Einzelbild herunterladen
 

Bedeutung der Ansiedelungstätigkeit in Westpreußen Md Posen.

In dem neunten Rechenschaftsbericht der polnischen landwirtschaftlichen ParzellierungS- Genossenschaft, die sich seit dem Jahre 1894 neben der Parzellierung auch mit der Regelung von Hypotheken und finanziellen Hilfeleistung beim Ankauf kleinerer Besitzungen für polnische Hand beschäftigt, heißt eS über die Tätigkeit der Genossenschaft im Jahre 1902: In der Entwicklung unserer Anstalt hat fich daS Jahr sehr günstig gestaltet. Der Betrag, welcher von 426 Mitgliedern auf entnommene Anteile ein» gezahlt ist, erreichte Ende 1902 die Höhe von 896000 Mk. und die Garantiesumme weist 941000 Mk. auf. Die Tatsache beweist einer­seits daS hohe Vertrauen der Gesellschaft zu unserer Anstalt, andererseits die vollständige Sicherheit, welche alle Interessenten haben, die mit uns Beziehungen anknüpfen. Das Vertrauen zu unserer Geschäftsführung offenbart fich in der Tatsache, daß man Kapitalien gern in unseren 5 pCt. Hypotheken anlegt, die auch deshalb willige Erwerber finden, weil wir die Zinsen in halbjährlichen Raten im voraus selbst zahlen." Die Genoffenschast hat im Jahre 1902 durchgehends große Güter aufgekauft und unter 119 Bauern 5600 Morgen aufgeteilt. Während ihres neunjährigen Bestehens hat die Gesellschaft nicht weniger als 34 800 Morgen Land angekaust. An Mitgleider kamen 72 mit 548 Anteilen hinzu, sodaß die Gesamtzahl, nach Abgang von 23 Mitgliedern durch Tod oder Austritt, Anfang 1903 auf 426 mit 1882 Anteilen gestiegen war. Die Geschäftsanteile der Mitglieder haben sich in dieser Zeit um 89 000 Mark und die Haftsumme um 222 500 Mark erhöht. Seit 1899, dem Gründungsjahr der Genossenschaft, haben sich vermehrt die Anzahl der Mitglieder von 74 auf 426, die einge­zahlten Geschäftsanteile von 3735 Mk. auf nahezu 400000 Mk., der Depositen von 1655 Mk. im Jahre 1896 auf 1477 000 Mk., die Dividende von 6 pCt. auf 8 pCt. Die parzellierte Fläche stieg fortlaufend, sie umfaßte uur 340 und 1585 ha in den beiden ersten Jahren, 3700 ha im Jahre 1896, zwei Jahre später bereits

49 (Nachdruck verboten.)

Briefträgers Hannchen.

Von Georg Paulsen.

(Fortsetzung.)

Einen Augenblick sah sie ihn erstaunt an, dann lächelte sie.

Aber, lieber Freund. Wie mögen Sie des­halb fich sorgen? Sie sagen, mir stehe die ganze Welt offen. Nun, Ihnen doch erst recht!"

Er ergriff ihre Hand.Ach, Johanna," seine Stimme begann zu zittern,wenn daS der Fall wäre, längst hätte ich das Wort ge­sprochen, daS mir auf der Seele brennt."

Sie brauchte nicht zu fragen, welches Wort er meinte: Seine Finger, die so heiß die ihrigen preßten, die Leidenschaft, die aus seinen dunÜen Augen blitzte, verrieten ihr alles, ohne daß er zu sprechen brauchte.

Johanna," flüsterte er jetzt,wenn ich wüßte, daß Sie einmal mein Schicksal teilen wollten, ich würde der Welt Trotz bieten."

Sie errötete tief, aber fest begegnete der Blick ihrer Augen dem feinigen.Ja, Richard!' sagte sie dann einfach. Sie wurden beobachtet, darum preßte er nur seine bebenden Lippen auf ihre Hand.

