i
Marburg
V
! AnsertiouSgebübr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 1v Pfg. - SinrrTTrtflPtTh 9 SH?ni 1 QOr$ Druck und Verlag: Joh. Aug. Loch, UmversitätS - Buchdruckerei Reclamen: di- Zelle 25 Pfg. y<ÖUUUUUUW, S. JJlUl _luvu< Marburg. Markt 21. - Telephon 55.
MMag-A«sgave.
II
!-
Mark erzielt worden.
l
und Zunahme
Neujahrstag den Schultheiß in der Aue, seiner
l
1898
1899
1900
1901
1902
Hanthierung nach ein Müller, und auf Dreikönigstag den Schultheiß zu Trusee gesprochen, daß er bei dem Abendmahl auf einen Seite das Brod gebrochen hat, einer bemeldeten beiden Schultheißen mußte auf
Rentmeister im Beisein vom ehrbaren Rath ein Fürsts. Befehl verlesen, worinnen Dr. Schmecker sein Bedenken zu lesen, gänzlich
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.
« 8
1
Einfuhr 2491000 ML 8289000 , 3517000 . 4723000 . 6240000 .
Ausfuhr 1470000 Mk. 2583000 . 3059000 . 3690000 . 4194000 .
d n ft d »
1
z
Hl. ander der der
schaftlichen Komitees die erwartete Ausdehnung annehmen, und insbesondere wenn die ebenfalls im Auftrage des Komitees trassierte Eisenbahn Lome—Palime gebaut ist und weite, jetzt schon stark produzierende Gebiete erschlossen werden, und durch die Eisenbahn die Möglichkeit gegeben ist, diese Produkte, vor allen die Produkte der Oelpalme und Baumwolle, nutzbringend auszuführen.
l
und hat sich keiner entledigen können, er habe dann zuvor einen revers abergeben, im Noth- fall sich wieder einzustellen und sich für 200 Gulden verbürgen müssen. Unter diesen war auch ein alter eisgrauer Bürger, Andreas Koch, seines Handwerks ein Löffelschmied erwischt worden, welcher sich bei dem Aufruhr hatte hören laffen, daß man die Verbefferungspunkte so leichtsinnig nicht beschwören solle, sondern steif und fest beim Alten halten. Er wolle seinen, grauen Kopf daran wagen. Als er verrathen wurde, ist er vor die Fürst!. Räthe gefordert worden und in der Trabantenstube an Ketten gekommen und als die Räthe abgezogen hat man ihn mit Ketten angeschmiedet. An diesen hat er 5 Wochen und 1 Tag gelegen und haben sich seine Kinder und Verwandte und andere ehrliche Leute für 500 Gulden verbürgt und gebeten, da ist er Sonnabend den 28. Januar ledig geworden. Um Lichtmeß hat jeder Bürger einen Schmeckenöerger auf das Schloß müssen bringen, damit das, so von den Soldaten verzehrt worden, bezahlt werde. Von einem be- rümbten Dr. VincenS Schmecker wurde eine
Die Sozialdemokratie bei bett preußischen Landtagswahlen.
