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i und Kirchhain.

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Mittag-Ansgave.

Erkundigungsreise des GeheimrM Wohltmann auf Samoa.

Nach einem soeben eingegangenen Berichte aus Apia besichtigte Geheimrat Wohltmann am 29» April das Land der Safata-Samoa-Gesell- schast. DaS Ergebnis der Besichtigung zeigt, daß die Angaben über den Wert des Safata- landeS in dem von dem Syndikate ausgegebenen Prospekte sehr vorsichtig gemacht find. Von den 1000 Acre« des Gebietes hält Wohltmann rund 650 für Kakaobau geeignet, während der Prospekt nur mit 600 Acres Kakaoland rechnet. Er bestätigt, daß sich das Safataland durch reichlichere Niederschläge auszeichnet als alles andere Land, welches bisher auf Upolu von Weißen in Kultur genommen ist. Nach seiner Schätzung beträgt der Regenfall auf der oberen Hälfte etwa 5000 mm, auf der unteren Hälfte -twa 4000 mm jährlich.

Im einzelnen teilt Wohltmann das Safata­land in vier Abschnitte: eine südliche, sanst­abfallende Hochebene von etwa 400 Acres Um­fang, einen etwa 150 Fuß tiefen, nicht sehr steilen Abhang von etwa 100 Acres Fläche, eine nördliche, sanftfallende Hochebene von 250 Acres Umfang und einen steilen, etwa 500 Fuß abfallenden Abhang im Norden, den Wohltmann ebenfalls auf rund 250 Acres schätzt. Die beiden Hochebenen werden als für den Jb" bau geeignet bezeichnet, besonders die tiefer gelegene südlichere, welche im allgemeinen steinsrei und für samoanische Verhältnisse sehr tiefgründig ist. Der Boden, ein fetter, schwerer Lehm, hält die Feuchtigkeit gut und sichert dem Kakao ein hohes Alter. Die höher gelegene nördliche Hochebene ist zwar mit Steinen durch­setzt, besitzt aber doch tiefgründigen, erdreichen, kräftigen Lehmboden; hier werden tiefere Pflanzlöcher erforderlich sein. Den Hang, welcher die beiden Hochebenen verbindet, hält Wohltmann im gegenwärtigen Zeitpunkte noch nicht für Kakaokultur, wohl aber für Gummi recht geeignet, wobei er außer Hevea auch die Castiloa ins Auge faßt. Ferner wird dieser Teil des Landes auch Brotfrüchte, Bananen und Palmen für die Beköstigung der Arbeiter liefern können. Nur der nördlichere steile Hang ist für Pflanzungsbetrieb nicht geeignet, wird aber durch Viehzucht wenigstens insoweit nutzbar gemacht werden können, daß er der Pflanzung stets frisches Fleisch liefert.

Wohltmann bezeichnet seine Beurteilung des Landes als keineswegs optimistisch und weist darauf hin, daß später, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kolonie sich gehoben haben, noch manches Laad, das zu kultivieren sich heute nicht lohne, sehr wohl durch Meliorationen

i Kollmann, der Turmmann. *)

Es ragte ein Turm im Hessenland Zu Hersfeld am Festungstore. Kollmann, der Turmmann, droben stand Mit dem rostigen Eisenrohre.

Der dachte des SohnS, der in Kriegeswehr Gen Frankreich zog mit Blüchers Heer. »Wann giebst Du, Himmel, ihm Wiederkehr?" Und er schaut in die Sternenhelle. Da reißt es an der Schelle.

Es schellte wirNich.WaS war dies? Wer ist so gottverlassen

Und will so spät in mein einsam Verließ? Die Nacht spukt in den Gassen. Und er dreht den Schlüffel:Tretet ein. Da steht sein Sohn in der Lampe Schein. Du bist e8, Bein von meinem Bein? Den Waffenrock zerriffen?

Und bleich wie das böse Gewiffen?

