Einzelbild herunterladen
 

anschaffen. Wissen ist Macht, W'ssen ist Reichtum.

dem Genannten gestern morgen im Amtszimmer der Kgl. Oberförsterei zu Ellnhausen mit einer Ansprache durch den Forstmeister, Herrn Simon, eingehändigt-

*** Moischt, 15. April. Am Freitag, den 17. April, begehen die Eheleute Kreiter hin in voller geistiger und körperlicher Frische im Kreise ihrer Müder, Enkel und Urenkel daS seltene Fest der goldenen Hochzeit. Ihnen wurde ein kaiserliches Gnadengeschenk von 30 Mark bewilligt. Auch wir wünschen den alten braven Leuten einen heiteren Lebensabend.

aerienS ein Festmahl. Bei demselben brachte Loubet einen Trinkspruch aus in welchem er seiner Freude darüber Ausdruck gab, dass die Vertreter der Flotten von vier fremden Mächten

geseheS wären wohl solche das Ansehen der deutschen Botschafter schwer schädigenden Vor­fälle nicht möglich gewesen; jedenfalls wäre der Etikettenstreit nicht nach den Wünschen einer Ausländerin entschieden worden.

Marburg rwd Umgegend

Marsture, 16. April.

* Herr No* Pappenheim-Siede*«* (Prov. Hessen), der gemeinsame Kandidat >er Konservativen und des Bundes >er Landwirte spricht tun kommenden Sonnabend den 18. d. M-, nachmittags 1 Uhr, in öffentlicher Versammlung im ..Scklotzgarte*" au Marburg, und am

Hessen-Nassau und Nachbargebiete

Ziegenhai«, 14. April. Seine Majestät der Kaiser und König haben allergnädigst ge­ruht, dem Herrn Superintendenten und hgl. Kreisschulinspettor Gleim Hierselbst den Roten Adler-Orden 4. Klaffe zu verleihen.

Neukirche*, Kr. Ziegenhain, 14. April. Herr Pfarrer Scheukheld, bisher in Klein« Schmalkalden, ist vom 15. Mai ab als erster Pfarrer nach Neukirchen berufen worden. Eine Trauerbotschaft durcheilte heute früh unsere Stadt: Unser verehrter Herr Bürgermeister Johannes Krommes ist heute morgen gegen 3 Uhr feinen schweren Leiden erlegen.

Homberg, 13. April. Dem Landwirt Ä Kaiser in dem benachbarten Orte Sonbheim wurden im Laufe der vorigen Woche au» eintm

Ausland

Italien. Der Minister des Aeußeren

Brinetti ist von seiner Krankheit zwar wieder»

Deutsches Reich

Berlin. 16 April.

Unser Kaiser wird auf seiner jReise nach Italien in München eine Begegnung mit dem Prinz­regenten Luitpold habcn, so wird der»Rat. -Zig." mitgeteilt. Hoffentlich bestätigt sich biete Meldung. Die Münchener Begegnung wurde auch ben_ hart­näckigsten Zweifler darüber belehre«, daß dasvwine» münder Telegramm auch nicht den gering'ien Schatten auf das Freundschasts-Verhältnis des Kaisers und des Prinzregenten geworfen hat.

Das Kriegerveretnsweien hat im Laufe des Winters stark an Ausdeh- ung gewonnen. Der Re­gierung liegt augenlchei lich daran, so wird der .Volksztg.' gemeldet, möglichst alle ehemaligen Sol­daten zu Kriegerverbänden vereint zu sitzen. Zn dieser Beziehung haben nameutlich die Landräte viel Mühe aufgewendet, sie find viel ach auch zu Bor­fitzenden der neu gebilbeten Kriegervererne ernannt worden. Auf die bevorstehenden R-ichstagswah.e: wird diese Einrichtung nicht ohne Einfluh lein. Richt ohne wodltöttgen Einfluh, wollen wir hoffen.

