Marburg
aWä. 65
'SnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg- SOItnObCltb 7. 1903
Reclamen: die Zeile 25 Pfg. * « *
Bterteljihrlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk. bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
Sie machten, daß sie fortkamen, denn eben erschien in der Hoftür die Frau Posthalterin. Und daS konnte leicht ein Zitieren des Sohne» ins HauS bedeuten, womit dann die gemein» same Sonntagsfreude beendet gewesen wäre.
Es war leer auf dem Posthofe, im Gebäude waren an allen Fenstern die Vorhänge herab- gelassen. Die Stunden waren dienstfrei, nur der alte Hölder bewachte die Amtsräume. Und der machte in den stillen, heißen Nachmittagsstunden in einem Eckchen der Packkammer ein Nickerchen. Er konnte stch nicht entsinnen, daß in langen Jahren der Sonntagsfriede auch nur ein einziges Mal gestört worden wäre.
Das schmetternde Blasen des Postillons der Extrapost schreckte ihn aus dem süßen Schlummer. Er fuhr mit solcher Hast empor, daß sein Schemel zur Seite flog. Ein Posthorn-Signal in dieser Stunde? Er hatte wohl nur geträumt.
Die lange, dürre Gestalt schwankte hin und her; Leberecht Hölder war, trotzdem er sich kräftig die Augen rieb, immer noch nicht recht wach.
Aber da vernahm er Hannchen's helle Stimme? Und das wußte er, wenn sein Töchterchen sich so vernehmen ließ, dann war Grund dazu. Und so schwankte er denn gähnend zum Fenster. Uebrigens: Was mochten das für Leute sein, die den heiligen Sonntag nachmittag mit der Extrapost auf der Landstraße herumkutschierten, statt ruhig und still zu Hause zu fitzen, wenn sie nicht einen Spaziergang oder eine vergnügte Spazierfahrt in Wald und Feld unternehmen wollten? Eine Extrapostfahrt war in Hölder Augen eben keine Spazierfahrt.
(Fortsetzung folgt.)
Zustände bessere christliche treten zu sehen. In den meisten dieser Staaten ist durch Treubruch und Gewalt das Recht ebenso ost, wie in der Türkei mit Füßen getreten worden, und selbst in Rumänien, wo es bester steht, bleibt auch noch zu wünschen übrig. Würdige Nachfolger der Türkei, auf welche das christliche Europa mit Gewißheit stolz sein könnte, giebt es im Orient überhaupt nicht, allen kleinen Nationalitäten fehlt noch eine feste Schule, in welcher die Erkenntnis des internationalen Rechts, der öffentlichen Moral gelehrt wird. Der griechische Staatsbankerott, die bulgarischen Ministermorde, die serbischen Skandale u. f. w. sind so arg, daß man wirklich nicht sagen kann, im Osmanen-Reiche ginge es übler zu. Aber wenn dem auch so ist, die Huld des Zaren leuchtet dm Glaubensgenoffen selbstverständlich mehr, als dem Muselmann, und waS der Zar im Orient werden sehen will, daS wird!
Der Sultan will von Reformen in dem Umfange, wie Rußland sie in Mazedonien für nötig erachtet, nichts wiffen, er könnte ebensogut auf diese ganze Provinz von vornherein verzichten. Hat er früher bereitwilliger nachgegeben, so wird es dem türkischen Oberherrn in diesem Falle mehr wie blutsauer, weil auch für ihn kein Zweifel bleiben kann, daß es sich hier um einen Gnadenstoß für die türkische Herrschaft in Europa handelt. Ist Mazedonien von dem Türken-Besitz losgerissen, nachdem früher schon Rumelien, Bulgarien, Alt-Serbien, Bosnien und die Herzogewina abgezweigt wurden, dann bleibt außer dem Fleck Konstar.- tinopel und den Rest von Albanien nichts Nennenswertes mehr übrig. Die heutige Verbindung zwischen den östlichen und westlichen Teil der Türkei wäre durch die Selbstständigkeit Mazedonien'8 auch dann praktisch aufgehobm, wenn man sie selbst auf dem Papier noch be- st°hen ließe. Damit würden auch die Albanesen so gut wie unabhängig, und der Sultan sähe sich in dem Territorium von Konstantinopel ringsum von offenen und geheimen Feinden bedroht; der Fall der Hauptstadt könnte nur eine Frage der Zeit sein. Denn tatsächlich ständen die Dinge für den Sultan dann so, wie vor über fünfhundert Jahren für den letzten Kaiser des oströmischen Reiches. Stambul würde heute stürzen, wie damals Konstantinopel stürzte.