Das gab wohl ein bitteres Verhör. Der Knabe stottert' und flennte.

Denn fahnenflüchtig, ein Deserteur, Lief er vom Regimente: Ich bin noch so jung und der Dienst so schwer. Zu gräßlich wütet auch da8 Gewehr;

Und die Sehnsucht kam und trieb mich her, Und morsch find meine Glieder.

Nimm, Vater, mich zu Dir wieder.

*) Vilmar, Hessisches Historien-Büchlein, 2. Auf- läge Marburg 1845, S. 159:Der Kapitän aber lebt noch, ist jetzt General und hat dem Historienschreiber diese Geschichte selbst erzählt.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker« Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

des BodenS zu dieser oder jener Kultur heran­gezogen werdm kann. Er bestätigt auch, daß der Weg vom Südende deS Gesellschaftslandes bis zur Küste sehr leicht fahrbar gemacht werden kann, und daß somit die Beförderung der Pflanzungserzeugniffe zum nahe gelegenen Safata-Hafen keine Schwierigkeiten bereitet.

Umschau.

Die Arbeiten des neuen Reichstages.

Wenn jemals die Aufgaben von vornherein feststanden, welche zu lösen ein neu zu wählen­der Reichstag berufen war, so diesmal. Weit allen Aufgaben voran steht die Prüfung der abzuschließenden Handelsverträge. Ob letztere sämtlich in derselben Session zur Vorlegung oder ob vielleicht der russische und schweizerische bereits in der ersten Session der neuen Legis­laturperiode und die anderen in der zweiten eingebracht werden können, darüber läßt sich zurzeit noch nichts sagen.

Nicht minder wichtig ist die zu erwartende neue Heeresvorlage. Da das Ouinquennat ab- läuft, muß eS erneuert oder eine neue Form für die Feststellung der Friedenspräsenzstärke auf einen bestimmten Zeitraum beschlossen werden. Von besonderer Bedeutung ist dann ferner die Vorlage wegen Eraänzung unserer Wehr zur See. Während der letzten Jahre hat sich der Mangel an Auslandsschiffen wiederholt sehr empfindlich geltend gemacht.

Wie bald die Finanzreform an die Reihe der Aufgaben deS Reichstages gelangen wird, steht roch dahin, da es in der Absicht zu liegen scheint, zunächst das Schicksal der Handelsver­träge ficherzustellen und eine Grundlage zu ge­winnen für die Urteilsbildung darüber, welche Beträge annähernd durch Erschließung neuer Einnahmequellen für das Reich aufzubringen sind. Möglicherweise wird es im Reichstag nicht an Stimmen fehlen, welche einen anderen modus procedendi empfehlen. Die Novelle zum Börsengesetz kommt mit aller Bestimmtheit! Hoffentlich kann dann auch unser Reichstags­kandidat seine Stimme dagegen geltend machen!

Selbstverständlich wird der neue Reichstag mit der Fortführung der Sozialreform betraut werden. Nicht nur die Ausdehnung der Kranken­versicherung in ihrer neuen Gestalt auf den Geltungsbereich der Seemannsordnung, auch noch andere Aufgaben harren ihrer Ausgestaltung. Insbesondere gehört hierher auch die sicher in Aussicht stehende Beratung der kaufmännischen Schiedsgerichte.

Sehr wichtig wird dann die Reform des Strafprozesses fein. Es ist nicht zu erwarten, daß die bezügliche Vorlage dem Reichstage be­reits in der ersten Session der neuen Legislatur­periode zugehen kann. Möglicherweise ist es aber in der zweiten zu erreichen.

Wie schwierig die Materie der Regelung der Staatsangehörigkeit liegt, die ebenfalls den

Franz, Franz! Du zählst erst sechzehn Jahr, Und weich noch ist Deine Seele.

Du warst zu jung, ach! für die Gefahr Und für die Mordbefehle.

