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Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain und Neustadt, sowie von allen Post- »nstalten und Landbriefträgern entgegen- genommen. - ■ ;; 7 • _______
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ung, daß bei den diesmaligen Reichstagswahlen die Zahl der deutschen Bauern eine verschwindend geringe sein wird, welche einen freisinnigen oder auch bloß liberalen Großstädter und Verfechter großkapitalistischer Jntereffen für einen besseren Vertreter ihres Wahlkreises im Reichstage ansehen, als einen Berufsgenoffen mit größerem Grundbesitz, dem, wie Fürst Bismarck sagte, dieselbe Sonne scheint, den derselbe Regen naß macht!
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„Oberhefsische Zeitung" nebst
„Wenn'S nach dem Herrn Doktor gegangm wär', könnten wir schon manche« Jahr Mann und Frau sein, lieber Herr Neuling, erNärte Johanna lächelnd, aber für jetzt ist'« der Major von Falkenthal, der mich Ihnen entführt."
„Entführt. Das ist das recht« Wort, bo» weiß Gott," seufzte Neuling.
„Nun, Sie werden sich trösten," Weinte Johanna. '■
„Eigentlich ist'» dar weibliche Geschlecht gär nicht wert, daß man seinetwegen sich trüben Gedanken hingibt,' brach der geärgerte alte Herr heraus. „Ich weiß, warum ich Junggeselle geblieben bin, und der Herr Doktor, an dessen Hand ich keinen Ehering entdecken kann, wird daS auch wissen."
„DaS hätte ich ahnen sollen!" rief die Sängerin in scheinbarem Zorn. ' K
„Weiß Gott, Fräulein Johanna," sagt« Neuling etwas ruhiger, „daß Sie es ebenso machen würden, wie viele andere StarS, und die Fahne der Kunst beiseite legen, sobald sich eine gute Parti« bietet, da» hätte ich nicht gedacht." ‘ .
„Ich liebe den Major von Herzen,", er» widerte Johanna einfach.
„Nun ja! Aber bedenken Sie, welche Laufbahn Sie aufgeben," fetzt« Neuling erregter hinzu. „Waren Sie gestern in der Oper, Herr Doktor? Ja? Nun dann begreifen Sie. ja, waS ich sagen will."
, Ich verstehe das vollkommen. Aber Fräulein
Eine tschechisch-polnische Demonstration in Berlin.
Zu Pfingsten soll der „Post" zufolge in Berlin ein großes tschechisch-polnisches Turnfest abgehalten werden, zu dem der in der deutschen Reichshauptstadt bestehend« tschechische Sokol-
setzung der unteren VerwaltnngSämter auf dem Lande zugunsten der größeren Besitzer benachteiligt würden. Er schreibt diesbezüglich:
„WaS der freisinnige Artikelschreiber dann über die angebliche Zurücksetzung der Bauern bei Uebertragung von Ehrenämtern faselt, zeigt so recht, wie falsch er über die bäuerlichen Verhältnisse unterrichtet ist. Diese Remter, die unbesoldet verwaltet werden müssen, sind für viele Bauern doch nur mit Nachteil verbunden, und der „Bauer" wird dem „Junker" nur dankbar sein, wenn er ihm diese Last abnimmt, jeder einsichtige Bauer, der nicht erwachsene Kinder zur Vertretung in seiner Wirtschaft hat, wehrt sich gegen die Üebernahme solcher Aemter wie gegen daS Feuer. Die Fälle find gar nicht so selten, wo eS ein Bauer lieber riskiert, eventuell eins höhere Steuer zu zahlen, als so ein Amt zu übernehmen. Wenn übrigens dieses Zwangsmittel nicht vorhanden wäre, würden noch mehr Ablehnungm erfolgen, namentlich da durch die neuen VerficherungSgesetze die Arbeiten bei den Aemtern immer größer werden. Schreiber dieses hatte das zweifelhafte Glück, mehrere solcher „Ehrenämter" zu besitzen und war u. a. auch Kreistagsabgeordneter. Die Kreisstadt lag 20 Kilometer entfernt, eine Eisenbahn führte nicht hin. Die Teilnahme an den Sitzungen deS Kreistages war daher immer mit großen Opfern verbunden, namentlich zur Ernte- und Saatzeit. Dazu kamen dann noch Sitzungen in den Kommissionen, die Verwaltung der Amts- und Gemeindevorstehergeschäfte