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Professor Macke weift darauf hin, daß es un-

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ich weiß wohl, daß man niemals mit seinen Vor­gesetzten streiten soll und daß man ihre Handlungen immer stillschweigend gutheißen muß, aber ich will nicht, daß man meine Weigerung zu Gunsten der Mitglieder der Criminalkammer des Cassation shofes auslegin könne, die ich als schuldig erachte, und zu diesem Zwecke habe ich mich an den großen Richter gewandt, an die öffentliche Meinung, der ich nunmehr ergänzende Aufklärungen geben toiH." Diese ergänzende Aufklärung giebt er alsdann. Sie besteht hauptsächlich in der Wiederholung der Anschuldigungen gegen Bard und Loew, die er der Parteinahme zu Gunsten Drey- fus' und Picquarts beschuldigt. Beaurepaire be­schuldigt de» Vorsitzenden Loew der Parteilichkeit in der Wahl anderer drcyfuSfreundlicher Richter, die Beaurepaire nicht nennt. Loew, sagt er, leitet die Verhandlungen im Sinne der Entlastung Dreyfus', die Belastungszeugen werden vexatorisch vernommen, und nach einigen Aussagen, die für die Generäle be-

Zu den dänischen Ausweisungen.

Soeben ist der ausführliche Bericht eines Vorirages erschienen, den vor Kurzem'zu Hamburg in der dortigen Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes einer der

deutschfeindliche Partei in ihrer Agitation für Zweck, Nordschleswig dänisch zu machen, Werke geht.

aber wußte das Richtersche Organ, dem es natürlich ungemein schwer fällt, an irgend einer Regierungs­kundgebung einen guten Faden zu lasse», bei dieser neuen Reichstagsdrucksache auszusetzen?Die Denk­schrift', so nörgelt das Blatt,enthält mehr Z u - kunftsmusik als sie zu berichten vermag über die bisherige Entwickelung.' Man denke, was wohl Herr Richter zu .berichten' wissen würde, wenn man ihn nach Kiautschou natürlich mit allen ihm zu- stehenden Ehrenbezeugungen entsenden wollte! Für einen objektiven Berichterstatter aber wäre es

3mEcho de Paris" sagt Beaurepaire weiter: Es ist eine große Untersuchung noihwendig,

, weiß ich aber nicht und die wollen, ich ich soll Das Kind warf einen scheuen auf die anfhorchenden Gesichter ringsum und i dann leise hinzu, gegen Thüngen gewendet,' zu es sofort Vertrauen gefaßt hatte:Müssen die hören?"

mit uugeschwächten Krästen" fortzusetzten. Man lasse die Herrschaften also ruhig weiter­nörgeln!

Der Stadtrath in Löbau in Sachsen erließ noch vor Jahrcsschluß eine Bekanntmachung, worin er androht, gegen diejenigen vorzugehen, welche sich w e i g e r n, an ihren Pflegebefohlenen Einspritzungen mit Diphtherie-Serum vornehmen zu lassen. Es heißt in der Bekannt­machung wörtlich:Der Stadtrath als Gesundheits­behörde glaubt, nicht nur im allgemeinen, sondern insbesondere auch die Einsichtslosen auf die Pflicht nachdrücklichst aufmerksam machen und dabei darauf Hinweisen zu sollen, daß die Einspritzung des Heil­serums auch im öffentlichen Interesse gefordert werden muß. Es wird in Erwägung zu ziehen sein, in wie weit nicht gegen Eltern und Pfleger von Amts­wegen vorzugehen ist, welche leichifertig oder gewiffen- los genug sind, ihren Kindern ein fast sicher wirkendes Heilmittel vorzuenthalten, dadurch deren Tod oder längeres Siech!hum verschulden und ihre Mitmenschen der Gefahr aussetzen, von einer Krankheit ergriffen zu werden, deren zur Genüge bekannte Gefahr die besonders peinliche Anwendung aller zu ihrer Be­kämpfung und gegen Weiterverbreituug zur Verfügung stehenden Mittel gebieterisch fordert.' Ob der Stadt­rath zu solchem Vorgehen berechtigt ist, erscheint sehr fraglich.