Mir einsamen Alten von Anbeginn Hast sanft Du gedient in Kindesfinn. Ich liebte Dich heiß und gab Dich hin Auf unseres Fürsten Mahnen.

Denn der Landsturm flog zu den Fahnen.

Nun schau mit mir zu den Sternen auf. Die wandeln vor Gott tn Ehren Und irren sich nie im sichern Lauf. Die können die Pflicht uns lehren. Und brachst Du auch nut aus Unverstand Den Fahneneid, der Dich heilig band, Streng wird Dich richten das Vaterland. Wirf ab die Feigheit! Verkehre Die Schande mir in Ehre!

Kollmann, der Turmmann, nach selbiger Nacht, Da zog er in Frankreichs Lande Und hat den Sohn selbst überbracht Den Richtern seiner Schande: Herr Capitän, mich jagt die Rot, Auf Desertion da steht der Tod.

Nehmt ihn. ES walte das Gebot, ES walte das Recht. Sein Leben, Sein Blut muß ich Euch geben.

Da war ein Schweigen, ein Staunen im Kreis.

Ergriffen war jede Seele.

Ehrfürchtig entblößten ihr Haupt vor dem Greis Die stolzen Generäle.

Der wandte sich stumm, als mit Jubelschrei

Reichstag in der kommenden Gesetzgebungs­periode beschäftigen wird, haben wir wiederholt dargetan.

Auch die anderweite Gestaltung deS Mili- tärpensionswesenS wird sich im Handum­drehen bewirken lassen. Mr find eS aber uns als Nation schuldig, ebenso wenig wie die Kriegsinvaliden die Militärpenfionäre noch länger warten zu lassen.

Wie weit freilich alle diese Aufgaben in einem Reichstage ihrer Lösung zugeführt werden können, indem der negierende Radikalismus eine erheblich verstärkte Position einnehmen wird, bleibt abzuwarten.

Mazedonische Fanatiker.

Die Mazedonier sollen einen wahnsinnigen Plan gefaßt haben. Die künstliche Pestver­seuchung Europas. Unter den mazedonischen Führern herrscht, wie derKöln. Ztg. auS Sofia geschrieben wird, eine bedenkliche Ver- zweislungsstimmung. DaS teilweise Erlöschen des offenen Aufstandes ohne greifbare Ergeb­nisse, die Härte der Türken, die jedoch nicht das Uebermaß erreicht, das die Mazedonier in Europa gegen den Halbmond ausspielen wollten, das vergeblich geflossene Blut, die politische Enthaltsamkeit der Großmächte haben allerlei geradezu krankhafte Entschlüsse gezeitigt. So versichern die Führer alles Ernstes, daß, wenn sie gezwungen würden, ihre derniere cartouche zu verbrauchen, eine Schreckenstat erfolgen werde, unter der ganz Europa zu leiden hätte. Sie meinen damit nichts weniger als eine künstliche Pestverseuchung des ganzen Kontinents, wozu sichOpfer in genügender Zahl bereit finden würden. Wenn man mit den Gedankeu- reifen der mazedonischen Desperados vertraut ist und die verworrenen, überspannten bis zum höchsten Paroxysmus gesteigerten Ansichten und Absichten dieser Leute kennt, auch Gelegenheit hat, die Opferfreudigkeit zu sehen, womit die meisten ihr Leben in die Schanze zu schlagen bereit find, kann man daS Entstehen eines so teuflischen Planes, den eigenen Unter­gang durch ein großes Mitsterben in der ganzen Welt teuer verkaufen zu wollen, schon verstehen. Die Ausführung denken sich die Leute recht naiv. Sonst glaubwürdige Männer bezeugen, daß fich die Führer durch die Entwendung von Bazillen­kulturen in bakteriologischen Instituten, und zwar wie ausdrücklich behauptet wird, in Berlin und in der Schweiz, angeblich durch bulgarische Studenten, in de» Besitz dieses Verfeuchungs- mittels gesetzt und daß fich freiwillig eine große Anzahl Agenten bereit erklärt hätten, dieses Gift dem eigenen Körper einzuimpfen, nachdem fie sich an die Orte begeben hätten, wo die Krankheiten zu verbreiten sei. Dies wären Konstantinopel, alle Städte Mazedoniens und Kleinasiens, Berlin und andere deutsche Städte, vielleicht auch Paris, Wien, London, Peters­burg, kurz, wo überall die Mazedonier fich

