M dem Kreisblait für die Kreise Marburg und Kirchhain.
a
■$ cG ■i 4
B F
SoR«rti*gsbeilage: Allustrirtes Sonntagsblatt. —...... — । ■ ii —
Jo 132
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. <ejd. Bestellgeld).
Jnsertronsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reclamen: die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Freitag, 15. Mai 1903.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Aug. Koch, Umversrtäts-Bnchdruckerer 38. Jahrn Marburg, Mmckt 21. — Telephon 55.
Ese
Der Wadelstrumpf als Vaterlandsreiter.
Daß der Liberalismus längst abgewirtschaftet hat, daß er sich seit Jahren auf einem stark absteigenden Ast befindet, ist eine unbestrittene Tatsache. Bei der völligen Verständnislosigkeit des Liberalismus für die moderne wirtfchafts- politische Bewegung würde z. B. die „Freisinnige Vereinigung" schon lange gänzlich verschwunden sein, wenn sie nicht durch ' reichliche pekuniäre Zuwendungen als Schutz- truppe des internationalen Großkapitals und Judentums künstlich politisch über Waffer gehalten würde. Mit den ihr reichlich zu Gebote stehenden Geldmitteln hat die Freisinnige Vereinigung durch Aufpfropfung wirtschaftspolitischer Reiser, wie: Bauernbund Nordost, Schutzverband gegen agrarische Uebergriffe, Handelsvertragsverein 11. a. dem absterbenden Partei- stomm neues Leben zuzusühren versucht, freilich mit ziemlich negativem Erfolg, da dem Stamm selbst der nötige Lebenssaft und die erforderliche Lebenskraft fehlt. — Eben hat die Freisinnige Vereinigung ihren Wahlaufruf für die bevorstehenden Wahlen veröffentlicht, der eine wahre Musterkollektion von hohlen Phrasen und handgreiflichen Widersprüchen darstellt.
„Der Geist deS Ultramontanismus", so heißt es in dem Wahlaufruf, in enger Verbindung mit protestantisch-orthodoxer Unduldsamkeit macht sich auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens bemerkbar und findet in der agrarischen Jntereffenpolitik eine wirksame Stütze. Die Vorgänge bei der Beratung des ZolltarifeS im Reichstage haben gezeigt, daß die konservativ - klerikale Koalition weder vor den schwersten Verletzungen der wirtschaftlichen Jntereffen der großen Masse unserer Bevölkerung, nach auch vor einem offenbaren Bruch des parlamentarischen Rechtes zurückschreckt."
Es gehört eine unglaubliche Unverfrorenheit . dazu, wenn eine Partei, die Hand in Hand mit der Sozialdemokratie sich an der sogenannten Obstruktion, d. h. an der Vergewaltigung der parlamentarischen Mehrheit durch die Minderheit, beteiligt hat, sich über „Bruch des parlamentarischen Rechtes" zu beklagen wagt. Weiter spielen sich die Wadel- strümpfler als einzige Verteidiger des, von niemandem angetasteten, allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts auf, da auch .die Sozialdemokratie durch die unablässige Verketzerung aller derjenigen Bestrebungen zur Verbefferung der Page der arbeitenden Klaffen, welche von nichtsozialistischer, insbesondere auch von liberaler Seite ausgegangen und nicht ohne Erfolg geblieben seien, diesen reaktionären Plänen in die Hand arbeite." Sonst findet sich in dem Aufruf selbstredend kein Wort des Tadels und kein Hinweis auf eine etwaige Stellungnahme gegen
60 (Nachdruck verboten.)
—-Briefträgers Hannchen.
Von Georg Paulsen.
(Fortsetzung.)
