Einzelbild herunterladen
 

Marburg.

-eben' keine Zertrennung anrichten, wo ein ftiedliches milpetheilt worden. Sie kündigen aber ntn f6kIl<! ;\unb ni*t durch Haß, weil ihr Lohn erhöht werden soll r6?h*,n d"c> Umsturzgefahr den Ein derartiger Grund zum Ausstande ist woh noch

Weg bahnen Das sind bte Lehren, welche mit nicht dagewesen. Und ähnlich verhält es S auf bem ^"tlitze der Gegenwart den meisten Firmen. So würde der Lohn s2imt-

geschrieben stehen.

'ch will Dir

wärst außer Dir

-Was warbt mein Minz und »ein kleines

Ja, also nun zum Anfang. Du hast gesagt,

Da die Schicksale des Einzelne« wie der Völker «ach den ewige« Gesetzen der göttlichen Weltregierung und sittlichen Ordnung sich vollenden, so kann e8 für uns keine schönere Aufgabe im neuen Jahre geben, als in diese Ordnung uns zu fügen, die Rathschlüsse GotteS zu erkennen, auch feinen Wegen auf deutscher Erde zuzustimme» und in der freudigen Gewißheit zu verbleiben, daß Gott, der unserm deutschen Volke bis hierher geholfen hat, auch fernerhin uns helfen und Alles, auch die Sokgen der Gegenwart, zum Besten kehren werde. Er segne unfern Kaiser und sein ganze, Haus und lasse er ihm wohlgerathen, was er für das Wohl seines Volkes, was er für den Frieden unter den Völkern sinnt und unternimmt.

Einem Jeglichen von «nS aber möge es im neuen Jahre gegenwärtig bleibe», daß wir berufen sind, ein Jeder an seinem Theil, zu einem hohen Werk und Dienst, indem wir den ewigen GotteS- gedanken nachleben und sie in unserem Kreise Gestalt gewinnen lassen. So wünschen wir denn unseren Lesern Allen ein fröhliches und gesegnete» neues Jahr, im Vertrauen auf den alten Sott, in Treue gegen unseren Kaiser, in Liebe zn unserem Volke und Vaterlande.

den meisten Firmen. So würde der Lohn sämmt- licher Arbeiter der Firma F. Ebeling u. Co., deren Fabrik bekanntlich seit Anfang dieses Monats ßill- steht, in den letzten sechs Monaten 103 777 Mark

von ihm, wie es mir einmal auf den Kopf flog. Und Minz! Thu' mir die einzige Liebe, goldenes Sroßchen, und laß ihn manchmal seine Kunststücke machen, er verlernt sonst Alles, und Nanon gehorcht er nicht, vor der hat er keinen Respect. Aber vor ' Dir, ja! Im ganzen großen Berlin hab ich noch kein einziges so entzückendes Hündchen gesehen wte meinen Minz, «nd ich glaube auch nicht, daß eS hier so wa» gibt! Füttert ihn nur nicht zu fett, sonst bekommt er trübe Augen und Hänschen darf um diese Zeit schon etwas grünen Salat bekommen . . . das weißt Dn ja Großchen? Begießt Pauline auch regelmäßig die Blumen und wischt Staub im Salon, was beides doch immer mein Amt war? Blüht das rosa Alpenveilchen noch, was mir Aavon geschenkt hat?

34 habe hier noch keinen einzigen Brief bekommen und bin sehr traurig deshalb, ich muß manchmal denken, am Ende unterschlagen sie mir hier die Briefe, damit ich nichts, rein gar nichts mehr von Hause hören und ale Stehen vergesse« soll. So etwas sagte ja der abscheu­liche Rechtsanwalt Rüding zu Onkel Konrad Werder, der wird es Dir wohl erzählt haben. Daß ich Onkel nicht mehr wiedergesehen habe, that mir furchlbar leid, ich habe ihn schrecklich lieb, schreib' ihm das doch, Großchen, und ich lasse ihn hunderttausendmal grüße». Auch Herbert Freidank habe ich kein einzigerma! auf der Straße getroffen dies Berlin ist groß, da kann nie einer einen treffen!