' Die Linksliberalen haben so lange die Beteiligung der Sozialdemokratie bei den preußi», schm Landtagswahlen gewünscht, daß sie jetzt! mit einiger »Genugtuung" sehen werden, wie ernst diese sozialdemokratische Wahlbeteiligung vorbereitet wird. Eine .preußische Konferenz* hat zu diesem Zweck am Sonntage in Berlin getagt und eine Resolution beschloffm, in welcher die Taktik festgesetzt wird, nach welcher die »©enoffen' bei den nächsten Landtagswahlen in Preußen verfahren sollen. Danach ist überall die Aufstellung einiger Wahlmännerkandidaten zu erwarten; aber bei Urwahl-Stichwahlen soll »im allgemeinen* für die liberalm Kandidaten zu stimmen sein. Die Hauptsache ist jedoch, die Stellungnahme bei den Abgeordneten Wahlen. Dott soll, wo die sozialdemokratischen Wahlmänner den Ausschlag geben, zunächst für den sozialdemokratischen Kandidaten gestimmt, und ist dieser gewählt, für den »liberalen* Kandidaten eingetreten werden. Wird der Sozialdemokrat nicht gewählt, so ist von den „Genossen" in den weiteren Wahlgängen Stimmenthaltung zu üben. In der Diskussion stellte sich die, die »liberale" ©enugtuung stark beeinträchtigende Tatsache heraus, daß die „Genoffen" ihre Abgeordnetenmandate auf Kosten der bürgerlichen Linken zu gewinnen beabsichtigen. In Breslau sei jetzt schon, so erklärte der dortige Führer, kein Zweifel darüber gelaffen, daß die Sozialdemokraten unbedingt die Ueberlaffung einesMandatsfordern.Der»Vater"derpreußischen Wahltaktik, Dr.AronS, erklärte mit dürren Worten:
»Wenn die Freisinnigen, weil sie da und dort augenblicklich die glücklichen Besitzer find, von unS verlangen, daß wir kein Mandat beanspruchen, das seien ihre Jagdgründe, so frage ich doch: wieso? Die Jagdgründe gehören ihnm nur so lange, als wir darauf verzichten, in diesen Jagdgründen, die uns nach den Zahlen der Reichstagswahlen gehören, zu jagen. Unsere Jagdgebiete sind es. (Sehr richtig). Sie mögen eben unabhängige Leute als Wahlmänner aufstellen, es giebt genug solche unter ihnen. (Zustimmung). Am besten wäre es, wenn dort, wo mehrere Abgeordnete zu wählen find, sie zusammen gewählt würden, dann wäre den Freisinnigen die Gelegenheit zur Mogelei ohne weiteres genommen; wir würden dann aber verlangen, daß unter ihnen ein Sozialdemokrat sein muß."
Für die Stellungnahme zwischen Freisinnigen und Dänen oder Polen ist den „Genoffen" Freiheit gekästen. Sie werden natürlich für denjenigen Kandidaten ftimmen, der ihren destruktiven Tendenzen am meisten Rechnung trägt. Ferner ist noch bestimmt worden, daß in Wahlkreisen, die nur einen Abgeordneten wählen, die sozialdemokratischen Stimmen aus Grund von Abmachungen mit den liberalen ^arteivorständen wegen Kompensationen in andere Wahlkreise zu verwenden sein würden. Der Wurstch der braven »Kölnischen Zeitung," einige sozialdemokratische Hechte im Karpfenteiche des preußischen Abgeordnetenhauses zu sehen, wird also nur auf Kosten der bürgerlichen Linken erfüllt werden.
Münchener Handwerker gegen Warenhäuser.
Gegen die neuen Münchener Warenhausprojekte richtet sich eine kürzlich dort abgehaltene stark besuchte allgemeine Handwerker-Versammlung. Es wurde schließlich folgende Resolution angenommen:
verboten und dem Rath befohlen wurde, sämmt- liche Exemplare bei den Bürgern abzusordern und unserm Gn. Fürsten einzuschicken. Bei diesem Befehl wurden auch die im Ausschuß vom Schlosse gerufenen Soldaten an den zuvor empfangenen Besuch erinnert. Auf Petritag wurde der Kirchner Stefan Schmalasen, welcher 9 Jahie den Dienst versehen, wegen dessen daß er nicht zum Abendmahl gehen wollte, abgeschafft und entlaffen. Mittwoch am 22. Mäiy find die vom Schloß gelaufenen Bürger wiederum sämmtlich aufs Rathhaus gefordert worden und ist ihnen vom Schultheiß ein Befehl vorgelesen worden und vermeldet, daß zu der Soldatenzehrung noch 170 Gulden fehlten und diese Summe mußte binnen Monatsfrist, als den Urheber von ihnen bezahlt werden. Obgleich sie ihr Unvermögen, die schwebende Theurung und ihre Armuth sowie die schlechten Geschäfte vorgewendet, so hat doch ihr Bitten nicht geholfen. Am Charfreitag hat der Pfarrherr auf alle umliegenden Ortschaften Zettel geschickt und in denselben befohlen, daß auf den heiligen Ostcrtag auf keinem Dorf in der Kirche gepredigt werden sollte, sondern. daS Landvolk in der Stadt zur Predig^ asb Nachtmahl gehen sollen und sich in der Stad4- kirche einzufinden hätten. Am 6 Sonntag nach Ostern hat der Pfarrer die Bürger in bei Frühpredigt ermahnet, daß sie die trotzige^
Umschau.
Luise von Toskana.