Scheinbar hat sich der Sultan allerdings heute den Forderungen Rußlands und Oesterreichs auf Anraten Deutschlands gefügt, aber offenbar kommt es ihm nur darauf an, Zeit zu gewinnen, um die interessierten europäischen Mächte gegeneinander mißtrauisch zu machen und sie an energischem Handeln zu hindern. Denn auf dem eifersüchtigen Neide der Mächte ruhen heute die Stützen des Sultan-Staates! Wir Deutschen aber haben keinen Anlaß, uns
Und zum Schluß sagte sie es von dem groben Metzger-Buben.
„Den schmeiß ich morgen ins Wasser", rief Hermann.
„Du, das ist'n bißchen gefährlich!" meinte Hannchen besorgt. „Wenn er nun nicht wieder hochkommt, sperren sie uns ein."
„Dann prügele ich ihn durch und stoß ihn in die Dornenhecke. Da piekt's!" Der Junge machte ein Gesicht, als hätte er den Gegner schon zwischen den Fäusten, und bereiteten ihm dessen Qualen einen Hochgenuß.
„Das kannst Du", bestätigte Hannchen zufrieden. „Und laß ihn nur schreien, ordentlich. Aber nu komm, wir wollen rüber nach der Post, Vater hat Dienst, sonst iS keiner da. Da setzen wir uns in den neuen Postwagen. Fein ist der, ei, fein* Sonst sollt' ich nich rein, aber heut? Vater sieht uns nicht, und wenn er uns sieht, sagt er nix!"
„Bei uns in'n Garten ist's auch schön!"
„Ach komm! Deine Mutter machte schon wieder solch' Gesicht und brummelte: Nun wird Holders Hannchen wohl bald vierspännig fahren. Die reine Prinzessin! So was hör' ich nicht gern."
„Ich hab' noch keine Prinzessin gesehn, aber fein bist Du, Hannchen."
„Kann ich auch mal! Mutter haut feste, wenn ich 'nen Kleid mal zu schnell kaput reiße. Aber Deine Mutter meint, ich brauchte so was nicht."
„Das hat sie ja nicht so gemeint, Hannchen!"
„Du, Hermann, ich bin schlau. Aber laß sie nur! Dadrum laufe ich noch lange nicht in'n Unterrock mm. Und nu kommt"
Der Gnadenstoß der Türkei.
