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Die Demokraten schwärmen bekanntlich für die Republik; sie halten sie für die beste aller Staatsformen, weil die Republik nach ihrer Meinung die persönliche Freiheit am meiste» gewährleiste. Wie wird in demokratischen Blätter«

Wie die dem Reichstage zngegangene Nachweisung der RechnnngSergebnisse der In validi» täte» und Al 1 er s Versicherungsanstalte» auf das Jahr 1897 ergiebt, sind in diesem Jahre rund 641/g Millionen Mark und zwar an Invaliden­renten 26,8 und an Altersrenten 27,6 Millionen gezahlt worden. Das Jahr 1897 dürfte das letzte gewesen sein, in welchem die Summe der Altersrenten die der Invalidenrenten überstiegen hat. Beitrags­erstattungen sind in Höhe von 3,3 Millionen Mark, darunter 2VS Millionen en weibliche Versicherte, welche eine Ehe eingegangen, erfolgt. Die Einnahme aus Beiträgen hat sich auch im Berichtsjahre, und zwar gegen 1896 um etwa 21/, Millionen, erhöht.

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auch nur eine Stimme mehr de« ev. Reichs- regierungScandidaten geben kann. ES werden aber auf diese Weise die Wähler alle in erfreulichstem Matze an die Verantwortlich k e^. erinnert,, die in ihrer Wahlberechtigung für ihre politische Sache und Partei liegt, und sie allein sind s e l b st die Schuldigen, wenn der Wahlcommissar Ber. säumnitz-Stimmen vergeben kann.

Datz, wen« die hier vorgeschlageue Bestimmung zur Ausübung des Wahlrechts und Verwendung der Stimmen der Wahlsäumigeu gesetzlich festgelegt würde, sie einen Deutschland stets heilsamen Reichstag schaffen würde, ist uns so feststehend, wie die bessere Einsicht der Rcichsregieruvg für's Hell unseres Reichs, als die verhetzter, politisch oft völlig ur klarer Wähler» massen. Sie wird aber auch besser zeigen, welche Wählerzahl hinter den einzelnen Parteien wirklich steht.

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»Das ist ja ein unhaltbarer Zustand, so kann doch mit dem Kind nicht weilergehen, er ist die

,Na, dar weniger. Sie ist sehr hübsch, sieht auch pikant auS . . . aber ihr Wesen*

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antheil angelegt, dessen Schleppe am Boden

»Verstehst Du wohl, Edy!" fügte Beatrice uu- ^lldig hinzu.

gröberer Bedeutung «nd ernsterer Natur schließe» lasten. Selbst wenn von der Vorlegung einer Novelle zu dem BereinSgesetze vorläufig noch Abstand ge­nommen werden sollte, wird die Vorlage über daS Gemeindewahlrecht Anlaß bieten, die politischen Gegensätze scharf hervortreten zu lasse». Vielleicht in noch höherem Maße dürste bei der Kanalvorlage sich die Verschiedenheit der Auf­fassungen geltend machen nnd dürsten die Geister aufeinanderplatzen. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um politische Fragen int engeren Sinne und von grundsätzlicher Bedeutnvg. Aber die Kanal­vorlage steht in so engem Zusammenhänge mit der gesammten preußischen Finanz», WirihschafiS» und BerkehrSpolitik und berührt überdies die materiellen Jnteresien so weiter Kreise, daß fie naturgemäß zu umfassenden und scharfen DiSkusfionen führen muß. Aber auch abgesehen von den gesetzgeberischen Vor­lagen ist Stoff genug zu lebhaften und ernsten Er­örterungen vorhanden. Mau denke »ur an die Preß» erörterungen über die Ausweisungspolitik, bie* sogenannte Fleischuoth, die mancherlei kommunalen, unterrichtlichen »nd polizeilichen Fragen, welche in der Reichshaupistadt sich abgespielt haben, die zunehmende» Beschwerden über Mangel au ländlichen Arbeitern in Ostpreußen n. s. um zu erkennen, daß selbst wenn, wie wir annchmen, ein Wettrennen mit Initiativanträgen nach dem Muster deS Reichstags nicht stattfindet, eS doch »och außer den Gesetzesvorlagen an Verhandlungsstoff von allgemeinem Jntereffe und an Verhandlungen von größerer Lebhaftigkeit nicht fehlen wird und die LandtagSsesfiou keine mindere Bedeutung als die

Berantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartman» i» Marburg. Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

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«bfte Zeit, daß endlich etwas entscheidendes mit ihm «w

stellen, zu wähle», wen er nur will, die es ihm aber, wenn er nicht wählen würde, in, feiner Anficht »ach vielleicht sehr unaugenehm empfindlicher Weise fühlbar machen würde, daß er feine Stimme durch Nichtabgabe einem anderen Kandidaten zu Gute komme» ließ. ES müßte nämlich nur zu der Reichstagswahl die Bestimmung getroffen werden, daß jeder Wahlberechtigte allerdings erst auch von Amtswegen benachrichtigt würde, daß er wahlberechtigt sei, daß aber »ach dem Auszählung». Ergebniß des Wahltages vom Wahlcommissar all' diejenigen Stimmen, die W a h l b e r e ch t i g t e n des Wahlkreise» äuge» höre», die nicht gewählt haben, dem­jenigen Candidate» zu Gute gerechnet würde«, dem von den im Kreise aufgestellten Wahlcandidaten der Wahlcommissar nach Meinung der Reichsregierung als dem letzterer ge­eignet ft Scheinenden diese Stimme» giebt. Wen» sich unter solcher Bedingung jeder Wähler einfach genöthigt sieht, um dem event. indirecten Reichs- regierungS. Eandidaten, wenn dieser nicht auch sein Mann ist, keine Stimme mehr zukomme» zu lassen, selbst zur Wahlurne zu gehen und seinen Eandidaten auch zu wählen, nun so ist das eben eine rein politische Nöthiguug für ihn; es ist kein Zwang da, eS ist keine Strafe für Versäumung der Wahl­pflicht festgesetzt und eS kann, wenn eben die Wähler nicht zu indifferent und zu bequem zum Wähle» sind, durchaus vermieden werden, daß der Wahlkommissar

Oberhessische Zeitung" dem KreiSblatt für die Steife Marburg

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«Du hattest gehofft, fie würde Deine Anlagen haben 1"

.Wär' jedenfalls für unfern Zweck weit be­quemer gewesen. Aber auch, wenn sie wie ihre Mutter wäre, tiefte sich was machen. Ich hab' eS damals »ur dumm angefangen, man wird immer erst klug, weuu'S zu spät ist! Da­mals hätt' ich solle« ach, Blödsinn. Nützt nichts, jetzt davon zu reden! DaS Sind aber na, ich hab' Dir'» ja gleich gesagt, wie fie kam, äußerlich und innerlich der Abklatsch der Großmutter, und daS war die unangenehmste, widerhaarigste Person, die mir je in meinem Leben vor die Augen gekommen ist!"

»Wie, wenn Du der interessante« eiten Dame ihre lebende Kopie zurückschicktest?'

Edgar Lentz warf, wa» er in den Händen hatte, unwillig auf den Tisch. In seinem bleichen, etwas gedunsenen Gesicht flackerte ei» trübe» Rot auf, die matten Augen bekamen einen stechenden Blick.

.Ihr den Triumph gönnen? Ihr die Liebe thun, nicht wahr? Das hast Du wohl längst gemerkt, daß die Beiden, die Alte wie da» Mädel, eS bloß darauf anlegeu, ich soll da» Kind zurückschicke»; aber eh' ich da» thue lieber" Er endete nicht, seine Hand ballte die Serviette zu einem Knäuel, sein Mund verzente sich höhnisch.

Seine Freundin lächelte beftiedigt. Richtig war e» ihr gelungen, ihn au» seiner Indolenz einmal aufznrüttela. Sie kannte ihn zur Genüge. Jetzt würde er handel». Sorgfältig mischte fie ihm »och ein Gla» Thee und strich ihm ein Brötchen mit Oraugengelee, ruhig abwartend, bi» er sprechen würde. Er sprach den» auch.