usw., alles unentgeftlich. Erwachsene Kinder waren nicht zu Hause zur Vertretung in der Wirtschaft und brauche ich wohl nicht noch näher auseinander zu setzen, welcher Nachteil mir durch die Verwaltung dieser Ehrenämter erwachsen ist. Ich kann nur jedem Kleingrundbesitzer in ähnlichen Verhältnissen raten, sich für solche Ehrenämter zu bedanken. Wo aber die Verhältnisse günstiger liegen und geeignete Bauern vorhanden find, so werden dieselben von den „Junkern" überreichlich mit Aemtern bedacht; der Herr Artikelschreiber mag sich nur die Amtsvorsteher-Vorschlagslisten in den verschiedenen Kreisen durchsehen.
Die einzig richtige Behauptung des Verfassers des in Rede stehenden Artikels ist die, daß ein großer Teil der Bauern noch gleich- giltig, ungenügend politisch erzogen sei und gedankenlose Heeresfolge leiste. Gerade aber diese Gleichgiltigkeit und Denkfaulheit ist schuld, daß leider immer noch ein Teil der kleinen Landwitte freisinnig wählt. Darauf kann sich der Herr Arttkelschreiber verlassen, sobald der Bauer erst anfängt, wirklich über Politik nach- ^udenken, dann ist et für den Freisinn für tmmet verloren."
Dieser Aufgabe der politischen Erziehung des Bauernstandes hat sich der Bund der Landwirte sehr eifrig und auch mit gutem Erfolge unterzogen und wir hegen deshalb die Erwart-
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Umschau.
Die Handwerker und die Reichstagswahlen.
Die Schaffung eines deutschen Handwerkerbundes wird, so schreibt die „D. Tgsztg.", von den Jnnungsverbänden Deutschlands erstrebt. Zu den bevorstehenden Reichstagswahlen ist soeben ein zweiter Aufruf vom Vorstande deS Zentral - Ausschusses der Vereinigten JnnungS- verbände Deutschland» in Berlin erlassen, in dem eS heißt: „Zur Zeit fehlt , dem Handwerk noch eine starke Vereinigung, wie andere große Erwerbsstände sie besitzen. Auch wir müssen eine solche anstreben und zu erlangen suchen: einen starken deutschen Handwerkerbund. Aber für jetzt handelt eS sich um den Ausfall der Wahlen zum deutschen Reichstage. Wo wir nicht Vertreter unseres Standes in den Reichstag senden können, und daS wird, soweit sich jetzt übersehen läßt, wieder nur in vereinzelten Wahlkreisen möglich sein, da sollen wir nur solchen Kandidaten unsere Stimme geben, welche den nachstehenden Forderungen zustimmen und dafür einzutreten sich verpflichten. Unsere Forderungen fassen wir in folgende Grundsätze zusammen: 1. Lehren darf nur, wer zur Führung deS Meistertitels in Verbindung mit einem Handwerk berechtigt ist. 2. Die Merkmale zur Abgrenzung zwischen Fabrik und Handwerk find gesetzlich festzustellen. 3. Fabrikbetriebe, welche handwerksmäßig ausgebildete Gesellen und Gehilfen beschäftigen, haben zu den Kosten der Innungen, soweit dieselben sich auf daS Lehrlingswesen und dm Arbeitsnachweis beziehen, beizutragen. 4. Einschränkung der Warenhäuser durch Schaffung einer progressiven Umsatzsteuer. 5. Aufhebung der Steuerfreiheit der Konsumvereine. 6. Aufhebung der sogenannten Doppelbesteuerung, d. h. der gleichzeitigen Zahlung von Beiträgen zur Handwerkskammer und Handelskammer. 7. Einschränkung der Gefängnisarbeit. 8. Abschaffung der Oekonomiehandwerker in bet Armee." __________
Bestellungen für den Monat Juni
den
3449
Der sensationelle Fall des Grafen Zur» verschwand ebmso schnell wieder vom Tagesgespräch, wie et aufgetaucht war. Die Behörde war durch die Erklärungen deS Majors von? Falkenthal, wie der Unfall entstanden, vollauf befriedigt, und der Vater deS Grafen Egorl hatte selbst dem Angegriffenen im Namen seines SohneS seine Entschuldigung ausgesprochen und die Bitte hinzugefügt, über daS leidige Vo« kommniS hinweggehen zu wollen. Der Majon war damit nut zu sehr einverstanden.