Den Flüchtling umringte die Companei: Verdien'Dir Pardon, Bursch! Kämpf' Dich frei! Vernimm eS, Alter vom Turme: Dein Sohn soll uns führen zum Sturme!

Der Greis schlug schweigend den Heimweg ein Zu seinem Turm und allnächtig Sah still er empor zum Sternenschein Frohlockend und andächtig.

Tief unter ihm hastet die Welt. Er steht Und sieht wie fich sachte der Himmel dreht Und Tag und Woche und Mond vergeht, Und harret so ohne Bangen Bis daß ein Jahr vergangen.

An der Schelle reißt's.Mein Sohn bist Du'S?

Da zeigt aus dem Treppensteine Der Kapitän fich mit ernstem Gruß Im dämmerndm Lampenscheine. Und Franz? Der Jüngste im ganzen Heer, Sturm lief, er als erster auf Mäziäres. Kein Schmähwort trifft den Braven mehr. Er dankte es seinem Glücke: Die Kugel riß ihn in Stücke.

Und horch! am Himmel ein Rauschen begann, Und im weichen Frühlingssturme Hub klagend die Glocke ihr ßSuten an, Ein Sterbeläuten im Turme. v ..

Da grüßte der Alte das Sternenlicht r Die ihr wandelt vor GotteS Angesicht, Ihr lehrtet mich: heiliy ist die Pflicht. Ja heilig! Nun sterb' rch alleine Hier oben im Sternenscheine.

wegen mangelnden Interesses für ihre ver­zweifelte Lage rächen wollten. Wir meinen, daß ein Grund zur Beunruhigung nicht vor­liegt, jedenfalls zurzeit nicht, und daß der Plan ein Hirngespinst bleiben wird.

Originelle Reklame für Dr. Barth.

DemGeneral-Anzeiger für Köslin wird von Wahlerlebniffen berichtet, die in einer freisinnige« Versammlung gemacht worden find. Der Obstruktions- genoffe Singers, Dr. Barth von der freifinniger Ver­einigung, führte dort daS große Wort nnd schwelgte in Phrasen und Verdächtigungen der Konservativen. Das ist man aber bei dem Führer der freifinnigen Vereinigung so gewohnt, daß es unnötig ist, ein Wort darüber zu verlieren. Der Gewährsmann des oben­genannten Blattes schreibt darüber:

Etwas abseits auf einem Tische stehend bot ei« Mann kleinere Blättchen aus. Ich wollte auch mal sehen, was der da eigentlich noch hätte und nehme mir solch Ding. Mein freudiger Schreck war nicht klein, als ich es umdrehte. Ich blickte auf eine gar nicht übel gelungene Photographie des Herrn Dr. Theodor Barth, 11 Centimeter breit, 17 Centimeter hoch, die man also bei allem nochzu bekam Ma» sieht, welche neckischen Ueberraschungen die letzte Wahl­not noch alles zeitigen kann. Es soll zugegeben wer­den, daß später einmal, toeim den Wünschen der Linken gemäß dem schönen und besseren Geschlecht die Anteilnahme am Wahlkampf zustehen wird, es unter Umständen Erfolge versprechen könnte, wenn ei« be­sonders geeigneter schöner Männerkopf im Bildnis aus dem Wahlversämmlungslolale mit heimgetragen wird. Manch empfindsames Herz mag dann die politische Ueberzeugung einer mächtigeren $Regunr zum Opfer bringen'

Herr Dr. Barth versteht sein Geschäft! Bildchen nehmen Kinder gern, und der Wadelstrümpfler hat meist mit politischen Kindern zu tun. Ernsthafte Männer werden sich weder durch die infolge seiner Obstruktionstaten in Mißkredit gebrachte Person noch durch das wunderschöne Bildnis des Herrn Dr. Barth imponieren lassen.

