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mit -em Kreisblatt für -ie Kreise Marburg uu- Kirchham.
Soimtagsvellag«! IllustrirtcS Lonntagöblatt.
Jg 194
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Marburg
Sonntag, 19. Juli 1903.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Dnlck und Verlag' Loh. Aug. Koch, Unwersitäts-Buchdruckerei Marburg, Martt 21. — Telephon 55,
38.
Zweites Blatt.
Eine peinliche Scene.
Der Himmel ist hoch und der Zar ist weit, sagt das russische Sprichwort, da» in» englische übersetzt etwa lautet: Südafrika ist weit und die Buren schlichte Leute, denen man leicht ein 3E für ein U vormachen kann, auf ein paar Mogeleien mehr oder weniger kommt es gar- nicht an, also nur frisch darauf loS. So haben denn im Auftrage des englischen Kolonialministers Chamberlain die britischen Unterhändler vor mehr denn Jahresfrist in Vereeniging den Buren goldene Berge versprochen, wenn sie in die Einstellung der Feindseligkeiten willigten und den von England heiß ersehnten Frieden schlöffen. Die Buren hätten den Kleinkrieg noch wer weiß wie lange fortsetzen können, den Engländern war aber bekanntlich die Lust vollkommen ausgegangen. Schlagt ein, Ihr BurgherS, in unsere Rechte, und Ihr sollt sagen, waS Dankbarkeit vermag. England wird Euch allen, Buren wie Kapholländern die Amnestie verleihen, Millionen über Millionen sollen rechtschaffen ausgewendet werden, um daS Land von den Kriegswunden zu heilen und seinen Wohlstand wiederherzustellen. Ihr Buren bleibt, was Ihr seid, Eurer Sprache, Eurer Sitte und Eurer Religion wird kein Engländer zu nahe treten. Das alles versichern wir Euch auf unser Ehrenwort. Wir würden es Euch zu Liebe ja ebenso gern in das offizielle Protokoll mitaufnehmen; aber unsere Reputation vor der Welt würde darunter leiden, wenn es in Zukunft hieße: Seht, unter welchen harten und demütigenden Bedingungen da« mächtige Albion den Frieden erkauft hat von dem kleinen Burenvolk. Und die Burghers glaubten diesen gleißnerischen Versprechungen, sie konnten es sich nicht denken, daß ein Fetzen Papier mehr bindende Kraft geben sollte als eines freien Mannes Wort, in ihrer Höflichkeit respektierten sie auch die Gründe, die England vorschützte, um die Aufnahme der mündlichen Versicherungen in das schriftliche Protokoll zu verhindern. Chamberlain war glücklich. Sollte nicht alles den erwarteten Gang nehmen, nun so würde er persönlich nach Südafrika gehen. Der Bur sollte erst noch geboren werden, der sich seiner imponierenden Größe nicht freiwillig untergeordnet hätte.
Aber es ging gut, über Erwarten gut. Die Buren fanden sich mit den für sie im Augenblick unabwendlichen Tatsachen ab und verhielten sich so loyal, daß selbst die englische Regierung mit ihrer Anerkennung nicht zurückhalten konnte. Die Buren taten sofort ihre Schuldigkeit, sie glaubten, England werde es auch tun, beruhigten sich aber ohne weiteres bei der Versicherung, daß so umfasiende und weitgreifcnde Maßnahmen, wie sie England in
40 Nachdruck verboten.)
_ Gefesselt.
Roman von Jenny Hirfch.
(Fortsetzung.)
»Mein Herz sagte eS mir, und gleichzeitig stieg mir die Angst auf, Ernst — Herr von Hildach könne mit dem Marquis zusammengetroffen sein, es könne Streit zwischen ihnen gegeben haben — und — es könne ein Unglück geschehen fein.”
„Und da kamen Sie auf den Gedanken, sich zu der Tat zu bekennen, um Herrn von Hildach zu retten?”
