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Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt.
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Mtertklt'hrlicher Bezugspreis: bei der Expchition 2 Ml., bei alle» Postämtern 2,25 Mt. (excl. Bestellgeld).
^«sertiouSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
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Marburg
Sonntag, 12. April 1903.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage«. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe. Druck und Berlag: Joh. Ang. Koch, UniversilatS - Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon 56.
38. Mr«.
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Zweites Blatt
Die St. Louiser Ausstellung.
Geheimrat Lewald verfolgt mit seiner zweiten Reise nach St. Louis, welche er am 14. d. M. von Bremen aus auf dem Schnelldampfer .Kaiser Wilhelm II.' antritt, die Absicht, sich über den Stand der Bauten der Weltausstellung und die für die deutschen Abteilungen in Aussicht genommenen Plätze des Näheren zu unterrichten. Da die Gebäude zum Teil im Rohbau ihrer Bollendung entgegensetzen, können auch über die Frage der Innendekoration vorläufige Entschließungen an Ort und Stelle getroffen werden. Zu diesem Zweck wird der deutsche Reichskommiffar von dem Architekten Bruno Möring begleitet sein. Die Fahrt des „Kaiser Wilhelm II.' ist übrigens die erste, welche dieser neue Riesendampfer des Norddeutschen Lloyd über den Ozean macht. Geheimrat Lewald gedenkt anfang Juni in Berlin wieder einzutreffen. Zu dieser Zeit wird die Gesamtbeteiligung an der Weltausstellung in St. Louis m allen Teilen feststehen, da mit dem 1. Juni die Anmeldefrist auch für die etwaigen Einzelausstellungen großer Firmen abläuft.
Umschau.
Die erste Sorge bei den Wahl» Vorbereitungen
fftdie Beschaffung von Geldmitteln. Zum Kriegführen gehört dreierlei: Geld — Geld — und noch einmal Geld. Das ist eine Wahrheit, die auch bei politischen Kämpfen gilt, und die die Meister im Agitieren, — die ' Sozialdemokraten und ihre Helfershelfer, von jeher anerkannt haben. Alle Parteien kaffen es sich darum jetzt, da der Wahltermin ziemlich festzustehen scheint, angelegen sein, die Kriegskaffen zu füllen. Möchten unsere Parteimitglieder dafür sorgen, daß die Füllung unserer Kasse nicht allzustark hinter der unserer Gegner zurückbleibe. Namentlich der konservative Hauptverein kann die ihm für die Wahlen zugewiesenen Aufgaben nicht erfüllen, wenn nicht reichliche Beiträge zu diesem Wahlfonds eingesandt werden. Die Ansprüche, die aus den Wahlkreisen an die Zentralstelle gerichtet werden, pflegen groß zu sein; entsprechend groß also muß sich auch die O p f e r w i lli g k eit aus dem Lande heraus gestalten. Es wird deshalb dringend ersucht an das Büreau des Hauptvereins, Berlin W. 9, Köthenerstraße 3 (zu Händen des Herrn Major a. D. Strofler) recht reichlich bemessene und zahlreiche Beiträge zum Wahlfonds baldigst einzusenden. Das wird auch den Wahlkreisen zugute kommen.
Keine staatliche Geschützfabrik.
Die Behauptung, die deutsche Reichsregierung plane die Errichtung einer eigenen Staatsfabrik zur Herstellung ihrer Armee- und Flotten- Bedürfniffe entbehrt der Begründung. Die in der Budgetkommission des Reichstags erhobenen Beschuldigungen, die Firma Krupp überteure Vas Reich, haben sich sonach als stichhaltig nicht «wiesen. Fern« wird mitgeteilt, daß die preußische Kriegsverwaltung entgegen den jüngst verbreiteten Angaben die Einführung von Schutzschilden bei der Feldartillerie zur Zeit nicht beabsichtige, die Anschauungen der maßgebenden Kreise über die Zweckmäßigkeit dieser Neuerung vielmehr noch immer vollkommen auseinander gehen. Im Reiche werden die bezüglichen Versuche, die in Rußland bereits abgeschlossen find und zu einer Ablehnung der Neuerung geführt haben, zur Zeit noch fortgesetzt.
Deutsches Reich
Berlin, 11. April.
