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Marburg

W. Jahrg.

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-^»serttonSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. (SüHttfflfl 29 9T?nT2 IQßQ Reclanien: die Zeile 25 Pfg.

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Frau Holder schlug die Hände über den Kopf zusammen, als ihre Tochter ihr wieder gegenübertrat. Lebrecht hatte daS Erforder­liche schon mitgeteilt.S'iS gut, wenn die Elise Bescheid weiß," hatte er sich selbst gesagt, »sonst reißt sie bald dem Mädele den Kopf ab. Und erfahren muß sie eS ja doch."

Hannchen, Mädele!" jammerte Frau Hölder.

Ja, Mutterle!" Hannchen sprach sehr er­geben und still; daß es noch einen Sturm geben würde, das wußte sie. Also nur die Sach' an sich herankommen lasten.

Hannchen, solch' Geschichten, solche Schänd' am letzten Abend vor der Reis'!" Frau Elises Stimme hatte einen etwas schärferen Klang gewonnen.

.Wir haben nix Schlimme« «trieben, der

die Zahl der Abonnenten derOberheff. Ztg." jene derHeff. Ldsztg." so ungeheuer über­trifft, daß nur bei Inanspruchnahme der Leser unserer Zeitung durch di« gegnerische ein Erfolg für die national­soziale Sache erwartet werden kann! Diese Anerkennung der Ueberlegen- heit derOberhessischen Zeitung" über dieLandeszeitung" durch unser« Gegner sei deshalb hiermit ausdrück­lich konstatiert! Aber unfair nach unserer Anschauung ist und bleibt das Borgehen der LandeSzeitungSexpedition im höchsten Maße, und besonders befremdlich, wenn man sich folgende Sätze im Schlüsse des v. G e r l a ch 's ch e n Artikels in Nr. 52 derHess. Ldsztg." ver­gegenwärtigt:Ich weiß ja wohl, daß alle Bürgermeister und sonst manche Beamte eS halten müssen, weil eS (d. i. die Oberh. Ztg.l) als Beilage zum Kreisblatt erscheint. Ich weiß ferner, daß eS z. B. die Gendarmen umsonst geliefert bekommen! Und weiterhin spricht v. Gerlach vonZwangkabonnenten der KreiS- blattbeilage". Auf die kindische Bezeichnung v. Gerlach» für unsere Zeitung gehen wir nicht ein, die ist einigen Nationalsozialen eigentümlich. Aber der Mann, der unS aufmuzt, daß die paar Gendarmen kontraktmäßig unsere Zeitung umsonst erhalten, müßte angesichts der jetzigen Lieferung seiner eigenen Zeitung ohne Entgelt an viele Tausende unserer Abonnenten eigentlich vor Scham in die Erde versinken. Aber ein solche« Gefühl ist ihm..wohl fremd. Denn sonst hätte er die obigen Sätze nicht schreiben können, da gewiß ihm ebenso gut wie unS bekannt ist, daß dieHess. Ldsztg." ganz beliebigen, auf dem platten Lande wohnenden Personen dieHessischen LandeS- zeitung" ohne jedes Entgelt über­wiesen wird, und zwar ohne daß jene auch nur dazu um Erlaubnis gefragt worden find. Und jetzt dieser neueste Versand derHessischen Landeszeitung" in tausenden von Exemplaren, an Leute, die sie gar nicht haben wollen« nicht einmal geschenkt! Und demgegenüber spricht H. v. Gerlach von der künstlichen Er­höhung unserer, derOberh. Ztg.", Auflage, weil die paar Gendarmen dieselbe umsonst er­halten! Und dann spricht er von den unab­hängigen Elementen, an die er sich nur durch dieHess. Ldsztg." wenden könne, und von den ZwangSabonnenten der Kreisblattbeilage! Was sind denn das für Abonnenten,, die vom 1. April dieLdsztg." gegen ihren Willen erhalten? Und warum wird dieLandeSztg." jetzt auf ein­mal bei unsere« Abonnenten verbreitet, da nach v. Gerlach doch nur jene derL d s z t g." unabhängige Elemente find?

Man fieht, den Nationalsozialen ist in ihrer Seelenangst jegliche Konsequenz und Selbstachtung verloren gegangen. Si« haben jede Rücksicht bei Seite gesetzt, um die Wahl ihres Kandidaten herbeizuführen, sie wenden ihre letzten Mittel zu diesem Zwecke auf. Und e8 wird doch alles der-

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertag«. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Aber, Frau!" fuhr Herr Grau auf.Hast Du nicht gehört, was der Doktor gesagt?"

Das Weibsbild macht mit seinem Gesicht, glaub' ich, alle Männer toll!" war die bissige Antwort.