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(Nachdruck verboten.)

Schule des Lebens.

Roman von Marie Bjernhard.

möglich sei, in dem kurzen Rahmen eines Vortrages «ich nur einigermaßen darzustellen, was auf dänisch gesinnter Seite au Frechheit und Unwahrheit unserm Herrscheihause und unserm Volke gegenüber geleistet wird. Aber schon die Blüthenlese, die er giebt, ge­nügt, um von Neuem deutlich und greifbar erkennen M lassen, wie unverhohlen und ausdauernd

unmöglich, über dieEntwickelung' einer Colonie nach kaum dreivierteljährigem Besitze große Dinge zu erzählen. Hätte aber dieZukunftsmusik" d. h. die Bekanntgabe geplanter Unternehmungen gefehlt, so würde dieFreisinnige Zeitung", die bezüglich der Kosten selbst stark pränumerando mustzirt hatte, gewaltig sich aufgeregt haben. Selbstverständlich hebt das Hauptorgan der Nörgler mit gesperrtem Satze alle Stellen aus der Denkschrift hervor, die etwa dazu dienen könnten, '

di- jungen Talente und hübsche» Kinder aufspürt Gar kein ungefährlicher Mensch, versteht sein Hand­werk uud übt es so geschickt aus, daß man ihn schwer Wfien kann. Hier wäre so eines von den böseu Nestern, nach denen die Polizei immer fahndet und wenn man nichtnen Ekel davor hätte, den An­geber zu spielen und überdies fürchtete, dem armen fußen Geschöpfchen einen sehr schlimmen Dienst da­mit zn leiste», dann bann müßte man eigentlich ... was meinst Du?"

Herbert hatte mit wichtigem Nicke» seines weiß beturbanten Hauptes zugehört, hütete sich aber sehr, eine Meinung kund zu thuu. Er fühlte sich »och immer nicht recht taklf.st, wollte sich vor Thüngen der ,hm mächtig imponierte, ungern eine Blöße geben »nb beschränkte sich daher darauf, ei» dumpfes Ge-

? ??», -benso gut Zu­stimmung tote Abwehr bedeuten konnte.

Axel von Thüngen stand einen Augenblick in Ge­danken versunken da, ehe er sich Erni wieder »uwandte. Diese hatte ihn mit furchtsamen Blicken verfolgt.

.Es spricht ja sehr für Sie, daß Sie eine solche Zumuthung empört zurückweisen, Sie sind hundert­mal zu schade für diesen Beruf,' sagte er zu dem Rtnbe und wurde bei dieser Rede von seinen Kom- mi.rtonen wie vo» einem antiken Chor unterstützt.

.Änpört!'Niederträchtiges Ansinnen!" .So 'n Gelichter ist nicht die Luft werth!" Aber," fuhr Thüngen fort,so ehrenvoll es für unfern Freund Freidank ist, daß Sie sich seiner erinnert haben und bei ihm Schutz suchen ... in

Art wohl haben Sie sich diesen Schutz ge- dacht r

, habe nicht viel Zeit zum Nachdenken ge­habt, begann Erni unsicher,es mußte alles schnell gehen, damit mich keiner bemerkte. Ich dachte, Herbert könne mich verstecke», den» bei ihm wird mich doch

nie einer suchen, und dann sollte er an Großmamma schreiben, daß sie mich holen kommt weil ich doch hier nicht länger bleiben will. Ich kann alles be­zahle», meine Reise und sonst ich hab' all' mein Geld mitgenommen, nnb es gehört mir allein, hat sich keiner drnm zu kümmern!'

Sie holte ihr Geldtäschchen hervor, öffnete es rasch, so daß die blitzenden Goldstücke in ihrem besonderen Fach zu sehen waren, und richtete einen triumphierenden Blick auf Thüngen, um fein Lob für ihre Vorsicht einzuholen.

Seine Hand strich leicht über ihr Haar.

.Es ist immer viel werth tat Lebe», wenn man Geld hat!" sagte er leichthin, von dem Chor mit beifälligem Gemurmel unterstützt.Aber in diesem Fall kann es doch nicht für alles aufkommen. Glauben Sie denn, Ihr Papa wird Sie gar nicht suchen?"

