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Zollkrieg mit England.
DaS Kapparlament hat die Bloemfonteiner Konvention, die die Dorzugsbehandlung Englands einschließt, angenommen. Der englische Kolonialminister ist gerade in den letzten Tagen den aller heftigsten Angriffen im Londoner Unterhause ausgesetzt gewesen. 68 ist ihm von den verschiedensten Seiten gesagt worden, seine Reformpläne feien geeignet, England zu rm- nirren. Die Kolonien würden sich hüten, dem Mutterlande die von Chamberlain erträumten Vergünstigungen ohne handgreifliche Entschä- dioungen zu gewähren. Mit einer Gelassenheit sondergleichen ließ Chamberlain alle diese Angriff« über sich ergehen. . Er hielt e8 nicht für nötig, auch nur ein einzige8 Mal da8 Wort zu seiner Berteidigung zu ergreifen. Und nun kommt die Depesche au8 Kapstadt, daß von dem dortigen Parlamente die Bloemfonteiner Beschlüsse angenommen worden find. Die Annahme war aber keine8weg8 von vornherein ge- fichert; sie erfolgte vielmehr nur mit Stimmengleichheit und wurde erst dadurch perfekt, daß der Präsident de8 Parlament8 seine Stimme zu gunsten der von Chamberlain gewünschten Bestimmungen abgab.
Was dem Kapstädter Beschluß nun aber eine auch für uns ganz außerordentlich hohe Bedeutung verleiht, das geht auS folgendem hervor: Die deutsche Reichsregierung hat in London erklärt, daß sie aus der sonderbaren Gestaltung der handelspolitischen Beziehungen Englands und Kanadas keine Prinzipienfrage mache, diese Angelegenheit vielmehr dadurch erledige, daß sie Kanada dem autonomen Zolltarif unterwerfe. Sollten aber dem Beispiele Kanadas noch andere britische Kolonien, insonderheit Britisch-Südafrika folgen, dann würde Deutschland der Frage näher zu treten haben, ob eS hinfort noch dem englischen Mutterlande Vor- zugsbehandlung werde gewähren können. In Kapstadt ist der Würfel nunmehr gefallen, die Folgen der dortigen Entscheidung laffen sich garnicht absehen. Sie bedeuten für Deutschland, falls an den Kapstädter Beschlüssen nicht noch Einschränkungen vorgenommen werden, den Zollkrieg mit England. Wa8 aber für Deutschland gilt, daS gilt in dem gleichen, ja in noch höherem Maße auch für die Vereinigten Staaten von Nordamerika.
Tis Vereinigten Staaten haben in handelspolitischer Beziehung ein noch größeres Interesse an Britisch-Südafrika als es Deutschland hat. Wird den Amerikanern der Handel mit Südafrika durch die englische Vorzugsbehandlung unmöglich gemacht, so erwidert die Union diesen Fußtritt mit sofortigen Repressalien. Und dann mag England zusehen, wo es bleibt. Amerika, das größte Absatzgebiet Englands, geht dem englischen Handel in dem Augenblick verloren, da sich Südafrika den Wünschen Chamberlains fügt. Aus dem Vorstehenden erhellt die außerordentliche Wichtigkeit der in Rede stehenden
25 (Nachdruck verboten.)
Gefesselt.
Roman von Jenny Hirsch.
«Fortsetzung.!
„Abscheulich! Der Ehrlose!" schrie Ernst auf. „Ich töte ihn, wenn er es wagt, seine unreine Hand nach Ihnen auSzustrecken."
„Er hat die Macht, welche ihm das Gesetz gibt!" seufzte Annie.
„Und wie ist er selbst dem Gesetz entronnen, dem er verfallen ist?"
„Man hat ihn, so sagt er, wegen Mangel an Beweisen frei lassen müssen," erwiderte Annie, „ich habe ihn erst hier wieder gesehen. Der Boden in Cannes brannte mir unter den Füßen, mir war eS, als wiese alles mit Fingern auf mich. Ohne zu wissen, wohin ich eigentlich wollte, eilte ich nach dem Bahnhof und löste ein Billet für den nächsten abgehenden Zug. So kam ich nach Paris und suchte dort eine kleine Pension auf, die mir von früher her bekannt war.
