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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Jta 94

Ntertelj^ h.ltcher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exel. Bestellgeld).

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g?ecT-"m: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Sonnabend, 4. April 1903.

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage». Sonnabend» in Morgen- und Mend-Ausgabe. Druck mrd Vertag: Zoh. Ang. Koch, NniversttatS-Buchdruckerri Marburg, Mark 21. Telcpbon 55.

88. Jähr,.

Mittag-Ausgave.

Bauer und Junker.

In vielen Müttern liberaler oder soge­nannter .unparteiischer'Färbung wird die im Zolltarif durch den Mderstand der liberal»« und demokratischenParteien leider allein erreichte Beschränkung de» festen Minimal zolle» aus die Getreidearten so «deutet, daß der neue Zolltarif nur da» Interesse der Junker, der Großgrund­besitzer, nicht aber da» der kleinen überwiegend Viehzucht» Gemüse- und Gartenbau treibenden Landwirte be­rücksichtige. Die Keinen Bauern seien wieder die zu Gunsten der Junker Geprellten, sie würden keinen Nutzen, sondern eher Schaden von dem Zusammengehen mit den Junkern beim Zollkampfe haben.

Leider unterlassen es die Verfasser, den kleinen Bauern und Gättnern anzrgeben, mit wem sie denn in richtiger Würdigung ihrer Interessen hätten zusammengehen müssen. Etwa mit den liberalen Großstädtern und Industriellen, wozu auch die Nationalsozialen gehören, welche alle Agrarschutzzölle, diejenigen für Vieh- und Viehzuchtsprodukte, für Gemüse und Gartenbauerzeugnisse genau ebenso wie diejenigen iür den Getreidebau nur als Tauschobjekte »ur Einhandlung möglichst günstiger Tarifbedingungen für die Ausfuhr ihrer Erzeugnisse nach dem Auslande angesehen wissen wollen? Nein, diese Leute bekämpfen ja den Zollschutz, welcher die kleinen Viehzüchter und Garten­bauer vor der preisverderblichen, ihre Existenz ?gefährdenden Auslandskonkurrenz schützen oll, um ihres eigenen Vorteils willen genau f o heftig, wie die K o r n z ö l l e.

Oder sollen die Bauern und Gärtner mit den Sozialdemokraten zusammengehen, von denen sie als eine .bornierte Menschenklaffe' angesehen werden, der man den E^gentumS- teufel austreiben müsse, welche ihnen das freie Einzelbefitzrecht und Eigentum auch an der kleinsten Ackerscholle ebenso rauben wollen, wie ihr Familienleben und den Glauben an Gott, die Liebe zu König und Vaterland?

Nein mit all den Leuten kann kein patriotischer deutscher AckerS- «ann, auch wenn er auf noch so kleiner eigener Scholle fitzt, zusammengehen, er muß Anlehnung suchen an seine größeren Beruss- genoffen, die wie er selber von der Bebauung der vaterländischen Scholle leben, die derselbe Regen naß macht, dieselbe Sonne bescheint. Das war schon die Anschauung unseres großen Altreichskanzlers, des Fürsten Bismarck.

Eine Nacht ... du türkischer Gefangenschaft. (Fortletzunq.!

An foldjen Tagen wird natürlich auch ge­tanzt und nicht nur den serbischen Nationaltanz den Colo, sondern auch mit Vorliebe den Walzer. An ersterem kann sich jeder beteiligen, gleichviel wieviel Damen und Herren; die Damen für den letzteren waren aber die Damen der Kapelle und einige junge Serbinnen, denen unsere Herren Offiziere unsere deutschen Tänze schon beigebracht hatten.

