Sormtagsbsrlage: JllrrstrirLes Sonntagsblatt.
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Vierteljährlicher Bezugspreis; bei der Expedition 2 Mk., e bei allen Postämtern 2,25 Mk. <e$cL Bestellgeld).
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Marburg
Donnerstag, 21. Mai 1903.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, Unwersitäts-Vuchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
38. Jahrg.
Elftes Blatt.
Himmelfahrtstag.
Die Tage, welche dem Himmelfahrtsfeste vorangingen, schauten meist wenig pfingstlich drein! denn wir rechnen ja damit, daß in der Woche vor dem Feiertage die Pfingstzeit, die liebliche, schon beginnt, die von dem hohen Fest dann in all' seinem Reiz und seiner Anmut gekrönt wird. ES kann auch zweifelhaft bleiben, ob alle die Tausende, die nach einem harten Uebergang von der weniger erfreulichen zur beflereren Jahreszeit vieles zu wünschen und zu heischen hatten, immer bereit waren, der hohen weihevollen Stimmung, der göttlichen Poesie, die nun einmal in diesen schönsten Wochen des Jahres enthalten ist, Rechnung zu tragen; aber wir kennen die siegreiche Macht, die allen unseren großen Festen, diesen ganzen Fest-Perioden, innewohnt» und wir sind überzeugt davon, daß auch dies Jahr wieder empfunden wird, was immer erkannt ist, daß es neben der tollen Jagd des Tages nach Geld und Gut, daß eS über diesem Streben und Heischen weit Schöneres giebt, als was uns die schweren Mühen unserer an das Alltagsleben geketteten Beschäftigung bereiten können. Eingestanden oder nicht, — warum, strebt bei all' den Millionen Deutschen das pfingstliche Sinnen und Denken dahin, einen rechten Erquickungstrank zu tun am Quell der urewigen göttlichen Schöpferkraft, der die heilige Schönheit unserer Erde umgrenzt? Die Freude, die göttliche Wunderkraft draußen in der göttlichen Natur zu erschauen und zu erfassen, sie würde nicht so groß sein, wenn wir vorher schon satt und übersättigt wären! Es ist nicht der Fall trotz aller großen Worte, die wir hören, es find ja auch eigentlich gar keine großen Worte, es find nur Phrasen, die eine tiefe Leere verhüllen follen. Wir haben in den letzten Jahren so manchen, fast immer verfehlten Versuch erlebt, zu zeigen, was die moderne Menschheit kann, und das Resultat war ein jammervolles Scheitern. Der Hunger der Erdenbewohner nach wirklich Schönem, Edlem und Guten ist unverändert der gleiche, kein äußerer Firniß täuscht hinfort über diesen inneren Kern. Die Menschenseele, die so reich sein könnte, und die doch oft so unendlich arm ist, sehnt sich nach einer Himmelfahrt, das will sagen nach einer Loslösung von den engen Banden irdischer Kleinlichkeit.
Wir schreiten auf der Erde und wir kleben an der Erde, und schwer wird es uns, auch nur auf kurze Zeitspannen von diesem Boden uns zu lösen, die natürlich find, aber doch recht drückend. Und sie werden umso bemerkbarer, als die Sorge um die Existenz, um den Unterhalt für die Familie, um die Sicherung der Zukunft mehr und mehr wächst. Es hat
(Nachdruck verboten.)
Briefträgers Hannchen.
Von Georg Paulsen.
(Fortsetzung.)
»Ja, Herzensschatz, find Dich drein und sei so tapfer, wie Du wirklich bist. Deine Nerven haben Dir nach der Oper heute abend böS mitgespielt, aber nun ist alles vorüber und Du magst dem Geschick vertrauen, daS uns allen seine ewigen und unabänderlichen Gesetze diktiert. Nur sei getrost, mein Lieb." Und dabei ihren Arm in den seinen legend, ging er plaudernd mit ihr im Salon auf und ab, und, so schwer es ihr wurde, Johanna begann, fich seinem überlegenen Wesen zu fügen.
