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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und
Sonntagsbeilage: Jllusteittes Sonntagsblatt.
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Rtertel^ hrlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allör Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
'bnserttousgebnhr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg, Reclamen: die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Freitag. 27. Februar 1903.
Erscheint täglich außer an Soim- und Feiertage». Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Ang. Koch, UniverfitätS»Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — TÄepho» 56.
38. Jahrg.
EU
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für den Monat März auf die ? ^Oberheffifche Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain und Neustadt, sowie von allen Post- anstalten ' und Landbriesträgern entgegengenommen.
Zur Reform des Börsengesetzes.
Im Verlauf der Etatsdebatte im Reichstage haben recht interessante Erörterungen über die Reform deS Börsengesetzes stattgefunden. In ganz hervorragender Weise hat bei dieser Gelegenheit Herr Graf von Kanitz-Podangen den Etandpuntt der Konservativen in dieser wichtigen Frage präzisiert. Zunächst protestierte er gegen den Vorwurf, die Börsenbestimmungen seien ab irato erlassen worden. Es ist selten ein Gesetz mit solcher Gründlichkeit und Sorgfalt vorbereitet und auSgearbeitet worden, wie das Börsengesetz. Länger als anderthalb Jahre hat die Börsenenquete unter dem Vorsitz des Reichsbankdirektors Dr. Koch getagt; mehrere hundert Sachverständige, Vertreter der Kaufmannschaft, Vertreter der wichtigsten Börsenplätze, find dort eingehend verhört worden und die angesehensten Vertreter der Berliner Kaufmannschaft — z. B. die Herren Frentzel und v. Mendelssohn — haben sich dort.mit manchen grundlegenden Bestimmungen durchaus einverstanden erklärt.
So hat der Geheime Kommerzienrat von Mendelssohn-Bartholdy schon im Jahre 1900 über das am meisten von den Börseninteresienten angefochtene Börsenregister erklärt: Der Zweck des Börsenregisters ist, die illegitimen Zeitgeschäfte zu unterdrücken und jedermann sollte aus der bezüglichen Gesetzesbestimmung die einzig richtige Konsequenz ziehen dadurch, daß er fich in das Register eintragen läßt. Warum lassen fich die Leute nicht in das Register eintragen? Diese Frage wirft Herr v. Mendelssohn auf. Ja, so bemerkte hierzu Herr Graf v. Kanitz, die Antwort ist garnicht schwer zu finden. Es giebt eine ganze Menge von Börseninteressenten, die e8 im höchsten Grade schmerzlich empfinden, daß daS unberufene und unkundige Publikum, welches früher umfangreiche Börsengeschäfte machte, zum großen Lorteile der Spekulanten, jetzt etwas von der Börse zurückgedrängt worden ist. Dieses illegitime Zeitgeschäft ist einge- schräntt, das ist eben den Herren ein Dorn im Auge, dieses unberufene Publikum soll wieder wie früher zum Börsenspiel he ränge-
65 (Nachdruck verboten.)
Schloß Schönfeld.
Roman von B. Corony.
(Fortsetzung.)
»Vater — nicht wahr, Du hast das Furchtbare nicht verübt?"
„Laß mich doch in Ruh' mit euren ewigen Fragen! Ich habe so und fr oft „nein!" geantwortet, aber es glaubt mir ja keiner und Du tust es auch nicht."
„Ich würde Dir so gern glauben, so gern! Ich bitte Dich, fieh mich an und sage: „Bei Gott, dem Allmächtigen, meine Hand ist rein und unbefleckt."
„Wenn ich meiner Tochter erst bei allen Heiligen schwören muß, daß ich kein Schurke bin, so mag fie denken, was ihr beliebt."
„Vater
„Die halbe Stunde ist um, Frau Försterin," mahnte der Schließer.
„Vater, gib mir den Glauben an Dich zurück."
..Hast Du ihn verloren, so tut es mir leid, jd; kann Dir nicht wieder dazu verhelfen und bin es müde geworden, immer und immer wieder von neuem meine Unschuld zu beteuern. Was nützt eS denn auch? Jeder Verbrecher leugnet, das ist eine alte Geschichte. Pah — mich ekelt alles an, und vor allem daS Reden. Lohnt schon die Mühe, um eines Menschen willen, wie der Schneidemüller war, Himmel und Erde in Bewegung zu setzen! Ein armer, herrenloser Hund, der verhungert oder totgeschlagen wird, kann mir leid tun, um den ist's schade, denn er hat ein ehrliches Gemüt gehabt, dem Oertel geschah nur sein Recht. Der war die
zogen werden, deswegen wird gegen daS Börsenregister agitiert, auS keinen anderen Gründen.
