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und fein Versprechen, hente noch zu kommen, sie waren ganz bei der Sache. Erni schrieb englische und sranzössische Probeichriften unb setzte ihren höchsten Ehrgeiz darein, dies womöglich ohne Fehler zu thun — Doris, kaum weniger ans das Resultat gespannt, als das Kind selbst, verfolgte erregten Blickes die schreibende Feder und machte die kühnsten Zukunftspläne als Lehrerin wie als Mensch, denn Erni war ihr so lieb geworden, daß fie fie als eine wichtige Erscheinung auf ihrem Lebenswege ansah.

Dritten hinein in dies Lernen und Arbeiten fiel ein kurzes, scharfes Klopfen an der Zimmerthür. Doris, ganz in Nachdenken versunken, stieß, nervös, wie fie war, einen halblauten Schrei aus; die alte Frau, die während der zuletzt herrschenden tiefen Stille in eine Art Halbschlummer versunken war und mechanisch ihre Marguerites angedraht hatte, fuhr so entsetzt in die Höhe, daß der gesammte Blumenkram von Schoß und Fensterbrett zur Erde fiel und Erm, die Feder in der Hand, starrte nach der Thür mit den großen Augen eines gehetzten Rehes, dem der Jäger auf den Fersen ist.

Die Thür öffnete fich und Fräulein Beatrice rauschte über die Schwelle.

In ihrem modischen, pelzbesetzten Sammetjäckchen, dem raschelnden Seibenklerde, das kokette Pelzmützchen mit Halbschleier über dem gekräuselten Blondhaar, einen winzigen Muff in der Rechten, trat sie rasch näher, bin Kopf im Nacken, die leuchtend rothen Lippen höhnisch verzogen, zum voraus auf Kampf und Sieg gerüstet. Eine Wolke penetranten Heliotropduftes wogie betäubend vor ihr her.

Mil einem schnellen, geringschätzigen Rundblick maß sie das einfach ausgestattete Mansardenzimmer, die Blumen auf dem Fußboden, die alte Frau, das ver­wachsene Mädchen, dann blieb dieser Blick auf Erni haften.

„Komm' hierher!* sagte sie streng und ge­bieterisch, wie sie bisher noch nie zu dem Kinde ge­sprochen.

Erni rührte sich nicht.

„Hast Du mich nicht verstanden?"

„O ja!" sagte Erni langsam. „Sie haben aber vergessen Frau Stoll und Fräulein Doris guten Tag zu sagen, und dies ist doch ihr Zimmer."

Beatrice zuckte die Achseln.

„Es scheint Du willst mir Lectionen in der guten Lebensart geben. Sehr hübsch für ein Kind, das über Nacht davon läuft."

„Ich weiß auch, warum ich davongelaufen bin, und Sie toiffen das ebenso gut!"

„Das gehört nicht hierher. Dein Vater schickt mich, Dich zu holen, er wird Dir den Standpunkt klar machen — die Lust zum Fortlaufen soll Dir schon vergehen! Mach Dich auf der Stelle fertig, und komm!"

Der hochfahrende Ton, die gebieterische Manier erbitterte Erni auf8. äußerste. Sie war es nicht ge­wöhnt, daß man so zu ihr sprach. Selbst die Groß­mutter hatte ihr selten etwas direct befohlen — es bedurfte dessen eben nicht, das Kind folgte gern der sanften und zugleich festen Hand, die es so geschickt zu leiten wußte. Jetzt schwebte eine zornige Antwort auf den rasch geöffneten Lippen, aber Doris Stoll, die hinter Beatrice getteten war, hob beschwörend beide Hände auf und sah Erni mit flehenden Augen an. Das hals. Das böse Wort blieb ungesprocheu und mit einem aufseufzenden Athemholen kämpfte das Kind seine Auftegung nieder.

Frau Stoll brachte Ernis Mantel und Pelz­mütze sowie die Reisetasche herbei, bei deren Anblick Beattice ein höllisches Lachen ausstieß.

(Fortsetzung folgt.)

Wöchentliche Beilagen

mckund Verlag: Joh. Aug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei in Marburg. , Expedition: Markt 21. — Telephon 55.

