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und Kirchhain.

M 152

Vierteljährlicher Bezugspreis: bet oer Expedition 2 Mk., Erscheint wöchentlich sieben mal.

bet allm Postämtern 2,25 Mk. <excl. Bestellgeld). - ^ruck und Verlag- Joh. Aug. Koch, Umversitäts-Buchdruckerei

Jnsertionsgcbühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Sonnabend. 6. Juni 1903. Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Reclamm: die Zeile 25 Vfg. öuiuiuvwiv, v. ~

38. Jahrg.

Unklarheiten und Unwahrheiten.

Wir nähern uns mit bedächtigen Schritten der Zeit der sauren Gurken, während der vor der brennenden, sengenden Sonnenhitze Tatkraft und Denkvermögen des Menschen erlahmt und manchmal völlig erlischt. Der Zeit, in der fast nichts mehr sich ereignet, kein Sänger- oder Athletenfest auf dem Kämpfrasen, keine Fäßchen- partieen, keine Stadtverordnetenversammlungen, keine Sitzungen aller möglichen und keineTagungen aller unmöglichen Vereine, der Zeit, in der die Straßen der Städte gleichen der Welt vor dem ersten Tage der Schöpfung, von der eS im 1. Buch Mose V. 2 heißt: sie war öde und leer. Der Zeit, in der jegliches Jnteresie der Menschheit in töd­licher Apathie untergegangen zu sein pflegt. Dann erscheint jahraus jahrein mit der Regel­mäßigkeit eines Stammgastes ein phantastisches, mhthenhaftes Ungeheuer auf der Bildfläche der nach Stoff, nach Neuigkeiten lechzenden Tages­blätter, gegen das schon Millionen Ritter Georgs, Geistes, der Feder und des gesunden Menschen­verstandes in die Schranken geritten find, um eS mit den schneidenden Waffen des Geistes zu Boden zu strecken, mit bereit der Dialektik hin­wegzudisputieren und mit Strömen von Tinte zu vergiften. Aber bis heute hat das alles blutwenig genützt, denn wie ein Phönix auS der Asche ersteht die Seeschlange in jedem Jahre wieder zu neuem Leben, zur Zeit der sauren Gurken, und eS gibt immer noch Leute von denen, die nicht alle werden, die an fie glauben.

| Dasselbe wie von der Seeschlange gilt auch von manchen wirtschaftspolittschen Lehren, die, unzählige Male als irrig nachgewiesen, doch immer wieder von Agitatoren, die auf die Denkträgheit der Mafien spekulieren, als Tat­sachen hingestellt und von vielen Leuten un­besehen als wahr hingenommen werden. Der Kampf gegen diese Irrlehren gleicht dem Kamps deS Herkules mit dem Höllenhund: Für den einen Kopf, den man abhaut, wachsen sofort zwei andere.

Zu diesen wirtschaftspolittschen Irrlehren gehört die Behauptung der Freihändler, patz die Getreidezölle die Brotgetreidepreise steigerten. 2)lit wahrhaft rührender Seelen­harmonie verbreiten die Sozialdemokraten und ihre nationalen GesinnungSgenoffen, die National­sozialen, gemeinsam diese Lehre, obschon die kühlen, beweisenden Zahlen der Statistik deren vollständige Haltlosigkeit nach­weisen. In diesem Falle erweist e8 sich be­sonders deutlich, wie von manchen Leuten die Statistik mißbraucht wird. Denn während z. B. Herr v. Verlach, der Kandidat der Nationalsozialen, zu allen möglichen Be­weisen sich der Statistik bedient, wo er aus

Hoch Marburg!*)

Hoch, du Stadt auf fels'ger Halde, Ob deS LahnstromS weitem Tal, DaS, umtränzt vom BergeSwalde, ; Prangt gleich festgeschmücktem Saal, Stadt der Treppen und Terrassen, Stadt mit hehrer BurgeSkron', Stadt der giebelnahen Gaffen, Froh belebt vom Mufenfohn.

