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6 10 Krad 6. Wärme. Barometerstand 748 mm,
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!ache dürfte ein gerichtliches Nachspiel haben.
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Da» Jahr 1898 war für die Weiterentwickelung
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;tr. wenigsten den Bemühungen des Vereins
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und Illustrationen in viel gelesenen Blättern
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torillmße durch den Versandt von Prospekten auf die Vor.
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1. April I. April 1. April 1. April 1. April 1. April 1. April 1. April 1. April
und der Prinzesfiu Friedrich Leopold von Preußen auS Cassel. Abends findet zu Ehre» des Fürstlichen Gebuitstages eine größere Ballfestlichkeit statt, zu der etwa 280 Einladungen im Lande und auswärts ergangen find.
Hersfeld, 18. Ja». Am 11. Juni v. Js. hat der Bademeister Johannes Rehm dahier einen 13jährige» Stadtschüler nicht ohne eigene Lebensgefahr aus der Fulda vom Tode des Ertrinkens gerettet. In Anerkennung dieser muthige»
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Bad Orb, 18. Januar. Der Ankauf Order Salinen durch die Aktiengesellschaft
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betreiben wird, konstituirte sich unter der Firma: ,Bad Orb, Gesellschaft m. beschränkter Haftung* und wird ihren Sitz in Orb nehmen. Die Stadt Otb erhält dem Vernehmen nach 150 000 Mk. baar, behält aber das RathhauS und Jagdhaus. Die gesummte Kaufsumme einschsikßlich der Beträge für die angekausten Privatgrandstücke beträgt ca. 500 000 Mark. Sobald die behördliche Genehmigung des Kaufs eingetroffen ist, soll mit dem Ban von Logir- hänsern begonnen werden.
Hanau, 18. Januar. Am hiesigen Ostbah»-. Hof wurde beim Rangiren in der vergangenen Nacht um 12 Vz Uhr dem 24 jährigen Rangirer Hommel aus HüUengesäß das rechte Bein oberhalb deS Knies abgefahren und auch daS linke Bei» schwer verletzt. Man brachte ihn in das hiesige Landkraukenhaus, wo er jedoch nach einer an ihm vorgenommenen Amputation heute Morgen gestorben ist. Wie bas Unglück gekommen, weiß man nicht, da niemand Augenzeuge war.
Mainz, 18. Jan. I» dem nahen Weinort Bobenheim vollendete die Wittwe C o r d i n i ihr 10 3. Lebensjahr. — In Gensingen bei Bingen tauschten vor zwei Jahren ein Müller und ein Weinhändler über bas vermnthliche Steigen ober Falle» deS Fruchtpreises ihre Ansichten aus. Der Weinhänbler verfocht die Ansicht, daß der Preis fallen würde und erbot sich zur Lieferung von 1000 Ceninern zu dem damaligen Tagespreis von 13^/z Mk. für eine gewisse spätere Zeit. Der Müller nahm vor Zeugen das Gebot an. Die Frachtpreise stiegen aber und der Weinbändler stellte die Abmachung als einen Wirthshausspaß dar. Der Müller strengte einen Proceß an, der j tzi erst zu Ende ging. Das Handelsgericht Mainz ver- urtheilte den Weinhändler, weil er nicht geliefert hatte, zu 1 5 5 0 M k. Schadenersatz, welche Summe dem u-tterschied des Preises entspricht. Auch die Kosten des Processes, die dem Weinhändler zur Last falle», sind nicht gering.
zuverläff. Knechte eintreten. C Münscher.
N. StafernSr. 10
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sich mit de» Entlassene» solidarisch und legte die Arbeit nieder. Ausständig find 112 Mann.
Wirtlich. Die „Hall. Ztg.* berichtet: Am vergangene» Sonnabend ereignete sich auf der Sparkasse des Saalkreises in Halle folgender Spaß: Eine anständig gekleidete Dame zahlte Geld ein und sollte, wie dies Vorschrift ist, eine bezügliche Quittung mit ihrem Vor- und Zuname» unterschreibe». Sie befolgte aber die Aufforderung de» betreffenden Beamten zu wortgetreu und unterzeichnete die Quittung mit den Worten „Bor- und Zuname*. Als darauf in ihrer Umgebung ein allgemeines Lächeln entftanb, würbe sie aber keineswegs verlegen, da sie, wie eS schien, noch gar nicht begriffen hatte, daß sie durch ihre Unterschrift Veranlassung zn diesem Heiterkeitsausbruch gegeben haben sollte.
