die täglichen Ver-

(0 ßchlig - offenen Aeußerurgen zweier seiner Mitglieder °us Anlaß der Kaiserretse nach dem Orient, sowie MA Ms Anlaß der Truppenübungen bei Metz eine so Mßerordentlich bezeichnende Beleuchtung erfahren hat. vM Des Weitei en meint ein Gewährsmann der -Md. Bl." leider feststellen zu müssen, daß die Der« Mgnißvolle Notabeln - Politik der Manteuffel'scheu T* Jtit in ihren Folgen noch lange nicht überwunden 8- Wär auch in dieser Beziehung reine Bahn ge- 0, Hassen worden und nolhwendig wäre dies in

Umschau.

Auf dem gestern in Berlin eröffneten preußischen S t ä d t e t a g sind die nachstehenden Thesen der Berichterstatter über den Punct der Tagesordnung, Schuy des Kleingewerbes gegen d i e W a a r e n h ä u s e r," der Herrn Beigeordneten P i e c q - Köln und Stadtrath Funk- Magdeburg, eingelaufen:Eine prohibitiv wirkende Sonder- besteuerung ist grundsätzlich unrichtig und gegenüber den Vorschriften der Gewerbeordnung unzulässig; die verstärkte steuerliche Belastung der Kleinhandels. Groß­betriebe ist aus dem Gesichtspuncte ihrer erhöhten Leistungsfähigkeit gerechtfertigt, steuerliche Maßregeln

Machdruck verboten.)

Schute des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

(Fortsetzung.)

Die ganze Gesellschaft war indess.n bis dicht an

fciaud)8arti£el stark geltend macht, dagegen muß KC ntSchw. Merk." selbst feststellen, daß zwar dank »er Schulen im ganzen Elsaß und Deutsch-Loth- IZa Ingen das junge Geschlecht der deutschen Sprache

beM T^ttiitr nichts ausilchten.Wer Augen hat, zu Verff Vn, der sehe," hatte Felix Merck vor kaum zwei

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain ÄÄ-MSÄin Jllustrirtes Sonntagsblatt

Landm Dassel?

sonst

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»erblühte, sehr Helle Blondine, die ein extravagantes louristenkostüm trug und einen mächtigen, rad- frmigen Strohhut, von dessen breitem Rande ämtliche irgend denkbaren Frühlingsblumen in ent­wickeltsten Exemplaren und leuchtendsten Farben

im letzteren Sinne zu treffen, muß in Anbetracht der, pflichtung gefühlt, das Dis cchlinar verfahren einzu- Verschiedenhcit der örtlichen Verhältnisse den Ge-,leiten. Ich überlasse dem Tisciplinarhos vollständig mein den überlassen werden, dagegen ist es Sache, die Entscheidung. Beeinflußt kann ein Disciplinar-

änef «t Tisch hecangekommen, sieben Personen, darunter tt /,l im zwei Darmn das reizende Mädchen und eine /a ---

Das Deutschthum in Elsaß- Lothringen.

ImSchwäb. Merkur" berichtete zu Ende vor. mehsi Wes ein Korrespondent, daß er, nachdem er vor en i »hezu 12 Jahren zum letzten Male in den Reichs- 4-r inben gewesen fei, jetzt bei einem neuerlichen Besuche * var nicht behaupten wolle, die Stimmung habe sich / n Allgemeinen sehr wesentlich zu unseren Gunsten tiänbeit, immerhin aber sei ein großer Fortschritt

_ 'j erabnickteu. Das junge Mädchen ging mit ihrem 0%s «ßleiter, der immer noch lebhaft auf sie einsprach, 0% 1 «letzt. Bor dem Tisch lösten sich wieder ein paar gy2 den bunten Anemon.n aus dem Gürtel und o>41 tlen zur Erde, der eifrige Kavalier bückte sich bar«

4*4 i kch, und während dessen neigte das junge Fräulein

; vveimal das Köpfchen, deutete mit einer ausdrucks- -'s j fcüen Geberde auf sich selbst, hob die Hand leicht

-' 1 ^£n die Lippen und sagte bann ein höfliches:

des Staates jede steuerliche Bevorzugung ber.hof nicht werden und wird er auch nicht werden. Er Genoss-nschasten aufzuheben und der unmittelbaren j wirb ein Urtheil sprechen, und dann werden wir und mittelbaren behördlichen Förderung gewisser

7% i em Herrn mit den Anemonen. Gleich darauf war L, ; * ganze Gesellschaft im Innern des Hotels ver- , , . lhwunden.

) 3» seinem unaussprechlichen Erstaunen hatte der

wge Merck gesehen, daß der Justizralh das Mienen- L ' bei schönen Unbekannten auf sich bezogen und er- 114 *®tri hatte. Auch er hatte sein Hm pt geneigt, eine pz3 \ ^drucksvolle Geberbe gemacht, bie etwa bebauten " 2 ' °«te:Ich habe verstanden und werbe warten." Und EoÄ» *«n lhat er, als bie Fremden gegangen waren, eben« so, als wäre nichts gewesen.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn-und Feiertagen. *T)Q' Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

Quartals-Adonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen 0*1«* VAA 4 y Bureau; von Haosensteiu L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- QA CVnfitvr

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnserlionsgebühr: die ge- rvv,,,. , ___ bürg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04. -ölUJly.

spalten« Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die^eile 25 Psg.VlttllDDu),. loW. C. L. Daube L Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris rc.