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Expedttron: Markt 21. Telephon 55.

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Eine Schraube ohne Ende.

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»Selbst Sie," sagte er und wies mit ausgestrecktem Zeigefinger auf den Justizrath,selbst Sie, dem die filberne Locke des vorgerückten Alters die Schläfe umspielt, werden nicht umhin können, mir zuzugestchen, es war so etwas noch nie. Es wird der Johannis­trieb in Ihrem Busen keimen, er wird fröhliche Blüthen treiben, er muß, oder Sie find verloren für jedes zartere Gefühl! Patriarch, ich sage Ihnen, eine Art zu gehen hat dieses Wesen und eine Kopf­haltung und einen Wuchs das sagen Menschen- zungen überhaupt nicht ans! Das Haar und die Augen . . . Gott, legt nicht vorn ein Kahn an? Das find fie, das müssen fie sein. Die lanten Stimmen, du bnnten Kleider Patriarch, hallen Sie Ihr Herz mit beiden Händen fest!"

Wozu soll es denn auch führen, wenn einzelne Beamtenkategorien nach anderen Beamtenklaffen blicken undGleichstellung" wünschen? Solche Wünsche sehen einer Schraube ohne Ende nur zu sehr ähnlich, denn wird erst einmal an dem Besoldungsplan ge- rüttelt, so wird die Unzufriedenheit an allen Ecken neu hervorsprießen. Es ist also geradezu gewissenlos, wenn die demokratische Presse immer wieder auf's neue der Beamtenschaft oder einzelnen Kategorien unter ihr weis macht, es müssenoch mehr geschehen". Wir haben ja zur Genüge gesehen, wie dieselben Politiker über Ansprüche von Beamten denken, wenn fie selber in der Lerwaltung fitzen und die erhöhten Gehälter bewilligen und zahlen sollen. Oder wollen die Reichs- oder Staatsbeamten mit den Kommunalbeamten der gleichen Klasse tauschen?

Der deutsche Beamtenstand, welcher in allen Lebens- lagen gesichert ist, befindet fich heute in einer er­heblich besseren Lage als der gewerbliche Mittelstand, der mit steten Sorgen um seine und der seinigen Existenz zu kämpfen hat. Der G e w e r b et r e i b e» d e und auch meist der Privatbeamte hat kein sicheres Einkommen, ihm winkt kein Ruhegehalt, seiner Wittwe und seinen Kindern keine Unter st ützung, das sollte doch auch stets in Anschlag gebracht werden! Jeder, der die Beamten- carriere ergreift, weiß zudem, was er dabei zu er­warten hat, er sollte also auch einsichtig genug sein und seine Ansprüche über das zu erwartende Maß nicht steigern.

d H a!* iuBtc tyciifc aKtia energisch. Kann ich eines V Das ist ebenso, als wenn mich einer fragen r 'M"" Lieber, wie malt denn eigentlich Gott- akter ? $atlW Läßt fick das schildern? Kann ' 0tin#w tato ww cw______

»Ja, das konnte man! Und des alten Herrn noch immer scharfe Augen thateu fich weit auf in vollem Selbstvergessen sprang er empor, neigte fich halb über den Tisch, beachtete nicht Felix Mercks triumphierendes Gemurmel und sah ... sah Erika Lentz vor sich, die Enkeltochter seiner alte» Frenndiu.

15. Kapitel.

Auf den ersten Blick erkannte er sie! Zu sicher hatte sich ihm das Bild des schönen Kindes damals io Herz und Gedächtniß geprägt, und daß seitdem mehr als fünf Jahre vergangen waren, was that das?

Wie ihm das Herz schlug! Wie er wünschte, Frau Magdalene möchte hier »eben ihm stehen am blauen Gardasee, angesichts des geliebten, unendlich entbehrten Kindes, und deffen junge Schönheit in sich trinken, wie er, der Mann mit weißem Haar, es jetzt that!