„Nicht sogleich,” erwiderte sie, die Augen senkend, denn sie fühlte unter den Blicken des Amtsrichters eine brennende Schamröte in ihr Gesicht steigen; „als ich aber hierher vorgeladen ward, da beschloß ich, es zu tun; war ich doch die eigentliche Urheberin der Tat; um meinetwillen hatte er sie begangen, was lag noch weiter an mir! Wenn er nur gerettet ward.”
„Sie konnten aber doch unmöglich annehmen, Herr von Hildach würde ein solches Opfer sich schweigend gefallen kaffen,” warf der Amtsrichter ein.
„So viel überlegte ich nicht,” erwiderte sie treuherzig wie ein Kind, „ich hatte nur den einen Gedanken, die Tat auf mich zu nehmen und ihn zu retten, und nun sind wir uns auf diesem Wege begegnet.”
„Wie so?”
„Wenn er auSgesagt hat, er habe die Tat in meiner Gegenwart begangen, um mich zu beschützen, so bekennt er sich nur dazu, um sich
Aussicht genommen, nicht von heute zu morgen zu treffen seien. Um für die Zukunft Ruhe zu schaffen, erschien Chamberlain persönlich, fraternisierte mit den Minenmagnaten und ließ die Buren in der einzigen Unterredung, die er ihnen gewährte, hart und gebieterisch an. WaS wollt Ihr, anstatt England Dank abzustatten für alle Wohltaten, die eS Euch gewährt, verlangt Eure Ungenügsamkeit von der englischen Herzensgüte Unerschwingliches. Ich habe Euch nichts weiter zu sagen.
Und wieder zogen Monate ins Land. Die Buren warteten auf die Erfüllung der ihnen gemachten Versprechungen. Sie erfuhren aus den Londoner Blaubüchern von den großartigen Millionen-Aufwendungen, die für Transvaal und die Oranjekolonie gemacht würden, aber sie selbst nahmen auch nicht die geringste Hilfeleistung Seitens Englands wahr. Die Farmen lagen zerstört, für die Beschaffung von Vieh und Ackergerät lief kein Geld ein, die durch den Krieg Verarmten sahen kein Ende ihrer Bedrängnis. Und nicht genug an diesen Unter« laffungen suchte England nun auch den Lebensnerv des Burenvolkes zu ertöten, indem es gegen alle Verabredung nachdrückliche Angriffe gegen seine Sprache und Religion richtete.
Gegen diese Behandlung bäumte sich der Stolz und das ganze innere Wesen der Buren auf. Botha machte sich zum Dolmetsch der Gefühle seiner Landsleute. Der Unerschrockene und Redegewandte entflammte mit seinem Feuergeist die in Heidelberg Versammelten. Es wurde dort eine gehamische Resolution gegen die englische Willkürherrschaft beschlossen. Die Stimmung der Versammelten aber gab Botha in seinem berühmten Briefe wieder, der eine niederschmetternde Anklage gegen England und einen Appell an das Gewissen der Kulturvölker der Erde richtet.
So lange England sich in seiner splendid. Isolation befand, achtete eS der Imponderabilien nicht. Der Erfolg, nichts weiter als der nackte, kahle Erfolg hatte Wert in seinen Augen. So etwa dachte Chamberlain und danach handelte er. Und als sich England nun doch aus seiner glänzenden Vereinsamung heraussehnte, da wurde auch den Engländern plötzlich klar, daß zur Gewinnung und Erhaltung von Freundschaften ein guter Name erforderlich sei. Und gerade in dem Augenblicke, da John Bull sich genötigt sah, Wert auf die Reputation zu legen, gerade da schneit der schlimme Botha mit seinem Briefe herein und zerstört mit dreister Hand den frommen Wahn, in der England die Welt einzulullen bemüht war. Eine peinliche, eine äußerst peinliche Szene. Sich auf den Wort- bruch festgenagelt zu sehen in dem Augenblick, wo man mit der Unverbrüchlichkeit seines Wortes Geschäfte zu machen ausgeht.