.Sehr klug «ar es von Dir, meine einzige Großmama, daß Du darauf bestanden hast, ich sollte Handarbeit und Bücher mitnehmen Du weißt mir kam es so unnütz vor, ich wollte gar nicht! Aber, denk' Dir, ich habe hier nichts zu thun, Stunde« nehme ich noch keine, ich hoffe, es soll noch komme», den» ich kann doch nicht bleiben, ohne weiter z« lernen. Ich bin schon sehr fleißig an dem Tisch­läufer gewesen, der sehr hübsch wird, und von den

.Liebes, einzige»,,Wes, goldiger Großchen, dies wird so eine Art Tagebuch, denn ich will Dir' doch lang und genau von allem schreiben, und das kann ich nicht auf einmal, denn auf eine» Briefbogen geht wenig hinauf. Sei nicht böse, wenn ich nicht so auf den Strl aufpasse, es geht wir viel rascher und viel bester, wenn ich ganz so schreibe, wie ich spreche, und ich mache doch keinen Aufsatz, und Du bist nicht der Doktor Horn, sondern mein himmlisches, englisches, süßes, kleines Großchen!

Der Reichskanzler hat dem Reichstage eine aus­führliche Denkschrift über die Entwicklung unserer Schutzgebiete im Jahre 1897/98 vorgelegt. Die Denkschrift bietet eine Fülle von Stoff und läßt erkenne», daß es in unseren Colonieen weder an ernster Arbeit noch an erfreulichen Fort­schritten fehlt. Sie beginnt mit einem Jahres- Berichte über die Entwicklung von Togo. Der Plantagenbau in Togo weist 7 Pflanzungen mit rund 400 000 Kaffeebäumen und 9 Cocosnuß- und Gummipflanzungen auf. Beide Kulturen sind in der Zunahme begriffe». Von ganz besonderer Be­deutung für die Colouie war das Grenzabkommcn mit Frankreich, durch welches das langerstrebte Ziel einer natürlichen Grenze nach Möglichkeit erreicht wurde. Der Bericht hebt hervor, daß die Entwick­lung der Kolonie einen durchaus normalen, ausfichts- vollen Fortgang nimmt und daß namentlich dem Plantagenbau in Zukunft große Flächen werden dienstbar gemacht werden. Auch in Kamerun tritt auf fast allen Gebieten ein bedeutender Fort­schritt hervor. Für die Zukunft der Kolonie ist es von größter Bedeutung, daß endlich das deutsche Kapital seine bisher geübte Zurückhaltung aufgegeben und sich mit Energie auf die Hebung der in dem jnngftäulichen Boden Kameruns ruhenden Schätze ge­worfen hat. Dem Handel sind durch die Unter- «erfung der Bane» und BuliS neue Absatzgebiete geschaffen, aber auch die längst von europäischen Handelshäuser» in Bearbeitung genommenen Fluß­gebiete des Mungo, Wuri, Abo und Sannaga haben

70 Pfg. betragen haben, wenn mmt annimmt, daß jeder Weber während dieser Zeit ununterbrochen die­selbe Waare gewebt hätte. Unter derselben Vorau«-, setzung würde aber der Lohn nach der neuen Liste 107 833 Mk., also 4 Procent mehr betragen haben. Trotzdem sind die Arbeiter ausständisch, weil sie mit der neuen Liste nicht zufrieden find. Ein solches Gebühren richtet sich von selbst, umsomehr, wenn man bedenkt, daß die Löhne bisher schon weit höher waren als z. B. in der Umgebung Krefelds, und daß bei dem gesteigerte» Wettbewerb auf dem Welt- markt der Lohn bei der Preisfestsetzung geradezu ausschlaggebend geworden ist. Schon aus diesem Grunde ist ein Nachgeben der Fabrikanten ausge­schlossen.