So, dar meinst Du? Na, geb' Gott, daß Du daS Weibsbild, wie Du sagst, nicht in Deinem Leben noch um etwa« bitten mußt. Da könnt'ft Du etwas erleben!" Die gewöhn­liche Ruhe war dem würdigen Herrn trotz der Sorge um seinen Sohn doch abhanden ge­kommen.

Das kommt nimmer vor!"

Der Mensch soll nix berufen!"

besonders opferwillig find und zur Förderung ihrer Vereinssache tüchtig zum nationalsozialen Wahlfonds beisteuern, so ist e« doch ausge­schlossen, daß die ausgedehnte, allerorten mit Hochdruck arbeitende nationale Wahlagitation von diesen Beiträgen aufrecht erhalten werden kann, die bei der vornehmlichen Rekru­tierung der Nationalsozialen aus bett Kreisen noch auf die Taschen der Eltern angewiesener junger Leute wie Studenten der Theologie u. s. f., keinesfalls bedeutend sein können und jedenfalls nicht ausreichend, um auch nur entfernt die Kosten einer solchen Agitation zu bestreiten, wie sie von den Nationalsozialen beispielsweise in unserem Wahlkreise betrieben wird. Bei der nahen Blutsverwandtschaft zwischen National­sozialen und Handelsvertragsverein ist es ganz natürlich, daß jene zunächst von diesem mit den Erträgnissen des Fischzuge» bedacht werden, den der Kommerzienratsverein durch das oben abgedruckte Zirkular in die Wege geleitet hat. Denn beide ziehen an einem Strange. Ganz abgesehen von der Uebereinstimmung des politi­schen Programms, daS beide bei der diesmaligen Wahlagitation vertreten, dokumentirt sich dieS auch ganz äußerlich in der korrespon­dierenden Art und Weise, wie HandelSvertragS- verein und Nationalsoziale die Agitation für die Wahlen betreiben. Denn während der Handelsvertraasverein mit Hilfe deS oben erwähnten Cirkulars einen Fi sch zu g im Großen auf die Taschen derwoblsituierten deutschen Wähler beabsichtigt, versuchen die Nationalsozialen unseres Wahlkreises den Gimpelfang im Kleinen, indem sie folgendes Zirkular an alle bisherigen Nicht- a b o n n e n t e n derHessischen Landeszeitung", und das ist die große Mehrheit der Wähler unseres Wahlkreises, die von jenen ebenfalls nichts wissen wollen, versenden:

Marburg,

Datum des Poststempels 1903.

Hochgeehrter Herr!

Sie find bisher noch nicht Abonnent der Hessischen Landeszeitung". Wir nehmen an, daß das hauptsächlich deshalb der Fall ist, weil Sie unser Blatt noch nicht genügend kennen. Darum erlauben wir unS, Ihnen ergebenst mitzuteilen, daß wir Ihnen vom 1. April d. I. ab ei« Vierteljahr laug unser Blatt gänzlich kostenlos zustellen werden, falls Sie uns nicht Ihren e«t- gegenstehenden Wunsch mitteile«. Wir machen Ihnen schon jetzt diese Mitteilung, damit Sie Ihre fo«stigen Verfügungen dementsprechend treffen können.

In vorzüglicher Hochachtung

Die Expedition

derHessischen LandeSzeitung".

Wir gehen sicher nicht fehl, wenn wir dies Vorgehen der Nationalsozialen als in erster

Gute Nacht, Mutterlek Sei net mehr bös. Ich versprech'» Dir, will jetzt meine sieben Sinn' zusammennehmen."

Tut auch Not!" war die trockene Ant­wort . . .Aber was pocht da?" Richtig, e» klopfte an die Haustür und alle drei schauten sich überrascht an.

Am End' ein Bot' vom Postamt," sagte Lebrecht Hölder und ging zu der bereits ge­schlossenen HauStür.

Wer stört die Nachtruhe?" fragte er ziem­lich barsch.

'S Hannchen soll auf die Polizei kommen," war die Antwort. Und als Hölder nun mit bebenden Fingern die Tür öffnete, stand draußen in der Tat einer der städtischen Polizisten. Der Herr Kommissar will'S Hannchen al» Zeugin verhören, eS soll die Sache dann gleich an die Staatsanwaltschaft gegeben werden."

'S wär morgen doch früh genug," brummt« Hölder.

Nein! Derweil kann der Kerl über Stock uns Stein sein. Hannchen soll gleich mit­kommen k"

Dann geh' ich auch mit," erklärte Lebrecht bündig.

Hab nix dagegen, und der Herr Kommissar wird'» auch nicht haben. Ich warte!"

Frau Hölder und Hannchen hatten bte laut verkündete Botschaft bereit» vernommen, und baS junge Mädchen machte sich zu dem späte« AuSganae rureckt. (Fortsetzuni folat.»