Sie kam näher mit ihrem leichte», schnellen Schritt, der kein Trippeln uod kein koketter Hüpfe» war, sie hatte den Kopf ein wenig über die linke Schulter zurückgewender und hörte einem Herr» zu, der mit ihr sprach, sie etwas zu fragen schien. Dieser kleine Mädchenkopf war von dem herrliche», lichtbrauuen Kraushaar umspielt, das im Racke» von einer hell- rothen, breiten Seidenschleife zusammen gefaßt war. In dem thauftischen, kindlich weichgeformten Gesicht standen die sammetbrauncn Aurikelaugen, die schon das Antlitz des Kindes so seltsam durchleuchtet hatten.

War so jung, so morgenschön lief er schnell, eS nah' zu sehn!" raunte Feliz Merck dicht an des Justizraths Ohr.Es sieht fast so auS, Patriarch, als wollten Sic das augenblicklich thuu."

Da besau» sich der alte Herr benahm er fich jetzt auffallend, so konnte alles verdorben werden.

lg von

lNachdruck verboten.) dritte des Lebens. Roman von Marie Bernhard.

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aße 39, knfionär Aufnah hhilfe- t daseli

NbotoS vc&6n' der sehe! ist alles, was ich sagen kaon!" Erv d 'o, uuserm Fall wörtlich zu nehmen? Werde» g. Augen etwas zu sehen bekommen?" 3""^ ^er junge Manu nickte.

mtd ma$e na<$ meiner Entdeckung sofort kurz ________ .....

??n.aILfT' hinter den Der Justizrath lachte, konnte aber doch nicht um- »oitvn 9,,?« "fSnM0 ? a $ den», daß sie hier- hin, mit einer gewiffeu Spannung den Laubgang Zoihnr,8^'^1 buc2aC' °°ch einmal herunter zu sehe». Die Heine Gesellschaft kam rasch Hub lcmabr toDflten- näher vom See wehte ein leichter Wind, die Ge-

E ich hrer w.e festgenagelt fitzen, bis - »anbei flatterten, die Hellen Sonnenschirme klappten Patriarch, wenn S,e wußten, wie mir zu zu - jetzt konnte man bereits einzelne Gesichter unterscheiden . . .

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Er setzte sich nieder, »ahm eine ruhige Haltung an, hielt aber den Blick unverwandt auf das junge Mädchen gerichtet. Würde er sie veranlassen können, »ach ihm hinzusehen?

Fürs erste nicht. Sie sprach ein paar Worte zu dem Herr», der jetzt neben ihr ging, drückte mit der linken Hand einen Strauß buntfarbiger Anemonen, die fie im Gürtel stecken hatte, fester hinein, wobei fie de» Blick gesenkt hielt, hob dann die Augen und ließ fie über die beiden Fremde», die da beim Wein an ihrem Tischchen saßen, hmgleiten ... und nun Felix Merck mußte zu Anfang glaube», die- rasche Zusammenschrecke», dies jähe Erröthen und Aufleuchten der Augen gelte ihm. Denn den alte« Justizrath rechnete er wie billig nicht mehr zu den Mäuner», die bei jungen Mädchen irgend etwas mit« znreden habe», und so blieb nur noch er, der eine so auffallende Wirkung anSübeu konnte. ES be- fremdete ihn dies freilich, denn Felix Merck war ein gefdjeiter Mensch und durchaus kein Geck, er wußte daß er sich auf fein Aeußeres nichts eiubildeu durfte und daß er feine durchaus nicht spärlichen Erfolge beim schönen Geschlecht immer nur seinem einnehmenden Wesen zu verdanken hatte ... was konnte also diese Perle von einem Mädchen veranlassen, ihn so anzusehen, sich derartig frappiert zu zeigen? Viel­leicht irgend eine Aehnlichkeit, die sie täuschte? Das kam zuweilen vor, und der unternehmende junge Herr war sofort entschlossen, aus einem so er- fteulichen Umstand möglichst große» Vortheil zu ziehen. Er lächelte ganz fein und diskret und »ahm dann eine bescheidene zuwartende Haltung a», als harre er in Demuth der Dinge, die da kommen sollte».

(Fortsetzung folgt.)

