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C8r^«$feäfes<t Jllustrirtrs Tonutxgshlatt.

,r: 309

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Jnsertlonsgebiihr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg,

S'c:Iai:;en: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Mittwoch, 2. Dezember 1903.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Auz. Koch, Unwcrsltäts-Vuchdruckerri

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

Zweites Blatt.

Vermischtes

Jnternalionale .Kunslausstcllniig und große Garten oau-Ausftel!«ng Düsseldorf 1904. Di? Er- L rait;iiiij'1cn nur dein Änsst ellung sgelän de geben liirem Ende entgegen. Dio großen, zur Auf- nabmc der Pflanzen bestimmten Flächen sind fast alle angelegt. und die Einpflanzung der für di? Dauerausstellung vorgesehenen Pflanzen hat be­gannen. Bis heute stehen 55 000 Quadratmeter Anlageftächen, teils schon besamt und mit grüner Nasendecke versehen, zur Versügung der Aus- sielluiig. Fortgeschasft wurden 33 000 Kubik- wcter Schutt, um dasselbe Quantum Miitterboden wieder ausbringen zu können. Zur Zeit sind noch 250 Personen beschäftigt, die letzte Hand anzu­legen und di? Pflanzungen vorzunehmen, cbenfo- >llele dürften noch in den verschiedenen Bauten arbeiten. Für die angemeldetcu Treibhäuser wer­den in nächster Zeit Fundamente gelegt werden. Tie Firma Riibrnck in Köln hat die gesamten Bauten für die Warmwasser-Pflanzen iibernom- men, die sich um -in Viktoria Regia-Haus gnip- vieren und von freien Bassins umgeben werden, Molche aber gleichfalls Heizung erhalten. Heber 300 starke Bäume von V> bis über 1 Meter Um- fang mufften auf dem Gelände verpflanzt werden, um für die einzelnen Wege den nötigen Schatten- schütz zu spenden. Die Ausstellung hat, um für bie Hallen den nötigen Stechrasen für den ganzen eommer zu sichern, schon im Mai 8000 Quadrat- "mter an anderer Stelle gepachtet und aus die sorgfältigste Weise kultiviert. Ferner hat sie weitere Terrains in der Nähe der Ausstellung für bie Anzucht von Frühjahrs- und Sommerblumen gemietet, auf denen einzelne Großfirmen jetzt Ldinn Jne Borkulturen betreiben. 2000 Zentner Torfmull sind auf der Ausstellung mit Dünger und gemischt und werden nunmehr auf dem Gelände verteilt. Frühjahrsflorblumen und Blu- menzwiebeln sind bereits gepflanzt. Die große 'Bsumenhalle ist im Rohbau fertig und wird jetzt ihren im gärtnerischen Charakter gehaltenen Fas- sadenfchmuck erhalten. Das zur Aufnahme der Dioramen bestimmte Gebäude geht gleichfalls sei- ner Vollendung entgegen, und es ist zu bedauern, daß dieser schöne, im reinsten hellenischen Stile errtchtete Tempel nicht auf die Dauer erhalten bleiben kann. , Das ganze Gelände wird später, außer den bis jetzt in Angriff genommenen Haupt- gcbäuden, mit einer Anzahl kleinerer Pavillons und Gartenhäuser geziert toerben.