Als beim Aufgang des Vorhanges das braune schlanke Mädchen durch dessen volles Haar sich eine Schnur Münzen schlang, dessen phantastische, halb orientalische Kleidung den Reiz der Erscheinung erhöhte, am Tiefbrunnen der weiten Haide stand, nach dem fernen Geliebten ausspähend, als sie in Tönen heißer Sehnsucht ein Pußtenlied, deffen alte Melodie in die Oper verwebt war, begann, da brach das ganze Haus in einen stürmischen, nicht enden wollenden Beifall aus. Und Graf Egon's Freund bemerkte, wie deffen Hände, die er ihm in unwillkürlichem Druck hinstrcckte, wie Feuer brannten.
„Egon, nimm Dich in acht!" warnte er ihn nochmals.
„Wahnsinnig macht sie mich, wahnsinnig," flüsterte Graf Zura heiser zurück. „Sahst Du schon ein Weib wie sie?"
„Nun, es ist doch nur Talmi," antwortete der andere, absichtlich spöttisch, in dem Bemühen, den Freund von seiner Leidenschaftlichkeit zu befreien. „Ganz Budapest weiß doch, daß die Holder eine blonde Tochter des Nordens ist, kalt wie Eis und Schnee in ihrer Heimat. Und hier die dunkle Haiderose, das ist ein echtes Zigeunerkind. Schminke und —'
„Schwelg! Ach Du Tor, wenn Du wüßtest, wie sie heute morgen auf der Margareteninsel lenen steifen Fremden ansah. Du würdest nicht
die Sozialdemokratie, die getreue Führerin der Wadelstrümpfler aus den Tagen der Obstruktion, von deren Wohlwollen ja auch ihre ganze auf Stichwahlerfolgen beruhende Existenz abhängt.
Der neue Zolltarif hat natürlich nach Ansicht der Wadelstrümpfler die handelspolitische Lage Deutschlands wesentlich verschlechtert. „Er droht, dem Handwerk durch höhere Verzollung der Hilfsstoffe und Werkzeuge den Betrieb zu erschweren, der Viehwirtschaft die Futtermittel zu verteuern, den Beamten eine Mehrbelastung zuzuwälzen, für die sie keinen Ausgleich finden, den Arbeitern die Lebenshaltung herabzudrücken."
Diese plötzliche Fürsorge für das Handwerk, diesen nach wadelstrümpflerisch-nationalsozialer Auffaffung längst überwundenen Faktor in der modern wirtschaftlichen Entwickelung dem durch das Warenhauswesen ein möglichst schnelles Ende bereiten werden soll, ist wirklich rührend. Desgleichen das Bestreben, dem Viehzüchter die Futtermittel nicht zu verteuern, während man aus der anderen Seite für Herabsetzung der Viehzölle, für Oefsnung der Grenzen für — wenn auch meist verseuchtes — ausländisches Vieh, für die unkontrollierbare schwindelhafte Konkurrenz minderwertiger ausländischer Fleischprodukte eintritt. Ob dadurch die erstrebte „Hebung der wirtschaftlichen Lage der „bäuerlichen Bevölkerung" erreicht werden wird, muß doch jedem denkenden Bauern höchst zweifelhaft erscheinen, selbst wenn ihm der Köder einer „Stärkung seines Einfluffes auf die Verwaltung des platten Landes" hingeworfen wird, den er doch jetzt schon — wenigstens überall dort ganz unbestreitbar — besitzt, wo es nur wie in ganz West- und Süddeutschland nur bäuerlichen und gar keinen Großgrundbesitz gibt. Mit diesem Wahlspeck dürften die Wadelstümpfler also wohl kaum einen ländlichen Wähler fangen.
Umschau.
Nachklänge zur Kaiserreise nach Rom.
