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Machdruck verboten.)
Roman von Marie Bernhard.
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etrbitnen seine Ausführungen noch besonderes Inter« tffe. Als im vorigen Sommer das Friedeos-Mani-
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deutschen oder anderen uichtamerikanischen Fabriken, die ihre Maaren »ach den Vereinigten Staaten senden wollen, nichts mehr, daß sie, soweit sie in ihrem Heimathlande zoll- oder steuerpflichtige Stoffe für die Ausfuhrwaaren verwenden, unter Zollverschluß (in bond) arbeiten, um diese Auflage» an den Herstellungskosten der AuSfuhrwaare ersparen zu könne». Das amerikanische Zollamt schlägt Zoll und Steuern, die für diese Rohstoffe im gewöhnlichen Lanf der Dinge im Ursprungslande der Maare zu entrichten gewesen wären, dem Herstellungswert der Ausfuhr- waare und dem daran zu e^ielende» regelrechten HerstellungSgewinn hinzu und erhebt daraufhin einen M-rthzoll in solcher Höhe, wie ihn die Maare eben nicht tragen kann. DaS heißt kurz: die Einfuhr in Amerika wird untersagt und die Ausfuhr dorthin wenigstens für solche Länder vernichtet, die, wie Deutschland uud Frankreich, höhere Zölle und Verbrauchssteuern für die einschlägigen Rohstoffe zu entrichten haben.
(Fortsrtzxng.)
WaS haben Sie eben gesagt?" fragte sie
haben. Von dem sozialdemokraiischen Redner wurde »ach bekannter Manier der eigentliche Gegenstand der Debatte so gut wie gänzlich außer Acht gelassen, nur statt deffen wieder einmal unter gleichzeitiger Anpreisung des Miliz - Systems der böse „Stilb tarismus" bekämpft.
Eine treffliche Ergänzung fanden die Darlegungen des KriegsmiuisterS durch eine Rede des Freiherrn v. Stumm. Der letztere behandelte den Gegenstand der Berathung hauptsächlich vom volkswirthschaftlichen Standpunkte aus und trat den Behauptungen der Redner, daß die Heeres-Verstärkung unser Wirthschafts- leben schädige, mit Glück entgegen. Endlich verdient noch die Rede des Centrums-Abgeordneten Frciherrn v. Hertling Beachtung. Derselbe sprach von der Nothwendigkeit, die Interessen der nationalen Ber- theidigung über die enger» Partei-Interessen zu stellen, und ließ überhaupt deutlich durchschtmmern, daß in stiner Partei die zustimmende Richtung weitaus überwiege. So ist denn begründete Hoffnung vorhanden, daß der Reichstag in seiner Mehrheit die dem Vater- laude zur Sicherhest und zur Auftechterhaltuug seiner Machtstellung nothwendigen Mittel nicht versagen werde.
Elbing, und hat diese reizende Umgebung — Bogel- sank (und Panklau und Sardine» — darnach kann tinem der Gruunewald hier man wenig Eindruck machen — und mit dem haben sie sich hier so! Ja, wenn wir nur noch in Elbing säße»! Da ging es uns prachtvoll, und da Hütt' ich kein Mort gesagt von Penston und so war . . ."
Erni war dunkelroth geworden, während Doris umsonst der Mutter Zeichen machte. DaS Kind faßte eilig in die Tasche und holte sein Beutelche» hervor.
„Ich kann ja gar nicht hier bleiben, so gern ich möchte," sagte es rasch, „Papa würde es wohl nie erlauben — er erlaubt mir ja nichts, was mir Freude macht! Aber wenn ich Stunden bekomme — die kann ich bezahlen, und das Geld hab' ich von meiner Großmama!, Sie öffnete das Täschchen und ließ Frau Stoll die Goldstücke sehen. „Aber natürlich, zu Anderen ntfiffen Sie schon sagen, Sie unterrichten mich umsonst, denn wen» die in der Friedrichstraße wiffe», ich hab Geld bann nehmen sie eS mir fort!"
Die alte Fran nickte befriedigt, ein wenig beschämt, und Doris streichelte begütigend Ernis heißes Gestcht.