Ist die Truppe endlich abgereist, so ist die Gesellschaft den ersten Tag fast wie auSge- storben, erst abends oder den nächsten Tag findet man fich wieder. Ich erzählte aber noch von meiner Reise nach Priepolje als ich von der Damenkapelle anfing, daher will ich nun meine Reiseerlebnisse hintereinander be­enden. Da die Kafinoräume und auch die Militär-Fremdenzimmer, deren fich auf jeder größeren Station drei, vier auch fünf, befinden, während dem Manöver geschlossen waren, so nahm mich der Herr RegimentSarzt mit in das MarodenhauS und wies mir dort ein OsfizierS- krankenzimmer an. WaS mir, im Gegensatz zu Pribvj, in Priepolje noch sehr auffiel, da» waren die wilden, resp. besser gesagt, herrenlose Hunde. Hier in Priboj find ja auch welche und hatten dieselben schon mein Interesse er­weckt, aber in Priepolje fand ich meine Vor­stellungen, die ich mir in früheren Zeiten durch Lese« und Abbildungen gemacht, weitaus zu meinem großen Erstaunen übertroffen. Man steht fie wohl auch einzeln mitten in den Straßen

Alle Bebauer der deutsche« Ackerscholle, Groß», Kleingrundbefitzer und Gärtner haben nach unserer Meinung das völlig gemeinsame Interesse, alle Erzeugnisse ihrer Arbeit so durch Zölle gegen die billige Auslandskonkurrenz ge­schützt zu sehen, daß für dieselben ein den Produktionskosten entsprechender Preis gesichert wird. In jenen für die liberale Agitations- tveise unter den Bauern und Gärtnern typischen Artikeln wird behauptet, die Gefahr der durch ungenügende Kornzölle und Preise ver­mehrten Konkurrenz der größeren Grundbe­sitzer aus den Markt für Vieh, ViehaltungS- produkte, Geflügel, Gemüse und Obst werde den Kleinbauern und Gärtnern übertrieben groß geschildett.

Wie groß diese Gefahr ist, da» kann leicht an einem Beispiel gezeigt werden. Ein größerer Grundbesitzer der zur Bestreitung seiner not­wendigsten Ausgaben jährlich 10 000 Mk. braucht, welche er ftüher überwiegend durch Getreide­verkauf einnehmen konnte, wird bei einer Veringerung dieser Einnahme durch schlechte Preise um 3000 Mk. z. B. doch gebieterisch gezwungen, Ersatz für diesen Ausfall durch Mehrverkauf von Vieh oder Vieh- haltungSerzeugnifsen, Geflügel und Gemüse oderObst zu suchen. EinSinken der Getreidepreise muß fich deshalb not­wendig in einem stark vermehrten Ange­bot in diesen anderen Acker und Gartenbau­erzeugnissen geltend machen. Daß ein solches eine große Gefahr für die von der guten Verwertung dieser Produkte lebenden kleinen Acker- und Garten­bauer bedeutet, bedarf u.E. keine»weiteren Beweises.

Es kam aber nicht nur darauf an, den vor­wiegend von Viehhaltung, Gemüse-, Obst- und HandelSgewüchsbau lebenden Kleinbauern und Gärtnern den bei schlechten Getreidepreisen un­vermeidlichen Wettbewerb ihrer größeren Be- rufSgenossen im Lande, sondern vor allem auch denjenigen der auSländischen Kon­kurrenten vom Halse zu halten. Deshalb ist nicht nur von dem ja ganz überwiegend ans Kleingrundbefitzern bestehenden Bund der Land­wirte, sondern auch von den in der konservativen Partei doch besonders zahlreich vertretenen Junkern' ganz energisch ein ange­messener wirkungsvoller Schutzzoll nicht nur für die deutsche Viehzucht, sondern auch für alle anderen vorwiegend oder ausschließlich von Kleinbauern und Gärtnern gewonnenen Bodener­zeugnisse gefordert und im Reichstage vertreten worden.