Sie letzten ihre Promenaden in den prächtigen Kuranlagen fort und während dessen erzählte er. Vater und Mutter waren tot, er war abhängig von dem Willen eines älteren Bruders, der wieder der Beeinflussung seiner stolzen Gemahlin unterstand, die es fich nun einmal in den Kopf gesetzt hatte, aus ihrem

MchM Ieilmg

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.

Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.

Marburg

IusertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Sonnabend, 2. Mai 1903.

Reklamen: btt Zeile 95 Pfg. '

Viertelst hrlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bd allm Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).

Erscheint täglich außer au Sonn- und Feiertage«. Sonnabend» in Morgen- und Abend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Zoh. Aug. Koch, Universität» »Buchdruckers Marburg, Markt 2L Telephon 55.

88. Jahrg^

Bestellungen

, für die Monate Mai und Juni Ä5- - . auf die

Oberhefslfche Zeitnng" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain und Neustadt, sowie von allen Post­anstatten und Landbriesträgern entgegen­genommen.

5200 ha und in den beiden letzten Jahren 7300 und über 8700 ha.

Aus diesen Angaben wird mit aller Deut­lichkeit erfichtlich, wie energisch und mit welchen Mittel von polnischer Seite der Kampf gegen die Bestrebungen der preußischen AnfiedluugS- kommisfionen geführt wird. Die hier erwähnte polnische landwirtschaftliche Parzellierungsge- noffenschast ist keineswegs das einzige derartige Unternehmen, daS sich die Aufgabe stellt, dem Vordringen des Deutschtums Einhalt zu tun und daS Wachstum und den Einfluß der polnischen Bevölkerungselemente zu fördern. Deshalb war das Eintreten der staatlichen Für­sorge für die bedrängten Provinzen Posen und Westpreußen dringend erforderlich. Nicht allein, um den Führern der großpolnischen Agitation bett Dünkel zu nehmen, als könnten sie auf die Dauer die Wirkung der von der Regierung beschlossenen Maßnahmen in Frage stellen, mußte dem Vordringen des Polentums in der verstärkten Tätigkeit und der gesteigerten Leistungsfähigkeit der preußischen AnfiedelungS- kommisfion ein starker Damm entgegengestellt werden. Es kann auch für jeden unbefangen Urteilenden darüber kein Zweifel obwalten, daß die gesamte polnische Kultur und Lebens­führung eine nach heutigen Begriffen minder­wertige ist und sicherlich weit hinter der Kultur und Bevölkerungsstufe, aus der alle übrigen Teile des deutschen Vaterlandes stehen, weit zurückbleibt. Aus diesem Grunde ist auch die wirtschaftliche Bedeutung der gemischtsprachigen Landesteile nicht entfernt auf derjenigen Höhe, welche sie einnehmen könnte, wenn sich auch die polnisch-sprechende Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten an der Mitarbeit der von deutscher Seite angeftreblen wirtschaftlichen Entwicklung der Provinzen Posen und West­preußen beteiligt hätte. Eine unermüdliche, mit allen Mitteln gefördette Bekämpfung der polnischen Bestrebungen auf dem Gebiete der Anfiedelungstätigkeit ist also vom politischen und wirtschaftlichen Standpuntte dringend geboten.

Umschau.

Der Schluß des Reichstages.