„Du möchtest Dir doch gewiß lieber andere Dinge für das Geld kaufen!"
„Was denn für welche? Großchen sagt, geistige Güter, die kann man gar nicht hoch genug anschlagen, uud wen» ich recht viel Wiffen zu meinem Eigen- thum mache, dafür ist kein Geld genug da, und das kann eigentlich gar nicht mit. Geld bezahlt werde» !*
„WaS für ’n kluges Kind!" rief Frau Stoll bewundernd. „Dorischen, was sagst Du bloS?"
„Ich sage, wir wollen jetzt Kaffe hinten!"
(Fortsetzung folgt.)
plötzlich ins Haus geschneit war. So ganz billigen konnte Frau Stoll fteilich das Verfahren ihrer Toris nicht sie fand das Kind reizend, aber zahlen würde es doch ficher nicht könne», u»d sei» Unterricht bedeutete für die Tochter eine vermehrte Arbestslast. Frau Emilie Stoll war immer eine practische Frau gewesen nnd hatte es Doris gegenüber »öthig, diese Sette ihrer Wesens herauszukehren, denn die Tochter besaß den hochfliegeuden Idealismus des seligen Theodor Stoll, der in seinem ganzen Leben deßhalb auf keine» grünen Zweig gekommen war — nun uud die Tochter würde dies Kunststück auch nie zuwege bringe» — man sah es ja.
Frau Emttie ließ das Kiffeu aus de» «rrneu gleiten uud räusperte sich, gerührt uud toarnenb zugleich. Die Beiden achteten nicht im geringsten darauf.
.34 »erde, wenn wir gefrühstückt habe», ein kleines Examen mit Dtt anstelle»!" sagte Dori».
„Ach ja, ach ja!" rief Erni eifrig. „Können tetr nicht gleich frühstücken, damtt es bald anfangen fann?" Das Kind brannte darauf, feine Kenntnisse z« zeigen.
„Zuerst frisieren und fertig anziehen!" beschwichtigte Dori» und Erni nickte ein wenig beschämt, nm mit großem Eifer ans Werk zu gehen.
I» der Wohnstube, die da» Kind am Abend zuvor zuerst bettete» hatte, war das Frühstück auf» getragen — dem jungen Gast zu Ehre» stand ein Näpfchen mit Butter neben der dampfenden Kaffeekanne und dem frische» Weißbrot. Goldig sah die Souue durch die weißen Gardine», das ganze Zimmer blinde uud glänzte in fleckenloser Sauberkeit, die Hyazinthe» dufteten süß.
„Wie hübsch gemüthlich. Ganz ähnlich wie bei Großmama!" Erni schlug erfreut die Hönde zusammen. „Die schönen Blumen!" 3» Posen hatten wir immer so viele, und ich durfte sie pflege». Ach
Unzufriedenheit im Gefolge haben. Zur Ser* auschaulichung dieser Schwierigkeiten, welche sich einer durchgreifende» Regelung der in Rede stehenden Frage entgegevstellen, wurde eine Statistik borgelegt, welche Seitens des Vorsitzenden über die Zahl der in der Großeisen, und Stahl - Industrie in Rheinland und Westfalen beschästtgte» minderjährigen Arbeiter im Jahre 1890 angestellt ist. Nach dieser Statistik wurden im Jahre 1890 in der Rheinisch-Westfälische» Eise»- und Stahl-Industrie von den Werke» mit mehr als 1000 Arbeitern durchschnittlich ca. 25 Prozent Minderjährige beschäftigt. Von den bei der Gußstahlfabrik von Fried. Krupp in Essen im Jahre 1890 beschäftigten 2679 minderjährigen Arbeitern hatte überhaupt nur der fünfte Theil Eltern und Angehörige im Stadt- und Landkreis Esse»; die übrigen 2100 waren zugewandert aus allen möglichen Gegenden Deutschlands, meist aus dem Oste», waren also darauf hingewiesen, als Kostgänger in der Stadt zu leben. Es liegt auf der Hand, daß bei einer solchen Sachlage, die, wenn von der Vermehrung der Zahl der Arbeiter abgesehen wird, heute noch im Wesentlichen dieselbe fein dürste, wie 1890, und die mehr oder weniger bei allen industriellen Betrieben des hiesige» Bezirks als zutteffend erachtet werden, kann, die Durchführung der »«gebeuteten Bestimmungen einfach unmöglich erscheint."
