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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Jllnstrirtes Sonntagsblatt.

Jts. 90

Ltertel^ hrlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).

9k»sertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder der« Raum 10 Pfg.

Reclanien: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Mittwoch, 1. April 1903.

Erscheint tägllch außer an Sonn- und Feiertag«. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS - Buchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

Der Jmporthandel als Selbstzweck.

Herr Generaldirektor Ballin hat auch uns bisher stets als ein kluger Mann gegolten. Wir müffen dieses Urteil neuerdings etwas ein* sthränken. In dem jüngst veröffentlichten Jahres* bericht der Hamburg * Amerika - Linie für das Geschäftsjahr 1902 findet sich eine Stelle, durch der^LSeröffentlichung der Herr Generaldireftor HWMrecht unklug gehandelt hat. Sie lautet:

Söetm die Reichsregierung beabsichtigt, bei ben Vertrags-Verhandlungen sich des Rates von Sachverständigen zu bedienen, so dürfen wir ber Erwartung Ausdruck geben, daß auch Ver* tretet der Rhedereien hinzugezogen werden. Diesen Wunsch auszusprechen, liegt uns um so näher, als gerade neuerdings zu den vielen Hemmnissen und Erschwerungen, denen der Ver- khr mit Amerika, insbesondere den Vereinigten Staaten, zum Schaden der beteiligten Handels­kreise wie nicht minder der Rhedereien unter­liegt, durch die Ausführung des Fleischbeschau­gesetzes noch weitere recht empfindliche hinzu- gekommen sind. Um wie große Interessen des Rhedereibetriebes es sich hierbei handelt, läßt sich ermessen, wenn man erwägt, daß die Ein­fuhr von den Vereinigten Staaten nach England im Jahre 1901 in runden Zahlen an Trostvieh auf 404000 Stück, an Kleinvieh auf 298 000 Stück, an frischem Rindfleisch auf 159 000 To. und an frischem Schweinefleisch auf 17 500 To. sich belaufen hat. AuS der Beförderung dieser Vieh* und Fleischmengen ist den englischen Schiffahrtsgesellschaften in dem genannten Jahre eine auf mindestens 23 Millionen Mark zu ver­anschlagende Frachteinnahme zugeflossen. Da­gegen müssen die deutschen Rhedereien nicht nur infolge der bestehenden Einfuhrverbote auf jede Einnahme aus der Beförderung von Vieh und frischem Fleisch nach deutschen Häfen verzichten, sondern haben daneben auch noch unter dem durch verschiedene gesetzgeberische Maßregeln Deutschlands herbeigeführten ständigen Rückgang der Einfuhr anderer, wichtiger Artikel zu leiden."

So rücksichtslos offen, wie hier, ist uns noch niemals die von uns stets vertretene Behauptung bestätigt worden; daß der internationale Handel und insbesondere die Schiffahrt sich als Selbst­zweck betrachten, nicht als Mittel zum Zweck der Förderung der Volkswirtschaft, nicht als dienendes Glied der Gesamtwohlfahrt. Deutsch­land hält die amerikanischen Biehtransporte fern, der Seuchengefahr wegen und weil Deutschland des amerikanischen Viehes nicht bedarf. Dadurch werden einige Hundert Millionen Mark Aus­gaben für den Vieheinkauf und die 23 Millionen Mark Schiffsfrachten, die England für seine Transporte zahlen mußte, erspart. An diesen Ersparnissen profitiert direkt die deutsche Vieh­zucht, indireft die ganze Volkswirtschaft. Herr Ballin aber geht hin und klagt: Diese 23 Millionen Frachtunkosten hätten mehr ent­stehen können, hätten unsere Rhedereienver- Fl ------- ---------- > E =

24 * (Nachdruck verboten.)

Briefträgers Hannchen.

Bon Georg Paul len.

(Fortsetzung.)