Wenn diese Zollforderungen trotzdem nicht durchgesetzt, wenigstens nicht im Mindesttarif festgelegt worden find, so liegt die Schuld doch allein an dem Widerstande der Regierung und derjenigen Parteigänger, welche

und vor den Häusern liegen, aber auch rudel­weise zu zehn, zwölf und oft noch viel mehr durch die Straßen ziehen, langsam, die Schnauze vorgestreckt, ziemlich dicht zusammengedrängt, gerade wie ein Rudel Wölfe. Sie suchen dann die Stellen auf, wo geschlachtet wird, was auf der Straße geschieht, und verschlingen dann gleich die Abfälle und alles was der Türke als ungenießbar wegwirft. Ich zählte an einer solchen Stelle ca. 30 solcher Hunde, die fich dabei alle gut vertrugen. Ich kam später zu derselben Stelle zurück, fie war rein, ohne daß der Türke irgend etwas nachgefegt hätte. Diese Hunde find alle einer Rasse, in Farbe gelb­lich, man könnte sagen schmutzig beige. Es sind die Einheimischen, wie man fie auch in Bosnien vor der Occupation nicht anders kannte. Auch hierin zeigt fich die Jahrhunderte lange Abgeschiedenheit dieser Länder. Diese Hunde sollen fich nicht allzustark vermehren. Ein Segen, Wa8 sollte sonst daraus werden, denn fie sterben ja alle eines natürlichen Tode« an Altersschwäche, denn der Türke schlügt nie einen, viel .weniger würde er einen töten. Bösartig find fie gar nicht, denn der mich fahrende etwas übermütige Sohn > eines dortigen Feldwebels schlug öfter welche, wenn er fich unbeobachtet glaubte, aber keiner der Hunde wurde darauf bösartig, sondern sie zogen den Schweif ein und gingen ruhig weiter. Ich blieb nur diesen einen Tag in Priepolje und ritt am nächsten in aller Frühe mit der mili­tärischen Briefpostbedeckung, die täglich geht und ohne welche man gar nicht reifen darf, in Begleitung eines Feldwebels, der dieselbe auch benutzte, wieder nach Priboj zurück.

die Bauern und Gärtner jetzt gegen die Junker oder gegen den Bund der Landwirte aufwiegeln möchten. Ein solches Verhalten müßte doch jeden Klein­bauern und Gärtner an den bekannten Gauner» kniff erinnern: Haltet de« Dikd! zu rufen, wenn der Rufer selber gestohlen hat. Ja, gerade diese Aufwiegler haben den Gättnern und Kleinbauern den sicheren Zollschutz für ihre Produkte vorenthalten, weil sie behaupten, es würden fich für die Export­industrie vorteilhafte Handelsverträge nicht abschließen lassen, wenn alle unsere Zölle für Viehzucht»- und Gärtnereiprodukte auch sicher festgelegt wären.

Wir find anderer Ansicht, wir meinen, es wäre auch bei einem lückenlosen Mindest­tarif für alle Agrarerzeugnisse der Abschluß von Handelsverträgen sehr wohl möglich geblieben, wenn nur neben diesem Mindesttarif ein entsprechend höher gehaltener Maximaltattf aufgerichtet worden wäre. Außerdem aber war eS in erster Linie Aufgabe unserer neuen Zollpolitik den inländischen Markt für die inländische Produktion yt sichern, erst in zweiter dürfte an ine Förderung des Exports durch Handelsver­träge gedacht werden.

Wir Konservative wollen gleich dem Bunde der Landwirte nicht, daß die für unsre Kleinbauern besonders nötigen Vieh - und Gärtnereizölle in den zukünftigen Handelsverträgen preisgegeben werden, um der Industrie einen vergrößerten Export zu sichern. Dafür treten wir unbe­dingt ein. Wenn daher die viehzüchtenden Kleinbauern und Gärtner unserem Kandidaten, Herrn von Pappenheim ihre Stimme geben, bann werden fie keine Ursache haben, neidisch auf die Getreidebauer zu blicken, dann werden ihre Erzeugnisse relativ immer noch mindestens ebenso gut geschützt bleiben, wie der Getreidebau.

