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Vierteljährlicher Bezugspreise bet der Expedition 2 Mk., bet allen Postämtem 2,25 Mk. <e$cL Bestellgeld).

Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder Deren Raum 10 Pfg.

Reelamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Dienstag. 7. Juli 1903.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, Umversitäts-Buchdruckerei Marburg, Markt 2L Telephon 55.

38. Jahrg.

Ist ein Balkankrieg in Sicht?

Im Laufe der verflossenen Woche hat Bul­garien die Welt mit Alarmnachrichten von einem Türkenkriege überschwemmt. Die Regierungen aller Großmächte Europas sind von Sofia aus beschworen worden, der kriegs­lüsternen Pforte in den Arm zu fallen, die nichts mehr und nichts weniger beabsichtige, als da« ihrer Macht vor 25 Jahren entrissene Bulgarien wieder unter ihre Botmäßigkeit zu bringen. Die Türkei werfe unter dem Vor­wande, den letzten Rest der mazedonischen und albanefischen Ausstände zu dämpfen, ihre besten Regimenter an die Grenze. Die Türkei kaufe alle Pferde und Maulesel auf, deren sie nur habhaft werden könne, so daß Bulgarien ein Ausfuhrverbot dieser für den Krieg erforder­lichen Tiere habe erlassen müssen. Es könne kein Zweifel sein, daß alle Rüstungen der Pforte einem Kriege gegen Bulgarien gelten, der den ganzen Balkan in Flammen setzen werde.

Die Mächte haben diesen Notschrei gelassen mitangehört und ihn prüfend gegen die Ver­sicherungen der Pforte abgewogen, daß ihr nichts ferner läge als einen Krieg gegen Bul­garien vom Zaune zu brechen. Es sei ganz richtig, daß mehrere türkische Regimenter an die bulgarische Grenze verlegt worden seien. Bulgarien täusche sich jedoch vollkommen, wenn es darin gegen sich gerichtete kriegerische Maß­nahmen der Pforte erblicke. Die Pforte habe durch ihr Verhalten während der verflossenen mazedonischen Wirren bewiesen, wie viel ihr an der Erhaltung des Friedens gelegen sei. Auf Grund ihrer Taten habe sie ein Recht, Glauben für ihre Worte zu beanspruchen.

Die Bulgaren haben mit den Türken trübe Erfahrungen gemacht, das kann nicht geleugnet werden. Die bulgarischen Aufstände in der Mitte der siebenziger Jahre des vorigen Jahr­hunderts wurden von den türkischen Truppen mit einer Grausamkeit unterdrückt, die die Empörung ganz Europas hervorrief. Wurden doch im Monat Mai des Jahres 1876 allein in den Provinzen Philippopel und Tirnowa mehr als 12 000 Menschen, Männer und Frauen, Kinder und Greise, in unmenschlichster Weise hingemordet. Und die Ermordeten waren zum größten Teil wehrlose Leute; verbietet doch das Gesetz jedem Christen in der Türkei, Waffen zu tragen. Das Verlangen der Groß­mächte, Bulgarien die Unabhängigkeit zu geben, fand den heftigsten Widerstand der Pforte, und erst der russisch-türkische Krieg brachte im Frieden von Stefano Bulgarien die Unabhängig­keit von der Türkei, unterwarf eS gleichzeitig allerdings dem russischen Machtgebot.

Die Bulgaren haben also nicht so ganz Un­recht, wenn sie den Türken schlimme Dinge zu-

29 ' (Nachdruck verboten)

Gefesselt.

Roman von Jenny Hirsch.

(Fortsetzung.)

Der Marquis war ein alter Bekannter von Ihnen?"

Das nicht," antwortete Herr von Hildach in einiger Verlegenheit und schilderte dann, wie er den Verstorbenen kennen gelernt. Er mochte dabei zu seinem Erstaunen selbst inne werden, wie wenig er im Grunde vom Leben und der Vergangenheit des Mannes erfahren, mit dem er in den letzten Wochen so vertraut verkehrt und dem er ein recht hübsches Sümmchen im Spiel geopfert hatte.

Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, so habe ich die Vermutung gehegt, daß den Herrn Marquis hier in Potsdam ein zärt­liches Verhältnis beschäftige," sagte der Hotel­besitzer,einzelne Andeutungen, die er fallen ließ, bringen mich auf den Gedanken."

O nicht doch," widersprach der Oberst,er gesuchte in Potsdam nur mein HauS."

Der Kommissar nahm ihn beiseite und fragte: Könnte er nicht in ihrem Hause eine Bekannt­schaft angeknüpft haben?" Dann berichtete er ihm von der Aussage, die Fritz Mahlow ge­macht hatte.

Herr von Hildach schüttelte dm Kopf.Un­möglich.^ Der Bursche will eine Dame gesehen aben, in meinem Hause befinden fich aber außer meiner Gemahlin nur noch meine Nichte, ^rüulein Elisabeth von Hildach, die," schaltete vertraulich lächelnd ein. Jb aut wie verlobt

trauen. Aber Fürst Ferdinand sollte fich doch einmal an die eigene Nase fassen und die Ver­hältnisse der neueren Zeit einer objektiven Wür­digung unterziehen. Er würde dann zugeben müssen, daß sich daS Renomms der Pforte in demselben Maße gehoben hat, wie das Bul­gariens gesunken ist. Bulgarien hat in der Erwartung russischer Hilfe gegen die Türkei ge­hetzt und geputscht, Bulgarien war die Veran­lassung des mazedonischen Aufstandes, Bulgaren waren die Dhnamitarden von Saloniki. Bul­garien hat nichts unterlassen, um den Zorn der Türkei zu reizen, diese zu Brutalitäten gegen die Christen aufzustachelu, um dann im Namen des Christentums die moslemitischen Menschen­schlächter der Bestrafung Europas zu überliefern. Bulgarien hatte gehofft, auch diesmal mit dem­selben Glücke zu operieren wie vor 25 Jahren. Die Pforte war aber durch die Erfahrungen gewitzigt. Sie hatte genugsam kennen gelernt, daß ihre Siege nie zu Triumphen werden. Wie ihrer Unterwerfung des bulgarischenAusstandes die Unabhängigkeitserklärung des Fürstentums folgte, wie den Siegen über die Griechen das Schicksal Kretas folgte, auf dem ein griechischer Prinz regiert, so wären Grausamkeiten gegen die Auf­ständischen in Mazedonien und nun gar erst ein Krieg gegen Bulgarien ganz sicher Anlaß zum Eingreifen der Großmächte geworden. Die Pforte weiß, daß sie ihre Position in Europa nur durch ein korrektes und unanfechtbares Ver­halten behaupten kann. Dieser Erkenntnis ge­mäß hat sie gehandelt.

Es ist kein Zufall, daß sich die Pforte durch ihre Friedfertigkeit und durch ihre Besonnenheit bei ihrem Vorgehen gegen die Aufständischen bei Rußland in höchste Gunst setzte. Was gilt den Russen der kleine europäische Orient gegen den unendlichen Osten! Letzterem sind alle seine Pläne und Gedanken zugewenhet, für Europa hegt Rußland nur den einen Wunsch, es möchte ihm der Friede erhalten werden.

In Europa muß Frieden herrschen, wenn die russische Saat im fernen Osten zur Frucht reifen soll. Friedfertigkeit ist daher für die Pforte eine Existenzbedingung, und zwar nicht nur eine unter vielen, sondern die allererste und die allerwichtigste. Der Islam hat in Europa seine Rolle ausgespielt, wenn er fich beikommen lassen sollte, gegen den Willen Rußlands auf dem Balkan die Kriegsflammen zu entfachen. Die Türkei ist stark genug, um ihr Gebiet auf den Balkan wieder bis an die alten Grenzen hin auSzudehnen. Sie muß aber jeden solchen Gedanken im Keime ersticken, um nicht von Rußlands Zorn hinweggefegt zu werden. Das weiß man am goldnen Horn sowohl wie in Petersburg und grade werden die bulgarischen Allarmnachrichten nirgends Glauben finden und sie verdienen ihn auch tatsächlich nicht. ______________

mit meinem Sohne ist, und deren Freundin, Fräulein Wilson, für die"

Um Vergebung, Herr Oberst, wer ist dieses Fräulein Wilson?" unterbrach ihn der Kommissar.

