Einzelbild herunterladen
 

MrchM Mmg

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Lonntagsblatt

m

Endlich erfüllte sich sein Begehren!Herr Direktor, gut, daß Sie gerade da sind/ hob Johanna an.Ich verlängere meinen Aufent» halt in Budapest nicht, mit dem Tage nach meinem letzten Auftreten werden meine Zimmer frei!"

Oh, gnädige« Fräulein, Sie wollen den Wünschen der Intendantur nach Verlängerung des Gastspiels nicht entsprechen? Aber, mein Gott, was treibt Sie fort? Die Zeitungen meldeten doch übereinstimmend, das Gastspiel sollte fortgesetzt werden! Oder waren Sie mit unserem Hause nicht zufrieden?" Er machte ein so bekümmertes Gesicht, daß Johanna von dem ruhigen Ernst, den sie allen Fremden gegenüber stets bewahrte, verlor.

Nein, nein, ich habe nicht zu klagen, ich bedarf nur der Ruhe, und will einige Zeit überhaupt nicht singen/

Und diese Ruhe würden Sie bei unS nicht finden können?" Es hatte mit dem Beginn des Zwiegesprächs die übrige Unterhaltung im Saale fast aufgehört, erwartungsvoll lauschten die Anwesenden.

Sie schüttelte lächelnd den blonden Kopf: Ihre Stadt ist zu glänzend, als daß fie noch die stille Ruhe beherbergen könnte, nach der ich mich sehne. Uebrigens Sie werden einen so vornehmen Gast erhalten, daß Sie mich und gern missen können/

Der Direktor vestritt da8 bestimmt. Dar» aber konnte er sich doch nicht enthalten, » fragen, wer denn dieser Gast sein werd«.

(Fortsetzung folgt.)

großen Partei kann fie vor der Vernichtung durch ihre Gegner, zu denen vor allem die Nationalsozialen gehören, schützen, und er wird eS tun, wenn fie treu zu den Konser­vativen stehen. Halten fie eS dagegen mit den Nationalsozialen, so dürfen sie sich später auch nicht beklagen, wenn ihrer Existenz eines TageS durch GenofienschaftSbäckereien und -Metzgereien, durch Zentrallager u. s. f. ein Ende gemacht wird. Dann dürfte die Reue zu spät kommen.

Wir spiegeln den Wählern nichts vor, wie dieLandeSztg." meint, wenn wir ihnen als vornehmsten Punkt unseres Programms die Erhaltung deS Mittelstandes in Stadt und Land bezeichnen. Wir wollen die Warenhäuser z. B. nicht einfach verbieten, denn daS läßt unser Gerechtigkeitsgefühl nicht zu.

Wir wollen lediglich ihr weiteres unheim­liches und verderbenbringendes Anwachsen ver­hindern, wir wollen ihre der Allgemeinheit schädlichen Auswüchse beschneiden. Und dies wird erreicht werden, weil es im Interesse des Volksganzen erreicht werden mutz. Sollte dies den Konservativen nicht gelingen, so trifft die Schuld nicht uns sondern unsere Gegner, die Demokraten aller Schattierungen und die nationalen und internationalen Sozialdemo­kraten. Sache der Wähler aus dem Gewerbs­stand wird es sein, durch ihre Stimmzettel zu entscheiden, wohin die Fahrt gehen soll: ob zum Verderben, ob zum Blühen des gewerblichen Mittelstandes!

Nun müssen wir uns noch gegen die Insi­nuation derHess. Ldsztg." wenden, daß unsere Gegnerschaft gegen die großkapitalistischenWaren- häuser gegenüber dem großen Waren­haus fürOffiziereundBeamtenfowie deu großen Versandthäusern auf- höre. Wir lassen hier wieder einmal den ost zitierten Professor Dr. Suchsland aus Halle zu Wort kommen, der in seinem Büchlein:Los von den Konsumvereinen und Warenhäusern" Pag. 26 u. f. folgendermaßen schreibt:

.Weil dieses Märchen, die Konservativen wollten die Warenhäuser totschlagen, aber da? Warenhaus für deutsche Offiziere und Beamte wolle man frei ausgehen lassen, von allen warmen Freunden Gehe Ldsztg.") und lauen Feinden der Warenhäuser über­haupt als gemeinsame Geistesmunition gebraucht wird, um ihre Schützlinge unter der Maske der Gerechtig­keit gegen die Angriffe und Vorwürfe aus den Reihen des gewerblichen Diittelstandes zu verteidigen und dabei den Konservativen eins auszuwischen, so ist es nötig, daß ich zunächst die Legende von der Bevor- mgung des Warenhauses für deutsche Offiziere und Beamte zerstöre.

Um ganz sicher zu gehen, habe ich mir über diesen Punkt, obwohl ich so wie so schon nicht den geringsten Zweifel auch an der Stellung der konservativen Abge- ordneten hatte, noch von einem langjährigen konser- vativen Mitgliede r des Abgeordnetenhauses vorgestern Auskunft erbeten. Danach steht fest, daß kein Konservativer daran denkt,demWarenhaus für deutsche Offiziere und B eamte eine

56 (Nachdruck verboten.)

Briefträgers Hannchev.

Bo« Georg Paulsen.

(Fortsetzung^

Mit vielem Zartgefühl hatte Johanna .stets darauf gehalten, von ihrer ergebenen Dienerin, die ihr fast eine Freundin geworden war, alle westeuropäischen Modetorheiten fern­zuhalten, die die geschmeidige, biegsame Figur der einstigen schweifenden Zigeunerin nur ent­stellt haben würden. Zu einem losen, fließen­den Kleide trug Aluscha deshalb nie einen modernen Hut, sondern einen Spitzenshawl als Kopfputz, wie er im Süden allgemein üblich ist. Und er stand ihrem geweckten Gesicht vortrefflich.

Die Aluscha ist eine echte braune Schönheit geworden, meinte der Major,die rechte Dienerin für eine solche Herrin!"

Das ist sie," bestätigte Johanna freundlich; oh, es hat ihr an sehr ernst gemeinten HeiratS- anträgen ebensowenig gefehlt, wie mir. Gern hätte ich ihre hingebende Treue belohnt, ich habe es ihr völlig frei gestellt, einen Mann, den fie liebte, zu heiraten, r' sie will bei mir bleiben. Ich habe ihr g . sie fei mir viel zu wert, als daß ich fie ihc ganzes Leben lang an meine Person fesseln wollte, aber da antwortete sie:Ich will ja auch nur vorläufig noch dableiben." Was sollte ich da sagen?"

Jetzt hatte auch Aluscha vom Ufer ihre H-rrin bemerkt und fie schwenkte jubelnd ein Tuch. Im selben Augenblick blieb fie aber auch unter allen Dureicken äußersten Erstaunens

geblieben; aber wer mochte aus dem Rätsel dieser tiefen dunklen Augen entziffern, ob der Freudenschimmer dem Wiederfehen mit einem Genossen ihres BluteS oder dem Glück ihrer jungen Herrin, das unschwer zu erkennen war, galt?

Falkenthal war für diesen Tag von seinem Adjutantendienst entbunden, er sollte erst am Abend mit dem Fürsten Alexander in der Oper, in welcher Johanna sang, wieder Zusammen­treffen. Und so hatten sie denn verabredet, im Hotel zusammen zu speisen.

Es ging ein aufregendes Raunen durch die zahlreichen anwesenden Gäste, als daS hoch­gewachsene Paar den Speisesaal betrat. Ganz hatte Johanna heute nicht ihr Gesicht zu dem gewohnten kühlen Ernst zwingen können, die Freude leuchtete noch immer aus den tiefen braunen Augen. Für die bewundernden Blicke, die ihr folgten, hatte sie nur ein spöttisches Lächeln, dagegen war die Unterhaltung deS Brautpaares, daS an einem abseits stehenden Tische allein, während der ganzen Mahl­zeit die lebendigste und heiterste. Es mußte daS auffallen, da bisher die Sängerin niemals mit einem Herrn an ihrem, ein für alle Male für fie reservierten Tische gespeist hatte, sondern stets nur von Aluscha begleitet gewesen war.