Juwele» z» ergaunern, scheint ein leichtes Stück zu sein. In einem vornehmen Gasthof in Dresden ftieg ein Fremder, der sich Kaufmann Willink ans Boston nannte, ab. Er suchte sich bei der großen Juwelenfirma Mau einen 10 000 Mk. werthen Brillantschmuck aus und ließ ihn in den Gasthof bringen. Der Fremde nahm de» Schmuck in Empfang und hieß de» Ueberbringer im Nebenzimmer warten. Als dieser endlich nachforschte, war der andere mit de» Brillanten verschwunden. ES handelt sich um ein aus 11 Brillanten bestehendes Halsband, ein Armband mit 9 Brillanten und um zwei Paar Brillantohrringe. Von dem Gauner fehlt bisher jede Spur. Er trägt dunkelblondes Schnurr- bärtcheu, ist etwa 30 Jahre alt, spricht gut deutsch und hat ei» sehr feines Auftreten.
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von Marburg aufmerksam gemacht hat. Jos- bere kann gewiß auch die so erheblich gestiegene l der Studirenden an unsrer Universität, die nun in diesem Wintersemester zum ersten Mal die Zahl Tausend überschritte» hat, wenigstes zum Theil auf au die Gymnasien und die studenlischen Korporationen Universitäten bewirkten Versandt der Broschüre
unserer Bürgerschaft liegen wird, wenn sich die Fortentwicklung unsererr Stadt auch ferner in erwünschter Weise vollzieht, indem dem Verein zur Hebung des Fremdenverkehrsdienöthige» Mittel au die Hand gegeben werden, feine fruchtbringende Thätigkeit auch ferner in möglichst noch ertoeiterbem Maße auszuüben. Nur dann steht zu hoffen, daß sich der »othwendige Ausgleich zwischen dem durch die rege vauthätigkeit bewirkten Angebot von Wohnungen und der Nachftage nach derselben vollziehe» wird und ist es zugleich das Mittel, den Hausbesitzern den Werth der Grundstücke, dem Handwerk und Gewerbestand die lohnende Beschäftigung zu erhalte».
Zu wünschen bleibt im Interesse der Allgemeinheit sehr, daß jedem Hierherziehenden besonders Seitens der Vermiether das möglichste Entgegenkommen gezeigt wird, damit sich der Fremde auch alsbald in unserer Stadt heimisch und wohl fühlt, daß namentlich aber auch Alle auf eine weitere Hebung der Frequenz unsrer Universität und Förderung der gesellschaftlichen Annehmlichkeiten für die academische Jugend gerichteten Bestrebungen die weitgehendste Unterstützung besonbers auch Seitens ber Unioersitätskreise finden.
Die Generalversammlung der Verein» zur Hebung deSFremdenverkehrs wird nach Erhebung der Mitgliederbeiträge voraus- fichtlich am 4. Februar stattfinden und Einladung in unserem Blatte veröffentlicht werden.
Heffen-Naffau unh Nachbargebiete.
m. Treysa, 17. Januar. Kurz vor Einfahrt des heute Abend 7 Uhr von Frankfurt hier eintreffenden Personenzuges 779, ungefähr 20 m von der Station entfernt, entstand ein Maschinendefekt und es gelang dem Maschinenführer wenigstens den Zug noch bis zur Station zu bringen. Hier wurde sofort ein Maschinenwechsel vorgenommen und konnte der Zug nach einer Verspätung von 25 Minuten wieder weiter fahren.
Weitzenborn (Kr. Ziegenhain), 18. Januar. Durch einen schrecklichen U n g l ü ck s f a l l wurde hier ein fröhliches Hochzeitsfest unterbrochen. Die Mutter des Bräutigams wollte, so berichtet die „Hersf. Ztg.*, mit einem langen Messer Brot schneiden. Hierbei sprang das Messer an der Kruste des Brodes ab und drang mit der Spitze der nn glücklichen Fran durch die Kleider 3 Zentimeter tief in den Unterleib. Der herbeigeholte Arzt ordnete eine sofortige Ueberführung in das Landkrankenhaus zu Hersfeld an. An ihrem Aufkommen wird sehr gezweifett.
m. Borken (Hessen), 18. Januar. Seit einigen Tagen fanden auf Veranlassung der Kohlenaroßhandlung Fingerling u. Wullfft zu Cassel in nächster Nähe des
‘E den Angeklagten bestimmt erkannt habe», daß Mtschla gen, doch standen diese Aussagen wieder Rinderen Wahrnehmungen im Widersprach, wonach »Sugeklagte erst »ach den ersten Schlägen hinzu- Untaten war. Das Urtheil lautete schließlich aus ^isprechung, da nicht erwiesen worden sei, daß der »geklagte sich der ihm zur Last gelegten Handlung Adig gemacht habe.
♦ Witterung. Diese Nacht waren 2,5 Grad 6. linste. Heute Mittag hatte die Lust eine Temperatur
Hoch- und Tiefbauten zu Franffnrt a. M. ist abgeschlossen. Die Gesellschaft, welche die Salinen
verschiedenen Plätzen erfolgten Nachsuchungen berechtigen zu guten Hoffnungen.