„Schau, Johanna, daß ich diesen Zura züchtige, das ist mir Gebot, Gebot für einen jeden Ehrenmann. Kein solcher würde dulden, daß ein reines holdes Geschöpf, wie Du, so gekränkt würde. Also die Tatsache, die ist und bleiben wird, daß Du meine Braut bist, aber nie könnte ihr Aufhebung diese meine Verpflichtung beseitigen. Habe ich nicht recht?" . «Du hast es, Du willenskräftiger, ritterlicher Mann!" sagte sie still, sich fest an ihn schmiegend.
„Siehst Du, mein Kind, Du wirst schon wieder die alte herzhafte Johanna. Und nun laß mich weiter reden. Siehst Du, Du wirst eine Soldatenfrau, und eine solche muß immer damit rechnen, daß ein ernster Tag ihr den raubt, dessen Namen sie trägt. Machen wir uns beide nicht das Herz schwer, tuen wir beide, was wir müssen, und das Glück wird uns sicher
sich in den letzten zehn Jahren im deutschen Vaterland mehr verändert, als in den vorangegangenen hundert Jahren. Die Weltanschauung, die Begeisterung für den guten alten Lehrsatz, daß man sich nach der Decke strecken müsse, ist gering geworden, die Anschauungen über die Lebenshaltung find geändert, und auch trübe Jahre, wie die allerletzten, haben wohl ein Bescheiden, aber kein Verzichten erbringen können. Wir können das bedauern, ganz gewiß, der Deutsche hat sich früher in seiner alten Haut ungleich Wohler befunden, was seine Anschauung über eine engere Spanne seines Lebens betraf, aber es ist unmöglich und darum auch überflüssig, dagegen zu hadern. Zeiten und Menschen sind anders geworden, und keine Macht der Erde wird es fertig bringen, das Vergangene neu zu beleben. Eine große gewaltige Aufgabe kann es nur sein, die einstige Pflichttreue dem neuen Geschlecht zu erhalten, das von der Arbeit des früheren nur die Wohltaten hat, ohne seine Mühen gekannt zu haben. Wir wünschen mit Recht, daß die wirkliche Tüchtigkeit geschätzt werde, nicht ein Erfolg, der einem Zufall, einer Spekulation entsprang. Und weil dieser Wunsch ein so selbstverständlicher ist, ist es der nachfolgende erst recht, solcher Tüchtigkeit nicht unnötig Steine in den Weg zu werfen, sie zu ehren, wo wir sie finden.
Das Himmelfahrtsfest ist uns ein schöner Tag der vollen Frühjahrsfreude, die wir so gern uns für alle Dauer erhalten möchten. Es ist nicht möglich, das wissen wir, die herrlichen Stunden sind uns, so wie so schon, knapp genug bemessen. Aber gerade ein solcher Feiertag, der all' unseren Gedankenströmungen eine andere Richtung giebt, der jedem ein paar Minuten stillen Selbstverjüngtfeins bescheert, er ist auch geeignet, den Entschluß wachzurufen, zu anderer und geeigneterer Zeit praktisch zu wägen und zu bedenken. Was unserer christlichen Gemeinschaft der Himmelfahrtstag ist, das wissen wir alle; aber was er für un8 in unserem Tagesleben bedeutet, das ist immer von neuem zu erfassen und zu empfinden. Wir kommen zu einer Stimmung, die Taten vorbereitet, die Taten fördern muß. Es ist eine Notwendigkeit, daß in unserer Zeit mit aufrichtigem Entgegenkommen gewirkt und gearbeitet werden muß, auch dann, wenn in Momenten der Erregung das Bedürfnis hierfür verkannt wird. Wir kommen nicht darum, der Himmelfahrtstag lehrt es uns, daß wir nicht am Eigenwillen kleben bleiben können. . . .