: Kritik ist in eine Form gekleidet, die die Regierung, die diesen Monn m die höchste Lehrtätigkeit berufen Hot, unmöglich ertragen kann. Wenn die preußische Re­gierung nicht mehr den Muth hat, für ihre Politik einzuttete», so hat sie überhaupt jedes Anrecht auf Autorität verloren. Ich bin seiner Zeit, als Herr Delbrück im Herrenhause scharf angegriffen wurde, unter dem größten Widerstande des Hauses diesen Angriffen entgegengetreten und habe die wiffenschaft- liche Bedeutung des Mannes hervorgehode». Aber meine Hochachtung und meine Schätzung für diesen Manu kann nicht maßgebend fein, wenn es sich darum handelt, meine Pflicht zu thu» und die Autorität der Regierung zu schützen. Ich wußte wohl, daß man mir sagen würde: Dieser Kultus­minister stellt eine Disciplinaruntersuchung an gegen gegen den Mann, der den L e h r st u h l T r e i t s ch k e s inne hat, nebenbei bemerkt e i n Jrrthum, der Lehrstuhl Treitschkes ist noch nicht vergeben und wird so lange unbesetzt bleiben, bis wir die geeignete Persönlichkeit hierfür haben. Seit 30 Jahren habe» die Professoren den Takt und das Pflichtgefühl beseffen, daß sie sich sagte», in dieser Weise, wie es jetzt im Falle Delbrück geschehe» ist, können wir unmöglich gegen die Be­hörden, deren Autorität wir anerkennen, vorgehen. Und wenn wir nun gegenüber diesen maßlosen Be­schimpfungen Seitens einzelner untergebener .Beamten die Hände in den Schooß legen würden, woher sollten wir dann wohl die Kraft und die Autorität bekommen, um gegen die Unterbeamten vorzugehen? Ich brauche nicht zu erinnern, nach welcher Seite hin es dringend nöthig ist, die Disciplin hier in die eiferne Hand zu nehmen. Ich bin mit dem aller- freudigsten Gemüth an die Sache Delbrück herange- gangen, denn ich habe mir gesagt, mit einem guten Gewissen kann man an eine gute Sache Herangehen. (Sehr richtig! rechts.) Nun noch eins. Herr Richter tagte: Ich komme jetzt zu demMinister des Geistes". Ich acctptire diese Bezeichnung. Sie rührt nicht von mir her, sondern von dem alten wirklichen Geheimrath Wiese. Sie ist nicht zu ver­stehen in dem thörichten Sinn, daß man besonders geistreiche Reden hält, sondern in dem Sinn, daß man auf kulturellem Gebiet und auf dem Gebiet der Kirche dem Geiste etwas bietet. In dem Sinne nehme ich die Bezeich­nung an, und fie wird mir ein lebendiger Antrieb fein, weiter zu arbeiten, mag das Wort auch noch so sehr verspottet werden. (Beifall rechts.)

Nach dem im Abgeordnetenhause eingegangenen Bericht über die Ergebnisse der bereinigten preußischen und hessischen Staats­eisenbahnen im Rechnungsjahre 1897/98 be­

trug am Schluffe des Betriebsjahres die Eigcu- thumsläuge beider Staaten im Bereiche der Betriebsgemeinschaft 29172,45 km, darunter 928,29 km hessischer Besitz. Davon waren 19944,60 km Haupt- und 9 227,85 km Neben- eisenb ahnen. 17 793,61 km waren eingleisig, 11256,60 km zweigleisig, 38,03 km dreigleisig und 84,21 km viergleisig. Der Stand der Be­triebsmittel war: Lokomotiven 11602 gegen 8618 am Ende 1887/88, Personenwagen 21039 gegen 13 503, Gepäckwagen 5457 gegen 3655 und Güter­wagen 252194 gegen 169088. Die gejammten Beschaffungskosten der Betriebsmittel beliefen sich auf 7 424,3 Mill. Mk. Die Gefammteinnahmen beliefen sich auf 1188,6 Mill, gegen 1 099,4 Mill, im Jahre 1896/97. Aus 1 km durchschnittlicher Betriebslänge tarnen 40 851 Mk. gegen 39 876 Mk. im Vorjahre. Von den Verkehrseinnahmen entfielen 66,11 % auf den Gütern kehr und 26,86 % auf den Personen- und Gepäckverkehr. Der Verkauf von zusammengestellten Fahrscheinheften hat sich wiederum gesteigert und zwar ans 430474 Stück gegen 74 398 Stück im Jahre 1885/86, der von Platzkarten ist gegen das Vorjahr etwas zurück- gegangen. Er brachte rund 2407 000 Mk. gegen 2 420 000 Mk. int Vorjahre ein. Dieser Rückgang hat seinen Grund darin, einmal, daß im Vorjahre in Folge der Berliner Gewerbeausstellung ein ausnahmsweise hoher Verkauf von Platzkatten stattgefunden hat und sodann, daß die Platzkarten­gebühr auf den auch außerpreußische Strecken be­fahrenden v-Zügen, die früher der preußischen Eisenbahnverwaltnng allein zufiel, seit dem Sommer 1897 mit den außerpreußischen Verwaltungen ge- theilt wird. Der Erlös aus Bahnsteigkarten betrug 1,8 Millionen Mark gegen 1,7 Millionen im Jahre 1896/97.

