Versuchsgut Quednau.
Die gesamte agrarfeinliche Presse vom internationalen „Vorwärts" bis zur nationalliberalen „Köln. Ztg." ist eifrig bestrebt, die von dem Agrikultur-Professor Dr. Backhaus auf dem Versuchsgute Quednau bei Königsberg i. Pr. erzielte« „glänzenden" Wirtschaftsergebnisse als Beweismittel dafür anzusprechen, daß die deutsche Landwirtschaft, wenn sie nur rationell betrieben werde, eine Verstärkung des Zollschutzes sehr wohl entbehren könne. Wie sehen denn nun diese „glänzenden" Ergebnisse aus, welche zu einem solchen Schluß berechtigen sollen?
Der Herr Professor hat mit Hilfe reicher Barmittel, wie sie andere Grundbesitzer nach der langen Dauer der ungünstigen Erwerbslage wohl selten zur Verfügung stehen, mit allen Hilfsmitteln der von ihm beherrschten Wissenschaft^ — z. B. weitgehende Anwendung elektrischer Betriebskraft — den Wirtschaftsbetrieb in, wie angenommen werden darf, durchaus rationeller Weise in Zug gebracht. Besonders ist die Milchwirtschaft forziert worden, so daß der tägliche Ertrag von 200 auf 500 Liter gesteigert wurde, weil für diese Produktion die in unmittelbarer Nähe liegende Großstadt einen so günstigen Absatz bot, wie ihn naturgemäß nur wenige Besitzungen in der ganzen Provinz haben können. Unter diesen besonders günstigen Verhältnissen ist von dem auf 150000 Mark bezifferten Anlagekapital in den ersten drei Jahren eine durchschnittliche Verzinsung von 21/« Proz. erzielt worden. Für das lausende Jahr rechnet der Herr Profeffor sogar auf eine Verzinsung von 38/< Proz.; da er diese aber noch nicht in der Tasche hat, müssen wir vorläufig mit den 2V, Proz. rechnen. Das wäre also ein Zinsertrag von 8750 Mk.
Nach allem, was wir über die Rechnungslegung des Herrn Professors gehört haben, ist von demselben in weitgehender Bescheidenheit für seine hervorragende geistige Arbeitskraft, die er in der Oberleitung und grundstürzenden Reform deS WirtfchaftsbetriebeS betätigt hat, keinerlei Honorar in Anrechnung gebracht worden. Diese geistige Arbeit einer so hervorragenden, fachwiffenschaftlichen Kapazität, wie fie Herr Professor Dr. Backhaus dacstellt, dürfte doch Wohl mit 3 bis 4000 Mark p. a. nicht zu hoch bewertet sein. Wenigstens würde z. B. ein Profeffor der Chemie, auch wenn er seine wissenschaftlichen Fähigkeiten nur nebenamtlich im Interesse eines industriellen Etablissements betätigen wollte, vermutlich auf höheres Entgelt Anspruch machen.
Wenn also der wissenschaftlich hervorragende Leiter der Quednauer VersuchSwirtschast nicht umsonst gearbeitet haben soll, so kann für die bisher abgeschlossenen Wirtschaftsjahre von einer Verzinsung deS Anlagekapitals überhaupt noch nicht die Rede sein. Erst wenn die Hoffnung des Herrn ProfefforS auf weiter steigende Reinerträge in Erfüllung
61 Nachdruck verboten.)
Briefträgers Hannchen.
Von Georg Paulsen.
tFortsedung.)
Ter Fürst fuhr fort: „Ich möchte Fräulein Holder wohl einmal in Sofia sehen. Ich sagte es ihr schon. Vielleicht ist sie einmal menschlich mit ihren Honorar-Ansprüchen, obwohl ich denke, daß sie gut zu rechnen versteht. Sie hat zu klare Augen und auf der Stirne steht der echte, gesunde Menschenverstand geschrieben. Reden Sie ihr einmal zu!"