Eine Pensionsfreundin meiner Nichte, die auf einige Wochen bei uns zum Besuche ist," antwortete der Oberst etwas hochfahrend, denn eS verdroß ihn, daß man es überhaupt für an­gemessen halten konnte, fich nach einem Gaste seines Hauses, nach einer jungen Dame, die unter seinem Schutze stand, in solcher Weise zu erkundigen.

Der Polizeikommiffar ließ für den Augen­blick die Sache fallen, nahm fich aber vor, sie im Auge zu behalten.

Inzwischen hatte man die Kleider des Er­mordeten durchsucht und seine Taschen ihres Inhalts entleert. Man fand ein Portemonnaie mit einer nur mäßigen Summe in Gold und außer einigen unbedeutenden und bedeutungs­losen Kleinigkeiten ein Taschenbuch von rotem Juchtenleder mit den Initialen H M. und der Krone in Gold darauf gepreßt. Es lagen keine Wertpapiere darin, dagegen einige Pässe auf verschiedene Namen lautend und ein mehrmals zusammengelegtes recht starkes Blatt. Der Kommissar entfaltete eS, überflog eS und stieß einen Ruf der lleberraschung aus.

Wie nannten Sie die junge Dame, welche die Freundin und der Gast Ihrer Fräulein Nichte ist?" fragt derselbe den Oberst.

Fräulein Wilson," erwiderte dieser unmutig.

Fräulein Annie Wilson?"

Ja, woher kennen Sie den Vornamen?" , Statt der Antwort hieft ihm der Polizei­leutnant. der in das soeben aefundene Blatt

Umschau.

Die Erkrankung des Papstes LeoXHl.

Papst Leo XIII., der am 2. März d. I. seinen 94. Geburtstag und am darauffolgenden Tage die 25. Wiederkehr des Tages seiner Thronbesteigung feierte, ist schwererkrankt. ES verlautet, daß der Papst von einer Entzündung des rechten Lungenflügels befallen worden ist. Bestätigt sich diese Angabe, so ist bei dem hohen Älter und der großen Schwäche des Kirchen­fürsten daS Schlimmste zu befürchten. Wenn die amtlichen Nachrichten ouS dem Vatikan auch noch verhältnismäßig hoffnungsvoll lauten, so ist doch zu bedenken, daß diese optimistischen Nachrichten schon aus der Rücksicht auf den greisen Patienten, dem sie zu Augen kommen könnten, geboten erscheinen. Der Umstand, daß der Neffe des Papstes, Camillo Pecci, noch spät abends den Vatikan aussuchte und mit dem päpstlichen Leibarzt Lapponi in einem Vor­zimmer zum Schlafgemach des heiligen DaterS die Nacht über wachte, läßt auf den Ernst der Situation schließen. Wenn zur Beruhigung darauf hingewiesen wird, daß daS Fieber beim Papste nur mäßig ist, so wird man fich durch diese Nachricht nicht in Sicherheit wiegen lassen dürfen. Bei Lungenentzündungen ist die Tem­peratur ganz plötzlichen Schwankungen unter­worfen, so daß die Katastrophe leicht über alles Erwarten schnell Eintreten kann. Die Ursache der Erkrankung war die enorme Hitze, die den Papst dermaßen angriff, daß er einmal in eine tiefe Ohnmacht fiel, aus der er nur allmählich wieder erwachte. Eine Folge der Hitze wird auch die Erkältung des Papstes sein, welche die Lungenentzündung herbeiführte. Die Nacht zum Sonntag verbrachte der greise Patient nach den aus dem Vatikan vorliegenden Nach­richten verhältnismäßig gut. Es wird gesagt, im Befinden des Papstes sei weder eine Besser­ung noch eine Verschlimmerung eingetreten, doch sei der Zustand fortdauernd ernst. Der berühmte Professor Mazzoni wurde zur Krankenbehandlung hinzugezogen, er hatte am Sonntag Vormittag eine Konferenz mit Dr. Lapponi. D e über das Befinden des Papstes vorliegenden Nachrichten geben wir anschließend hier wieder:

Rom, 5. Juli. Ueber das Befinden des Papstes, bet welchem die Aerzte senile Hepa­tisation der Lungen festgestellt haben, wurde abends 8.40 folgendes Bulletin ausgegeben: Seit früh hat die Schwäche leicht zugenommen. Der Zustand der Brust ist unverändert, die Atmung sehr schnell. Puls abgeschwächt aber nicht unregelmäßig. Temperatur unternormal. Bewußtsein vollkommen klar. Lapponi, Mazzoni.

Rom, 5. Juli. Der Papst empfing 81/, Uhr abends vom päpstlichen Sakristan Pifferi

geblickt hatte, dieses Papier unter die Augen. Der Oberst sah hinein, laS erst, augenscheinlich ohne fich den Inhalt recht klar machen zu können, als ihm dann aber daS Verständnis aufging, taumelte er zurück, als ob er einen heftigen Schlag bekommen hätte.

Es war ein in französischer Sprache abge­faßter Trauschein, laut welchem der Marquis Rens von Maleville und Mademoiselle Annie Wilson am 24. Mai 1885 in der Kirche des Dorfes Hautevallä bei Cannes durch den Pfarrer Eustache Lejeune getraut worden waren.

Ein paar Minuten starrten die Männer einander schweigend inS Angesicht, dann sagte der Oberst:Hier muß ein ungeheueres Miß­verständnis obwalten," aber die Worte kamen wenig zuversichtlich heraus.

Ich wünsche nichts lebhafter, als daß eS eine befriedigende Lösung finde," erwiderte der Beamte sehr höflich,meine nächste Pflicht ist jedoch, Fräulein Annie Wilson zu vernehmen."

Der Oberst rang die Hände.Meine arme Frau wird den Tod davon haben."

Ich werde in Anbetracht der Umstände mit der größtmöglichsten Schonung verfahr»; be­stimmen Sie, Herr Oberst, ob ich Sie begleiten und die junge Dame in Ihrem Hause ver­nehmen soll, oder wollen Sie fich anheischig machen, dieselbe binnen einer Stunde im Criminalgebäude in Potsdam erscheinen zu lassen, wohin ich mich sogleich begeben will, um meinen Beri t zu erstatten?"

Der Oberst sann einige Minuten nach.

Ich selbst werde sie zu Ihnen bringen," sagte er dann,ich hoffe noch immer, daß sich

die Sterbesakramente, von Kardinälen und Würdenträgern umgeben. Man glaubt im Vatikan, daß bet Papst die genügende Kraft habe, um die Nacht zu überleben.

Anerkennung des Deutschtums in Schweden.