Nur wenn die Gärtner und Kleinbauern fich gegen dieJunker' aufwiegeln lassen und diesen Leuten folgen, welche die Parole ausgeben:Unter allen Umständen Handelsverträge zu Gunsten unseres Jn- dustrieexportS, auch wenn dabei der nicht sicher gestellte Agrarzollschutz bis auf den letzten Rest verhandelt werden muß, ja, nur dann werden die von Viehhaltung und Gartenbau lebenden deutschen AckerSleute vielleicht noch schlechter fahren, als die Getreide­bauern. Dann werden aber die mit dem Stimmzettel in der Hand so mächtigen Gärtner und Kleinbauern selbst Schuld an ihrem Unglück sein, nicht aber die .Junker', die Konservativen, oder der Bund der Landwitte!

Einige Tage später machte ich hier in Priboj, oder vielmehr in der Nachbarschaft wieder das große Fest mit, wovon ich im vergangenen Jahre schon erzählte, eine Art Kirchweih, wo sich die vereinzelt wohnenden Serben der ganzen Gegend zusammenfinden, und von früh bis in die Nacht der serbische Eolo-Tanz getanzt wird, dott spielen fich viele, viele interessante Szenen ab, die auf alten Sitten oder Unfitten, mit einem Wort: Gebräuchen beruhen, die aber zu weit führen würden, alle zu beschreiben. An vielen Punkten fieht man den ganzen Tag und auch die Nacht die offenen Feuer brennen, wo die Hämmel an Spießen gebraten werden, diese Tiere, die hier wie auch die Ziegen, an jeder ärmsten Wohnung auf dem Lande, sozu­sagen wild aufwachsen, find ausgewachsen für wenig Geld, meistens unter einem Gulden, zu haben. Sie werden aufgegriffen, geschlachttt, abgezogen, auSgeweidet und am Spieß gebraten, was alles in Zeit von höchstens l1;, Stunden geschehen fein kann. DaS ganze Gestell zum braten besteht aus zwei in die Erde geschlagenen Pfählchen, die oben zum Einlegen deS Brat­spießes ein durch zwei Neste gebildetes Lager haben. Während der Hammel geschlachttt wird, ist diese Vorttchtung schon längst mit ein paar von den Bäumen geriffelten Zweigen geschehen; der Braten muß fortwährend ge­dreht werden, bratet durch fein eigenes Fett und schmeckt ausgezeichnet, hauptsächlich wenn man auf Touren ist und nichts anderes haben kann. Der Hammel bleibt am Spieß und jeder schneidet fich davon nach Belieben mit seinem Messer ab. Teller, andere Messer ober Gabeln gibt es natürlich nichts Auf beit größeren

Umschau.

Der AnsgleichSfonds ber Eisenbahn». Verwaltung.

Abweichend von ber ersten Lesung im Plenum, in bet vornehmlich die rationes dubitandi zur Geltung kamen, ist in zweiter und dritter Lesung ber Gesetzentwurf über den AusgleichSfoud« für die Eisenbahnverwaltung nach Vorprüfung durch die Budgetkommisfion gegen eine verschwindende Minderheit im Abgeordnttenhaufe angenommen worden. DaS Schwergewicht der Gründe, welche für den gesetzgeberischen Plan sprechen, hat fich aber, je mehr sich bas AbgeordnttenhauS mit der Sache beschäftigen konnte, umsomehr geltend gemacht. In der Tat handelt eS fich um eine Fortbildung der Miquelschen Finanzpolitik an der Hand -bet inzwischen gesammelten Er­fahrungen. Der leitenbe Gedanke dieser Finanz­politik war, unter Anlegung stiller Reserven für eine tunlichst gleist mäßige Gestaltung de» Staatshaushalts zu sorgen und eine Schädigung derselben durch die Schwankungen in den Ein­nahmen zu verhüten. Nach zwei Richtungen hatten sich aber die diesem Zwecke dienenden Maßnahmen als unzulänglich erwiesen. Der Eisenbahnverwaltung konnte der erfahrungs­gemäß unentbehrliche Dispositionsfonds für unvorhergesehene Ausgaben mangels eines lieber» schaffe» aus dem Jahre 1901 nicht bereit ge­stellt werden, und das Extraordinarium könnt» nur unter Zuhilfenahme des Staatskredit» s» ausgestattet werden, wie es notwendig ist, wenn die Staatsbahnen zur betriebSficherenBewälttgnng des Verkehrs bei Wiederbelebung desselben im Stande sein sollen. Die starke Ueberschätzung der Eisenbahneinnahmen im Etat für 1901 hat zu einer übermäßig hohen Bemessung der Aus­gaben und demzufolge zu einem-hohen Rech­nungsdefizit geführt, dessen Begleichung nur durch Anspannung des Staatskredits erfolgen kann.