Seit der Staufer ferne Tagen In dem Tal, an deinem Strom Sieht man auf zum Himmel ragen Sankt ElisabethenS Dom.

Mit der Fürstin Wundettume Strahlte auch dein Stern hervor, Und mit Brabants Macht und Ruhme Stieg auch deine Macht empor.

Hoch dem klugen Brabantsproffen, Der die Philippina schuf!

Zollern Heil, das unverdrossen Wehret glanzvoll ihren Ruf! Philippina möge blühen, Wachsen in der Schwestern Chor, Leuchten in der Weisheit Mühen Und in echter Freude vor!

In dem Kaiser Wilhelms-Turme Hast du dem ein Mal erbaut, Der erobert hat im Sturme Sich die spröde deutsche Braut, Bautest ihn als Treuezeichen: Brabanttreu einst bis zum Tod, Willst du nie von Zollern weichen, Zollerntreu in Freud und Not.

Wachse unter Zollerns Sonne, Wachse weit ins Tal hinaus! Spende Ruh' und Alterswonne Allen, die sich in dein Haus Flüchten nach des Dienstes Plagen l Pflanze rings im Hesienland Bis zu allerfernsten Tagen Tugend, Schönheit und Verstand.

) Aus unserem Leserkreise wurde un8 dieses Ge- dicht mit der Bitte um Veröffentlichung zugesandt.

beten nackten Zahlen einen Beleg für seine nationalsvziale Heilslehre konstruieren kann, läßt er beharrlich diese Zahlen berselben Statistik unbeachtet, wenn sie den nationalsozialen Heilslehren, wie in biesem Falle, wibersprechen. Nach H. von Gerlach verteuern die Zölle die Brotgetreidepreise, die Statistik aber lehrt das Gegenteil! Und deshalb läßt hier H. v. Gerlach die Statistik in Ruh, denn ihre Lehren kann er ja bei seiner Arbeit nicht brauchen. Diese Arbeit besteht gegenwärtig darin, dem Beamten, dem Gewerbetreibenden, dem Hand­werker, dem Arbeiter einen tiefen Haß gegen die Landwirte, gegen die Konservativen, seine politischen Gegner, beizubringen. Weil diese für höhere Getreidezölle find, so ist es das ruhelose, nervöse Bestreben des Herrn von Gerlach, jenen obengenannten Berufskreisen wider sein besseres Wissen den Glauben beizubringen, als wären durch die Getreidezölle dieBrotgetreidepreise erhöht worden. Diese Beha«pt«ng der Nationalsozialen und sonstiger Demo­kraten und Freihändler ist «nwahr. Tenn die Statistik, die ihnen ebenso wohl bekannt ist, wie unS, giebt dafür folgende Beweise:

Achtjährige Durch­schnittspreise im Zoll für Pettode preußischen Staate

Weizen Rotgen Weizen Roggen Mk. Mk. Mk. Mk.

für 1 Doppelzentner

1868/69-1875/76

22,3

17,3

0

0

1876/77-1883/84

20,7

16,6

0-1

0-1

1884/85-1891/92

18,1

15,6

1-5

1-5

1892/93-1899/00

15,5

13,1

3,5

3,5

In der Freihandelsperiode 186976, als noch kein Getreidezoll existierte, kostete der Zentner Weizen durchschnittlich 11,15 Mark, in der Zeit von 188592, in der durchschnittlich ein Zoll von 5 Mk. bestand, kostete der Zentner Weizen UUr Uvch 9,50 Mk., und in den Jahren von 1893 bis 1900 kostete bei einem Zoll von 3,50 Mk. der Zentner Weizen UUr «och 7,15 Mk! Der Preis pro Zeutuer Wetze« ist also trotz aller Zölle in dieser Zeit nm 3,40 Mk. gefallen und der Zeutuer Rogge« «m 2,10 Mk! So sieht, ihr Beamten, ihr Handwerker, Gewerbetreibenden und Arbeiter, die Behauptung der Natio­nalsozialen aus, daß der Zoll dieGe- treidepreise erhöhe!