England versucht das Peinliche der Situation zunächst durch entschiedenes Leugnen aus der Welt zu schaffen. Die dem Kolonialminister
für mich zu opfern!” rief sie. „Ich wiederhole es Ihnen: ich glaubte, der Zusammenstoß fei erfolgt, nachdem ich mich entfernt hatte.”
Der Amtsrichter wußte jetzt nicht mehr, was er von der Sache denken sollte. Annie's und des Affeffors Angaben stimmten darin überein, daß diese den Neuen Garten verlassen hatte, ehe der Mord begangen war; verhielt es sich wirklich so, wie sie in ahnender Seele gefürchtet, daß er nach ihrer Entfernung erst den Zusammenstoß mit- dem Marquis gehabt, oder befand er sich hier einem vorher zwischen beiden überlegten Plan des Leugnens gegenüber?
Er machte verschiedene Versuche, Annie in Widersprüche zu verwickeln, es gelang ihm aber nicht, und es blieb ihm nichts übrig, als das Verhör zu schließen und sie wieder in ihr Gefängnis führe» zu lasten. So lange er sie als die Mitschuldige des Assessors betrachtete, konnte von ihrer Entlassung keine Rede sein.
„Wäre eS wirklich möglich, daß der Mord von einem anderen verübt worden ist?” fragte er sich, wies aber diese Annahme als gar zu abenteuerlich zurück.
Zwölftes Kapitel.
„Herr Alexis Warkoß, der kürzlich Stiefel bei Ihnen gekauft hat, beauftragt mich, ihm noch ein ganz genau gleiches Paar zu besorgen,” redete der Polizeikommiffar Meienberg die Verkäuferin im Junker'schen Geschäft in der Leipzigerstraße an, welche, sich bei dem Eintretenden höflich nach seinen Wünschen erkundigt hatte.
„Wenn Sie mir nur daS Maß geben könnten,” versetzte die Verkäuferin ein wenig verlegen.
ergebenen Organe bezeichnen die in dem Botha- schen Briefe enthaltenen Behauptungen als die schnödeste Unwahrheit, mit der die Welt je an- gelogen worden sei. Aber Botha kommt nach Europa, seine Wahrheitsliebe ist über jedem Zweifel erhaben. England muß fortan auf seine moralische Integrität halten und es wird sich daher zur Erfüllung seiner den Buren gegebenen Versprechungen gezwungen sehen.
Umschau.
Der englisch-amerikanische Zwischenfall.
Nördlich von Borneo, daS den Engländern gehört, ragen eine Anzahl Inseln aus der See empor, die zum Teil zu England, zum Teil zu Spanien und den Philippinen gerechnet werden. Der zu Spanien gezählte Teil würde also mit dem Uebergang der Philippinen in den Besitz der Vereinigten Staaten gleichfalls der Union zugefallen sein. Die Regierung in Washington behauptet demgemäß, sie habe lediglich ein ihr zustehendes Recht ausgeübt, als sie auf den betreffenden Borneo vorgelagerten Inseln das Sternenbanner der Vereinigten Staaten hißen ließ. In London herrscht dagegen unbeschreibliche Bestürzung. Man behauptet dort, Amerika habe sich keineswegs auf die Besitzergreifung der ihm rechtmäßigzustehenden Inseln beschränft, sondern sich völkerrechtswidrige Uebergriffe zu Schulden kommen lasten, indem eS auch von einigen England gehörigen Inseln Besitz ergriff. Die betreffenden Inseln seien zwar an sich ziemlich wertlos, sie seien klein und unfruchtbar, aber sie besäßen insofern eine hohe Bedeutung, als sie den Häfen Borneos vorgelagert seien und diese beherrschten. Sie seien im Kriegsfall außerordentliche wichtige strategische Punkte. Au8 diesem Grunde mußte England den Amerikanern die Besitzergreifung jener Inseln streitig machen. — Allem Anschein nach wird um dieses jüngsten Zwischenfalles willen jedoch kein großer Streit entbrennen, da es sich augenscheinlich um Verwechselungen handelt. Die nordamerikanische Union beansprucht nur diejenigen Inseln, auf die ihr wirklich ein Besitzrecht zusteht, das auch von England nicht in Frage gestellt wird. Namensverwechselungen oder sonstige Irrtümer, die Geschichte ist noch nicht ganz aufgeklärt, haben nun in England falsche Vorstellungen erweckt und die heftige Erregung hervorgerufen. Mit der Feststellung des wahren Sachverhalts wird allerseits Beruhigung eintreten.
