Einzelbild herunterladen
 

14. d.

Umschau.

imer

Der Zweck des für den Landtag in Aussicht ge»

Besteuerung

»g

ltt,

.1" ****,1V V*r yC|lVuJlCllf uCl

in ein dickes Tuch gehüllt, die Füße i:

ers.

Vorst« tskolom s»tze«r

5rack- Naaß ichster tschen taffen nieste adstcr Zwar von

kdas obcn- ftvon Lgner :g 31/,.

in nburg zbach, inten« n.

Uber, 5 j, Blei (8

chergi nng.

DoS verwachsene Mädchen sah in die wunderschönen bittenden Kinderaugen nnd lächelte gerührt.

»Dann sollst Du auch bleiben/

,3a natürlich ja!' bestätigte Frau Stoll, |bie nur darauf gewartet hatte, was ihre Tochter I sagen würde. . .Ich hab' noch einen Satz vorräthige Betten von früher her und das Spannbett kann auf­gestellt werden, Dorischen, das in der Besenkammer sieht, i, na ja Sott, warum denn nicht? Wer könnt' wohl so grausam sein, solch 'n armes Kindchen in die Nacht hinauszustoßen, in die Winternacht wo es doch beim Herrn Studiosus nicht bleiben kann. Nein, das geht nicht, und wo sollt er 's Kindchen lasten? Ich bi» immer gutmüthig gewesen zu gutmüthig, hat mein Alter gesagt ja, wer kann

Die dem Bundesrath vorliegende Novelle zum Postaesetz nimmt für das Briefporto von 10 Pfg. eine Erhöhung des Maximalgewichts bis 20 St. in Aussicht. Dabei soll bestimmt werden, daß die Orts-

(rotbgeränberten, verwachten Augen auf dir ^wlinge; neben ihr stand eine kümmerliche Mädchen-

Erni blickte sich im ganzen Zimmer um, sah dann auf Doris nnd lächelte sie an. Diese hatte

entwickelung der la n d w i rt h s ch aft- lichen Produktion zu fördern. In den be­stehenden Verttägen mit den auswärtigen Staate» habe» sich die verbündeten Regierungen das Recht zur Ergreifung solcher Maßregeln gesichert. Und in dem gewissenhaften Gebrauche diese» Rechts werden sie sich einzig und allein von den für sie maßgebenden Rücksichten auf das Wohl des Vaterlandes leiten lasten.

sich statt 'n Herzn Stein anschaffen und in die Brust reinlegen? Bloß das eine, meine wertsten Herren, möcht ich »och gesagt haben: ganz behalten können wir das Mädchen nicht! Nicht wegen dem Geld o Gott, was wird sie denn effen? Aber wenn ich denk', sie breche» bei mir ein und kommen ste stier greifen per Polizei nein meine Herren, so was nicht! Ueber meine Schwelle ist »och nie ein Polizist gekommen, bloß einmal vor langen Jahre», wie ich mir »och Dienstmädchen hielt, und die eine war so 'n verstohlenes Ding na, den Schreck, als der Polizist anrückte! Seh'« Sie, und so was will ich auf mein Alter nicht, und meine Dons ist n junges Mädchen nnd hat ihre» gute» Ruf zu huteu I

_»S1e können ganz ruhig fein!" fiel Axel von ThungenS Stimme nachdrücklich in die erste Pause, die Frau Stoll aus schierer Athemlostgkeit eintreten liefe. »So etwas ist absolut ausgeschlossen. Morgen fntf wird der Vater benachrichtigt und dann wird Ihr Schützling alsbald abgeholt werde». Vielen Dank, Fra» Stoll, für Ihre Freundlichkeit!"

»Gott, na, das ist doch man wenig, und nun fest'» Sie blofe, wie Dorischen und die Kleine sich schon zusammen umfafet haben! Mein Dorischen, die ist aber auch himmlich gut, was die Alles giebt und thnt"

»Gutes Mütterchen, nein, Du mußt nicht!" bat Doris.