Ach ja, aber er kann mich doch nicht finden!' ries Erni siegesgewiß.In dem riesengroßen Berlin wtrd mich ja Niemand gerade bei Herbert suchen. Die in der Friedrichstraße toiffen ja gar nicht, daß es einen Herbert Freidank giebt, daß ich einen kenne! Also sehen Sie!'

Herbert wiegte seufzend den Kopf, er hätte feiner Heinen Freundin herzlich gern geholfen, es that ihm leid um ihre naive Zuverficht.

Rede weiter mit ihr, Thüngen!' raunte er seinem Freunde zu.Ich kann nicht! Ist mir hundselend zu Muth!'

Sie machen sich keine richtige Vorstellung von den Berliner Verhältniffen,' nahm Axel wieder das Wort;in Berlin kann man sehr leicht und rasch alles erfahren, ein Mensch kann da nicht so ohne weiteres verschwinden.'

(Forffetzung folgt.)

dabei auf folgenden Passus

-------- wird:Nicht zur Agricultur, sondern zu Handels- und Jndustriezwecken ist das

worden", wenn dieFrei­sinnige Zeitung" diesen Satz direkt als Schlußeffekt ausspielt und daran die durch gesperrten Satz hervorgehobene Bemerkung knüpft:Für den deutschen Landbauer bietet das Schutz­gebiet keinen Raum" so wird diesem Meisterstücke freisinniger Nörgelkunst unauslöschliches Gelächter als Antwort dienen. Der

So leben die Deutschen an der Noidgrenze des Reiches nothgedrungener Weise auf fortdauerndem riegsfuße mit fremdländisch gesinnten Staatsgenossen, *e zum Lohn und Dank für die großen Vortheile Ad Wohlthaten, welche sie von Preußen und dem ^«Ichen Reiche genießen, den Wohlthäter bei jeder Gelegenheit verhöhnen und beleidigen und sich be-

? ältesten und rührigsten Vorkämpfer des Deutschthums v j» Nordschleswig, Professor Macke-Hadersleben, über die Lage der Deutschen Nordschleswigs und die ilusweisungen dänischer Unterthanen gehalten hat. In der ernsten, ruhigen Sprache eines Mannes, der lange (2 Jahre mitten in den von dänischer Agitation be­drohten, durch dänische Aufwiegler ihrer Ruhe be­raubte» deutschen Landestheileu gelebt hat, werden hier die Verhältnisse geschildert.

Wenn Sie nicht Wetter spreche» wolle» es darf Niemand zwingen."

-Ach Gott, nein, Sie sollen mir das nicht übel- rn!' Und mit einem aus tieffter Brust gc- Äthern berichtete Erni nun weiter, bald ^rhend, bald stockend, von Papas sonderbarem Hanse l.d . dem viele» Besuch, be» er immer habe, von ben - nV Abends int Salon, von Malwe,' die so gut -scrns^ fei' von ihrer großen Sehnsucht nach Zu- ce' endlich vom gestrigen Abend, dem Grasen und heutigen Entdeckung, daß man sie znm Ballet Wben wolle.

,, An den Wände» der mit dem Danebrog ge« r l)tt schmückten Familienzimmer sicht das Kind neben Lieser, «mr bis zur Schlei reichenden Karte Südjütlands it weg Bilder der dänischen und russischen Hetrscher- (84 ftmilien, bei Familienfeste» hört es das Hurrah auf Wistia» IX., von seinem eigenen Kaiser und König ficht und hört cs zu Hause nichts, höchstens daß wscrs allverehrtcn, unvergeßlichen Heldenkaisers Wilhelm 1. einmal als desRäubeikönigs" gedacht lvird. Hat der junge Mann seiner Militärpflicht ge

