38. Jahrg.
Erscheint wöchentlich sieben mal.
Dmck und Verlag' Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker« Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Marburg
Dienstag, 12. Mai 1903.
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mit dem Krsisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham
Somrtagsbsrlage: INilftrirtcs Sonntagsblatt.
Wie das Ausland seinen Gartenbau schützt!
Der neue russische Zolltarif enthält unter -anderem auch sehr bedeutende Erhöhungen der Gärtnerzölle.
Die betreffenden Zollsätze erhöhen sich gegen die jetzt geltenden wie folgt:
(Pud = 16,38 kg, 100 Kopeken -- 1 Rubel --- 2,16 Mk.)
pro Pud:
gewöhnliches Gemüse von zollfrei gesalzenes , , 25 Kop.
(getrocknetes „ . 40 ,
eines , , 40 ,
Früchte, frisch , , 60 ,
Apfelsinen, Citronen,
Pomeranzen , 70 ,
Weintrauben „ 1 R.60 ,
Früchte, getrocknet:
Pflaumen , 1 ,
andere , 1 , 80 ,
Nüsse jeder Art , 1 ,
Mandeln, Pistazie« , 2 ,
Trüffeln. Champignons
in Essig, Salzlake, frische Trüffeln „ 7 , 20
Sämereien , zollfrei
lebende Pflanzen , 50 ,
Blumenzwiebeln
Knollen u. s. w. , 50 ,
Abgeschnittene Blumen, Blätter frisch und getrocknet . 85 ,
10
1 . 50
4 . 05
4 , 05
2 , 25
4 , 50
1 . 05
2 . 40
16 , 20
25
85
auf 30 Kop.
. 40 ,
- 90 ,
, 1S.50 , , 1 . 80 .
Das find Erhöhungen don 100—1100 pEt.l Obgleich Rußland schon seiner ungünstigen klimatischen Lage wegen viel schwerer in der Lage ist, jederzeit seinen Bedarf von Gärtnereiprodukten zu decken, hält es die russische Regierung für notwendig, die heimische Gärtnereiproduktion durch derartig hohe Zollsätze zu schützen, ohne Rückficht darauf, daß dadurch die Importe ausländischer Gartenbauer- zeugniffe, darunter auch solche aus Deutschland schwer getroffen wird.
DaS .Handelsblatt für den deutschen Gartenbau", das Organ des Verbandes der Handelsgärtner Deutschlands bemerkt zutreffend:
„Das ist der neue russische Zolltarif, soweit er unsere Erzeugnisse Betrifft! Auf Oesterreich- Ungarn folgt Rußland, auf unser erstes Hauptabsatzgebiet unser zweites! Und wo bleiben wir?! Der Zustimmung eines Parlamentes bedarf es für den Tarif nicht, etwaige Veränderungen find nur auf dem Wege der Vertragsverhandlungen zu erreichen. Ob dies geschehen wird, steht dahin. Wenn wir gerecht fein wollen, müssen wir den russischen Kollegen diesen Schutz gönnen, außerdem müssen wir sie wirklich um eine Regierung beneiden, die den Willen kundgibt, in solcher Weise für ihre Gärtner sorgen zu wollen und für die nur die Interessen des eigenen Landes maßgebend find. Wahrlich, man kann ein bitteres Gefühl nicht unterdrücken, wenn man das „Unannehmbar"
57 (Nachdruck verboten.)
Briefträgers Hannchen.
Von Georg Paulsen.
(Fortsetzung.)
„Herr Major von Falkenthal wird Ihnen noch nähere Mitteilungen machen," antwortete Johanna, ihren Begleiter zugleich mit diesen Worten vorstellend.
„Ich werde nachher noch mit Ihnen eine Überredung haben, Herr Direktor," setzte Falkenthal hinzu, und der Hotel-Leiter entfernte sich, befriedigt, wenigstens den Namen und den Rang des seltenen Kavaliers der Sängerin erfahren zu haben.
