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Begrüßrmgs-AusMche

an den konservativen Delegiertentag durch deffen Vorsitzende», Herrn Freiherrnv. Manteuffel- Krossen:

Wir haben noch in letzter Stunde das Lokal für die Versammlung ändern müssen. Ursprüng­lich war uns ein Lokal im Abgeordnetenhause gut Verfügung gestellt worden; das Fraktions- zimmer der Konservativen Partei erwies sich aber al« zu klein, und andere Fraktionszimmer zu nehmen, stieß auf Schwierigkeiten. Wir mußten daher in der kurzen Zeit, die uns noch zur Verfügung stand, diesen Saal wählen, und rch bitte die Herren um Nachsicht, wenn Sie sich vielleicht einen unnötigen Weg gemacht haben, und wenn sich dieser Saal für uns als zu eng erweisen sollte.

Meine Herren, gestatten Sie mir, daß ich Sie mit wenigen Motten begrüße und Ihnen dafür danke, daß Sie so zahlreich erschienen sind. Es ist mir das ein Beweis, daß der konservative Gedanke im Lande noch kräftig ist, und daß unsere verehtten Patteifreunde das Bedürfnis empfinden, sich hier wiederzusehen und sich untereinander zu verständigen, um ge- rüsttt in den bevorstehenden Wahlkampf einzu­treten. Ihr zahlreiches Erscheinen, meine Herren, beweist, daß Sie davon überzeugt find, daß dieser Wahlkampf ein äußerst heftiger und ernster werden wird. Es hieße blind sein, wenn man sich der Ueberzeugung verschließen wollte, daß die bevorstehenden Wahlen für unsere Pattei mit ganz besonderen Schwiettgkeiten verknüpft sein werden. Wir sehen überall, wie die Sozialdemokratte einen mächtigen Ansturm gegen die staatserhaltenden Parteien eröffnet hat. Die Verbündeten Regier­ungen haben nicht mit der nötigen Energie die Bestrebungen der Sozialdemokratie, die sich in der kraffesten Weise geltend gemacht haben, niederzuhatten versucht. (Sehr richtig!) Meine Herren, wenn Sie sich der Vorgänge erinnern, welche kurz vor Weihnachten im Reichstage stattgefunden haben, so werden Sie überzeugt fein muffen, daß die Sozialdemokraten mit einer wahrhaft chnischen Lust versucht haben, den Reichstag zu vergewalttgen und die Majotttät des Reichstages mundtot zu machen. (Sehr ttchtig!) Als es endlich den Verbündeten Regierungen unter Unterstützung der Konservativen Pattei, der sich die ZentrumS- pattei anfchloß, und der schließlich die National- liberale Pattei folgte, gelungen war, den An­sturm der Sozialdemokratie hintanzuhalten, hatte man doch wohl mit Recht die Hoffnung, daß nunmehr ein Band gefunden sein könne, welches die staatserhaltenden Patteien mit der Regierung zusammen soweit zu kräftigen imstande sei, um dem Ansturm der Sozialdemokratte wirkungs­voll entgegenzutreten. Was geschah nun? Ein Gesetzentwurf, den ein verstorbener Führer der Freisinnigen Vereinigung jahraus jahrein eingebracht hatte, der bis dahin aber niemals auch nur die gettngste

W-MmSSSM- t;

B8 «Nachdruck verboten.)

Briefträgers Hannchen.

Von Georg Paulsen.

«Fortsetzung.)

Werden Dich doch nicht auf der Polizei behalten?' stieß Frau Elise ängstlich hervor. Mein Gott, die Angst' und Sorg' mit dem Kind. Bin mein Lebtag nicht auf der Poliztt gewesen!" Hannchen lächelte trotz der ernsten Erfahrungen des Abends.

Aber, Mutterle! Geh', mich wird niemand fressen."