Was nun den Getreideterminhandel betrifft, dessen Verbot die Börsenintereffenten durch die angekündigte Reform deS Börsengesetzes aufgehoben sehen möchten, so führte Herr Graf von Kanitz daS folgende aus: „Die Wiedereinführung sowohl des Terminhandels in gewissen Effekten wie namentlich auch in Getreide- und Mühlenfabriken ist ja eins der ersten Postulats der Berliner Börse. Ich möchte glauben, daß die Landwirtschaft im allgemeinen mit der Abschaffung des Terminhandels durchaus zufrieden ist. In der letzten Sitzung des Börsen- ausschuffes hat auch der Vertreter der Müllerei, Herr van dem Whngaerdt, im Namen des ganzen deutschen Müllereigewerbes erklärt, daß die Be- .x seitigung deS Getreideterminhandels für das Müllereigewerbe die allerbeste Wirkung gehabt habe. Wir haben den börsenmäßigen Getreideterminhandel abgeschafft, weil wir die Erfahrung gemacht hatten, daß er einen beträchtlichen Druck auf die Getreidepreise ausübte. Darüber ist nicht zu streiten. Lassen Sie mich dies bloS an dem einen Beispiel klar machen, welches unS einer der bekanntesten Hamburger Getreidehändler, Horwitz, vorführt, welcher sagte: „Ich bekam eine ganze Schiffsladung südrusfischen Roggens, ich hatte ihn bereits nach Berlin auf Termin verkauft; wie das Schiff ankam, und ich mir den Roggen besah und sand, daß er von so ausgezeichneter Qualität war, machte ich mir sofort klar, daß der Roggen viel zu schade für den Berliner Markt war. Ich kaufte deshalb den Termin zurück und verkaufte die Ware zu viel höheren Preisen an die Konsumenten.
Ja, ein solches Beispiel von einem unserer größten Getreidehändler angeführt, muß doch klar beweisen, daß die ga.izeu Manipulationen mit dem Getreideterminhandel ein D r u ck ausüben müssen, unter dem die ganze Landwirtschaft zu leiden hat. Deshalb haben wir een. Getreideterminhandel abgeschafft. Ich will auf Einzelheiten weiter nicht eingehen, sondern nur dem Herrn Vorredner, der meinte, die Ab schaffung des Eetreideterminhandels sei ein agrarisches Petitum gewesen, erwidern, daß nicht die Agrarier diese Abschaffung verlangt haben — ich selbst war zweifelhaft, ob wir das im Reichstage erreichen werden — sondern zwei Herren vom Zentrum waren eS, die mit der Landwirtschaft nichts zu tun haben, Herr Fuchs, Kaufmann in Köln, und Herr Schwarze, Amtsgerichtsrat in Lippstadt. Das waren diejenigen, welche den Antrag hier einbrachten auf Abschaffung des Terminhandels. Don irgendwelchen argrarischen Machinationen war gar nicht die Rede."
Hinsichtlich der Reform des Börsengesetzes erklärte Herr Graf von Kanitz, daß die konser-
Tinte nicht wert, die jetzt noch seinetwegen verspritzt wird."
„So solltest Du nicht sprechen."
„Warum denn?"
„Weil Du Deine Sache damit nur verschlechterst."
„Die kann gar nicht mehr schlechter stehen. Man weiß keinen andern, also muß ich es gewesen sein. Meinetwegen! Mir fällt's gar nicht ein, mich an ein so elendes Leben zu klammern. Ich hab' genug, bis hierher genug von der ganzen Herrlichkeit." Er strich sich mit dem Finger über die Lippen. „Man soll mir meinen Prozeß machen."
„Frau Försterin, es ist Zeit," wiederholte der Schließer.
„Ja, ja, ich gehe schon. Gieb mir die Hand zum Abschied, Vater."
„Wozu denn? Du meinst ja doch, daß Blut daran klebt. Geh nur Deiner Wege."
Leise schluchzend schritt sie hinaus und sank förmlich in fich selbst zusammen, als ihr in dem halbdunklen Korridor Rektor Olfchmann entgegentrat.
Einen Augenblick schien eS, als wolle er die Schwankende stützen, aber fie raffte sich selbst wieder auf und stürzte fort.
Strenger und härter, als er gekommen war, schied der alte Herr.