Bei der Unterredung des Kaisers mit dem Papst bildete, wie der „Post au8 Rom geschrieben wird, einen der Hauptgegenstände die Frage über die deutschen katholischen Missionen im Orient. Ferner wurde da8 Bibelstudium berührt. Der Papst beglückwünschte den Kaiser insbesondere zu deffen Rede in Aachen, in welcher er die Katholiken und Protestanten zu friedlichem Zusammenleben und gemeinsamer Arbeit zum Wohle deS Reiches aufforderte. In Bezug auf die Protektoratsfrage hält der Vatikan nach der „Post" an dem Statut quo fest, aber er ist bereit, alle Bemühungen Deutschlands für die Entwickelung der deutschen katholischen Missionen in Asien und Afrika zu fördern. Dem Blatte wird bestätigt, daß Bischof Anzer in Schantung durch eine jüngere Kräft ersetzt
mehr von Eis und Schnee reden und schau sie nur jetzt. Aber ich will Klarheit, heute noch!"
Ein lautloses Stillschweigen des ganzen großen Publikums herrschte jetzt. Auf der Bühne hatte ein Duett begonnen, das jeden Mund schloß, alle Empfindung nur in das Gehör legte. Es war eine Liebesszene, wie man sie in der Oper in schauspielerischer und gesanglicher Vollkommenheit nur selten so geschaut. Und dieser Czikos, der Pußtenhirte, der da neben Johanna mit feinem Rosse stand, schien die verkörperte freie Haidewelt mit seinem kleinen kecken Hut, dem kühnen Gesicht, den flatternden, weiten Hemdsärmeln, der trotzigwilden Statur. Man war sprachlos, die Kunst, die genialste, nicht zu überbietende, regierte unumschränkt.
Endlich fiel der Vorhang. Wieder und immer wieder wurden die Hauptpersonen hervorgerufen, ein Kranz nach dem andern ward auf die Bühne gereicht, Johanna und ihr Partner verneigten sich mit strahlendem, glücklichem Lächeln.
„Sie waren noch nie in Ungarn, Fräulein Johanna?" fragte der berühmte magyarische Sänger ungläubig, als sie wieder hinter dem Vorhang standen. Und als fie verneint, ries er mit Enthusiasmus: „Dann ist's ein Wunder. Das hätte ich nie für möglich gehalten."
Und sie selbst hatte es auch nicht für möglich gehalten! Ohne die freudige und später beunruhigende Erregung dieses Tages hätte Johanna nie so spielen können, wie es geschehen. Sie wußte eS recht gut. Und wenn auf der Bühne ihr mehr als einmal gewesen
werden soll, welcher die Aufgabe zufallen würde, die deutsche katholische Mission in China kräftiger auszugestalten. Im Juli soll Erzbischof Fischer in Köln die Kardinalswürde erhalten. Während des Festmahls in der preußischen Gesandtschaft beglückwünschte ein Kardinal den Kaiser zu seinem Bibel - Babel - Schreiben an den Admiral Hollmann.« Die Vorbehalte des Kardinals zur Darlegung des katholischen Standpunkts hörte der Kaiser schweigend an. Der Kaiser betonte ferner in der Unterhaltung bei Tisch, daß der religiöse Gedanke zur Regierung der Staaten unentbehrlich sei, und daß ohne Christentum die Gesellschaft ihrem Ruin entgegengehen würde.
Der römische Berichterstatter des Londoner „Morning Leader" will aus angeblich vortrefflicher Quelle wiffen, Graf Waldersee habe jüngst den Jesuitengeneral in Fiesole besucht und ihn im Namen des Kaisers dahin verständigt, den Jesuiten würde in kurzem die Rückkehr nach Deutschland gestattet werden.
Vertrieb von Kaiserbildern durch die preußischen Landräte?