»Das hört fte nicht gern sie ist viel zu be­scheiden, wo sie dar gar nicht nöthig hat bei dem Kopf und dem Wissen. Wo die Schulvorsteherin selbsi zu mir mit ihrem eigenen Mund gesagt hat: »Frau Stoll, ihre Tochter ist eine von unseren allerbesten, ein seltenes Mädchen!' Nu winkt sie schon wieder, ich soll das nicht sagen denn werd

. L,_. tarnt, wie die

Nordd. ^!llg. Ztg." ausführt, nach den mehrfachen ' des Herrn Finanzministers

«TiNLlNLLL j» *» e**««**.

Die Communen haben jedoch, ab- Versuchen, von diesem Privilegium « t i ,, <_ --J gar keinen Gebrauch zu machen

Um solchen I verstanden, em Uebelstand, welcher auch durch das

gegenwärtige commuuale Handhabung der Gewerbe­steuer im Hinblick auf die Belastung des eigentlichen Kleinhandels als eine gerechte nicht erachtet werden kann. Dieser im Volke fast allgemein gelbeilten Ansicht ist, wie das genannte Blatt glaubt, auch die Staatsregierung, welche es demgemäfe al« ihre Psticht erkennt, eine nach Mafegabe der Beanspruchung von Bortheilen gerechtere Steuerlastenvertheilung im Kleinhandel, als die Communen sie bisher obwalten ließen, auf dem gegebenen Boden der Ge­werbesteuer-Gesetzgebung anzustreben. Dabei wird es sich nicht etwa um einen Versuch handeln, de» Com­mune» vorzuschreiben, daß sie die Waarenhäuser rc. durch eine übermäßige Steuer »erdrosseln" sollen, sondern der Zweck des Gesetzes wird, wie gesagt, lediglich in der ausgleichenden Gerechtigkeit auf dem Gebiete der Gewerbebesteuerung zu suchen fein. Der Entwurf ist dem Vernehmen nach noch Gegenstand der Verhandlungen zwischen den beteiligten Refforts der Staatsregierung. Daß er dem Landtag in der bevorstehenden Tagung zugehen wird, dürste indessen als sicher zu betrachten sein.

Die englische Regierung hat kürzlich ein Blaubuch veröffentlicht, in dem es sich um Be- schwerden gegen die französische Behandlung englischer Kaufleute und Staaten auf Madagaskar handelt. Der Gegenstand würde an und für sich geringes Interesse darbieten, wenn nicht der schroffe Ton auffiele, in dem die englische Diplomatie mit Frank­reich verkehrt. Eine andere Streitfrage betrifft die alten Fischerei-Gerechtigkeiten, die Frankreich vertrags­mäßig an einer der Küsten Neufundlands besitzt. Auch hier ist der Gegenstand von untergeordnetem Werthe und keinesfalls dazu angetha», zwei große Nationen in den Krieg zu stürze». Aber auch hier ist es der Ton, der die Musik macht: die englische Presse weist mit Hohn und Spott jeden Gedanken an Kompensationen zurück und verlangt, wie im Falle Faschoda, das einfache Zurückweichen Frankreichs. Was der Minister Chamberlain vor einem Viertel­jahr die Politik der Nadelstiche nannte, heißt jetzt in den Spalte» der .Times" die »Schäbigkeit" der französischen Politik. Die französische Presse bewahrt dagegen einen ziemlich ruhigen Ton, und angesehene Politiker geben sich Mühe, zu versichern, daß man ffch mit England in freundschaftlicher Weise aus­einandersetzen werde. Es ist auch in der That nicht daran zu zweifeln, daß die stanzösische Polstik die englischen Schroffheiten geduldig einstecken wird; es bleibt ihr nichts anders übrig, da Rußland die Ver­handlungen über den Abrüstungs-Vorschlag des Zaren nicht mit einem Kriege an der Seite Frankreichs ein- zuleiten wünscht und da Frankreich allein nicht gegen England aufkommen kann, vielmehr durch eine Kriegs-

(Nachdruck verboten.)

