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Wissenschaft, Knast «d Leben.

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ich habe dafür ein ganz besonderes

.Na, na!"

'fiat der Jünger des heiligen Gallus in .

baut!" O, Talent.

reden?"

Sie warm doch sonst nicht berlegen darum."

Sie segnete znm trften Male seine Blindheit. Wie gut, daß er ihre grenzenlose Verlegenheit nicht wahrnehmen konnte! . ,

Die Wahl zur HendelSkmmne, erfolgte heut« Vormittag unter außerordentlich starker Beteiligung. Ueber hundert Personen waren anwesend, von denen jedoch nur die in die Liste Eingetragenen wählen dursten. Eine größere Anzahl Wahlberechtigter hatte versäumt, die Liste, welche acht Tage aus dem Rathause zur Einsichtnahme offen lag, zu kontrollieren, ob fte ihre Namen enthalte. Jnfslgedeflen konnten diese ihr Wahlrecht nicht auSüben. Im ersten Wahlgang fielen auf die Herren HanS Stumps 86 Stimmen, I. W. Berdux 22, Carl Strauß 14 Stimmen. Da die absolute Majori­tät von 87 Stimmen nicht erreicht war, mußte zur Stichwahl geschritten werden, bei der Herr Han» Stumpf mit 88 Stimmen gewählt wurde gegen 27, bte aus Herrn I. W. Berduz fielen.

g Submisfie». Zu der in vorgestriger Nummer erschienenen Notiz wird un8 mitge­teilt, daß die Offerte von 1314 Mk. nicht ®. Fischer, sondern Justus Fischer abgab.

| Nkberflchrt» von einer Chais« wurde gestern abend in der Kasernenstraße ein älterer, etwa» schwerhöriger Herr von hier. Der Mann er» hielt auch einen Stoß von der Deichsel und trug Verletzungen davon.

noch be$ Ausziehen?.

*v SdSdorf, 8. Dezbr. Der hiesig« Einwohner und Schmiedemeister Daniel Bender schlachtete heute zwei kchweine, welche am 29. August v. IS. da8 Licht de, Welt erblickten und da» respektable (Sewicht von 5» *ab 4» Mrmd hatte«.

* Anne war gerade dabei, eine Burg zu bauen, '«I» Hadwig kam und Jürke Allmtts vorstellte.

iWas für klare Augen hat er," dacht? Ann« »und senkte einen Moment die Lider. Sic' meinte 'wirklich, er müsse bis auf den Grund ihre- törichten Mädchenherzens schauen können, und da- burfte nicht geschehen^ nie und nimmer. Er durst« Nichts ahnen von der leisen Sympathie, welche ta Annes Seele heimlich für ihn keimte, nicht erst seit leide, ach nein! Sie hatte Jürke Allmers schon tfrüber gesehen in Gesellschaft, vo ihm die klein« Bolksschullehrerin aber nattirlich nicht ausgefallen war, und dann auf dem Bahnhof wieder, bei ihrer Abreise, wo er sich erst recht nicht um sie küm­merte, was sie auch begreiflich fand. Daß man sich &in einen Menschen verlieben kann, den man ch kaum kennt! Ihr war es unbegreiflich. Recht tote ein Backfisch!" schalt sie sich selbst, aber tS half nur nichts, dies Schelten, auch nicht, daß S> sich vorstellte, tote aussichtslos diese Liebe sei. nd schließlich tröstete sich, damit, daß ja keinem Schaden zugesügk würde, höchstens chr selbst, und das war Annes Sache allein. Keinen ging es et­was an, sie konnte lieb haben, wenn sie wollte, selbst wenn es Jürke Allmers war. Das beruhigt« sie einigermaßen.

Haben Sie auch schon eine Burg?" fragte Jürke Frau Hadwig. Tiefe verneinte.Dann muffen wir aber schleunigst eine in Angriff nehmen." ,

Die junge Frau faß auf einen umgenppten Sandeimer vor ihm.