Die „CH. Allg. Ztg." erfährt von einet dem Wiener Hofe nahestehenden Seite, daß zwar die Absicht bestanden habe, während der Anwesenheit deS Königs von Sachsen in Wien die Angelegenheit der Prinzessin Luise endgiltig zu regeln, daß man aber nunmehr von diesem Plane abgekommen sei, da weder der Wiener, noch der Dresdener Hof an einen völligen Abbruch der Beziehungen zwischen der Prinzessin Luise und Giron glauben. Es werde vielmehr angenommen, daß die zeitweilige Trennung der beiden nur ein Manöver sei. Die Gründe für diese neuerliche überraschende Wendung beruhen auf Mitteilungen, welche den beiden Höfen erst in der letzten Zeit zugegangen find. Don der Verleihung des Titels einer Gräfin an die Prinzesfin Luise ist dem Wiener Hofe nichts bekannt; ob die Bemühungen ihres Vaters, des Großherzogs von Toscana, vom Kaiser Franz Joseph für seine Tochter die Anerkennung des Titels einer Prinzessin von Toscana zu erlangen, von Erfolg begleitet sein werden, ist zweifelhaft.
insgesamt 3961000 Mk. 5863000 , 6576000 , 8413000 ,
10434000 ,
insgesamt
2747000 Mk.
8i«rtelj5hrlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 ML, bei alle» Postämtern 2,25 ML (excl. Bestellgeld).
Seitdem ist der Handel stetig gestiegen und betragen die Ziffern für die folgenden Jahre
anderen Seite stehen und an deö Pfaffen statt einem Jeden in Sonderheit den Kelch geben, damit es eher von statten gehe, damit nicht der Pfaffe den besten Ort im Wirtshause versäumen werde. Eh ihr feine ehrwürdige Herrn. Und ist dabei zu erwähnen, . daß der Schultheiß von Trusee ein Forstknecht gewesen, das ihm von seinem Pfaffen aufgetragene Amt, in der Kirche am Altar bei Austeilung des Kelches hat er mit seiner an der Seite gegürteten Wehr verrichtet. Donnerstag den 19. Januar 1609 ist Niclaus M. Merkel von Cassel, wohin er vor 6 Wochen geftihret, wieder hier angekommen mit dem Bescheid, mit Niemand keine Gesellschaft zu haben,, also dmrf Niemand zu ihm gehen. Er wurde nicht in einer Kutsche, sondern in einem Rüstwagen hierhergebracht. Da es aber immer noch etliche gab, so bei gedachtem Aufruhr gewesen und bei den Neuerungen zu nahe geredet haben, die aber durch Fuchsschwänzereien und falsche Zeugen überwiesen wurden, find auf dem Schloß in der Trabantenstnbe und anderen Orten an Ketten geschlossen und in das Gefängnis gekommen
lieber bie Kirchenhändel unter dem Landgrafen von Hessen-Cassel,
Moritz dem Gelehrten.
Wahrhaftiger Bericht was sich bei Einführung her Verbesserungspunkte zu Schmalkalden begeben und zugetragen hat.
(Fortsetzung.)
La die Verbesserungspunkte vor 4 Jahren allhier anzunehmen von den Bürgern schon be- -gehrct wurden, hat sich der Pfarrer zu Träfen, der ohne dieses ein gottloser, verwegener und versoffener Gesell, welcher sich wie man sagt vor längstem dem Teufel ergeben haben solle, straks und von Sünden dazu bekennet, obgleich wohl in bemeldeten Jahren nicht viele Leute sich zu diesem bereden und bekennen ließen, als er aber vernommen, daß die Fürst!. Räthe aus so mancherlei Weise und Wege mit der Bürgerschaft angegriffen, hat er es mit Gewalt sott- gesetzet, und nach seiner alten Gewohnheit heftig auf die Bauern gescholten und es hierdurch so weit gebracht, daß sich aus den Dörfern Trusee und in der Au aus großer Furcht 60 Personen zum Brodbrechen Christtag eingestellt haben. Weilne aber diesem Pfaffen, die Zeit in der Kirche länger als im Witths- hau«, darinnen er zwei Tage und länger gemessen; hat er um eher fertig zu werden, auf
ihnen vom
Eine weitere stetige Entwicklung t...l Z____"___
des Handels ist zu erwarten, namentlich dann, wenn die zu guten Hoffnungen berechtigenden Baumwollkulturen durch die Maßnahmen des Kolonial-Wirt-
1506802 gegen 1376057 und 1299 439 in den beiden Vorjahren, daher mehr 130,2 und 206,9 Millionen Mark. Edelmetalleinfuhrwerte: 19 613 gegen 37 633 und 19 564. Mit wesentlich höheren Einfuhrwerten find beteiligt: Abfälle, Baumwolle, Drogen rc., Flachs rc., Getreide, Häute, Holz, Kautschuk und Guttapercha, Oel und Fette, Kohlen, Vieh, während nur die Edelmetalle einen scharfen Rückgang brachten. Besonders bemerkenswert erscheint die Zunahme der Einfuhr bei Eisen und Eisenwaren um 21/, Millionen.