Falkenthal verneigte sich lächelnd. Und da begann der zweite Akt.
Die dramatische Spannung erreichte den Höhepunkt. Weitab war der Geliebte des Pnßtenmädchens lange Zeit gewesen, die dunkle Rose hatte sich in der Einsamkeit gelangweilt. Ohne dem Fernen gerade die Treue zu brechen, hatte sie doch mit einem Kameraden kokettiert, und glühende Eifersucht erwachte zwischen den beiden Nebenbuhlern, als fie einander wieder trafen. Das Mädchen besinnt sich sofort, fie ist außer sich, nur eine kurze Pause fremden Worten gelauscht zu haben, fie bettelt bei dem einzig Geliebten um Vergebung, um Liebe, um einen einzigen Kuß.
Schon will der Zürnende sich erweichen lassen, als sein Auge auf einen kleinen Schmuck fällt, den der andere dem Mädchen geschenkt. Das heiße Blut empört sich zum Aeußersten, aber scheinbar sanft spricht er zu der Schluchzenden. Sie soll nur aut sein, morgen, bevor die
gegangen ist, wird allmählich ein Zinsertrag hu Tage treten, der sich aber auch dann sicher tn so bescheidenen Grenzen halten wird, daß er unmöglich als Argument gegen, sondern höchstens als solches für die Notwendigkeit eines verbesserten Schutzes der inländischen Agrarproduktion gegen die billiger produzierende Auslandskonkurrenz angeführt werden kann.
Umschau.
Die Wahlen und die Wählerlisten.
Wahlberechtigt ist laut § 1 des Wahlgesetzes bei den Reichstagswahlen jeder Deutsche, welcher das fünfundzwanzigste Lebensjahr zurückgelegt hat. Laut § 187 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird, falls der Beginn eines Tages der für den Anfang einer Frist maßgebende Zeitpunkt ist, dieser Tag bei der Berechnung der Frist mitgerechnet, und dies gilt auch bei der Berechnung des Lebensalters von dem Tage der Geburt. Danach find also bei den bevorstehenden Reichstagswahlen alle diejenigen wahlberechtigt, welche spätestens am 16. Juni 1878 geboren find.
Die Berechtigung zum Wählen ruht laut § 2 des Wahlgesetzes für Personen deS Soldatenstandes, ausschließlich der Miltärbeamten, so lange fie sich bei der Fahne befinden. Ausge- qeschlossen von der Berechtiung zum Wählen sind ferner laut § 3 des Wahlgesetzes Personen, welche unter Formundschaft oder Kuratell stehen, oder über deren Vermögen Konkurs oder Fallitzustand gerichtlich eröffnet worden ist, und zwar während der Dauer des Konkurs- oder Fallitverfahrens; ferner Personen, welche eine Armenunterstützung aus öffentlichen oder Gemeindemitteln beziehen oder im letzten, der Wahl vorhergegangenen Jahre bezogen haben; und endlich Personen, denen infolge rechtskräftigen Erkennt- niffes der Vollgenuß der staatsbürgerlichen Rechte entzogen ist, für die Zeit der Entziehung, sofern sie nicht in diese Rechte wieder eingesetzt find.
In jedem Bezirke sind laut § 8 des Wahlgesetzes Listen anzulegen, in welche die zum wählen Berechtigten nach Zu- und Vornamen, Alter, Gewerbe und Wohnort eingetragen werden. Diese Listen sind spätestens vier Wochen vor dem zur Wahl bestimmten Tage zu jedermanns Einsicht auszulegen, und ist dies zuvor unter Hinweisung auf die Einsprachefrist öffentlich bekannt zu machen. Die Auslegung der Listen hat also diesmal spätestens am 18. Mai zu erfolgen. Einsprachen gegen die Listen find binnen acht Tagen nach Beginn der Auslegung bei der Behörde, welche bie Bekanntmachung erlassen hat, anzubringen und innerhalb der nächsten vierzehn Tage zu erledigen, worauf die Listen geschloffen werden. Die Reklamationsfrist läuft mithin am 25. Mai ab, und Reklamationen, die nach dem 25. Mai bei den Behörden eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.