Wär' auch schade drum," sagte der herzu- getrttene Polizist mit Laune. Und dann machten die drei sich auf den Weg. DaS sensationelle Ereignis, dieser blutige Angttss auf den Sohn eines der ersten und reichsten Bürger der Stadt, der wie ein Lauffeuer bekannt wurde, hatte noch diele Bewohner wach gehalten, «an zerbrach sich im aufgeregten Gespräch an den Fenstern und unter den Haustüren die Köpfe, wer wohl der Täter gewesen sein könne. Als man Hölders und den Polizei-Sergeanten kommen sah, verstummten die Reden, neugierig schaute man den dreien nach. Und hinterher klangen wieder Worte, die Hannchens Mutter zu schwerem Zorn gereizt und auch dem jungen Mädchen selbst aufs äußerste mißfallen hätten, wenn sie davon gehött haben würde.

Der Hermann Grau und Hölder« Hann­chen? Na, dumm ist das Mädel net. Hätt

dun

und Kirchhain

rnrt dem

Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt.

Sterteltt h.licher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,26 Mk. (erd. Bestellgeld).

HnserttonSgebiihr: die gespaltene Zeile oder deren Ranm 10 Pfg. Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Dienstag, 31. März 1903.

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage».

Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe. £>Q

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universttäts - Buchdruckerei *vS'WMi«

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Aussicht auf Erfolg gehabt hat, wird von den verbündeten Negierungen als ihr eigenes Geistesprodutt dem Reichstage vorgelegt und selbstverständlich die Zustimmung der Sozial­demokratie und deren Schleppenträger, der Freisinnigen Vereinigung, finden. Wenn Sie ferner das Revirement, welches unter den Zivilbeamten neuerdings stattgefunde« hat, welches seinen politischen Charakter hauptsächlich in der Provinz Hannover erhalten hat, in Betracht ziehe«, so werden Sie sich deS Urteils nicht enthalten können, daß man die Konser­vative Partei geschädigt hat, um einen Liebes­dienst einer Partei zu erweisen, die ebenso unzuverlässig wie unkräftig ist. (Sehr richtig.) Meine Herren, wenn das die Quittung ist für die guten Dienste der Konservativen Partei, so habe ich wenig Hoffnung, daß bei den nächsten Wahlen eine starke Unterstützung von dieser Seite für die Konservative Partei zu erhoffen sein wird. (Sehr richttg.) Meine Herren, sollen wir nun aber deshalb kleinlaut sein? Das wäre einer der größten Fehler, den wir begehen könnten. Der konservattve Gedanke ist in unserem Volke noch stark genug, um auch mehrfache Feinde zu besiegen, und ich bin überzeugt, daß wir uns Mann für Mann an der Wahlbewegung beteiligen, wenn wir keine Opfer scheuen, werden wir nicht nur unseren Besitzstand wahren, sonder« wir werde« auch verstärkt in den Reichstag einziehen. (Bravo.)

Zur Erreichung dieses Zieles müssen wir allerdings die trennenden Momente möglichst weit in den Hintergrund treten lassen, hingegen die vielen großen und einigenden Gefichtspuntte im Vordergründe erscheinen lassen, wie sie im Tivoliprogramm niedergelegt worden sind, welches heute noch voll zu Recht besteht, und welchem kaum noch etwas zuzusetzen ist. Wir müssen die trennenden Gesichtspunkte zurück­stellen und auf das Tivoliprogramm zurück­blicken, deffen große Gefichtspuntte als einigen« des Band betrachten und dann mutig in den Wahlkampf einziehen. (Bravo!)

Es wird oft ausgesprochen, man solle ge­trennt marschieren und vereint schlagen. Das mag ja im wirklichen Kriege vielleicht gut und dienlich sein und zu Erfolgen führen, ob aber dieser Grundsatz bei einer politischen Schlacht richtig ist, möchte ich dahingestellt sein lassen. Das Getrenntmarschieren kann unter Umständen die einzelnen Gruppen soweit von einander entfernen, daß, wenn es zum Schlagen kommt, eine Vereinigung nicht mehr möglich ist, denn diese Schlachten werden ja nicht geschlagen auf dem Schlachtfelds mit Kruppschen Kanonen und mit Lanzen, sondern mit dem Worte und durch Stimmzettel. Durch unvorsichtige Worte, durch zu scharfe Betonung gewisser Richtungen ist es sehr leicht möglich, daß schließlich daS recht­zeitige Schlagen nicht mehr möglich ist. (Sehr richtig! und Bravo!)

