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zu erwerben . . . oder hatten Mademoiselle geglaubt, man habe sie extra von Posen hierhergeholt, um sie als Schaustück zu kleiden und zu füttern?"

.Etwas erwerben?" wiederhollte Erni, zunächst nur noch erstaunt.3a, aber wie kann ich denn daS? Ich bin doch noch ein Kind!"

Es giebt hier in Berlin eine Menge Kinder, jünger noch als Mademoiselle Erika, die ihren Eltern schon redlich helfen, ihr Brot zu verdienen!"

Ich will daS auch thuu und gern aber da­zu muß ich doch noch lernen! Last' mir Zeit dazu eS es soll Dich kein Geld kosten, ich weist eine Lehrerin, die mir Stunden geben will dann mache ich einmal mein Examen, gehe ins Ausland und kann dort Geld verdienen und hierher schicken ..."

.Bravo!" rief Lentz mit leisem Lachen. .Ein fein durchdachter und schöner Plan, leider nnr etwas weit aussehend. WaS meinst Tu, Bea? Lehrerin im Ausland mit dem Gesicht und dem Körper! Nein, nein, so leid es mir thut, dieses ehrbare Zukunftsbild zerstören zu müssen ... ich habe andere Ideen mit Mademoiselle und hoffe, als väterliche Autorität in der angenehmen Lage zu sein, diese Ideen durchzu­setzen!"

.Ich sterbe lieber, ehe ich zum Ballet gehe!"

.Sehr nett gesagt nun wollen doch sehen! Bea, sei doch so gut, meine liebe Tochter auf ihr Zimmer zu eScortteren. Meine liebe Tochter wird dort vollauf Zeit gewinnen über ihre nächste Vergangenheit und Zukunft nachzudenken, was schon so manchem Menschen im Leben von sehr grobem Nutzen gewesen ist. Hoffen wir nur daS Beste! Geh, mein gutes Kind. Nimm meinen Segen auf den Weg mit!"

(Fortsetzung folgt.)

Wöchentliche Beilage«

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Etheil genommen hätte an dem allgemeinen Fort' itt der Sulfur, dem Wachsthum der Bildung, der

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Achied, Doris flüsterte ihr liebevolle, tröstende

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iche Krisis nur eine solche des Großgrundbesitzes sei md die agrarische Bewegung nur das Produkt einer

in Schuldenuoth gerathen", schreibt der durchtobt eine Agiration zu ihrer Rettung

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lbschwächung oder gar Ableugnung der heute auch i bäuerlichen Kreisen vorhandenen Nothlage euthalfen nn soll, ist die« falsch. Wenn Vermögen, Intelligenz ab Ansehen unseres Bauernstandes in den letzten

wirs $ artz er h.

ntiiche ist, das Mißverhältniß zwischen Einnahmen ib Ausgaben ein äußerst bedinkliches, die Rcnta- kstät der Wirthschaft eine ganz geringe oder gar tgattve, das ist eine unleugbare Thatsache, die trotz es nachweisbaren Fortschritts an Intelligenz, An-

Daß hinter der Sozialdemokratie die ungeheure Mehrzahl der arbeitenden Bevölkerung stehe, ist eine Behauptung der berufsmäßigen llmsturzhetzer und ihrer Preffe, die, so wenig wie irgend ein anderer Punkt ihrer auf den Masienbetrug zugestutzten Doktrin, vor der nüchternen Logik der Thatsachen Stand hält.