Das möchte ich sehen, wenn Ekkehard Burg? i

Ausland.

. Großbritannien. England hat seinen größten Philosophen, Herbert Spencer, durch den Tod verloren. Spencer bedeutete den Engländern, was für Deutschland Hegel bedeutet, er beherrschte die Philosophie, niemand kam ihm gleich. Dabei verschmähte es Spencer, je den Lesestuhl einer Universität zu besteigen. Er war ursprünglich Journalist und ist Zett seines Lebens Privat­mann geblieben. Als solcher betrieb er feine philo­sophischen Studien und Veröffenttichungen in dollster Unabhängigkeit. Mit Spencer, der ein After von beinahe 84 Jahren erreicht hat, ist einer der größten Philosophen aller Zetten au» dem Leben geschißen. Spencer war Ritter de» jvrdens pour le märite der FriedenSklaffe. Da er Auszeichnungen grundsätzlich nicht annohm, so knüpften sich an diese im Jahre 1895 erfolgte Verleihung langwierige Auseinandersetzungen. Chamberlain wird demnächst feinen Redefeldzug beendigen, und sich dann für die parlamentarische Kampagne das Parlament tritt anfang» Februar wieder zusammen vorbereiten. Nach den Kolonien wird Chamberlain, entgegen der Ursprünglichen Absicht, nicht gehe«. Im ganzen fst er mit den bis jetzt erzielten Erfolgen zufrieden.

l Amerika. Die Botschaft, mtt welcher der Prä- Rbent der Vereinigten Staaten den Kongreß in Washington eröffnet hat, atthält eine Bemerkung von charakteristischer und allgemeiner Bedeutung: die Tage der Einnahmeüberschüff« find auch für das Budget der Vereinigten Staaten hon Nordamerika dahin; diesmal weist der Etat »och einen stattlichen Ueberschutz auf; e» ist aber fia» letzte Mal, daß diese Eescheinung zu Tage tritt, der nächste und die folgenden Etat» werden Im günstigsten Falle ein Gleichgewicht zwischen Einnahme und Ausgaben, aller Wahrscheinlichkeit «ach aber sogar ein Defizit aufweisen. Was sonst vnch charakteristisch an der Rede ist, da» ist dir rr- gte scharfe Betonung der Notwendigkeit der gesetzten Verstärkung der Marine und der üichen Unterstützung der amerikanischen Hcu> flotte, die ohne diese Unterstützung der Kon­kurrenz dev europäischen Handelsflotten unter­liege« würde. Die Fortsetzung des Kampfe» gegen die Trusts sowie die fortgesetzte Bekämpfung de» UnnekttsmuS und die Ueberwachung de» Sin. Wanderungswesens werden weiterhin gefordert Md schließlich wird die Haltung der Unionsregis- wmg in der Panamastage gerechtfertigt. De» Grundgedanke der Rede ist jedenfalls der, Amertta priiffe sich, es koste, wa» es wolle, zu ein« Welt- Machtstellung ersten Range» auffchtoingen. Mtt B« Verwirklichung dieses Gedanken» bat eS Natürlich noch weite Wege. Immerhin find d'- Vereinigten Staaten in den letzten paar I Hinten zu einem Faktor geworden, mtt dem Großmacht zu rechnen hat. Der Präsiden. Roosevelt hat dem Senat den Panamakanalver- trag unterbrettet.