9lun ja, Fräulein Holder," meinte der Kommissar mit halbem Lächeln, aber gespannt die Wirkung seiner Worte beobachtend,es wissen alle jungen Leute, daß Sie zu den hübschesten jungen Mädchen von ganz Sonnen* selb gehören, und die Eifersucht ..."

Mit einem Ruck stand sie auf.Nein, Herr Polizeikommissar, da hat niemand meinetwegen eifersüchtig zu sein brauchen, der Hermann net und sonst keiner. Hab' feine Liebschaften gehabt!"

Ich hab' sie ja nicht kränken wollen, Fräulein Hannchen," begütigte der Polizeibeamte.Dann werden wir leider Ihr Verhör als resultatlos schließen müffen. Der Doftor hat mir berichtet, der Verwundete werde kaum vor drei, vier Tagen vernommen werden können, da behält der Täter also viel Zeit zum Entkommen. Und wer weiß, ob der junge Herr Grau seine Angreifer erkannt hat!"

Lebrecht Holder räusperte sich; der Kom­missar blickte ihn fragend an.

Es ist net darum, daß ich etwas Bestimmtes zu sagen wüßt," hob der alte Lebrecht an, aber einer möcht doch am End wissen, daß der Hermann nach oben in den Wald gangen ist."

.Und der wäre?"

einnahmen'" können, wenn die amerikanische Diebeinfuhr nicht verboten wäre. Ihm ist also das Hin* und Herbewegen der Fracht­güter wirtschaftlicher Selbstzweck. Man hat nicht Schiffe zu bauen, wenn und soweit eine Wirtschaftlich not­wendige Güterbewegung zu besorgen ist, sondern man mußFrachten schaffen", damit die über das Bedürfnis gebauten Schiffe nicht leer umhergondeln brauchen. Und noch eins ist für diesen ersten Ratgeber der neudeutschen Handelspolitik überaus bezeichnend: Gegen Amerika, da« jeden überflüssigen Import europäischer Handelsgüter sich durch schärfste Sperrmaßregeln und Chikanen vom Halse hält gegen Amerika findet Herr Ballin kein Wörtchen des Tadels, obwohl ihm durch diese amerikanische Politik doch auch große Frachteinnahmen entgehen. Nur gegen Deutsch­land wendet sich sein Groll, und fein offen ver­kündeter FeldzugSplan ist: waS seine Rhederei so an Ausfrachten nach Amerika einbüßt, das muß eine schlappe deutsche Handelspolitik an Heimfrachten von Amerika ihm doppelt ersetzen. Ein recht freundlicher Herr und ein echt nationaler Kaufmann!

Umschau.

Zum 16. Juni.

Der auf den 16. Juni festgesetzte Wahl­termin kann als glücklich nicht bezeichnet werden. DieDtsche Tgsztg." sagt, der 16. Juni sei gerade in diesem Jahre ein ungünstiger Wahl­tag. Bei den günstigen WitterungSverhältniffen werde der Wahltermin gerade mitten in die Heuernte fallen, wodurch den Landwirten die Beteiligung an der Wahlagitation erschwert werden würde. Aber der Tag sei noch aus einem anderem Grunde schlecht gewählt. 14 Tage vor dem Wahltage feiere das christliche Volk eines seiner höchsten kirchlichen Feste, daS Pfingstfest, daß eine so hohe festliche Zeit zur Wahlagitation die denkbar ungünstigte sei, be­dürfe keines Beweises. Es müsse auf alle christlich gefinnten und feiner organisierten Seelen einen überaus peinlichen Eindruck machen, wenn die stille schöne Festzeit von dem häßlichen Lärm der Wahlen erfüllt werde. Die auf christlichen Boden stehenden Parteien werden das berücksichtigen müffen. Die Sozialdemo­kraten brauchen aber keine solche Rücksicht zu nehmen; deshalb wird ihnen die Agitation durch die Lage des Wahltages verhältnismäßig leicht. Für sie ist der Wahltermin ungewöhnlich günstig, für die anderen, insbesondere für die auf christlichen Boden stehenden Parteien, sehr un­günstig gewählt.