Der Reichstag hat am gestrigen Donnerstag seine Tore geschloffen und mit der Session die Legislaturperiode, die zehnte seines Bestehens, beendigt. Die ersten 8 Legislaturperioden hatten dreijährige Dauer, seit dem Jahre 1893 existieren die fünfjährigen Legislaturperioden. DaS Schluß­stück seiner Tätigkeit bildete zuvor noch eine positive Leistung, deren Zustandekommen in» dessen keine reine Freude erweckt. An posi­tiver Arbeit, an wirklichen gesetzgeber­ischen Leistungen hat der nunmehr zu seinen Vätern Heimgegangene Reichstag immerhin ein ganz respektables Maß aufzuweisen, um deffent- willen ihm auch die unschönen Radaudebatten

über den Zolltarif nicht mehr allzuhatt ange­rechnet werden sollen. Die Herren, die bis zum Schluß bei gepackten Koffern ausgehalten hatten, haben gestern schon zum größten Tell Berlin den Rücken gekehtt, um nun in der Heimat zu schaffen und in ihren Wahlkreisen, soweft fie auS Reichstagsmitgliedern Reichstags- kandidaten geworden find, für die bevorstehenden Neuwahlen zu wirken. DaS ganze politische Interesse des deutschen Volkes richtet fich von jetzt ab vorwärts auf die Wahlen, deren Er­gebnis diesmal von ganz besonderer Bedeutung ist, da der neue Reichstag berufen ist, die in alle Kreise und Schichten des Volkes tief ein­greifende HandelSvettragsfrage zu lösen.

Die Hochzeitsfeier zu Bückeburg.

Die Vermählung des Großherzogs Wilhelm Ernst von Weimar mit der Prinzessin Karoline von Reuß ä. L. hat am Donnerstag in Bücke­burg stattgefunden. Der standesamtlichen Trauung, bte der weirnarifche Staatsminister Dr. Rothe in bet zwölften Mittagsstunde voll­zog, folgte um 3 Uhr Nachmittags bte kirchliche Feier. Da sie in der Schloßkirche vor sich ging, die Feierlichkeiten fich überhaupt im Innern des Schlaffes der Großmutter der Braut ab* spielten, war für die Schaulust keine Gelegen­heit zur Befriedigung geboten. Die Kirche, die mit dem Schloß durch einen eigens errichteten Holbau verbunden war, war reich mit Blumen geschmückt, nach den Wünschen der Braut. Unter Orgelklängen nahte der Brautzug: ge­leitet vom Fürsten Georg von Schaumburg- Lippe, die Braut, dann der Bräuttgam mit den ihm vom Kaiser kurz vorher verliehenen General­majors-Epauletten, der Kaiser mit der Königin Wilhelmina von Holland, der Erbgroßherzog von Baden und die übrigen Fürstlich­keiten. Die Trauung nahm weimarischer Oberhofprediger Dr. Spinner vor. Nach Gesang und Orgelspiel kehtte der Hochzeits­zug inS Schloß zurück, wo Festtafel stattsand, bei der das Wohl der Neuvermählten auSge- bracht wurde. Abends war die Stadt prächttg beleuchtet; vor dem Schlöffe erging die Be­völkerung fich in Huldigungen. DaS Hochzeits­geschenk des Kaisers besteht in einem kostbaren Porzellan-Service. Unter den Dekorietten des Tages befindet fich auch der Berliner Professor Keftrlä von Stradonitz, der Verfechter der Schaurnburgifchen Sache in dem Lippefchen Erb­folgestreit; er bekam den Hausorden von Reuß j. L. erster Klaffe. DaS neuvermählte Paar verließ Nachts 2 Uhr Bückeburg. Bei dem Einzug in Weimar bildeten Studenten, Vereine und Schulkinder Spalier. Am JubiläumS- platz heißt der Oberbürgermeister den LandeS- herrn und die junge Landesmutter willkommen. Abends wird ein Fackelzug bargebracht und die Turner führen einen Reigen auf.