Schule des Lebens.

euz

d. «

Beri

iS

F. B. ei le.

ident erwiesen. Dieses Ergebniß der' amtlichen! Die gleiche Einmüthigkeit und Entschlossenheit Mittelungen kann durch die zeitweilige ungenügende besteht bei den verbündeten Regierungen bezüglich

res ® einzelnen Bundesstaaten angestellten Enqueten haben Aenderuug in dieser Haltung der Reichsreg'ierung chen Fl« zje Haltlosigkeit der gegenteiligen Behauptungen ! herbeizuführen.

freunbl,mt)tnt erwiesen. Dieses Kraebnik her mrtG*»« I

Dib l Haltung gerade der arbeitenden Klaffen und auf deren

Gesundheitsstand naturgemäß nicht ohne Einfluß Als Ergebniß der Reichstagsverhandlungen vom | ^c'ben kann. Diese Erwägungen erheben die Fragen ilO. nnb 11. d. Mts., in welchen über die Interpellation! be* Veterinärpolizei west über das Niveau aus» n vari^ Abgeordneten Frhrn. v. Wangenheim, M-felich agrarpolitischer Gesichtspunkte und machen ag un betreffend die angebliche Fleischnoth, beraten tourbe, bufeI6e» eminentem Maße zu Lebensfragen der ist die Feststellung der Thatsache zu bezeichnen, daß! Stammten Bevölkerung. Die Reichsregierung ist -»M0t dem Vorhandensein der demokratischerseits br- entschlossen, an ihrer, von so günstigen Wirkungen jiuipteten allgemeinen Fleischnoth überhaupt nicht die begleiteten Seuchenpolitik festzuhalten. Am wenigsten er Kn Mede sein kann. Die in dieser Richtung von den ®Irb tine lärmende Agitation im Stande sein, eine

^lichen ^ilriwuben von ®e,W'nb ba§ ist mehr, als man von Hunderten

>ik, stand mit einem bimnenin Ä 6^°6 9ik ichablonenmäßigen, nüchternen Häuslichkeiten hentzu- <oas *» einem brennende» Licht da n»d tage sagen kau».

AnZ-igm nehmen entgegen: di- Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

Anreaux. von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M, Cassel Maade- m rx> <

« rB' If M°ff-.Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln^ 34. Jühtg.

C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M. Berttn, Hannover, Paris x.

. Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbain

Expedition: Markt 21."^^Telephon^55. 11 Jllustrirtes Sonntagsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartman» ix Marburg

_l-- ----------- ° _________ Redaktion: Markt 21. - Telephon 55.

d a«z Dbftb» ioologi(| :8 Hani Nontj iräcis.

»rstan, iarbifi Uhr: !

> - Ordiy Aufnah infame 3 über ttenoerej ale. ( rfta« .

Erfch^nl täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. _

Quartals-Abonnements-Preis bei der Expeditton 2 Mk., bei allen $2|UClt7VltT<T

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnserttonsgebühr- die ge- ~ «

walten» Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. SlMNtllg 15 JMUllv 1899

llmini lknsorzung einzelner lokaler Märkte mit Schlachtvieh b^ Bestrebens, den inländischen Konsum,

ÜMl« nnb Fleischprodukten ebensowenig in Frage gestellt dessen Bedarf sowohl a» Brotfrucht wie an,.«,*. ^uucl ,uu oqueimimiIoen Urt8, Ns tz durch die zuzugebende zeitweilige Preis- "»langt, nach Möglichkeit von dem laxe auch auf be» Nachbarorte verkehr ausgedehnt

11 sttlgerung einzelner Sorte» vo» Vieh und vonl^»Alande unabhängig zu machen. In!werden kann. Die Zeitunasaebübr soll bettaa-» in ®8 steht fest, daß in den letzten Jahren im ,e8 "ber Dauer; ferner 15 Pfg. jährlich für das wöchentlich

ganzen deutschen Reiche der Viehbestand und nament»Is,n Sn?ri,n^t T-e7d^bar lft' °18 »ach«einmalige oder seltenere Erscheinen, sowie 15 Pfg lich auch der Vorrath an verkäuflichem @(610(6^66 Lrh,n ?nnnf® ^'^riodenangenommen jährlich mehr für jede weitere Ausgabe in der

ebäud M sowohl in Betreff der Kopfzahl wie nach dem J£b Wc'»b schließlich 10 Pfg. jährlich für jedes Fleischgewrcht der einzelnen Stücke ganz wesentlich wenia?n «tmb! n n^todlle ln Kilogramm des Jahresgewichts, mindestens jedoch

zch-ben hat. Ebenso fest steht die Thatsache, daß! "2'" durch die entfchlossene Hand- 40 Pfennig jährlich für jede Zeitung. - Bri