Die erste Sorge bei den Wahl* Vorbereitungen

ist die Beschaffung von Geldmitteln. Zum Kriegführen gehört dreierlei: Geld Geld und noch einmal Geld. Das ist eine Wahrheit, die auch bei politischen Kämpfen gilt, und die die Meister im Agitieren,

Der Schorsch aus der Posthalterei, der Postillon."

Vaterle!" rief Hannchen erschreckt.

Wie kommen Sie darauf, Herr Hölder?" forschte der Kommissar.

Ich will die Sach' erzählen. Heute war der Schorsch hinten bei meinem Garten gewesen und hat mit dem Hannchen gesprochen. 'S Mädele sagt, sie hätt' ihm einen Gruß an die Frau Posthalterin bestellt, und ich hab' dabei nix dacht. Und auch nachher nimmer, bis vor­hin bei den Fragen des Herrn. Also, waS ich sagen wollt: Geh' ich heut gegen Abend am Pferdestall von der Posthalterei vorbei und hör' ein paar zornige Wort'.Wart, Du verdrehte Dirn!" Oder so ähnlich. Denk ich, ist jemand drin, der just so wenig von den Mädel'S hält, wie Du selber, der muß gute Erfahrungen gemacht haben. Und wie ich nun neinschau', seh ich den Schorsch, der immer vor sich hin­brummt und schilt, obgleich er ©otteSmutter* seelenallein ist, und dabei ein Gewehr putzt."

Hannchen wollte einfallen, aber der Kom­missar hob, Schweigen gebietend, die Hand. Bitte, laffen Sie Ihren Herrn Vater auSer- zählen. Also, Herr Hölder?"

.Grad' in dem Augenblick mußt ich zur Seit' springe«, denn 's kam ein Wagen um die Eck', und ich schrei noch:Donnerschlag, paßt doch auf, daß Ihrnem Menschen nicht die heilen Glieder zusammensahrt." Und wie ich nachher wieder in dar Stallfenster guck,

die Sozialdemokraten und ihre Helfershelfer, von jeher anerkannt haben. Alle Parteien lassen eS sich darum jetzt, da der Wahltermin ziemlich festzustehen scheint, angelegen fein, die Kriegskaffen zu füllen. Möchten unsere Parteimitglieder dafür sorgen, daß die Füllung unserer Kaffe nicht allzustark hinter der unserer Gegner zurückbleibe. Namentlich der konservative Hauptverein kann die ihm für die Wahlen zugewiesenen Aufgaben nicht erfüllen, wenn nicht reichliche Beiträge zu seinem Wahlfond« eingesandt werden. Die An­sprüche, die auS den Wahlkreisen an die Zentral­stelle gerichtet werden, pflegen groß zu fein; entsprähend groß also muß sich auch die Op fer willigkeit aus dem Lande heraus gestalten. ES wird deshalb dringend ersucht an daS Büreau des Hauptvereins, Berlin W. 9, Köthenerstraße 3 (zu Händen deS Herrn Major a. D. ©tröffet) recht reichlich bemessene und zahlreiche Beiträge zum Wahlfonds baldigst einzusenden. Das wird auch den Wahlkreisen zugute kommen.

Die Wirkung der WarenhauSsteuer.