Beide Majestäten machten, wie am Dienstag nachmittag, so auch am Mittwoch Morgen einen ge­meinsamen Spaziergang im Tiergarten. Später hatte der Kaiser eine Besprechung mit dem Staatssekretär des Auswärtigen Amts und ins Schloh zurückgetehrt, hörte er Borträgr. Zur Takel waren der Herzog von Koburg-Gotha und der Erbprinzregent zu Hohenlohe- Langenburg geladen.

Die Kaiserin reist nicht mit nach Italien. Die .Nordd. Allg. Zig.' schreibt: Die Kaiserin fieht sich zu eigenem lebhaften Bedauern nach ärztlichem Rat genötigt, auf die Teilnahme an der Reise des Kaisers nach Italien zu verzichten.

Prinz und Prinzessin Rupprecht von Bayern wurden in Paottngfu von der Kaiserin Regentin von China empfangen.

Wie für das preußische Heer, so ist jetzt auch für die Marine eine neue evangelische Kirchenordnung erschienen. Ferner find neue Dienstvorschritten für Torpedoboote, für Torpedoreservedivifionen und Schul- torpedoboote erschienen. Für das Osfizierlorps der Marine hat sich das Bedürfnis herausgestellt, während des Aufenthalts der Schiffe in den Tropen als Ersatz der blauiuchenen Messejacke einen leichteren Gesell- schaftkanzug zu schaffen. Der Kaiser hat jetzt gestattet, dah für die Tropen die Meffejacke aus dunkelblauem leichten Kammgarntuch oder tuchähulichem Stoff her­gestellt werden darf.

Der kommandierende General des 16. llothringi- fdjen) Armeekorps, Generaloberst Graf Häseler soll nach dem .B LA.' den Kaiser gebeten hab^n, als­bald in den Ruhestand treten zu dürfen. Sein Nach, folger dürste der Gouverneur von Metz General­leutnant Stötzer werden. Gras Häseler tst bereits 50 Jahre im Dienst.

Die Meldung, daß die Reichstagsstichwahlen am 25 Juni Vvrgenommen werden würden, wird von der »Deutsch. Tagesztg.' als wahrscheinlich be­zeichnet. Das Organ des Bundes der Landwitte be» mertt jedoch, dah eine definitive Entscheidung über den Sttchwahl - Termin auch heute noch nicht ge- troffen ist.

Das neue Wahlreglement wird von der Re­gierung für vollkommen gesichert angesehen. Das gehl aus der Tatsache hervor, daß der Vertrag über die Lieferung der Wahlkouverts bereits abgeschlossen worden ist. Der »Verband deutscher Briesirmschlag» Fabrikanten', der seinen Sitz in Barmen hat, über­nimmt bei hohen Konventionalstrafen für den Fall verspäteter oder nicht bedingungsgemöher Lieferung die Fabrikation und Expedition der Koudetts, die beide bis zum 9. Ium erledigt sein müssen. Alles in allem kosten die 17 Millionen Kouverts, die Preußen braucht, etwa 70000 Mk. Um dem Ver­bände die Grundlagen zur Vorbereitung der Expedition en die einzelnen Landratsämter usw. liefern zu können, war die beschleunigte Fertigstellung der Wählerlisten erforderlich. Diese hat sich überall glatt ebwickeln lassen.

Die Londoner Blätter wollen sich durchaus lächerlich machen. Der .Daily Telegraph" meldet wieder einmal, daß Kaiser Wilhelm und König Christian in Kopenhagen über die Cumberland-Frage derhandelt haben und daß der König von dem Er­gebnis sehr befriedigt sei. Ferner deutet das Blatt die Möglichkeit einer Verlobung be6 Kronprinzen Wilhelm mit der zweiten Tochter b«S Herzogs von kumberland au. Das ist aber nichts als Blech.

