Marburg
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Erscheint täglich außer au Sonn- und Feiertage«. Sonnabends in Morgen- und Abend-AuSgabe.
Druck und Berlag: Joh. Aug. Koch, Universität- - Buchdruckerei Marburg, .Markt 21. — Telephon 55.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
_____ Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.
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^sertiousgebühr^d^p-^Z-i^o^d-r-n Raum 10 Pfg. D0NNerstüg, 9. Aplll 1903.
Zweites Blatt.
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für das zweite Quartal 1903 auf die
!^Oberhefsifche Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain und Neustadt, sowie von allen Postanstalten und Landbriesträgern entgegengenommen.
Umschau.
Biersteuer und Bierpreis.
Wenn in der Presse eine gewisse Ver- ^vunderung darüber ausgesprochen wird, daß i» der jüngsten Zeit sich bei nahezu gleich- »leibendem Verbrauch von Branntwein eine Verminderung des Bierkonsums eingestellt habe, fo dürste nicht ausreichend beachtet sein, daß rn der guten Zeit bis zum Jahre 1900 bei ziemlich unverändertem Verbrauch von Branntwein sich eine sehr beträchtliche Steigerung de8 BierverbrauchS vollzogen hatte. Während der Verbrauch von Branntwein nach wie vor sich ungefähr auf 4,2 bi? 4,4 Liter für den Kopf stellte, stieg der Bierkonsum von 89 Litern im Jahre 1894 auf 106 im Jahre 1900, also in diesem verhältnismäßig kurzen Zeiträume um nicht weniger als 17 Liter oder beinahe 20°/,. Wie gering übrigens trotz dieses verhältnismäßig starken Verbrauchs die steuerliche Belastung infolge des BierzolleS und der Biersteuer im Gebiete der Brausteuergemeinschaft ist, mag aus den nachfolgenden Vergleichen ersehen werden. Im Rechnungsjahre 1901/02 betrug in Großbritannien die Malzsteuer rund 14 Millionen Pfund, also bei etwas mehr wie 41 Millionen Einwohnern nahezu 7 Mark auf den Kopf. Bei uns dagegen stellte sich die Steuer im Jahre 1900 bei dem hohen Konsum von 106 Litern auf den Kopf auf nur 91 Pfennige, mithin auf weniger mehr als den achten Teil der steuerlichen Belastung in England. Nach der Berechnung deS Kaiserlichen Statistischen Amtes stellte sich in dem genannten Jahre ferner die Steuer auf 0,74 Pfennige auf das Liter, betrug also für das Seidel von 0,4 Litern Inhalt noch nicht 0,3 Pfennige, mithin noch nicht den fünfzigsten Teil des Preises, für den das Bier der Brausteuergemeinschaft im allgemeinen ausgeschenkt }u werden pflegt. Die Steuer ist hiernach m Vergleiche zu dem Detailpreise des Bieres so minimal, daß sie in diesem gar nicht zum Ausdruck gelangen kann, sodaß iauch, wenn die Brausteuer aufgehoben würde, voraussichtlich keine Aenderung in dem Detailausschankpreise deS Bieres eintreten könnte. Von einer fühlbaren Belastung der Bevölkerung «nd insbesondere auch deS Mittelstandes durch die Biersteuer, wie sie zum Zwecke der Wahlverhetzungen von sozialdemokratischer Seite behauptet wird, ist daher in Wirklichkeit nicht die Rede.
Schutz der Selbstverwaltung.
Der preußische Minister deS Innern hat in (ber HerrenhauSfitzung vom 3. April einige bemerkenswerte Aeußerungen gemacht, die dartun, wie sehr die Regierung bemüht ist, eine gesunde und gediegene Entwickelung unserer Selbstverwaltung zu sichern. Er erklärte grundsätzlich seine Ueberzeugung dahin, daß in provinzialrechtliche» Fragen die wahren Bedürfnisse in der Provinz besser erkannt werden, als am !grünen Tische deS Ministeriums und daß deshalb, wenn nicht direkt gesetzwidrige Beschlüsse vorliegen, die vom Provinzialausschuß vorgeschlagenen und vom Provinziallandtag gefaßten Beschlüsse auch die Genehmigung der Ministerien finden müssen. Der Minister sagte dann wörtlich: .Wenn nun in einem Provinziallandtag eine Minderheit oder auch nur ein einziges Mitglied gegen den Beschluß deS Provinziallandtages gestimmt hat und ihn nicht für richtig hält, so glaube ich von meinem Standpunkt aus, wäre es richtiger, bei einem künftigen Provinziallandtag eine Abänderung zu versuchen, *1*. gegen den Provinziallandtag die Hilfe des Ministeriums anrurufen.'
