mit dem KreiMM für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Marburg
Mittwoch, 22. Juli 1903.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, Umversitäts-Bnchdnickerri Marburg, Markt 21. —'Telephon 55.
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38. Jahrg.
Papst Leo XIII. t»
„Dem Leiden war er, war. dem Tod vertraut, — Nun schreckt uns das, wovor uns längst ge* graut.* Was Goethe in seiner Totenklage um den großen Freund ausgesprochen, das wendet heute die ganze katholische Christenheit der Erde auf Papst Leo XIII. an. Der greise Kirchenfürst, der etwas körperliches kaum noch an sich trug, besten Dasein nur noch die großen, geist- sfyMenden Augen bekundeten, der Mann, an dem es einen irdischen Teil kaum noch zu vernichten gab, hat nun auch dem Tode den Tribut entrichtet. Mit der katholischen Christen- heit vereinigt sich die evangelische in aufrichtiger Trauer um den Hingang des greisen Pontifex maximus, der unter den Päpsten Roms den Namen des Friedfertigen erworben hat. Seit dem 3. März des JahreS 1878 ziert Johann Pecci, der als Pontifex den Namen Leo XIII. annahm, den päpstlichen Thron. Im Frühjahr dieses Jahres konnte er daS seltene Fest des 25 jährigen Jubiläums feiern. Gleich seinem Vorgänger Pius IX. bat er die Jahre Petri erreicht. Aber wie verschieden waren Leo und Pius in allen kirchlichen Fragen und in ihren Charaktereigenschaften. Pius der streitbare Held, der kühn einer Welt in Waffen entgegentrat und dem Wahlspruch huldigte: Viel Feind, viel Ehr. Leo der Sanstmüdige und Milde, der Mann der Versöhnung. Fragen wir nach den Erfolgen beider, so genügt die Feststellung: Pius hinterließ eine Welt, die zu ihrem größten Teile Widersacher des Papstes war, Leo XIII. läßt bei seinem Scheiden nur Freunde zurück, er hat sich die Sympathien aller Völker der Erde erworben. Eine ganz besondere Freude war eS dem greisen Kirchensürsten, noch vor wenigen Wochen vor seiner Erkrankung den deutschen Kaiser bei sich im Vatikan zu sehen und dessen Huldigung zu empfangen.
; Leo XIII. war ein Freund Deutschlands, wie wenige Päpste zuvor. Er hat vor etwa Jahresfrist in Anerkennung der Verdienste Kaiser Wilhelms und der deutschen Regierung das Wort gesprochen: ES giebt kein Land auf Erden, in dem die Parität gegenüber Katholiken und Protestanten so gewissenhaft gewahrt wird als das deutsche Reich. Unter dem Pontifikate Leos XIII. schwanden die Folgewirkungen deS Kulturkampfes, eine nach der andern. Fürst Bismarck besiegelte im Jahre 1885 den Freundschaftsbund mit dem Papste, indem er ihm das Schiedsgericht im Karolinenstreit übertrug. Zahlreiche Enzykliken, deren Leo XIII. mehr erlassen hat als irgend einer seiner Vorgänger, bewiesen den weitschauenden Blick und daS versöhnliche Wesen des Pontifex. Von diesen Enzykliken erwähnen wir nur die über die christliche Ehe, über die christliche Staatsverfassung und über die Arbeiter.
42 Nachdruck verboten.)
Gefesselt.
Roman von Jenny Hirsch.
Iflortsehung.)
Dreizehntes Kapitel.
Trotz deS inzwischen vorgerückten Abends wurde Warkoß sofort nach seiner Einlieferung in Gegenwart deS Kommissars Meienberg von einem Beamten der Kriminalpolizei vernommen. Er machte zuerst allerlei Ausflüchte, behauptete, überrumpelt, überfallen zu sein, nur Zugeständnisse gemacht zu haben, um sich des ihn bedrängenden Polizisten zu erwehren. Auch seine mangelhafte Kenntnis der deutschen _ Sprache führte er wieder als Ursache der entstandenen Mißverständnisse an und endlich berief er sich abermals auf seine Eigenschaft als russischer Untertan.