Ttt Hottentotten. Cs ist ein Zusammentreffen uns nicht unbemerkt bleiben darf, schreibt dieSt. James Gazette", daß jetzt Stämme zweier sehr alter Rassen unter Waffen sind, die beide gegen die unwiderstehliche Macht der Zivilisation kämp- feit. Zwischen den Indianern Nordamerikas und den Hottentotten Deutsch-Siidwestasrikas liegen Abgründe in ethnischer wie geographischer Be­ziehung: ober cs liegt eine ähnliche Romantik in der Geschichte beider Völker. Die frühesten An- siedler in Amerika machten ungefähr zu derselben ;.eti die Bekanntschaft der Tomahawks der Rot­häute, wie die Niederländer die Tätlichkeit der hottentottischeit Aasegais (Wurfspießes erprobten. r\ie Hottentotten find, wie die roten Indianer, ein Volk^von geheimnisvollem Ursprung, den ganze Generationen von Anthropologen studiert staben. Man kann heute ziemlich sicher behaupten, !daß der Hottentotte das Crgebnis einer Vor- Mischung ist, die in Prähistorischen Zeiten zwischen dem Bantuneger und dem zwerghaften Negrito- vufchmamt stattfand. Der Hottentotte ist einmal fui einige Zeit in Berührung mit einer höheren Kultur gewesen: aber da? vermittelnde Glied zwnchen jener Periode und der heutigen ist mit der Menge anderer Geheimnisse begraben, die der «hivarze Erdteil noch birgt. Die Hottentotten beobachten religiöse Gebräuche, die vor langen ßeifett in Hebung waren. Sie haben Gebeisftöcke- sie haben ihre Wnnschstöcke, die so geformt sind' wie die Anbeter de§ Merkur ihre geflügelten Shnn vole bildeten. Sie haben von längst vergangenen Zetten her ihren Begriff eines Gattes, der Men- scheu und Dinge erschaffen hat, der zu ihnen aus deul Felsen und aus der Höhle spricht, Ivie Jahwe p fch'och. Die Sterne sind für die Seelen ihrer Vorfahren, die sie verehren. Tausend Jahre bedeuten tn der Geschichte der Hottentotten nur ''eit. Ihre beute gebrauch, licheu Musik,ultrumente sind fast identisch mit denen, die nt Hohlen, zusammen mit den Knochen ausgeitorbeuer Tierarten, gesunden worden sind Sie schmieren ihre Körper mit Ruß. Lehm und Fett em. lins erscheinen die dicken Lippen und die Platte Nase der Hottentotten abscheulich: sie gaben vageg;» eine große Verachtung für dünne sllbpLN und ..Abwesenheit von Nase". Im Gegen- fatz zu innerer Vorliebe für volles Haar brüstet M der Hottentotte mit seinen kleinen Buscheln infoIrQU<^:-2i>m Cr-unb verbucht uns mit bärtigen nffen. Miß Baljour, die Schweller des engli­

schen Premierministers, hörte von einer alten Hottentottenfrau eine Geschichte, die in den Volks­märchen der ganzen Welt wiederkehrt. Niemand kann sagen, wie der Hottentotte dazu kam. Wäh­rend ganzer Menschenalter hindurch bestanden mündliche Heberlieferungen von Hottentottischen Gesetzen und Shstemen der Stammherrsckjast. die an die angelsächsische Regierung durch den Alder- mann der Gemeinschaft, an das Gesetz der roten Indianer, in ihren besten Zügen selbst an die Ge­setze, die Moses Israel gab, erinnern.

Wik mott in Monte Carlo ausgeplündcrte Spicker entläßt. In Monte Carlo herrscht sehr rege Tätigkeit, weil sich das Gerücht verbreitet hat, daß das Spielen nicht mehr lange gestattet sein werde! Das Kasino ist erweitert worden, und außerdem beginnt man jetzt bereits um 10 Hhr morgens und fährt mit dem Spielen bis Mitter­nacht fort, während die Spielzeit bisher von 12 Hhr mittags bis 11 Hhr abends beschränkt war. Die Einnahmen aus dem Spiel übersteigen bis jetzt diejenigen des letzten Jahres um mehr als 2 400 000 Mk. Dabei ist man, nach derTögl. Rdfch.", darauf bedacht, die ausgeplünderten Spieler auf möglichst anständige Weise aus dem Lande zu fchaffen. An jedem Tage kann man nun 20 oder mehr Leute ihren Weg nach den Ge­schäftszimmern der Kassenverwaltung nehmen sehen, um dort das nötige Geld zur Bezahlung der Gasthofrechnung und der Heimreise zu er­bitten. Die von der Verwaltung ausgehändigten Unterstützungen schwanken zwischen 100 und 10 000 Mk. Am letzten Donnerstag erklärte ein englischer Offizier, daß er alles bis auf den letzten Peimy verloren habe, und verlangte 10 000 Mark, sowie eine Fahrkarte erster Klasse nach Indien. Nachforschungen ergaben, daß der Mann tatsächlich ein Vermögen einbüßte, und die Ver­waltung zahlte ihm infolgedessen 1000 Mk. und händigte ihm eine Kajütekarte der P. n. O.-Linie nach Kalkutta aus. Natürlich versuchen auch Schwindler auf diese Weise zu Geld zu kommen, und cs gelingt ihnen dies auch manchmal. So verlangte ein wohlgekleideter Herr 2400 Mk. und eine Fahrkarte nach Belgien. Kaum hatte er mit 1000 Mk. und einer Fahrkarte erster Klasse Mo­naco verlassen, als man entdeckte, daß man einen ganz unbekannten Gauner unterstützt hatte.