Man bestürmte den Hoteldiener mit leisen Fragen, der natürlich nicht antworten konnte, aber durch wiederholtes Erscheinen an Johannas Tisch sich bemühte, den Wünschen der Neu­gierigen Rechnung zu tragen. Ei« Zufall brachte ihm vielleicht Aufklärung

lager errichtet werden sollten. Die Regierung als Aufsichtsbehörde beanstandete den Verkauf, da der vereinbarte Preis zu billig war. Um den langwierigen Instanzenweg zu vermeiden, erhöhte der Konsumverein fein Kaufgebot frei­willig um 50 Pf. pro qm, aber auch die neue Vereinbarung wurde von der Regierung beanstandet, und zwar mit der Motivierung, daß auch das Gemeinwohl inS Auge zu fassen sei. Denn durch die Errichtung eines Zentrallagers und einer großen Vereinsbäckerei würden zahlreiche Klein­händler und Bäcker in ihrem Erwerbe geschädigt, zum Teil sogar in ihrer Existenz bedroht; Pflicht der Stadt sei es aber, auch dafür zu sorgen, daß nicht durch Maßnahmen der städtischen Behörden der Mittel st and in seinem Nahrungsstande gefährdet wird. Die Sache wird nun zur Entscheidung des Provinzialrats kommen."

Die Lehren Naumanns beginnen, wie man sieht, rasch Früchte zu tragen. Das von dem Führer der Nationalsozialen ange­strebte Zentrallager und die Konsum­bäckerei wären heute vielleicht errichtet, wenn die Regierung zu Halle, die von den liberalen Blättern als reaktionär verschrieen wird, nicht eingeschritten wäre. Und ohne Zweifel wäre nach Begründung jener beiden Unternehmungen denselben auch eine metzgerei auf dem Fuße gefolgt, und dann hätte, wie Naumann sich so verständlich ausdrückt, die praktische Arbeiter­bewegung zu Halle zwei Hände mit denen sie den gewerblichen Mittelstand erwürgen kann: die Konsumvereinigung neben den Produktionsvereinigungen!

Daß es in Halle dann mit dem selbständigen Handwerk und Gewerbe so gut wie zu Ende gewesen wäre, bedarf keines Be­weises. Was aber dort mißlungen ist, da man städtisches Terrain in Anspruch nehmen wollte, kann heute oder morgen überall da in'8 Leben gerufen werden, wo genügendes Terrain aus privater Hand zur Verfügung steht, in Frank­furt, in Marburg, in Kirchhain und Frankenberg. Daß aber der Plan des K o n - sumvereins in Halle zur Erdrosselung des selbständigen gewerblichen Mittelstandes nicht gelungen ist, ist zunächst der Regierung, in der Hauptsache aber der Aufklärungsarbeit des Prof. Dr. Suchsland und dem konser­vativen Verein zu Halle zu verdanken. Dieser hat die Regierung seit Jahren unausgesetzt auf die Gefahren der Konsumvereine hinge­wiesen, und ihm gebührt das Verdienst, den gewerblichen Mittelstand dort augenblicklich vom Untergange gerettet zu haben. Daraus aber mag Handwerk und Gewerbe die Lehre ziehen, daß sein Platz heute und in Zukunft nur an der Seite der Konservativen zu zu suchen ist. Allein der Einfluß dieser