Während der Newhorker Schulrat die Ein­schränkung der deutschen Lehrstunden beschlösse« hat, wird denMünchn. Reuest. Nachr." auS Stockholm geschrieben: Die schwedische KultuS- behörde bereitet die Umbildung des Unterrichts- plauS an den höheren Lehranstalten vor und hat fich mit den Lehrkörpern der einzelnen Anstalten in Verbindung gesetzt, um bereit Meinung über bis Bebeutung des Unterricht» in bett neueren Sprachen einzuholen. DaS übereinstirnmenbe Urteil lief darauf hinaus, daß der bisherige Vorrang des Französischen respektive Englischen beseitigt und das Deutsche künftig an die erste Stelle gesetzt werden müsse. Sehr interessant lautet die Begründung, mit der der Lehrerausschuß von Upsala die Not­wendigkeit dieser Lehrstoffveränderung darzutun sucht:Die deutsche Kultur mit ihren reichen Wiffensschätzen, ihren dichterischen Erzeugnissen und der Vielseitigkeit des sprachlichen Ausdruck» rangiert ganz unbestrittenerweise in unseren Tagen an der vornehmsten Stelle. Hinz« kommt, daß die neuzeitlichen Schulbestrebungen mehr und mehr einer positiven Berücksichtigung jener speziellen Aufgaben zuneigen, durch welche die Befähigung der Heranwachsenden Jugend zur späteren Teilnahme am wirtschaftlichen Leben erhöht und die Aussichten auf eine ge­sicherte Lebensstellung verbessert werden können. In diesen beiden grundlegenden Beziehungen bietet weder das Französische mit feinem gering­fügigen kommerziellen Werte, noch das Eng­lische mit seiner geringeren Bedeutung auf rein kulturellem Gebiete die gleichen Bildungs­möglichkeiten wie das Deutsche." Bezeichnend für die Aufnahme der vorgeschlagenen Sprachen­reform ist eS, daß der schwedische Reichstag auf Antrag der Kultusbehörde beschloß, zwei neue Professuren für germanische Sprache an den Universitäten Upsala und Lund einzurichten-

Die Verleihung des Ratstitel s an die mittleren Staatsbeamten.

Bekanntlich erfolgt die Verleihung des RatS- titels bei den Amts- und Landrichtern nach dem allerhöchsten Erlaß vom 11. August 1879 nach feststehenden Grundsätzen, die nach dem aller­höchsten Erlaß vom 27. Januar 1898 auch auf die Staatsanwätte ausgedehnt worden find. Danach wird den genannten Beamte» wenn sie mindestens ein zwölfjährige» richterliches Dienstalter erreicht haben, die Beförderung zum AmtSgerichtSrat, Landgerichtsrat, Staatsanwaltschaftsrat zu teil.

alle» ausklärt und so vielleicht der Kelch an meiner Fran und meiner Nichte vorübergeht."

AlS er bemerkte, daß der Polizeileutnant ihn noch immer ein wenig zögernd anblickte, richtete er sich straff aus und fügte hinzu: Bedarf es noch meines Ehrenwortes als Offizier und Edelmann, daß ich Ihnen für das Er­scheinen von Fräulein Wilson haste?"

Der Beamte verbeugte fich.

Ich bin damit vollkommen zufrieden und danke Ihnen, Herr Oberst."

Mit einem kurzen soldatischen Gruß verließ der Oberst in straffer Haltung das Zimmer und schlug den Weg nach der Villa ein. Je mehr er fich aber derselben näherte, desto schlaffer sank er in fich zusammen. Wie sollte er de« Seinen die gemachte Entdeckung mitteilen und welche Schrecknisse bargen fich noch dahinter!

Neuntes Kapitel.

Elisabeth, Du bist ein verständiges Mädchen, ich bitte Dich, hilf mir," sagte der Oberst z« feiner Nichte, die er in sein Zimmer gerufen und mit den ihn ganz niederschmetternde« Dingen, die er soeben in Erfahrung gebracht, bekannt gemacht hatte;ich möchte Deiner Tante die Sache vorläufig noch geheim halte«. Wie bringe ich Fräulein Wilson meinem Ver­sprechen gemäß nach der Stabt, ohne, baß bii Tante die Veranlassung dazu merkt? Aber Kind, so sprich doch! Starre mich nicht so stumm und entsetzt an!" fügte er dringend hin­zu, denn Elisabeth saß vor ihm mit weitgo» öffneten Augen, lautlos, als fei ihr die Stimm» $u Ci» gefröre»

(Fortsetzung folgt