Ausland
Frankreich. Jauräs hat seinen aussichtslosen Versuch, den Stein der DrehfuSaffäre wieder inS Rollen zu bringen, trotz der ablehnenden Haltung selbst seiner engeren politischen Freunde doch unternommen. Er glaubt nämlich den Beweis erbringen zu können, daß ein außerordentlich wichtiges Schriftstück, das vielleicht Anlaß zu einer endgiltigen Untersuchung gegeben hätte, vom Kriegsminister bei Seite gebracht worden sei, der sich systematisch weigere, dasselbe herauSzugeben. Zweitens will er beweisen, daß der gefälschte Brief Kaiser Wilhelms, ebenso wie die Fälschungen Henrys im Kriegsministerium aus allerlei Schriftstücken zusammengestellt worden seien. Er will nun zeigen, daß diese Schriftstücke je nachdem bei- gesügt oder weggelaffen worden seien, um zu ermöglichen, daß die Fälschungen ihren Zweck erreichten, ohne öffentliche oder offizielle Debatte herbeizuführen.
*E»gland. König Eduard VII. wird auf seiner Mittelmeerfahrt von Rom aus über Marseille nach Paris kommen und dort vier oder fünf Tage verweilen. Der König wird in der englischen Botschaft Wohnung nehmen. Deutscherseits wird in diesem Besuch ein durchaus friedliches Symptom erblickt. In Petersburg denkt man darüber vielleicht anders, wenngleich sich auch dort selbst die ärgsten Fanatiker nicht zu der Annahme versteigen dürften, König Eduard beabsichtige, dem Zaren in Frankreich den Rang abzulaufen. Daß die geflissentliche Annäherung Englands an die europäischen Westmächte ganz ohne jede Beziehung auf Rußland wäre, wird man gleichwohl nicht annehmen können. Der Sachverhalt ist vielmehr augenscheinlich der, daß England bemüht ist, aus seiner glänzenden Isolierung herauszutreten und eine Annäherung an die Westmächte des Kontinents zu gewinnen, um Rußland ein verstärktes Gegengewicht auf dem Balkan und in Ostafien entgegensetzen zu können. Großen Erfolg darf sich England von diesem Bestreben freilich nicht versprechen, da kaum eine Macht bereit sein wird, für John Bull die Kastanien aus dem Feuer zu holen.
Rirtzlcmd. Neue umfangreiche Verschwörungen, die sich gegen das Leben zweier Minister richteten, wurden laut einer Meldung des „Berl. Tagebl." in Petersburg entdeckt. Zahlreiche Verhaftungen lieferten fast alle Mitschuldigen in die Hände der Polizei. — Die Auslieferung des jüngst in Neapel verhafteten angeblichen russischen Nihilisten Götz soll die italienische Regierung abgelehnt haben.
Serbien. König Alexander von Serbien liebt die Ueberraschungen. Dem Könige paßten einige von ben bestehenden parlamentarischen Körperschaften beschlossenen Gesetze nicht. Da ihm verfassungsmäßige Mittel zur Beseitigung jener Gesetze nicht zu Gebote standen, so suspendierte er vermittelst eines kühnen Staatsstreichs die Verfassung, erklärte Senat und Skupschtiua für ausgelöst und ordnete nun durch königliches Dekret die Aufhebung der mißliebigen Gesetze an. Nachdem er diese Tat vollbracht, stellte er die Verfassung wieder her, sodaß die Staatsmaschine nun wieder im besten Gange ist. Die Serben sind ein geduldiges Volk, sie ließen sich Milan und Draga, sie lassen sich den beispiellosen Staatsstreich Alexanders gefallen.
Marburg und Umgegend
Marburg 8. April.
