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35 (Nachdruck verboten.)

Gefesselt.

Roman von Jenny Hirsch.

«Fortsetzung.»

»Je nun, dann folgte ich der jungen Dame, um mich zu überzeugen, das; sie auch wohl­behalten in die Villa zurückgelanqte."

Und das haben Sie gesehen?"

Allerdings, und deshalb kann ich bezeugen, daß sie den Marquis nicht ermordet hat."

Wer ist aber dann der Mörder des Mar­quis?" fragte der Amtsrichter, Ernst scharf fixierend.

Das weiß ich nicht," erwiderte dieser, aber es kam unsicher heraus; er ward unter den forschenden Blicken des Verhörenden recht ver­legen.

Wo sind Sie selbst geblieben?"

»Ich ließ Fräulein Wilson einen Vorsprung, damit sie mich nicht bemerken sollte, und kehrte bann auch in die Villa zurück; erst am anderen Morgen beim Frühstück sah ich sie wieder, denn sie hatte sich am Abend unwohl melden lasten und war auf ihrem Zimmer geblieben. Ich hatte keine Gelegenheit, mich zu erkundigen, wie die Unterredung abgelaufen sei."

Ernst schwieg; er glaubte alles, was not­wendig sei, gesagt zu haben, und war einiger­maßen verwundert, als der Amtsrichter weiter fragte:

Sie waren zugegen, als die Meldung von der Ermordung des Marquis in Ihr Eltern­haus gelangte?"

.Ja."

mit dem Kreis-latt für die Kreise Marburg und Kirchhain

SorrirLagsvettager Jllrrftrirtes Somrtagsvlatt.

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Vierteljährlicher Bex-^-r-reis: bet der Expedition 2 Mk, bet allen Postämtern 2,25 Mk. <crcl. Bestellgeld).

JnserttonZgebühr: die gespaltene Zeile oder veren Raum 10 Pfg.

Reelamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Dienstag, 14. Juli 1903.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlage Joh. Aug. Koch, Umversitäts-Buchdmckera

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg,

DieVorrede" zur englisch-russischen Annäherung.

Man muß es den Franzosen lasten, daß sie sich trotz der Menge von schlechten Erfahrungen, die sie auf politischem Gebiete im Laufe der Jahre gemacht haben, ein hohes Maß von Op­timismus und herzerfrischender Naivetät er­halten haben. Sie sehen den Himmel stets voller Geigen und wissen allen Erscheinungen auf der politischen Bühne eine ihrem Geschmack entsprechende Deutung zu geben. Sie waren auch über den Zweck und das Ergebnis der Reise ihres Präsidenten Loubet nach London keinen Augenblick im Unklaren. Und als Emil Loubet nun gar noch selbst die Bedeutsamkeit seiner Reise hervorhob, als er mit Nachdruck betonte, daß die Gegenwart des Ministers des Auswärtigen Delcastö all den feierlichen Er­eignissen erst die rechte Bedeutung verleihe, da wußte man in Paris genug, um zu den kühnsten Schlüssen vorzudringen. Man hat in Zukunfts- träumcn geschwelgt, man hat über die Köpfe der Beteiligten freiweg Gegensätze beseitigt und Bündnisse abgeschlossen, kurz Frankreich hat wieder einmal eine Zeit verlebt, in der es sich groß und stark genug vorkam, um die Reichs- lande zum mindesten, möglichst aber noch einige anderer Territorien mehr, in die Tasche zu stecken. Fragt man, worauf sich dieser Opti­mismus gründet, dann wartet man vergebens auf Antwort. Ja, wenn Frankreich noch daS alte Frankreich wäre, dann könnte und würde es ja alles aufbieten, um eine Macht wie Eng­land zum Bundesgenossen zu gewinnen. Frank­reich ist in Angelegenheiten der äußeren Politik eben doch tatsächlich gar kein selbständiges Land mehr. Tasbefreundete und verbündete" Frankreich hat noch andere Aufgaben zu er­füllen, als lediglich seinem Interesse zu dienen: eS hat, und zwar in erster Linie, die Ziele Rußlands zu fördern. Frankreich darf garnicht daran denken, ein Bündnis oder auch nur eine besonders freundschaftliche Annäherung mit England herbeizuführen, wenn eS sein all­mächtiger Freund nicht will. Der französische Minister des Auswärtigen, Delcasse, hat es stets für seine Pflicht und Schuldigkeit gehalten, von jeder Unterredung, die er mit dem eng­lischen Minister dcS Auswärtigen, Lord Lands- downe, hatte,. sofort dem russischen Botschafter in London Mitteilung zu machen und Frank­reich hat ohne die Zustimmung Rußlands auch nicht einen einzigen Beschluß gefaßt, auch nicht eine einzige Abmachung getroffen.