Sonne gesunken, kommt der, dem sie für immer als Weib angehören solle. Er hat ihr vergeben, aber mit dem Nebenbuhler, der zu deS einstigen Freundes Lieb zärtliche Worte geraunt, soll die Rechnung nach Pußten-Art abgemacht werden.
Und so kommt das Verhängnis... Die weite Pußta ist zu eng für die beiden, von welchen keiner von der dunklen, heißumworbenen Rose lassen kann. Hoch zu Roß, nach CzikoS- Art, kämpfen fie beide miteinander und unter den wuchtigen Hieben der schweren Hirtenwaffen fallen beide. Pußten-Schicksal!
Frohlachend, mit Rosen zum Tanz mit dem liebsten geschmückt, eilt das Mädchen der Pußten- Schänke zu, jauchzend grüßt fie die Sonne, die weite Flur, die Blüte, den Dust und — sieht die ihrer Leidenschaft zum Opfer Gefallenen.
Und das war Johannas Hauptszene, dies Klagelied um den entrissenen Geliebten, dies Verzweiflungslied um die eigene Schuld. Man war regungslos im Hause, man wagte kaum zu atmen leise, von Schmerz zerrissen, erklang die Stimme der Sängerin, so rührend, so todbetrübt, daß aller Schein ausgelöscht erschien. Und als die Aermste auf die Knie fauk und in ergreifenden Tönen die heilige Gottes-Mutter anrief, fich ihrer zu erbarmen, fie vom herbsten Schmerz zu erlösen, da ging eS wie eine unfaßbare Bewegung durch den Raum.
Und dann noch einige Takte, der Vorhang fiel langsam, es war totenstill. Das tiefe Schweigen hielt wohl eine Minute an. Erst dann löste fich der Barn in einen nicht enden wollenden Beifallssturm auf, und unter seinen
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Marburg
Sonnabend, 16. Mai 1903.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
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38. Jahrg.
Das Kaiserpaar in den Reichslanden.
Die offiziellen Feiern gelegentlich des diesmaligen Besuchs deS Kaisers und der Kaiserin in den Reichslanden haben am Donnerstag mit der Einweihung deS neuen Hauptportals am Metzer Dom ihren Abschluß gefunden. Der Kaiser, der TagS vorher die Hohkönigsburg bei Schlettstadt besuchte, verließ am Donnerstagmorgen unterbeut Geeäut der Kirchenglocken Straßburg und reiste zunächst nach Bitsch. Dort erfolgte die Ankunft gegen 10 Uhr. Der Monarch fuhr mit dem Statthalter Fürsten Hohenlohe nach dem Marktplatz, wo mehrere hundert junge Mädchen in Landestracht Ausstellung genommen hatten und der Bürgermeister den Kaiser begrüßte. Dieser nahm dankend einen Ehrentrunk entgegen, worauf er die Fahrt nach der Kaserne des magdeburgischen Jägerbataillons Nro. 4 fortsetzte. Hier übergab er mit einer Ansprache, die mit den Worten „Treu bis in den Tod!" schloß, dem Bataillon eine neue Fahne und nahm den Parademarsch ab. Dann ging die Reise nach Metz weiter. Der Kaiser kam dort in der fünften Nachmittagsstunde an. Es fand großer Empfang statt. Nach herzlicher Begrüßung seiner au8 Potsdam eingetroffenen Gemahlin stieg Se. Majestät zu Pferde und hielt seinen Einzug in die festlich geschmückte Stadt, umbraust von dem Jubel einer fast unübersehbaren Menschenmenge. Die Kaiserin folgte im Wagen. Auf der Südseite deS DomplatzcS war eine Ehrenkompagnie aufgestellt, deren Front der Monarch abschritt, bevor er mit seiner Gemahlin unter einem Festzelte Platz