Der nächstjährige Kölner Karn-valzug. In Köln rüstet man auch schon zum Karneval. So wurde beschlossen, daß der Nosenmontagszug T904 deS Prinzen Rheinfahrt bei seiner Heimkehr auS der Süden darstellen soll. Dem Zuge wird fol­gende Ide? zu Grunde gelegt: Prinz Karneval, in Italiens sonnigen Fluren verweilend, sehnt sich zu- rüdf. nach der Heimat am rheinischen Strande; zurück nach den Getreuen am Rhein: mit Sehn­sucht ober treibt's ihn in die Arme Kolo- nias. Und so rüstet er sich dann zu der Reise: Von Italien geleitet, zieht er zunächst dem freien Schweizerlande entgegen; Helvetia empfängt und begrüßt ibn, und so überschreitet er dann in fest­lichem Zuge den gewaltigen Felsen, dem der herr­lichste der Ströme in ungebundener Lust entguillt. Ein fröhlichGlück aus!" noch zur lustigen Fahrt und bald schon gesellen dem Prinzen sich rheinisches Leben und rheinischer Frohsinn, Geleite ihm ge­bend, den Rheinstrom entlang, dem Ziele ent­gegen. Land und Leute, Dorf und Stadt, Berge und Burgen, Geschichte und Sage, Wahrheit und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart in fried­lichem Bunde fröhlich vereint, entbieten dem Prinzen die Grüße der rheinischen Lande, und wonneerfiillt durchzieht er die festliche Straße, daS Rheinthal, entlang. Baden, Straßburg und Mannheim, Mainz, Koblenz und Bonn, sie alle entbieten fröhlichen Gruß dem nahenden Prinzen, derweilen Kolonia zum festlichen Empfange ge­rüstet. entgegen ihm sendet ein stattliches Heer der so wackeren Funken. Im Zuge sind noch folgende Gruppen: Bingerloch mit Scharlochkopf und Salzkops. Der Mäuseturm. Fußgruppen: Le­bender Weinberg. Vorreiter: Rheingaugrafen (Rüdesheimer, Geisenheimer, Niersteiner ufw.).

Profrssorrnhumor. Im Anschluß an die neuerdings veröffentlichtenBunsensana" werden jetzt auch wieder andere lustige Professorenge­schichten aufgefrischt ,wie sie der Historiker Georg Weber in seinen ...Heidelberger Erinnerungen" erzählt. Z. B.: Eine der bekanntesten Persön­lichkeiten der dreißiger und vierziger Jahre war der Jurist Karl Eduard Mörstadt. Er war ein gescheidter Kopf, der gegenüber feinen berühm­ten Kollegen, den Juristen Zöpfl, Mittcrmaier und Roßhirt, die rücksichtsloseste und uner­schrockenste Opposition vertrat. Sein Haß gegen Mittcrmaier kannte keine Grenzen.Hier habe ich ein Buch," sagte er einst auf dpm Katheder, das man feiner Schlechtigkeit wegen für ein Werk von Zöpfl halten felfte, ober Mittermaier ist der Verfasser." Ein anderes Buch desselben Gelehrten zeigte er seinen Zuhörern mit den Worten:Ich werfe es jetzt an die Wand; was daran gut ist, bleibt hängen." Da er einst in Gegenwart der Eraniinanden ein Buch feines Kollegen Zöpfl einenWisch" nannte, wurde et durch Fakultätsbeschluß von den Doktorprüfungen ausgeschlossen. Höchst originell war auch der '

Professor Zacharia;. Vom Schlage gerührt, setzte er dennoch seine Vorlesungen fort, und als die Studenten bestürzt auf sein verzogenes Gesicht schauten, sprach er mit Humor:Ich denke, meine Herren, meine Lehrsätze werden Ihnen nicht so schief vorkommen, wie mein Mund!"