Die Beantwortung der konservativen Reichstags-Interpellation

betreffend die Kündigung der Handelsvetträge ist leider von dem Herrn Reichskanzler abge­lehnt worden. Wenn Herr Graf von Bülow auch nicht in der Lage war, im Hinblick auf etwa schwebende Verhandlungen bestimmte Mit­teilungen zu machen, so hätte eS doch nahe­gelegen, den Befürchtungen den Boden zu ent­ziehen, die durch die Freihandelspresse syste­matisch im Lande erweckt werden und die sich auf ein Wiedereinlenken in die Caprivische Handelspolitik richten. ES kann nicht im Jutereffe deS Landes, nicht im Interesse deS Zustandekommens annehmbarer Handelsverträge, aber auch nicht in dem der verbündeten Regierungen liegen, wenn die hervorragenden ObstruttionShelden Barth und Gothein es für angebracht halten, fich als Herren der Situation und der Zolltarifreform gewissermaßen als ein« Farce auszugeben.

Herr Graf zu Limburg-Stirum, der bi« Interpellation in ruhiger Sachlichkeit unb unter Zusammenfassung bet Vorgänge begründete, hob bemgegenüber mit Recht hervor, daß es nicht für richtig erachtet, auch nicht verstanden werden könne, daß die Regierung eL abgelehnt habe, die Interpellation zu beantworten. E» wird dies im Lande einen bedauerlichen Ein­druck machen, daß man nicht entschlossen sei, mit Energie und Entschiedenheit den Zustand zu ändern, der durch die Handelsvetträge vor zwölf Jahren eingetreten ist, und daß man nicht diejenige Energie gegenüber dem Ausland« arweuden wolle, welche angewendet werden könnte, und welche allein bessere Zustände im Lande herbeiführen würde.

In außerordentlich wirksamer Weise griff nach den Auslassungen von gegnerischer Seit« Herr Graf v. Kanitz - Podangen in die Debatte ein. Er führte unter anderem den Abgeordneten Dr. Barth mit so großer Treffsicherheit ab. daß dieser jedes Wort einer Entgegnung schuldig bleiben mußte. Barth hatte natürlich wieder behauptet, die Konservativen wollten die Ge­fahr eines Zollkrieges mit Gewalt herbeiführen. Herr Graf v. Kanitz fragte den Redner, wo in aller Welt jemals ein solches Verlangen aus­gesprochen worden fei der Befragte schwieg. Er schwieg auch, als ihm die Absurdität seiner Prophezeihung über die Wirkung deS Dingley- und Mac Kinley Tarifs vorgehalten wurde, und er schwieg erst recht, als Graf Kanitz ihm aus dem Bericht der. Hamburger Handelskammer bewies, daß auch in HandelSkreisen ein fester Auftreten gegen Amerika gewünscht werde.

Höhere Herren von der Regierung."

Der wadelstrümpflerische Abgeordnete Mommsen mag sich außerordentlich wichtig vor- gekommc- sein, als er kürzlich in einer Danziger Versammlung seinen Wählern mitteilte,selbst

jungen Schwager und ihrer jüngeren Schwester ein Paar zu machen. Bisher hatte Richard von Falkenthal fich zu dieser Heirat weder zu­stimmend noch ablehnend verhaften, seitdem et Johanna auf dem Rheindampfer gesehen, war es ihm unmöglich erschienen, einem andern weiblichen Wesen, als ihr, die Hand zum ewige» Bunde zu reichen.

Aber ich zerbreche diese Fesseln, die mich knechten," rief er heftig,ich will mein LebenS- glück nicht vernichten lassen. Irgendwo muß mit eine Zukunft offen stehen, muß ich sie ge­winnen können, damit ich zu" et pausierte einen AugenblickDir" ihre beider­seitigen Hände verschlangen fich bei diesem zärt­lich geflüsterten Wörtchen in heißem Druck sagen kann:Sei mein!"

Du Liebster, Du Bester!" Sie konnte eS nur stammeln, denn ein heißes, bebendes GlückS- gefühl dnrchwogte ihren ganzen Körper.

Sie waren allein, niemand wat zu hüten, niemand zu sehen: im nächsten Augenblick tuhte sie an feinet Bimst, die zfttetnden Lippen fanden sich in langem Kusse.