.Vorerst kommt heute einmal bei Graf her. Er muß da» Mädel sehe», er hat schon Interesse für fie gefaßt . . /

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beide verdrießlich «nd geblendet mit den Augen »leiten. Der Hausherr trug de« eleganten 'rgeuanzug, den Erni in ihrem Brief der Groß»

Umschau.

Wenn die letzte Tagung des Landtag» einen mehr geschäftsmäßigen Charakter hatte und zu scharfen Auseinandersetzungen wenig Anlaß bot, so dürfte das gesetzgeberische Pensum der nächst en Landtagssession auf Verhandlungen von

»geslicht, »och viel weniger die Sonne, fie wirkten 6 »och bei künstlicher Beleuchtung. E» war gegen 11 Uhr, die Zeit, da sich solide Bürgerfamilien an 8 Mittagstisch setzen die Beide» hier »ahme» 1 erstes Frühstück ei»,

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liehst Mitwirken und so auch ihrerseits Helf» und Förderer einer nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer Politik, die sich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen Zeit gegenüber treu bleibt in der Drvise: .Mit Gott für Seifet und Reich, für König und Vaterland!' Marburg, im Januar 1888.

Die Exped. der »Oberhess. Zeitung.'

Kirchhain sowie JllnstrirteS Eenutagsblatt MehungSliste« der Söuigl. Preuß. Slaffeu-Lotterie

Wahlpflicht.

*Wenn die Bürgerschaft der Stadt Marburg sich allein nur wenig mehr ihrer Wahlpflicht erinnert hätte, so wäre unser Wahlkreis jetzt im Reichstag nicht durch einen Dr. Böckel vertreten'. Diese Be­hauptung ist feit der jüngste» Reichstagsstichwahl hier so oft von angesehener Sette ausgesprochen worden, daß zu hoffen steht, sie weide die erwünschte Frucht hierseldst für die Zukunft trage». Ebenso aber, wie wir auf die nachträgliche Bedingung zu der Vergangenheit angehöreuden Thatsachen nicht allzuviel geben, da sie ja de facto nichts ändert, ebenso geben wir auch nicht allzuviel auf die erhoffte heilsame Folge obigen AuSspruchS. Wir wissen, daß leider auch in den gebildete» Schichten der Wählerschaft an entscheidenden Wahltagen oft ein durch Ermahnungen allein kaum zu tilgender JndifferentismuS, eine oft rein bequemliche Wahl enthaltuug epftirt, und sodann möchten wir doch unserer städtischen Wählerschaft allein nicht die Schuld am Siege Dr. Böckels zugeschrieben wissen es ist da indirect noch Vieles schuld gewesen, was die Wähler Marburgs nicht ändern konnten.

Bei der Agitation zu der letzten Reichstagswahl hat nun die Wahlrechtsfrage ein großes Hetzmittel der Demagogie gebildet, welche zu der Lüge griff, die confervative Partei wolle das gellende geheime, direkte und allgemeine Wahlrecht ändern. Wir wissen, daß das nur Lüge ist, aber gegen Wahl­lügner hilft kein Dementt. Wir «ollen un» nun heute auch gar nicht mit dem Wahlrecht beschäftigen, sondern mit der Wahlpflicht. Wir wollen dabei, was wir extra betonen, da» Wahlrecht genau Jedem so sewahrt wissen, wie es die Reichsverfassung ihm heute verleiht. Wir wollen aber, daß jener Jn- differentiSmnS, den die NichtwShler in so großer Zahl erweisen, möglichst rebucirt werbe. Daß bieS durch bie Einführung einer obligatorischen Wahlpflicht jedes Einzelnen, statt ber fakultativen geschähe, glauben wir nicht, selbst wenn bahinter bie Androhung von Geldstrafe» steht. Mit Zwang würde auf diesem Gebiete ber Durchführung einer Bethätigung des Wahlrechts ebensowenig zu machen fein, wie mit Ermahnungen.

®8 Siebt aber jedenfalls gangbare und durchaus praktische Wege, die eS einem jeden Wähler frei

Er unterdrückte mit Mühe ein Gähnen, schlug mit dem Messer ein Ei auf und machte die Schale los. Dazu rückte er sich unbehaglich in den Schullern hin und her.