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Ueber daS Wesen der c o n s e r v a t i v e n Partei spricht sich die .Schlesische Morgenzeitung" in beachtenswertber Weise folgendermaßen au« : .Die conservative Partei erkennt des Volkes Wohlfahrt nicht in Brod und Spiel, obgleich die Brodfrage auch sehr wichtig ist, indessen der Mensch lebt nicht von Brod allein; er bedarf auch der geistlichen Güter. Darum legt sie einen hohen Werth darauf, daß dem deutschen Volk auch seine christliche Religion erhalten bleibe. Wohl weiß sie, daß die Kirche keinen Beruf hat, dem Staate Gesetze zu geben, aber sie weiß auch, daß es einem Volke nur dann wohl ergeht, wenn es sich von dem Geiste des christlichen Glaubens erfüllen und durchdringen läßt, denn wahre Liebe gegen den Nächsten und Gcrechsigkeit wachsen nur auf dem Boden lebendigen Ehristenthums. Aus dieser Grundanschauung heraus ist die conservative Partei bestrebt, daß insonderheit die Jugend in hohen und niederen Schulen unter bim lebendigen Einfluß des Wortes Gottes stehen möchte, und fie widerfitzt sich den entgegenstehenden Zeitströmungen. Die conservative Partei will des Volkes Bestes be­sonders auch auf dem socialenGebiete fördern. Dabei ist sie freilich allen hastigen Neuerungen ab­geneigt. Das Volksleben ist zu wichtig, als daß durch flüchtige Gesetzgebungen und übereilte Neuer­ungen an ihm herumhantirt werden dürfte. Hier ist langsam die sicherste Gewähr wirklichen Fortschritts. Alte b währte Ordnungen sind ja leicht gestürzt, aber Aufbauen geht immer langsamer als Niederreißen. Das wahre Christenthum gebietet, sich be­sonders der Armen anzunehmen, dcßhalb will auch bk conservative Partei die Socialpclitik unseres Kaisers nach Kräften fördern helfen."

Die Wiederherstellung der B e r l i n e r G e t r e i d e- b örse wird nach dem Bekanntwerden derDifiattion des Begriffs Börse, welche das Obeiverwaltungs­gericht ausgesprochen hat, auch in Zeitungen erörtert, die bishervoll und ganz" auf der Seite der streikenden Getreidespekulanten gestanden haben. Es würde allerdings hauptsächlich im Interesse der reellen Getreidehäuser liegen, w nn es wieder zur Herstellung geordneter Verhältnisse auf dem Boden der bestehend'N Gesetze käme. Die Landwirthschaft hat gezeigt, daß sie auch ohne die Berliner Getreidebörse auszukommen vermag. Die Preisftstsktzungen der Landwirthschafts- kammern find maßgebend geworden, nachdem aller­dings eine Zeitlang ein übel empfundenesVacuum* geherrscht halte. Wenn die Getrcidehändler jetzt, nachdem ihnen durch die Entscheidung des Obcr- verwaltungsgcrichts jeder Einwand deS WeiteistreikcnS entzogen ist, sich nicht zu einem Entgegenkommen entschließen, so dürste es bald zu spät werden. Die

lsta«! *8 Land; sie wird damit begründet, daß die alten ------ «Milien die festesten und unentbehrlichsten Stützen

Ah! Eine ebenso bündige wie lichtvolle Er- klärnng! DaS Leben in meinem Hause findet keine Gnade vor Mademoiselles Angen, wie?"

Nein! antwortete Erni ebenso knapp wie zuvor.

Bedauerlich! Und lernen wollen wir auch nichts hm?"

,3a, o ja! Aber doch nicht daS!"

.Nicht was?"

Tanzen Ballettänzer» I" sagte fie widerwillig.

.Ist eS erlaubt zu fragen, weßhalb nicht?"

»Weil eS eine Schande ist! Weil das kein an­ständiges Kind darf! Weil das ganz schlechte, ver­worfene Geschöpfe find, die so etwas thun!"

Ernis Vater drehte langsam den Kopf in seinen Polstern nach der Sette, wo Beatrice stand. Er lächelte, sie aber zuckte verächtlich die Schultern, und ein böser Zug spielte um ihren Mund.

Es ist mir ja sehr interessant, die Auffassung meiner Fräulein Tochter über diesen Beruf kennen zu lernen," fuhr Herr Edgar Lentz mit großer Milde fort, aber, wie großen Werth ich auch auf dieselbe lege beeinflussen darf sie mich nicht! Wen die Natur so ficherbarlich zu einem solchen Beins begabt har, der darf sich ihm um alles in der Welt nicht entziehen!"

Und zu etwas anderem soll mich die Natur nicht begabt haben?" rief Erni leidenschaftlich.Mich, die ich zu Haufe für einen so guten Kopf gelte, die ich alles leicht lerne und behalte, Sprachtalent habe und musikalisches Talent und

Sieh, sieh, man bat ja eine hübsche Meinung von seinem Können und Wissen! Nur schade, daß daS alles nicht unserem Zweck dient! Dieser Zweck -ist der, möglichst bald selbständig zu werden, etwas

s.

iorftanj kolonn!