Die Verhaftung einiger amerikanischer Missionare auf der Karolineninsel Ruk bildet gegen- wärtig den Gegenstand lebhaftester Preßerörterungen in den Bereinigten Staaten. Die.Post' teilt zu der Angelegenheit auf Grund von Informationen aus dem Auswärtigen Amte mit, daß es sich um 4 einge­borene Zöglinge der dortigen amerikanischen Mission handelt, die vom Kommandanten des deutschen Kreuzers.Kormoran' nach Penave geschafft und dort zur Haft abgeliefert wurden. Die Ursache der Fest­nahme, die mehrere Monate zurück liegt, war die Be­leidigung der deutschen Uagge. Die amerikanische Regierung wird den Vorfall amttich zur Sprache bringen, gleichwohl ist ihm eine politische Bedeutung nicht beizulegen.

In Deutsch-China, und zwar in Tsingtau hat sich jetzt auch ein Rechtsanwalt niedergelassen. Er hat ein Dienstfiegel zu führen, das den Marineadler trägt.

Der neunte iuternationale Kongreß gegen den Alkoholismus, wurde am Mittwoch in Bremen er­öffnet. Als Vertreter der Reichsregieruug sprach Staatssekretär Graf Posadowsky Die Bekämpfung der Alkoholgefahr sei um so notwendiger, als die Entwickelung der modernen Kultur, in der das Leben sich nicht mehr vorwiegend in Gottes freier Natur, sondern in geschloffenen Räumen vollziehe und an die geistige und körperliche Spannkraft jedes einzelnen erhöhte Anforderungen stelle, die Gefahr des über­mäßigen Lllkoholgenuffes erhöhe. Die Gesetzgebung könne nur wenig und rein mechanisch helfen, vielmehr müsse die innere Heilung des Nebels ohne Lc- schränkung jeglichen Lebensgenusses aus einer bei ebelten SoltSfitte hervorgehen. Möchte deshalb der Kongreß ein neuer Markstein sein aus dem Wege des Fortschrttts menschlicher Gesittung. Hieraus folgten Wettere Ansprachen und Vorträge.

Wie die .Deuttch-Ostafr. Ztg.' mitteilt, hat der Führer des Militär-Postens Mkalama (Bezirk kilimatinde) Oberleutnant Kohlermann in schweren Fieberphantasien Hand an sich gelegt und sich er­schossen.

In einem Interview erklärte nach dem Pariser .Temps' Reichskanzler Gras Bülow, daß die Balkanischen Unruhen zwar kein Sturm im Wasser- glase seien, aber doch zu ernsten Bedenken keinen Anlaß böte». Das Verhältnis zwischen Deittschland »nd Frankreich sei so gut, wie man es nur wünschen könne.

i § Schöffengericht. Beim ersten Fall der heutige«

um sich etn erzenes Urteil über unseren Reichs- I Sitzung handelte es sich um eine Straßenbalgerei

Algerir*. Präsident Loubet aina UM ! tagskandrdaten, Herrn v. Pappenheim, zu bilden. I zwischen zwei Hardwerkslehrlingen. Sei der Gelegen-

2 Uhr nachmittags unter dem Salut der I Besonders aber machen wir noch darauf auf- I wurfeiÄvettetzüng b^^°D?r Täter Ärde"m nnm>

fremden Kriegsschiffe an Land und fuhr, von I merksam, daß eS bei der Beschränktheit deS I Verweis verurteilt? Drei Burschen aus Hermer?

der Volksmenge lebhaft begrüßt, mit einer I Raumes der zu den Versammlungen in Mar- I hausen hatten sich wegen Körperverletzung zu ver-

Eskorte von 30 arabischen SckeikS nach dem I bürg und Kirchhain zur Verfügung stehenden I antworten, weil sie zwei andere Burschen mit Milch-

WinterpalaiS. Nachmittags empfing Loubet die I Säle unbedingt geboten ist, sich recht wÄd"n^u^?4 Tagten anTbe^"rita\ÄÄra

algerischen Behörden. Um 5 Uhr empfing I pnnktttch a* dk* Versammlungsorten Gefängnis verurteilt - Der schon mehrmals in