5 Ostafien. Sin« der »Associated Preß oo» Ott» Petersburg zu gegangene Depesche bericht«, man glaube dort, daß der Friede zwischen Ruß- land und Japan gesichert sei. Dies sei daS Ergeb­nis eines Eingriffe» de» Kaisers von Rußland in die Angflegenhett, der mit dem Grafen LcnnS- dorff in Zarskoje Sselo eine Beratung über die von Japan gemachten Vorschläge hatte. Dress Modisikattonen wurden telegraphisch dem rufst- schon Gesandten in Tokio mitgeteilt. Man glaubt zu wissen, daß die Modifikationen solche von min­derer Wichttgkett sind und daß, wenn Japan fie annimmt, nichts einer vollkommenen Einigung im Wege steht. Die Frage ist eben ist die, ob Japan bezw. die öffentliche Momung sich dadurch befriedigen lassen wstd und ob nicht die nnßver- grtügte Stimmung dadurch vermehrt wird. Die kettenden japanischen Blatt« fuhren aus,, daß England durch den Ankauf der chilenischen Knegs- schiffe, wobei es Rußland zuvorkam, den Japansm einen praktischen Beweis seines Wohlwollens ge­geben habe.

Vom Balkan. Ueber die Absichten der maze­donischen Aufftändischen wird derKöln. Ztg. aus Saloniki geschrieben, daß die Feindseligkeiten nur deßhalb eingestellt wurden, well die maze- dänischen Führer für die Wintermonate nach Bulgarien zurückkehrten. Im Sttllen wrrd aber weiter geschürt und ungeheure Mengen Spreng- mittel in den Dörfern aufgestapelt. Auch bie Em- führung von Waffen wird fortgesetzt. Sin guter Teil von Waffen sowie Svrengstofsfendungen wrrd auf dem Warda mit Flößen und Boten in den Nachtstunden befördert. Die häufig aufgetauchten Gerüchte, die KcMntees seien enffchlossen, den K^mpf auf zugeben, seien durchaus nicht ernst ^zu nehmen. Die von verschiedenen Setten gebrachte Nachricht, daß die beiden Mächte wegen der im- genügenden Antwort der Türkei ein Ultimatum {teilen wollten, ist unbegründet. Die beiden Entente-Mächte habm bereit» vor einer Woche dic türkische Antwort für genügend erklärt. Der n. 'fische Kaff« hat überdies telegraphisch dem Sultan seine besondere.Befriedigung über btt prinzipielle Annahme der Note auSgedrückt unb hieran bie neuerliche Versicherung wegen Auf­rechterhaltung der Integrität der Türkei geknüpft. Diese Auslassung de» Zaren macht in den tür- kischen RegierungIkreisen einen sehr guten Ein­druck.

SänAch zu machen, und unternahm es, durch' diesen Erfolg ermutigt, Pferde systematisch geoew sein Toffn zu immunisieren, um ein in der $eu- künde verwertbares Serum zu gewinnen. Nach, einer Reihe von Erperimenten, die die völlige Unschädlichkeit des Vaccins ergaben, und nachdem zahlreiche Tierversuche eine heilende Wirkung an-, scheinend mtt Sicherheit hatten erwarten lasien begann vor Jahren der Forscher sein Mtttek zur Behandlung menschlicher Tuberkulose zu btt* wenden Aus Gründen, für ine er eine einleuch­tende Erklärung aibt, 'ergelte er bei Füllen von fortgeschrittener tubcrfulöfer Gehirnbautentzun- duna keine Erfolge, während Lungenttiberkulose, selbst wenn die Krankheit bereits zn umfangreicher« Zerstörungen der Gewebe geführt hotte, er-.nso wie Knochen- und Drüfen-Erkranftlngen. Rivpew fell-Entzündungen und Wirbelleiden günstig W*

Das Reichspostamt macht bekannt, daßfur L o(. 10 bis 25. Dezember bte Veremi-

KX«W* -- E

«ri-itz an Sot»erfsei*en ta Mta Rabre zeigt -eine neue Erscheinung. Sur bte 10- mfenniarrtarfe ist bte zu 5 Psenntg an bte erste tztelle getreten. Von ibr tourben 891 Mill, ver- fcuft 48 Mill. mehr. Dte Zunahme rührt wohl bon bent weiteren Aufschwung ber Ansichtspost, forte und von der Ermäßigung ber Crt?6rteftaxe ber. 10-Pfennigmarken wurden 877y2 Mtll. Stack gekauft, 23 Mill mehr.