Der Wirthschaftliche Ausschuß war am 14. b. M. unter Vorsitz des Staatssekretärs Grafen v. Posadwsky im Reichsamt des Inner» zu einer Plenarsitzung zusammengetteten und hat zunächst über die wirthschaftliche» Folgen, welche für den deutschen Ausfuhrhandel aus der in Belgien geplante» Abänderung des Verfahrens bei Erhebung von Werthzöllen erwachsen können, berathen. Einstimmig wurde die Auffassung vertreten, daß die Aenderuvgen, falls sie Geltung erlangen, für nnsere Ausfuhr »ach Belgien erhebliche Härten im Gefolge haben würden. Der Ausschuß glaubte im Interesse des deutschen Ausfuhrhandels nach Belgien das Ersuchen stellen zu müsse«, die thunlichste Milderuog der Bestimmungen bei der Belgischen Regierung anzustreben. Sodann nahm der Ausschuß die Berichte über den Gang der bisherigen Productionserhebungenund deren Stand entgegen, und faßte schließlich darüber Beschluß, in welcher Form die Ergebnisie der Productions- erhebungen weiter vrrwerthet werden sollen.
In der D r e y f u S - S a ch e hat Esterhazy dem Präsidenten des Cassationshofes Mazeau ei» Resumö dessen zugehe» laffen, was er als Zeuge i» der Revifionsangelegenheit ausgesagt habe» würde, wenn ihm zum Zwecke seines Erscheinens vor dem
Von behördlicher Seite werde» bekanntlich vielfach noch immer die Versuche erneuert, die Gemeinden oder weitere» Comwunalverbä»de zum Erlaffe von statutarische» Bestimmungen auf Grund des § 119 a der Gewerbeordnung zu bewegen, die sich auf die Auszahlung der Löhne minderjähriger Arbeiter an deren Elter» oder Vormünder beziehen. Diese fakultative Vorschrift, welche durch die Novelle vom 1. Juni 1891 in die Gewerbeordnung eingefügt ist, ist bekanntlich nur recht vereinzelt zur Durchführung gelangt. Es ist deßhalb von Interesse, die Gründe kennen zu lernen, welche einen Theil der Industriellen zu einer ablehnenden Haltung in dieser Frage bestimme». In dem neuesten Jahresbericht der Handelskammer zu Essen heißt es hierüber: „Zwar wird nicht in Abrede gestellt, daß eine Stärkung des Einflusses der Eltern auf die minderjährigen Arbeiter im Allgemeinen alS Wünschenswerth angesehen werden müsse, jedoch wird bezweifelt, daß beiden eigenartigen Verhältnissen unseres Jndustriebezirks eine solche Stärkung des Einflusses der Eltern durch den Erlaß durchgreifender Bestimwungen zu erzielen sein werde. Zur Begründung dieser Ansicht wird darauf hingewiesen, daß die in hiesiger Gegend beschäftigte» Arbeiter aus allen Theilen Deutschlands nach hier zugesttömt sind, und daß bei den hier angesessenen Arbeiterfamilien die Sitte vielfach nicht stark genug gewesen ist, minderjährige Arbeiter bei ihren Eltern zu halten, daß sie vielmehr häufig aus dem Familieutteise ausscheiden und als Kostgänger bei frembcn Leuten lebe». Eine durchgreifende statutarische Regelung würde daher auf die allergrößten Schwierigkeiten stoßen nnd statt der erhofften Vortheile wahrscheinlich große
Umschau.