Frankreich befindet sich so vollständig im Schlepptau Rußlands, daß man es in Paris für ganz selbstverständlich hält, die französisch- englische Annäherung sei nur die Vorrede einer politischen Annäherung zwischen Rußland und England. In ihrer Begeisterung haben die Franzosen jedoch nicht bedacht, daß Rußland

möglicherweise eine Annäherung an England ab­lehnt, und daß es dann ganz folgerichtig auch mit der französisch-englischen Annäherung Essig ist. Es ist ganz ausgeschlossen, daß Ruß­land in absehbarer Zeit England die Hand zum Freundschaftsbunde reichen werde. England ist der geborene Widersacher Rußlands in dessen ostasiatischer Politik. Da Enaland, als erste Seemacht, auch im fernen Osten die gleichen Ansprüche erhebt, die Rußland dort geltend macht, so ist es nur natürlich, daß sich die beiden Rivalen wie Hund und Katze gegenüber­stehen. Weshalb hat denn England sein Bünd­nis mit Japan geschloffen, weshalb liebäugelt es mit den Vereinigten Staaten von Nord­amerika? Doch nur zu dem Zwecke, um sich ein Gegengewicht gegen den russischen Ein­fluß im fernen Osten zu schaffen. Und Ruß­land hat seine kostspieligen Eisenbahnbauten und seine gewaltigen Rüstungen doch auch nicht etwa Chinas wegen vorgenommen, mit dem eS ohne Aufbietung eines so großen Kraftaufwandes fertig werden würde, sondern ganz speziell Eng­lands wegen. Man muß Franzose sein, um auch nur einen Augenblick glauben zu können, daß sich diese stark befestigten Gegensätze mit einem Federstrich tilgen ließen.

Ein Bündnis, oder auch eine besonders freundschaftliche Annäherung zwischen Rußland und England ist in absehbarer Zeit unmöglich. So lange Frankreich Rußlands Alliierter bleibt, kann daher auch von einer französisch-englischen Annäherung nur insoweit die Rede sein, als spezifisch englisch-französische Streitfragen, die indessen in das Gebiet der großen auswärtigen Politik mit keiner Faser hineinfchieben, durch gegenseitige Nachgiebigkeit zur Erledigung ge­langen. Sind die paar schwebenden Grenz­streitfragen geschlichtet, um solche handelt es sich im wesentlichen nur, dann hat sich auch die letzte Folgewirkung dc§ englisch-französischen Besuchsaustausches, den Blicken der erstaunten Welt gezeigt. Weiteres ist dann nicht mehr zu erwarten.