An waren sie Mitverschworene des Komplotts, das 8 rebellische, intrigante Geschöpf zu schmieden ge- St hatte und dann diese Atmosphäre hier im tten Stock der Greifswalderstraße, die nach Arbeit 1 armen Leuten schmeckte ... nur fort, so schnell 1 möglich l

.Und Erni bei der Hand fassend, zog fie fie zur Nr, nickte einen wortlosen, hochmüthigen AbschiedS- *6 und rauschte davon, in diesem Bewußtsein, diesen be» verkümmerten Frauenspersonen unendlich im» ktt zu haben. Gerade öffnete fich am anderen

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100 Jahre Landwirthschaft in Deutschland.

des Staates seien." Diese auf dem Niveau frei» finniger Leitartikel stehende Auffassung von der heu­tigen agrarischen Bewegung berührt, darin hat das Organ desBundes der Landwirthe" gewiß Recht, bei dem doch sonst recht eingehende agrarpolitische Kenntnisse verrathenden Verfasser doch eigenartig. Wir brauchen fie nicht zu widerlegen, da jeder der agrarischen Bewegung Nahestehende genugsam weiß, daß diese gerade in den Kreisen der bäuerlichen Be­sitzer ibre feste Stütze findet, weil gerade hier der Druck der gegenwärtigen Krisis mit besonderer Schwere empfunden wird.

Was endlich die Bemerkung anbetrifft, hohe Ge­treidepreise seien absolut nicht erstrebenswerth, weil diese allemal einen lebhaften Güterhandel erzeugen und die Güterpreise stark in die Höhe treiben, so scheint di-sei Vorwurf gleichfalls ziemlich haltlos. Wir erstreben", dies betonen doch oft genug die Landwirthe,keine hohen, sondern nur aus­kömmliche Getreidepreise, die uns nicht reichen Gewinn, sondern gerechten Lohn ermöglichen, die die Möglichkeit verleihen, unseren Zins Verpflichtungen nachzukommen undunsere Lebensbedürfnisse in aus­kömmlicher Weite zu bestreiten." Eine Steigerung der Preise um zwei und dreifache, wie sie z. B. am Ausgang des vorigen Jahrhunderts sich vollzogen hat, ist doch wahrlich nicht das von der agrarischen Be­wegung angestrebte Ziel und wird natürlich von keinem vernünfiigen Agrarpolitiker als etwa irgendwie durch­führbar angesehen. Wenn endlich der Versaffer über die Anhänglichkeit unserer adeligen Berufsgenossen an die ererbte Scholle ein ungünstiges Licht fällt und mit Niebuhr meint, daß unter hundert adeligen Guts­besitzern schwerlich mehr als einer sei, der sein Gut nicht lieber einem Kerl, der im Zuchthause gesessen habe, tiertaufte, als einem Vetter, wenn es ein hübsches Sümmchen Differenz gelte, so müssen wir auch dielen recht gehässigen kleinen Ausfall zurückweisen. Wir wären im Gegensatz zu dem von ihm als Gewährs­mann genannten Rudolf Meier in der Lage, auf Grund einer Statistik nachzuweisen, daß gerade in den Kreisen altadeliger Familien die Anhänglichkeit an die ererbte Scholle eine weit größere ist, als in den Kreisen vonParvmüs", die sich weit eher ent­schließen, bei günstiger Konjunktur den vielleicht erst vor kurzem zu Kapltalsanlagc-, ober richtiger Reserve­fondszwecken emftanbenen Besitz mit Vmtheil zu ver­kaufen. Unseren Abeligen fehlt gottlob im allgemeinen wie unseren bäuerlichen Besitzern ein solcher spekulativer Geschäfte sinn, unb solange sie sich nur noch auf ihrem Besitz halten können, werben sie sich nicht von ihm trennen. Leider find es nur zu viele, welche die Roth der Zeiten zwingt, trotz aller Anhänglich!- it an die Scholle diese mit schwerem Herz»« zu verlassen, weil sie nicht mehr die Möglichkeit einer irgendwie auskömmliche» Existenz bietet.