— Im Rhein, und Maingiu ist die Aprikosenblüte durch Nachtfröste fast vernichtet. Auf den Launushöhen liegt Schnee, eben’o auf dem Königstuhl «nd anderen Höhen bei Heidelberg am Neckar. Im Rielengebirge wurden in den lehten Tagen 8>/> Grad Eelfius Kälte bei leichtem Schneetreiben gemessen. Von einigen Freunden des Skisports wurde eine Echnreschuhfahrt von Den Schlülsel^auden bis nach bchreiberhau unternommen. Im Harz ist das ganze Brockengebiet, das schon schneefrei war, von neuem etwa 25 Zentimeter hoch mit Schnee bedeckt. An ein- -einen Stellen ist der Schnee zu meterhohen Dünen rujammengeweht and vor -em Brockenhaufe lagerte
eine mehrere Meter hohe Schneeschanze. Die Temperatur sank bis auf 6 Grad unter Null. — Es hat aber den Anschein, als wenn wir während der Osterseeertage doch trockene- und wärmeres Wetter haben werden.
— Die vom Bund der Industriellen feit längerer Zeit durch bet von ihm gebildeten »Ausschuß zur Regelung der Flaschenfrage' geführten Verhandlungen find nunmehr zum Abschluß gekommen. In einer ausführlich begründeten Eingabe an das Reichsamt des Innern ist die Einführung eines Flaschenfchutz- gesehes befürwortet worden
— Professor August Voigt in Gotha, ein eifriger Sörbeter deutschen Männergesangs, seit 34 Jahren orstand der Gothaer Liedertafel und Lehrer am herzoglichen Seminar zu Gotha ist am 4. April im Alter von 66 Jahren verstorben und am Mittwoch unter allgemeiner Teilnahme der Bevölkerung GothaS beerdigt worben.
— Eine allgemeine Aerzteversammlung in München beschäftigte sich mit der Novelle zum Kranken- verficherungsgesetz und faßte einstimmig den Beschluß die sämtlichen Verträge mit den Krankenkassen, welche von der Novelle berührt werden, zum gesetzlichen Termine für erloschen zu erklären und die Verträge mit den übrigen Krankenkassen zum nächsten gesetzlichen Termin zu kündigen.
— Gegen den uationalliberalen Reichstagsabgeordneten Dr. Semmler, ist, so meldet die ,Berl. Morgenpost', ein Strafantrag gestellt worden. Die Affäre spiele schon feit Jahren. Dr. Semmler ist Rechtsanwalt in Hamburg und soll stch als Vermögens- Verwalter eines Nachlasses angeblich widerrechtliche Vermögensvorteile zugewendet haben.
— Hundert Jahre find am 30. April verflossen seit dem Geburtstage des um das preußische Herr so hochverdienten Kriegsministers und Generalfeldmarschalls Grafen Roon. Der Tag wird in der Armee festlich begangen werden; eine große Feier findet in Gumbinnen (Ostpreußen) statt bei dem 33. Infanterieregiment, das den Namen des Grafen Roon führt.
— Bei dem Reichsmilitärgericht in Berlin Ware» im vergangenen Berichtsjahre 405 Sachen anhängig, wovon 109 durch Unzulässigerklärung des Rechtsmittels verworfen wurden; in 180 Fällen wurde die Revision zurückgewiesen, 72 Fälle gingen nochmals an die Berufungsinstanz und in einem Falle wurde auf Freisprechung erkannt. Anträge auf Wiederaufnahme des Verfahrens waren 113 gestellt worden; das Reichsmilitärgericht hat in sechs Fällen die Wiederaufnahme angeordnet und in fünf auf Freisprechung erkannt.
— Die .Frkf. Ztg.' weiß nach mündlichen Mitteilungen eines württembergischen Regierungsbeamten zu berichten, daß die Stichwahlen im ganzen Reiche am 22. Juni stattfinden sollen, also sechs Tage nach der Hauptwahl. Somit scheint es kaum möglich, in den zwei Tagen die erforderlichen Bekanntmachungen zu erlassen, und wir glauben deshalb nicht, daß die Meldung zutrifft.
— Die Flucht des Berliner Kurpfuschers Narben- kötter hat nach der .Nat.-Ztg.' zu einer bemerkenswerten Verfügung Anlaß gegeben. Bekanntlich wurde N. gegen Hinterlegung einer Kaution von 15000 Mk. aus bet Haft entlassen. Es find nun die preußischen Gerichte barauf hingewiesen worden, in Bezug auf Kautionsannahme und Haftentlaffung sehr vorsichtig zu fein. Wenn eine Haftentlassung geboten erscheint, soll unter allen Umständen die Hinterlegung einer geeignet hohen Geldsumme verlangt werden, um die Gewähr zu erhalcen, baß bet Beklagte nach menschlicher Ausficht fich nicht bem Arm ber Gerechtigkeit entzieht. Bei Nichterfüllung ber Forderung ist bet Antrag auf Haftentlassung abzulehnen.
Marburg und Umgegend
Marburg, 11. April.