Gegen biekleine" Finanzreform des f Reichsschatzsekretärs Freiherrn v. Stengel Polemt- fieren die leitenden Zentrumsorgane noch immer heftiger Weise, sie protestieren namentlich aufs entschiedenste gegen die Behauptung, ber Abgeord- 1t<te Spahn bemühe sich bereits um die Herbei, führung eines Kompromisses. Man geht aber wohl mit ber Annahme nicht fehl, daß stch auch hier wieder die ZentrumSPrefle feindseltger stellt, als sie in Wirklichkeit ist. Kommt es zur Entschet- bung im Reichstage, so wird die ausschlaggebende Partei im Reichstag ihr Votum doch zu Gunsten ber Vorlage ablegen. Es wäre auch merftourbtg, wenn der neue Reichsschatzsekretär, ber doch aus feiner bayerischen Tätigkeit her das Zentrum ge­nau kennt, mit diesem gleich bei seiner ersten amt- fichen Tätigkeit eine derartige Erfahrung machen sollte.

* Ueber Marmoreks Antituberk«- lose-Serum schreibt dieKöln. 8tg.".: Der Bortrag, den Dr. Marmore! vor kurzem m der Academie de M^decine in Paris über seine Tuberkulose-Forschungen und ihre vorläufigen praktischen Ergebnisse gehalten hat, ist nun auch den deutschen Fachgenossen durch bie Berliner Klinische Wochenschrift zugänglich gemacht worden. Marmorek ging bei fernen Untersuchungen vor sechs Jahren von dem Kochschen Tuberkulin aus, das bisher gewöhnlich als bie von den Tuberkel- bazillen im lebenden Organismus ausgffchwdene giftige Substanz und demgemäß als dre Haupt- sächliche Ursache ber Krankheitserscheinnngen btt Tuberkulösen galt; durch kriffsche Prüfling einer Reihe von Tatsachen, die nach der bivbertgen Theorie schwer zu erklären sind, gelangte er m- besten zu dem Schlüsse, daß diese landlauffgs Auffassung falsch fein müsse. Er griff M der Hy- potbese, daß das Tuberkulin eigentlich eine vor- bereitende Substanz, em Reagens fei, ba» bte Bazillen anregt, ein anderes Gift reichlich allm- sondern und so Fieber zu erzeugen und Zerstö­rungen im Körper herbeizuführen. Dieses wahre Toxin, das vom Bazillenherde aus dem allge­meinen Blutumlauf zugeführt wird, kann wenn man die Gefahr einer ununterbrochenen Vergif­tung durch vorsichtiges Maßhalten vermeidet, Mk Bildung eines schützenden AntttoxinS führen. So erklären sich die günstigen Beeinflussungen aber auch die Übeln Zufälle bei der alten Methode der Tuberkulin-Infektionen. Daß ber Bazillus außer­halb des Organismus dieses Toxin nicht erzeugt, tft dem Umstande zuzuschreiben, daß man ihn bisher nie unter die Bedingungen, brachte, bte tm Tierkörper, dem gewöhnlichen Sitze ber Toxin- blldung vorherrschen. Marmorek war daher be­müht, junge Mikroben, bie zu diesem Zwecke be­sonders geeignet erschienen, zur Sektion des Gif- tes anzuregen, und bediente sich dazu, well die Tuberkelbazillen im Körper von weißen Blutkor- . - , perchen (Leukocyten) umgeben sind, eines leufo«