Ein Gesumm ging um alle Tische, wo der Name Falkenthal's flüsternd genannt wurde. Ein Major? Hm! Der Name war ganz unbekannt. Und ihm gewährte die stolze .Schwedin", was sie den glänzendsten maghari- fchen Aristokraten abgeschlagen, ohne weiteres? Te tn in der eleganten Lebewelt der Hauptstadt war es im Nu bekannt geworden, wie Fräulein Holder die schmeichelhafte Einladung des Grafen Egon Zur« zu dem ihr zu Ehren zu gebenden Fest mit kalter Höflichkeit abgelehnt. Und nun gewährte sie diesem Major mit dem einfachen deutschen Namen mit heiterer Selbstverständlichkeit den Vorzug ihrer Gesellschaft? Und noch dazu in einer Gemütsstimmung, in solcher frohen Laune, wie sie niemand bisher an der Sesühllosen Schönheit beobachtet? Schien doch lohanna Holder an diesem Mittag im Speisesaal des Hotel „Hungaria" nicht allein eine anlere, war sie es doch auch . . . Und bann die geheimnisvolle Ankündigung eines hohen
unserer maßgebenden Stellen den Wünschen der deutschen Gärtner gegenüber mit solcher „Heimatspolitik" vergleicht!
Wir können nur aufrichtig wünschen, daß auch für unsere Regiernng nicht die Interessen der italienischen Bauern, sondern diejenigen der deutschen Gärtner maßgebend sind!"
Im neuen österreichischen Zolltarif ist der Zoll für frische Zierblumen auf 50 Kronen, für frisches Blattwerk auf 25 Kr., für getrocknete Zierblumen und Blattwerk auf 12 Kr. und für blühende Pflanzen auf 20 Kr. festgesetzt worden. Diese Zollsätze genügen aber den österreichischen Agrariern keineswegs, die auch in entschiedener Weise für einen ausgiebigen Schutz ihrer heimischen Gärtnereiproduktion eintreten. Der Allgemeine österreichische Gärtnerverband hat sich daher den Forderungen der „Zentralstelle zur Wahrung landwirtschaftlicher Interessen bei dem Abschlüsse der Handelsverträge", den Zoll auf 200 Kronen für Zierblumen und auf 50 Kr. für Zierblattwerk und blühende Pflanzen zu erheben, vollinhaltlich angeschloffen und weiter eine Erhöhung des Zolles für Palmen von 16 auf 50 Kronen verlangt. Und es ist mehr als wahrscheinlich, daß das österreichische Abgeordnetenhaus diesen höhern Zöllen zustimmen wird.
Bei uns dagegen scheint es, als sollten die berechtigten Wünsche dieses volkswirtschaftlich so wichtigen Produktionzweiges, seine wirtschaftlichen Lebensbedingungen politischen Gefichts- punften aufgeopfert werden.
Umschau.