.Ja, da» kenne ich so machst Tu immer, wenn Dir irgend was unbequem ist und ich Alles allein auf mich nehmen soll. Diesmal gibt» das aber nicht, mein Lieber. E» ist Deine Tochter und nicht meine!'

Er murmelte etwa» mit vollem Munde, da» f» klang, als ob er diese Thatsache wüßte.

,Na, also da»» benimm Dich gefälligst dar- nach. Du hattest doch Deinen bestimmten Plan mit dem Mädchen, darum hast D» e» doch kommen lassen. Wann willst Du ih» den» ausführen? Sie ist nun schon fünf Wochen und d'rüber hier «nd hat bi» jetzt »ur Geld gekostet. Jede» Tag quält fie mich «tt ihre» albeineu Fragen, wann sie den» endlich etwas lerne» werde. Thu ihr also den Willen, laß fie etwas lernen !*

Herr Lentz zackte bie Achseln.

-Wenn » nur nicht verfrüht damit ist, wen» sie sich »ur fügt! Ich hab gewollt, fie soll fich hier erst etwa» einlebe» hinein finden*

.Guter Freund ein Kind wie da» lebt sich nicht ein. Wenn wir darauf warten wollen'

«Wa» ist also zu thun?'

.So einfach war man immer mit wider­spenstigen Kindern thut: man zwingt fie. Wenn man alle dumme» Gören »m Erlaubniß fragen wollte, ob man so oder so mit ihnen verfahre» darf, da« würd' 'ne nette Pasttte abgeben 1*

(Nachdruck verboten.)

Schule des Lebens.

Rvpian von Marie Bernhard. (Fortsetzung.) 10. Kapitel.

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition diese» Blattes, die Annoncen-.

Bnreaux von Haasenstein & Vogler. Frankfurt a. M.. Cassel, Mägde- n * bürg, Wien; Rudolf Moffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; w4. E Daube & Co., Fronknert«. M. Berlin. Hannover. Vari» x.

Die diese Worte in großer Erregung sprach, war räulei» Beatrice. Es geschah im FrühstückSzimmer,

.Wann kommt er?' warf Beatrice ein.

.Aus ber Oper.'

.Also spät! Sie wirb nn» brfiber einschlafen.'

Wirb fie eben aufgeweckt. Wir holen fie erst, wenn er ba ist. Sein Urtheil ist entscheibenb. Putze fie nur hübsch heran», ba» andere findet sich!'

.Wir fassen fie doch noch bei ber Eitelkeit. Eitel ist der kleine Fratz, ich hab' e» zu oft beobachtet, ttotz aller weisen Lehren der hochgeprieseuen Groß­mama. Den Menschen möcht' ich mir übrigen» bei Sonnenlicht besehen, der au» einem hübschen Mädel mit Stumpf und Stiel bie Eitelkeit an»rottet!'

.Zugegeben! Du kennst ba» Kind auch besser als ich!'

.Wenn Du wüßtest, Ebh, wie komisch Du wirkst al» Vater bieser Tochter!'

.Ich wollte, wir hätten fie erst im richtigen Fahr­wasser. Sie ist unglaublich ernst unb schwerfällig; in mancher Hinsicht geradezu dumm!'

.Die meiste» Menschen würden fie für klug halten!'

.Kann sein, daft sie allerlei Zeng rasch genug ge­lernt hat. Für da», wa» ich ihr ttn Sinn habe, ist fie auffallend unbegabt!'

.Du hättest fie noch ein, zwei Jahre dort lasse« sollen. Sie ist noch zu sehr Kind.'

.Ich wollte sie auch nicht zu groß herbekomme», fie hätte unbequem werden, manche» dmchschaue« können'

.Wenn Du wolltest, daß fie nicht» durchschaue« soll, hättest Du fie al» noch jüngere» Kind Herkommen lasse» müssen.'

,3m höchsten Grad unbequem, fich ein kleine» Kind aufzuhalsen. Außerdem weißt Du, daß gerade jetzt die (Belegenheit so günstig war wie feiten. Die Protektion de» Grafen'

(Fortsetzung folgt.)