Umschau.
Zum Rücktritt des Erbprinzen von Meiningen.
Ueber den Rücktritt des Erbprinzen von Sachsen-Meiningen vom Kommando des 6. Armeekorps und die daran geknüpften tausend
treu bleiben. Weißt Du, wir sprachen neulich von dem möglichen Kriege zwischen meinem hohen Herrn und dem Könige von Serbien. Ich wünsche ihn, weiß Gott, nicht, aber sollte ich mich verbergen, wenn eS dahin kommen sollte? Du kennst den Fürsten Alexander! Meinst Du, daß er wo anders zu finden sein würde, als an der Spitze seiner Soldaten?"
„Nein! Und ich will Dir auch keine Tränen, keine Sorge mehr zeigen, mein Geliebter. Beten für Dich will ich und . . ."
„Wir werden unS beide Wiedersehen! Schlaf getrost!" Nochmals umarmten sie sich, und dann schritt der Major hinaus.
Aluscha war erstaunt, als sie ihre Herrin so gefaßt traf. Sie kannte in der Tat die Familie Zura aus den Geschichten ihres Stammes, und was davon erzählt wurde, war für sie nicht geeignet, mit ruhigem Sinn über eine drohende nahe Zukunft hinwegzugehen.
Noch lange, fast graute der Morgen, aber Johanna lag noch immer wachend in ihren Kissen. Aber die braunen Augen blieben trocken, und nur die Lippen bewegten fich leise.
Die Morgensonne schien herrlich auf die Donau"Landschaft und auf die große Stadt hernieder. Johanna, die erst spät den erquickenden und beruhigenden Schlummer gefunden, atmete noch tief, und Aluscha erwartete vergebens das Glockenzeichen, das sie zur Morgentoilette der Gebieterin rief.
Das braune Mädchen beschäftigte sich mit der Ordnung des Salons, als sie unten auf der
fachen Kommentare ist eine amtliche Mitteilung noch nicht veröffentlicht worden. Nur das Regierungsblatt in Meiningen hat darüber in seinem nichtamtlichen Teile eine Veröffentlichung gebracht/ das die Glaubwürdigkeit der umlaufenden Gerüchte ernstlich in Frage stellt. Ueber das militärische Verhältnis deS Erbprinzen, so heißt es da, werden jetzt so viele unsichere und unrichtige Nachrichten verbreitet, daß es fich für die Presse des Herzogtums Meiningen dringend empfiehlt, denselben, so lange sie offizielle Bestätigung nicht gefunden haben, Verbreitung nicht zu geben. — In einer der „Deutschen Ztg." von „bestunterrichteter" Seite zugegangenen Darlegung wird bestätigt, daß der Befehl über die Soldatenmißhandlungen die unmittelbare Ursache des Rücktritts bildete. Dabei ist jedoch folgendes hervorzuheben : Für gewöhnlich gelangen Dienstbefehle höherer Offiziere nicht zur öffentlichen Kenntnis. Geschieht dies ausnahmsweise doch, so erfolgt die Veröffentlichung durch strafbaren Mangel an Verschwiegenheit von irgend einer Seite. "Es erregte daher Verwunderung, daß seit einem halben Jahr mehrere Befehle des kommandierenden Generals des 6. Armeekorps durch die Preffe bekannt wurden, so der betr. den Alkoholmißbrauch und betr. Privatunterhaltungen der Mannschaften in polnischer Sprache. Die Veröffentlichungen mißfielen besonders deshalb, weil sie die Meinung Hervorrufen konnten, eS würde auf derlei Dinge allein im 6. Armeekorps geachtet. Man wurde aufmerksam. Da kam der Befehl über die Soldatenmißhandlungen, der dem fast den Boden ausschlug, besonders weil dieser Befehl fich mit dem altpreußischen durch zahlreiche Kabinettsordres befestigten Grundsatz: Wahrung der Selbstständigkeit der höheren Truppenführer, in diesem Fall der Regimentskommandeure in Widerspruch setzte. Daß ein derartiger Befehl zurückgenommen werden mußte, war selbstverständlich; ebenso selbstverständlich aber auch, daß auf diese befohlene Zurücknahme das Abschiedsgesuch des Befehlshabers erfolgte.