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krhältnisse einzelner Klassen von Unter« tarnten die erforderlichen Mittel bereitgestellt, ii> zwar in einem Umfange, welcher über die ge- bene Anregung hinausgeht. Mit dieser abermaligen

Die schwierigen Verhältnisse, mit denen die Landwirth schäft noch immer zu

kämpfen hat, nehmen Meine Theilnahme nach vor in Anspruch. Meine Regierung erachtete es ihre ernste Pflicht, fortgesetzt auf die Hebung Landwirth'chaft bedacht zu fein.

mten ausgedehnt wird, ist die im Jahre 1890 Mene allgemeine Aufbesserung der Beamteu- ungen abgeschlossen.

Nach dem Vorbilde der Fürsorge für die Hinter- denen der unmittelbaren Staatrbeamten soll ferner Wittweu - und Waisenversorgung der olksschullehrer anderweit geordnet werden. Die Anstellung und Versorgung der Kommunal- amten bedarf allgemein, sowohl im Interesse Beamten als auch der Gemeinden, einer gesetz- n Regelung, welche sich gleichfalls an die für unmittelbaren Staatsbeamten geltenden Be- mungen anlehnen wird.

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chnung des Jahres 1897—98 hat ebenso wie die 1171 * ! Vorjahre mit einem beträchtlichen Ueberschuß ab

ihren Einfluß für eine Aenderuna des Kranke n- versicherungsgefetzes geltend machen. Bei der Plenarv-rsammlnng des Königlich sächsischen Medicmalcolleginms ist ein Antraa eingereicht worden, die Plenarversammlung wolle erklären: „Eine baldige Revision des Krankenversicherungsgesetzes ist erforderlich in der Richtung, daß Bestimmungen in das Gesetz aufgenommen werden zum Schutze der Aerzte gegen Maßnahmen der Krankenkassen, die geeignet sind, die Existenzbedingungen für den ärztlichen Stand zu ge­fährden. Die Plenarversammlung bittet die König­liche Staatsregierung, im Bundesrathe eine Revision des Krankenversicherungsgesetzes im vorstehenden Sinne aozuregen und die hieraus gerichteten Bestrebungen der Aerzte unterstützen zu wollen." Im „Aerztl. Vereinsbl." dem Organ des Deutschen Aerztevereins- bundes, werden die ärztlichen Standesvertretungen der anderen Staaten aufgefordert, auch bei ihren Re­gierungen im gleichen Sinne vorstellig zu werden. In Preußen ist die Bewegung schon im Gange.

le lllilerstützung auch H den bevorstehenden wichtigen fgaben rechnen zu können. Die Finanzlage ; Staates ist fortdauernd eine günstige. Die

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In Paris setzt QueSuay de Beaure- p a i r e seinen Preßfeldzug gegen den Cassationshof im Echo de Paris fort, indem er zu beweisen sucht, daß die Regierung befugt und verpflichtet sei, dem Cassationshofe vorläufig die Einstellung seines Ver­fahrens zu befehlen. Eine ernste Thatsache, sagt er, hindere die Criminalkammer, ein Urtheil abzugeben, welches die Bezeichnung „Urtheil" verdiene. Diese Thatsache sei folgende: Der Justizminister Sarrien habe im Oftober, bevor noch der Bardsche Bericht erstattet war, mit einer angesehenen Persönlichkeit über die Frage gesprochen, ob die Geheimakten der Criminalkammer mitgetheilt werden sollten. Sarrien habe fich im bejahenden Sinne ausgesprochen, jedoch diese Maßregel nicht für zweckmäßig befunden, weil er es als Thatsache hinstellte, daß der Cassasionshof sich sein Urtheil schon gebildet habe, und man sich auf eine Unschuldigkeitserklärung ohne Zurückver­weisung gefaßt machen müsse.