„Wochen vergingen, ich lebte in der tiefsten Zurückgezogenheit und getraute mir nicht, mich um eine Stelle zu bewerben, und doch mußte ich einen Entschluß fassen, denn meine Geldmittel gingen zu Ende. In meiner tiefen Vereinsamung, in meiner namenlosen Sehnsucht nach einem mitfühlenden Herzen wagte ich es endlich, an Elisabeth zu schreiben. Ihre Antwort war die Einladung, zu ihr zu kommen; mir war es wie ein Rus des Höchsten, der mir Gnade verkündete.
Sormtagsbeilage: Wuftrirtes Sonnlagsblatt.
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Marburg
Donnerstag, 2. Juli 1903.
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Frage, auf deren weitere Entwickelung und endliche Lösung die ganze Kulturwelt aufs höchste gespannt ist.
Daß England einem etwaigen Zollkriege mit Deutschland nicht au8 dem Wege gehen wird, kann nach Lage der Dinge als sicher angenommen werden. Denn durch denselben würde der Zusammenschluß der heute noch schwankenden englischen Kolonien mit dem Mutterlands zur raschen Tatsache werden und England wäre so mit einem Schlage den seine Industrie schädigenden fremden Wettbewerb auf den britischen Kolonialmürkten lo8 und würde dadurch den etwaigenVerlust seinerAbsatzgebiete in anderen Ländern unschwer verschmerzen können. Weit empfindlicher dagegen würde Deutschland durch einen Zollkrieg mit England geschädigt werden. Durch die ungesunde künstliche Züchtung unserer Exportindustrie, die mit der Neugewinnung und Sicherung der ausländischen Märkte in gar keinem Verhältnisse steht, ist dieser Teil unserer Industrie heute unter allen Umständen aus den Absatz ihrer Produkte im Auslande angewiesen, wenn nicht eine schwere wirtschaftliche Krise über sie hereinbrechen soll. Ein Mittel, unserer Exportindustrie diese Märkte in England sowie in dessen Kolonien offen zu halten, besteht aber für unS heute nicht, es sei denn, das wir die vltima ratio der Nationalsozialen anwenden wollten, um durch Waffengewalt die für unsere Exportindustrie unentbehrlichen ausländischen Märkte zu erobern. Dazu dürften aber außer den Nationalsozialen nur sehr wenige Leute sich begeistern können. — Die Sünden der Väter beginnen allmählich an den Kindern heimgesucht zu werden. W.
Umschau.
DaS Wahl recht der Fürsten.
Bei den nachträglichen Wahlerörterungen ist auch die Frage berührt worden, ob der Kaiser, der erste Deutsche des Reiches, daS jedem unbescholtenen Deutschen nach Vollendung des 25. Lebensjahres gewährte Wahlrecht besitzt. Kann der Kaiser wählen oder gewählt werden? Wäre diese Frage mit ja zu beantworten, so würde der Kaiser sein Wahlrecht eben ausüben. Der formale Grund dafür, daß der Kaiser von dem Wahlrecht ausgeschlossen ist, besteht in der Zugehörigkeit deS Monarchen zum Heere und zur Flotte. Kein Angehöriger der Armee oder der Marine übt das Wahlrecht aus, keiner besitzt es. Ueber diesen formalen Grund könnte sich die höchste Person deS Reiches nun wohl Hinwegsetzen. Der Kaiser ist doch nicht ganz in dem Sinne Offizier wie es alle übrigen Offiziere unserer Wehrmacht zu Wasser und zu Lande sind. Aber der Kaiser steht außerhalb deS Reichstags, er stellt als erster unter den deutschen Bundesfürsten in seiner Person allein einen dem Reichstage gleichberechtigten Faktor dar. Wie der Richter nicht zugleich Staats-
„Jch verkaufte einen wertvollen Ring, den ich noch als Erbstück von meinem Vater besaß, um mich für die Reise einrichten zu können, und kam hierher in der Absicht, Elisabeth alles zu bekennen; aber ich vermochte es nicht. Die Welt, in der sie lebt, ist durch eine so breite Kluft getrennt von der, in welche mich ein böseS Geschick geschleudert hatte, daß ich davor zurückschauderte, sie einen Blick hineintun zu lassen, sie konnte mich ja nicht verstehen. Von einem Tage zum anderen verschob ich mein Geständnis, der Friede, der mich hier umgab, war ja so süß, ich wähnte michgeborgen. Ach, der Traum war kurz! — Er hat mich aufgefunden, und nun bin ich elender als zuvor!"