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Monate zogen vorüber. Verschiedene Personen wurden verhaftet, mußten aber nach kurzem wieder freigelafsen werden. Alle» deutete darauf hin, daß nur Franz Springer der Täter sein könne. Eine erdrückende Last unwiderleglicher Beweise war wider ihn angehäuft und
vative Fraktion, wenn es zu der Vorlage kommt, bemüht sein werde, mit der größten Sachlichkeit und Gründlichkeit, wie bisher, zu verfahren. Es werden dabei mancherlei „Unstimmigkeiten" in der geltenden Gesetzgebung zu beseitigen, aber auch Lücken, die fie aufweist, auszufüllen sein. Namentlich ist eine Verschärfung der Strafbestimmungen, eine Aenderung in der Zusammensetzung deS Börsenausschuffes u. a. m. notwendig. Herr Graf von Kanitz aber schloß feine Ausführungen sehr vielsagend mit bett an die Linke gerichteten Worten: „Ich möchte Sie bitten, die Erwartungen, die Sie in Bezug auf die Reform des Börsengesetzes hegen, nicht zu hoch zu spannen, sonst dürsten Enttäuschungen nicht ausbleiben.
Umschau.
Kaiserbesuch in Dänemark.
Wie in Kiel verlautet, wird der Kaiser am 8. März mit der „Hohenzollern" und einem erstklassigen Linienschiff zu der Geburtsseier des Königs von Dänemark in Kopenhagen eintreffen und am 11. März nach Kiel zurückkehren. Dagegen wurde nach der „Köln. Ztg." über die bevorstehende Nordscefahrt des Kaisers folgendes bestimmt: Das Linienschiff „Kaiser Wilhelm II." verläßt am 26. Februar Kiel. Der Kaiser tritt am 4. März von Wilhelmshaven (wo tags vorher Marine-Rekrutenvereidigung stattfindet) die Fahrt nach Helgoland an. Das Depeschen boot „Sleipner", ein Kreuzer des ersten Geschwaders und zwei Torpedoboote begleiten das Kaiserschiff. Der Kaiser bleibt am Donnerstag, 5. März, vor Helgoland, tritt am Freitag die Fahrt nach Bremerhaven an und kehrt am Sonnabend mit kurzem Aufenthalt in Bremen nach Berlin zurück. — Hiernach würde der Kaiser nicht nach Kopenhagen fahren, so sehn- lichst auch sein Besuch dort erwartet wurde. Vielleicht werden die Reisebestimmungen aber doch noch geändert.
Delegiertentag der deutschen Konservativen Partei.
Der Termin für die Einberufung des Delegiertentages der deutschen Konservativen Partei ist auf Mittwoch den 25. März festgesetzt. Die Verhandlungen werden um 11 Uhr vormittags beginnen. DaS Versammlungslokal wird rechtzeitig bekannt gemacht werden. Die Tagesordnung lautet:
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, Landesdirektor Freiherr von Manteuffel-Krossen, Ersten Vizepräsidenten des Herrenhauses
2. Organisation. Wahlen. Referent: Geheimer Regierungsrat von Soeben, Mitglied des Abgeordnetenhauses.
3. Allgemeine politische Sage. Referent: Mitglied des Reichstags und des Abgeordnetenhauses, wirkt. Geh. Rat, Graf zu Simburg-Stirum.
Martin ließ es fich angelegen sein, jeden Zweifel, der doch noch auftauchen wollte, energisch zu bekämpfen.
Die Försterei war völlig verfehmt. Die früher dort aus- und eingingen, zogen fich jetzt vollständig zurück, mit Ausnahme Fräulein v. Sternecks.
Dann kamen Tage und Nächte, wo der Tod auf der Schwelle des freundlichen, von Tannen umgebenen Hauses *u stehen schien. Gertruds Körperkraft hatte den beständigen, immer gewaltiger werdenden Aufregungen nicht Stand halten können. Blaß und regungslos, kaum atmend, lag die junge Frau in ihrem Zimmer, an dessen Fensterscheiben die vom Novemberwind entlaubten Zweige der Kletterrosen klopften.
Melanie ging mit unhörbaren Schritten umher und streute Blumen auf die Spitzendecke, unter welcher eine früh verwelfte Menschenblüte schlummerte. Gertruds Kind hatte die Augen nur geöffnet, um fie sofort und für immer wieder zu schließen.
Man konnte der jungen Mutter das traurige Ereignis nicht verbergen. Aber sie nahm es mit seltsamer Ruhe auf. Nur ein leiser Klagelaut entrang sich ihren Lippen, als fie zum ersten und letzten Male das bleiche, schon erkaltete Köpfchen küßte. Mit den kaum vernehmlich geflüsterten Worten: „Es ist besser so," legte fie den toten Liebling wieder in Fräulein v. Sternecks Arme.
Kurt hegte jetzt keinen anderen Gedanken, als daß ihm der Verlust des Teuersten drohe. Nun, wo fie im Begriffe stand, ihn zu verlassen, fühlte er erst, wie innig die Schwerkranke mit jeder Faser seines Herzens verwachsen war und daß alles Leid und Unheil in
4. Wirtschaftspolitik. Referent: Mitglied des Herrew- hauses, Graf von Mirbach»Sorquitten, Korreferent : Mitglied des Reichstag? Graf d. Kanitz- Podangen.