5 Ktgt Seilf^mtryt hatt« «in Einwohner I stören Serums, b. h. eines Serums von Kal- auS einem Dorfe des Kreises Kirchhain. Gestern I Hern, denen er eine gewisse Menge von Leuro- früh könnt« «r eS gar nicht mehr auShalten | egten eingespritzt hatte. Dieses vermischte er mit und so faßte er sich endlich dev Mut und zog I glyzerinhaltiger Leberbonillon unb 'Am to einen ta °°» d°E, *jÄSrSta

um dort die Kunst eines Zahnarztes, in An- der Tat da- machte bie- Beobachtting, sprnch zu nehmen. .Es Hilst alles nichts, er dieses Stoffes gelinge, Kaninchen

muß raus und wenn es meinen Kops kostet sagte I $ Infektionen mit dem Tuberkelbazillus uki­tt beim Abschied. Ze mehr er nun sich der » .......-s hurdi

Stadt näherte, um so zaghafter wurde der Mann und al8 er endlich am Ziele ankam, ging er anstatt zum Zahndoktor ins Wirts- hauS, um sich Mut anzutrinken. Die» tat er auch und zwar so kräftig, daß er nachher auf der Straße hin- und hertaumelte und schließlich die Polizei auf ihn aufmerksam wurde. Diese brachte den Mann mit dem bösen Zahn ins Arbeitshaus, damit er dort seinen Rausch aus­schlaf«. Der Zahn harrt mittlerweise immer

Marburg und Umgegend

M«rb«rg, 9. Dezember.

8 Sttetrbtfctrtht. Jrn vorderen Saale be» Restaurants Bopp hielt gestern abend der Te­te erbe-Verein eine Versammlung ab, in btt man zunächst über die bereit» mehreremal» in unserem Blatte erteähnte Gewerbe-Ausstellung, welche in 1904 in Fulda abgehalten werden soll, sprach. Der Dorfitzende, Herr Heuser, er- murrte bet Eröffnung der Versammlung an da» Projekt der Marburger Gewerbe-Aus­stellung, die in den nächsten Jahren hier geplant war. Er hab« wegen der AuSstellungSplän« an mehrere Städte geschrieben und auch Ant- tooi: dahingehend erhalten, daß die Akten ta heu Mr. Städten eingesehen werden könnten, Run habe mittlerweile Kastel mitgeteilt, daß dort in 1906 eine Ausstellung stattfinde und Fulda lade bereits zu einer Ausstellung für den ganzen Kammerbezirk auf nächste» Jahr «in. Die betr. Einladung nebst Programm wurde nun zur Verlesung gebracht und ein- gchend besprochen. Di» Ausstellung in Fulda still in der Zeit vom 2. bi» 81. Juli 1904 ab­gehalten werden. Au» der Mitte der Vir- fammlung wurde der Vorschlag gemacht, fich gemeinsam unter dem Titel .Di, Handwerk« Marburgs' zu beteiligen. EinzelauSstellung ta den Gruppen fei nicht zu empfehlen. Gebe «S eine einigermaßen genügende Beteiligung, so möge man, tote schon erwähnt, eine Marburg« Kollektiv-Ausstellung in Fulda arrangieren. Bei der Kastel« Ausstellung fei dies etwa» aiibereß, denn da würde die ganze Provinz stch iahü^all» sehr stark beteiligen. Da könne man tchAN «ne EinzelauSstellung riskieren. Der Erfolg der Beschickung einer Ausstellung ta Kastel sei jedenfalls bester wie in Fulda, den« Kastel sei ein« Stadt, in der fich gerade im

ten der Not nicht auch da» Kriegshandwerk er­lernt? Wie dürfte ihm ba schwer werden, ein wenig da» edle Handwerk der Baukunst zu üben?'

Haha!" lachte der Profestor, der, um «mu zu helfen, unmüdlich Sand herzufchleppte.Da» tft nicht nur so, bester Herr Allmers! Es will alles gelernt sein."