Der Polizeirat ließ ihn eine Weile toben, dann wies er auf das bei ihm gefundene blutbefleckte Hemd und fragte, wie er denn das Vorhandensein dieser Dinge erkläre.
Er habe sich vor einiger Zeit beim Rasieren geschnitten, mit dem Blute das Hemd befleckt und dieses in den Koffer geworfen, heute beim Packen sei es ihm erst wieder in die Hände gekommen.
Der Beamte lächelte spöttisch. Das Blut sei frisch und könne unmöglich von einem kleinen Schnitt mit dem Rafiermeffer herrühr- . Er habe ja überdies dem Polizeikommiffar bereits feine Geständniste gemacht, und man werde ihn in Potsdam auch noch an die Leiche des Ermordeten führen.
An der Forderung der weltlichen Herrschaft des Papstes hielt auch der Verstorbene gleich seinem Vorgänger fest, hat er doch auch gleich diesem, so lange ihn die Tiara schmückte, den Vatikan nicht verlaffen und sich als Gefangener betrachtet. Gelegentlich eines Besuches des deutschen Kaisers hat Papst Leo die Frage der weltlichen Macht zur Sprache gebracht und den Kaiser um seine Meinung darüber befragt. Der Monarch aber erwiderte aus tiestter Ueberzeugung: Euer Heiligkeit geistige Macht ist so groß, daß Sie der weltlichen entraten können. Deffen ungeachtet gab Leo die päpstliche Forderung nicht auf und gerade in seinen letzten Stunden hat er sie, soweit es ihm die schwindenden Kräfte gestatteten, noch eindringlich erörtert, ja sie gewiffermaßen als ein Vermächtnis auf seinen Nachfolger vererbt.
Wer von den zahlreichen Papabili Nachfolger Leos XIII. werden wird, läßt sich mit Bestimmtheit natürlich nicht Voraussagen. Sagt doch ein altes Sprichwort, daß der, welcher als Papst in daS Konklave hineingeht, es als Kardinal wieder verläßt. Unser Kaiser hatte gelegentlich seines jüngsten Rom-Besuche8 bei dem Frühstück auf der preußischen Gesandtschaft beim Vatikan den Kardinal Gotti zu seiner Rechten sitzen. Er zeichnete diesen Kirchenfürsten auch sonst in so hervorragendem Maße auS, daß kein Zweifel darüber bestehen konnte, daß er in Gotti den künftigen Papst erkenne. Alsbald aber wurden Stimmen laut, daß diese Auszeichnung für den Kardinal ein schwer zu überwindendes Hindernis werden würde, auf den heiligen Stuhl zu gelangen. Daß von den in Betracht kommenden Kardinälen wiederum ein Italiener mit der Tiara geziert werden wird, darf man indessen als feststehend erachten.
Wer immer aber auch von den Papabili Nachfolger LeoS wird, wir können im Interesse des friedlichen Verkehrs der christlichen Gemeinschaften beider Konfessionen nur wünschen, daß er dem Vorgänger gleichen möge. Was die deutsche Reichsregierung und der deutsche Kaiser für den Verstorbenen empfanden, daS wurde bei dem 25 jährigen Papstjubiläum amtlich zum schönen Ausdruck gebracht, indem gesagt wurde: „Die Verdienste Leos XIII. um die katholische Kirche sind so groß und mannigfaltig, daß sie vollkommen die außerordentliche Liebe und Verehrung rechtfertigen, welche ihm von den Mitgliedern der Kirche entgegengebracht wird. Aber auch außerhalb dieser ist Leo XIII. für sein Walten Anerkennung und Bewunderung zuteil geworden. AlS schönstes Beiwort schmückt ihn die Bezeichnung eines „Friedensfürsten". Sie hat ihren Inhalt nicht nur durch die unermüdliche Fürsorge Leos XIII. für die Hebung des arbeitenden Standes erhalten, sondern auch durch die staatsmännische Weisheit, mit welcher er wiederholt das Amt eines Schiedsrichters und Vermittlers zwischen weltlichen Mächten
Bei dieser Drohung schüttelte ein Grauen die Glieder des Ruffen.