Sonderstellung angedeihen zu lassen. . . . . . . Auch höre ich sagen, daß manche Offiziere und namentlich Reserveoffiziere bei dem Bezug einiger Gegenstände in der Tat ohne das Warenhaus schlimm daran wären. Wenn fie in Orten leben, wo kein guter Militärschneider wohnt, so find die Herren allerdings in einer üblen Lage. Beim Sitz der Uni­formen verlangt auch der Zivilist Chik und bei Waffen, von deren Brauchbarkeit das Leben abhängen kann, ist das Sicherste in den Bezugsquellen gerade gut genug. Auch über die Führung einiger anderer, namentlich dienstlicher Gegenstände würde sich ohne Bitterkeit reden laffen. Den Vertrieb aber von Kaffee, Wein, Tee, Zigarren, Graupen, Reis, Lampen x. verurteilen die Konservativen ebenso bei dem Waren­haus für deutsche Offiziere und Beamte wie bei den Konsumvereinen und Warenhäusern, denn er erregt mit Recht den Unwillen der Geschäfts­welt und sch adel unserem Staatswesen umsomehr, weil die Offiziere und Beamten Träger und Repräsentanten der Staatsautorität sind, und sich der entstehende Haß demnach direkt gegen bett Staat richtet. Das sollte die Regierung wohl be­denken und alles tun, um diese Quelle des Unwillens zu verstopfen.

So stehen die Konservativen zu dem Warenhaus für deutsche Offiziere und Beamte. Sie wollen sach­lich keinerlei unterschiedliche Behand­lung und ich habe auch im Gesetz über die Warenhaussteuer nicht gefunden, daß demWarenhaus für deutsche Offiziere und Beamte eine Sonderstellung ein­geräumt ist vor anderen gleichartigen Einrichtungen.

Mit dem Anwurfe derHeff. Ldsztg." ist es also nicht« hinsichtlich des Warenhauses für Offiziere und Beamte und hinsichtlich der großen Versandtgeschäfte wie Rudolf Herzog ist eS noch weniger. Gleicht der Geschäftsbetrieb eines solchen Versandtgeschäftes dem eines großkapi­talistischen Warenhausbetriebes wie Tietz und Wertheim, so fällt er unter das Warenhaus­steuergesetz und wird gleich den Waren­häusern behandelt werden. Davon aber ist uns bei Rudolf Herzog nichts bekannt, viel­mehr sind die Prinzipien, nach denen beide be-, trieben werden, völlig entgegengesetzt. Sie in einen Topf zu werfen, bringt nur jemand fertig, der von dem Wesen dieser beiden Arten von Geschäften keine blasse Ahnung hat.

Auf die schon ost als falsch nachgewiesene Behauptung derLdsztg.", als sei durch die Einführung des neuen Zolltarifs eine Preis­steigerung der Lebensmittel unver­meidlich, kommen wir später nochmals ausführ­lich zurück.

Für heute wollen wir nur noch auf eine von derLdsztg." beliebte Art der Bekämpfung eines politischen Gegners aufmerksam machen,- die eben nur derHessischen Landeszeitung" möglich ist. Sie greift uns daraufhin an, daß wir in unserem Annoncenteil regelmäßig die Anzeige eines hier zeitweilig verweilenden Wanderlagers aufnehmen! Meint dieLdsztg." vielleicht, daß, im Falle wir die Anzeige nicht aufnehmen würden, der betr. Unternehmer auS Marburg fern gehalten würde? Für so naiv halten wir unsere Kollegin denn doch nicht! Durch unseren Anzeigenteil können wir unsere Gewerbetreibenden nicht schützen, wohl

Die Konservativen und der gewerb­liche Mittelstand.

(Fortsetzung.)

Daß ot. N ationals ozialen aber ziel be­wußt auf den Ruin deS Handwerkes und des Gewerbes in seiner heutigen Gestaltung hinar­beiten, zeigt der Anfang des SchlußpassuS des Ab­schnitts VIII von NaumannsDemokratie und Kaisertum." Nachdem der Führer der Nationalsozialen wie oben gezeigt, für ProduktionS- und Konsumgenossenschaften so­wie fürTerraingesellschaften deS Proletariats" «in getreten ist, fährt er wie folgt fort:

Wenn sich die Lohnarbeiterschaft mit allem Bewußtsein auf daS Gebiet dieser (oben be­zeichneten, d. R.) praktischen Arbeiten wirft, wird fie sich allerdings Gegner erwecken, die ihr gelegentlich im politischen Kampf unbequem sein können. Der Kleinhandel, daS Kleinhandwerk, die sogenannte Mittelstandspolitik kämpft gegen die Konsum- und, soweit HauSbefitzervereine in Frage kommen, gegen die Boderreformpläne. Niemand wird eS ihnen verübeln, wenn sie sich ihrer Haut weh ren. Auch fie wollen leben und kämpfen um ein müh­sames Brot! Aber das ist ««« einmal im Wirtschaftsgetriebe so, daß deS eine« Vorteil des andere« Nachteil ist....! Nun, ihr Handwerker und Gewerbetreibenden, ftagen wir Konservative euch, ist daS wirk­lich im Wirtschaftsgetriebe so? Muß das unbedingt sein, daß die Produktionsgenossenschaften dm Handwerker und die Konsumvereine die Gewerbetreibenden zu Grunde richten? Sind das eure Freunde, die beide mit allenMitteln ins Leben rufen wollen und zu fördern trachten, um euch zu ruinieren, oder sind wir es, die jene n a tio nals o zi al en Genossenschaftsbildungen bekämpfen, damit unser erwerbender Mittel­stand sich selbst und unserem Staatswesen als wichtigste Stütze erhalten bleibt?

Welche Gefahren dem Handwerk und dem Gewerbe von Seiten der von den National- sozialen protegierten und geförderten Konsumvereinigungen und Pro­duktionsvereinigungen drohen, lehrt folgende Notiz aus einer der gestrigenAus- gaben derFranks. Ztg.", die wir zu Nutz und Fromme« «nserer Metzger u«b Bäcker hier folgen lassen wollen:

X Halle a. H., 5. Mai. Der hiefige Allgemeine Konsumverein hatte mit der Stadtgemeinde einen Kaufvertrag vereinbart über Ankauf eines umfangreichen städtischen Terrains, auf dem eine große Konsumbäckerei und ein Zentral-

stehen, und die erhobene Hand sank zur Seite nieder.

WaS hat Aluscha?" meinte Johanna über­rascht. Da sah sie auch schon, wie au8 der an Land strömenden Menge, die sie sich verlaufen lassen wollte, einer der Zigeuner-Musikanten mit ausgestreckter Rechten auf daS Mädchen lvsging, wie die letztere jenem mit einem Freudenruf die Hand gab.

Nun, wer weiß, waS da werden will?" bemerkte ter Major;da scheint Aluscha doch einen wirklichen alten Freund gefunden zu haben."

Und es war so. Als Johanna und Falken­thal auf der Uferstraße anlangten, hatte sich der Zigeuner bereits entfernt, aber Aluscha be­richtete nach der Begrüßung sofort, Neko, der Musikant, sei ein Sohn ihres Stammes, er habe sein Glück gemacht, er verdiene viel Geld mit seiner Geige. Beide seien fie sroh gewesen, sich wiederzusehen.

Das freut mich für Dich," sagte Johanna lächelnd;Du warst lange genug für Dich allein, wie schön, daß Du endlich jemand ge­funden hast, der Dir näher steht!"

Herrin, hatte ich nicht Euch?" fragte Aluscha mit warmem Gefühl.Wen brauchte ich da noch?"

O Du törichtes Mädchen," rief Johanna. Die alte Geschichte!"

Ueber Aluscha's Züge flog es wie ein Helles Leuchten. Aber fie sagte nichts. Und während ihre Gebieterin mit Richard von Falkenthal langsam dem nicht fernen Absteigequartier Johannas zuschritten, folgte sie leichten Fußes. Der Helle Sonnenglanz auf ihrem Antlitz war

Bierteljährlicher Bezugspreis: bet der Expedition 2 Mk., bet allen Postämtern 2,25 Mk. zexci. Bestellgeld).

JnsetUonsgcbühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg Erscheint wöchentlich sieben mal.

_ Druck und Verlag- Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckern

Sonntag, 10. Mai 1903. Marburg, Markt 21, Telephon 55.