Bei der dritten Etatsberatung im Abge­ordnetenhause erbot sich der konservative Abg. Malkenwitz von der Regierung eine Auskunft über das Ergebnis der Warenhaussteuer und namentlich darüber, ob diese Steuer eine steigende oder fallende Tendenz habe. Finanzminister Freiherr von Rheinbaben erwiderte hierauf, daß es im Jahre 1902 in Preußen 86 Waren­häuser gegeben habe, während im Jahre vorher noch 109 bestanden. Die Warenhaussteuer war im Jahre 1902 mit 1913000 Mk. veranlagt, 1901 waren es 3072 000 Mk. Dieser Rück­gang ist wie Herr Freiherr von Rheinbaben erklärte, zunächst auf die Judikatur des Ober* waltungSgerichts zurückzuführen, die die Konsum­anstalten der großen gewerblichen Unter­nehmungen von der Steuer freigelaffen hat, er beweist aber auch, daß die Steuer nicht ganz unwirksam petoefen ist, und es liegt auf der Hand, daß tn einer ganzen Anzahl von Städten die Warenhaussteuer beigetragen hat, die Gewerbesteuer, namentlich in der Klosse IV., zu ermäßigen. Es ist niemals die Absicht ge­wesen, diese Betriebe auszuverkaufen, das Ober­verwaltungsgericht würde das auch als unver­einbar mit der Gewerbeordnung angesehen haben. Aber diese Entwicklung zu verlangsamen, ist anscheinend gelungen, wenn auch die Frist noch zu kurz ist, um ein sicheres Urteil zu fällen. Die Frage ist von finanziellem und sozial­politischem Interesse, und wird von der StaatS- regierung fortgesetzt mit Aufmerksamkeit ver­folgt werden.

Zur Strafprozeß-Reform.

Im Berliner Reichs-Justizamt hat wieder die Kommission zur Vorbereitung der Revision des Strasprozeffes getagt. Den Gegenstand sehr eingehender Beratungen bildete, wie wir derKöln. Ztg." entnehmen, die Frage, ob die Vorschriften über die Beeidigung von Zeugen

putzt der Schorsch ganz gemütlich ein Pferd» und brummt und schilt nicht mehr. Na, mich giug's nichts an, ich lauf mein'n Weg weiter. Aber ich mein, als der Schorsch nicht aufgepaßt hott', wo hinaus der Hermann Grau gangen iS. Es iS a rabiater Bursch, dem der Hermann schon mehr als ein paar Mal aufgezankt hat, weil er die Postpferde so malträtiert!"

Und Sie meinen, dieser Postillon Schorsch könnte ben Schuß heute abend abgegeben haben?"

Glauben's doch das net, Herr Kommissar," rief Hannchen eifrig.Der Schorsch sollt ja Inspektor in der Posthalterei werden, eigene Wohnung und Geld haben. Selbiges hat ihm die Frau Posthalterin gesagt. Da wird er grab auf ben Hermann schießen."

Aber woher wissen Sie denn baS wegen beS Jnspettors, ber Wohnung unb Geld war ja auch wohl noch dabei?" fragte ber Kom­missar neugierig.

Das hat er mir erzählt heut, auf 'm Tag!" So, weshalb ber.n?"

Ach, das waren nix als Dummheiten!"

Was hat ber Kerl zu Dir gesagt?" Hat er mit ber verdrehten Dirn etwa Dich gemeint, Hannchen?" Lebrecht Hölder war wieder rot vor Erregung.

Wär schon möglich, Vaterle!"

Also der Schorsch hat zu Ihnen Dumm­heiten geschwatzt, Fräulein Hannchen, wie Sie sagen. In seinen eignen Gedanken wird er's wohl nicht dafür gehalten haben."

und Sachverständigen einer Aenderung zu unterwerfen seien; insbesondere handelt eL sich hierbei um die Frage, die bereits wiederholt zu gesetzgeberischen Versuchen sühtte, ob die Bes eibigung der Zeugen bei unglaubwürdigen und unerheblichen Aussagen, sowie in geringfügigen Sachen einzuschränken fei, ferner, ob der Boreid durch den Nacheid zu ersetzen, und in welchem Abschnitte des Verfahrens die Beeidigung zu bewirken fei. Die Kommission hatte auch die Frage zu prüfen, ob es sich empfehle, bett Redakteuren unb dem übrigen Personal bet; periodischen Presse die Befugnis zur Verweigerung deS Zeugnisses über Verfasser unb Einsender von Preßartikeln einzuräumen.