* Das Vorarbeiten für die Schule. Die Zeit steht wieder vor der Tür, da die kleinen Schul- rekruten den ersten wichtigen Schrftt im Leben tun. Manches Elternpaar schaut dann wohl mit Zweifel und Bangen in die Zukunft. Um dem Kinde einen guten Platz zu sichern, um ihm den Anfang leicht zu machen, werden häufig schon vorher Lernversuche angestellt, ja es kommt vor, daß die Kinder einen beträchtlichen Teil der eigentlichen Schularbeiten schon vor Beginn der Schulzeit mit Ueberspamiung der schwachen Kräfte erledigen müssen, sei es durch Privatunterricht oder in falsch geleiteten Kindergärten. Solchen Kindern wird die Schularbeit zunächst nichts Reue» bieten, die Erwartungen, die diese an die Schule stellen, werden nicht erfüllt; der Lernbetrieb findet keine Betätigung. Die Langweile stellt fich ein. Da der Geist beschäftigung haben will, so denken die Kinder an andere Sachen. Die Aufmerksamkeit geht verloren, die Zerstreutheit beginnt. Kommt das Kind nun an ihm unbekannte
Stoffe, dann fehlt ihm jede Selbstzucht des Geiste», eS hat verlernt, bei der Sache zu sein und mit Aufmerksamkeit dem Unterricht zu folgen. Da» ist, nach dem „Prakt. Wegweiser', Würzburg, ein großer Schaden, der nur schwer wieder gut zu machen ist. Die Schuld liegt nur an der vorzeitigen Ueberanstrengung; deshalb alle» zu seiner Zeit.
* Eisenbahnverkehr. Nach einem an die Eisenbahndirektionen gerichteten Erlaß deS Ministers der öffentlichen Arbeiten soll vom 1. Mai ds. Jahrs ab auf den preußisch-hessischen Staatsund den Reichseisenbahnen auch den Reisenden der 3. Wagenklaffe ohne Erhebung einer besonderen Gebühr der Zutritt zu den Speisewagen zur Einnahme von Speisen und Getränken gestattet sein. Die Zugbeamten und Bediensteten der Wrtschaftsunternehmer haben indeß sorgfälttg darauf zu halten, daß der Aufenthalt in den Speisewagen nicht über Gebühr ausgedehnt wird, und solche Reisenden, die darin länger verweilen, als e8 nach Lage der Umstände angemessen erscheint, in höflicher, aber bestimmter Weise aufzufordern, ihre Plätze in den Personenwagen wieder einzunehmen. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den Reisenden und Bediensteten über die Berechtigung zum Aufenthalt im Speisewagen entscheidet der Zugführer. Die Eisenbahndirektionen sollen das hiernach Erforderliche alsbald in die Wege leiten. Es empfiehlt fich, das Publikum durch deutlich fichtbare Aushänge in den Speisewagen über die hiernach zulässige Dauer des Aufenthalts in den Speisewagen aufzuklären.
* Schützt die Singvögel. Da jetzt die Zugzeit unserer meisten Singvögel ist, so machen wir darauf aufmerksam, daß das Einsangen, was noch sehr häufig geschieht, und Töten nachbenannter Bog larten bei Strafe bis zu 150 Mnrk verboten ist: Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Nachtigall, Grasmücke, Zaunkönig, Meise, Fink, Hänfling, Zeisig, Stieglitz, Wiedehopf, Lerche, Staar, Dohle, Rabe, Fliegenschnepper, Kuckuck, Specht, Bussard und Eule.
* Literarisches. Der Inhalt der Nr. 7 des .Hessenland' ist folgender: .Sternenwagen', Gedicht von Auguste Wiederhold. „Noli me tangere!“ Gedicht von Elsa Sascha. .Die Amsel', Gedicht von M. Herbert. .Der Hülfensberg bei Geismar' von W. Kolbe. .Chronik der Familie Gunkel zu Kastel' (Fortsetzung) von Dr. Philipp Losch. .Wilhelm Wagner t und Gottfried Schwab f* von Alexander Burger. .Wie König Harald Harfagar von Norwegen um Schön »Raghild freite' (Ballade) von Georg Schmierung. .Das Gewisten', (ein Bild au» dem hessischen Dorfleben) von Heinrich Naumann. .Vom Kasseler Hostheater' VII. von B. F. C. .Schlehdornblüte' (Gedicht) von Albert Weiß. Aus aller und neuer Zeit. Aus Heimat und Fremde. Hessische Bücherschau.