Dann ethvb sie daS Antlitz und fuht mit der Rechten über die glühenden Wangen. Liebster, laß nicht allein die Leidenschaft, die unS aneinander kettet, sprechen, auch den ruhigen Verstand." Und unwillkürlich fiel sie in die schlichte Sprechweise ihrer Heimat; aber bann lag erst recht nichts vom nüchternen Verstaub, tiefe Rührung klang auS ber herz- bewegten Stimme.

Siehst Du, mei' Liebster, vergiß uet, baß bie Johanna Halber, von ber sie so viel Lärm

machen, am End' boch nur ein' Komöbiantin ist. Die schöne Stimm', die der liebe Gott mir beschert hat, kann er auch wieder nehmen, und bann bleibt nix weiter, rein gar nix weiter flbrig, als bas armselige BttefttägerS Hannchen auS Sonnenfelb. Willst bet immer die Treu bewahren? Siehst, bist gegen mich ein vor­nehmer Herr! I hab' meinen festen Kopf un meinn festen Sinn, aber i mein, sollt'« hier anders, so ganz anders kommen, al« i mein', da« Hetz könnt mit brechen."

Hannchen, mei', lieb«, lieb« Hannchen!" Et sagte e« leise und leise küßte et sie auf den roten Mund.

Da umschlang sie ihn mit aller Kraft bet herzlichsten LiebeSzuverficht:Mein Richard, mein, mein Liebster!"

Unb balb, balb mein Weib!" antwortete er. Johanna blickte ihn finnenb an.

Mr wollen keine Luftschlösser bauen, bannt sie un« nimmer übetm Kopf einfallen. Du bist jung, ich bin jung! Wa« machen da ein paar Jahr' an«? Wissen, daß wir zueinander gehören, fest und treu, da« ist die Hauptfach', wir wollen beid' arbeiten, daß unser Glück dauerhaft wird!"

Hannchen, Du liebst mich doch nicht so, wie ich Dich licke!"

Wohl noch mckt, Du Bester! Aber ich hab' Angst vor so viel Glück, und ich will'« so fest, so stark binden und halten, daß keine böse Macht e« soll wieder nehmen können. Und ich will auch. Du stillst Dich zu keiner Stund' de«

Briefträgers Hannchen aus Sonnenfelb zu schämen brauchen."

Nie werb' ich da« tuen, schon heul' nicht mehr."

Wie bank' ich Dir. Doch nun leb wohl, Bester, Teuerster!"

Und sie schieben für gar manchen Monat. Herr Neuling hatte bann unb wann Johanna etwa« mit bem stattlichen Offizier geneckt, aber sie war nie auf seine Aeußerungen eingegangen.

Kurz vor ber Reise nach Budapest hatte Herr Neuling in einer Zeitung gelesen, Herr Richard von Falkenthal werde fich auf Wunsch feiner Familie mit ber jüngeren Schwester bet Gattin feines Bruders vermählen.

Nun, was meinen Sie dazu, Johanna?" So gut e« Herr Neuling auch mit seiner jungen Freundin meinte, er war übet diese Kunde doch recht beftiebigt. Eine Sängerin, wie Johanna Halber eS war, traf man nicht all« Tage, unb erst nicht eine so hochbegabte, bie in ihren Honorar-Ansprüchen so mäßig war, mit welcher alle Bühnenleiter gern Konttafte ab­schloffen, unb bie babei, eine große, große Hauptsache so wenig Launen zeigte. Der scharfblickende und erfahrene Herr hatte, wie leicht erklärlich, von der innigen Steigung zwischen Falkenthal und Johanna weit mehr erkannt, als er merken zu lassen für gut sand, und er hatte wohl schon zu sorgen begonnen im stillen, ob nicht eine Liebesheirat dieser glänzenden Bühnenlaufbahn ein frühzeitiges Ende bereiten werde.

(Fortsetzung folgt.)