* Wichtig für Militärpflichtige. Der Reichskanzler hat, wie wir in der .Staatsb.-Ztg.' lesen, bestimmt, daß Militärpflichtige, die fich in ihrer Heimat zur Aufnahme in die Stammrolle angemeldet haben, zu den vorgesehenen weiteren Meldungen dann verpflichtet find, wenn sie fich im Frühjahr nach anderen Bundesstaaten begeben und dort in eine Beschäftigung treten, die bis in die Herbstmonate zu dauern pflegt.
* Schonet die Pflanzen! Wenn man zur Frühlingszeit durch Wald und Wiese schreitet, so gibt es in all dieser Schönheitsfülle eines, was Augen und Gemüt jedes nicht verrohten Menschen überaus peinlich berühren muß: Der Anblick der abgerissenen und achtlos auf den Weg geworfenen Himmelsschlüssel, Veilchen, Anemonen, Blauträubchen und wie sonst noch alle diese zarten Pflanzenkinder heißen mögen. Wohl dürfen wir in Ehren un8 ihrer erfreuen, dürfen sie abpflücken und zum Strauße fügen, den wir zu Hause sorgsam in ein mit wenig Waffer v«sehene8 Gefäß stellen. Nimmt man viel Waffer, füllt z. B. ein GlaS bis zur Hälfte damit an, sodaß auch die Blätter hineinkommen, dann faulen diese bald, verbreiten üblen Geruch und schädigen die Zimmerluft; eS sollen bloß die Enden der Stengel etwa einen Eentimet« tief im Waffer stehen, das man täglich zu erneuern hat. Dann wird ein Blumenstrauß üb«all Freude bereiten nnd gute Gedanken und Empfindungen wecken. Also nochmals: Schonet die Pflanzen!
Hessen-Nassau und Nachbargebiete
Wabern, 10. April. Die auf der Eisenbahnstation 2. Klaffe in Wabern vorhandene Bahnmeisterei ist vom 1. April d. IS. ab in Bahnmeisterei 1. Klaffe ««gewandelt.
Weidenau, 9. April. Gestern nachmittag wurde in der Unteren Friedrichstraße ein acht Jahre altes Mädchen, die Tochter des früheren Brauereiarbeiters Stark, fo unglücklich überfahren, daß eS kurze Zeit nach dem Unfall verschied.
Frankfurt a. M., 10. April. Die Stadtverordneten haben mit allen gegen eine Stimme dem Gesetzentwurf über die Bebauung ehemaliger Wallgrundstücke zugestimmt und den Magistrat ersucht, diesen Beschluß zur Kenntnis des Landtags zu bringen.
Bürbach, 9. April. Auch in Bürbach ist eine Bewegung eingeleitet worden, die darauf hinauSgeht, in Siegen eingemeindet zu werden. Zu dem Zwecke sammelt man in der Gemeinde Unterschriften. Die Gründe dafür find identisch mit denjenigen der Gemeinde Kaan-Marienborn.
Alskeld, 10. April. Das ca. 20 Minuten von hier entfernte Altenburg, allen Besuchern unserer Stadt als beliebter Ausflugsort bekannt, hat feine gastlichen Pforten weit geöffnet, um, von den verschiedensten Seiten, auch von ärztlicher, ermutigt, in diesem Sommer auch längere Zeit verweilenden Gästen Erholung und Kräftigung in herrlicher, frischer Waldluft zu bieten.
Mainz, 9. April. Die hiesige Stadt zählt bei 83000 Einwohnern 180 Metzgereien, womit unsere Stadt wohl den Resord haben wird. Alle haben vollauf zu tun, andere Städte könnten da geradezu neidisch werden.
Mainz, 9. April. Auf dem Bahnhof in Kastel wurde die 10 jährige Blanka Obstfelder von hier von einer elegant gekleideten älteren Dame entführt. Die Fremde, offenbar eine Kupplerin, lockte da8 hübsche Kind an fich, machte eS durch Liebkosungen zutraulich und fuhr dann mit ihm in einem Zuge in der Richtung nach Wiesbaden ab.
Vermischtes
Rosenwontag. In Berlin schoß der beim 4. Garderegiment z. F. stehende, kaum 20jährige Leutnant v. Cranach auf seine Geliebte, eine 19 Jahre zählende Putzmacherin, und auf fich selbst. Er ist tot, des Mädchen schwer verwundet. Letzteres erklärt, sein Geliebter habe ihm auS unbekannten Gründen den Vorschlag gemacht, mit ihm gemeinsam in den Tod zu gehen. ES habe sich entschieden geweigert, doch v. C. habe es auf die Knie gezwungen und geschossen.