Die deutsche Regierung hat vor einiger Zeit bereits in Washington amtlich erklären lassen, daß sie in Bezug auf die Philippinen auf jeden Wunsch verzichtet und nicht einmal eine Kohlenstation für sich in Anspruch nehme. Hiernach müssen alle von englischen Blättern verbreiteten entgegengesetzten Gerüchte, die dann zum Theil von den amerikanischen Blättern übernommen werden, als tendenziöse Erfindungen bezeichnet werden. — Der oberste amerikanische Gerichtshof entschied jüngst, „daß die Z o l l g e s e tz e die W a a r e n s ch ä tz e r (Appraiser) anweisen, sich über den Marktwerth der Maaren in dem Lande, das sie aussührt, zur Zeit der Ausfuhr zu vergewissern, daß das Gesetz nicht spreche vom Marktwerth für Verbrauch in Deutschland noch vom Marktwerth für Ausfuhr »ach anderen Ländern, daß daher (!) nur der Marktwerth, d e n die Maaren für de» Verbrauch i» Deutchland haben, als richtig anerkannt werden könne, und daß, wenn durch die Ausfuhr der Maare der Zoll des Ausfuhrlandes nicht bezahlt worden fei, dieser Zollsatz dem Werth der Maaren hinzugefügt werden müsse, um solcherart den Marktwerth für die Verzollung in Amerika richtig zu stellen". Diese Entscheidung, die nichts weniger als folgerichtig ist, bezog sich auf deutschen Baum wollensammet, sie wird aber natürlich auf sämmtliche Einftrhrwaaren in ben Vereinigten Staaten angewandt. Es nützt demzufolge den
i n Wegi l lderweir
»Ganz im Ernst und gern!" sagte Doris Wt und kam mit dem Handtuch auf ihren jungen ** Pl. „Wer solch' brennende Lust zum Lerne« - der muß auch gut lernen, darauf möchte ich * wette»!'
.3» Pose» sagte» sie er Alle!" betätigte Erni Gewußt. „ES wird mtt ja leicht, da wär' eS 76 selbstverständlich, daß ich gern lerne, sagt mein W!"
pro» Stoll, die EruiS Bett zusammenräumte, em Kissen im Arm, voller Andacht da und . e zu. Gatt wie war ihre Doris doch gut, un- Wlidj gut! Zart und schwächlich, wie sie feit ? frühesten Kindheit war, »ft von. Athemnoth .Schmerzen gequält, auf ihre eigenen und der
Einnahmen angewiesen, die zuwetten spärlich ^» flössen, von ihrem Unterrichtgeben oft bis Erschöpfung angestrengt, zauderte sie doch keinen Erblick, sich dies »ilbfrembe Kind noch auf« **rat» das den beiden Frauen gestern Rocht so
— und hier ein Vögelchen! Ei» Vögelchen! Genau wie mein Häuschen zu Hause!" Sie lief zum Fenster, die Stimme wurde ihr unsicher, ihr »ar das Weinen nahe. „Ist er auch zahm? Darf er heraus?" fragte sie und faßte »och dem Thürchen des Vogelbauers.
„Gewiß darf er! Wir haben ihn schon lange, er fliegt frei im Zimmer umher."
„Und nimmt er auch ein Stückchen Zucker von den Lippen fort, wie mein Häuschen daheim?"
„Lersuch'S einmal! lächelte Doris.
Eine» liebliche» Anblick! Der kleine gelbe Vogel zögerte ein Weilchen, legte fein winziges Köpfchen mit ben schwarzen Perläuglein zur Sette und flötete ein paar ftagende Laute — bann stieg er vorsichtig auf ben hingehaltenen Finger hinauf, zwisscherte ein wenig unb holte sich endlich die Zuckerkrümchen, die die rothen Kiuderlippen ihm boten.
Diese Lippe» aber zuckten jetzt in bitterem Heimweh, das das junge Herz übermächtig faßte. Während das Bögelchen wie zum Dank eine ganze Kette von Triller» heranSschmetterte, kämpfte Erni mit ihren Thräne» — kämpfte sie mannhaft nieder und legte dann beide Arme um Doris' Hals.
„Hier ist mir'S wie zu Haufe! Hier möcht' ich bleiben!" sagte sie mit umflorter Stimme.