Papst Leo XIII.
Die päpstlichen Aerzte haben nunmehr feierlich erklärt, keine Vorhersagen über die voraussichtliche Lebensdauer ihres Patienten, mehr machen zu wollen. Augenblicklich soll die unmittelbare Gefahr vollkommen geschwunden sein, da Herz und Nieren befriedigend funktionieren
„Das Maß habe ich bei mir, eS war aber eine neue Fatzon; mein Freund, der Affeffor von Hildach, der die Stiefeln bei Herrn Warkoß gesehen, hat eben solche gekauft, und Sie haben sie ihm nach Potsdam geschickt.”
Jetzt hellte sich daS Gesicht deS jungen Mädchens auf. „O, nun weiß ich; eS waren Muster, die erst kürzlich aus Wien eingetroffen sind; ein Paar schickten wir ins Hotel du Nord für Herrn Warkoß ans Warschau, daS andere nach Potsdam an Herrn von Hildach.”
„Darf ich Sie nun ebenfalls um ein solches Paar bitten?”
„Ich bedauere, wir haben augenblicklich keines mehr auf Lager, aber wenn Sie sich vielleicht morgen wieder herbemühen möchten —,” erwiderte die Verkäuferin mit vielen Entschuldigungen. Der Herr versicherte jedoch mit der größten Liebenswürdigkeit, das mache durchaus nichts, er werde am nächsten Tage wieder »achftagen, und verließ gemächlichen Schrittes das Geschäft.
Eine halbe Stunde später klopfte eS an die Tür eine» im zweiten Stock des Hotel du Nord Gelegenen Zimmers. Der darin mit Packen beschäftigte Herr sah unwillig von der Arbeit auf, öffnete aber nicht.
Das Pochen wiederholte sich, begleitet von der Stimme des Zimmerkellners: „Gnädiger Herr, ein Telegramm!”
Der Herr warf den Deckel des mitten im Zimmer stehenden Koffers zu, schob den Riegel der Tür zurück und öffnete dieselbe nur soweit, als erforderlich war, um das Telegramm in Empfang zu nehmen, während er mit der den
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und auch daS Allgemeinbefinden sich etwas gehoben hat. Der Papst erhält auf feinen Wunsch wieder einige feste Nahrung. In der Der-' schlimmerung des Befindens ist dem „Giornale d'Jtalia” zufolge bereit« seit gestern ein merkbarer Stillstand eingetreten. Das Blatt weist darauf hin, daß die Brustfellentzündung bei Altern Leuten öfter langsam verläuft und bemerkt, daß jedenfalls die Gefahr durch die augenblickliche Lage nicht verringert werde. — Da« Bulletin von gestern abend um 7 Uhr lautet: Der Tag verlief ziemlich ruhig. Der hohe Kranke ruhte mit Unterbrechungen. Die allgemeine Depresfion ließ etwas nach. Pul» 88, Atmung etwas tiefer 32, Temperatur 36,6. Mazzoni. Lapponi. — Unmittelbar, nachdem Mazzoni den Papst verlaffen hatte, empfing dieser Rampolla.
Deutsch-koloniale Baumwoll- Unternehmungen.