Niemand kann leugnen, daß der Sultan Abdul Hamid in Konstantinopel ein tüchtiger Diplomat und auch ein aufmerksamer, man latut getrost sagen, „liebenswürdiger" Fürst ist. Er läßt es sich nie nehmen, fremde hohe Besuche mit der größten Zuvorkommenheit zu begrüßen, sie mit Pracht und Glanz zu umgeben, obglsch die türkische Staatskafle mit Ueberfluß an. bbmkerw-Medall zu keiner Zeit reichlich gesegnet ist. Aber weder seine diplomatischen, noch feine fürstlichen Eigenschaften haben seinem Staate Freunde aus Ueberzeugung verschaffen können. ES läßt sich eben so vieles im türkischen Staat nicht verteidigen, und wenn von diesen Tatsachen auch die größere Menge sich in den christlichen Orient-Staaten ebenfalls findet, so kann doch ein neutrales beiseitestehen diesen gegenüber nicht eine Begünstigung des Osmanenreiches begründen. Man hat schon seit 50 Jahren und darüber sich daran gewöhnt, den Sultan den „kranken Mann" zu nennen. Krank ist er entschieden, aber keineswegs todes- krank, und dann ist int Orient überall ein ge- fwiffer latenter Krankheitszustand vorhanden. Daß auch ein kranker Mann befähigt ist, tüchtige Stöße auSzuteilen, haben vor 25 Jahren die Russen und zu Ende des letzten Jahrhunderts die Griechen erfahren. Wenn es zu einem neuen Kriege aus der Balkan-Halbinsel kommen sollte, wie ihn die unruhigen Elemente in Makedonien herbeizuführen leidenschaftlich sich bemühen, so wird man auch heute noch erkennen, daß die untergehende Türkei zehntausende von Christen mit sich reißen kann, und es bleibt in jedem Fall mehr als fraglich, ob die gesamten Armeeen der christlichen Balkanstaaten imstande wären, ohne fremde Hilfe dem Osmanen-Reiche den Garaus zu machen. Und brächten sie das wirklich fertig, so würde der Streit unter den Siegern, der Beute wegen, wirkliche Ruhe überhaupt nicht aufkommen lassen. Indessen, waS man jetzt vor hat, das würde, wenn eS zur Ausführung käme, nichts anderes bedeuten, als eben den Gnadenstoß für die Türkei.
In Mazedonien, wo eS schon seit Jahr und Tag gährt, wo Griechen und Bulgaren in gleicher Weise sich bemühen, Einfluß zu gewinnen und den Türken hinauszubeißen, sollen, wie bekannt, Reformen eingeführt werden. Reformen bedeutet aber in diesem Fall nichts anderes, als das, was es stets dort unten besagt hat den Verlust einer neuen Provinz für den Sultan. Sobald eine christliche Selbstverwaltung begonnen hat, ist binnen kurzem die tatsächliche türkische Regierung vorüber. An sich wäre daS bei der türkischen Mißwirt- schast nicht groß zu bedauern, wenn man nur die Gewißheit, oder selbst nut die Hoffnung hegen könnte, an Stelle der schlechten türkischen
aktiv für oder gegen die Türkei zu verwenden. Dem Geschick des Sultans können wir es überlasten, die Einigkeit der Mächte zu trennen, um dann selbst weiter zu herrschen. Die Türkei ist ein guter Kunde unserer deutschen Industrie. Der offene Markt aber würde und dort verloren gehen, wenn erst das doppelte Kreuz den Halbmond am goldenen Horn verdrängt haben wird. W.
große braune Bär, der konnte was; und dabei war er so nett, daß man sich ruhig zwischen seine mächtigen Vorderpranken setzen oder den Kopf auf das Fell legen könnte.
Briefträgers Hannchen bestritt das entschieden; solche wilden Tiere würden so zahm nicht. Da müsse man immer aufpassen, das hätte sie in ihrem Schulbuch gelesen. „Nicht wahr, Hermann?"
Denn erstens war es Feiertag, und dann trug das Mädchen das- neue rosa Kleid, das ihr zum Geburtstag auf den Tisch gelegt war. Sie sah allerliebst drin aus, und die Leute hatten ihr nachgeschaut, als sie am Morgen die Straße hinunterspazierte. Sehr schmuck, den blonden Kopf ordentlich in den Nacken geworfen : „Eine kleine Dame, wenn auch bloß ’nem Briefträger Hölder sein Hannchen."
Frau Hölder sah ihrer Tochter mit gerechtem Stolz nach, und sie empfand Hanuchens Entrüstung mit, als der Metzgersohn von drüben die Zunge heraussteckte und rief: „Seht mal, Briefträgers Hannchen macht ’nen Hals, wie ’ne Gans." Das Wort saß und hätte die ahnungsvolle Mutter nicht im allerstrengsten Tone hinterhergerufen: „Daß,Du sofort weitergehst, Hannchen!" das Mädel war spornstreichs, ohne Rücksicht auf Sonntag und neues Kleid, auf den Beleidiger losgesprungen und hätte ihn bei den Ohren genommen.