„3a, Kindchen," sagte Frau Stoll rasch, nm einer unbedachten Bemerkung ihrer Doris vorzubeugen, „ist ja Alles schön nnd gut, aber da» geht nicht! Selbst wenn wir Pension bezahtt bekämen und mehr Platz hätten — wir haben genug zu thun, jede für ich selbst — es hält schwer, in Berlin zu was zu kommen, mein Kindchen, besonders wen» man hier nicht eingeboren ist, und das find wir nicht, das »ören Sie wohl mtt expreß an der Sprache an — ch bin doch ans Elbing. Da bist Du wohl nie hingekommen? Sott — ist so nettes Städtchen,
Diesen sachverständigen Ausführungen gegenüber i-ite die Opposition einen schweren Stand. Richter s-t-ohl wie Bebel schnitten denn auch recht schlecht -b. Der freisinnige Führer zeigte sich auch diesmal (IjMtber als geschickter Jongleur im Spielen mit Wien. Im Uebrige» waren jedoch seine Aus- suhrmigeu nur eine eintönige und ermüdende Wieder- httung dessen, was er bereits bei de« Etats - Ver- Mdlungen vorgebracht hat. Wen» Richter meinte, m Weltlage biete durchaus keinen Grund zu ver- mkter Heeres - Fürsorge dar, so dürfte er sich mit «Hern Uitüeile so ziemlich zu der gesammten öffent- uchen Meinung Europas iu Widerspruch gesetzt
finden werde. Allein in der Begründung der neuen 0 Kotlage war von solcher Verlegenheit nichts zu
♦ spüren. Hier wurde ben herzlichen Sympathien der
1. Hausri Reichsregierung für die russische Kundgebung Aus- ^r. 41 geliehen, im Uebrigen aber betont, daß eine it große- ilbrüstung unter den jetzigen Verhältnissen nirgends- 1. Api 86 erwarten fei. und zugleich die Ueberzeugung rmiethei ausgesprochen, daß auch in Zukunft ein starkes, wohl Msabeti rrgcmisirtes Heer der feste Eckpfeiler des Staates (6 und die sicherste Bürgschaft des Friedens sein werde.
Diese Auffassung hat nun auch der Kriegsminister im Reichstage mit Entschiedenheit vertreten. Als zveiter beachtenswerther Punkt aber seien aus seiner
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
ISxpebiticn: Markt:Illustrirtcs Sonntagsblatt. Verantwortlich für die Redaktton: Redatteur M. Hartman» i» Marburg.
'__v Redaktion: Markt 21. — Telephon 55.
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Die Militär-Vorlage.
Die erste Berathung der MUitär - Vorlage im Reichstage bedeutet einen entschiedenen Sieg der Re- giemngs - Forderungen. Wer sich nicht von vorgefaßten Meinungen leite» läßt, muß anS den Verhandlungen die Ueberzeugung gewonnen haben, daß die Berechtigung der Neuforderuuge» mit stichhaltigen Gründen nicht bestritten werden fann.
3 Räinj 3n allgemein verständlicher und eingehender Weise 1. Gewi »“8 der Kriegsminister von Goßler dtt Nothweudig- »' u. sä leit der Vorlage nach, sowohl was die Erhöhung Jan. 0 der Friedens-Präsenzstärke als die geplanten organi- ■ - ' satorischen Aenderungen anbelangt. In zwei Punkte»
OuattalS-AboiMements-Prei^?tt"der ÄSon"^ M ^b^allen ^57 (LV6111X1 Zeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
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fest des Zaren erging, versuchte man auf oppositioneller v Seite alsbald dasselbe als Handhabe gegen jegliche -' Heeres - Verstärkung zu benutzen. Man prophezeihte, ?tnteri)!a daß die Regierung sich in tödtlicher Verlegenheit be-
Äi d. LsP? H Dir Stunden geben soll?" wiederholte j ff-ns lächelnd.
Was für welche denn?
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dz". .Kind stand in völligem Selbstvergessen mit »assen Gesicht da und strahlte die Sprecherin F® große», glücklichen Augen an.
Versetz- , „Das wollen Sie thnn? Wttklich? Und ganz
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(\l hkttorgehoben. lieber; engend wurde dargethan, Schwierigkeiten sich in Folge Fehlens des ” brüten Jahrganges bei der Ausbildung der Truppen ——- »geben hätten, und ebenso schlagend die Unmöglich- trschaf -test nachgewiese», über die Wirkungen der zwei- niveriüH irrigen Deinstzeit für Reserve und Landwehr bereits fitzt ein bestimmtes Urtheil abzugeben.