„Ist er schon gestorben?" fragte er.
„Man hat ihn bereits tot gefunden.
„Er — er hat nicht gegen mich ausgesagt?" fragte Warkoß mit weit aufgerissenen Augen und geriet in eine wahre Beserkerwut, als ihm klar ward, daß nicht ein sterbendes Opfer ihn verraten habe, sondern daß er in die geschickt gelegte Schlinge eines erfahrenen Polizisten geraten sei. Wieder ließ ihn der Polizeirat gewähren, denn in seinem blinden Zorn sprudelte er die Tatsachen heraus, die er vorher in Abrede gestellt.
Zuletzt machte sich seine Galle noch Luft gegen den Toten, der ihn zu der Tat geradezu gezwungen habe, und gegen die Beamten des Bankhauses, welche ihm ohne Zustimmung ihres am frühen Morgen noch nicht im Comptoir anwesenden Ehest» die verlangte Summe nicht hatten auszahlen wollen und dadurch seine Abreise bis zum Abend verzögert hatten.
„hätte ich das Geld in der Tasche gehabt, so wäre ich über alle Berge gewesen und all Ihr Spionieren würde Ihnen nichts geholfen haben."
„Sie vergessen den Telegraphen," erwiderte Meienberg.
„Und scheinen nicht zu wissen, daß Rußland gemeine Verbrecher ausliefert," fügte der Polizeirat hinzu.
„Ich bin aber kein gemeiner Verbrecher!" fuhr Warkoß auf. „Es war Notwehr."
„Sie geben also endlich zu, den Marquis von Maleville erstochen zu haben?" fiel der Polizeirat schnell ein.
ausübte. Deutschland hat in Leo XIII. stets einen wohlwollenden Freund und einen Bewunderer gefunden."
Daß die Katastrophe gestern nachmittag gegen 4 Uhr ein Getreten ist, haben wir bereit» gestern mittelst Extrablatt es bekannt gegeben. Den ganzen Tag über lag gestern der Papst in einem dem Tode ähnlichen Zustand. Die vatikanischen Blätter schilderten gestern vormittag die Situation wie folgt: Der schlaf» ähnliche Zustand dauert fort, die Aerzte suchen ihm durch Einspritzung von Koffein, Alkohol und Kampher entgegenzuwirken. Die Abnahme der Kräfte schreitet unablässig fort. Der Kamerlengo Oreglia hat den Vatikan nicht mehr verlassen. Um 10 Uhr verkündeten die vatikanischen Blätter, der komatöse Zustand dauert fort, der Todeskampf steht bevor, die Katastrophe kann jeden Augenblick eintreten. Dazu ist zu bemerken, daß in diesem Falle unter Todeskampf das Verscheiden selbst zu verstehen ist. Der Papst befindet sich eben seit Sonntag in einem dem Tode ähnlichen Zustande vollständigster Bewußtlosigkeit und Regungslosigkeit. Ein leichtes Zucken des Körpers, ein kurze» Röcheln, das ist der Todeskampf, dem die Erlösung folgt, die seit Sonntag vormittag von den Aerzten in jedem Augenblick erwartet wurde. Um 4 Uhr trat denn die Katastrophe ein.
Wir lassen die seitdem bei uns eingelaufenen Depeschen hier folgen:
Nom, 20. Juli, 4.20 nachm. Papst Leo XIII. ist heute nachm. 4 Uhr verschieden. Die Bronce- tür des Vatikan» ist geschlossen.