nahm. Kardinal-Fürstbischof Kopp als Vertreter des Papstes, Kölner Erzbischof Dr. Fischer, Minister v. Hammerstein, Staatssekretär v. Köller, daS Präsidium des LandeSauSschuffes, die Generalität, die gesamte Geistlichkeit ufw. waren zugegen. Nachdem Bischof Brenzler mit der Geistlichkeit vor das Zelt getreten war, verlas Statthalter Fürst Hohenlohe eine Urkunde, die hierauf von den Majestäten und den Würdenträgern unterschriftlich vollzogen wurde. Nunmehr fiel die Hülle des Portals, das der Kaiser mit inhaltreichen Worten dem Bischof übergab, der mit einer Ansprache dankte, um dann die kirchlicherseits vorgeschriebene Feier zu vollziehen. Unter Glockengeläut ging der Einzug in die Kirche von statten, wo Bischof Brenzler den Segen erteilte. Eine musikalische Feier machte den Beschluß. Dem Festakt folgte größere Tafel im Bezirkspräsidium. Abends begab das Kaiserpaar sich unter erneuten Huldigungen deS Publikums nach Schloß Urville bei Kürzel, um dort fünf Tage zu verweilen.
Eine ernste Mahnung.
Der Bundesrat hat am gestrigen Donnerstag eine Plenarsitzung abgehalten, in der er sich, wie man annimmt, auch mit der Frage der vom Reiche zu ergreifenden Maßnahmen auf die
Erklärung deS Zollkrieges durch Kanada beschäftigt hat. WaS bisher von den Absichten der Reichsreaierung in die Oeffentlichkeit durchgesickert ist, bestärkt unS nur in der Vermutung, daß Kanada gegenüber nicht mit derjenigen Entschiedenheit gehandelt werden wird, die man in Anbetracht der Handlungsweise jener englischen Kolonie mit Recht erwarten könnte. Ein Zollkrieg soll anscheinend unter allen Umständen vermieden werden, zu einem handelspolitischen Bruch will man es nicht kommen lassen wegen England und der übrigen englischen Kolonien. Nun, England, Kanada und die sonst noch in Betracht kommenden Kolonien werden diese außerordentliche Friedensliebe Deutschlands auf ihre Weise ausnützen, daß uns die Augen übergehen. Für die kommenden Handelsverträge aber ist das schwächliche, von den Großhändlern beeinflußte Handeln der Regierung von übler Vorbereitung. Zu einer Kündigung der heutigen für Teile der Industrie, des Handwerks und für die gesamte Landwirtschaft ruinösen Handelsverträge wird eS nicht kommen, das steht heute schon fest. Sollten nun vielleicht noch ein paar Handels- vertragSvereinSangeh örige in den Reichstag gewählt werden, so würde das bie Regierung als den „Willen deS Volkes" auf Aufrechterhaltung der jetzigen Handelsverträge aufzupassen geneigt sein und die jetzigen Handelsverträge zum unheilbaren Schaden unseres ganzen Volkes, mit Ausnahme der Großhändler und Großspekulanten natürlich weiter laufen lassen. Der vom Reichstag vor wenigen Monaten angenommene Zolltarif würde dann bedeutungslos und unser Bauernstand und mit ihm das Handwerk und Kleingewerbe würde dem sicheren Untergänge entgegengehen. Unser erwerbender Mittelst and hat es heute noch zum Teil in bet Hand, dies Schicksal abzuwenden, indem er unserem konservativen Kandidaten die Stimme gibt. Wählt er dagegen den Freund derheutebestehenden verderblichen Handelsverträge, so darf er fich später einmal nicht bekl-aeu, wenn er eines TageS als Bettler von H us und Hof vertrieben wird.
Billige Ratschläge.