Loubet die Befehlshaber der fremden Geschwader. I eiNZvfiNden. I unserem Blatte erwähnte Sckuhdiebftahl in einem

Admiral Krieger, der Befehlshaber des russischen I * Universität. Die hiesige Universität sandte I hiesigen Geschäft ^sckästigte alsdann das Gericht. De, Geschwaders erklärte, er sei glücklich darüber, zum 100 Mrigen Jubiläum des Realgymnasiums ^e^2Kaumöom2anfcfchÄbÄÄ IS» daß Kaiser N-lmaus ,hn auSersehen habe, den I m Frankfurt o. M. eine tabula gratulatoria. I und suchten sich Schuhe aus. Eineu günstigen Nugen-

Präsidenten Loubet zu begrüßen. Der Präsident I G. Lkhrrrauswnndernngrn. Man schreibt uns: 1 blick benutzten dann die Beiden um sich einige Paa,

erwiderte, er sei sehr gerührt über das freund- I Wohin die in unserem Regierungsbezirke leider IlK c?0»rnriffpn11 «nh

schastliche Gedenken des Kaisers, daß er zu den I noch immer bestehende Ungleichheit der Lehrer- I wieder mit zurück in den Laden genommen. AIS

anderen Flaggen auch diejenige der befreundeten I besoldungen führt, zeigt ein Blick in das Schul- I man nun einen Polizeifergeanten holte, benutzte die

und verbündeten Nation entsandte. Abends gab I Verordnungsblatt unseres Regierungsbezirkes I eine der Frauen eine Gelegenheit und machte sich

der Präsident im Sommerpalais zu Ehren der vom 1. April. In demselben teilt die König!.

Hemden Abgesandten und hohen Beamten Al- | Regierung - Abteilung für Kirchen- und | Masi in Ohnmacht Kllm war^nd sonst A«te

gemacht hatte, nach langem Drängen endlich die Aus­sage, daß sie Elisabeth Schnell heiße und aus Langen- darf stamme, auch ihre Begleiterin fei aus diesem Ort. Nachdem mau sie entlassen hatte und das Straf­verfahren eingeleitet worden war, stellte sich heraus, daß die Anaeklagten in Langeudors gar nicht existierten. Den Bemühungen unseres Polizei- kommissars gelang es jedoch sie in den Personen der Frau D. und der unverheirateten S aus Großleel- heim ausfindig zu machen. In der heutigen Sitzung machten die Angeklagten zunächst Ausreden, gestanden aber schließlich ihre Tat. Jede von ihnen wurde zu 14 Tagen Gefängnis und die D wegen Angabe des falschen Namen außerdem noch zu 5 Mk. Geldstrafe verurteilt

Sl"sfonHlT»L^^28^7nftetH^^S^8(2 bT ^i'**'* mu& »ugebm, daß di^AnschaffunqSko'sten b«

dieser Wahl zufrieden fern - Em Streik, tote be«, HlMdwerker*, Likttdwirten sowie Vaters und Großvate« Z?i^ ^it -ninae-

" °uch '« unserer ausstandSreichen Gegmwatt be« Anffehöri«e« aller andere* Brr*fe war. Und doch ist auch Vate? etwc^ g?w°?den

d k Ä ^'chnet werden muß soll nach ttttb Stünde Gelegenheit geben, persönlich und Mutter wird sich bei Feststellung de! der Meldung eines ttaliemschen Blattes m | sich davon zu überzeugen, daß er als gemein- Preises mehrerer Mund Butter niemal/übet-

u tr 8effL6 ausgebrochen sein. Dort sollen I samer Kandidat der Konservativen und des Vorteilen lassen. Ja, wenn das heute das ein»

gVrleri\ »rA streiken, Bundes der Landwirte ein eutfchlofse*er, I zige wäre, was unsere Kinder zu lernen hätten J Ä 68 BtWof» etnen «nbengsamer vnd üuermüdlicher Ber- I «ann wäre der Einwand stichhaltig. Aber faßt