Wie daS Kolonialwirtschaftliche Komitee in Berlin bekannt gibt, haben die Baumwollkultur- versuche in Deutsch-Ostafrika günstige Ergebnisse gehabt. Im Küstengebiet von Kamerun ist Baumwolle auSEcuadorsaat probeweise angebaut und das Produkt den besten nordamerikanischen Sorten gleichbewertet worden. Die Ausbreitung der Bauwollkultur in Togo hat gute Fortschritte gemacht. In dieser Kolonie sind für Baumwollbau geeignete Gebiete in Größe der Baumwollanbaufläche Aegyptens vorhanden, die klimatischen und Bodenverhältnisse sind für den Baumwollbau günstig, die verhältnismäßig dichte Bevölkerung hat die Kultur willig aufgenommen, die Togobaumwolle ist in der Güte mindestens der Marke amerikanisch „Middling” gleich und hinsichtlich ihrer Ausgiebigkeit ber- besserungsfähig. Aus dem Norden Deutsch-Südwestafrikas stammende Baumwollproben sind der feinenSeaJsland-Banmwolle gleichgestelltworden. Die bedeutendsten Spinnereien und Webereien Nord- und Süddeutschlands haben die Qualität der aus den verschiedenen Samen gezogenen Baumwolle einer gründlichen Prüfung unter« zogen, die nach der „Tägl. Rdsch.” u. a. dahin führte, daß die Togo-Baumwolle eine höhere Wertstnfe einnimmt, als die Taxe der Bremer Baumwollbörse urspünglich feststellte.
Deutsches Reich
Berlin, 18 Juli.
— Der Kaiser stattete gestern in Molde einen Besuch an Bord des Vergnügungsdampsers „Auguste Viktoria” von der Hamburg-Ämerika-Linie ab, dessen Passagiere mittags die „Hohenzollern” besuchten. Abends spielt die Kapelle der .Hohenzollern" vom Balkon des Grandhotels.
— Die Generalshnode der preußisch!"- Bundes» kirche wird zu Anfang Oktober nach Berlin unberufen.
— Der Katholikentag wird in diesem Jahre rmn 23. bis 27. August in Köln abgehalten werden. Die Einladungen sind jetzt erfolgt, das Programm im
Deutschruffen eigenen scharfen Betonung der Worte fragte: „Woher kommt eS?”
„AuS Potsdam,” antwortete eine andere Stimme, während die Tür von außen dem Widerstrebenden anS der Hand gerissen ward. Ziemlich fassungslos befand er sich einem fremden Herrn gegenüber.
„Was bedeutet daS? Wer sind Sie, mein Herr? DaS sieht ja einem Ueberfall ähnlich,” rief er, ins Zimmer zurückweichend.
Der andere folgte ihm und sagte sehr höflich, während er aber feine Augen suchend in der Runde gehen ließ: „Sie verzeihen, der Kellner hat mich mißverstanden; ich habe kein Telegramm, sondern bin der Ueberbringer einet mündlichen Botschaft.”
„Sie irren sich; ich wüßte niemand, der mtt eine Botschaft senden könnte,” war die etwa» hochfahrende Entgegnung. „Verzeihen Sie übrigens, mein Herr, Sie sehen, ich bin beschäftigt.”
Damit wandte er dem anderen den Rücken.
„Ich habe doch die Ehre, mit Herrn Warkoß zu sprechen?” „Ganz recht, aber —”
„Mich sendet der Marquis von Maleville.”
Das Paket Tücher, welches Warkoß ergriffen hatte, um damit anzudeuten, er sei mit Packen beschäftigt, entfiel seiner Hand, daS frische Gesicht deS großen, kräftig gebauten Manne» entfärbte sich; die Bewegung ging jedoch f» schnell vorüber, daß nur ein sehr aufmerksame» Beobachter sie wahrzunehmen vermochte. Ruhig versetzte er: .
„Das ist ein zweiter Irrtum, ich temw keinen Marquis von Maleville.” (Forts, s.)