im vergangenen Berichtsjahre gezeigt, wie sehr auch in ihnen der Handel noch weiterer Ausdehnung fähig ist, so daß, wenn Friede und Ordnung aufrecht er­halten bleiben, das Schutzgebiet in jeder Hinsicht eine gedeihliche Entwicklung verspricht. In Ostafrika findet nach dem Berichte der Denkschrift eine sehr rege, wenngleich stille Kultur - Arbeit statt. An den verschiedensten Punkten werden zahlreiche Zucht- und Pflanzung? - Versuche gemacht. Ungemein hat sich die Kultur - Station Kwai in Usambara entwickelt. Zur Ansiedlung in fast ganz Usambara laben gesundes Klima und bene» ber Heimath ähnliche Lebens-Bedingungen ein. Die Untersuchung der goldhaltigen Gesteine im Süden des Viktoria-SeeS ist zur Zeit noch nicht abgeschlossen, und das Urtheil über eine etwaige Abbau-Würdigkeit steht daher noch aus. Ein ganz neuer Gebiet wirthschaftlicher Betbätigung soll demnächst mit ber Muschel- und Perlenfischerei in Angriff genommen werden. In Südwestafrika haben während des Berichtsjahre? bekanntlich zwei Factoren die Entwicklung lähmend beeinflußt: die Rinderpest und die Fieber. Epidemie. Gestört wurde die friedliche Entwicklung des Schutzgebietes ferner vorübergehend durch de» Aufstand der Zwartbooi - Hottentotten im Kaokofelde. Es gelang jedoch, denselben alsbald gänzlich «iederznschlagen, ohne daß es nöthig wurde, die Reserven einzuziehen und aus ihrem bürgerlichen Beruf herauSzureißen, wogegen einige eingeborene Häuptlinge zur Hülfeleistung anfgebote» wurden. Dieselben folgten willig dem Rufe des Kaiserliche» Gouvernements. Was dar Bergwesen anbeirifft, so verdienen besonderes Interesse die Schürfarbeiten im südlichen Gebiet von Berseba. Dort hat derblue ground, das Muttergestein der Diamanten in Südafrika, eine außerordentliche Verbreitung; hie Denkschrift bestätigt, daß die Funde dieses Mutter- gesteins sich nördlich dis nach Windhoek erstrecken. Auch haben Sachverständige der Muthmaßung Roum gegeben, daß im Osten des Schutzgebietes, der bisher geologisch so gut wie nicht untersucht ist, dijenigen Formationen vorkommen, welche sich in den gold­haltiger, Witwatersrand - Schichten der Transvagl- Republik wiederfinden. Die Urproduktion auf den Marschallinseln beruht auf der Kokospalme; ihr Ertrag hat den des Vorjahres noch überschlitten. Große Neu-Pflanzungen sind auf Nauru gemacht, die Zahl der ausgesetzten Palmen Beträgt dort 80 000 bis 100000. Andere Kulturen wie die Kokospalme kommen für den Handel nicht in Frage.

Die Demokratie operiert gerne mit Pferde- »der auch mit Hundefleisch als Beweismitteln für die angebliche Fleischnoth. Das haben sich anscheinend die Amerikaner gesagt sein lassen,

icks.llniedt^7letÄZn8Cf0t' $an?d,£n Läßt Du Hänschen auch manchmal aus E gleich schreiben, erst einige Tage vergehen j seinem Bauer heraus, und fliegt es dann «och immer laben, und haß nur auch gesagt, warum, «nd ich'auf die Zuckerschale? Wie reizend war es doch

Umschau.

Aus Krefeld lese» wir unterm 29. December tn der .Köln. Ztg.': Daß es sich bei dem bevor­stehenden Aus stände der Sammetweber nur um eine von den Wortführer» geleitete Kraftprobe der Arbeiter handelt, das geht aus der Kündigung der Weber des Hauses R. Schelleckes u. Ko. klar hervor Der DurchschnittS-W-chenverdienst vom 1. December 1897 bis 30. November 1898 betrug für alle während dieses Zeittaums in jener Fabrik beschäf­tigte« Weber 22,19 Mk. bei durchschnittlich neun­stündiger Arbeitszeit und vom 1. Juni bis 30 No­vember 1898 24,30 Mk. bei durchschnittlich 'zehn- tundiger Arbeitszeit. Dieser Wochenveidieust würde ich bei den augenblicklich auf den Stühlen befind, lichen Marken um 4% Proc. erhöhen, wenn die beschlossene neue Lohnliste, die von den Arbeitern angefeinbet wird, in Kraft tritt; er würde bei dem Jahresdurchschnitt und neunstündiger Arbeitszeit 23 Mark 23 Pfg. und bei dem Halbjahresdurchschnitt und zehnstündiger Arbeitszeit 25 Mk. 43 Pfg. be> ragen haben. Diese Aufstellung und Berechnung ist den Webern bei Hauses bereits am 16. December

