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Am erkrankten Personen genoffene und von dem Schlachter W. bezw. A. bezogene Schweinefleisch durch und durch trichinös gewesen ist.

Staffel, 18. Sept. Der Magistrat der Stadt Marburg hat folgendes sehr liebenswürdige Schreiben an den Vorsitzenden des Festausschusses gerichtet: „Marburg, 15. September 1903. Die Stadt Marburg beehrt sich hierdurch, im Anschluß an die seitens der Gesellschaft zur Beförderung der gesamten Naturwissenschaften und des Ver­eins der Aerzte ergangene Einladung, ebenfalls die Teilnehmer an der Ende September in Kassel tagenden Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu einem Besuche dec hiesigen Sehens­würdigkeiten aufzufordern und zu einem Früh­schoppen, auf einer der hiesigen Terrassen er- gebenst einzuladen. Sobald sich die Zahl der hier­her kommenden Gäste mit einiger Sicherheit an­geben läßt, wird um eine sehr geneigte Mitteilung hierüber an Unterzeichneten ergebens! ersucht, gez. I. A. Schimpft."

Kaffel, 17. Sept. In der Brink'schen Ma­schinen- und Wagenfabrik in Wahlershausen wütete gestern ein größeres Schadenfeuer.

Allendorf a. d. W., 16. Sept. Der Handels­mann A. Brill in Orferode, welcher im Juli in einem Anfall von Geistesgestörtheit sein Besitztum in Brand gesteckt hatte, wollte vor acht Tagen durch Erhängen seinem Leben ein Ende machen, wurde aber von seiner Ehefrau und einem Nachbar noch rechtzeitig abgeschnitten. Auf polizeiliche Anord­nung wurde B. nun von zwei Wärtern bewacht. Als diese (der Schwiegervater des B. und der Nachbar Knierim) sich in voriger Nacht auf kurze Zeit entfernt hatten, benutzte B. die Zeit, um ein Teschin schußbereit zu halten. Beim Eintritt schoß B. auf die Wärter, verlebte seinen Schwie­gervater an der Sftrn und schoß dem Knierim eine Kugel in den, Hals, so daß der Getroffene sofort in die Göttinger Klinik geschafft werden mußte. Der Ehefrau des B. gelang es, mit den größeren Kindern aus dem Hause und aus der Nähe des tobenden Gatten und Vaters zu kom­men. Auf daS Hilfegeschrei versammelte sich das ganze Dorf vor dem Hause, doch wagte niemand, in dasselbe einzudringen. Man ries die Feuer­wehr herbei und schraubte einen Schlauch an einen Hydranten der Wasserleitung. Ein kalter Wasser­strahl ergoß sich auf den Tobsüchtigen. Der Bür­germeister rief dem Kranken zu, die Waffen aus dem Fenster zu werfen. Nachdem dies geschehen, drangen beherzte Männer in das Haus ein und fesselten den Tobenden, der sich mittlerweile mit einer großen Fleischgabel bewaffnet hatte. Durch die Gendarmerie wurde B. nach Sooden gebracht und dann der Landesheilanstalt zu Marburg zu­geführt. (Eass. Tgbl.)

Holzminden a. W., 16. Sept. Vorgestern starb im 86. Lebensjahre Sanitätsrat Dr. Moritz Salomon, der langjährige Phhsikus des Amts­bezirks Holzminden.

Oberlistingen (Kr. Wolfhagen), 16. Sept. Gestern morgen entstand in dem Hause der Hebamme Flocke Feuer, das schnell um sich griff. Die hiesige und die Niederlistinger Feuerwehr taten ihr bestes, sodaß das Feuer auf seinen Herd beschränkt werden konnte. Ein Beispiel von Entschlossenheit und Tatkraft war ein Mitglied der Heilsarmee auS Kaffel, das viel zu einem schnellen Handeln bei der be­stürzten Bevölkerung beitrug.