4. Die Ausfuhrwerte — bis auf einige Waren nach den Vorjahrswerten — in 1000 Mark — 1205 021 gegen 1680 064 und 1072872, daher mehr 125 und 132 Millionen Mark. Die Edelmetallausfuhr war erheblicher als in den beiden Vorjahren; sie ergab 32463 gegen 18672 und 20468. Mit wesentlich höheren Ausfuhrwerten find von den 43 Zolltarifnummern 34 mit höheren Ausfuhrwerten beteiligt: Baumwolle und Waren daraus, Drogen, Apotheker- und Farbewaren, Eisen und Eisen- Waren, Erden, Erze, Edelmetalle, Getreide, Kupfer, Papier, Kohlen, Seide, Seidenwaren, Wolle und Wollwaren. Von besonderer Erheblichkeit ist der Ausfall von 11 Millionen Mk. bei Materialwaren, der nur auf die geminderte Zuckerausfuhr zurückzuführen ist.
Bei der am 22. d. Mts. auf dem Königlichen Hauptgestüt Trakehnen stattgefundenen Pferdeversteigerung sind für 44 Pferde 41355 Mark, für ein Pferd also durchschnittlich 939,89
Schrift vertheilt. Am 26. Februar 1609 wurde die ganze Bürgerschaft zu Mittag vors Rathhaus gefordett und
.Die heute im Kreuzbräu tagende, äußerst stark besuchte Versammlung Münchener Gewerbe- und Handeltreibender bedauert die von der t Staats- regierung in der Ministerial-Entschließung vom 22. Dezember 1902 den Warenhäusern gegenüber eingenommene Haltung. In der Ueberzeugung, daß jede Vermehrung und Ausdehnung der Warenhäuser zur gänzlichen Vernichtung des gewerblichen und kaufmännischen Mittelstandes führt, erhofft die Versammlung von der Einsicht der k. Etaatsregierung, daß sie Segen diese Gemeinschädlinge endlich mit Handel und iewerbe wirklich schützend«: Maßnahmen vorgehe.
Die Versammlung verlangt deshalb besonders im Jut«esse der persönlichen Sicherheit des Publikums und der Angestellten der Warenhäuser:
1. den Erlaß strengster bau. und feuerpolizeilicher Vorschriften für dieselben durch die zuständigen Behörden;
2. den Erlaß einer Bestimmung, daß Warenhäuser nur mehr im Erdgeschosse und ersten Stock betrieben und in den höheren Stockwerken und Neben- sowie Rückgebäuden keinerlei Waren gelagert werden dürfen;
3. periodische Vornahme strengster Revisionen der Aufbewahrung und Beschaffenheit der in den Warenhäusern verkäuflichen Nahrungs- und Genußmittel durch die Beamten der Nahrungsmittelpolizei;
4. die Anwendung des gesetzlich zulässigen Höchststeuersatzes von drei Prozent auf die Warenhäuser seitens der Steuerausschüffe.
In Anwendung der Selbsthilfe fordett die Versammlung die ganze Einwohnerfchaft Münchens, insbesondere aber die Frauen auf, die Warenhäuser zu meiden und ihre Bedürfnisse nur bei den Detail» geschästen zu decken. In diesem Sinne unablässig zu wirken, geben sich die Versammlungs-Teilnehmer ihr gegenseitrges Manneswott.
Schließlich beaustraat die Versammlung das Büreau, gegenwärtige Resolution der zuständigen Stelle zu unterbreiten, von welcher sie die Berücksichtigung vorstehender Verlangen bestimmtet er- wattet." ____________
Der Hande! Togos im Jahre 190 2.