Sie schlug die Hände vor das Gesicht und weinte bitterlich.
„Es war ein unglückseliger Zufall, der diesen Mann gerade in unser Haus führte," sagte Ernst.
„Kein Zufall!" fuhr Annie auf. „Er hat meine Spur verfolgt von Cannes nach Paris, von Paris hierher, mit raffinierter Schlauheit hat er sich Ihrem Vater in den Weg zu bringen, dessen kleinen Schwächen zu schmeicheln und hier Eingang zu erlangen verstanden; mit wahrhaft teuflischer Genugtuung hat er mir alle die kleinen Kunstgriffe erzählt, die er angewendet, um in meine Nähe zu kommen.' O, es war eine unbeschreibliche Marter, dies alles mit anhören und dabei eine lächelnde oder gleich- giltige Miene bewahren zu müssen, mit keinem Atemzuge verraten zu dürfen, was ich litt."
„Warum duldeten Sie e8? Warum entzogen Sie sich ihm nicht?"
anwalt oder Verteidiger sein kann, so kann auch der Kaiser nicht gleichzeitig Reichstags- Wähler oder ReichstagSab geordneter sein. WaS aber von dem regierenden Kaiser und den regierenden Bundesfürsten gilt, das gilt nicht zugleich auch für die Prinzen der fürstlichen Familien. Soweit diese Offiziere find, ist
weislich einzelnen Vertretern der Presse zufließen ließen." Herr Paucksch wird verschiedentlich aufgefordert, Namen zu nennen.
Deutsches »eich
«erlitt, 1. Juli.
Unterredung."
„Ich muß; ich kann nicht wissen, was et beginnt, wenn er mich heute abend nicht an der bezeichneten Stelle findet; ach, er hat ja immer noch die Möglichkeit, mich moralisch zu Grunde zu richten, meinen guten Ruf in de« Staub zu treten."
„Wenn er fich mit Geld abfinden läßt, so bieten, versprechen Sie es ihm; ich bin zu jedem Opfer bereit — doch nein, nein, Annie, ich kann Sie nicht allein gehen lassen!"
„Es muß sein," wiederholte fie nochmals. „Und nun, mein Freund, nicht wahr, ich darf Sie doch so nennen, was auch geschehen mag, wie auch die Welt über mich urterwn mag, lassen Sie mir den Trost, daß wenigstens Sir an mich glauben."
(Fortsetzung folgt.
sagte fie. I „Er baute dann auf meine Unkenntnis der
„Sie hätten fich dadurch nicht nnschuchtern I ®efe|e/ sagte fie avfatmend; „ich danke Ihnen! laffen sollen." . Mit dieser Waffe werde ich ihn befiegen, wenn
Sie erhob nur wie m abwehrendem Ent- ^de andere versagt."
setzen die Hände „Alles, nur das nicht; ge- Schreiben Sie ihm, gehen Sie nicht zu der brandmarkt dastehen vor Elisabeth, vor Ihren 1 "
Eltern, vor Ihnen!" Sie hauchte das letzte Wort nur ganz leise. „Ich hoffte immer noch, er werde fich bewegen laffen, mich frei zu geben."
„Und was will er von Ihnen?"
„Mich mit sich nehmen; fragen Sie nicht weiter!" Sie schauderte. „Zu heute abend acht Uhr hat er mich in den Neuen Garten bestellt, dort will er mir seine Bestimmungen mitteilen. O, nur die höchste Seelennot hat mir dieses Geständnis erpreßt."
„Sie gehen nicht," erklärte Ernst ausstehend.