Hat ber Mieter daS Recht, Mietzettel am Haufe anzubringen?

Eine bedeutsame Entscheidung hat in dieser wich­tigen Frage die 20. Zivilkammer des Landgerichts I Berlin am 15. April 1903 in Sachen M. c/a v. S., 37 T. 4. 03, gefällt. Die bekannte volkstüm­liche RechtszeitschriftGesetz und Recht lVerlag von Alfred Langewort, Breslau 8, Preis ganzjährr nur 4 Mk., Probeheft gegen Doppelkarte! berichtet darüber das Nachstehende:

Ein Mieter, dem das Abvermieten möblierter Zimmer gestattet war, wollte durch einstweilige Ver­fügung von dem Haus-Eigentümer die Erlaubnis zum Ankleben von Zetteln erzwingen. Das Amtsgericht wies den Antrag zurück, das Landgericht gab aber der Beschwerde statt, indem es aussührte:

Nachdem der Eigentümer die Erlaubnis zur Aftervermietung erteilt hatte, mußte er auch dem Mieter gestatten, dies zur öffentlichen Kenntnis etwaiger die Straße passierender Mietlustiger durch Anbringung eines Mietzettels an der Vorderfront des Hanfes zu bringen, und zwar umsomehr, als eS gerichtskundig ist, daß die Vermietung möblierter Zimmer in Berlin fast ausschließlich durch Anbringung von Mietzetteln am Eingänge des Hauses in einer den Passanten in die Augen fallenden Weise au- gekündigt wird, und als auch glaubhaft gemacht ist, daß insbesondere in der W.-Straße die Aushängung von Mietzetteln an der Hausfront durchaus üblich ist. Was in dem Mietsvertrage vonSchildern gesagt ist, findet auf Mietzettel keine Anwendung.

Wieviel Kavallerieattacken wurden am 16. August 1870 ausgeführt'

DerMagdeburger Ztg. wird geschrieben ES find noch nickt 33 Jahre verflossen, seitdem am 16. August 1870 die deutsche Kavallerie bei Mars-la-Tour verschiedenernal attackieren mußte. Jetzt bei Veröffentlichung der Briefe des Fürste« Bismarck aus dem Krieg ist es schon zum Streit darüber gekommen, wer die Attacke« kommandiert hat. Ernst, sehr ernst war der 16. August, dieser Tag, der die Entscheidung darüber brachte, wer in dem furchtbaren Kriege siegen würde. Bessere Bewaffnung, groß« Ueberlegenheit an Truppen, bessere Stellungen, alles war auf der französischen Seite; dagegen waren Disziplin, genaue Ausführung aller Be­fehle. Ruhe, Selbstführung jedes einzelnen Soldaten, Ergebenheit bis zum Tode aus deutscher Seite vertreten und bildeten daS Fundament zum Siege. Die deutsche Kavallerit hat am 16. August 1870 glänzende Heldentaten verrichtet; sie brachte der fast erdrückten In­fanterie Rettung. Sechs Attacken find an jenem Tage aus deutscher Seite ausgeführt, zwei beim rechten Flügel, eine in der Mitte, drei beim linken Flügel.

Nr. 1. Auf dem deutschen rechten Flügel attackierten fast in der Mitte der Schlacht bei Flavignh das preußische Husurenregiment Nr. 11. das braunschweigische Husurenregiment Nr. 17 und eine Eskadron des 2. Gardedragoner- Regiments. Sie kamen aus eine französische (Barbebetierie, die Bazaine persönlich in bW