Wenn nun trotz dieses Rückganges der Ge­treidepreise die Brotpreise um etwas gegen früher gestiegen find, so muß eS nach der Statistik jedermann klar sein, daß nicht der Landwirt, sondern andere Leute das herbeige­führt haben. Und dies sind die politischen

3 x (Nachdruck verboten.)

Gefesselt.

Roman von Jenny Hirsch.

(Fortfehuug.)

Ernst, der von seinem reizenden Gegenüber kein Auge verwandte, entging auch diese aber­malige Veränderung in ihren Zügen nicht, er legte fie fich jedoch dahin aus, daß fie bei dem frei sein" sogleich wieder an neues Wandern, an daS unerläßliche Forschen und Suchen nach neuer Dienstbarkeit gedacht habe.

So lange ich Dich haben will?" rief Elisabeth, fröhlich wie ein Kind in die Hände klatschend,o, dann kommst Du mir gar nicht wieder fort! Den Sommer über bleiben wir hier, im Herbst begleitest Du un8 nach Bober­stein und im Winter kommst Du mit un8 nach Berlin, wo wir in diesem Jahre zum ersten Male das neu hergerichtete Haus in der Wilhelmstraße beziehen."

Gemach, gemach, Du liebe Schwärmerin," antwortete Annie, die Hand der Freundin er­greifend,laß die Zukunft auf sich beruhen, wir wollen die Gegenwart genießen, fie scheint mir reizvoll genug."

Der Wagen war unter diesen Gesprächen die Lindenstraße hinunter, durch das Jägertor und die Jägerallee gefahren und wandte fich nun der russischen Kolonie und darüber hinaus lenem lieblichen Erdenfleck zu, wo an der Havel und an den Havelseen waldumkränzte Höhen aufragen und inmitten lachender Gärten und dunkler Parkanlagen königliche und prinzliche Sommersitze, umgeben von den Schlössern und Villeft reicher Privatleute, liegen.

Freunde der Nationalsozialen, die Großspekula ntenmosaischerundchrist- licherKonfessionan denBörsen, diemit dem Brotgetreide, dem erstenLebens- bedürfnisse des deutschen Volkes, ein frevelhaftes Börsenspiel treiben! Sie säen nicht, und sie ernten nicht, aber sie spielen mit dem im Schweiße harter Arbeit erzeugten Produkte des Bauern, mit dem unentbehrlichen Nahrungs­mittel des Arbeiters. Und dadurch schon und dann weiter durch die hohen Provisionen der Großhändler und Groß­mühlen wird das Brotgetreide und später das Mehl so verteuert, daß auch der kleinere Bäcker so hohe Preise an- legen muß, daß er bei den bestehenden Brot­preisen nur wenig mehr verdient. Also nicht die Landwirte und Bäcker, sondern die frei­sinnigen Getreide spekul an t en, die politi­sch en Freunde der Nationalsozialen sind es, die dem Beamten, dem Hand­werker, dem Gewerbetreibenden, dem Arbeiter das Brot verteuern!