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® Bemühen der Lehrer, eigenes Nachdenken an« ^e» — Erni hatte wirklich Alles, was fie bisher «r»t, als ihr geistiges Eigeuthum erworben. Sie ^t« keine endlosen Geschichtstabellen hersagen, aber ■ Zetten und Ereigniffe standen klar vor ihrer

Die „Times" beklagt und mißbilligt in ihrem Leitartikel vom 16. d. Mts. über die Lage auf den Philippinen die prahlerischen und unge­hörigen Aeußerungcn eines Mitgliedes der demokra­tischen Opposition im amerikanischen Repräsentanten­hause gegen Deutschland, meint jedoch, man werde in Deutschland die Verhältnisse verstehen und zu würdigen wissen, sodaß die gebrauchten Redensarten nur ihrem Urheber schaden können. Daran schließt sich eine nachdrückliche Hervorhebung der neuerlichen Erklärungen der deutschen Re­gierung über ihre Haltung gegenüber den Philippinern. Die „Times" macht dazu die Be­merkung, die Eingeborenen würden wahrscheinlich

Die Thronrede.

Berlin, 16.

Se. Majestät der König eröffnete

refoim Verschiebungen verursacht, welche durch das Gesetz wegen Aenderung des Wahlverfahrens vom 29. Juni 1893, wie sich schon jetzt übersehen läßt, nur zum Thnl beseitigt sind unb einen weiteren Aus­gleich erwünscht erscheinen lassen. Zu diestm Zwecke wirb ein Gesetzentwurf Ihrer Beschlußfassung unter­breitet werden.

Die kommunale Besteuerung der io neuerer Zett entstandenen großen Waaren- Häuser entspricht nicht ihrer Bedeutung und Stellung im gewerblichen Verkehr; sie bedarf einer besonderen Regelung, welche die gerechtere Heran­ziehung dieser Betriebe sichert und dadurch zugleich den kleineren Gewerbetreibenden -für den Wettbewerb einen wirksameren Schutz gewährt. Ein bezüglicher Ges-tzrntwurf wird Ihnen voraussichtlich noch in dieser Tagung vorgelegt werden.

Die auf fast allen wi-thschastlichen Gebieten ein­getretene konstante Entwickelung hat auch an die Staatseisenbahnverwaltung außerge­wöhnliche Anforderungen gestellt. Dank der bereit­willigen Unterstützuug des vorigen Landtages haben besondere Maßregeln in die Wege geleitet werden können, deren Durchführung es ermöglichen wird, dem steigenden Veikehrsbedürfniß zu entsprechen. Zur Erweiterung des Staatseisenbahnnetzes sowie zur Förderung der Kleinbahnunternehmungen wird auch in diesem Jahre Ihre Mitwirkung in Anspruch genommen werden.

Bereits bei dem Bau eines Kanals von Dortmund nach den Emshäfen ist die Herstellung einer leistungsfähigen Wasserverbindung zwischen dem Rhein, der Weser und Elbe im Interesse des Verkehrs und dec heimischen Gütererzeugung als nothwcudig erkannt worden.

Die seither eingetretene außerordentliche Steigerung des Verkehrs, insbesondere das Bedürfniß, für Massen­güter leistungsfähige und billige Verkehrswege zu schaffen, lassen den unverzüglichen Ausbau einer neuen Wasserstraße zwischen diesen großen Strömen und damtt die Herstellung eines für den Westen und den Otten gleich vortheilhaften Verbindungsweges dringlich erscheinen. Demselben wird zugleich die wichtige Aufgabe zufallen, das Landeskulturinteresse der anlie-enden Gebiete durch Verbesserung der Wasser- verhaltnisse zu fördern. Auf Grund der bisherigen Verhandlungen ist zu erwarten, daß die Nächst- beiheiligten durch Uebernahme der geforderten Garan­tien ihr Interesse genügend bekunden werden. Es wird Ihnen daher eine Vorlage zugehen, welche den Bau von Schifffahrtskanälen von dem Dortmund- Ems-Kanale einetfeitä nach dem Rheine, anderersetts nach der Weser und der Elbe vorsieht, und welche Ich Ihrer thstigen Unterstützung anempfehle.

Insbesondere sind für die von der Staats- [ierung in Aussicht genommene, von dem Landtage (11 I sürwortete Neuregelung der Gehalts-

mttenden höheren Einnahmen, namentlich bei den leihest ettiebsverwaltungen, dem steigenden Ausgabenbedarf kstatt ederum in weitem Maße Rechnung getragen werden

Umschau.