Das geraubte Kintz. Seit dem 18. August 1901 ist die sechsjährige Elsa Kassel, die Tochter des Kutschers Kassel in Hannover, verschwunden. Es wird vermutet, daß daS Kind von Zigeunern oder anderen fahrenden Leuten mitgenommen wurde. Beschreibung: etwa 1 Meter groß, schlanke Statur, hellblondes, lockiges Haar, blonde Augenbrauen, graue Augen, gesunde Zähne, volles Gesicht (rote Backen), spricht sehr deutlich und hat eine Warze an der linken Hand. Auskunft über den Verbleib des Kindes wird auf Zimmer 34 des Polizeipräsidiums erbeten. Die auch in unser Blatt übergegangene Nachricht, das Kind sei aufgefunden, ist leider nicht zutreffend.
Allerlei kleine Nachrichten. Zu einem regelrechten Kampf kam eS im Gemeindewalde bei Rüthen (Kreis Lippstadt) zwischen zwei Förstern und Wilderern. Die Förster schossen zwei Wilderer nieder. Einer erhielt tätliche Verletzungen, während die Verwundung des zweiten eine direkte Lebensgefahr ausschließt. — Die „Charlotte' ist nach fast sechsjähriger Tätigkeit als Kadetten- und Schiffsjungenschulschiff in Kiel außer Dienst gestellt worden. Die vor zwei Jahrzehnten aus Stapel gelegte Fregatte beendet jetzt den wichtigsten Abschnitt ihrer Geschichte. Auf dem Schiff wurde nicht nur Hunderten junger Deutschen die erste seemännische Ausbildung erteilt, sondern e8 hat auch dem deutschen Namen Ehre und Ansehen im Auslande verschafft.
Vom Büchermarkt.
V Sparsam haus zu hatten ist gewiß bö8 Beleben einer jeden Hausfrau. Als eine Zeitschrift, t fich iitr Ausgabe gestellt hat, in diesem Sinne
ihren Leserinnen auf bem umfassenden Gebiete häuse lieben Lebens und Wirkens ein Führer und Ratgebey Sfein, empfehlen wir vor allen ähnlichen Wochen-
risten „Dies Blatt gehört berHauSsrauk' (Verlag Friedrich Schirmer, Berlin SW. 13, Neuen» burgerttr. 14 a). Preis 1.75 Mk. vierteljährlich.
V En glish-Journal-Fr an cais. Unter diesem Titel erscheint im Verlage der Rengerschen Buchhandlung in Leipzig eine Zeitschrift, von welcher am 1. und 15. jeden Monats je eine französische nnd am 8. und 22. Je eine englische Nummer zur Ausgabe gelangt. Mau kann sowohl aus den französischen wie auch auf den englischen Teil einzeln abonnieren (Preis vierteljährlich je 1 Mk.. mit Porto 1 Mk. 20); ein Abonnement auf beide Teile zusammen kostet 1 Mk. 50, mit Porto 1 Mk. 70. Probenummern liefert auf Verlangen jede Buchhandlung oder der Verlag unentgeltlich
V .Kerlchen al8 Anstandsdame', so lautet der Titel des neuesten, soeben erschienenen 5. Bandes der allseitig mit größtem Beifall aufgenommenen humoristischen Bibliothek: .Provinz-Mädel' von Felicitäs Rose. (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57, Preis 1 Mark).
V Blühenden Frühlingswundern gleichen die herrlichm Moden-Genrebilder der neuesten Nummer deS tonangebenden WeltmodenblattS .Große Modenwelt'mitbunterFächervignette, Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 35. Abonnements auf .Große Modenwelt' mit bunter Fächervignette (man achte genau auf den Titel) zu 1 Mark vierteljährlich nehmen sämmtliche Buchhandlungen und Postanstalten entgegen. Gratis-Probenummern bei ersteren und dem Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 35.
*** .Mode und Haus' kostet trotz seines reichen Inhalts pro Quartal nur Mk. 1, mit Moden- refp. Handarbetten-EoioritS Mk. 1,25. Abonnements bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. SratiS» Probenummern bei ersteren und durch bett Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 35.
Zm Beachtung.
Die von der .Oberhessischen Zeitung' eingeführte Einrichtung, die Adressen der zu vermietenden Studentenwohnungen zumPreise von 40Pfg. 4Wochen lang täglich im Inseratenteile zu veröffentlichen, wird auch im bevorstehenden, mit dem 15. April beginnenden Sommer- Semester wiederholt werden. Wir bitten deßhalb alle diejenigen Bewohner unserer Stadt, welche Studentenwohnungeir zu vermieten haben, ihre Anmeldungen (Straße, Haus-Nummer, Anzahl der Zimmer und den Preis derselben) sobald als möglich in unserer Expedition einzureichen, da wir von Dienstag, 14. April ab mit der Veröffentlichung der Studenten Wohnungs-Liste beginnen werden.
Die Expedition tz. „Obrrheff. Zeitung."
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