Geistlichen aus einer anderen Diöcese feckter der Jvteresfe» «Bet natioualge- denn die Eltern nicht selbst ein geheimZ

erhielten. Trotz der Drohung des fitttttt* MStttter ttttf-res Wahlkreises fein Bangen, wenn sie ihre Knaben und Mädchen

Papstes mtt Exkommumcirung fahren die geist- will und wird! An alle, die mit uns für mit verblüffender Sachkunde über Wefen und

lichen Herrn fort, sich ,eber ArntStattgkett zu einen krüMge*Schutz «nserrruatiouale« | Bedeutung von Dingen reden hören, von denen

en halten, worüber: m der sehr frommen »e- Arbeit für die Erhalt«*« **b Kräftig, sie - pardo», es gibt viele, für die da« nicht

völkttung natürlich dw äußerste Erregung herrscht. *«« des Mittelstandes itt Stadt «Utz zutrifft - kaum den Namen kennen. Da ist

A*tzla*b. Die Nowoie Wremza bringt Land, bet stärkste* ttttb sicherste» Stütze da« Telephon und Mikrophon, der Phonograph,

die sensationelle Nachruht, daß ein russischer I bet bestehenden Gesellschaftsordnung, und I die drahtlose Telegraphie, die Dynamomaschine,

Ingenieur ^ Sibirien reiche Lager von I somit süt eine gesunde, harmonische die farbige Photographie und was sonst an

u_m entdeckte. Die Lager befinden I Weiterenrwickrlnng unseres deutschen I Altem, Neuem und Neuestem zu nennen wäre,

stch allerdings in einer ganz öden Gegend ohne I Volkes in jeder Beziehung eintreten, I Darum mögen die Eltern jeden Mißmut fahren

menschliche Ansiedelungen, dennoch glaubt I richten wir in ihrem eigenen Jntereffe die I kaffen und das wirklich Nötige ihren Kindern

die Zeitung an eine große Bedeutung dieser driugettde Sttte, die beiden Wahlversamm- --- ~

Entdeckung wegen der enormen Kosten von I langen am Sonnabend und Sonntag zu besuchen, chemisch hergestÄltem Radium. 1 ~ " ---- *

Schulsachen nicht weniger als achtzehn, sage und schreibe achtzehn Entlassungen aus dem Schuldienste unseres Regierungsbezirkes mit, _ ______ alle zwecks Uebertritt zu einem anberen Re-

zuqegen feen. Er banke ben Monarchen, I gietuncsbezitk, bezw. zu anberen Schulver- welche bie Flotten entfanbt hätten. Der Prä- | walttmgen. Unter biesen achtzehn Entlaffenen sident sprach fobann bie Hoffnung aus, baß I befinden sich 17 Lehrer und eine Lehrerin, seine Anwesenheit in Algerien bet Periode bet I L tztere tritt in ben Schuldienst des Rea. Bez. Versuche ein Ende machen und den Beginn l Potsdam über. Wie sehr bei biesen Uebet- eines auf gerechter Einigkeit begründeten Re- | tritten ber Westen unserer Monarchie votge- giments bebeuten werbe. Sein Wunsch sei, zu I zogen wirb, beweist ber Umftanb, baß 4 Lehret ptüsen, was bas Jntereffe des Landes erfordere. I in ben Reg.-Bez. Wiesbaden, 2 Lehret in ben