«M, so wird er sofort nach seiner Rückkehr ins X2K Larcrhcms in di dänischen Wahl-, Schul-, Com- Mnal-, Handwerker- und landwirthschaftlichen Vereine eingeführt, mit denen das ganze nördliche Schleswig überzogen ist. Hier hört der preußische Unterthan die Parole für die Wahlen:Wir sind Dänen, und wir bleiben Dänen". Hier liest er imFlensborg lvis", daß der König nicht Wilhelm, sondern hristian heißt, und daß die Hauptstadt nicht Berlin, ondern Kopenhagen ist. Hier wird er auch belehrt, «ß die tapfern Vorkämpfer für die Befreiung von FremdherrschaftAufrührer" gewesen seien.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnb Kirckbain

Expedition: Marit :Jllustrirtes Sonntaqsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg. __" Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

mühe», ihm ein Glied vom Leibe zu reißen. Dieser Kampf aber wird dadurch in die Länge gezogen und verschä'ft, daß unsere preußischen Dänen Unterstützung und Förderung finden bei dc» von der dänischen Regierung innerhalb der Grenze» ihres Landes ge­duldeten südjütischen Vereinen, die ebenso, wie auch noch eine ganze Schaar sonstiger deutschfeindlicher Natlonaldäncn, völlig unverblümt mit Wort, Schri t und Geld die Lostrennung des nördlichen Schlesw von Preußen betreiben.

Am Schluffe seiner Ausführunge» vcmrtheilt Professor Macke aufs schärfste das jämmerliche Ver­halten des Freisinns in der Ausweisungs - Frage. Mögen in deutschen Landen", so ruft er aus,nie und nimmermehr die Grundsätze der Portemonnaie- Politik trinmphiren über ein tiefes und lebhaftes Gefühl für die Ehre und Würde des Vaterlandes. Wer wie so viele unserer deutschen Gegner statt des warmen deutschen Herzens einen Geldbeutel in der Brust trägt, der mag weiter klagen über dieSchädigung materieller Interessen.' Wir andern können dort im streitdurchwühlten Grenzlande nur einen Maßstab an« legen: den des Nutzens für die deutsche Sache.'

'.®8 ,®äre ""it«? Erachtens angezeigt, daß über eine Kowmt, die wie Kiautschou so viele Millionen kostet, all- ^"Wemausführlcher gedruckrer Bericht erscheint, ebenso wie das btt den afrikanischen Kolonien der Fall ist."

Rascher als geahnt, ist der Wunsch des Richter- schen Nöcgelblattcs erfüllt worden. Noch war die Feder, die jener Forderung Ausdruck verliehen, nicht trocken, da erschien im Reichstage bereits die Ende Oktober v. I. abgeschloffene Denkschrift betreffend die Entwickelung unserer neuen ostasiatischen Erwer­bung. Nun galt es, sich an diesem Druckhefte die Zähne auszubeißen."

DieFciflnnige Zeitung" stürzte sich auch sofort mit neugespitzter Feder auf das dargebotene Material. Das^ Nörgeln auf neuer Grundlage begann. Was

Die Studenten hatten mit voller Antheilnahme zu­gehört und mancher Ausruf, manche derbe Verwünsch­ung bewies der Erzählerin, baß ihr Schicksal im Bnftn dieser Musensöhne Mitgefühl erwecke. Das Wort Ballettänzerin" entfeffelte einen vollen Chorus stürmischer Entrüstung.

Ernis Vater kam nicht gut dabei fort, er wurde j unt einer ganzen Serie wenig schmeichelhafter Aus­drücke bedacht.

Axel von Thüngen ließ die Anderen schreien und sah nachdenklich vor sich nieder; sodann wendete er sich an Erni;

Eine Frage, bitte: wie sah der Graf anS?

Oder »och bester; hat man Ihnen seinen Namen genannt?' .

»Dieser dieser Tanzlehrer hat ihn ein« mal ausgesprochen, wahrscheinlich aus Versehen, denn für mich haben alle die, die bei Papa verkehren, feinen Namen! cs ist bloß 6er Poldi und die Beatrice und Tota und so weiter! Hert Hert ja, so fing der Name an. Ein großer, etwas magerer Herr mit so dünnem, schwarzem Haar und solch' anfgelämmtem Schnurrbart, trägt einen Kneifer, macht oft die Augen halb zu, als ob er ein» schlafen wollte, und spricht die Worte kaum zu'Ende, dabei so leise, daß man ihn schwer versteht!"