Ende des Flurs eine Thür, unb Herbert Freibank erschien blaß unb übernächtig. Mit einem Ausbmck höchster Verblüffung sah er seine Frennbin Erni an der Hand einer fremden Dame davongehen, diese Dame beachtete ihn und seinen ehrerbietigen Gruß nicht im geringsten, und Erni streifte ihn nur mit einem scheuen Settenblick. Die beiden waren an ihm vorüber und die erste Treppe hinunter, ehe er nur eine einzige Frage herausbringen, ehe er fich über­haupt fassen konnte.

Da hätten wir ja die liebe Tochter wieder! Tritt doch näher, mein gutes Kind!"

Herr Edgar Lentz lag in seinem langen, zurück- gehenden Lehnstuhl auSgestreckt, blaß und matt und müde, die Augen halb geschloffen, träge blinzelnd, die Züge schlaff, eine unangezündete ßiganette in der rechten Mnndecke erschien zu abgespannt, die Hand nach dem Feuerzeug auf dem Tisch auszustrecken.

Erni zog fich, scheinbar ganz gelaffen, Mantel unb Mütze herunter und trat bann, den Kopf hoch, die Augen vor ttotziger Eutschloffenheit leuchtend, vor ihren Vater hin.

.Sie fie Dir an, Bea!" sagt dieser und winkte seine blonde Freundin zu fich heran.Wie sie da steht und blickt, ist eine leibhaftige Miniaturausgabe ihrer verehrlichen Frau Großmama!"

Das Kind lächelte stolz es fühlte sich durch diesen Vergleich offenbar geschmeichelt und gehoben.

Also," begann Edgar Lentz nach einer kleinen Panse wieder in feiner phlegmatischen Redeweise,al­so man hatte in seiner tiefen Weisheit beschlossen, auf unb davon zu gehen! Darf ich fragen, waS man sich dabei gedacht hat?"

Ich wolle hier nicht länger bleiben!" sagte Erni kurz.

(Nachdruck verboten.)

Schule des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

(Sütfesreng.)

Des Kindes getrübter Blick überflog das Zimmer, wo Hyazinthen und Tulpen am Fenster blühten und das eichen zwiffcherte, wo fie gelernt unb gearbeitet > fich für wenige Stunden heimisch und glücklich ählt hatte. Sie dachte an ihr düsteres, abgelegenes tübchen in der Friedrichstraße, das nie ein Sonnen- hl erhellte, in dem keine Blume duftete, in dem -viele Stunden des Tages vernachläsfigt und ver»

Landwirthe werden, je länger die, die Preisfestsetzungen der früheren Getteidebörse ersetzenden Ermittelungen der Landwirthschaftskammern in Wirkung find, desto- mehr sich davon überzeugen, daß die Tbätigkeit der Berliner Getreidebörse entbehrlich sei. Wir glauben also, daß es im ganz besonderen Interesse des reellen Getreidehandels liegt, nunmehr den Widerstand gegen das Börsengesetz, an dessen Abschaffung oder auch nur Abschwächung ganz gewiß nicht zu denken ist, aufzugeben und geordnete Zustände zu schaffen und geben gern zu, daß es auch für die Landwirthe er­wünscht wäre, wenn wieder ein modus vivendi mit der Getreidebörse geschaffen würde. Gegen etwaige Uebergriffe wird man sich schon zu wehren wissen.

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Ueber Großbazare und Kleingewerbe hat kürzlich der Centrumsabgeordnete Groeber in Aachen gesprochen. DieGermania" berichtet darüber:Der Redner resümierte zum Schluffe seine Ausführungen dahin: 1. gesetzliche Maßregeln müssen ergriffen werden; es ist dies eine Pflicht der gesetzlichen Faktoren; 2. das wirksamste Mittel, das Kleingewerbe vor dem Untergang zu retten, ist die progressive U m s a tz st e u er der Waaren- häuser u s. w. Der Kampf gegen die Großbazare sei ein schwerer. Gelte es bloß den nominellen In­habern der Waarenhäuser, dann wäre es eine leichte L ache, Abhilfe zu schaffen. Aber hinter diesen stehe ein erheblicher Theil unseres Großkapitals. Manche Großkapitalisten haben eben Mühe, ihr Geld einträglich anzulegen. Sie sehen fich daher veranlaßt, ihr Geld in solche Großbetriebe einzu­stellen. Das Großkapital hat also ein großes Interesse an der Fortentwicklung solcher Maaren- Häuser. Das Großkapital aber ist eine gewaltige Macht unb besitzt einen großen Einfluß, und darum wird der Kampf aller Wahrscheinlichkeit nach schwer und langwierig werden. Aber er muß durchgeführt werden zum enbgiltigen Siege: zur Rettung und Erhaltung zahlloser kleinerer Existenzen." Die be- vorstehende Vorlage an den preußischen Landtag über diesen Gegenstand wird Gelegenheit zu eingebender Erörterung dieser Frage und des Für unb Wider in derselben geben. Auch liegen bereits Erfahrungen vor, die man bisher hier und da mit der Umsatz­steuer gemacht hat. Jedenfalls ist dies eine Ange­legenheit, die reiflicher Erwägungen bedarf, damit durch die vorgeschlagenen Maßregeln auch der eigent­liche Zweck erreicht werde.