Nein, nicht eine Erhöh««« der Getreide- preise soll der Zoll bewirken, nur ein weiteres Sinken derselben soll er möglichst verhindern. Denn wenn man bedenkt, daß die Er­zeugungskosten für einen Zentner Weizen in Deutschland (bei schlechteren Böden noch entsprechend mehr) im Durchschnitte 9,25 Mk. betragen und für Roggen 7,75 Mk., so ist es für jeden Geschäftsmann ohne weiteres klar, daß seit der Einführung der Getreidezölle die Landwirte ihr Brotgetreide billiger im allge­meinen verkaufen mußten, als sie es Herstellen konnten. Und das widerspricht allen kauf­männischen Grundsätzen, und die Landwirt­schaft muß daher zu Grunde gehen, wenn fie keine genügenden Schutzzölle erhält. Und diese sollten die Sanflente den Landwirten verweigern? Das können wir nicht glauben. Denn gerade sie am wenigsten werden vom Landwirt verlangen, daher billiger verkauft, wie er seine Ware Herstellen kann, gerade fv wenig, wie der Landwirt vom Kaufmann verlangt, daß er das Meter Tuch oder Band, einen Strohhut, ein Pfund Rosinen oder eine Zigarre billiger verkauft wie er sie ein­gekauft hat. Er gerade handelt nach dem Grundsatz:Leben und leben lasten" unb beS» halb wird er dem Landwirt geben, was der Landwirt zu seiner Existenz bedarf. Und ebenso steht es mit den Beamten. Denn während der Landwirt in den letzten 20 Jahren eine Mark nach der andern seines Ver­mögens zubrockte, um nur sein Gütchen seinen Kindern erhalten zu können, haben die Beamten durchgreifende Gehaltsaufbesser­ungen erfahren. Und deshalb schon werden

Das Ziel der Fahrt war endlich erreicht. Vor einem der schönsten dieser Landhäuser hielt der Wagen an. Das Pottal eines mit Wappen und Emblemen geschmückten Gitters aus Schmiede­eisen, welche» die Besitzung gegen die Straße abschloß, öffnete fich, und nun ging es einen breiten Fußweg entlang, der von beiden Seiten mit Ziersträuchern eingefaßt war, bis an die Rampe einer zweistöckigen, im italienischen Geschmack erbauten Villa, die weiß und freund­lich sich von dem dunklen Hintergründe alter Platanen und Buchen erhob.

Der Diener sprang vom Bock und öffnete den Schlag. Ernst von Hildach war den Damen beim Aussteigen behilflich und fühtte Annie, diesmal ohne besondere Aufforderung die Rampe hinauf in die teppichbelegte, mit hochstämmigen Blattpflanzen besetzte Vorhalle. Geräuschlos schloß sich hinter ihnen die Haustür.

Zweiter Kapitel.

Die schöne Befitzung, in welche Elisabeth ihren East geführt, war in Potsdam unter bern Namendie Hildach'sche Villa" bekannt, und man betrachtete im allgemeinen den Obersten von Hildach, der sie während der guten Jahres­zeit mit Frau, Sohn und Nichte bewohnte, als den Eigentümer derselben; nur Eingeweihtere wußten, daß die eigentliche Besitzerin Fräulein Elisabeth von Hildach, die Bruderstochter des Obersten, war. Das in seinem Auftreten so anspruchslose Mädchen war eine Millionärin. Von einem kinderlos verstorbenen Bruder ihrer schon in srühester Kindheit ihr entrißenen Mutter hatte sie außer diesem Landhause ein Wohnhaus in der Wilhelmstraße in Berlin, eine Herrschaft in Schlesien, zu der ergiebige Kohlenbergwerke gehörten, und ein sehr be­

such sie bei der Wahl für einen Kandidaten eintreten, der dafür sorgen wird, daß die Land­wirte zwar keine Derbesterung ihrer Ein­nahmen erfahren, wohl aber nach Kräften vor weiteren Vermögensverlusten geschützt werden. Denn wenn die Landwirtschast einmal zugrunde gerichtet sein sollte, dann kann der Staat seinen Beamten auch die heu­tigen Gehälter nicht mehr bezahlen.

Umschau.