Dafür war der altgewohnte Spielgefährte zu Hannchen'« höchster Genugtuung -die Bewunderung selbst. Das Dämchen drehte sich auf dem Posthaltereihofe zwischen Düngerhaufen und Pferdestall recht« und links, damit der kleine Kavalier alles gehörig bewundern sollte.
Umschau.
Au« den Kommissionen.
Die Budgetkommisfion des Reichstags erledigte in ihrer gestrigen Sitzung die ihr überwiesene Teile des Etats des Reichspostamts und de« Reichsamts des Innern. Beim Postetat wurde eine von freisinniger Seite eingebrachte Resolution betr. Vermehrung des Assistenten- und Oberasfistenten-Stellen sowie betr. Gehaltserhöhungen abgelehnt. Die zum Etat de« Reichsamts des Innern gestellten Forderungen wurden bewilligt. Unter ihnen befindet sich eine solche im Betrage von 5J/8 Mill. Mk. zum Neubau eines Dienstgebäudes für da« Patentamt. Der Gesamtaufwand für diesen Neubau wird sich auf rund 8 Mill. Mk. stellen. Ferner wurde die Einstellung von 4 Mill. Mk. bewilligt, die als Darlehen an Privat- und an gemeinnützigen Baugenossenschaften sowie zum Erwerb geeigneten Baugeländes, zur Herstellung geeigneter Kleinwohnungen für Arbeiter und gering besoldete Beamte in den Betrieben und Verwaltungen des Reiches verwendet werden sollen. Dieser Beschluß wurde fast gleichzeitig mit einer Resolution Berliner Grund- und Hausbesitzer gefaßt, die sich gegen eine derartige Verwendung öffentlicher Gelder ausspricht. Am heutigen Freitag beginnt die Kommission mit der Beratung des Marineetats. — Die Beratung der Kommission für die Novelle zum Krankenverficherungsoesetz hat bereits begonnen. Der 8 1 des Gesetzentwurfs wurde unter Ablehnung zahlreicher Abänderungsanträge in der Regierungsfassung angenommen. Dieses Ergebnis bestärkt uns in der Annahme, daß die Novelle von unnützem Ballast frei bleibt und Aussicht hat, noch in dieser Session verabschiedet zu werden. ___________
Der Fäll Peters.
Den Fall PeterS wünschen, wie in der „Tgl. Ndsch." zu lesen ist, Berliner parlamentarische Kreise verschiedener Parteirichtung durch ein Gnadengesuch an den Kaiser beigelegt zu sehen. In diesem Gesuch wird gesagt: „Dr. Karl Peters, der Begründer von Deutsch-Ostafrika und Führer der deutschen Emin Pascha-Expedition, ist durch ein Disziplinarverfahren im Jahre 1897 seiner Stellung als Kommisiar
Eurer Majestät wegen Mißbrauch« der Amtsgewalt entsetzt worden. Es liegt den Endesunterzeichneten fern, die Berechtigung dieser Entscheidung in Frage zu stellen. In weiten Kreisen ist jedoch der Wunsch lebendig geworden, den so verdienten Mann wieder rehabilitiert zu sehen. Wir nahen daher Eurer Majestät Thron mit der alleruntertänigsten Bitte, durch einen Gnadenakt das Disziplinarurteil huldvollst aufheben ober doch so modifizieren zu wollen, daß der au8 der Verurteilung in den Augen mancher Leute herzuleitende Makel, der Zweifel an der ehrenhaften Gesinnung de8 Dr. Karl Peter« endgiltig beseitigt erscheint." Auch das Zentrum, hervorragende Mitglieder der Nationalliberalen und der Freisinnigen Vereinigung sollen einer solchen Erledigung des Falles sympathisch gegen- überstohen, umsomehr, da Dr. Peters auf da» bestimmteste erklärt hat, keinerlei Absichten auf eine Wiederanstellung im Reichsdienst zu haben. Dr. Peters wird dauernd seinen Wohnsitz in London nehmen und dort seinen Studien und der Verwaltung seiner Goldminen sich widmen. Das wäre allerdings bedauerlich. Denn wir wüßten keinen anderen Mann, zu dem wir da» Zutrauen hätten, unsere verfahrene Kolonialwirtschaft wieder in gesunde Bahnen zu lenken.