Di« Behandlung de» Verletzten hatte bei ä . a ____l L.___ ___» Efi JE. —— O* . 1XI m aL amm a m
, „Dem Major nacheilen," sagte der Doktor trocken.
„Just daS net. Aber frühstücken. Hab' ich einen Hunger nach all der Angst und Sorg' bekommen."
Da nah« der Doktor feine Brille ab und lachte zum ersten Male laut auf. „Weißt Du wa», Hannchen? Hätte ich'S nicht selbst gemerkt, ich hätte e» nicht geglaubt, aber Du bist wirklich daS ölte Sonnenfelder Hannchen geblieben."
Sie lachte Wit. „Wär auch schad', wenn'» anders geworden wäri. Also endlich taust Du auf, MenschenSkind! Aluscha! Wenn der Herr Doktor mich besuchen will, wird et ein für allemal ohne weiteres einzutreten gebeten. Und nun klingle» daS Frühstück soll serviert werden."
Aluscha beeilte sich. „Herr Neuling kommt," meldete sie dann. „Trifft sich gut. Ich laffe bitten. Mag et ja gleich alles erfahren!"
Und als der würdige Herr eintrat, sofort seine Bewegung wegen bet Verwunbung des Grafen Zura erratend, da unterbrach ihn Johanna kurz, stellte ihm den Doktor Grau vor, lud dann zum Eitzen ein und rief: „Lieber Herr Neuling, also bekommen Sie keinen Schreck: In vier Wochen soll meine Hochzeit sein."
„In vier Wochen?" wiederholte der ergraute Impresario mit erblaßten Lippen. „Mit dem Herrn Doktor da?" fragte er unwillkürlich, weil ihm der zwanglose Verkehr zwischen den beiden Jugendgespielen diese Möglichkeit näherliegend erscheinet ließ, tot« eine Verbindung mit dem Major.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, Universitäts-Buchdruckerek 38. Jahr«, Marburg, Markt 21. — Telephon o5.
vollen Hafen der Liebe nut gewachsen fein,! betonte bet Doktor.
„Ra bann ist'S gut. Kommen Sie auch noch Über mich! Dann führen Sie nur bi^ Unterhaltung, ich werde mich mit diesem aus? gezeichneten Burgunder trösten." - a
„Sie materieller Mensch!"
„Sind wir alle. Und wie eS mit der Liehe, nach zehn Jahren steht, das bleibt durch b*; Tatsachen, bi« bann vorhanben find, zu erweisen. Wie eS aber mit bem ausgezeichnetes Wein in zehn Jahren stehen wirb, baS weist ich. Er wirb bann noch beffer fein. Also?"