bn Fleischverbrauch, auf den Kopf der Bevölkerung ! stjmmnu»-»b"erinarpolizellrchen Be-! Ausdehnung des PöstregalS soll de» Anstalten bmchnet, erheblich gestiegen ist. Dieses günstige SjdSJt morden d r Biehproduktion der Privatposten, die vor dem 1. April 1898 ent- Multat ist in hervorragendem Maße der energischen | Resultate sind erzielt! standen nnd ununterbrochen bis jetzt betrieben sind,

meß l^nchenpMik der Reichsregierung zu danken, durch ?? th* hn6n K,9ftCr®in= eie Entschädigung gewährt werden, und zwar nicht ^Svelche der deutschen Landwirthschaft die Möglichkeit Säten neaenfiber S)eutf^cn "»der-» nur für die Verminderung deS eigentlichen Vermögens- THJgtgeben war, auf eine stetige Hebung ihres Viehbe-1 ^'»»^"»Senen Vertragt pflichten. I stand es, sondern auch in gewissem Umfange für ent»

lDlC®aBbe8 hmzuwirkkn, die nur durchführbar ist, so I * Behauptungen stehen in unverein-! gangenen Gewinn. Auch die Bediensteten der An-

Ttage die einheimische Viehzucht gegen die durch ben I SKS.1,011 Eandischer stalten sollten event. eine einmalige Entschädigung er« jMbruch von Ansteckungsstoffen aus viehverseuchten ? '»Zweifel gezogenen Thatsachen. halten, die je nach der zurückgelegten Dienzeit lbrei

Behüten des Auslandes drohenden Verluste ge-*D-'Strebender verbündete» Regierungen, de» Monate bis echs Jahre) tinÄaLTbÄ eta schützt ist. iulandrsch n Konsum landwirthschastlicher Producte Jahresgehalt brirägt. 8 8

Snh.ff»» u k ..... «nach Möglichkeit vom AuSlande unabhängig zu machen!

»ergischer Handhabung der Veterinärvolirei U V J . 8 oom 10, b M. darlegte, k stellten Gesttzentwurfs bezüglich

' "...»...

r? r, ÄKÄ? "**-

WÄTÄtfX ÄÄST'* '° - *

L°.f8r°\ ®rnt' mit eingesunkener das Kind heimlich geradezu angestaunt das arme ?er auf t m fur«ne ftnÄ« KM, mißgestaltete Mädchen trieb einen förmlichen stillen

Roman von Marie sTernfiarb. I wach enen Körv r Äi l?' "»/ -mern wohl- Cultas mit ber Schönheit, sie war so dankbar, wenn (F-^ünns.) £ ^SfiaT blaue tn' bie ^ut irgend ein wohlgetangeneS Machwerk vor

rr*

|K -Bringen?" 8 | ZT ®" ba6e.It,on Sentenzen und Witzen versage» Axel blieb

.. a , ist keine Sache sonder» eine Person!" ließ Iden Mund auf'" Wflta, 1° ihm doch I streng bei der Sache. Die alte Frau unterbrach ihn

S Iw lte

mte. KÄÄÄ

blei» ich A»i,!6eMW=e«i«t .Slto ®ifhLte S*InTfien Ü-»k SM- HM-gi? mb eine

»ta.be «ebenW f? lei« ,...K'f

r -----«-E

-n' R SeranS i* 8 \ P'banebtn Ia8 em aufgeklapptes illustriertes Journal,

im <»<._. Emficht flche ich an, da sich der I Ein geräumiges, bequmes Sopha mit vielen kleine» « eitorift flee^te 5rau 9Rama 018 ein starrer gerahmten Bildchen darüber, stand an der Haupt- Aue Seit,' 'm' k, fnr, .. |toan6- Stühle, Schränke, Alles war weder elegant

leie Wnrte bnn sorigezoge», die Thur! noch modern, aber das ganze Zimmer mit seinen

~ .. I schneeweißen Sardinen, dem bunten Teppich, den

b! NaM ta' b-r-'ls Blumen am Fenster machte einen überaus anheimelnden

«S.ÄJÄÄÄ.'? «*"" ?! Wd.*4**W*,N-.W