Hessen-Nassau utrd Nachbargebiete
Caffel, 6. April. Hier konstituierte fich ein „Verein zur Errichtung einer WalderholungS- stätte bei Cassel'. — Im Wahlkreise Hersfeld- Rotenburg - Hünfeld wurde der Vorsitzende der kurhesfischen Landwirtschaftskammer v. Stockhausen als Kandidat der verschiedensten Parteien nominiert.
Corbach, 6. April. In dem benachbarten Dorfe Oberensee ereignete fich ein Unglücksfall. Das kleine Töchterchen des Gutsbesitzers Schreiber spielte mit andern Kindern auf der Dorfstraße, fiel dabei ungesehen in den durch das Dorf fließenden ziemlich tiefen Bach und ertrank.
Schmalkalde«, 6. April. In der hiesigen Stadt wird nunmehr in Bälde eine Ober-Realschule errichtet werden, nachdem der Minister die Genehmigung dazu erteilt hat.
F«lda, 5. April. Zur Ausführung der städtischen Kanalisation find 15 Angebote ein« gelaufen und diese bieten ein bizarrer Bild vom Submisfionswesen. Das höchste Angebot beträgt 868707 (Buchner-Würzburg), daS niedrigste 358895 Mk.; eS besteht also eine Differenz von 512 812 Mk. — weit über eine halbe Million, während daS mathematische Mittel aller 15 abgegebenen Offerten 556 737 Mk. ausmacht. Als Mindestfordernder ist die Firma Karl Fritz in Essen und Dortmund hervorgegangen; den Zuschlag hat sie jedoch noch nicht erhalten.
Vermischtes
Allerlei kleine Nachrichten. Neue französische Briefmarken sind ausgegeben worden. Die neue 15 Cts." Briefmarke ist von goldgrauer Farbe. Die ganze Serie, von 5 bis 30 Cts., soll bis Ende Mai ausgegeben fein. — Die deutsche Städteausstellung zu Dresden wird am 20. Mai durch König Georg und in Anwesenheit deS Reichskanzlers eröffnet. Am 1. September besucht der Kaiser die Ausstellung.
— Der Erfinder der TMfpitze, auf der di» ganze Plauensche Industrie beruht, Theodor Bichel, ist im Alter von 65 Jahren zu Bozen, in Tirol gestorben. — Generalfeldrnarschall Graf WrangelS Geburtshaus in Stettin verschwindet vom Erdboden. ES ist ein altes baufälliges Hau». — Wie in anderen Städten, fo soll jetzt auch in Berlin eine Bismarcksäule errichtet werden. Die Reichshauptstadt besitzt bekanntlich schon daS Nationaldenkmal deS Altreichskanzlers. — Die Heilung deS ArmbruchL der Kaiserin macht weitere Fortschritte. Die hohe Frau bewegt fich feit mehreren Tagen, den Arm im festen Verband tragend, in ihren Zimmern. — König Georg von Sachsen soll nach den „Zwick. N. Nachr.' vor seiner Abreise nach dem Süden dem Papst eine sehr namhafte Summe zu dessen freier Verfügung haben überreichen lassen. — Zwischen dem König von Belgien und seiner Tochter, Gräfin Lonyay, ehemaligen Kronzessin von Oesterreich, wird e» nach der halbamtlichen „Etoile Beige' zu einem Prozeß wegen der Hinterlassenschaft der verstorbenen Königin Marie Henriette kommen. Das Blatt schiebt die Schuld der Prinzessin und ihrem Gatte« in die Schuhe, was weiter nicht verwunderlich ist, denn man weiß ja, wie der König zu seinen beiden ältesten Töcktern steht.
Aprilscherz. In einem Orte des Kreises Worms ist folgender „Aprilscherz' passiert: Der Lehrer kommt am 1. April morgens in den Schulsaal. Kaum hat er den Unterricht begonnen, da sagt ein Schüler: „Herr Lehrer, es hat angeklopft!' Sogleich öffnete der Lehrer die Tür, aber es war niemand draußen. Ta riefen alle Kinder im Chor: .Aprilsnarr!'
Marktberichte.