5. Sozialpolitik. Referent: Mitglied deS Reichstags und des Abgeordnetenhauses, Freiherr von Richthofen »Mettschütz; Korreferent: Justizrat Dr. Klasing.
Zur Teilnahme am Delegiertentage find berechtigt: 1. die Mitglieder deS Parteivorstandes, 2. die Mitglieder der konservativen Fraktionen der Parlamente, 3. die Landes- und Kreisdelegierten und 4. die Mitglieder deS HauptvereinS der deutschen Konservativen.
Demonstrierende Volksvertreter.
Die Tagung des Reichstags wird zweifellos über Ostern hinaus dauer,:, eS ist beinahe auS» geschlossen, daß die Etatsdebatte bis zum 1. April erledigt fein wird; außer dem Etat find aber doch noch einige andere unaufschiebbare Gesetzentwürfe zu verabschieden. Da die Neuwahlen im Mai vorgenommen werden sollen und ihre Vorbereitung Zeit beansprucht, so ist die Saumseligkeit, die fich gegenwärtig im deutschen Reichstage etabliert hat, geradezu unbegreiflich. Wir reden da immer vom deutschen Reichstage. Das Dutzend Herren, das im Beratnngssaale des ReichstagshauseS zugegen ist, die gestrige Sitzung mußte in Anwesenheit von 8 Abgeordneten eröffnet werden, kann man als deutschen Reichstag eigentlich gar nicht mehr bezeichnen. Wir haben eS anfangs nicht glauben wollen, sehen uns aber doch nachgerade zu der Annahme genötigt, daß die Mehrzahl der Abgeordneten geflissentlich den Verhandlungen fern bleibt, um der Regierung ad oculos zu demonstrieren, daß ohne Diäten an eine ordnungsmäßige Erledigung der Reichstagsgeschäste nicht zu denken fei. Tatsächlich ist die Regierung aber auch beim besten Willen vollkommen außer Stande, jetzt zum Schluffe der Legislaturperiode noch einen Gesetzentwurf betreffs Gewährung von Diäte« einzubringen, da zu einem solchen doch eine jede der Einzelregierungen ihre Zustimmung geben müßte und die erforderlichen Verhandlungen nicht von heute auf morgen abgetan werden können.
Der Leipziger Bankp rozeß.
Im Leipziger Bankprozeß bemerkte am Mittwoch auf Befragen deS Präfidenten der Angeklagte Exner, die Verbindlichkeiten der Trebergesellschaft seien in dem Geschäftsbericht der Leipziger Bank für 1900 nicht erwähnt worden mit Rückficht auf die Konkurrenz, die sonst der Bank einen „so guten Kunden" zu nehmen versucht hätte I Sachverständiger Jelaut erklärte, eine Bank von 48 Mill. Mk. Kapital, die wie die Leipziger Bank 51 Mill, verliehen habe, hätte dies ihren Aktionären mitteilen
ein Nichts vor dem Aergsten, vor ihrem Scheiden zusammenfinken müsse.
Wenn Gertrud die Augen öffnete, sah fie ihn an ihrem Bette, dann redete et mit der früheren, längst verklungenen Zärtlichkeit zu ihr, ober es schien, als sei eine Saite in dem Innern des Weibes gesprungen. Wohl reichte fie dem Besorgten dankbar die Hand und .tu» ihrem Blick sprach die alte Liebe, doch die Hoffnungsfreudigkeit wollte nicht wieder erwachen.
Die Kranke, welche glaubte, das Ende fei ihr nahe, sprach durchaus ohne Groll, aber auch ohne das Gefühl tiefster Kränkung zu verbergen, mit Kurt über den Verdacht, welchen er, von Martin aufgereizt, wider fie gehegt hatte, und schloß mit den Worten:
„Wer an der Schwelle der Ewigkeit steht, lügt nicht. Du darfst mir glauben, wenn ich sage, daß ich mich nie auch nur mit einem sträflichen Gedanken wider Dich versündigte. In dieser Hinficht weiß ich mich rein und vorwurfsfrei."
„Gott, mein Zeuge, daß ich keinen Zweifel mehr hege! Aber sprich nicht, als wärest Du eine Sterbende. Ich bin um meine Versetzung eingenommen. In einer neuen Heimat werden wir glücklicher leben."
„Nein, Kurt. Ich habe einsehen gelernt, daß daS Glück niemals da einzieht, wo der Eltern Segen fehlt. Es war ein trauriger Irrtum, als wir ihn entbehren zu können meinten, das ist mir längst klar geworden. Wie ich Dich jetzt kenne, würdest Du niemals darüber hinwegkommen und ich — »un auch nicht mehr."
(Fortsetzung folgt.)