Zur Romfahrt des Kaisers schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": Der nun schon in der dritten Generation fortdauernde Freund- schaftSbund hat durch die römischen Kaisertage eine neue Aussaat in eine ferne Zukunft empfangen, in welcher er sich allen ihm entgegenwirkenden ungünstigen Bestrebungen gegenüber behaupten wird. Die friedlichen Beziehungen Italiens zu anderen Mächten bleiben dadurch unberührt. Im Gegenteil, Italien kann sie aus desto größerer Unbefangenheit pflegen, je sicherer es sich in allen seine Unabhängigkeit und seine Jntegrttät berührenden Fragen unter dem starken Schutze des nun bereits 20 Jahre alten vertragsmäßigen Verhältnisses zu Deutschland weiß. Dieses Verhältnis hat keine Schwächung, sondern eine wesentliche Ergänzung erfahren durch den Grad persönlicher Hochschätzung, den Kaiser Wilhelm als weltliches Oberhaupt von 20 Millionen katholischer Deutschen ihrem geistlichen Ober- Haupte, dem Papste, bezeugte. Daß dies unter voller Entfaltung weltlich«» Glanzes und unter
Gastes, der feste Entschluß, daS Gastspiel nicht zu verlängern? Das mußte ganz unbedingt etwas bedeuten. Und mehrere Herren, die dem Grafen Zura befreundet waren, hatten nichts Eiligeres zu tun, als sich nach dem National- Kasino, wo der junge Aristokrat zu speisen pflegte, zu begeben, um ihm die erlebten Tatsachen brühwarm mitzuteilen. Unterwegs ver- fuchten sie noch, Herrn Neuling, Johannas Impresario, dem sie zufällig begegneten, anszn- forschen; aber der schlanke Herr war gescheit genug, die Achseln zu zucken. Er hatte gemerkt, daß über Herrn von Falkenthal zu sprechen eine gefahrvolle Sache war. Eine solche Ausplauderei konnte leicht zum Bruche der für ihn so vorteilhaften Verbindung mit Johanna führen; ohne Launen, nahm sie doch die geringste Einmischung in ihre persönlichen Angelegenheiten sehr scharf auf. „Lieber also den Mund gehalten!" sagte Herr Neuling zu sich selbst.
Bald daraus hatten auch Johanna und Falkenthal ihre Mahlzeit beendet; von der ausgedehnten Frühfahrt ermüdet, wollte die Sängerin etwas ruhen, zumal ihrer am Abend in der Oper eine anstrengende Rolle harrte. Herzlich verabschiedete sie sich von dem Major, der zärtlich-ritterlich die ihm dargebotene Rechte küßte. Johanna errötete, unwillkürlich zuckte sie die Hand unter den sie von allen Seiten treffenden Blicken zurück, aber dann' eine verbindliche Verneigung, und mit Aluscha stieg die Bewunderte die prachtvolle breite, mit reichen Teppichen belegte Treppe hinauf, die zu ihren Zimmern führte. Still und geräuschlos, wie es ihre Art war, hatte sich die braune Zofe gerade im rechten Augenblick zur Seite ihrer Herrin eingefunden, um es den nur allzu diensteifrigen
dem begeisterten Beifall des römischen Volkes geschehen konnte, wird den katholischen Deutschen ein neuer Beweis für die Freiheit, die Macht und das Ansehen fein, dessen sich der Papst in der Hauptstadt des geeinten Italiens erfreut, das dem erlauchten Gaste des Papstes bis an die Pforten des Vatikans die Ehren erwies.
Der Nachfolger des Kriegsminister von Goßler.
Der voraussichtliche Nachfolger des Kriegsminister von Goßler, dessen Rücktritt im August erfolgen wird, nennt die „Rat.-Ztg." den vor wenigen Tagen zum Generalleutnant beförderten Herrn von Einem, der sich im Reichstage durch seine glänzende Abfertigung sozialdemokratischer Angriffe auf die Heeresverwaltung rühmlich bekannt gemacht hat. Unter dem Eindruck der schlagfertigen witzsprühenden Aeußerungen des damaligen Generalmajors sprechen wir sofort die Vermutung aus: das ist der zukünftige Kriegsminister: Und wird er es nun wirklich und früher noch, als man damals voraussehen konnte, so wird man seine Ernennung allenthalben als eine glückliche bezeichnen. Es würde sich hier übrigens dann genau derselbe Vorgang wiederholen, wie wir ihn mit dem jetzigen Eisen- bahnminister Budde erlebt haben, dem die öffentliche Meinung nach seiner berühmten Verteidigung der Kanalvorlage daS Ministerportefeuille zusprach, das er nun feit dem Rücktritt des Herrn v. Thielen besitzt.
Zum Rücktritt des Erbprinzen Bernhard von Weimar.