Als Ersatz für den KreuzerKormoran" von der ostasiatischen Station, welcher nach Samoa entsandt wird, geht das KanonenbootIltis" gleich nach der am 1. Februar erfolgten Seeklarbesichtigung nach Ostasien ab. lieber die Unruhen auf Samoa liegen noch »eitere Meldungen vor: Während des Kampfes in 2lpta am Neujahrstage landete das eng­lische KriegsschiffPorpoise" eine Abtheilung be­waffneter Matrosen, welche zunächst die Wohnung des amerikanischen OberrichterS, etwa eine halbe Stunde südlich von Apia gelegen, und demnächst die in Apia am Strande gelegene Station der Londoner Mission besetzten, bis deren Wiedereinschiffnug erfolgte. Hiernach flüchtete die Tanupartei unter dem Schutze der Truppen. Bei dieser Gelegenheit begaben sich Tann, Tamasese und Oberrichter Chambers an Bord desPorpoise"; alsdann fand auch ein Theil der Tanuleute längs»

PCI 1'|kn Abgeordneten und Führer machen sich eine Auf- fierroeq $e &arau8' "lle möglichen Beamtenforderungen zu ------ Mützen wenn es sich nicht etwa um Sommunal» iun9 * rate handelt, vom 1.

Herr StaatSsecretär v. Podbielski zeigte an Bei- tbwan to' toie ^lbst gutgestellte Beamte seines Ressorts ^sobald sie einmal fest angestellt find sich nicht mden geben wollen, sondern auf immer weitere Maufbesscrung hindrängen. Man muß fich also & Frage vorlegen, wie das denn werden soll, wenn i Storno artige Ansprüche so weitergehen und wenn die Hlich genährte Unzufriedenheit, das ausschließliche ichten nach materiellen Vortheilen unter den Be-

Früher allerdings war trotz der recht bescheidenen ndelgch efolbuiig von einem derartigen Mißbrauch des kfsel,oi Monsrechts, wie eS heute bei einzelnen Beamten -!U vei Hid; ist, nichts zu spüren. Doch liegt eS uns fern, 2, 1 ie Beamten dafür verantwortlich zu mache», daß fie ardenwc nit^t scheuen, in einen Wettlauf um ein höheres otommen einzutreten. Die Herren sind von der ittigfe ratofreti e geradezu gedrängt worden, ihre er« ' Ansprüche geltend zu machen. Die demokrati-

-StM »lg mehr haben onnen. acht. - ------

iie Rede ging nicht weiter. Es folgte nur noch «sts Seufzen.

du Weilchen wartete der alte Herr geduldig. - '««er noch nichts kam, fragte er:

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t Zu^ 3» der Budgetcommifsion wurde bei der Beraihung anbermi «* Postetats, zu welchem wieder eine Anzahl von tütionen solcher Beamten Vorlagen, die Gehalts- > Rah »sbesserun gen verlangten, dem Wunsche von Nr. 3; ichreren Seiten Ausdruck verliehen, daß derartige Bitt- Meildoch endlich einmal ein Ende nehmen möchten. y.J;1 «Hot allerdings fast de» Anschein, als vermehren sich X ° ie Sehaltsansprüche in gleichem Maße mit der er