Frankfurt, 6. April (Getreidemarkt). Am heutige« Wochenmarkt waren einheimische Brotfrüchte ohne erhebliches Angebot und im Ankauf gegen fremdes Getreide vernachlässigt; Preise kaum verändert, Umsätze geringfügig. Ausländische Brot- srüchte zu den gegen die erhöhten direkten Offerten vorteilhaften Angeboten entschieden besser gefragt und lebhaft umgeseht. Gerste nahezu geschäftslos. Hafer bei ruh. Bedarssgeschäft eher etwas gebessert. Mais effektiv knapp und preishaltend. Es notieren nach Qualität: Weizen, hiesiger und Welterauer Mark 16,30—16,40, kurhesf Mk. 16.35-16,40 norddeutsch. TOI. 00,00-00,00, russischer Mark 16,75—17,75, Redwinter Mark 17,20-17,40, Kansas Mark 17,30—17,50, La Plata Mark 00,00-00,00, Rumänier Mark 17.30-17 50, Roggen, hiesiger Mark 14,25—14,35, Pfälzer Mark 00,00—00,00, russischer TO. 14,60—14,70, amerikanischer Mark 01,00—00,00, Gerste, hiesige Mark 15,90—16,10, Pfälzer TO. 16,25—16 50, fränkische TO. 15,80-16,00, Riedgerste TO. 16,40—16,60, ungarische TO. 00,00-00,00. Hafer, hiesiger TO. 14,15-15,00, Württemberger Mk. 00,00—00,00, bayrischer TO. 14,15—15,25, rumänisch. TO. 00,00-00,00, Russischer TO. 13,50-15,00. Mais, Donau- mais Mk. 00,00-00,00, Mixed TOI. 11,60-11.85, La Plata TOI. 00,00-00,00. Alles per 100 Kilo netto effeltiv loco hier. — Mehl fest. Es notieren: Weizenmehl, hiesiges Nr. 0 M 25,25—25,75, feinere Marlen TO. 28,25-28,75, Nr. 1 TO. 23,25-23,75. feinere Marken Mk. 24.75-25,25, Nr. 2 Mk 22,25 bi» 22,75, feinere Marken TOI. 23,25-23,75, Nr. 3 TOI 21,25—21,75, feinere Marken TOI. 22,25—22,75, Nr. 4 TOI. 18,50—19,00, feinere Marlen Ml. 19,25,-19,75 Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 Mk. 22,50—23,00, Nr. 1 Mk. 20.00—21.00, Nr. 2 TOI. 15,50—16,00. Alles per 100 Kilo inkl. Sack. — Futterartikel unverändert. Es notieren: Weizenschalen Mk. 4,45—4.55, Weizenkleie Mk. 4,40—4,50, Roggenkleie Mk. 4.90 bi» 5,00, Futtermehl Mk. 5,75—6,75, Biertreber, gettocknet Mk. 5,50—5,60 je nach Qualität. Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier bei Abnahme von 10000 Kilo.
Frankfurt, 6. Ap.il. (Vt eh markt.» Zum Verkauf standen: 483 Ochsen, 50 Bullen, 764 Kühe Rinder und Stiere, 266 Kälber, 268 Schafe und Hammel und 1229 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 70—71 Mk., 2. Qual. 65-68 Mk., 3 Qual. 60-63 Mk-, 4. Qual. 55 -58 Mk.. Bullen 1. Qual. 61—63 Mk., 2. Qual. 58-63 Mk.. 3. Qual. 00—00 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. Qual. 61—63 TOI., 2. Qual. 58-60 MI., 3. Qual. 48-50 TOt, 4. Qual. 44-46 TOI., 5. Qual. 00-00 Mk. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qual. 85-86 Pfa., 2. Qual. 82-84 Pfg., 3. Qual. 66-68 Pfg.. 4. Qual. 00—00 Pfg., Schafe und Hammel 1. Qual. 68-70 Pfg., 2. Qual. 64-66 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg., Schweine 1. Qual 56 -00 Pfg., 2. Qual. 55-00 Pfg., 3. Qual. 45-48 Pfg., 4. Qual. 00-00 Pfg. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht r KAber 1. Qual. 51-52 Pfg., 2. Qual. 48-50 Pfa, Schweine 1. Qual. 45 Pfg., 2. Qual. 44—00 Pfg. Geschäft in Hornvieh und Kleinvieh gut, Markt geräumt. — Aus Oesterreich standen 131 Ochsen, 5 Bullen und 0 Kühe zum Verkauf.
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