Herr Chamberlain rettet schnell.

Der Differenzierung deS deutschen Zuckers in Südafrika ist schneller, al« wir ermatten konnten, die weitere Schließung der Handels- tore gefolgt. DaS ganze britische Afrika ist zu einem Zollverein zusammengeschmolzen worden mit Einführung von Differenzial* zöllen gegen die nichtbrttische Ein* fuhr. Daß die deutschen Handelsdiplomaten beim Empfang dieser Nachrichten auch nut mit der Wimper gezuckt hätten, ist nicht bekannt geworden. Dafür aber durste vor einigen Tagen im britischen Parlament der Herr Minister Balfour die Treistigkeit haben, zu erklären: die englische Regierung habe bereits energische Vorstellungen bei der deutschen Regierung wegen des neuen deutschen Zoll­tarifs erhoben und er hoffe bestimmt, daß die im neuen Taris beabsichtigten Zollerhöhungen nicht in Kraft treten werden. So muß, et kommen! _____

Gimpelpolitik

benennt der nationalsoziale Herr v. Gerlach in einem Antwott - Artikel in Nr. 76 feiner, Zeitung feine Art, Politik zu treiben. Wir haben keinen Grund, diesem Selbsturteile zu widersprechen, mit dem er treffend die Art seines Vorgehens gegen uns charakterisiert unb un« dieser Mühewaltung überhebt. Wir haben uuL in unserem letzten Arttkel nur mit innerem Widerstreben an die Adresse des Herr v. Gerlach gewandt, aber, da er selbst Wert daraus legt, feine eigenen Expektorationen durch volle Namensunterschrift vor denen auS anderen Federn kenntlich zu machen, so bleibt uns nichts anderes übrig, als uns an seine persönliche Adresse zu wenden. Wir bedauern diese Notwendigkeit, die nicht wir, sondern er selbst herbeigeführt hat, können unS ihr aber so lange nicht ent­ziehen, als Herr v. Gerlach unS in von ihm mit voller NamenSunterschrift gezeichneten Artikeln persönlich anzugreisen und zu beschimpfen beliebt Mit herzlicher Freude haben wir den Eiertanz betrachtet, den Herr v. Gerlach in seinem Artikel auSführt. Wie das Kätzchen um den heißen Brei geht er um all die wunden Punkte herum, die wir in unserem vorigen Artikel der Deffer.t* lichkeit vor Augen gerückt haben. Er läßt sie

Kann schon sein!"

Also war es ein Heiratsantrag?"

Ja! Wenn ich's denn sagen soll!"

Der Schorsch hat Dir einen Heiratsantrag gemacht? Dem hat wohl..."

Pst, Herr Hölder, jetzt hat Ihre Tochter daS Wort. Und den Schorsch haben Sie kurzer Hand unb runbweg abgewiesen?"

Ja; er wirb net wiederkommen."

Von dem jungen Herrn Grau war dabei nicht die Rede?"

Der Mensch hat nut gesagt, ich sollt bloß net denken, daß ich den Hermann zum Mann bekäw."

Schön. Unb was haben Sie da gesagt?"

Gesagt? Nix! Meine rechte Hanb hat et für seine Unverschämtheit im Gesicht verspürt!"

Hätt'st mir bloß sagen sollen, Hannchen^ Jesses, so a Mädele, haut ein großes Manns­bild mitten ins Gesicht und läßt sich nix nach* her merken."

Fräulein Hannchen, Sie selbst haben von Hermann Grau nicht gesprochen, ganz gewiß nicht?"

Kein Wort."

Hat ber Schorsch keine Drohungen ausge­stoßen ? Gegen Sie nicht unb auch nicht gegen einen anbern?"

Mag schon fein, er brummte allerlei Wörter vor sich hin. Aber verstanden hab'« ich ,,e* und hab'« auch «immer verstehen woll--'.

(Fortsetzung folgt./