Abenteuer eines Münchener Studenten in Italien. Ein Münchener Philologe, der im Au- gust eine Radreise nach Italien unternahm, ist dieser Tage nach seltsamen und unangenehmen Erlebnissen von dort zurückgekehrt. Er wurde eines Nachts, als seine Laterne ausgegangen war und er mit einem Fuhrwerk karambolierte, von zwei Karabinieris angehalten und verhaftet, zum Brigadier und von diesem zum Pretore (Polizei­richter) geschleppt und endlich wegen verbotenen Waffentragens er hatte einen Revolver bei sich, doch keinen Waffenschein ins Gefängnis ge­steckt, wo er neben Dieben und Einbrechern eine geraume Zeit verbrachte. Nach ungefähr sechs Tagen war der durch die Vermittelung des bay­rischen Gesandten in Rom beschaffte Geburts- schein eingetroffen, und nun folgte die Gerichts- Verhandlung, in der der Missetäter zu zwanzig Tagen Haft und Tragung der Gerichtskosten ver­urteilt wurde. Er kam also wieder ins Gefängnis zurück, wo er allgemein von den Mitgefangenen für einen Anarchisten gehalten wurde; er bemühte sich auch nicht, ihnen eine bessere Meinung von sich beizubringen, und schlief auf einem Strohsack, in dem, wie er sich aus drückte, mehr Läuse als Stroh waren. Täglich gab es zweimal frisches Wasser, außerdem bestand die leibliche Nahrung auS trockenem Brot und Bohnensuppe, für die geistliche sorgte der Anstaltsgeistliche, indem er den Studio mit Lesematerial versah. Durch Ver­mittelung des bayrischen Gesandten erhielt er dann 30 Lire übersandt, für die er sich etwas bessere Nahrung und auch Wein kaufen konnte; ebenso erhielt er, nachdem seine Internierung durch dir Zeitung bekannt geworden war, den Besuch eines auf der Durchreise befindlichen deutschen Ehe­paares, das ihm Münchener Bier und Zigarren überbrachte. , Als er sich so zwölf Tage lang nach Möglichkeit in sein Los gefügt hafte, wurde er infolge der Bemühungen des Gesandten in Rom, der beim Minister des Aeußeren vorstellig gewor­den Ivar, in Freiheit gesetzt und ihm auch wegen feiner Mittellosigkeit die Zahlung der Gerichts- kosten erlassen, denn er hätte sich wohl gehütet, zu verraten, daß für ihn in Rom Geld bereit lag. Nachdem er den Gefängniswärtern mehrere Liter Frascatwein zum Abschied verehrt hatte, setzte er sich auf fein Rad, fuhr nach der ewigen Stadt und von dort nach kurzem Aufenthalt nach Mün- chen weiter, wo er denn auch dieser Tage wieder wohlbehalten ankam. Es ist für Touristen im­mer wieder daran zu erinnern, daß in Italien unerlaubtes Waffenfragen strenge geahndet wird.

Kirchliche Nachrichten.

Mittwoch, 2. Dezember 1903. (AventSgotteSdienst.) Dibelstnnde lKernerkapelle).

Abends 8 Nhr: Herr Superintendent Happ ich. MichaelSkapell« lBibelftundel.

Abends 8 Uhr: Herr Pfarrer Metz.

Donnerstag, 3. Dezember 1903. Bibelftmrde in Ockershausen lSchule).

Abends 7*/« Uhr: Herr Pfarrer Schmidt.

Marktberichte.

Frankfurt, 80. Rod. lGetreidemarkt) Am heutigen Wochenmarkt waren einheimische Brod» flüchte ausgiebig angeboten und bei mäßiger Kautlnst der Mühlen eher etwas billiger erhältlich. Aus­ländische Brotfrüchte im Preise wenig verändert. Käufer reserviert und Umsätze dementsprechend wenig belangreich. Gerste behauptet und ohne Belebung. Hafer in Jmlandware bet wenig befriedigenden Qualitäten stark angeboten und weiter nachgebend. MaiS war ohne gebesserte Nachfrage im Preise unverändert. ES notieren je nach Qualität: Weizen, hiesiger und Wetterauer neuer Mark 16,1516,25, kurhessischer Mk. 00,00CO.OO norddeutscher neuer Mk. 00,0000,00, russischer Mark 16,4017,50, Redwinter Merk 00,00-00,00, Kansas Mark 17,60-18,00, La Plata Mark 00,00-00,00, Rumänin: Mark 00,00-00,00, Roggen, Hiesigerneuer Mark 13,2513,40, Pfälzer Mark 00,0000,00, russischer M. 14,2514,50, amerikanischer Mark 00,00-00,00, Gerste, hiesige Mark 15,2515,75, Pfälzer M. 16,0016,25, fränkische M. 15,70-16,00, Riedgerste M. 15,7516,25, ungarische M. 00,0000,00, Hafer, hies. Mk. 12,25-13,35. württemb. Mk. 00,00 biS 00,00, bahr. M. 12.50-18.75, Rufs. Mk. 13,0014,75. MaiS, DonaumaiS M. 12,2512,75, Blixed M. 11,90 biS 1210, Laplata Mk. 11,30-11,55. AlleS per 100 Kilo netto effektiv loco hier. Mehl unverändert. SS notieren: Weizenmehl, hiesiges Nr. 0 M. 26,0026,50, feinere Marken M. 28,7529,50, 9k. 1 M. 24,00-24,50, feinere Marken Mk. 25,5025,75, 9k. 2 Mk. 23,00 biS 23,50, feinere Marken Mk. 24,00-24,50, Nr. 3 Ml. 22,00-22,50, feinere Marken Mk. 23,00-23,50, Nr. 4 Mk. 19,25-19,75, feinere Marken Mk. 20,0020,50. Rimgenmehl, hiesiges Nr. 0 Mk. 22,00-22,50, Nr. 1 M5 19.25-20,25, Nr. 2 Mk. 16,25-16,75. AlleS per 100 Kilo inll. Sack. Futterartikel unver­ändert. SS notieren: Weizenschalen Mk. 4,304,50 Weizenkleie Mk. 4,804.50, Roggenkleie Mk. 4,90 bi» 5,10, Futtermehl Mk. 6,50-7,25, Biertreber, getrocknet