R. c .. - .Ach!' machte er nngednldtg. .Ich hab' mich für sie fing btt Tag überhaupt in bcm ganzen Mädel getäuscht!'

Dachtest Du sie Dir hübscher?'

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen.

QuartalS-AboimementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen CI

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die gt» .,. , , _ °

Galten« Zeile oder berru Raum 10 Pfg., Reklamen: di. Zeil« 25 E Mittwoch, 4. Januar 1899

»bie geltsenft« und am weitesten verbreitet«. Mit dem 1. Januar 189» begann auf sie «in neuer Viertel- Mahrs-Abonnement.

Die .Oberhessische Zeitung' hat e» sich in Mrßn Reih« zur Aufgabe »«stellt, riuzutreten für die Macht axb das Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vater- lanb und Altar!

9 Di« .Oberhesfisch« Zeitung' ist bestrebt, Mtberall, wo fie nur gelesen wird, daS r ationale Bewußtsein, Knut zur Monarchie, Lieb« zum Vaterland«, Gottesfurcht mb religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und Wbevährten staatlichen Einrichtungen zu fördern!

9 Die »Oberhesfisch« Zeitung' sucht die» Ziel 9durch gediegene, sachlich gehatten«, populär geschrieb«ne «Leitartikel zu erreichen. In ihrer Rubrik »Umschau' wkd Wie wie bisher ein« Uebirficht über di« wichtigsten Tages- Mreigniss« auf dem Gebiet« der inneren und äußeren Politik Mmd deren Besprechung bringen, und die Vorgänge in den »Parlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht tot« bisher zusamm«nst,llen.

9 Durch ihre Verbindung mit der Continental»Tele- Mraphen-Compagnie in Berlin ist die »Oderhrsstsche Weitung' in der Lage, ihren Lesern in Original-Tele- rammen di« neuesten Ereignisse im In- und Ausland« mvrrzüglich zur Kenntnitz zu bringen.

9 Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokal« Ihn!« wird die ,O b «r h e ss i sche Zeitung' ganz be- taöere Aufmerksamkeit widmen, auch wird fie nicht nur ein gediegenes Feuillitou, wie durchZusammeu- Dcklung unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihr, Weser Sorge tragen, sondern, wie eineStheils den Vorgängen Mus dem Gebiete von Kunst unb Wissenschaft, so anderer- WntS dem volkswirthschastlicheu und landwirthschaft- Mich e n Interesse durch einschlägige Veröffentlichung« thun- 2ichst «ntgegenzukommen allezeit bestrebt fein.

I Inserat« find«, di« sechSspattig« Zeile 10 Pfg. 4 ei der großen Auflage der »Oberhessischen I hitnng' in derselben die geeignetste und wkitrste Ver- 4 eeitung. Dadurch, daß alle Staats- und Kommnnalb«hörden 18 Bezirks di« »Oberhesfisch« Zeitung' zu ihren Bekanntmachung«» benutzen, ist das Halt«n derselbw von «tsprechrndem Nutzen für jeden L«s,r.

Schließlich bitten wir unser« Lrser, Fr«nd« und j lenner, unter ihren Bekanntenkreisen für di« Weiter- erbrestung der »Ober hessischen Zeitung' thnn-

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x so genau geschildert: de» braunen Sammet- Gartch baS bauschende, hellseibene Hemd und bie gelben rerbcfta Derschuhe Fräulein Beatrice hatte bas kostbare

Abonnements - Einladung.

Unter den in Marburg täglich erschein«d« polittschen

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sipebtrion: Mar# Sl. täurton* S. In 3Rarburg. S0NNtagsblNtt

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------ ne Helle Februarsonne legte zudringlich an den 1!®'Ien Stoffvorhängen der Fenster vorbei, huschte

* S»ldeuen Funken über das filberblitzende Früh- ncksgeräth des damastgedeckten Tisches und traf wie panev > Heller Schadeufteude die blaffen, übernächtigen Se- '-trs üon Edgar Lentz und feiner Freundin, so daß " 1 beide verdriekliib mth