Mühlhausen t. Th., 16. Sept. Die hie­sige Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung für die Ueberschwemmten in Schlesien 500 Mk. bewilligt.

Hanau, 16. Sept. Vor etwa 2 Monaten wurde bei Bürgel die Leiche eines etwa 5 bis 8jährigen Knaben aus dem Main geländet. Die bis jetzt noch nicht agnoszierte Leiche hat etwa 1 Jahr lang in Wasser gelegen, der linke Fuß fehlte bei der Ländung.

Alsfeld, 16. Sept. Eine Geflügel- und Vogel-Ausstellung findet hier am 17. und 18. Oktober statt.

Vermischtes

Der Dralstzaun am Mausoleum Bismarcks. Dieser Tage ging eine geharnischte Beschwerde durch verschiedeneBlätter: Besucher von Friedrichs- ruh hätten zur letzten Ruhestätte des eisernen Kanzlers pilgern wollen, diese aber nicht nur ver­schlossen, sondern noch obendrein durch einen Stacheldrahtzaun in weitem Umkreise abgesperrt gefunden. Es sei ihnen zudem eröffnet worden, daß die Besichtigung im Innern des Mausoleums unter feinen Umständen gestattet werde. — Diese

Klage ertönt nicht zum ersten male: es hak jedoch mit der so dicht abgeschlossenen Grabstätte Bis­marcks eine besondere Verwandtnis. Fürst Her­bert führt, wenn er sie verschlossen hält, lediglich den letzten Willen seines Vaters aus. „Ich will im Tode kein Schauobjekt sein!" hat der Alte bei Lebzeiten oft erklärt: die Durchführung dieses seines Willens hat er überdies durch letztwillige Verfügung noch besonders gesichert. Auf Grund dieser ist seinerzeit die vom Kaiser gewünschte Auf­bahrung des toten Staatsmannes im Berliner Dom unterblieben; auf sie hin war der Sarg Breits geschlossen, als der Kaiser zur Beisetzung in Friedrichs ruh eintraf. Es ist schließlich lediglich eine Anordnung des Verstorbenen, wenn das Mausoleum heute unzugänglich ist. Die Absperr­ung durch den Stacheldrahtzaun dagegen mußte vorgenommen werden, weil von rücksichtslosen Be­suchern, die Einblick in das Innere des Mauso­leums gewinnen wollten, dessen Fenster wieder­holt eingedrückt worden sind. — So erzählt der „Tägl. Rundsch." ein guter Bekannter des Fürsten Herbert.

Wetternachrichten. Während in Deutschland eine naßkalte Witterung in den letzten Tagen herrschte und in einzelnen Orten — so zu Schwelm in Westfalen — in Schulen, deren Heizung noch nicht vorgesehen war, „Kälteferien" angeordnet werden mußten, breitete sich über Italien eine hochsommerliche Hitze. In Palermo setzte ein glutenreicher Scirocco ein; die Temperatur be­trug 42 Celsius. In Ancona wurden 34, in Rom 33, in Neapel 30 Grad gemessen. Dagegen meldet die Zugspitze in Oberbayern 6 Grad Kälte und 50 Zentimeter Neuschnee. Auch im Oberharz fiel Schnee und aus der Schweiz wird gemeldet: „Wegen Regen und Schneefall konnte die Furka- post nur von Gaschenen bis Hospental gelangen, die Grimselpost nur von Guttannen bis Handeck. Auf dem Oberalppaß mußte die Post wegenSchnee- massen nach Andermatt zurückkehren. Die Lnk- manierstraße ist durch Lawinenstürze unterbrochen. Die Nachrichten aus dem österreichischen Hoch­wassergebiet lauten immer trostloser. Von allen Seiten wird starker Schneefall gemeldet. Im Etschtal soll der Schnee meterhoch liegen, im Enns- und Pustertal sowie in der Gegend des Erzberges fußhoch. Aus Kärnten wird berichtet, daß die Wafserkatastrophe zahlreiche Menschen­leben als Opfer gefordert hat. der Nähe von Villach sah man ein großes aus Holz gezimmertes Bauernhaus die Drau hinabschwimmen, aus dem die Insassen händeringend um Hülfe riefen. Die Unglücklichen sind wahrscheinlich umgekommen. Der Ort Mittersill wurde vollständig unter Wasser gesetzt. Im ganzen Gasteiner Tal ist die Ache aus­getreten und hat die meisten Brücken zerstört. Aehnliche Meldungen liegen in Fülle vor.

In Spandau verübte eine Rotte Exzedenten eine Reihe schwerer Gewalttaten. Sie bewaffneten sich mit Zaunlatten, durchzogen tumultarisch die Straßen und schlugen ohne Veranlassung einen Gastwirt nieder. Einen Polizeibeamten, der ein- schreiten wollte, griffen sie an und verwundeten ihn lebensgefährlich. Polizisten und Militär­patrouillen nahmen die Bersolgung der Flüchten­den auf. 8 wurden verhaftet, 5 entkamen.

Sonderbare Heiratsgefchichte. Eine bekannte Pariser Börsengröße hat sich nunmehr wieder mit seiner Frau verheiratet, nachdem er sich von ihr vor 25 Jahren in aller Form hatte scheiden lassen. Nach dieser Scheidung führte er eine andere Frau zum Altar; als diese starb hatte der alte Herr, dem da- Leben als Witwer unerträglich schien, nichts Besseres zu tun, als seine erste Ehehälfte wieder aufzusuchen und sich mit ihr trauen zu lassen. Der Mann war somit dreimal verheiratet und hatte doch nur zwei Frauen.

Ein merkwürdiger Unfall ereignete sich in Schloß Nessau bei Thorn auf dem Grundstücke des Besitzers Krüger. Als dessen Sohn ein Stück Ackerland neben dem alten Weichseldeich pflügte, senkte sich plötzlich der Erdboden und beide Pferde, Pflug und Nofselenker stürzten in einen Abgrund von etwa 10 Meter Tiefe. Der junge Krüger ver­mochte sich mit großer Anstrengung aus den Erd- maffen herauszuarbeiten, die Pferde wurden voll­ständig verschüttet und erstickten.

Tie neueste Heldentat der Miß Alice Roosevelt. Miß Alice Roosevelt macht andauernd von sich reden; die amerikanischen Blätter haben sich mit ihr nicht viel weniger zu beschäftigen wie mit ihrem Vater, dem Präsidenten, lieber ihre neueste Hel­dentat wird aus New-I)ork berichtet: Miß Alice Roosevelt hat in der vorigen Woche in dem Unter­seeboot „Mocassin" eine Fahrt auf dem Grunde der Narragansett-Bai gemacht. Das Boot liegt in New-Aork und hat eine Besatzung von sechs Mann, die unter dem Befehl des Leutnant Pinney steht. Das Boot wurde langsam zum Untersinken

gebracht, und nachdem eine Tiefe vcm 15 Fuß er­reicht war, stieg es wieder auf. Dies wurde mehr­mals wiederholt, und dann kreuzte das Unterfee­boot eine kurze Strecke. Miß Roosevelt gesteht zwar, daß ihr nicht ganz geheuer zu Mute war; aber sie war sehr gefaßt und beobachtete ruhig das Arbeiten der Maschinerie, während das Boot im Wasser manöberierte. Dann wurden zwei Torpedobomben abgefeuert und alles so ausge­führt, wie beim regelmäßigen Dienst. Als das Boot wieder nach oben kam und ins Dock zurück- kehcte, war Alice Roosevelt sehr angeregt und be­kundete ihr großes Vergnügen über die Fahrt. Sie ist die erste Amerikanerin, die eine Fahrt in einem Unterseeboot gemacht hat.

Zeitungs-Berichtigungen. Eine spaßige Be­richtigung sandte — wie in dem polnischen Blatte „Orendownik" zu lesen ist — der Redakteur des „Pielgrzym" in Pelplin, Pfarrer Nelke. ■ der „Gazeta Gcudziadzka" inGraudenz zu. Sie lautet: „1. Ich habe niemals „pikante Couplets" gesun­gen. 2. Niemals habe ich „Requisiten" zu irgend welchen Theatervorstellungen mit mir geführt. 3. Ein „alter, zerknillter Zylinder" hat niemals auf meinem Kopfe geruht. 4. Einen gewendeten Ueberzieher hatte ich nie an. 5. Einen „aus- rangierten Schirm" trug ich nie. 6. Ein Täsch­chen, wie es manche Damen (Pampadourtäschchen) fragen, hatte ich nie im Gebrauch." — Eine Frankfurter Zeitung, die kürzlich eine von einem Postbeamten Begangene Unterschlagung meldete, wurde später ersucht, zu berichtigen, daß der Täter kein Postbeamter, sondern ein Postunterbe- a m f e r gewesen sei.

Gefährliche Nachbarn hat die Deutschostafri- kanische Stadt DareSsalaam. Unweit des Ortes wurden kürzlich zwei Negerfrauen, die in einer offenen Hütte schliefen, nachts von einem Löwen überfallen und getötet. Der Löwe hatte sich an- scheinend zuerst des einen Weibes bemächtigt und ihm sofort das Genick durchgebifsen. Aus den Angstschrei der anderen Frau hatte sich dann der Löwe abgewandt und durch einen Tatzenschlag gegen die Brust auch das zweite Weib getötet, mit dem er sich dann davon machen wollte; doch wurde der Räuber durch die aus den Nachbar- Hütten mit Feuerbränden herbeieilenden und schreienden Leute daran verhindert. Der Löwe ließ auch sein zweites Opfer im «stich und ver­schwand unter Wufgebrüll im nahen Busch. Die beiden getöteten Weiber wurden am nächsten Morgen an Ort und Stelle begraben. Mehrere Europäer wollten später, wie die deutschostafri­kanische Zeitung schreibt, dem blutgierigen Tier nachstellen, sahen aber nur noch die Spuren eines mächtigen Löwen in und bei der Hüffe, von diesem selbst war nichts mehr zu sehen.

Neueste TelegrNMMK

Berlin, 18. Sept. Die „Vossifche Zeitung" meldet aus Wien: Unausgesetzt treffen aus den Alpen die düstersten Nachrichten ein. Viele Ortschaften sind gänzlich vom Verkehr abge­schnitten, viel Ackerboden ist weggeschwemmt. Die Landtage beschäftigen sich mit Notstands­angelegenheiten. Uggowitz in Kärnten ist furchtbar mitgenommen, der Ort von Wild- bächcn verwüstet. Auf dem Lieserflusse treiben Särge und Leichen. Gmünd ist durch Brücken­einsturz völlig abgefchnitten, Lebensmittel werden für die Bewohner mit Seilen hinauf­geschafft. 30 Personen werden vermißt. In ein Bauerngehöft in Alterweg schlug der Blitz ein, sieben Personen sind verbrannt. In Feistritztal verließen die Bewohner ihre Häuser und irren umher. Lebben im Katschtal ist völlig ver­nichtet, alle 32 Häuser wurden von den Fluten sortgerissen, Särge und Leichen sind vom Fried­hof fortgeschwemmt. Im Maltatal ist das Forsthaus mit den neuen Jnsaffen fort getrieben.

Kiel, 18. Sept. Im Prozeß Hüssener werden vor dem Berufungsgericht am 23. Sept, drei neue Mitglieder des Richteramtes walten. Den Vor­sitz führt, wie in der Vorverhandlung, Fregatten­kapitän von Bredow.

Wie«, 18. Sept. Kaiser Wilhelm ist heute vormittag 9% Uhr auf dem Südbahnhof hier eingetroffen und vom Kaiser Franz Joseph und den übrigen Mitgliedern des Kaiserhauses begrüßt worden. Beide Monarchen begrüßten sich außerordentlich herzlich und küßten einander wiederholt. Nach dem Abschreiten der Ehren­kompanie fuhren beide Kaiser unter stürmischen Huldigungen der die Straßen einzäumenden Menschenmenge nach der Hofburg. Bei der Ankunft Kaiser Wilhelms auf dem Bahnhofe

und vor der Hofburg gab die Artillerie Saluv» fchüffe ab.

Belgrad, 18. Sept. Aus bester Quelle verlautet, mehrere Offiziere hätten mit dem Rücktritte gedroht, wenn die an der MemorandumSaffäre beteiligten Offiziere verurteilt würden.

Bukarest, 17. Sept. Die offiziöse „L'Jn- dependance Roumaine" erklärt auf Vorwürfe einiger konservativer Blätter gegen die Regier­ung, daß sie keine Schritte zum Schutze der in Mazedonien lebenden Rumänier unternahm, die Tragödie auf dem Balkan, welche auf die Seelen der Rumänier einen schmerzlichen Ein­druck gemacht habe, habe die verantwortlichen Leiter der rumänischen Politik nicht unberührt gelaffen. Es seien Schritte bei der Pforte ge­tan, um die Niedermetzelung der friedlichen rumänischen Bevölkerung in Mazedonien für die Zukunft zu verhüten. Nichts sei Unterlasten, um den unglücklichen Landsleuten, die zwischen Hammer und Amboß gebracht seien, moralisch und materiell zur Hilfe zu kommen. Dies habe jedoch in der Leitung der rumänischen Politik, welche die Pflicht habe, mit den dauernden In­teressen des Staates zu rechnen, nichts geändert. Diese Handlungsweise rühre nicht von einerPolitik der Sprünge und Stöße her. Der Weg hier­für sei schon lange vorgezeichnet und sei von ganz Europa anerkannt.

London, 18. Sept. In Erwiderung auf den Brief Chamberlains gibt Balfour zu, daß die Zeit für eine Aenderung in den Handels­beziehungen Englands mit den anderen Staaten gekommen sei. Er glaube mit Chamberlain, daß eine engere handelspolitische Union des Mutterlandes mit den Kolonien für beide Teile vorteilhaft sein würde. Die einzige Meinungs­verschiedenheit zwischen ihm und Chamberlain war in der Tunlichkeit bezüglich des Vorschlages vorhanden, der die Besteuerung von Nahrungs­mitteln einschließt, wofür die öffentliche Meinung noch nicht reif ist. Balfour schreibt weiter: Sie haben zweifellos Recht mit ihrem Rate, diesen Teil der finanzpolitischen Reform nicht unlösbar mit dem andern zu verknüpfen, den wie wir glauben, das Land ohne Vorein­genommenheit zu betrachten vorbereitet ist. Balfour bedauert Chamberlains Entschluß, aus der Regierung auszuscheiden, er könne aber nichts gegen ihn sagen, angesichts dessen, daß Chamberlain glaube, hierdurch am besten der Sache der Reichs einheit die zu können.

Kirchliche Nachrichten. Sonntag, 20. Sept. 1903, Lutherische Pfarrkirche.

Vormittags: Herr Pfarrer Heermann.

II1/. Uhr Kindergottesdienst. Nachmittags: Herr Pfarrer Schmidt.

Elifabefhlirche.

Vormittags: Herr Pfarrer Manger.

(Abendmahl, wozu die Beichte in der Michaelskapelle stattfindet.)

Nachmittags: Herr Pfarrer Metz.

Reformierte Stadt- und Nniverkitätskirche.

Vormittag 8 Uhr: Herr Pfarrer Schindewolf.

Vormittags 91/» Uhr: Herr Pfarrer Scheffer.

(Abendmahl.) (Amtswoche.f Katholische Kirch».

7$. Uhr heil. Messe mit Frühlehre: Herr Pfarrer Dr. Weber.

9H» Uhr Amt und Predigt: Herr Kaplan Becker. 2 Uhr Christenlehre und Andacht.

Methodisten-Gemeinde Wörthstr. (15).

.Sonntag, 20. Sept. 1903.

Vormittags 11 Uhr: Sonntagsschule.

Abends 8 Uhr: Predigt.

Evang. StadtmisstonShans «Rothergrabe« 5).

Sonntag abends 8-/- Uhr: Versammlung.

Für die Ueberschwerurnten tu Schlesien gingen ferner bei uns ein: Ungenannt 3 Mk.

Weitere Gaben nimmt entgegen die Expedition der .Oberheff. Ztg.".

Der heutige« Nummer liegt bei Kreisblalt Nr. 74.____

Rot ak: o n s k> ruck.

--- ----ZU' —.-saasasa

Verantwortlich für die Redaktion:

Frstr. v. W o n a e n h e i m in Marburg.

Glashütter A. Lange & Söhne - Uhren <• C«rt Aermer, Uhrmacher, Bahnhssstr. 10.

Obst-Verkauf.

Montag de« 21. ds. Mts., don vormittags 8 Uhr ab, soll das bet hiesigen Stadt gehörige Obst (Aepfel und Birnen) öffentlich an Ort und Stelle gegen gleich bare Zahlung ver­steigert werden.

Zusammenkunft bei dem Kreis- Haus. [6508

Kirchhain, 18. Septbr. 1903.

Der Magistrat: _________Prediger. Einmch-ZMWn fehlerfreie Ware, empfiehlt (6609

I. Scherer,

Barfüßerstr. 54, nahe am Markt.

Tie vielseitig erwünschten

Preißelbeeren

treffen heute ein. (6610

Hochachtend I. Scherer, Barfüßerstr. 54, nahe am Markt. Schwed. Preißelbeeren find wieder eingetroffen bei

Johs. Weiershausen, 6611) Elisabethstraße 10.

20 Zentner Len zu kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter „Heu" an die Exped. erbeten. (6612

und Haus.

(6547

Der Vorstand.

6588)

Theater-Malerei.

Frau Beinecke, Hauover.

Fran Professor Eichler, Universitätsstr. 14.

Suche für sofort eine« Knecht für landw. Arbeit, der mit

Pferden umzugehen versteht.

Wo, sagt die Exped. [6618

l’itfotiii. Kichkchor Heute Freitag deu 18. Sept. Gesang - Probe im Restaurant Seebode

für die Damen um 8, für die Herren um 9 Uhr abends.

Wege« Verheiratung meines 5” Mädchens suche ich zum 1. ober 15. Oktober ein anderes, welches in Küche u, Hausarbeit nicht unerf.ist. Schwanalleel7,p.

Ein älteres tücht. Mädchen welches etwas kochen kann, zum 1. Nov, ober später gesucht.

Näh, in d. Exp. d. Bl. (6617

Gesucht

zum 1. ober 15. Oktober ein tüchtiges Mädchen für Küche

Goialor) stattfinbenden Rekruten- Äbscbiedsvergnügen wollen sich die Vereinsange, hörigen recht zahlreich einfinden. 6644) Der Vorstand.

Liederkranz

Heute Freitag abend 18. Sep­tember 19C3, präzis 9 Uhr

NcbunMunde. Tnmgcmeindc.

j5* Zu dem am nächsten So«»< abend im Vereinslokal

2 bis 3

Dienstmädchen werden gegen hohen Lohn gesucht. (6587

____Museum.

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Mädchen wird zum 1. Oktober gesucht. 6619] Bahnhofstraße 17. Unabhängige Aushilfe für sofort gesucht für den ganzen Tag. (6620

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