Prinz Ludwig von Bayern hat ei re -so iie Rede gehalten, in der er den Landwirten Mut zusprach und sie warnte, die Flinte ins Korn zu werfen. Die Landwirtschaft müsse sich alle Vorteile des Produktionsverfahren zu Nutze machen, dann werde sie auch prosperieren. Zolltarif und ähnliche Dinge seien eine schöne Sache, die man gern annehmen könne, die Hauptsache sei und bleibe aber immer, billiger zu produzieren als man verkaufe. Da8 fei Geheimnis deS Erfolges. — Dann können wir dem Prinz Ludwig von Bayern „voll und ganz" zustimmen, und wir vermuten, daß dies auch
Zurufen entfernten fich die Künstler von der Bühne, da der Rest deS Abends von einem Ballet ausgefüllt wurde. So glänzend und sehenswürdig fich die einzelnen Bilder derselben darstellten, bett tieferen Eindruck, welchen bie Oper hervorgerufen, vermochten fie in keiner Weise zu beeinträchtigen, und die sonst so bewunderten Mitglieder deS CorpS de Ballet erkannten bald, daß ihre Kunst an diesem Abend von einer höheren total besiegt worden sei. Während der ganzen Dauer deS BalletS unterhielten fich die Zuschauer nur von der hinreißenden Wirkung deS Spiels Johanna HolderS.
Aluscha ordnete die Toilette ihrer Gebieterin in deren Garderobe. Die Zigeunerin hatte Johanna spielen sehen, selbst ihre leidenschaftliche Naturanlage hatte fich dem bezwingenden Eindruck nicht entziehen können, den bie schwermütige Tragödie hervorgerufen. Still hatte fie der Künstlerin, bevor diese eS verhindern konnte, die Hand geküßt.
Jetzt saß Johanna im Sessel vor dem Spiegel; sie fühlte fich stark angegriffen, bie seelische Erregung und bie anstrengende Rolle hatten ihre Kraft in hohem Maße in Anspruch genommen, müde sah fie vor sich hin, — so sehr der künstlerische Triumph des Abend« sie befriedigte, noch überwogen die Zukunftssorgen.
Plötzlich bemerkte Aluscha, wie schwere Tränen über die blaffen Wangen herabrollten.
„Herrin, Ihr weint?" ftagte fie erstaunt.
„Es ist nichts," war Johannas Antwort; fie hatte eß selbst nicht gewußt, daß die hellen
Tropfen an ihren Wimpern glitzerten, und rasch wischte fie die verräterischen Perlen fort.
„Ihr mögt traurig sein nach einem solchen Abend?" fragte Aluscha besorgt.
Langsam nickte Johanna. „Hast Du bet- geffen, was Du mir vor der Fahrt in die Oper mitteiltest?"
Die Augen der Zofe blitzten. „Nein, Herrin! Und ich hatte Furcht, ich will es nur sagen, ich kenne von unserem Stamme her den blinden Zorn des Grafen Zura, die Alten haben einen traurigen Sang davon bewahrt. Aber jetzt ist diese Herzensangst vorbei: Kein Fürst und kein Graf kann eß nach diesem Abend wagen, Euch nah zu treten. Tausende, ganz Budapest würde Euch schützen. Darum seid frohen Mutes!"
Und sie reichte ihr mit rascher Bewegung einen vollen Veilchenkranz, der auf die Bühne zum Schluß gereicht war. Sie wußten beide, ohne ein Wort darüber zu sprechen, in wessen Auftrage.
„Dank Dir, Du Treue!" sagte Johanna herzlich. „Ich könnte froh fein, Du möchtest recht haben, aber in dem ernsten Spiel heut abend war's mir mit einem Male, als ob nicht das Pußtenmädchen da vernichtet, all feines Glückes beraubt am Boden kniete, sondern als ob es das arme Briefträgers Hannchen sei, dem eine harte Faust das warme Herz aus bet Brust risse. Ich meinte sterben zu müssen. Ach, meine Aluscha, wär' mir nicht so todesbang, ,o todestraurig gewesen, so, so hätte ich nicht zu spielen, nicht zu singen vermocht."
(Fortsetzung folgt.)