Johanna und bet Doktor lachten. Mack stieß an, uttb das Frühstück verlief in ber. heitersten Weise.
unb Turnverein dringliche Einladungen an all« tschechischen Sokolvereine in Böhmen, Mähren unb Schlesien unb ebenso an die polnischen^ Sokolvereine in Oesterreich unb im Deutschen^ Reich hat ergehen lassen. In dieser Einladung wirb u. a. erklärt, das Fest solle sich zu eine» Protestkunbgebung gegen bie Vergewaltigung bet polnischen Brüder in Deutschland gestalten? unb ferner heißt eß: AuS ben bescheidenen Festen? wie sie bereits in Dresden veranstaltet wurden? werden sich mit der Zeit panslavistifche Manifestationen entwickeln, zu denen zehntausend« von unS eilen werden, um auch im deutschen Reiche die Achtung vor der rot-weiß-blauen Trikolore zu forden und auS begeisteter Seri, sammlung unsere „Slava-Rufe" nach Frankreich' und nach Rußland erschallen zu lassen. Mag, darf gespannt fein, wie sich die Berliner Polizei zu diesem dreisten Unternehmen stellen toiiM
Zur Ausführung des Fleischbeschau^ gesetzeS.
Im Anschluß an die bereits besprochenen! Ausführungsbestimmungen zu dem am 1. Aprils diese» JahreS in Kraft getretenen Gesetze vcm. 3. Juni 1900, betreffend die Schlachtvieh- uni« Fleischbeschau (R.-G.-B!. S. 547), sind zwe« weitere Erlass« von allgemeiner Bedeutung ergangen.
Durch Verfügung der Minister bet geistÄ lichen rc. Angelegenheiten, bet Finanzen, fütj Lanbwirtschaft rc., des Innern unb für Handel und Gewerbe vom 21. April d. I». sind dem Verwaltungsbehörden zusammenfassende AuS*1 führnngsbestimmungen, betreffend die Unter-! suchung dcS in daS Zollinland eingehendem Fleisches, mitgeteilt worden. Diese behandelm namentlich die Bestellung deS BeschauPersonE bei den Beschaustellen für ausländisches FleischZ die Befähigung zur Vornahme der Unters suchungen (insbesondere auch PrüfungSvor-^ schriften für die Trichinenschauer) die Beschränkung! der Untersuchungen bei einzelnen Beschaustellens auf bestimmte Tage, die Behandlung de» 6e*^ anstandeten Fleisches, die Zuständigkeit der Be-i Hörden und die Regelung de» Beschwerdever^ fahrens.
Sodann haben die Minister der Finanzen! und für Landwirtschaft, Domänen und Forstens unterm 2. Mai d. IS. eine Anweisung, be-j treffend den Ansatz, die Nachprüfung unb bie' Verrechnung der Gebühren unb Kosten für bie! Untersuchung beS in baS Zollinlanb eingehenbens Fleisches, erlaffen.
Damit finb bie zur Durchführung beS Ge«I fetzeS nötigen allgemeinen Anorbnungen bet] Zentralinstanz im wesentlichen abgeschlossen.
Die noch erforderlichen Bestimmungen übeÄ bie statistische Verwertung bet Fleischbeschau?: ergebnisse können erst aus Grunb von nodfl ausstehenden Beschlüssen deS Bundesrats nnm dazu ergehenden Anordnungen de» Reichskanzlers
Junker und Bauer.