Deshalb bitte ich Sie, im bevorstehenden Wahlkampfe nach Kräften dahin zu wirken, daß die Schärfen, die zwischen unseren einzelnen Parteimitgliedern bestehen könnten, in den

sich zwei Eisen im Feuer. Geht's net mit dem Singen, dann hat sie in der Posthalterei eine schöne Versorgung."

Das leib't ja die Posthalterin nimmer!"

Wenn das Hannchen versteht, dem Her­mann Courasch' beizubringen, setzt der'« auch durch!"

Glaub'« net!

Wart'« ab, du Thoma« du!"

Schwätzt keinen Unsinn, nahm sich da jemand des Mädchen« an.Der Hermann und'« Hannchen find gute Freund' gewesen, aber nix weiter. Laßt doch's Klatschen."

Wa« haben's denn beib allein bei Nacht oben am Heidenturm zu tun gehabt?"

Können sich die net wa8 erzählen, wo sie wollen?"

Am End' haben'« da oben en gar zu­sammen gebett? Na, wenn Du'« gesehen hast, mußt'« ja wissen!"

Die Meinungen platzten heftig aufeinander, und e« war wirklich ein Glück, daß die Hölder« nichts von dieser Kritik ihrer Mitbürger und Mitbürgerinnen vernahmen.

Inzwischen hatte der Letter der Sonnen­felder Polizei, nach einer Entschuldigung wegen der späten Bemühung, daS Verhör begonnen. Er sprach dem jungen Mädchen freundlich zu und bat e«, sich recht genau aller Einzelheiten zu entsinnen, auch scheinbare Kleinigkeiten könnten doch für den Gang der Untersuchung von Wert fei«.

Hintergrund treten, daß man nur die großen gemeinsamen Gefichtspuntte wirken lassen möchte. (Lebhafte« Bravo!)

Wenn wir das tun, können wir getrost in den Wahlkampf eintreten, und wir werden dann nicht eine Verminderung der Zahl unserer Ab­geordneten zu befürchten haben, sondern auf eine Vermehrung hoffen dürfen (Bravo!)

Meine Herren, die Grundsätze de« Tivoli- programmS sind von unserer Partei jederzeit hochgehalten worden, und wir hatten sie auch beute noch hoch. Im Sinne diese« Tivoli- programm« liegt es, wenn ich Sie bitte, mit mir einzuftimme« tu den Ruf: Unser Kais«, König und Herr, für den wir gern und willig Gut und Blut und Leben lassen, er lebe hoch! hoch! hoch! (Die Versammlung stimmt be­geistert in den dreimaligen Hochruf ein. Lebhaft« anhaltend« Beifall).

Umschau.

Der Unfall der Kaiserin.

Die Untersuchung mit Röntgenstrahlen «gab einen einfachen Bruch der Speiche in ihrem unteren Ende. Die Kaiserin wird voraussichtlich am Mittwoch vorn Berliner kgl. Schlosse nach Schloß Bellewue im Tiergarten übersiedeln. Die Räume im Berlin« Schlosse, der rege Verkehr find für die ruhebedürftige Patientin nickt sehr geignet. Mit einem Lächeln auf den Zügen ließ die Kaiserin sich die Verbände anlegen. Von allen deutsche« und viele« fremden Fürstenhäusern sowie aus allen Gesellschaftskreisen des Reichs liefen unausgesetzt Telegramme ein, in denen das Mitgefühl zum Ausdruck kommt. Auch zahlreiche Blumen, die die Kaiserin sehr liebt, wurden ins Schloß gesandt. Die römischen Blätt« brücken einmütig ihr Bedauern üb« den Unglücksfall aus, hoffen jedoch, die hohe Frau to«be baldigst hergestellt werden und den Kaiser auf seiner Romreise begleiten können. Aber in «st« Linie erweckt, der Unfall unser« Kaiserin bei dem deutschen Volke die lebahsteste Anteilnahme und allgemein ist der Wunsch, daß die hohe Frau schnellstens ihrer Wiederher- ftellung entgegengehen möge. Der glatte Ver­lauf, ben die Heilung nimmt, bestärkt die Hoffnung auf baldige Genesung der allverehrten Fürstin. Das Allgemeinbefinden d« Kaiserin ist zufriedenstellend, Schmerz ist nicht mehr vorhanden, und so kann d« Kaiser beruhigt seine Reise nach Kopenhagen antreten.