Englands Viehzucht im Rückgänge.
Daß die englische Landwirtschaft in Bezug auf den Getreidebau im starken Rückgänge begriffen ist, daß weite Flächen brach liegen oder nur zum Zweck besserer Jagdverpachtung mit Getreide als Lock- und Deckfrucht für daS Wild bestellt werden, die früher regelrecht kultiviert wurden, diese Folgeerscheinung deS dortigen FreihandelsshstemS kann auch von unfern hiesigen Manchesterliberalen nicht mehr bestritten werden. Ja, aber die englischen Lantwirte haben fich an Stelle des unrentablen Körnerbaues um so eifriger auf die Viehzucht geworfen und befinden sich sehr Wohl dabei, heißt eS dann immer von jener Seite.
Abgesehen davon, daß eine Landwirtschaft, welche den ihr zur Verfügung stehenden Boden
Straße vor dem Hotel eine plötzliche Aufregung bemerkte. Ein Polizeibeamter, der vorübergegangen war, hatte, wie es schien, eine sensationelle Nachricht erzählt, welche das ganze Hotelpersonal elektrisiert hatte.
Bevor Aluscha Zeit hatte, fich zu erkundigen, vernahm sie draußen an der Eingangstür ein behutsames Pochen. „ES wünscht Sie jemand zu sprechen," meldete ein Hotelangestellter. „Und wissen Sie das Allerneuste, das ganz Budapest in Aufregung bringt? Graf Egon Zura ist heute nacht unten an der Donau mit einem Messerstich in der Brust aufgefunden!"
„Er ist tot?" fragte Aluscha, aufs höchste erregt.
„Wenn nicht das, so doch nicht weit vom Tode entfernt. Wie eS geschehen? Das ist noch nicht bekannt. Aber da ist der Herr, der Sie sprechen wollte . . ."
Er ließ den Zigeuner-Mufikanten Neko eintreten.
„Du, was bringst Du so früh?" fragte Aluscha hastig.
„Deine Herrin schläft noch?"
„Ja, aber so sprich doch, was hast Du?"
„Könnte ich nicht ein Glas Wein haben? Ich bin die ganze Nacht auf den Beinen gewesen." Er sah in der Tat außerordentlich angegriffen aus, und so holte daö Mädchen eilig eine geschliffene Karaffe mit Wein herbei.
Neko trank ein Glas in einem Zuge, auch ein zweites, während Aluscha ihn aufgeregt beobachtete. Endlich hatte er die Gewalt über sich selbst wiedergewonnen.
„Du hast schon gehört, daß Graf Egon Zura
nur zur Weidewirtschaft und Viehfutiergewinnnug ausnutzt, bei weitem nicht mehr so vielen Menschen Arbeit und Erwerb bieten kann, als wenn sie Getreidebau treibt, beginnt in England trotz der für die Viehhaltung besonder? günstigen Lage auch diese letztere bereits zurückzugehen. Dieser Erwerbszweig hat der ausländischen Konkurrenz länger trotzen können als der Getreidebau, weil sich lebendes Vieh nicht so leicht und billig auf weite Entfernungen transportieren läßt, wie Getreide. Tie Vieheinfuhr von dem nahe liegenden europäischen Kontinent aber ist in England bekanntlich ans veterinärpolizeilichen Gründen vollständig verboten. Trotz alledem hat nach den letzten amtlichen englischen Agrikulturberichten die Vieh^ Haltung drüben in den letzten zwei bis drei Jahren bereits um 4 bis 5 Proz. abgenommen Ein weiterer Rückgang dürfte mit den sich immer mehr vervollkommnenden und billiger werdenden überseeischen Transporteinrichtungen unausbleiblich sein. Und so wird man von den Erwerbszweigen der englischen Landwirte bald sagen können: „Fallen seh' ich Blatt um Blatt!" — wenn fich die dortige Regierung und das Volk nicht dazu ausraffen, ihre Agrarproduktion gegen die Auslandskonkurrenz zu schützen.