* idien Fürsorge, welche gegenwärtig der Beamtenschaft itzegengebracht wird. So machte selbst Herr ,f , Ir. Lieber darauf aufmerksam, wieviel besser die b *1 ?ige Besoldung im Vergleiche mit der früheren fei «d erinnerte daran, daß früher die Beamten zufrieden rer Kto» mußten und fich doch auch jetzt endlich zufrieden __ita sollten.

ttnet. «einnieg

laistr. f uch mmeu,

P a, inj( g zu I uf Nitz 6. aus u ver» 'ung, 6 hige s

nfrage i gerade doch jetzt, wo die Gehaltserhöhungen zum urHeilui Flusse gebracht werden sollen, sagen, daß bei der lierung und den Parlamenten das größte Wohl- llm und die größte Opferwilligkeit ihnen gegenüber altet hat und daß die Zeit der berechtigten Monierungen vorüber sei und unberechtigte keinen

vi |o weiterwächst. Der preußische Finanzminister chnete in seiner letzten Etatsrede den Gesammt- tag der Aufwendungen, die für die Auf- lierung der Beamten, Geistlichen und Lehrer, Erhöhung der Pensionen u. A. m. aus den ^1 M allein des preußischen Staates werden, auf jährlich nahezu neunzig L'vHv Ulionen. Die Beamten müßten sich also

Erttantwortlich für Me Redaktion^ Redakteur M. Hartmann in Marburg.

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Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebübr: die ge- _. ö bura Wien"Rudolf t M-, Caffel, Mägde- ni

bato« .steile oder deren Raum 10 Psg.. Reklamen: die Zelle 25 Pfg. DleNstUg. 24. JffNUak 1899. C^^DaübeLC° FrlrckfÄ

»Rehmen Sie,8 nicht übel! Und da kommt von Aderen Seite ein Gesellschaft, fünf sechs Personen, sehr laut deutsch und französisch durch einander, «°r find sehr mrffallend gekleidet ich fliege ,nem verlorenen Blick darüber weg und denke lMlük- mchts Distinguiertes! Reifepöbel! Da seh' cherungr" "

Umschau.

In unserem Abgeordnetenhause hat Kultusminister v. B o s s e am 21. Januar sich u. A. wie folgt ausgesprochen: Nur noch ein Wort über den Fall Delbrück. Von einer Gefährdung der Lehrfreiheit kann gar keine Rede fein. Der Fall Delbrück liegt nicht auf dem Gebiete der Lehrfreiheit, sondern auf dem Gebiete des Beamtenrechts und des Beamtentsktes. Die Professoren an den Universitäten sind zweifellos Staatsbeamte und haben dieselben Pflichten, wie andere Beamten. Sen 2afcprofessor in rebus suis absolutus giebt es in Preußen nicht- Trotzdem können die Professoren Handlungen der Regierung abfällig fritifiren; ich erinnere nur an die Kritik Delbrücks gegen die Polenpolitik der Re­gierung, die zweifellos dem, was die Regierung that, diametral gegenüber stand und auch an Freimüthigkcit nichts zu wünschen übrig ließ. Ab:r nicht einem einzigen Minister ist es damals in den Sinn ge­kommen, wegen dieser Kritik g gen den Professor vorzugehen. Dazu lag kein Anlaß vor, wie wir ja überhaupt keine Kritik fürchten. Aber die jetzige

Kann mir's ungefähr vorstellen! Sie waren bei Pagono zweimal, nein, dreimal verliebt in der Zett unseres Beisammenseins! Das erstemal"

Merck hob beschwörend die Hand.

Wollen Sie mich erröthen machen, mein hvher Herr? Was mich in Capri überkam, das war das war Sie sind Menschenkenner genug, nm zu wissen, was das war. Homo sum! Humani nil a me alienum puto! Aber dies hier dies hier"

Es litt ihn nicht länger auf seinem Stuhl. Während feiner begeisterten Reden über Gottftied Hanse» hatte er noch still zu fitze» vermocht sitzt war es damit vorbei.