Die englisch-französische Annäherung ist also von, denkbar geringstem praktischen Wert und es ist vollkommen ausgeschlossen, in ihr eine Vorrede" zu einer englisch-russischen An­näherung zu erblicken. Anders würden sich die Dinge gestalten, wenn Frankreich die Allianz mit Rußland aufgäbe und sich England rück­haltlos in die Arme würfe. Es würde gut aus­genommen werden, das könnte man mit Sicher­heit annehmen. An einem solchen Wechsel ist jedoch aus handgreiflichen Gründen nicht zu denken. England ist eben eine See-, aber keine Landmacht. Für die Verwirklichung der franz­ösischen Revancheideen könnte England also gar- nicht in Frage kommen. Und was bedeutet den Franzosen ein Bündnis, das dieser ihrer unver- sieglichen Hoffnung keine Nahrung bietet. Ruß­land hat zwar auch wichtigeres zu tun, als sich in absehbarer Zeit um eine Verwirklichung der

Wie kommt es, daß Sie den Herrn Obersten nicht zur Rekognoscierung der Leiche begleiteten?"

Es hatte mich niemand dazu ausgesordert, und eS ist dieS kein Geschäft, zu welchem man sich drängt."

Sie scheinen aber auch nicht in der Villa geblieben zu sein, wo Ihre Anwesenheit den sehr erregten Damen doch ein großer Trost gewesen sein würde."

Ich hatte gerade an diesem Vormittag wichtige AmtSgefchäste, und im übrigen handelt es sich hierbei boi) oar nicht um das, waS ich getan oder gelassen habe, sondern"

Sie irren, Herr von Hildach, es handelt sich in sehr hohem Grade um das, was Sie getan haben," unterbrach ihn der Amtsrichter, immer noch höflich, aber doch in merklich kälterem Eeschäftstone.

Herr Amtsrichter, was soll das heißen?" rief Ernst aufspringend.

Daß mich bedünken will, Sie haben mir da teils Wahrheit, teils aber auch Dichtung erzählt," erwiderte der Richter gelassen.

Herr Amtsrichter, ich verstehe Sie nicht!"

Oser besser, Sie wollen mich nicht ver­stehen. Sehr wundern muß ich mich, daß Sie, als Jurist, nicht selbst eingesehen haben, daß ich mich bei einer so widerspruchsvollen, un­glaubhaften Geschichte, wie Sie mir erzählt, nicht beruhigen kann." I

»Die Wahrheit ist zuweilen unglaublich," sagte Ernst.

Deshalb ist aber das Unglaubhafteste nicht immer wahr."

Was denken Sie? Habe ich Sie noch nicht

Wiedervergeltungsgedanken Frankreichs zu kümmern. Aber wenn es will, dann könnte es doch diesem Gedanken eine sehr wirk­same Unterstützung angedeihen lassen. Mit Rußlands Hilfe könnte Deutschland zu einem Kriege gegen zwei Fronten gedrängt werden. Diese Möglichkeit genügt, Frankreich an dem Russenbündnis festhalten zu lassen.

Umschau.

König Eduard und Präsident Roosevelt.

England legt schon seit langen Jahren den größten Wert auf freundschaftliche Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Es hat sich aber bisher weniger bemüht, dieser Wertschätzung nach außen hin Ausdruck zu geben, da kein Anlaß für eine Trübung des bestehenden guten Verhältnisses vorlag. DaS hat sich mit dem Augenblick geändert, in dem der englische Kolonialminister Chamberlain mit seinem Schutzzoll-Programm an die Oeffentlich- keit trat. Nachdem nun auch vor wenigen Wochen das Parlament des Kaplandes Vorzugs­behandlung für England im Sinne Chamberlains beschloß, ist die Lage kritisch geworden. Wa8 sind den Amerikanern alle Gründe der Bluts- und Sprachengemeinschast! Im Lande de8 Dollars gilt lediglich das Geschäft. Verdient die Union an England oder dessen Kolonien, so ist die Freundschaft befestigt, wird den Amerikanern ein wertvoller Absatzmarkt entzogen, dann lösen sie ohne viel Worte das herrschende Verhältnis. Geht Südattika den Amerikanern verloren, dann Adien englische Freundschaft. Von diesem Gesichtspunkt aus gelangt man erst zu einer richtigen Würdigung der Amerika gespendeten glühenden FreundschaftSbctcuerungen des sonst so kühlen Albion. AlS ein Glied in der Kette dieser Beteuerungen verdient auch folgendes Telegramm Königs Eduard von England an den Präsidenten Roosevelt eine besondere Be­achtung:Ich habe das große Vergnügen, Admiral Cotton und die Offiziere seines Ge­schwaders (desselben, das in Kiel gewesen war) zu empfangen und habe soeben Ihre Gesundheit ausgebracht. Mit tiefen Gefühlen herzlicher Freundschaft. Eduard." Daß die IankeeS in diesem überaus freundlichen Telegramm einen Ersah für den gefährdeten südafrikanischen Markt erblicken werden, ist natürlich ausgeschlossen.