Cassel, 18. Januar. Im hiesigen Personenbahnhof sind heute Nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr zwei Wagen an einer Weiche entgleist, wodurch gerade in der verkehrreichsten Zeit der Verkehr nach und von Wilhelmshöhe gesperrt war und über den Rangirbahnhof geleitet werden mußte. Es ent standen allerdings erhebliche Zugverspätungen, Material- und Geleisbeschädigungen dagegen sind nur gering.
Arolsen, 18. Jan. Ihre Durchlauchten der Fürst und die Fürstin kehren heute Abend aus Potsdam vom Besuche des Prinzen und der Prinzessin Ernst von Sachsen-Altenburg wieder zurück und erwatten Freitag Mittag den Besuch des Prinzen
sogl.od.l.April
1. April
bürg und seine Universität* zurückgeführt , wie andererseits nicht verkannt weiden soll, 1 ohne Zweifel auch die Seitens der Staats-
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gten und habe dort einigen anderen Studenten, kjeffcj Arsche» heraus!* gerufen, beigeftanben. Die "f~* ” Ajt habe er nicht ausgeführt. Einige Zeugen
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Angestellt. Der frühere Kriminalkommissar v. Tausch ist von der Versicherungsgesellschaft „Iduna* in Halle a. S. mit dem Posten eines Platzinspektors für Berlin betraut worden.
Ein Autzstand der Setzer ist in Berlin am 18. d. M. im „Lokal-Anzeiger* ausgebrochen. Die Blätter berichten darüber folgende Einzelheiten: Die Firma August Scherl beschäftigt prinzipiell nut solche Setzer, welche keiner Organisation angehören. Ein Theil der Setzer war trotzdem ohne Wissen der Ge- chäftsleitnng in den fachlichen Vereinigungen als Mitglieder angemeldet. Als diese, ungefähr vierzig an der Zahl, eine Versammlung abhielten, um zu Mißständen im Betriebe Stellung zu nehmen, wurden te entlassen. Der größte Theil der Setzer erklärte
und entschlossenen That hat der Herr Regierungspräsident dem Genannten eine Belohnung 20 Mk. zu Theil werden laffeu.
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Neueste Telegramme
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Berlin, 19. Januar. Das „Berliner Tageblatt* meldet aus Rom: Heute beginnt der Schwurger ichtSprozeß gegen zwei der Urheber ins Raubanfalls auf den Erbgroßherzog von Sachsen-Wejmar.
— Die „VossischeZeitung* meldet aus Görlitz: Landeshauptmann vonSeydewitz wurde auf der Jagd tödtlich vom Schlage gerührt.
Paris, 19. Januar. Esterhazy ist gestern Abend nach ll1/» Uhr hier eingetroffen. Er lehnte jedes Interview ab. Es ereignete sich kein weiterer Zwischenfall.
Queenstown, 18 Januar. Der Dampfer „Alesia* der Hamburg-Amerika Linie signalisirte heute der Marinestation Old Head of Kinsale, daß daS Ruder beschädigt und das Schiff schwer zu lenken sei und verlangte Bugschiffer und Lotsen. In Folge dessen wurden Bugschiffer und Loffen von Queenstown abgesandt. Dieselbe» kehrten später- zurück mit der Meldung, sie hätten von der „Alesia*, in der Nähe von Cookshafen nichts gesehen und in Folge des steigenden Südweststurms sich nach dem Hafen von Queenstown zurückbegeben müssen. Die Depesche fügt hinzu, die „Alesia* werde sich in dem Unwetter schwerlich der irischen Küste nähern, mög- licherw.ise den irischen Kanal aufwärts getrieben werden.
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Mähst und ist diese Wahl bereits am 16. d. M.
t worden. — Am
,S »Mt ' ®”«i”
G Bemerkungen.
der B
lger Achterer Stadt von besonderer Bedeutung, da in dem- Ausü, die für die Verkehrsverhältnisse so belästigenden ibn Mlisationsarbeiten ihren Abschluß fanden und die -andid« atfl Straßenanlagen am Biegen und im Südviertel
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der lemdenbesuch trotzdem als ein lebhafter und der da izrg von Auswärts in Anbetracht der Ungunst der vähtt klhällnisse immerhin als ein befriedigender bezeichnet Sebtngi erben. Diese erfreulichen Thatsachen dürften nicht
18 hiesige Einwohner bildeten sofort eine faer.n »ktsgruppe. Vertrauensmann wurde der Land- lehörey H. Weiershäuser und dessen Stellvertreter der nfirmai ^witth Anton Gimbel.
ruf ei ; ----- —, — — — ireing® T^sihier für dauernde Arbeit, ne eis M°hn Mk. 18-30 pro Woche.
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der Hauptsache fertig gestellt wurden. Wenn auch erörtert t st nöthigen Umpflasterunge» aus technischen betreffet rimben noch nicht in erwünschtem Umfange zur l in tri „zsthrung kommen konnten und so den die Stadt lgeme suchenden Fremden kein besonders erfreuliches Bild jetzt I [frer Straßenanlagen entgegentrat, so darf der
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