Mk. 5,405,50 je nach Qualität. AlleS per 50 Kilt netto effektiv loco hier bei Abnahme von 10000 Kilo Frankfurt, 30. Nov. (Vtehmarkt.I Zu» Verkauf standen: 426 Ochsen, 33 Bullen, 705 Küh> Rmder und Stiere, 259 Kälber, 364 Schafe und Hämmck und 1407 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfurch Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 7274 Mk., 2. Qual 6870 Mk., 3 Dual. 6366 Ml., 4. Qual. 0000 Mk. Bullen 1. Qual. 65-67 Mk., 2. Qual. 62-64 Mk, -'-Onal. 00-00 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. Qual 6466 Mk., 2. Qual. 60-62 Mk., 3. Qual. 5052 Mk. 4. Qual. 47-49 Mk., 5. Qual. 00-00 Mk. Beruhst wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qual 82-84 $fg., 2. Qual. 71-73 Pfg., 3. Qual. 55-51 ^fa., 4. Qual. 0000 Pfg., Schafe und Hammel 1. Qual. 66-68 Pfg., 2. Qual. 52-56 Pfg 3. Qual 4850 Pfg., Schweine 1. Qual 5500 Pfg., 2. Qual 52-54 Pfg., 3. Qual. 45-47 Pfg., 4. Qual. 00-06 Pfg- Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht! Kalber 1. Qual. 4849 Pfg., 2. Qual. 4043 Pfg, Schweine 1. Qual. 4300 Pfg.. 2. Qual. 42 Pw. Geschäft in Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbe­deutend, in Kleinvieh mittelmäßig. Markt geräumt Aus Oesterreich standen 196 Ochsen und 0 Bullen zum Vertäu'

Ain gebe AP

daß der Sekt stets in liegendem Zustand« aufbewahrt wird, damit der Kork von bet Flüssigkeit völlig umspült wirb. Dadurch wirb bas Entweichen der Kohlensäure verhindert und der Sekt kann infolgedessen jahrelang aufbe» wahrt werden, ohne an Qualität und Mousseuz zu verlieren. Die Temperatur deS Aufbe» wahrungorteS sei kühl.

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Das beste Weihnachtsgeschenk für Kinder. Einen geradezu riesenhaften Erfolg hat in dem letzten Jahrzehnt ein Spiel- und Beschäftigungs- inittel für Kinder erzielt, das in seiner äußeren Form wenig anspruchsvoll auftritt, dem aber so reiche Vorzüge gegenüber jedem andern Kinder- spielzeug innewohnen, daß ihm tatsächlich ein hoher bleibender Wert beizuincssen ist. Wir meinen die Anker-Steinbaukasten der Firma F. Ad. Richter, u. Cie. in Rudolstadt. In unsrer Zeit des Fort­schritts auf jedem Gebiet der Technik ist es wirk­lich von Wert, wenn schon im Kinde der Sinn für die Form und das Formschöne geweckt wird unb daß dies durch kein anderes Beschäftigungsmiftel in ähnlich vollkommener Weise erreicht werden kann, beweist ein Blick auf die formvollendeten Vorlagen, die mit dem Leichten beginnend, allmäh­lich zum Schwierigen fortschreiten. Die Steine selbst sind auf das Sauberste gearbeitet und er­möglichen dem Kinde das leichte und sichere Auf« stellen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil bet Kasten ist ferner bereit Unverwüstlichkeit, da etwa verloren gegangene Steine jederzeit ersetzt unb die Kasten selbst durch Hinzukauf von Ergänznngs- kasten und von Anker- Brückenkasten planmäßig vergrößert werden können. Eine hübsche Neuheit sind die herrlichen LegespieleSaturn" undMe­teor".

Rotationsdruck.

Verantwortlich für die Redaktion:

Dr. DoerkeS-Bopparb in Marburg.