Gewiß," gab er zu,ba» merkt man deut- stch an diesem Bauwerk. Wenn Sie so Wetter- graben, Fräulein Cönitz, bringen Sie tm ewigen Leben feinen regelrechten Bau zu stand«. Erlau­ben Sie mal," er nahm Anne den Spaten aus der Hand und zeigte ihr, wie man arbeiten mußte. Sn kurzer Zett hatte seine Geschicklichkeit ihren Dau um ein Bedeutendes gefördert.

i Frau Hadwig erhob sich endlich, um noch etae > kurze Strcmbpromenodr zu machen. Selbstver­ständlich bat er, fie begleiten zu dürfen. Anne stand auf den Spaten gelehnt und schaute ihnen nach eine ganze Weile. Dann begann sie von neuem zu graben, aber e» ging langsam, und fie war merkwürdig still geworden. Da» mußte dem Profestor notwendiger Weise auffallen. Er war­tete noch eine Zett lang auf ein Wort von ihr, al» fie aber fort und fort stumm blieb, hieft et e» nicht mehr aus. Vorsichtig, damtt «8 nicht um­faßen sollte, fetzte er das gefüllte Eimerchen ni-dtt.

Fräulein Anne?"

Sie erschreck.Ja?" kam e» kleinlaut vott ihren Lippen.

Warum reden Sir denn feinen Ton mehrt* iIch? O was soll man denn immer

-°m-« »iet A-wd.-mshI.ttn. Md di-«--.

ficht vorhanden sei, mehr verkaufen und absetzen D bes rin getretenen Taute tter« mürbe ge-

zu können. Demgegenüber wurde ausgcführt, I rnördene» Eise des hiesigen Teiches ein. Er sank bi» daß sich vielleicht in Fulda mindesten» ebenso I an die Arme unter, vermochte sich jedoch solange an Viel Erfolg erzielen laste wie in Kastel. Fulda I den immer na$bre$enben julWten bi»

h°b° °°n«-m-ld-t und v-.di.n- 1

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den Jahre könne man in Kastel das Gleiche I gtrede gebracht.^ Sülfssörster Schocke aus Allen- tim. Der Dorfitzend» betonte, daß die Der- j Borf hotte do» Glück einen Ueberläuser tWUdschwein) fammlung den Zweck habe, eine Einigung be- I zu erlegen, der ausgebrochen 150 Pfd. wog.

treff» der gemeinsamen Beschickung der Aus- I (!) Rosenthal, 8. Dezbr. DaS erste Motorfahr- stellung herbeizusühren. Diejenigen Handwerker rad dieser Gegend wurde heute von emem Westgen !,nd S-w-rtatr-ii-»d-» W-Ich- di- Absicht hw°n, sK-stS? w

auSzustellen, könnten fich mttttertoeue melden I Zukunft in hiesiger Gegend nicht nur das nötige und nach Weihnachten könnten di« Betreffenden I Benzin, sondern auch ein gelernter Monteur in eine gemeinsame Besprechung abhalten. Es | etwaigen Notfällen zur Derfügung.

hätten sich schon eine Anzahl Handwerker bereit a

SÄÄÄSÄ'Ä Hcss°n-N°ff-U und N-chbargcbicte Anmeldungen von solchen Gewttbetreibenden, I GSttiAOt«, 7. Dezember. Durch einen bie bereit seien, die Ausstellung in Fulda zu I unüberlegten Schritt ist ein Soldat der 9. Komp, beschicken, entgegen zu nehmen. I be» hier stationierten Infanterieregiments zum

8 Stabtatrerbnrtrnvahl. Am nächsten Freitag, I Krüppel geworden. Derselbe hatte fich vor von vormittags 101 Uhr, findet in der Aula I einiger Zeit svon seinem Truppenteile entfernt, bet höheren Mädchenschule die Stichwahl der I und fich in den Waldungen bei Nottheim Ver­britten Wählnklaffe zur Stodtverordneten-Der- I deckt, wo « in hilflosem Zustande mit er- sammlung statt. Al» Kandidaten kommen I srorenen Gliedmaßen aufgesunden wurde. Im folgende Herren inbetracht: Metzgermeist« I. I hiesigen Garnisonlazarett mußten ihm beide Stauet 1, Kreissekretär Voß, Sattlermeister I Beine abgenommen werden.