Rom, 20. Juli, 10 Uhr abends. Dem Ableben des Papstes ging ein kurzer Todeskampf voran. 3.40 Uhr wurde der bevorstehende Tod verkündigt. Großpönitentiar Vannutelli kniete am Bette nieder und begann die Sterbegebete. Der Neffe des Papstes, sowie Rampolla und Würdenträger knieten ebenfalls nieder und weinten unaufhörlich. Der Papst war völlig bewußtlos, das Gesicht äußerst bleich, die Atmungsbewegungen hatten aufgehört, der Papst starb ruhig; um 44 Uhr verkündete Lapponi den ein getretenen Tod. Die Leiche bleibt auf dem Bette, daS Gesicht mit weißem Schleier bedeckt, bis die amtliche Todesfeststellung durch Kardinal-Kämmerer Graf Pecci und Lapponi erfolgt ist. Centra und zwei Nobelgarden halten die Totenwache.
Während des Todeskampfes des Papstes waren alle in Nom anwesenden Kardinale im Vorzimmer versammelt. Kurz bevor der Tod des Papstes eintrat, begaben sich die Kardinäle und die Würdenträger in das Sterbezimmer. Alle knieten nieder, während Vannutelli fortfuhr, Sterbegebete zu verrichten. Sobald der Tod eintrat, schloß Lapponi dem Papste die Augen und faltete die Hände über die Brust. Zehn
Warkoß zuckte die Achseln. „Ich sehe ein, daß ich schon zu viel gesagt habe und nicht mehr zurück kann," versetzte er; „ja, ich Habs getan, aber nicht um ihn zu berauben — eS war ja überhaupt nicht viel bei ihm zu holen — auch nicht au» Rachsucht, sondern nur, um mich zu verteidigen."
Der Kommissar flüsterte dem Polizeirat einige Worte zu, und dieser sagte: „Erzählen Sie den Hergang der Sache, vor allem erklären Sie aber, in welchem Verhältnis Sie zu dem Marq.lis von Maleville gestanden haben."
„Meinetwegen," erwiderte Warkoß, der klug genug war, einzusehen, daß die größte Offenheit jetzt für ihn die beste Politik sein dürste. „Schlimmer kann ich meine Sache dadurch nicht machen, sondern nur besser. Aber die Geschichte ist lang."
„Tut nicht»," erwiderte der Polizeirat lächelnd, während Meienberg sich auf einige Minuten entfernte, um ein Telegramm an den Amtsrichter Greger in Potsdam abzufertigen. Als er zurückkam, hatte Warkoß seine Erzählung bereits begonnen.
Es ging darau» hervor, daß Maleville wirklich einer vornehmen französischen Familie entstammte, von derselben aber schon längst als unwürdiges Mitglied fallen gelassen worden war. Warkoß und der Marquis waren einander wiederholt in europäischen Hauptstädten begegnet, bald als Rivalen, die einander entgegenarbeiteten, bald hatten sie gemeinschaftliche Sache gemacht, wie es gerade ihr Vorteil erheischte; waren doch beide, wie der Erzähler sich ausdrückte, daraus angewiesen von ihren „guten Einfällen* zu leben.
Minuten, nachdem der Tod eingetreten, verließ Oreglia das Sterbezimmer. Schweizergarde« erwiesen die ihm als Souverän zustehendar Ehren und geleiteten ihn in feierlichem Zug« nach den Gemächern. Der Tod erfolgte nach dem „Giornale d'Jtalia" leicht und ruhig. Di« Leiche des Papstes ruht mit um ein Elfenbeinkreuz gefalteten Händen. Das Gesicht ist elfen- beinartig und ebenfalls ruhig. Ein Detachement Nobelgarden versieht den Ehrendienst. Die Todesnachricht wurde der Regierung nicht offiziell mitaeteilt.