Von der Reichstagswahl.

Ein Telegramm aus Berlin von gestern meldet, daß nach ein« kaiserlichen Verordnung vom 28. März die Reichstagswahlen am 16. Juni, den zweiten Dienstag nach Pfingsten, stattfinden sollen. Damit ist der Widerstreit der Meinungen enbgiltig beseitigt und die Parteien können zielbewusst an die Arbeit gehen. Zu den Aufgaben der kommenden Gesetzgebungs-Periode im Reiche zählen, so läßt sich dieNordd. Allg. Ztg."

Ich hab' nix, rein gar nix von der schlimmen Gefchicht' gesehen," antwortete Hann­chen halblaut.Hab' auch net gehört, daß jemand gekommen wär', al« ich vom Turm zur Stadt herabging. Wär' sonst sofort umgelaufe«, um dem Hermann zu helfen!"

Gar nix hat's Mädele gesehen," bekräftigte Hölder;Sie können dem Hannchen glauben, Herr Kommissar, iS a Unband all ihr Lebtag gewesen, aber fein unwahr'« Wort, nein, und Wenns ihr eine Strafe erspart hätt'. Bloß heute abend*

Hannchen wurde glühendrot.Ab«,Valerie.."

Na, Herr Hölder, wa« war heute abend? Bitte, fahren Sie fort," ermunterte d« Beamte.

Nu, heute abend hat sie eben nicht gesagt, daß sie von der Pat' «och toeiter zum Heiden­turm gehen wollte. Das hat sie »«schwiegen!"

Aber, Vaterle, ich hätt'« doch nachher er­zählt," wandte da« Mädchen verlegen ein. Herr Kommissar, Sie können's fein glauben, da« war wirklich keine besondere Sach', und wenn ich den Mund hielt, geschah'« nur, daß der Vater und die Mutter mir nicht verbieten sollten, mit dem Hermann Grau zu sprech«. 'S war nix Böse« dabei, die Frau Posthatterin und der Vater können einandn nun mal net auSstehn."

DaS geht mich nichts an, Fräulein Hann­chen," lächelte d« Polizei-Kommiffar.Hier handelt'« sich nur um da«, wa« vorhin oben beim Heidenturm geschehen ist.Bitte, setze«

vernehm«, heute schon die folgenden Kardinal­fragen : Erneuerung d« Handelsverträge, Armeevoriage infolge Ablauf de« geltende» Gesetze« über die Friedensstärke, Gesetz übet die Auslandsflotte, ostafrikanische Zentralbahn. Die Reichsfinanzreform dürfte sich dazu gesellen. Die Session des preußischen Abgeordnetenhauses, das Mitte dies« Woche in die Ferien geht, soll nach Ostern mtt Rücksicht auf die Reichs­tagsneuwahlen möglichst abgekürzt werden, so daß am 2. Mai Schluß gemacht werden ttm«.

Amerikanische Höflichkeit.