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eundiq n her,

ttein.) an$ gewiß nicht auf eine günstige Sage unserer ' »«erlichen Bevölkerung geschlossen werden. Im

Unter diesem Titel brachten dieGrenzboten" ;ende )t kurzem eine Reihe von Aufsätzen, die sich als etz. ,z erste Kapitel einer demnächst erscheinenden Schrift

: wechsel und Nöthe der letzte» 100 Jahre trotzdem

kheblich fortgeschritten sei. Die Bauern seien zwar e pro IS » Allgemeinen nicht mehr, doch auch nicht viel die Pj «Niger geworden und sie hätten an Vermögen, Ju- '. Vor elligenz unb Ansehen bebeutenb gewonnen, bie land- Techni mthschaftliche» Produkte aber hätten sich nach Art ( «b Menge vervielfältigt. Soweit hierin etwa eine

, ehe« und Vermögen gegenüber der Zeit vor 100 'larv sthren besteht.

Damit füllt aber auch die zweite vom Verfasser ezogene Schlußfolgerung, als ob bie landwirthschaft-

Jau Oüation zur Rettung einiger verschuldeter adeliger ei 6 fiüergutsbesitzer.So oft einige adelige Ritter-

MiiqlE^H""g des Volksreichthums, dem Steigen der iten ii ebeneansprüche unb ihrer Befriedigung, daß aber ©ie Ä '8$ dieser absoluten Fortschritte in weiten Kreisen

2 hr f/gt und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. Expedition: Markt 21. Telephon 55.

: Kreisblatt für die Kreise Marburg and Kirchhain.

Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartman» in Marburg.

Redaktion: Markt 21. - Telephon 55.

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mitttli Hentheil, es wäre recht traurig um unsere Land- irthschllst bestellt, wenn dieselbe nicht auch ihren

zy itt die Agrarkrifis von einem noch nicht genannten y grarpolitiker ankündigten. Der Aufiatz enthält eine ttmlii iille interessanter Einzelheiten aus dem wirthschaft- chen Entwickelungsgang der deutschen Landwirthschaft, 'Mtl! e wir mit Interesse kennen gelernt haben, indessen ififfen wir auf Grund dieser Thatsache zu wesentlich

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. 'DST/TvR'l Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

(* 41* OuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei alle» V-Vi-V-y Bureaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde» o* CYrrfirrr

=. 10 Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- r, ........ Kura, Wien; Rudolf Müsse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04. -oUlJiy.

spalten« Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. Irl. JUNUlir Io"". C. L. Daube L To., Frankfurt a. M Berkin, Hannover, Pari» rc.

1deren Schlußfolgerungen kommen, als fie der Ver- ifier zieht.

Der Verfasser betrachtet als Ergebniß seiner i. Lcdci Ersuchungen, daß die Landwirthschaft durch alle

°vrte zu und verwies sie auf ei» baldiges Wiedersehn, erwiderte nichts, sie konnte nicht. Die Thräue» üchucte Een gewaltsam hervorbrechen aber jetzt v»r Eser Beatrice weinen? Lieber sterbe»! Jene -*** vrd da und klopfte mit der Spitze de» Füßchens flebulbig de» Boden sie fand kein Wort des ^vkes, der Erklärung für die beide» Frauen, die des Kindes freundlich angenommen in ihren

m allein saß ihre Zähne gruben fich tief in * Unterlippe, bie dunklen, geraden Braunen rückten vhe zusammen. Frau Stoll und Doris küßten sie