Leo XIII.

Im Vatikan traf auch ein Telegramm deS Kaisers von Rußland ein, das um so größere Genugtuung hervorrief, als es direkt, ohne Ver­mittlung ber. russischen Botschaft beim Quirinal in der Kurie einging. Die beiden Kardinäle Oreglia und Rampolla sind infolge der acht­tägigen Aufregung und Unruhe schwer erkrankt. Rampolla ist seines Postens als Staatssekretär

überzeugt, daß die junge Dame den Mord nicht begangen hat?" rief der Assessor.

Ich habe ihr die Tat noch keinen Augen­blick zugetraut; möchte Sie aber nun fragen: wissen Sie nicht, wie sie dazu kommt, sich des Mordes anzuklagen, noch ehe man sie nur dar­nach gefragt hat?"

Das weiß ich nicht; sie scheint sich in einem beinahe unzurechnungsfähigen Zustande befunden zu haben."

Den Eindruck machte sie keineswegs. Wenn jemand sich eines so schweren Verbrechens zeiht, so muß er doch vollwichtige Gründe dafür haben."

Ich kenne dieselben nicht," antwortete Ernst, suchte dabei aber das Gesicht so zu wenden, daß er den Blicken des Amtsrichters auswich.

So will ich sie Ihnen nennen," versetzte dieser, jedes Wort scharf betonend." In ihrer grenzenlosen Unkenntnis der Gesetze glaubte sie, es sei genug, wenn sie sich selbst als Mörderin erklärte, um sofort die ganze Untersuchung zu beenden, ja, sie war erstaunt und entrüstet, daß man sie nicht sofort verurteilte."

Das arme, arme Kind!" stieß Ernst un­willkürlich heraus.

Der Amtsrichter lächelte leise, schenkte diesem Zwischenruf jedoch anscheinend keine Beachtung, sondern fuhr fort:Sie tat das, weil sie den wirklichen Täter kennt und seine Schuld auf sich nehmen wollte, und dieser Täter" er hielt eine Minute inne, um das Gewiss Worte zu verstärkendieser Täter sind Sie!"

Ernst machte eine Bewegung, als wolle er sich auf den Amtsrichter stürzen. .Herr, wie können Sie wagen"

bereits enthoben worden, er zeichnete fein Tele­gramm an den Nuntius in München nur noch Kardinal" Rampolla, nicht mehr Kardinal­staatssekretär. Seine Enthebung ist das Werk Oreglias, der bereits vom Vatikan Besitz er­griffen hat, und als stellvertretender Papst die Geschäfte bis zur vollzogenen Neuwahl leitet. Nach der vorstehenden Krankmeldung fragt er sich allerdings, ob er sich den Anstrengungen dieser Aufgabe wird unterziehen können. Am Sonnabend vergangener Woche sahen sich die Aerzte zu dem Eingeständnis genötigt, daß die Wissenschaft kein weiteres Mittel besitze, um die Leiden des Papstes zu erleichtern. Die außerordentlich zähe Natur des Papstes ver­längert den TodeSkampf des heiligen Vaters in ganz ungewöhnlicher und für den Papst äußerst schmerzvoller Weise. Daß eS für ihn bei seinem Alter keine Rettung mehr gibt, ist niemand zweifelhaft, und diese Ansicht herrscht nach privaten Mitteilungen auch im Vatikan un­zweifelhaft bei allen.