Gegen 6 Uhr erschienen drei Kompanie« Infanterie auf dem PeterSplatz, um den Eingang zum Vatikan zu schützen. — tteber den Zeitpunkt der Wahl des Nachfolgers find folgende Termine wahrscheinlich: die Trauer- frist dauert bis zum 30./31. Juli, bann beginnt das Konklave. Bei schnellem Verlauf kann am 2. August die Wahl eine» neuen PapsteS erfolgt fein. Der römische Korrespondent des „Temps" hält eS für möglich, daß eine Testamentsverfügung des Papstes bestehe, wodurch das Konklave vereinfacht und besonders die Kardinäle von der beständigen Anwesenheit im Vatikan befreit würden.
Nach der amtlichen Feststellung des TodeS wurde die Leiche nach altem Brauche bekleidet und in feierlichem Zuge mit dem Bett nach der Gobelinkammer, Camera begli grazzi, gebracht und feierlich aufgebahrt. Die Wohnräume des Papstes wurden in Gegenwart des VizekämmererS und eines Notars verschlossen und versiegelt. Die „Agenzia Stefan:" veröffentlicht folgende Note: Sobald der Tod des Papstes bekannt wurde, traf der Ministerpräsident Zanardelli alle Vorkehrungen zur Sicherung der moralischen und materiellen Freiheit der provisorischen Regierung der Kirche und der Wahrung der vollsten Freiheit der Beratungen des heiligen Kollegiums.
Umschau.
Das kommende Konklave.
Bezüglich der Stellung Deutschlands zu dem bevorsiehenden Konklave wird der „Nat. Ztg." von unterrichteter Stelle das folgende mitgeteilt: Im Hinblick auf die Papstwahl darf daran festgehalten werden, daß die deutsche Regierung, wie bet dem Konklave von 1878, vollständige Neutralität beobachten wird. Durchaus müßig erscheint e8 daher, wenn Namen von Kardinälen genannt werden, deren Wahl der deutschen Regierung genehm oder nicht genehm wäre, da sich die Neutralität Deutschlands auf alle in Betracht kommenden Kardinäle erstreckt. Ein russisches Blatt hatte sich aus Rom melden lassen: Die italienische Regierung fürchte seitens Frankreichs keine Unterstützung der Pläne zur Wiederherstellung der weltlichen Macht der
Ende des vergangenen Winters hatten beide in London eine unangenehme Geschichte gehabt, infolge deren sie sich schleunigst nach dem Festlande aufgemacht hatten. Warkoß war nach Belgien, Maleville an die Riviera gegangen. Sie waren jedoch in Verbindung geblieben, denn sie hatten vor, sich wieder zu einem Unternehmen zu vereinigen, von dem sie sich einen großen Gewinn versprachen. Sie wollten nach Rußland gehen, in Petersburg, Moskau und Odessa, wo Warkoß das Terrain genau kannte, sollte Maleville mit seinem alten Namen und einer schönen jungen Frau ein glänzendes Haus machen, und in diesem sollte gespielt werden. Man hoffte auf diese Weise große Summen von den reichen russischen Kavalieren zu erbeuten.
Maleville zeigte seinem Genossen triumphierend an, daß er die für ihre Pläne erforderliche schöne und liebenswürdige junge Dame entdeckt habe und sich zur größeren Sicherheit mit ihr trauen lassen wolle. 61 gelang ihm auch wirklich, die Erkorene unter falschen Vorspiegelungen mit, nach Cannes zu nehmen und dort zu einer heimlichen Trauung zu verleiten, unmittelbar darauf kam aber ber Rückschlag. Maleville ward wegen einiger alten Geschichten, die er auf dem Kerbholz hatte, von der Polizei gefaßt. EL gelang ihm zwar, den Hals wieder au8 der Schlinge zu ziehen und schnell auf freien Fuß zu gelangen, inzwischen war aber die junge Frau über feinen wahren Charakter aufgeklärt worden und entflohen.
(Fortsetzung folgt.)