Die Arbeiterversicherung hatte bisher immer noch eine Lücke. Die Krankenkassen waren, obschon ihnen die Ge­währung einer längeren Krankenunterstützung freistand, durch Gesetz nur verpflichtet, die Unterstützung 13 Wochen hindurch zu geben. Die Krankheit war mehrfach in dieser Zeit nicht zu beheben, und in diesen Fällen war für den kranken Arbeiter bisher nicht vorgesorgt. Zwar hatte die Invalidenversicherung nach dem neuesten Gesetze sür solche Arbeiter von der 26. Woche ab zu sorgen, jedoch zwischen der 13. und der 26. Woche war eine Lücke, deren Vor­handensein von manchem Arbeiter schmerzlich empfunden worden war. Man war schon lange bemüht gewesen, die Lücke auszufüüen. Jetzt ist dies Ziel erreicht. Die Novelle zum Krankenverficherungsgesetze, die die Lücke be­seitigt, ist Gesetz geworden. Die zu ihrer Ausführung notwendigen Maßnahmen haben schon Geltung erlangt, ihre materiellen Be­stimmungen werden mit dem 1. Januar 1W4 in Kraft treten. Vom letzteren Zeitpunkte ab wird also die Arbeiterverficherung in Deutsch­land lückenlos sein. Wenn man auch über die Zweckmäßigkeit der Einbringung einer Novelle zum Krankenverficherungsgesetze in der verab­schiedeten Form verschiedener Meinung sein kann, so wird man doch überall in Deutschland die Erreichung dieses Zieles mit Freuden begrüßen. Der deutsche Arbeiter ist nun gegenüber den Notfällen, die aus Krankheit, Invalidität und Alter herrühren, vollkommen gefichert. Stand er schon früher in dieser Beziehung weit besser da, als der Arbeiter jedes anderen Landes, so hat fich seine Stellung jetzt noch wesentlich ver- beffett, er braucht nicht mehr in Sorge um die Zeit zu fein, in der er aus der Kranken­kaffenfürsorge etwa herausgekommen und in die der Jnvalidenverficherungsanstalten noch nicht hineingekommen wäre. Eine solche Zeit wird eS vom Beginn des nächsten Jahres ab nicht geben. Das stolze Gebäude der deutschen Arbeiterver­ficherung weist jetzt keinen Fehler mehr auf. Wenn dem aber so ist, so dankt die deutsche Arbeiterschaft ihre Sicherstellung in den Notfällen des Lebens

deutendes Barvermögen geerbt, es stand ihr jedoch, solange sie noch minderjährig war, nut ein sehr beschränktes Verfügungsrecht darüber zu, und sogar die persönliche Freiheit, welche man ihr gestattete, ließ nach der Ansicht deS jungen Mädchens viel zu wünschen übrig.

Elisabeth« Vater, der gleich seinem Bruder Offizier gewesen, hatte bereit Mutter, die hinter­lassene Tochter eines unbemittelten Kaufmanns, einst sehr gegen den Willen seiner Familie ge­heiratet. Man vergab eS ihm niemals, daß er, um diese Ehe schließen zu können, seinen Ab­schied genommen und fich um eine Civilver- sorgung beworben hatte. Nicht minder unzu- ftteden mit demdummen Streiche" seiner Schwester war aber der Bauunternehmer Metzig gewesen, welcher seine Tätigkeit als einfacher Handwerker begonnen hatte, aber mit staunens­werter Umficht, Kühnheit und Glück fich in immer großartigere Unternehmungen einließ und schon damals auf dem besten Wege war, ein reicher Mann zu werden. Er brach nicht gerade mit ihr, wie eS die Familie ihres ManneS mit diesem getan hatte, aber er sah fie nur selten, unb als fie nach Jahresfrist bald nach bet Geburt eines Töchterchens starb, verlor er dieses, sowie den ihm wenig zusagenden Schwager beinahe gänzlich aus den Augen.

Einige Jahre später starb auch der Steuer- kontroleur von Hildach, und nun setzte fich dessen Bruder, der damalige Major von Hildach, mit Metzig in Verbindung unb forderte ihn auf, mit ihm vereint für die ganz mittellose Waise zu sorgen. Metzig erklärte sich sogleich bereit, die gesamten Kosten der Erziehung zu tragen, alles andere überließ et aber dem Major, da er mit Geschäften überhäuft, zudem verheiram und Vater zweier Kinder war. Auch W