-Lieber Gott, nun bin ich hier unb Du bist oud» hier, Du bist ja überall in der ganzen Welt,, und das ist gut! Beschütze mein Großchen und hüf ihr, daß sie sich nicht zu schrecklich nach mir bangt, sowie ich mich nach ihr bange' hier stockte die flüsternde Stimme, und ein paar schwere Thronen rollten die Wangen herabund wen« ich denn schon hier bleiben muß, dann gieb wenigsten», daß ich de« Papa lieb haben kann aber am besten »är es, daß ich bald wieder von hier weg und zu meinem Großchen zurückkomme, denn Du stehst in m«n Herz hinein und sichst, wie schlecht eS mir hier gefällt. Sieb auch, daß ich Onkel Konrad Werber wicdersehe unb Herbert unb ich dank' Dir auch dafür, daß Du mir Malwe geschickt hast Malwe, die so drollig redet - unb baß sie gerade M°lwe heiße« muß ein Blumenname und sie sagt, wie eine Blume sieht sie nicht au» das war so lustig, wie sie das sagte - ja, und lieber Sott, erhalt' mir doch Malwe hier hier in Berlin* . Die schweren, fenchteu Augenlider fielen zu, die

müde Stimme verstnuMe. Erni schlief.

9. Kapitel.

Erni riegelte gehorsam die Thür ab, es war ihr e klein wenig leichter umS Herz, Sie entkleidete | rasch, löschte die Lampe unb schlüpfte ins Bett. W veich und schön, wie das daheim, war diese» L licht, aber das Kind fühlte jetzt doch, daß M .üde war, der Reisetag machte sich geltend. - da» war gut, denn es war da» erstemal in vi» Leben, so lange sie zurückdenken konnte, daß 1 nicht nach ihrem Zubettgehen ein liebe Gestalt » ihr Lager neigte, zwei meide Hände sie zärtlich ächelten und eine milde Stimme an ihrem Ohr irrte:

»Gute Nacht, mein Herzenskind! Gott behüte h!'

Sie sagte, wie sie es gewohnt war, ihr Vaterunser halblauter Stimme her und betete dann aus I Herzen:

Av (Nachdruck verboten.)

Sc^rl'e des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

i (Forts, tzuna.)

,Ne, des soll Jott wiffen! Na, denn jut' cht, Erniche», Morgen komm' ick mit '» Fritz, 4 »« fth' «achn Rechten. Puste» Se ooch dsch vernünfttg de Lampe ans u« riegeln Se die hiir ab.'

»Warum soll ich da»?'

,Na, wozu find woll die Riegel an die ifaen? Berlin iS «ich Posen, un n« riegeln Se w. Herr, du meine Jüte, bet lautet Sturm! ite Nacht!'

»Ente Nacht, Malwe ich danke Ihnen auch in!

»Rich Ursache! Schlafen Se man recht schön, eiseken!'

habe e» eingesehen. Du sagtest, ber erste Eindruck fei ja sehr wichtig, aber oft bedeute er doch nicht da» Richtige, weil die Vergangenheit noch zu sehr einwirke und weil wir oft ein Vorurteil hätten, bas erst mit ber Zeit anders werden könne . . . daher wäre es besser, den zweiten Eindruck abzuwarteu. Nicht wahr, so meintest Du e» ?

.Aber, geliebte Großmama, nun bin ich doch schon sehr lange hier, mit kommt e» wie ein Jahr vor, und ber zweite Eindruck ist ganz genau ebenso, wie der erste; damit will ich sagen: sie find alle beide ehr schlecht. Berlin meine ich nicht damit, denn Berlin ist wunderschön, Du sagtest es immer, und e» ist wahr, es ist eine prachtvolle Stadt, und Losen muß sich dagegen verstecken, aber die Menschen! Ich urtheile gewiß nicht vorschnell, wo ch schon so lange hier bin aber den Papa kann ch nicht lieb haben, und das werd' ich auch nie lernen. Ich denke überhaupt, das ist ganz unmöglich, lernen, einen Menschen lieb zu haben. Das muß von selbst kommen, und kommt es nicht, bann kanvft Du Dich gleich auf be« Kopf stellen, cs nützt Dir nichts!'