Die Aerzte beginnen dahin zu wirken, daß auch die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten

horchte. Ihre Sparchkenninisse waren, dank ihrem täglichen Verkehr mit Ausländerinnen, ungewöhnlich große, und in der Religion halte die Großmutter, diesem Fach das Enkelkind selbst unterweisen, es über­aus glücklich verstanden, dem gläubig vertrauenden Kinde dennoch einen zugleich möglichst weiten und freien Blick zu verschaffen, ohne einenbenbe Dogmen ’ unb phantastische Wunder, die einer so geschulten Intelligenz zweifellos als unbegreifliche Ungeheuerlich­keit erschienen wären.

Als einzige Klippe erwies sich das Rechnen; hier­bei zeigte Erni weder Begabung noch Neigung. Sie hatte selbstverständlich stets ihre Aufgaben arbeiten müssen, aber für ein Kind ihres Alters unb ihrer Be­anlagung hätte sie in diesem Fall entschieden weiter sein können.

Doris Stolls feiner Beobachtung entging es keinen Augenblick, wie begierig Erni jedes Lob erwartete, um es dann anscheinend als etwas Selbttverständliches entgegen zu nehmen, und wie jeder Tadel fie empfindlich traf, sie wohl gar trotzig stimmte. Hier lag eine Gefahr, daran war kein Zweifel. Für Doris, eine pädagogisch ungewöhnlich feinfühlige Natur, war eS in mehr als einer Beziehung eine höchst verlockende Aufgabe, ein so reichbegabtes Kind zu unterrichten — auszurotten, was ihr verderben- dringend schien, zu pflegen, was so schön und viel­versprechend keimte. Sie sah es, dies auffallend schöne Geschöpf war viel weniger eitel auf seine äußere Erscheinung als auf feine Geistes gäbe . . . . einerlei! In jeder Eitelkeit steckt ein Dämon der zu fürchten ist!

Die Stunden eilten wie geflügelt dahin, den Beiden am Schultisch kam das Entschwinden der Zeit nicht zum Bewußtsein. Sie genossen in Hast das Butterbrot, daS Flau Stoll ihnen hingestellt, keiner von ihnen dachte mehr an Herbert Freidank

(Nachdruck verboten-)

des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

(SMtittxnt.)

«Ist auch wahr. Wenn der uns kalt würd', 2 wär' ’ne reine Sünd'! Komm mein Kindchen, schmier' Dir 'ne schöne Buttersemmel!"

Zehn Minuten später saß Erni neben Doris an

Die Sicherung der im Jahre 1897 von Hoch­wasserschäden schwer heimgesuchten Landestbeile gegen die Wiederkehr ähnlicher Verheerungen ist Gegenstand umfangreicher technischer Vorarbeiten gewesen, nach deren Abschluß Verhandlungen mit den Provinzial- Dertretungen über die als nothwendig erkannten Ab- hülfemaßregeln eingeleitet sind.

Das Bürgerliche Gesetzbuch unb bie gleichzeitig am 1. Januar 1900 in Kraft tretenden Reichsgesetze machen eine Reihe von Vorschriften nothwendig, um das neue Reichlrecht auf den dem Landesrechte vorbehaltenen Gebieten zu ergänzen und ältere LandeSgesetze ihm anzupafsen. Ihrer Be­schlußfassung werden die Entwürfe der hierzu be­stimmten Gesetze unterliegen, deren rechtzeitige Ver­abschiedung zur Durchführung des großen Gesetz­gebungswerkes erforderlich ist.

Meine Herren! Die wirthschaftlichen und politi­schen Gegensätze, von denen unsere Zeit erfüllt ist, legen der Verwaltung und Gesetzgebung in besonderem Maße die Pflicht auf, unbeirrt von dem Streite des Tages, die staatlichen Einrichtungen im Interesse aller Klaffen der Bevölkerung zu sichern und aus- zubauen. Die Grundlagen unseres Staats- unb Volkslebens ftnb gesuub unb fest gefügt.