Karl Heuser. Hotelier Brune, Hotelier Nikolai, I Fulda, 7. Dezember. Einem Bauern von Gerbermeisttt Wilhelm Weintraut. Fenerr I Pilgerzell, der Treiberdienste verrichtete, sagte findet Ersatzwahl für einen zurückgetretenen I ein unvorsichtiger Jäger eine Schrotladung in Stadtverordneten, Stichwahl »wischen Kupfer- den Unterleib. Der verwundete Treiber ist schmiebemeister Klee unb Schloffermeister Ferd. I heute im hiefigen LandkrankenhauS durch eine Laubscheer statt. Da bei der vorigen Wahl bie I unumgängliche Operation für fein Leben lang Wähl« vielfach über ihre Wahlnummern tm I verstümmelt worden, waS dem kurzsichtigen Unklaren waren, so manchen wir darauf aufmerk- | Nimrod ein schweres Stück Geld kosten wird. fam, daß fich leb« Wähler möglichst mehr ber Die Kanalisation ber Stadt Fulda rostet Stamm«, in d« er in bie Wählerliste «tage- 918000 Mk Da die Länge der Komäle tragen ist, vergewissert. 27400 Mr. beträgt, fo stellt fich der lfd. Mw

8 Der Bitgtntrtta hält heut« Mittwoch °^3,89 Marc. Dache be»

abend im Hotel Freidhos in der Kasernenstraße I Weidenau, . ©ej. -

eine Mitglieder-Bttsammlung ab. Es handelt neuerbauten Wohnhauses des Herrn «°ttman« fich hauptsächlich um die am Freitag statt- am Eingänge »ur Baumstraße stürzten gestern findende Stichwahl bet dritten WÜhlerklaffe zur vormittag zwei Dachdeckergesellen ab und er

Der zweite Keschet-Liederetna tm Museum ^en mußte. - In dem H. Kvlbschen Säge- war gut besucht, nur die Gallme ^ schwach ^k in Ahrhammer brach dieser Tage Feuer besetzt. Anscheinend find manche Domen der I Die Echreinerwerkstätte und das Säge- Meinung, m ein solcheS Konzert nicht gehen fwb g^zsich ein Raub der Flammen

zu können, au» welchem Grunde ist aber schw« I J

verständlich, denn an den Darbietungen ist auch ? $ Bei dem Abladen von

nicht da» geringste auSzusetzen. Der gestrige« «traßenschnee in den Rhein durch das ReinigungS- Erfolg war so groß, daß heute Abend noch ent e fteTR ei statischer Arbeiter mit

dritte» Konzettstattftaden wird. Die Leistungen ^ch^emaffen in den Rhein; spurlos ver­te» Damhofer'fchm Ensembles, bie bereit» au»- I

Wta ihl-m s°rta ,-wa-dist I '»W-Nd « tn d°» sm.----

Word«« find, waren auch gestern Wied« vor­zügliche unb ttffen da« Publikum zu wahren Beifallsstürmen hin, über die dankend mit zahl­reichen Einlagen und Zugaben quittiert wurde. Au» dem reichhaltigen Programm, da» neben einigen Stücken des ersten Abend» auch viel Neue» brachte, sei, um nur einzelne» herauSzu- greifen, ba» Baß-Bartton-Solo de» Herrn I. Damhof« hervorgehoben, auch bie Zithervor­träge wurden wieder schön gespiett. Ebenfalls sehr gut war b« Earrnen - Marsch auf dem Xylophon. Frau Damhof« hatte in einem Lolo noch besondere Gelegenheit, ihr« hübsche Mtstimme vorteilhaft zur Geltung zu bringen.