Gimpelfang.

Wie dieDeutsche Volkswirtschaftl. Korr." «tftteift, versendet der Handel»vertrags- B er ein folgende» Zirkular auch an solche Adressaten, welche von ihm eigentlich picht» wissen wollen:

Die Neuwahlen zum Reichstag stehen vor her Türe. Mit ihnen fällt die Entscheidung darüber, ob die Politik langfristiger HandelS- deriräge fortgesetzt wird oder eine Periode der wachsenden gegenseitigen Absperrung und der Zollkriege eintritt. Mehr als jemals haben Industrie, Handel und Verkehrsgewerbe jetzt ein vitales Interesse daran, daß Männer in den Reichstag gewählt werden, deren unbedingt handelsvertragsfreundliche Gesinnung über jeden Zweifel erhaben ist. Angesichts der verhängnis­vollen Entwickelung unserer wirtschaftlichen Ge­setzgebung kommt eS gegenwärtig weniger darauf an, welcher Parteifchattier««» der zu wählende Kandidat angehürt, als vor allem darauf, daß Männer in das Parlament gelangen, welche nach Berufsstellung und Kenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse Gewähr dafür bieten, daß sie mit aller Ent­schiedenheit für Fortführung der segensreichen Politik langfristiger Handelsverträge eintreten. Au» diesem Grunde sieht auch der Handelsver­tragsverein seine nächste und dringendste Auf­gabe darin, diesem Ziele alle seine Kräfte zu widmen. Um aber mit Nachdruck und Erfolg tn die Wahlbewegung eingreifen zu können, find ganz unverhältnismäßig größere Mittel erforderlich, al» ihm nach seinem normalen Etat zur Ver­fügung st ehe n. Wir richten daher an Sie die dringende Bitte, un» für diesen wichtigen Zweck eine einmalige größere Beisteuer zu be­willigen.

Der Gesamtausschuß deS Handelsvertragsvereins. Wm. Herz, Vorsitzender.

DieDeutsche Volkswirtsch. Korr." fügt der Mitteilung diese» Schriftstücks hinzu:

Wer nicht in Gefahr geraten will, daß fein gutes Geld auf dem Umwege über den Handelsvertrags - Verein in die Singer'sche Wahlkaffe gelangt, für den gibt es nur eine Antwort auf den Bettelbrief des Handelsver­trag» - Vereins:In den Papierkorb!" Die Deutsche Volkswirtschaftl. Korr." dürfte damit so unrecht nicht haben, wenn wir auch nicht glauben, daß die erforderlichenunverhältnis- wäßig größeren Mittel" zunächstden Sozialdemokraten zu Gute kommen werden. In erster Linie werden doch zweifellos jene Parteischattierungen bedacht werden, die durch Ueberzeugung oder aus Berechnung ein­geschworene Vertreter und Verfechter der Politik des Handelsvertrags- alias KommerzienratSvereinS find, und dazu ge­hören vor allen anderen die National­sozialen. Denn wenn wir auch an­nehmen, daß die über daS ganze Reich verstreuten nationalsozialen Vereinsmitglieder

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Linie gegen die konservative Partei und dieOberhessische Zeitung" gerichtet an­sehen. Vom rein geschäftlichen Standpunkte auS wären wir berechtigt, dieses Zirkular als klassischen Zeugen einer schmutzige« Ko«k«rre»z anzusprechen, die als unlauterer Wettbewerb strafbar sein würde. Warum, brauchen wir wohl nicht zu erläutern! Denn um Abgaben von Probenummern handelt e» sich nach dem Wortlaute des Zirkular» nicht. Der unlautere Wettbewerb würde zumal durch den Schlußsatz de» Zirkular» be­wiesen werden, der besagt:Wir machen Ihnen schon jetzt diese Mitteilung, damit Sie Ihre sonstigen Ver­fügungen dementsprechend treffen können, d. h. auf deutsch: Wir machen Ihnen die Mitteilung, daß Sie für da» nächste Vierteljahr dieHessische LandeSzeitung" umsonst zugestellt erhalten werden, damit Sie dieOberhefsischeZeitung" schon jetzt abbestellen können bezw. nicht neu zu bestellen brauchen! Dies Manöver als ein klassisches Beispiel schmutziger national­sozialer Konkurrenz zu bezeichnen, wären wir befugt und würden eS tun, wenn nicht für dieses Vorgehen des nationalsozialen Partei­organs noch eine annehmbarere Erklärung möglich wäre. Wir hatten in Nr. 58 unserer Zeitung die neugewonnene Mit­arbeiterschaft des Herrn von Gerlach freudig begrüßt und ihm zu der endlich dämmernden Erkenntnis gratuliert, wie so viel nützlicher es für die Verbreitung der national­sozialen Heilslehre ist, wenn er dieOber- hessische Zeitung" als überall im Wahlkreise gelesenes Blatt an Stelle seiner eigenen Zeit­ung zu seinem Sprachrohre machen würde. Dies hat offenbar H. v. Gerlach jetzt völlig eingesehen. Da er aber wahrscheinlich ver­mutet, daß nur ein begrenzter Raum unsere» Blattes den Herrn Nationalsozialen für ihre Zwecke zur Verfügung gestellt werden dürfte, der bei den vielenSiegesberichten" aus den Dörfern nicht ganz ausreicht, hat er sich ganz einfach entschlossen, seine eigene Zeitung umsonst das ganze nächste Vierteljahr lang an die Abonnenten der .Oberhessischen Zeitung" zu überweisen. Dadurch erzielt er in der denkbar vollkommensten Weise, daß die nationalsozialen Lehren rc in der weiten Oeffentlichkeit verbreitet werden, woran bei der ausschließlichen Z u st e l l u n g des nationalsozialen Parteiorgans, derHessischen Landeszeitung" an die paar eigenen, zahlenden Abonnenten natürlich nicht zu denken ist. Jetzt freilich, wo die Expedition derHessische LandeSzeitung" da» nationalsoziale Blatt mit edler Dreistig­keit den Abonnenten der konservativen Zeitung «msonst zustellt, wird dieser Zweck völlig erreicht. Wir haben demnach in dem Entschlüsse der Expedition derHess. Ldsztg.', unsere Abonnenten, ohne sie zu fragen, zu den ihrigen zu machen, die denk­bar glänzendste Anerkennung zu erblicken, daß