Schön, danke!" Der junge Man» erhob sich, nahm Herbert Freidank unter den Arm und führte ihn zum Fenster.Gar kein Zweifel!" flüsterte er in Herbert's Ohr;Da8 ist Hertwin, der berüchtigte Balletgraf' unter der Be­zeichnung kennt man ihn allgemein. Er hat eine ungemeine Vorliebe für Tänzerinnen, man kann sagen, sie find die Passion seines Lebens. Mit seinem Vermöge» ist er am Ende, und man sagt, der Ballet- graf sei jetzt eine Art vo» Agent für die verschiedenen Theater, für die er in allen möglichen Schlupfwinkeln i

FEnn- besorgt um bendeutschen Land bauer" nnb'um b'ie Ehre' beS WerftenKBe 73 i-n'unb um ein Urtheil unmöglich zu mache», Laube so unentbehrlich ist, nicht Anregung finbe, nachsbas fähig träte, auf immer bie Achtung vor ber munhSnfTÄanbffa h*. ^wahr ein Justiz zu ertödten Beaurepaire versichert alsdann: wundeifchönes Bild. Es ist das bekannte Schicksal ......

aller unentwegten Nörgler, baß sie unweigerlich immer sich selbst widersprechen müsse». Solche Widersprüche aber, wie sie dieFreisinnige Zeitung" in ihren Kritiken über Kiautschou hcrvorgebracht hat, sind selten. Wir verstehen den Widerwillen der Nörgler, selbst wenn sie etwas als richtig anerkennen müssen, dies offen einzugestehcn, sehr gut; allein bei nur einiger Klugheit müßte doch in solchen Fällen die Unentwegtheit" aufgegeben werden. Wir sagen: müßte! Thatsächlich ist nicht zu erwarten, daß die unbelehrbaren Politiker, deren Lebensaufgabe im Nörgeln und Ncinfagen besteht, sich noch einmal andern werden. Selbst das größte Entgegenkommen wird jene Herrschaften nicht zuentmaffnen" im Stande sein und wie bie Denkschrift über Kiautschou zetgt selbst bie prompteste Erfüllung ihrer Wünsche wirb sie nicht abhalten, bie baburch auf ber einen Sette unterbrochene Nörgelei auf ber anbcren Seite

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f äber ich hab' noch einen Papa gehabt, dem ich aber nichts wußte, weil meine ^KXjjMmama das nicht wollte ber hat bann ' W»£t, ich soll jetzt zu ihm kommen nnb bei ihm Wia, nnb Onkel Werber, ber ein bebeutenber Jurist ____ ?' sagte, ich müßte gehen, benn das Gesetz will es u ' UUV ein Vater hat vor dem Gesetz mehr zu --- aIS eine Großmama. Ob ich wollte ober nicht, **flr ganz egal, nnb meta Großcheu hat auch - 3a sagen. Nun bin ich also bann gleich nach Herta!» «eihuachten hierher gekommen, wo eS mir aber gar W gefällt bas heißt Berlin sehr, aber sonst.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. ___

11 Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

- l * Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge-, . " ^,Urea^.Dott & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde» q e ;

spaltene Zeile oder deren Raum10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25L- Freitag, 13, Januar 1899. Äfl

Umschau.

S3or einigen Tagen Warf bieFreisinnige 3 ei tun g" bie Frage auf, was uns Kiautschou koste. Natürlich hatte biefe weltbewegende Frage nur ben Zweck, ber deutschen Bevölkerung ben Ge­schmack an unserer neuesten Kolonie zu verberbcn. Mit gewohnter Rechenkunst brachte bas Organ des Herrn Engen Richter heraus, daß Kiautschou,ab­gesehen von den auf ber dortigen Rhede ftatlonirten Kriegsschiffen" in der Zeit vom November 1897 bis April 1900 etwa 17 Millionen Mark kosten würde.' DieFreisinnige Zeitung" hatte also hier ein wenig Zukunftsmusik" gemacht; sie fand aber den richtigen" Ton, um, den Knopf des Geldbeutels festhaltend, in Entrüstung äußern zu können: