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mit dem Kreisblatt für Vie Kreife Marburg und Kirchhain.

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Vierteljährlicher Bezugspreis: bei oer Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. xc$cL Bestellgeld).

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Marburg

Sonntag, 26. Juli 1903.

Erscheint \>>ü....

Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, ilmbcr>'.täts-Buchbnickerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

Zweites Blatt.

Deutschland und England.

Wenn wir von England gescholten und ver­dächtigt werden, so ertragen wir das mit Gleich­mut. Heute sollen wir durchaus die Stören­friede und die Nörgler in der Welt sein und speziell das klare Wasser der englischen Politik z« trüb«, suchen. England müsse den schlimmen Deutschen durchaus die Zähne zeigen und sie behandeln, wie sie eS wert feien. So heißt es jetzt nicht nur in den Londoner Blättern vom Schlage der .Times", sondern auch in den englischen Parlamenten. Ihr behandelt Deutsch­land viel zu gut, rufen die Krakehler der eigenen Regierung zu, wozu Vertrauen gegenüber Leuten, die das gute England in Verlegenheiten zu bringen suchen, wo sie nur immer können. Es war eine bodenlose Torheit, mit Deutschland ein Abkommen zu schließen wie den Nangtse- kiang, es war Englands durchaus unwürdig, im Vereine mit Deutschland gegen Venezuela vorzugehen, denn Deutschland beabsichtigt Eng­lands erhabenste Pläne und Absichten zu durch­kreuzen. Das sieht man aus seiner Stellung­nahme gegenüber Kanada und aus dem Schrift­wechsel, den dir englische Regierung in dieser Angelegenheit mit der deutschen gewechselt hat. Der famose Dichter Rudgard Kipling erlebt seine Helle Freude. Sein niederträchtiges Pam­phlet gegen Deutschland aus der Zeit der vene­zolanischen Expedition hat Schule gemacht und heute pfeifen tausend englische Spatzen dieselbe Melodie von den Dächern.

Die Selbsterkenntnis John Bulls ist also von kurzer Dauer gewesen. Unmittelbar nach der Veröffentlichung des deutsch - englischen Schriftstellers war auch ihm die Erkenntnis aufgedämmert, das; Deutschland in der Kanada­frage eigentlich so unrecht garnicht habe. Aber der Eindruck dieser Erkenntnis hat nicht lange vorgehalten. Ja gerade, weil man einsieht, daß man Deutschland mit logischen Gründen nicht widerlegen kann, greift man zu den Waffen der Verleumdung. In der jüngsten Sitzung des englischen Unterhauses ist in dieser Be­ziehung großartiges geleistet worden. Und wie verhielt sich die englische Regierung, in deren Vertretung der Unterstaatssekretär des Aus­wärtigen Cronborne sprach? Jedenfalls mehr als lau.

Wie fadenscheinig die Gründe sind, auf Grund deren Chamberlain und seine Leute Deutschland ins Unrecht zu setzen suchen liegt auf der Hand. Deutschland kann auf Grund seiner handels­politischen Gesetzgebung nur denjenigem Staate seinen Vorzugstarif gewähren, der ihm selbst die Meistbegünstigung zu Teil werden läßt. In dem Augenblick, als Kanada sich anschickte, die englischen Waren zolltariferisch günstiger zu behandel als die Deutschen, mußte daher Deutsch-

40 Machdruck verboten.)

Gefesselt.

Roman von Jenny Hirsch.

tFortsehuna.)

Frei!" wiederholte sie aufschluchzend,o nur derjenige kennt ganz die Beseligung, welche in diesem Worte liegt, der lange gefesselt war! Und doch kann ich nicht ohne Grauen an diese Freiheit denken, wenn ich mir vorsteüe, wie sie erlangt ist!"

Ohne Deine Schuld; jenen Elenden hat das wohlverdiente Verhängnis ereilt. Nichts bindet, nichts band Dich an ihn!" entgegnete Ernst.Vergiß die Vergangenheit, blicke in eine sonnige Zukunft, die meine Liebe Dir bereiten soll."

Er wollte sie in seine Arme schließen, sie jedoch machte sich ängstlich los.

Was ist Dir? Was steht zwischen uns?" forschte Ernst befremdet.

Ein blutiger Schatten."

Annie, soll der Schatten unser Glück ver­nichten?"

Er ist eS nicht allein," erwiderte sie mit sanftem, traurigem Lächeln.Zwischen uns steht der Wille Deiner Eltern; sie werden nie­mals zugeben"

Sie werden, sie müssen es!" rief er feurig, »denn nie lasse ich von Dir!"

Sie schüttelte sanft den Kopf.Nie werde ich die Ursache eines Zerwürfnisses zwischen Dir und Deinen Eltern sein; ich bin so weit mit Dir gegangen, um Dir das alles zu sagen, hier

land der kanadischen Regierung gegenüber an Stelle des Handelsvertrags-Tarifs seinen auto­nomen Tarif ^Anwendung bringen. Einfacherund klarer kann nichts sein als diese Notwendigkeit. Man sollte meinen, auch England müßte da« anerkennen. Aber nein. Deutschland hat sich eine unverzeihliche Einmischung in englische Familienangelegenheiten zu Schulden kommen lassen, als eS die Bevorzugung Englands durch Kanada zum Anlaß seiner zollpolitischen Maß­nahmen gegen das letztere machte. England und seine Kolonien seien eins, und es gehe keine dritte Macht etwas an, welche zollpollitischen Vereinbarungen die englischen Kolonien mit ihrem Mutterlar.de träfen. Chamberlains Aus­fälle gegen Deutschland werden jetzt erklärlich. Er will der Welt zeigen, daß kein dritter Staat irgendwelchen Anlaß zur Aenderung seiner Handelspolitik gegen England habe, auch wenn dieses einst den engeren Anschluß mit den Kolonien vollzogen haben werde. Chamberlein will einen Präzedenzfall schassen, auf den er gegebenen Falles in der Zukunft zurückkommen kann. Er bemüht sich, Deutschland in eine Zwangslage zu versetzen und eS zur Aner­kennung seiner Grundsätze, die zollpolitischen Abmachungen Englands mit seinen Kolonien gingen niemanden etwas an zu zwingen.

Herr Chllmberlain wird hoffentlich mit diesen Bemühungen kein Glück haben. Er irrt sich hoffentlich, wenn er glaubt, die deutsche Re­gierung graulich machen zu können. Deutsch­land respektiert gern die Rechte anderer, läßt sich aber auch von niemand an den Wagen fahren. Joe Chamberlain beginnt jetzt bereits einzusehen, daß er hätte früher aufstehen 'müssen und daß eS ihm nicht gelingen werde, den verhaßten deutschen Rivalen ins Bockshorn zu jagen., Des­halb sein Groll und seine maßlose Heftigkeit. Aber in England selbst beginnt eS zu dämmern. Das gegenwärtige Unterhaus, das unter seinen 670 Mitgliedern nicht weniger als 400 be­dingungslose Nachbeter Chamberlains zählt, ist natürlich bereit, alle Taten und Pläne seines Heros gutzuheißen. Im nächsten Jahre aber erfolgen die Neuwahlen, die aller Wahrschein­lichkeit nach eine wesentliche Veränderung in der Zusammenstellung des Hauses herbeiführen werden. Und dann wird doch vielleicht dafür gesorgt werden, daß die Bäume des englischen Kolonialministers nicht in den Himmel wachsen und daß auch in der internationalen Politik Recht Recht bleibt.

Umschau.

AuS dem Vatikan.

Eine Aufklärung über die Legende von dem silbernen Hämmerchen, mit dem der verstorbene Papst zur Feststellung des Todes dreimal an der Stirn berührt worden sein soll, wird in derPost" gegeben, eS heißt da; Dieser Hammer ist überhaupt nicht vorhanden. Seine Existenz ist eine Legende. Wahrscheinlich liegt dieser

aber müssen wir scheiden. Ich kann nicht wieder in die Villa Hildach zurückkehren, ich kann Deinen Eltern, kann Elisabeth nicht wieder inS Auge sehen."

Das wirst Du müssen," erwiderte Ernst mit plötzlich verändertem Tone,schau dorthin."

Annie hob den gesenkten Kopf und blickte in die angedeutete Richtung, am Arme des Obersten kam ihnen Elisabeth entgegen. Beide hatten jetzt auch das Paar bemerkt und beschleunigten ihre Schritte.

Ihr kommt bereits, wir wollten Euch im Triumph abholen," rief Elisabeth, während der Oberst, viel zu bewegt, um sprechen zu können, seinem Sohn nur stumm die Hand schüttelte.

So wißt Ihr schon?" fragte Ernst.

Alles!" entgegnete Elisabeth.Der Polizei- kommiffar Meienberg hat uns heute ganz früh herausgeklopst, um «ns seine Entdeckung mitzu- teilen. O Ernst, was haben wir dem Manne zu danken!"

Und Gott," fügte der Oberst hinzu, der jetzt die Sprache wieder gefunden hatte.Ver­zeihen Sie uns," wandte er sich an Annie.

Ich Ihnen?" rief sie bestürzt.Ich bin es, die um Verzeihung zu flehen hat, ich habe mich mit einer Lüge in Ihr Haus eingesührt und Ihnen durch dieselbe unsäglichen Schmerz bereitet."

Armes Kind," sagte der Oberst mitleidig, am schwersten haben Sie selbst gelitten."

Wollen wir das nicht lieber zu Hause ent­scheiden?" tief Elisabeth dazwischen.Ernst, Deine Mutter erwartet Dich."

Verwechselung eine falsche Beobachtung zu Grunde. Der Kardinal-Kämmerer besprengt nämlich dreimal das Gesicht des entseelten Papstes mit Weihwasser und bedient sich dabei eines sogenannten Asspargils, welches aus einer durchlöcherten silbernen Kugel mit einem silbernen Stiel besteht. In Rom find sogar Bilder ver­kauft worden, welche den Kamerlengo Oreglia mit dem Hammer in der Hand darstellten. Ja, es giebt sogar im Vatikan selbst Persönlich- feiten, welche noch fest an die Existenz des Hammers" glauben. Wie in Rom jetzt täglich Trauergottesdienste für den verstorbenen Papst vor einem Katafalk stattfinden, der sym­bolisch den Sarg mit den irdischen Resten des Verstorbenen darstellt, so geschieht dies auch in allen übrigen katholischen Kirchen der Christen­heit. Sehr feierlich gestaltet sich der Trauer» nottesdienst der am heutigen Sonnabend in der katholischen St. HedwigSkirche in Berlin statt­findet. Sonderbar gestaltete fich die Toten­feier für den Papst in Santiago de Chile, der gleich den Feiern in den übrigen Hauptstädten des diplomatischen Korps, die Minister und höchsten Staatswürdenträger beiwohnten. Der katholische Geistliche machte in seiner Trauer­rede einige abfällige Bemerkungen über den italienifchen Staat, worauf der Gesandte Italiens fich kurz entschlossen erhob und die Kirche ostentativ verließ. In Rom treffen jetzt täglich Kardinäl? ein, auch die beiden deutschen Kardinäle Kopp und Fischer find bereit in der ewigen Stadt, um an den täglichen Beratungen deö Kardinalskollegiums teilzunehmen. Ein Telegramm derVolksztg." hält an der These fest, daß Papst Leo XIII. an Krebs gestorben sei, eS meldet: Der Kardinalkämmerer Oreglia nahm die sechs Aerzte, die Leos Leiche ein­balsamieren sollten, in Pflicht und Gehorsam und befehl ihnen tiefstes Stillschweigen über alle ihre Wahrnehmungen im Innern der Leiche. Es soll damit der Streit der Aerzte in der Oeffentlichkeit abgeschnitten werden. Leider kommt diese Maßnahme zu spät, denn Professor RoffoniS Assistenten zeigen schon seit acht Tagen die Leos Brustraum entnommenen und schön präparierten Krebsbazillen. Einer Blätter- meldung zufolge erregt eS in Rom großes Auf­sehen, daß auf Wunsch RampollaS im rechten Flügel des Vatikans, der die Verbindung mit der PeterSkirche herstellt, italienische Soldaten einquartiert worden find Die Leiche des Papstes hat vorzeitig beigesetzt werden müssen. Die Injektion mit den konservierenden Massen scheint für die Gesichtspartien nicht recht ge­lungen zu fein, außerdem übt die in Rom herrschende glühende Hitze ihr Zerstörungswerk. Genug, daS Antlitz des Papstes war bereits am zweiten Ausstellungstage im St. Petersdom dermaßen entstellt, daß die schleunige Beisetzung geboten erschien. Am gestrigen Freitag vor­mittags war der Zudrang der Gläubigen gleich- wohl noch ein so gewaltiger, daß die Sicher­heitsmaßregeln noch verstärkt werden mußten.

Sie wollte den Arm der Freundin ergreifen und mit ihr davon eilen, aber Annie wehrte sich dagegen.Laß mich, Elisabeth, ich kann nicht mit Dir gehen."

Die Freundin sah sie bestürzt an.Was willst Du damit sagen?"

Annie will nicht wieder unter unser Dach zurückkehren," erklärte Ernst traurig,heft mir, sie diesem Vorsatz abwendig zu machen."

Aber wa8 fällt Dir ein? Wohin willst Du?" fragte Elisabeth in ihrer raschen Weise.

Die Welt ist groß und nun ich nicht mehr gefesselt bin, hoste ich, meinen Platz darin zu finden."

Der ist gefunden," versetzte der Oberst mit eigentümlichem Nachdruck, und fich ganz dicht an ihr Ohr neigend fügte er hinzu,die Frau, welche sich für meinen Sohn opfern wollte, hat für immer HeimatSrecht in meinem Hause, Tochterrechte in meinem Herzen. Meienberg hat uns alles erzählt. Und nun kein Wort weiter, kommen Sie."

Mit sanfter Gewalt führte er fie hinweg, und Annie folgte ihm mit gesenktem Haupte und hochklopfendem Herzen.

Elisabeth hing sich an Ernsts Arm und ver­traute ihm, daß sie soeben dem Onkel ihre heim­liche Verlobung mit Joachim gestanden und dessen Einwilligung erhalten habe.

Und die Mutter?" fragte Ernst.

ES wird noch einigen Kampf kosten, aber wir werden siegen," erwiderte Elisabeth zuver­sichtlich.Sie ist sehr weich, der gestrige Tag mit seinen großen Erschütterungen und der

Zur Verhütung unvermeidlicher Unfälle wurde Frauen mit Kindern der Zutritt zur PeterS­kirche überhaupt nicht gestattet. Daß man im Vatikan den Ansprüchen der Sicherheit und Hygiene jetzt im weiteren Umfange Rechnung trägt, als früher ist doch durch die Auf­bahrung der Leiche auch der früher üblich« Fußkuß zur Unmöglichkeit gemacht worden kann nur mit Genugtuung begrüßt werden.

Die Antwort der deutschen Regierung.

DieKöln. Zta." veröffentlicht in ihrer Samstag - Morgen - Ausgabe einen als offiziös gekennzeichneten Artikel, in dem sie scharf gegen die letzte Parlamentsrede Chamberlains Stellung nimmt. Sie weist das englische Publikum nach­drücklichst auf die letzte deutsche Note hin, die den Sachverhalt des deutsch-englisch-kanadischen ZollstreiteS so Aar darstelle, wie es überhaupt geschehen könne. In demMangelndes Ver­ständnis" überschriebenen Artikel heißt cs dann wörtlich weiter:

Trotzdem scheint die Note ihren Eindruck auf Chamberlain verfehlt zu haben, und wir können daS nur bedauern, sind aber in der Tal außerstande, bessere Argumente als die dott niedergelegten vorzubringen. Wenn der eng­lische Minister trotzdem zu einer Aenderung seines Standpunktes bet Beurteilung des deutschen Vorgehens nickt gelangt ist, so ge­winnt eS beinahe den Anschein, als ob dies Ziel in theoretischen Auseinander- setzungen überhaupt nicht erreicht werden kann, und daß e§ verloren« Mühe ist, auf diesem Wege weiter vorzuschreiten. Wir wollen auch nicht in eine Untersuchung darüber cinireten, ob Herr Chamberlain bei seinen großen, die alte britische Handelspolitik in ihren Grundlagen umändernden Plänen sich so festgeleqt hat, daß er den deutschen Standpunkt wirklich nicht mehr verstehen kann, oder ob seine Haltung von taktischen, aus die innere Politik bezüglichen Erwägungen beeinflußt wird."

Das ist deutlich. Der Artikel weist dann noch verschiedene Bchu ptungen Chamberlains als unwahr oder irrtümlich zurück und zeiht ihn der Inkonsequenz in seiner Haltung gegen­über der deutschen Regierung. Zum Schluffe heißt eS:

Wenn bei alle dem die Rede des Ministers in der Hoffnung aus klingt, daß neue Verhandlungen wahrscheinlich zu einem be­friedigenderen Ergebnis führen werden als die ftüheren, so können wir unS diesem Wunsche nur anschließen."

Ob Joe Chamberlain nun verstanden haben wird? Jedenfalls aber wird er diesen auf gut deutsch verfaßten Artikel besser verstehen als die bisherigen höflichen Erklärungen.

heutige mit feinen Enthüllungen haben eine mächtige Einwirkung auf sie geübt, Du wirst sie recht verändert finden."

Das Wiedersehen zwischen Frau von Hildach und ihrem Sohne war erschütternd. Sie hielt ihn fest umschlungen, wollte ihn gar nicht aus ihren Armen lassen und wiederholte immer und immer wieder:Mein Ernst gefangen! Mein Ernst angeklagt!"

Und glänzend gerechtfertigt," beschwichtigte sie der Sohn, ihre Hände küssend,Mutter eS lohnt sich, so zu leiden, um solche Liebe zu er­fahren." Er wandte sich bei diesen Worten um und suchte mit den Augen Annie, die, von Elisabeths Armen umschlungen, schüchtern und zagend im Hintergründe des ZimmerS stand.

Auf einen Wink der Frau von Hildach kam fie herbei und sank ihr zu Füßen.

Verzeihung, Verzeihung, gnädige Frau," schluchzte sie.Ich habe schwer gefehlt."

Und viel schwerer gebüßt," fiel der Oberst ein;Cäcilie, Du hast mir versprochen",

Was ich halten will," unterbrach ihn seine Frau, indem sie Annie die Hand reichte.Stehen^ Sie auf, wir bedürfen alle der Vergebung," sagte sie mit einer sanften Stimme, wie Annie sie noch nie von ihr gehört.Zwischen uns fri Frieden, mehr verlangt für heute nicht von mir.

Ernst hob die Geliebte auf, dann zog er bte Hände seiner Mutter abermals an die Lippe« und küßte sie inbrünstig.

(Fortsetzung folgt.)