Den liebenswürdigen Amerikanern müsse« wir doch einen V«8 ins Stammbuch schreiben. Die unliebsamen Vorfälle beginnen sich geradezu zu häufen. Wir brauchen nur zu erinnern an die von Roosevelt s. Z. abgeschlagene Einladung de« deutschen Kaisers für Frl. Alice Roosevelt nach B«lin. An das mehr als sonderbare Benehmen gegenüber dem Geschenke unsere« Kais«« an die Vereinigten Staattn, da« einet Annahmeverweigerung gleichkommt. An die Hetze gegen Deutschland während der Venezuela­angelegenheit! Und jetzt an die freche Aeußer» ung Deweh« über die deutsche Flotte: die An» gehörigen derselben ständen an Ausbildung und Intelligenz weit unter dem Niveau der amerikanischen Matrosen, Die letzten Manöver in den westindischen Ge­wässern feien eine anschauliche Lektion für de» deutschen Kaiser gewesen, der den 54 amerikan­ischen Kriegsschiffen nicht so viele entgegen« stellenkonnte. Gemeint ist natürlich die deutsche aus nur 6 Kriegsschiffen gebildete Kreuzerdivifion, die gegen Venezuela operierte. Dieser war D«^eh natürlich üb«tegen. Da« war aber doch auch ganz selbstverständlich. Wie wenig Grund zum bramarbasieren gerade Admiral Deweh hat, da« zeigen doch zur Ge­nüge die Zustände auf den Philippinen. Deweh hat den dortigen 6ingebotene?i nicht einmal mit seiner Flotte und seinen Leistungen zu impo­nieren vermocht. Die PhilippinoS bewahren bis auf Tag und Stunde eine auflehnende Haltung gegen die Vereinigten Staaten. Mit unser« Politik der überhöflichen Freundlichkeit steigern wir nur den so schon weniger als genießbare» amerikanischen Hochmut. Etrms mehr kühl- vornehme Zurückhaltung gegenüber diesen ameri« kan'tchen Prahlhansen würde uns Deutsche sehr erfreuen.

Zu der Rüpelei des amerikanischen Admiral« Deweh meldet der New-Porker Berichterstatter eines London« Blatte«, eS sei sehr wohl mög­lich, daß der deutsche Gesandte Freiherr Speck von Sternburg eine Erklärung über die AuS- laffungen des amerikanischen Admirals verlangen und Deweh gegebenen Falles durch den Marine­sekretär zur Verantwortung gezogen würde. Gegenüb« den Aeußttungen des Admiral« Deweh üb« die deutsche Flotte ist e§ von Interesse, zu erfahren, wie man in deutschen Marinekreisen von d« amerikanischen Flotte dentt. Darüber wird demBerl. Tagebl." au» Kiel berichtet: daß die nach der europäische»

Sie sich, die Aufregung wird sie angegriffen haben und denken Sie nun einmal ganz ruhig nach. Haben Sie heute mit jemand ander« darüber gesprochen, daß Sie den jungen Herr» Grau treffen wollten? Bitte, überlegen Sie e« sich ruhig."

Da« junge Mädchen dachte nach, e« war still in dem halbdunklen kahlen Amtsraum, in welchem nur eine ziemlich fragwürdige Petroleum- Hängelampe Licht spendete. D« Kommissar blätterte in seinen Akten, Lebrecht Hölder dreht« aufgeregt feine Mütze zwischen d« Fing«», beide warteten.

Ganz gewiß, ich hab' mit niemand drüber gesprochen," «Lang jetzt Hannchen« feste klare Antwort.

Es ist Jhnm auch nicht zufällig etwa« Andeutungsweise« entfallen, woran« jemand auf bestimmte V«mutungen hätte komme» können?"

Nein, kein Sterbenswörtchen."

D« junge Herr Grau hat auch mit nie­mand gesprochen?"

I glaubt'« net. Schon bet Mutt« Wege» net, und dann hart' «'S mit versprochen gehabt, damit kein Geschwätz entstehen sollt!"

Er hat auch mit niemand Ihretwegen Streit gehabt?"

Meinetwegen?" fragte Hannchen erstaun» (Fortsetzung felgt)