; Die linksliberalen Parteien haben in ihrem politischen Programm und ihrem ganzen politischen Verhalten absolut nichts aufzuweisen, womit sie Landwirte anlocken könnten. Da ihnen nun aber in den überwiegend ländlichen Wahlkreisen deS OstenS besonders konservative größere Grundbesitzer als Konkurrenten um bie NeichStagSmanbate gegenüberstehen, weil kleinere Grunbbefitzer baS große Opfer, welches mit lieber» pahme eines solchen, leibet immer noch diätenlosen, Mandats verknüpft ist, nur selten auf fich nehmen können, so arbeiten sie hier noch immer mit der ganz veralteten ab getroffenen Behauptung, baß die Bauern ganz andere Jntereffen hätten, als die Großgrunb- vesitzer unb daß letztere darum nicht als ge- «ignete Vertreter des über die große Mehrzahl der Wahlstimmen verfügenden Bauernstandes angesehen werden könnten. Gegen diese Darstellung der freisinnigen Bauernfänger wandte fich u. a. in einem befonbern Falle ein Klein- grundbefitzer in einer Zuschrift an bie „Neue Riederschl. Ztg.", welche eben wegen ihres Verfassers von allgemeinerem Interesse sein dürfte. Wir geben deshalb nachstehend die hauptsächlichsten Ausführungen aus derselben wieder:
„Ja wenn die Herren Freifinnigen — unter denen, wenn eS gegen die Landwirtschaft geht, fich auch einige freiwillige Regierungs-Kommissare finden — doch endlich einmal einen Gesetzentwurf einbrächten und durchsetzen, daß daS Getreide und Vieh rc. der Kleingrnndbesitzer höher gezahlt werden müßte, als daS der Großgrundbesitzer, dann könnte ber Artikelschreiber allenfalls Recht haben. Man hat aber noch nie etwas bavon gehört, und auch in Wahlaufrufen für ben neuen Reichstag ist ein solches Vorgehen von ben Freisinnigen nicht in Aussicht gestellt. So lange aber ber Kleingrunbbefitzer seine Probukte ebenso unter ben Produktionskosten verkaufen muß als ber Großgrundbesitzer nnb umsonst arbeiten soll, so lange finb bie Jntereffen von „Junker und Bauer" auch die gleichen." -
Besonders gut fertigt bet in Rede stehende Kleingrunbbefitzer die fteifinnige Darstellung ■ob, al» ob die Kleingrundbefitzer bei der Be- 7—'
Vierteljährlicher Bezugspreis: bet oer Expedition 2 Wk.» < ■=
TB/-» j j , bet allen Postämtern 2,25 Mk. <excl. Bestellgeld). -■ -
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HauSarzt der gräflichen Familie übernommen er hatte, wie Doktor Grau, erklärt, daß keiner lei Anlaß zu Besorgnissen vorhanden sei, immer hin aber einige Ruhe erforderlich fein werd« bis bie Wund« al» geheilt betrachtet werbe, eigniffe wnd ÄhzU, Sehnlud^ nach «nein fxiM4_.kSnL^! - — (Fortsetzung folgt.)
70 (Nachdruck verboten)
ÄrleMWrs Hannchen/ .
Don Georg Paulsen.
Kortsetzimg)
k. Dr. Hermann Grau wich ihrÄi munteren Rügen nicht au», al« er antwortete: „Mein Leben gehört meinem Studium."
„Hu, wie bärbeißig!" neckte Johanna:^'T „Ich bitte mich anzunehmen», toi« ich bin,"
bat feine stille Entgegnung.
e „Wir wollen Ihnen nicht weht tun, lieber Doktor. Also freuen Sie fich dann an unferm Wück. Und so bleiben Sie denn noch ein paar Wochen in Budapest? Sie würden Johanna find mich verbinden, mein hoher Herr gibt fein Inkognito jetzt, da die diplomattschen Verhand- ntngen resultatlo» geblieben sind, auf, unb ich Balte e» für meine Pflicht, meinem Dienst bei fiem güttgen Herrn in strengster Weife nachzukommen. Wollten Sie Ihre freie Zeit Johanna etwas wibmen, eS wäre für sie unb für mich eine rechte Frenbe unb Genugtuung."
„Ich bitte ganz über mich zu befehlen."
■ „Also, bann leben Sie wohl, zum Diner sehen wir uns wieder. Mein Dienst ruft mich jetzt ab. Adieu» mein Herz, auf Wiedersehen, bester Doktor."
Damit schritt er hinaus, Aluscha, die ihm die Tür öffnete, heiter zunickend.
Johanna warf ihm, als er vor dem Hotel hinaufsah, noch eine Kußhand nach und wandte fich bann an ben Doktor.
" „Weißt Du, wa» ichnun möcht?" fragte fie ibn launta. ■
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