„Ich muß."
„Ich werde an Ihrer Stelle gehen und ein Wort mit dem Herrn Marquis reden."
„O, nur das nicht! DaS hieße alles verderben!" schrie fie und eine glühende Röte bedeckte ihre blasse Wange. Ernst verstand fie; die Aermste fürchtete die Eifersucht deS Elenden,
ihnen das aktive Wahlrecht allerdings auch I _ <$.?r Kaiser, der am Montag die Sieger, iw vorenthalten, aber auch gerade nur soweit; I Wettrudern der Fähnriche, Kadetten und Schiffs« dagegen können alle Prinzen, einschließlich des jungen auszeichnete, wohnte am Dienstag aus dem
... naftfinenrh- I .Meteor der Wettfahrt der Kreuzeriachten bei. DaS
deutschen Kronprinzen, zu RerchstagSabgeord- I amerikanische Geschwader verläßt unter den üblichen neten gewählt werden. So war der erste I Ehrenbezeugungen Kiel wieder, nachdem die Offiziere deutsche Kaiser, als er noch Prinz von Preußen I fich vom Kaiser verabschiedet haben.
war, Mitglied des preußischen Abgeordneten- - Die feit langer Zeit. in- Posen. geplante Aka-
. «irini I dem» soll endlich am 1. Oktober ins Leben treten.
hau.eS, und der Generalseldmarschalt Prinz I —Die Gemeindesteuerfreiheit der Einjährigen ist Friedrich Karl, der Eroberer von Metz, hat I nach Berliner Blättern vom dortigen Oberverwaltungs» dem deutschen Reichstage alS Mitglied angehört. I gericht ausgesprochen worden; nur das Einkommen Daß die hohen Herren nur verhältnismäßig a«8 Grundbesitz oder Gewerbe ist steuerpflichtig.
, ei >- I — Die sehr umstrittene Frage, ob eine Hypothek
selten Von ihrem Rechte, fich als Reichstags- I ouj e^rma einc§ Einzelkaufmannes eingetragen kandidaten aufstellen zu laffen, Gebrauch machen, I werden könne, hat das Kammergericht in Berlin nach liegt in erster Linie daran, daß fie alle ernste I der „Rechtsprechung" verneint.
R-rtissvflichten m erfüllen baben so daß ihnen I — Das Gouvernement von Deutsch-Neuguinea 4 »«rL gtsssÄS"-
Vielfach unmöglich ist. Dann aber geht eS I Dänemark bestellte bei Krupp laut „Frkf. Ztg. auch nicht an, fürstliche Kandidaten heftigen I 128 Feldgeschütze mit Rücklauf und mit allem Zubehör. Wahlkämpfen, wie fie jetzt Mode geworden find, Jautle,me.e^^t^en,^ma etnen Auftrag oder gar der Gefahr einer Niederlage auszu- ,e,ten2 erhalten^^ des deutschen
setzen. Deshalb ist eS unwahrscheinlich, daß I Kreuzergeschwaders in Oftasien, Vizeadmiral Geißler wir in absehbarer Zeit einen Prinzen auS I und Kontreadmiral Graf Baudisfin, ferner der Ge- königlichem Geblüt unter den deutschen Reichs- schwaderchef von OstamerikaK?Ä tagsabgeordneten zu zählen haben werden. Es ^dmÄ?Prittw^ fowie d» Kapitäns v. Holtzen« ist eine Folge der veränderten Zeiten. 1 dorff und Schröder. m .
_______ I — Aus Anlaß seines Sieges über den Polen tn
I Graudenz beantragte Abg. Sieg (natl.) sür sein
Di- Pommernbank und der Berliner
Presse-Klub. « die in Preußen vor die Schiedsmänner gebracht
Der Berliner Vroreß aeaen die früheren I worden sind, hat nach der amtlichen Aufstellung im
Tier berliner ^rozetz gegenI 1892 Jahre wieder abgenomrn: von 10355 tm Jahre
Leiter der pommerschen Hhpotheken-Aktienbanr, I 1901 9576 o^re ]880 betrug die Zahl noch
der bisher recht einförmig verlief, brachte an I go76O. Schiedsmänner waren 18793 vorhanden. Ihre den jüngsten Sitzungstagen Zwischenfälle. Es I Tätigkeit in Fällen von Beleidigungen und Körper»
(nicht der Verein Berliner Presse, wie I Schiedsmänner wurden bei 195 613 Belerdiungen Anklageschrift irrtümlich behauptet) für ein l in Anspruch genommen.