An den Rücktritt des Erbprinzen Bernhard von Sachsen-Meiningen vom Kommando des 6. Armeekorps haben sich eine Menge ganz unglaublicher Klatschgeschichten geknüpft, die hoffentlich eine amtliche Aufklärung und Abweisung erfahren werden. Wir glauben daher die umlaufenden Geschichten nicht völlig mit Schweigen übergehen zu dürfen. Eine derselben behauptet, in Meiningen sehe man in dem Rücktritt des Erbprinzen Bernhard einen Ausdruck des feit Jahren gespannten Verhältnisses zwischen dem Berliner und dem Meiniger Hofe. Schon im vergangenen Jahre habe der Erbprinz seinen Abschied nehmen wollen. Die Spannung kam jedoch dadurch zum Ausdruck, daß, als Kaiser Wilhelm im vorjährigen Herbste auf einem Jagdausfluge in Schlesien weilte, das erbprinzliche Paar wenige Tage vor der Ankunft des Kaisers in Breslau diese Stadt verließ und sich nach Erdmannsdorf begab. Es könne nicht verschwiegen werden, daß seit Jahren eine Spannung zwischen dem echt deutsch ge- finnnten Herzog Georg von Sachsen - Meiningen und dem Kaiser bestehe. Die Spannung soll auf den nach dem Regierungs-
Kavalieren unmöglich zu machen, Johanna den Arm zu bieten.
„Wie aus der Erde gewachsen steht die schlanke braune Hexe immer da!" brummte ein junger Husaren-Offizier, der sich schon große Hoffnungen gemacht hatte, Johanna werde feine Führung annehmen, da Falkenthal, um jedes müßige Geschwätz von vornherein zu verhindern, mit dem Hotel-Direktor in dessen Privatzimmer gegangen war. Der gewandte Chef strahlte, als ihm der bevorstehende Besuch Seiner Hoheit des Fürsten von Bulgarien angekündigt wurde, es blieb immer eine große Ehre für sein HauS, wenn auch in dem damals schon lebhaft interessierenden Streit zwischen Serbien und Bulgarien die Sympathien der Ungarn mehr auf Seiten König Milan's von Serbien standen, der ein häufiger und flotter Gast nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in den so romantischen Schlössern und Burgen des hohen magyarischen Adels war, zugleich fich auch der offenen Protektion der österreichisch-ungarischen Auswärtigen Politik erfreute. Wenn den Direktor etwas kränkte, so war es nur da? Versprechen, welches et hatte geben müssen, vor dem Eintreffen Seiner Hoheit niemanden hiervon in Kenntnis zu setzen. ES ward damals ein letzter Versuch unter Mitwirkung der Wiener und Budapester Regierung gemacht, die den Frieden bedrohenden Streitigkeiten zwischen den beiden Balkanstaaten auszugleichen, darum auch der Inkognito-Aufenthalt be8 Fürsten auf der Margareten-Jnsel. Falkenthal hatte Johanna im ßaufe der beiderseitigen Unterhaltung schon vertraulich darüber unterrichtet, daß eine Verständigung fast ausgeschlossen sei, da Fürst Alexander niemals in die Forderung der ehr
antritt des Kaisers angesagten Antrittsbesuch desselben am Meininger Hofe zurückzuführen sein, der fast in letzter Stunde, nachdem Hof und Land sich schon ungeheure Kosten verursacht hatten, wegen Etikettenschwierigkeiten abgesagt worden sei. Der Herzog reifte damals noch an demselben Abend mit seiner Gemahlin nach England ab. Herzog Georg, der früher jedes Jahr am Geburtstage Kaiser Wilhelms I. in Berlin weilte, ist feit einem Jahrzehnt jeder Begegnung mit dem Kaiser aus dem Wege gegangen und hat Berlin nicht wieder besucht. Man sieht nicht recht, wie alle die Geschichten, die einen Jahrzehnte dauernden Zustand betreffen , gegenwärtig für die Entschließung des Erbprinzen Bernhard maßgebend geworden sein sollen. — Als Nachfolger des Erbprinzen von Sachsen Meiningen soll der Generalleutnant Herzog Albrecht von Württemberg, Kommandeur der 21. Divison in Stuttgart zum kommandierenden General des 6. Armeekorps ernannt werden. -
Interessante Charakteristik eines Anti-Agrariers.