Marokko. Bu Samara, ber marokkanische I Reg.-Bez. Düsseldorf und 1 Lehret in ben

Thtonfotdetet, scheint talfüchlilch schon Herr I Reg.-Bez. Minden übertreten. Man fragt sich I Sterzhausett, 14. April. Die hiesige.,. des Landes zu sein. Nach seinen jüngsten 1 da mit Recht: Wohin sollen diese AuSwander- I zweite Schulstelle wurde Herrn Lehrer £oec|r

großen Erfolgen, an denen nun wohl nicht I ungen führen? Die Regierung wirb sich nicht I aus Battenhausen (Kreis Ftankenbetg) über»

mehr zu zweifeln ist, haben sich ihm auch bie | der Notwendigkeit entziehen können, in Der- I tragen.

bisher unschlüssigen Stämme unterworfen. Un- | Handlungen in Bezug auf allgemeine Gleich- I Q Michelbach, 14. April. Bei einet angenehm ist bie Situation für bie Spanier, I stellung bet Lehret be§ Regierungsbezirkes I Tanzlustbarkeit in Sarnau würbe ein junger

in betenPresibio" Malilla, bie gefürchteten | einzutreten. I Mann von hier nicht unerheblich verletzt,

marokkanischen Solbaten Aufnahme gefunben I § Lehrerprüfungen. Die zweite Lehrerprüfung I OA*S dem Ebsdorser Grttttde, 14 April, haben. Der Befehlshaber von Malilla verlangte | bei bem Schullehrer - Seminar in Schlüchtern 1 Zwei auf Urlaub in versch eoenen Ottschafte«

von ber spanifchen Regierung telephonisch einen I beginnt mit bem 25. Mai unb diejenige in I weilende« Baterlandsverteidiger trafen sich zu

Dampfer, um bie geflüchteten Mauren nach I Fulda mit dem 26. Mai. 1 Ostern in E. beim Karussell. Ihr schneidiges

Tongat zu schaffen, da er befürchtet, daß bie I * Turnerisches. Der Turn - Ausschuß ber I Wesen gefiel zwei jungen Dorfschöne» unb so

umwohnenben Kabylen sonst bie Lebensrnittel- I deutschen Turnerschaft beendete eben eine vier- | ließen sich diese bie Begleitung bet Militäre

zufuhr nach Malilla abschneiden werden. Spanien I tägige Sitzung im Hotel zum Goldenen Adlet I wohl gefallen unb schmollten auch nicht, baß

scheint es im Uebtigen mehr mit bem Präten- | jn Nürnberg, welche fich mit ber Festsetzung diese ihnen Abends einen Besuch abstatteten,

tenben als mit dem Sultan Abbul Hagiz zu I Ordnung aller Einzelheiten beS 10. Deutschen | Die jungen Burschen hatten jeboch etwas ge­halten. Dem KriegSministet be# letzteren ver- I Turnerfestes zu befaffen hatte. Jnsbesonbere I merkt unb setzten ben Hosbesitzet bauen in

weigerte es die nachgesuchte Ermäcktigung, I mürbe verhandelt über Anlage unb Ausstattung ] Kenntnis, daß er ohne sein Wissen militärische

Sultanstruppen in Malilla auszuschiffen, mit I beS FestturnplatzeS, Turnsestplan, bie allgemeinen I Einifuattietung habe. Der gute Mann wollte bem Bemerken, baß andernfalls Verwickelungen I Ettenstabüdungen, deren Vorführung unb Beut- I es zunächst nicht glauben, pochte aber boch um mit ben Riffkabhlen eintreten würden. Bu I teitung, Turnen bet Kreise und Sonbetvor- I 12 Uhr mal an bie betreffende Türe. Es dauerte Hamara hat sein baldiges Erscheinen vor Ceuta I führungen, Auswahl der Uebungen für den Drei- I auch nicht lange, so rückte die Einquartierung angemelbet. Der Befehlshaber biefet fpanifchen I Sechskampf, Einrichtung bet Turnspiele, ] unter bem Gesänge bet vollzählig unten wartenben Seefestung begab sich nach Madrid, um mit I des Fechtens, Ringens, Zahl der Kampfrichter, | männlichen Dotsjugenb, bie noch ein Stück mit

seiner Negierung über bie für biefen Fall zu 1 Riegenführer ufw. Die vorläufige Anmelbung I marschierte, zum Tote hinaus. Am anbeten

ergreifenden Maßnahmen zu verständigen. I ^hlt etwa 21000 Teilnehmer. Das Fest wirb I Morgen erschien bei ben schnöben Verlaffenen