Der Handel Togos hat den Mitteilungen der Deutschen Kolonialgesellschaft zufolge im letzten Jahre wieder eine recht erfreuliche Zunahme erfahren. Nach den vorläufigen Feststellungen bezifferte sich derselbe im Jahre 1902 auf insgesamt 10434000 Mk.; davon entfallen auf die Einfuhr 6240000 ML, auf die Ausfuhr 4194000 Mk.
Im Jahre 1890 betrug der Handel
Einfuhr Ausfuhr insgesamt
1156000 Mk. 1650000 Mk. 2806000 ML stieg dann langsam einige Jahre «nd betrug 1893
Einfuhr Ausfuhr insgesamt
2415000 ML 8414000 Mk. 5829000 Mk.
Einige Jahre hielt sich der Handel aus ungefähr gleicher Höhe und fiel dann im Jahre 1897 infolge der 1896 und 1897 in Südtogo eingetretenen Mißernten, namentlich der Produkte der Oelpalme, auf
Einfuhr Ausfuhr
1976000 ML 771000 Mk.
Deutschlands Außenhandel im
1. Merteljahr 1903.
Rach dem soeben vom Kaiserlichen Statistischen Shnt hermrSgegebenen Märzheft der monatlichen Nachweise über den auSwättigen Handel des deutschen Zollgebiets beträgt im 1. Vierteljahr 1903:
1. Die Einfuhr in Tonnen zu 1000 kg 9769485 gegen 8448901 und 8901872 in dm beiden Vorjahren, daher mehr 1320584 und 867 613. Edelmetalleinfuhr: 269 gegen 264 vnd 238. 35 von 43 Zolltarifnummern eine zunehmende, 8 eine abnehmende Einfuhr. Unter jenen ragen hervor: Kohlen mit über Vs der Gesamteinfuhr (+ 487841), Erden, Erze (+ 347607), Getreide und andere Landbauer- zeugniffe (+ 131258), Holz (-s- 81022), Abfälle (+ 75 623), Erdöl (+ 35 270), Oel und Fette (+ 32 108), Steine Baumwolle und Baumwollenwaren, Drogen, Apotheker und Farbewaren, unter diesen nur Materialwaren mit einem Ausfall von 16866 Tonnen. In den Ausfall teilen sich frisches Schweinefleisch, frische Seefische außer Heringen, ferner Rosinen, Salzheringe, Salz und ganz besonders Reis, bei dem allein der Rückgang mehr als das doppelte der festgestellten Menge auSrnacht. Wein, Rindfleisch, Schinken, Speck, lebende Süßwasserfische und frische Heringe, Korinthen, Kaffee, Kakao, Dörrobst aus Amerika und Serbien, Weizenmehl, Rohtabak nahmen zum Teil recht erheblich zu.
2. Me Ausfuhr in Tonnen zu 1000 kg: 9 152026 gegen 7422344 und 7 234414 in den beiden Vorjahren, daher mehr 1729 682 und 1917 612. Edelmetallausfuhr: 116 gegen 94 und 129. 36 von 43 Zolltarifnummern zeigen eine stärkere, 7 eine geringere Ausfuhr. Unter jenen ragen hervor: Kohlen mit % der ganzen Ausfuhr ( H 1105 514 — besonders nach Frankreich, Holland, Oesterreich, Belgien, Rußland, Schweiz —), Erden, Erze (4- 369067), Eisen '(+171074 — namentlich Roheisen und Schienen mach den Vereinigten Staaten, Eck- und Winkel- eifen, Röhren, grobe Eisenwaren, während die Ausfuhr von Alteisen, Brücken rc. nachgelassen hat —), Drogen, Apotheker- und Farbwaren (+ 36 839), Tonwaren, Steine, unter den Nummern mit einer Minderung der Ausfuhr Materialwaren mit einem Ausfall von 55648 Tonnen trotz verstärkter Gries-, Reis-, Salz- rc. Ausfuhr. Tie Abnahme macht allein bei Rohzucker über 76000, bei Brotzucker rc. rund 85 000 Tonnen aus. Fast 63 000 Tonnen Rohzucker wurden weniger nach England ausgefühtt. Die Rohzuckerausfuhr nach den Vereinigten Staaten von Amerika beträgt nur noch 1721 gegen 22 749 und 42 882 Tonnen in den beiden Vorjahren. Auch die Rohzuckerausfuhr nach Kanada hat nachgelassen.
3. Die Einfuhrwette — bis auf einige Waren nach den Vorjahrswetten — in 1000 M.:
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. $
Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt. A ”