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.

32 (Nachdruck verboten.)

Briefträgers Hannchen.

Von Georg Paulsen.

lSortfehtmg.)

Sorgsam rollte der Wagen nach; der Ver­wundete ächzte unter den unvermeidlichen Stößen auf dem holperigen Wege. Er wurde von seiner Mutter gehalten, der Tränen der Sorge und des Zorne» zusammen über die Wangen rannen.

Al» Hermann Grau in der Posthalterei auf ein Lager gelegt war, fand die genaue Unter­suchung statt. Nein, die Wunde war nicht tät­lich, die Kugel hatte keine edlen Teile verletzt. Aber lange, sorgsame Pflege war notwendig, um die Genesung herbeizuführen. Das war der Ausspruch deS Arztes, der nochmals vor­schlug, Hannchen Hölder herbeizubitten. Aber die Ablehnung der Mutter war, wenn auch still, so doch entschieden; au» dem großen Kranken­hause der nahen Kreisstadt ward eine Schwester durch einen schnellen Wagen herbeigeholt, welche die Wartung ohne Zögerung annahm.

Und als die Frau Posthalterin ihrem nieder­geschlagenen Gatten allein gegenüberstand, konnte fie es nicht über sich gewinnen, nochmals ihrem Herzen Luft zu machen:Die» Mädchen, die Hannchen Hölder, ist immer das Unglück für den Jungen gewesen und heut« hat fie ihm das »rüßte gebracht!"

Hermann und ich," war die bestimmte Antwort, hab's dem Vater vorhin schon gesagt, daß ich Euch keine Schänd' gemacht hab'. Und ich werd' Euch auch keine machen, hier in Sonnenfeld net und anderswo auch net, das darfst mir glauben!"

Aber was die Leut' von Dir reden werden? He! Darnach fragst gar nix? Glaubst denn, daß mit Dir ein ansehnlicher, reputterlicher Bursch amal ein ernst, vernünftig Wort sprechen wird, wenn er denken müßt, beilang totge­schlagen zu werden? Was werd' ich da alles zu hören bekommen? Sollen Deine Eltern vor Kummer..."

Still bist, Frau!" fuhr Lebrecht Hölder dazwischen;was dem Hannchen gesagt werden mußt, daS hab' ich alleweil gesagt, nun kannst es gut sein laffen. 'S Mädele ist unüberlegt gewesen, selbiges sag' auch ich. Aber nimmer ist'S schlecht gewesen. Schau dem Hannchen inS Gesicht. Mit so klare Augen kann kein Mädele Dich anschau'n, wenn» arge Streich' macht hat."

Lieb's Vaterle!"

Schwätz Du und setz' dem neunmal ge­scheiten Ding gar noch Einbildungssachen in den Kopf. Und wenn wir zehntausend Mal das wissen, die Leut' glauben'» net."

Ich werd' fiel"

Ja, Du! Du bist der Held! Aber 'S best' ist, marsch zu Bett; 's Mädele muß morgen in der Früh fort und soll auS der Stadt, damit'» den Leuten au» den Gedanken kommt."

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Viertelt, hrlicher Bezugspreis: bei der Expeditton 2 Mk, bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).