Der Zuschrift eines schlesischen Landwirte« an die „Schlesische Zeitung" entnehmen wir das nachstehende:
In der letzten Sitzung des Herrenhauses hat nach dem „Berliner Tageblatt" gelegentlich der Beratung des Antrags auf Kündigung der Handelsverträge Herr OberbergratWachler die Agitation des Engeren Bundes der Landwirte als die Vorfrucht der Sozialdemokratie" bezeichnet.
Ich habe weder Anlaß noch Neigung, mich zum Verteidiger des Bundes der Landwirte aufzuwerfen. Ich bin in mehr als einer Hinsicht mit dem Vorgehen seines Vorstandes nicht einverstanden, aber ich glaube doch, daß der Makel, welchen ihm der Redner hat anhesten wollen, über daS Ziel hinausschießt.
Zunächst freilich muß man anerkennen, daß der Bund der Landwirte an einem großen und leider unheilvollen Fehler leidet: er vertritt keine Aktiengesellschaften und hat keine Aussichtsratstellen zu vergeben. Deshalb mangelt e« auch den Kreisen, welchen Herr Wächter angehört, an der durchdringenden Kenntnis der Verhältnisse der Landwirtschaft und ihre einseitige Beschäftigung mit Handel uns Industrie verleitet sie leicht zu einem schiefen Urteil gegenüber den Landwirten.
Herr Wachler ist Aufsichtsrat und — soviel ich weiß — nur Aufsichtsrat. Natürlich bei mehreren Akliengesellschasen, welche gute, sehr gute und vorzügliche Tantiemen verteilen. Wahrscheinlich entfällt in dem einen oder dem anderen Falle schon auf eine Anf- fichtsratfitzung ein so hoher Betrag der Tan-
geizigen und unruhigen Belgrader Regierung, ihr eine Landabtretung von Bulgarien zu machen dafür, daß das letztere das bis dahin türkische Rumelien in Besitz genommen habe, bewilligen werde.
„Aber dann wird eS Krieg geben," hatte Johanna erschrocken halblaut ausgerufen, worauf Falkenthal lächelnd gemeint, die hohen europäischen Großmächte würden den offenen Bruch des Friedens durch Serbien wohl zu verhindern wissen. Damit war die gute Laune bei der Besorgten zurückgekehrt.
Johanna hatte mehrere Stunden fest geschlafen, während Aluscha im Vorzimmer Wache hielt. Von der Opern Intendantur war eine Stafette gekommen, ob das Fräulein fich nicht gegen ein erhöhtes Honorar bewegen lassen werde, daS Gastspiel fortzusetzen; Herr Neuling hatte im gleichen Sinne seinen Einfluß geltend machen wollen, aber hier wie da hatte die Antwort, Johannas Weisung gemäß, gelautet: „Die Abreise ist endgültig beschlossen." Herr Neuling hatte fich im komischen Zorn am den Hacken umdrehen wollen; auch das hatte nicht« geholfen. Ein prächtiges Bouquet aus wundervollen Rosen war von dem Grasen Zura abgegeben, Aluscha hatte es mit kurzem Dank in einer Vase befestigt, die im Vorzimmer stand. Dann war ein Veilchenstrauß gebracht, ein schlichtes, aber harzig duftendes Angebinde. Die verschwiegene Dienerin lächelte. Die Vase, in welcher die Veilchen untergebracht waren, stellte fie auf ein Tischchen neben Johannes Ruhelager. Der erste Blick der Erwachenden mußte darauf fallen. Unhörbar, wie sie hineingekommen, huschte Aluscha wieder hinaus.
Fortsetzung folgt.)