Dieser Tage wurde berichtet, verschiedene Landräte hätten in amtlichen Bekanntmachungen sich bereit erklärt, die von der Berliner Firma Büxenstein in den Handel gebrachten Kaiserbilder zu vertreiben. Jetzt veröffentlicht der „Vorwärts" das Rundschreiben, das die.Firma an die Landräte gerichtet haben soll. Es wird darin auf eine Verfügung deS preußischen Ministeriums deS Innern in dieser Sache hin- qewiesen, worauf gebeten wird, in etwa zu erlaßenden Bekanntmachungen, soweit, solche für das Publikum bestimmt sind, die in unserem Rundschreiben erwähnten Vorzugspreise für die Angehörigen der Armee und Marine, sowie für die Beamten nicht zu nennen, sondern den Beamten diese Vorzugspreise hochgeneigtest auf dem Dienstwege bekannt zu geben. Da nach den allerhöchsten Intentionen unsererseits beabsichtigt ist, in der Tagespreffe das große Publikum auf diese Bildniffe besonders aufmerksam zu machen, so würde man diesen Kreisen ein unangenehmes Empfinden verursachen, wenn sie erführen, daß fie einen bis um 50 v. H. höheren Preis (1 Mk.) bezahlen müßten wie die Beamten. — Wenn dieses Rundschreiben echt .ist, wird man sich im Publikum jetzt ganz bestimmt eigene Gedanken machen. ______
DaS amerikanische Geschwader in Kiel?!
Großer Freundschaftsbeweise haben wir unS von den Vereinigten Staaten von Nordamerika noch nie versehen, so emsig auch die deutsche Reichsregierung seit Jahren bemüht ist, die Regierung der Union von der Freundschaft
war, als wollten die rechte Kraft und die Faffung schwinden, dann hatte fie Falkenthal'S Blick gesucht. Für ihn hatte fie eigentlich gesungen.
Der Major hatte auch nach dem Aktschluß noch unbeweglich dageseffen. Wie im Traum waren ihm die Szenen erschienen. Er hatte Johanna doch noch nicht recht gekannt vor diesem Abend; ihm war fie bisher immer die außerordentliche talentvolle Sängerin, die Besitzerin einer wundervollen Stimme, das treu und innig empfindende Weib gewesen, ^cuhig, fest und stark, wie er selber. Dieser verheerende, fiebernde Zug der Leidenschaft, der ihr heutiges Spiel durchleuchtete, der hatte ihn noch weit mehr gefeffelt, als alle anderen, nicht nur, weil er ihm neu war, sondern weil er heute erkannte, eS mit ganzer Gewalt fühlte, daß seine ernste, männliche Ruhe der gleichen wilden Bewegung weichen könnte, wenn Gefahr drohen sollte, Johanna zu verlieren.
„Ich muß Ihnen nochmals meinen Glückwunsch aussprechen, Major!" hörte Falkenthal da die Stimme des Fürsten an sein Ohr schlagen. „Ein Glück, wie Sie eS gewonnen, die Zuneigung einer solchen Künstlerin, das ist in der Tat nur wenigen beschieden. Und eines solchen weiblichen WesenS!" Dann fuhr. er fort: „Diese künstlerische Leistung hätte ich in der Tat nicht von Fräulein Holder erwartet, so groß auch meine Bewunderung ihrer Stimme und ihres Spiels bereits war."
„Wollen Hoheit nochmals meinen herzlichsten Dank für die hohe Teilnahme entgegennehmen,'
und dem Wohlwollen Deutschlands gegen fie zu überzeugen. Aber wir glaubten doch nichts daß selbst die amtlichen Stellen in Washington Deutschland gegenüber ein so frivoles Spiek spielen würden, als eS jetzt tatsächlich der Fall! zu sein scheint. Amerika hatte die von auf» richtiger Freundschaft btftierte Einladung unseres Kaisers, ein Geschwader der Unwi's- regierung möchte doch gelegentlich dem ' - Hafen einen Besuch abstatten, unter Winkelzügen abgelehnt, und diese A noch durch die Aufmerksamkeiten verscha 2 seitens des amerikanischen Mittelgeschwu <-cS dem von Algier zurückkehrenden