, Die offiziellen Berichte vom Sonntag ver­zeichneten eine leichte Besserung, die aber über den Ernst der Gefahr ebenso wenig hinweg- täuschen kann, wir die angebliche Aeußerung Dr. Mazzonis, eine unmittelbare Gefahr be­stehe nicht. In der Nacht schlief Papst Leo einige Stunden. Der Puls war nach dem letzten Bulletin weniger klein und etwas kräftiger, die Harnabsonderung gering, die Temperatur 36,4. Es fehlt aber Rossonis Unterschrift. Wie nachträglich bekannt wird, hatte Papst Leo vor acht Tagen eine als Seherin bekannte Karmeliternonne aus dem Kloster der fünf Wundmale in Rom zu sich beschieden, um aus ihrem Munde zu hören, ob er sterben werde oder nicht. Elisabetta, so heißt die Nonne, soll seinerzeit auch den Tod des französischen Prä­sidenten Faure wie den des Königs Humbert prohezeit haben. Die Nonne sagte nun nach einem Bericht desB. T." dem heiligen Vater, er werde während der Novena der Madonng del Carmine sterben. Die Gläubigen seien der Ansicht, daß daS Ende des Papstes spätestens am 16. Juli (dem Ausgang der Novena) ein« treten werde. Besser wäre es gewesen, dem Sterbenskranken die Ruhe nicht zu rauben, wenn die Mitteilung überhaupt au- Wahrheit beruht. Nun sollte auch noch Kar).i Ram­polla erkrankt sein, angeblich an Fieber infolge der großen Erschöpfung und Erregung. Massaggero bestreitet dies indessen. Die Bor> bereitungen für den Zusammentritt des Konklave wurden in aller Stille getroffen. Mit den er­forderlichen baulichen Veränderungen wurde Rr Architekt der apostolischen Paläste Schneide, ein Deutscher, betraut. Im Neap'ler Ee- meinderat riefen die Sozialisten einen Skandal hervor, als über die Absendung eine - Tele­gramms nach Rom beraten wurde. Ta Tät­lichkeiten drohten, mußte die Sitz:ni aus­gehoben werden.

Sie vergessen, wo Sie sich befinde: ," testen brach ihn der Amtsrichter ruhig unv fuhr fort; Ich kann mir jetzt ganz genau vorstellen,, Wie die Sache sich zugetragen haben wird. Si.- find mit oder ohne Wissen der jungen Dame- darauf kommt es nicht an zu ihrem Schutze mit zu der Unterredung gegangen, der Marquis hat sie bedroht und hat vielleicht selbst den Dolch auf sie gezückt, der seinem Leben ein Ende gemacht hat. Sie haben sich dann aus ihn gestürzt, ihm die Waffe entrissen und ihn, da Sie ihm an Kraft weit überlegen waren, überwältigt und niedergestochen."

Ernst hatte diese Auseinandersehung mit vorgebeugtem Leib und rollenden Augen mit angehört.So hätte eS sein können, bei Gott, so würde eS geworden sein, wenn er sich an Annie vergriffen hätte!" rief er.

Der Amtsrichter nickte befriedigt vor sich hin, was er lange schon gemutmaßt, ward ihm durch diese Aeußerung zur Gewißheit; zwischen dem Assessor und-der Engländerin bestand ein Liebesverhältnis.

So ist es gewesen," sagte et;Sie haben keinen Mord, kaum einen Totschlag begangen, sondern sich im Zustande der Notwehr, der Ver­teidigung befunden; warum leugnen Sie da? nur so hartnäckig?"

Weil es sich nicht so verb^ keinen Kamhs 'Dem Marquis' gehabt."

Sie wollen mich also glauben machen, e8 sei, nachdem Sie den Neuen Garten verlassen, ein anderer dahin gekommen und habe den Marquis niedergestochen?"

(Fortsetzung folgt.