T*rkek. Auf bem Balkan ist bie Lage | eine Reihe Verbesserungen bringen. Der | auch ein .Fellhändler", ber von ben Burschen

ernst. Sachkenner erklären zwar bie Albanesen- j Wohnungsausschuß hat burch bie Einrichtung I geschickt, schnell noch einGeschüftche" mit ben

frage für erledigt, sie bereite ber Pforte keine | ber Masset quartiere mit ganz neuen Gegen- | beiben .Golb-unb SÜbetratz-Fellen machen wollte. - weiteren Besorgnisse mehr. Drohenb sinb ba- I stäuben so hohe Kosten, baß er gezwungen wat, I » Lohra, 15. April. Dem lange Jahre im gegen bie Echwietigketten, welche bet Türkei 1 für jedes Masseuquartier einschließlich Stiefel- 1 piefigen Staatswall» als Oberholzhauer beschäftigt durch bulgarifche Banden erwachsen tonnten, reinigen für bie ganje ®auer be« Festes 2.50 ßSe ÄKÄ

bereu Tätigkeit nur zeitweilig durch schlechte I Mark zu berechnen, welcher Betrag beim Bezug ' * . _ .

Witterung gehemmt fei. Nach einer Konstanti- I ber Schlafstelle von jedem einzelnen Turner nopelet Meldung ber LondonerTimes" zet- I sofort erlegt werden muß.

störten bulgarische Banden dieser Tage ein I Neues G-Wnhiicht Orgiiuil-8cr»tüuupr, Dorf mit ausschließlich muhaw.edanischet Be- mit nGct) unten hängendem Glühstrumpf und '.ketung unb metzelten feine 165 Bewohner 1 Zylinder, brennt gegenwärtig an bem nach Verübung von allerhanb Greuel bi8 auf Hause Wettergasse 38 bei Installateur H. Meckel, wenige schonungslos nieber. Aber tn Kon- I Wie wir hören, soll biefe so hell brennende stantinopel ist man auch gegen bie Bulgaren j Lampe, wenig Gas verbrauchen.

gerüstet unb bereit, sie »u empfangen Das * Die Herb-umnötzer des 18. «rmertorps ÄefTtoe5^r4 finden in diesem Iahte vorwiegend im Re-

- ^ne Abteilung türkischer Redifs hatte bei ^rungSbezirke Wiesbaden statt Die 25. Emerdesch im Vilaiet Monaftn e nen Zuiammen- Division manövriert im nördlichsten Teile des stoß nut einer Manu starken bulgarischen Regierungsbezirks, den Kreisen Biedenkopf und

& bÄS'Ä68 Dillenburg, sowie im Kreise Wetzlar und Teilen rht mcht mit Hilfe bet bulgarischen Bevölker- M leises Marburg, bie 21 Division vor-

der Nachbardotfer gelungen wate, bei ^iegenb im mittlere Teile des Regierungs-

Nacht zu entkommen. 1 6eiitf§ Wiesbaden und bem südlichen Teile beS

Regierungsbezirks Arnsberg.

§ Schweiurmurkt. Trotz des unbeständigen Aptilwetters wat bet heutige Schweinemarkt mit 1050 Schweinen befahren. Da bie Preise, besonbers bei Ferkeln, fich aus bet Höhe hielten, ging der Handel nicht so lebhaft. Am Schluß beS Marktes wat ber Verkauf etwas flotter. Es kosteten 6 Wochen alte Ferkel per Paar 3240 Mk., 3-4 Mon. alte Läufer 60-70 Mark unb 78 Mon. alte Schweine 80110 Mark je nach Größe unb Qualität.