Präsidenten Loubet erwiesen wurden. In Amerika selbst^ hät man Wohl geglaubt, daß Deutschland nach diesem seltsamen Verbalten auf einen Besuchs amerikanischer Schiffe in Kiel gern Verzichtern würde. Aber e§ kam anders, als man gedacht.! Im deutschen Volk wurde zwar je länger j« mehr der Wunsch laut, eS möchte der Gedanke deS Kieler Besuches durch ein amerikanisches Geschwader fallen gelaffen werden, halbamtliche Auslastungen bemühten sich dagegen mit Eifer, darzutun, daß weder die Ablehnung der faifer», lichen Einladung noch die Begrüßung ßoubett; in Marseille irgend eine Spitze gegen Deutschland kehre. Die IankeeS nahmen darauf eine zuwartende Haltung ein und sorgten für frier Benachrichtigung des deutschen ReichsmarineamtS,: e8 werde Anfang Juni ein amerikanisches @e»i schwader in Kiel erscheinen. Von der Aufnahme^ dieser Ankündigung sollten die weiteren Maß», nahmen abhängig gemacht werden. Und siehe! da, die Reichsregierung schien all den bereitete® Verdruß vollständig vergessen zu haben unb lediglich von dem Wunsche beseelt zu fein, bet Mannschaft des zu erwartenden amerikanischem Geschwaders und deffen Offizieren in Kiel eine; möglichst glänzende und herzliche Aufnahme zch bereiten. Die Kunde hiervon benutzte daS; Marinefrepartement in Washington nach den vorliegenden Nachrichten zu der Erklärung,, seinerseits sei dem amerikanischen Mittelmeer»' gefchwader absolut keine Befehle 3um! Besuche Kiels erteilt worden. Wolle der Admiral Cotten, der Befehlshaber des bett. Geschwaders, aber Kiel partout kennen lernen, s 0 möge er tun, was ih m beliebe; die amerikanische Regierung habe mit der ganzen Angelegenheit jedenfalls nicht das geringste zu schaffen. DaS ist ein Hohn, fr en Deutschland sich unmöglich gefallen laffen kann. Hoffentlich wird dem amerikanischen Geschwaderchef umgehend mitgeteilt, daß Deutschland auf feinen Besuch verzichte. Mit unserer Politik bereif ernen Faust, bei der den großen Worten keine Taten folgen, machen wir un8 nur lächer»: lich vor aller Welt. Und daS muß jeden Patrioten sehr ernstlich verdrießen.
erwiderte Falkenthal.. „Johanna wird beglückt, fein, wenn ich ihr diese Worte übermittle."
Der Fürst lächelte. „Na, lieber Falkenthal,, seien Sie nicht zu vertrauensselig, daß ihr Fräulein Braut huldvolle Anerkennung — fo: heißt es wohl im abendländischen ZeitungSstil, den ich unten bei meinen derben Bulgaren ganz vergeffen habe, so sehr hoch einzeschatzt. Wir haben ja nur ein Viertelstündchen miteinander geplaudert, aber mir scheint doch, daß fie sehr genau weiß, waS sie kann, und was sie will. Wenn fie Ihnen gegenübersteht, mag das ja anders sein, aber sonst — —'
Nun lächelte auch der Major. „Johanna hat ihrem Talent »roße Erfolge zu verdanken. Und gerade, daß sie dabei das eigene frtlaje^ selbst herbe Wesen, das so gar nicht nach Protektion schielt, keine eitlen Ansprüche erhebt, bewahrt hat, das hat mich zuerst zu ihr gezogen.'
„Sie glücklicher Mann." meinte der Fürstj mit leisem Seufzer. „Ach, wenn ich an meine, politischen Unterhaltungen von Sofia denket Aber weg damit, alle» zu feiner Stunde., UebrigenS das muß ich Ihnen sagen, daß mtti Fräulein Holder in ihrem Blondhaar doch befferi gefällt, als in dieser phantastischen Tracht. Sw war vorhin eine Schönheit, die einen, Mann wild und toll machen kann, aber eS ist bö$ nicht ihre wahre Natur. Ihr sonniger Frrv, sinn, mit dem sie plaudert, ihre fitere Ar^ daS ist Quellwaffer, aus dem man einen recht«- Labctrunk schöpfen kann.
(Fortsetzung folgt.)