Eier nach Gewicht.
Zu dem Entschluß der Proviantämter, in Zukunft Eier nur noch nach Gewicht, aber nicht mehr nach Zahl einzukaufen, bemerkt das Organ des Bundes der Landwirte u. a. folgendes: Die deutschen Geflügelzüchter, also die Produzenten, sind mit dieser Neuerung sehr einverstanden, denn die von den Händlern eingeführten Eier sind je älter desto leichter, so daß 15 frische, d. h. etwa 6 Tage alte Eier soviel wiegen wi« 16 von 6 Wochen alte bei gleicher Größe. Dadurch find die Eierhändler beim Verkauf nach Stückzahl natürlich im Vorteil. Auch haben die deutschen Geflügelzüchter das Bestreben, möglichst große Eier zu produzieren, etwa 60 bis 80 Gramm schwere, wohingegen die galizischen Eier meist nur 40 bis 50 Gramm wiegen. So ist denn die Maßnahme der Proviantämter durchaus dankenswert und entspricht dem Interesse der deutschen Geflügelzucht.
Deutsches Reich
Berlin. 20. Mai.
— Das Kaiserpaar hat die Reichslande wieder verlassen und kehrt heute nach Potsdam aurM Der Kaiser machte am letzten Tage einen Spazierritt in die Umgegend von Urville und hörte später die Vor« träge des Chefs des Zivilkabinetts, des Bezirkspräfi< deuten und des "Metzer Dombaumeifters. Die Kaisern empfing Dienstag mittag drei Arbeiterinnen der Dagsburger Stiaereifirma Eduard Siegel, welche zahlreiche Arbeiten vorlegten, darunter eine in Seide, Perlen und Gold ausgeführte prächtige Darstellung des Dagsburger Felsens mit der Kapelle. Die Kaiserin gab zahlreiche Aufträge und überreichte jeder der Erschienenen eine goldene Brosche. Die Schulkinder von Kürzel wurden mit Schokolade und Kuchen bewirtet.
heute nacht schwer verwundet worden ist da unten an der Donau?"
„Ja. Aber wer tat eS? Die Polizei sucht nach dem Mörder."
„Den sie nie finden werden. UebrigenS war es kein Mörder, denn es hat ein ehrlicher Kampf stattgefunden."
„Das weißt Du?" stammelte Aluscha.
„Das wissen noch mehrere!" war die ruhige Antwort.
„Um Gottes und aller Heiligen willen, dann bist Du verloren, Neko!" rief das braune Mädchen.
„Ich, wieso?" Seine ruhige Miene verändert», fich keinen Augenblick.
„Ja, hast Du es denn nicht getan?" flüsterte sie ihm ins Ohr.
„Ich nicht, aber einer, den Du kennst und den ich kenne," war seine bewegungslose Erwiderung.
„Nun wer? Etwa der Major v. Falkenthal?"
Aluscha und Neko hatten im Eifer ihres Gesprächs ganz überhört, wie Johanna, in ein langes Morgengewand gehüllt, hinter dez Portiere zum Vorzimmer erschienen war. Del Lärm hatte sie erweckt, und so war sie einl unfreiwillige Lauscherin des Gesprächs geworden Sie hatte fich, unter dem Banne einer seltsames Empfindung, so lange zurückgehalten, bis dez Name ihres Bräutigams genannt war. aber trat sie rasch vor.
(Fortsetzung folgt)