Handels- und Handwerkskammern.
Während die Handelskammern in ihren Jahresberichten meist in feindseliger Weife gegen die heimische Landwirtschaft Stellung nehmen, tritt aus den Berichten der Handwerkskammern vielfach ein ganz anderes Bild entgegen; hier erkennt man in sachlichen Darlegungen die Jntereffengemeinschaft von Handwerker- und Kleingewerbestand an. In der letzten Sitzung der Liegnitzer Handwerkskammer, an der auch der Regierungspräsident Frhr. v. Seherr-Thoß teilnahm, erstattete der Syndikus Graf den Jahresbericht und führte folgendes aus:
Die Hälfte unserer selbständigen Handwerker sind Landhandwerker, haben vielfach durch eigenen, kleinen Besitz eine gefestigte, bescheidene Grundlage, find aber auch in dem Gedeihen ihres Handwerke« von dem Gedeihen der Landwirtschaft abhängig. Von dem wirtschaftlichen Niedergang im industriellen Leben sind sie weniger berührt worden, aber um so empfindlicher fühlen sie die seit Jahren stark verminderte Kaufkraft der Landwirtschaft.
WaS hier gesagt wird, ist zwar nichts Neues; denn jeder, der das praktische Leben nicht durch die vom Manchestertum getrübte Brille ansieht, weiß, daß vom Gedeihen der Landwirtschaft nicht nur das Gedeihen der Landhandwerker, sondern auch sehr vieler städtischer Gewerbetreibenden, und vor allen Dingen einer ganzen Anzahl Industriezweige abhängt. Die Handwerkskammern entsprechen jedenfalls ihrer Aufgabe, wenn sie nachdrücklich auf die
8 (Nachdruck verboten.)
Briefträgers Hannchen.
Von Georg Paulsen.
(Fortsetzung.)
Da war ihr großes Stück vor ein paar Jahren gewesen: In der Posthalterei gegenüber dem Posthaus, wo an die zwanzig und mehr Pferde regelmäßig für die Postfahrten ins Gebirge hinein standen, denn mit den Schienenwegen sah es Anno dazumal noch recht trostlos aus, war eine Familie von braunen Menschen hinten au« Ungarn oder da, wo die Slowaken Hausen, eingekehrt, mit ein paar Bären und Affen und Hunden. In einer gerade leer stehenden Scheune, die umfangreiche Posthalterei war ein kleines Stadtviertel für sich, war die ganze Sippschaft untergebracht, und der mit einem bescheidenen Ordenskreuz geschmückte Posthalter Grau hatte selbst zugeschaut, daß von außen die Holzriegel fest vorgeschoben waren, damit es kein Entwischen geben könne.
Hannchen Hölder und ihr unzertrennlicher Spielkamerad, Posthalters Jüngster, Hermann Grau, hatten aufmerksam zugeschaut und sich hinterher lebhaft unterhalten, waS für Kunststücke die Tiere Wohl verrichten würden. Ein schwarzhaarige« und schwarzäugiges Mädchen, mit dem Hannchen und Hermann schnell Freundschaft geschlossen, nachdem die erstere die schlichte rote Korallenkette, die sie um den Hals trug, geopfert, und Posthalters „Nesthöckchen", wie der für feine Jahre überaus stille Junge überall hieß, ein paar Nickel aus der Tasche geholt hatte, hatte Wunderdinge von den Künsten er« iä<. welche die Tiere gelernt. Namentlich der
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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Sonnabends in Morg«- und Abend-AuSgabe. ZS
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