Neujahr.

Mit Gefühle« be» Dankes treten wir in das e Jahr. Zeigt un» boch der Rückblick auf das ebte Jahr allenthalben Gedeihen unb fröhlichen gang für Vaterland «nd Kirche, ob auch die Um­gewalten mit ihrem finstere« Drohen und «rollen WS, wa» unserm Herzen theuer ist, Thron unb Altar, i verschlingen drohten. Die schändliche Mordihat i Genf hat wie ein Blitz den Abgrund beleuchtet, i welchem die moderne Civilisation steht; aber Fort- jritte hat dennoch die unheimliche Bewegung nicht macht, »en« sie sich auch rühmen durste, an Zahl genommen zu Haden. Noch lebt der gesunde Sinn Volkes, noch lebt die nationale Gesinnung, wie ch dies bei dem zehnjährigen Regierungsjubiläum isere» Kaisers und bei dem Tode des Fürsten ismarck gezeigt hat.

Trotz dem Murren ber Sottvergessenheit und dem dben des Aufruhrs ist uns die Ordnung in Staat ib Kirche erhalten geblieben. Die Lästerer unb Mer hatten wohl das Ohr ihrer Genossen, aber ßjt da» Ohr ;bt» deutschen Volkes. So ist uns $ Friede im Innern «nd der Friede nach außen wahrt geblieben. Ununterbrochen hat die Blüthe » bürgerlichen Gewerbes fortgedauert; der Wohl- «d in allen Klassen, und nicht zum Mindesten in aen ber Arbeiter, hat sich befestigt, Thcueruug unb were Zeit haben unser Volk verschont. Innere treitigkeiten, Arbeiter-Ausstände, Wahl-Verhetzungen Id dergleichen mehr, haben sich in den Grenzen ge- Ilten, daß sie dem öffentlichen Wohl nicht schaden toten. Im Frieden hat sich bas Vaterland weiter «en und entwickeln können, haben die Anstalten c Schule, der Wohlthätigkeit und der guten Sitte i Mitteln und Macht gewonnen, und manche» gute -menkor« ist für die Zukunft gelegt worden.

Wenn wir die» Alles mit Dank gegen «ott beim chreswechsel erkennen unb uns be» freuen dürfen, 6 e Errungenschaft bes Jahrhunderts, bas deutsche! ich, uns, den Nachkommen der Gründer desselben, alten und gemehrt worden ist, so wissen vir sehr »hl, daß mit der Größe der mertraxten Gaben «h die Verantwortung für die rechte Verwaltung id die Anforderung an de« rechten Gebrauch wächst, m un» hängt es ob, ob un» diese Wohlthoien im «en Jahre werden gesichert bleiben. Die Pflege tiienalttt Siunes, die Erhaltung von Gotterfurcht ch Königstreue, die Förderung der idealen Güter »Volkes und die Stärkung der moralischen Mächte allen Schichten der Bevölkerung ist unb bleibt ch immer da» Wichtigste, wa» in die Hände der lterlandsfre'tnde qe.egt ist. Daria sollen sie sich Men, -giftreit nicht übermäßig nach.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg "*Illustrirtes Sonrttaqsblatt. « * *.

Redaktion: Markt 21. Telephon 56. -V

»Großchen, dangsi Du Dich auch nach mir? :8 würde mir sehr leid thun, aber natürlich wäre es, denn ich bin doch «och ein Kind, und e» hieß ntmer, die vielen neuen Eindrücke bei mir, die werden e» gar nicht zum Bange« kommen lassen. Da habt ihr aber die R chnun ohne ^«i gemacht, ch bange mich trotzdew - »*-1 Bit!

das Herz nicht schwer ich n, ti . Du sehen «ächtest, wie ich j den Abend im '.ett ueine Du

ans eigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen« ^ureauj ö°n Haafenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- o » bürg. Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln; 34. ^llhrg.

6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M» Berlin, Hannover, Pari- x

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. _

QuartalS-Abonuements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen rWUWUtÜ

Posiämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- ~ °

foaltene Zeile oder deren Rau« 10 Psg., ReLa-en: die.Beile 25 Pfg. SDNNtllls 1 JlMlM! 1899