In ernstem Streben wirb an ber Entfaltung ber geistigen unb sittlichen Kräfte des Volkes gearbeitet. Auf wirihschaftlichem Gebiete zeigt sich gesteigerte Schaffensfleudigkeit und stetige Entwickelung; der Wohlstand des Landes ist sichtlich im Wachsen. Mit Zuversicht blicke Ich beßhold in die Zukunft. Ihren Arbeiten, die Gott segnen möge, wünsche Ich vollen Erfolg zum Wohle des Vaterlandes."

Nach Verlesung der Thronrede trat der Präsident des Staatsministeriums vor und erklärte auf Befehl Sr. Majestät des Königs den Landtag der Monarchie für eröffnet. Se. Majestät verließ hierauf unter dreimaligem Hoch der Versammlung, welches der Alterspräsident des Hauses der Abgeordneten v. Voß ausbrachte, in Begleitung der Prinzen, huldvoll nach allen Seiten grüßend, den Weißen Saal. Ihre Majestät die Kaiserin und Königin wohnte der Er­öffnung des Landtages in einer Loge des Weißen Saales bei.

.. Aus dem Gebiete des Gemeindewahl- l<l)t§ hat die im Jahre 1891 eingeleitete Steuer-

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Vor rtzat

® aufgeräumten Tisch, und das Examen begann, k Mutter ging ab und zu, blieb auch ein paarmal H um ehrfürchtig den Fragen und Antworten zu Üche«. Ihrer Meinung nach wußte das fremöe Hb erstaunlich viel und ihre Doris überhaupt alles! Sachen sie jetzt nicht gar französich zusammen? b so schnell, so schnell — Herrgott, wie das blos B, J Mch war? Fran Stoll trug ihren Blumenkram 9i% m Fenster und fing an, rasch und geschickt Maß- bchen anzudrahten, während drüben am Tisch die rlchrsamkeit ihren Gang ging.

Das Examen verlief günstig. Doris fand einen «a Boden, der auch gut bearbeitet war. Da war

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973-» W Mechanisches, Angelerntes, überall sah man loo j - ~ -

: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Jllnstrirtes Sonntagsblatt. Veraniwottlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.

Sfrt inbtag mit folgender Thronrede:

,Erlauchte, edle und geehrte Herren

'■öftau von Orleans," ans „Wilhelm Tell" vor, »Sü* » bie alte Frau am Fenster ihre Maßliebchen in • Schoß finden ließ unb mit stockendem Athem

ton freunbi on h.

M».lf MN eines neuen Abschnitts der parlamentarischen „ ’ 1 beiten Meinen königlichen Gruß entbiete, gebe Ich UDCI einem Vertrauen Ausdruck, auf Ihre verständniß-

schst . ..

gearbi ber Lokalinstanz in einer den gesteigerten uh,, iforberungen an die Gesundheit-Pflege entsprechenden u Ag «se gesetzlich auszugestalten sein.

and “«fc der Hebung des ärztlichen Standes ehreu- e zu i sichtliche Einrichtungen in's Leben gerufen und den trziekammern die erweiterten Befugnisse gegeben

_______ .— — von beiden Hell ustrn des Landtages! Indem ich Ihnen beim

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. tTVt Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

Quarlals-Abonnements-Preis bet der Expedrtwn 2 Mk., bei allen y Bureanx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde-

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnserttonsgebuhr: die ge- 1 1 Qnn bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; 04. ^Ul)rg.

wallen« Zette oder deren Raum 10 Psg., Reklamen: die Zelle 25 Psg. IVlttttDOu), 18. ZllNUlll 1899. C. L. Daube L Co., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Paris re.

*7^ kle, wurden anschaulich in eigenen Worten wieder- g. gl ^en, und die Jahreszahlen saßen fest wie Eisen ing. Merkmalen dazwischen. In der Litteratnrgefchichte mgü» ttben ihr die wenigen Dichter, von denen sie bis u-tE^ßte. iQmt ihren Werken lebendig — so aus-

■*°ooll unb schön trug sie bie Stellen ans der

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