Diesen Uebelständen im Sinne möglichst gleich­mäßiger Entwickelung nach beiden Richtungen abzuhelfen, ist ber Ausgleichsfonbs bestimmt unb wohl geeignet. Indem die sonst von Ge­setzeswegen zur Schuldentilgung bestimmten Vorschüsse reicher Jahre bis zum Betrage von 200 Millionen Mark einerseits zur Bildung eines Disposittonsfonds bis zur Höhe von 30 Millionen und zur Verstärkung der Mittel für das Exttaordinarium der Eisenbahnverwaltnng, andererseits zur Deckung eines anderwttt nicht zu bestreitenden, durch einen Minderüberschuß der Eisenbahnverwaltung verursachten Rechnungs­defizits bestimmt werden, wird sowohl die Ent­wickelung der stehenden Anlagen und des rollende« Materials der Eisenbahnen vor Schädigung i» mageren Jahren als die Sicherheit der Staats­finanzen vor Störungen durch Schwankungen in den Eifenbahnüberschüssen bewahrt. Znglttch aber wird, WaS von nicht zu unterschätzender

Jagden, wie auf Bären, Wölfe, Wildschweins und anderen größeren Treibjagden, die ganz» oder mehrere Tage dauern, hilft man fich außer dem mitgebrachten Proviant immer mit diesem Braten aus. Die Jagdgesellschaft schneidet fich die schönsten Stückchen heraus und überläßt bann bas anbere den Treibern, unter diesen befinden sich auch immer solche, die in dem am Spießbraten' extra gut bewandert find. Die besten Hämmel, die in der Nähe find, werde« aufgegriffen, dann finden fich die Eigentümer und werden dafür entschädigt. Einige Taffe« echten türkischen Kaffee, der auf demselben Feu« in irgend einem alten Blechtopf gekocht wird, bilden immer den Schluß des MahleS! Doch zurück zu unserem Festet Die große, schöne griechisch orientalische Kirche, die s. Z. «M den Türken zerstört wurde unb nun wieder ne« aufgebaut worden ist, liegt auf einem ganz herrlich gelegenen Punkte auf einer Vorgebirgs­fläche, auf einem erhöhten Platze. Hinter der­selben liegt eine kleine türkische Kaserne «rit ca. 30 Mann Besatzung, die öfter von Priboj ans abgelöst wird! Unser türkischer Hauptman« hatte die Gelegenheit des Feste» benutzt, Zelt» und Laubhütten aufschlagen zu laffen unb eine größere Zahl seiner Kameraben auS ben benach­barten türkischen Garnisonen unb Karaula» ein- geladen, darunter Militärärzte, Apotheker und Verpflegungsbeamte, zusammen im ganzen 20, die fich alle gerne einfanden, um einmal ein« ober mehrere vergnügte Tage mit ihren öster­reichisch-ungarischen Kameraden zu verbringe«, denn ein Teil derselben tarn den folgenden Tag auch nach Priboj, wo ein gemütliches Zusammen­sein auf der Kegelbahn die Feier beschloß, w