Klubhaus von dem Direktor Romeick 25 000 Mk. I — Unter der Wirksamkeit des Fleischbeschaugesetzes erbielt Auf Befraoen erklärte der Angeklagte, I ist die Fleischeinfuhr erheblich zurückgegangen und . PA L T irn XntPrpHe her zwar die Einfuhr von einfach zubereitetem Schweine»
daß eS sich hier um Auslagen tm Interesse der I unter 'ein Sechstel, die von Speck auf em * Immobilien-Verkehrsbank handle. Das un- I Neuntel. — Der Rückgang der Schweinepreise seit parteiische Urteil der Presse sollte aber nicht I dem Höchststand im Herbst vorigen Jahres beträgt beeinflußt werden AlS der Staatsanwalt den I nach dem Organ des Bundes der Landwirte über 25 Angeklagten über in einem Ausgabenbuchauf- Um Hundert. .Dtsch^Tgszig.^^mein e «t gefundene Posten, tote „Redakteur S. 1000 Ml., I deutsche Schweinezucht ihre Produktion so stark ver-
Dr. W. 3000 Mk." usw., befragte, lehnte I mehrt habe, daß der Bedarf im Jnlande völlig ge»
darüber ab, Leute, die nicht bestochen, sondern jm Podium des Reichstags zu erlangen, die ihr für Arbeiten, die fie für bte Bank angesertigt, I Mitgliederzahl entsprechend ja zukäme. Aber bezahlt seien, bloßzustellen. Der Staatsanwalt I es find bisher doch nur so vereinzelte Abgeordnete, bedauerte, daß statt des PrefleklubS zuerst der I die sich zur Erfüllung der Vorbedingung für tae Verein Berliner Presse Scannt worden ist. bereit ^ät^b^ ber Sprung auch
Es beruhe daS auf einem bedauerlichen Versehen I bei bcr Eröffnung des neuen Reichstages wohl nicht der Anklageschrift. Der Beisitzer, Landgerichts- I gelingen wird. ,
rat Vaucksch meinte ru Romeick: „Sie brauchten I — Von den neu in den Reichstag gewählten Ab. rat Pauaicy, metnie zu -nommn geordneten sind 84 Doppelmandatare, d. h. sie haben
doch nicht erst Fühlung Mit der Presse, denn I sRet68tQge wie im preußischen Abgeordnetenhause diese hatten Sie doch schon durch bte ver- I einen Sitz. Die Doppelmandatare des Zentrums <34) schiedenen Tausendmarkscheine, die Sie nach- I find: Prinz Arenberg, Dr. Bachem, Breuer, Bumiller,,
Ein bitteres Lächeln umspielte Annies fein I der ein Recht auf ihren Besitz zu haben glmibte. geschwungene Lippen, aber eS verschwand schnell I „Sie sind nur in der Kirche vor dem Geist- wieder; fie konnte doch dem Assessor nicht sagen, I lichen getraut?" fragte er.
daß e8 seine Mutter war, welche ihr den Mar- „Gewiß; wo sonst noch?"
quis, und wie sie recht wohl durchschaut, in I „So ist Ihre Ehe vor dem Gesetz eigentlich nichts weniger als freundlicher Absicht immer I nicht giftig; Frankreich hat wie Deutsch- Wieder in den Weg geschoben hatte. , I land die obligatorische Civilehe" sagte er nach
„Weil er mir drohte, sobald ich ihm nicht I nach einigem Nachdenken; „lassen Sie mich daS geduldig standhalte, öffentlich zu erklären, wer I dem Marquis vorstellen oder sagen Sie es ihm ich sei, und wo er mich „aufgelesen" habe!" I selbst."