mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jvnstrirtes Sonntagsblatt.
JH 56
Ltertelj^hrltcher Bezugspreis: bei der EWeditio» 2 äRt, bei alle« Postämter» 2,25 Mk. (egd. Bestellgeld).
Marburg
^userti-uSgebüh^: die gespE« Zei^oder deren Raum 10 Pf s- DülUlLrstag, 26. FeMUllk 1903.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage«. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe. Druck und Berlag: Joh. Aug. Loch, UniversitätS - Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon 56.
33. Jahrg.
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für den Monat März auf die ^Vberheffifche Zeit«««" «ebst ihren Beilagen werden von unserer Exposition (Markt 11) unseren Ausgabestellen in Kirchhain und Reustadt, sowie von eilen Post- anstalten und Landbriefträgern entgegengenommen.
Die Bekämpfung der Schwindsucht.
„Mit Stolz können wir sagen, daß der Kampf gegen die Tuberkulose nirgend eine so allseitige Unterstützung seitens der Behörden und der privaten Wohlfahrts-Bestrebungen gefunden hat wie in unserm Vaterlands." Mit diesen Worten ist eine große Denkschrift eingeleitet, die der Reichskanzler dem Reichstage über die Tuberkulose (Schwindsucht) und ihre Bekämpfung hat, zugehen lassen. Die Denkschrift enthält neben dem Nachweis über den Erfolg der bisher in Deutschland gegen die Schwindsucht getroffenen Maßnahmen wertvolle Fingerzeige für eine weitere planmäßige Bekämpfung dieser furchtbaren Krankheit, die für das erwerbsfähige Alter von 15 bis 60 Jahren die Haupttodesursache bildet. Von je 1000 Gestorbenen dieser Altersklasse fielen ihr nämlich in den Jahren 1892 bis 1900 nicht weniger als 316 zum Opfer. Es starben in den Jahren 1897, 1898 und 1899 von je 100 000 Bewohnern jährlich an Schwindsucht im Alter von 15 bis 60 Jahren in den Großstädten 293,6. außerhalb der Großstädte 277,1 Personen.
Die Tuberkulose bedroht jedes Organ deS menschlichen Körpers, wenn auch die häufigste Erscheinungsform die der Lungenschwindsucht ist. Vererbt kann diese Krankheit nicht werden; nur die Vererbung einer körperlichen Veranlagung zur Erkrankung an Tuberkulose scheint von größerer Bedeutung zu sein. Am häufigsten findet die Uebertragung der Krankheit aus der Außenwelt durch die Aufnahme der Tuberkelbazillen in die Luftwege statt, und zwar ost durch den eingeatmeten Staub, in den die Bazillen mit dem Auswurf von Personen gelangt find, die an Lungenschwindsucht leiden. Ein abschließendes Urteil darüber, ob die Schwindsucht von Tieren auf Menschen übertragen werden kann, liegt noch nicht vor.
Um der Schwindsucht vorzubeugen, muß man vor allem seinen Körper pflegen. Zn empfehlen find besonders die Leibes-Uebungen. Nachdrücklich wendet sich die Denkschrift gegen die Unsitte des festen KorsetS. Die größte Wichtigkeit aber t sie der Einschränkung der durch die An- häufung einer größere Zahl von Personen ge-
64 lRachdruck verboten.)
Schloß Schönfeld.
Roman von B. Lorontz.
(Fortsetzung.!
„Fragen sie sich selbst, ob die Verantwortung dafür allein ihm zuzuschreiben ist."
„Nein. Zum Teil hat sie meine eigene unüberlegte Handlungsweise verschuldet. Aber hier, unaufgefordert, Äug' in Auge gebe ich Ihnen die Versicherung, daß Frau Olschmann so rein und achtungswürdig dasteht wie eine Heilige. Hegte ich einst Wünsche — und ich will aufrichtig gestehen, daß ich es tat — so zwang mich ,hre keusche Würde, mich meines Irrtums zu schämen. Ich hätte später die Gelegenheit meiden sollen, ihr wieder zu begegnen, rechnete aber nicht mit der Kleinlichkeit, in deren Zeichen unser schönes F . . . leider steht."
„Sie machen da« sehr kurz und kavaliermäßig ab, Herr v. Meinau. Für mich stand mehr auf dem Spiel als für Sie. Gern will ich Ihrem Worte glauben, es gibt aber Dinge, die nicht mit ein paar höflichen, entschuldigenden Redensarten abzumachen find. Ich muß Sie ernstlich ersuchen, künftig dem ForsthauS fern zu bleiben."
„Hier meine Hand darauf!"
Olschmann nahm die dargebotene Rechte nicht. Er rückte nur den Hut und wollte sich kurz verabschieden, aber Victor fuhr fort:
»Ich habe noch nicht alles gesagt, waS ich zu sagen hatte. Obschon die öffentliche Meinung Franz Springer verdammt, erachte ich doch seine Schuld keineswegs als erwiesen und sprach weine Zweifel bereits offen aus."
steigerten Gefahr der Verbreitung von An- steckungSstoffen bei. Dieses Ziel kann aber nur erreicht werden durch eine Isolierung der Kranken und durch zweckmäßige Behandlung in besondern Heilstätten. Im ganzen befinden sich jehtinDeutschland 70 bis 80 Lungenheilstätten mit mehr als 7000 Krankenbetten im Betriebe, so daß gegen 30000 Lungenkranke jährlich die Wohltat der Heilstätten-Behandlung genießen. Im Bau begriffen und größtenteils der Vollendung nahe, find 10 Heilstätten. Außerdem ist noch die Errichtung von 23 Lungenheilstätten in Aussicht genommen.
Die Erfolge der Heilstätten-Behandlung find unverkennbar. Von je 100 Anstaltspfleglmgen waren bei der Beendigung der Kur 67,3 vollständig erwerbsfähig für den alten Beruf, 7,1 vollständig erwerbsfähig für einen andern Beruf, 14,6 teilweise erwerbsfähig, 11 nicht erwerbsfähig ; 87,7 waren als geheilt oder gebeffert, 8,7 als ungebeffert, 3,1 als verschlechtert entlassen worden und 0,5 find gestorben. Wenn also irgend ein Werk menschenfreundlich und nutzbringend zugleich ist, so ist es die Errichtung von Heilstätten für Lungenleidende. Die Verdienste, die sich Deutschland auf diesem Gebiete erworben hat, werden auch vom Auslande gewürdigt. Als kürzlich die Internationale Tuberkulose - Konferenz in Berlin abgehalten wurde, kam allgemein von den ausländischen Vertretern die erhebende Anerkennung, daß Deutschland in der Bekämpfung der Tuberkulose, hauptsächlich durch seine Arbeiter-Dersicherungs- Gesetzgebung und durch die Errichtung von Heilstätten an der Spitze der Kulturländer steht.
Umschau.
Die Krankenversicherungs-Novelle ist nunmehr an den Reichstag gelangt. Sie erfüllt die Erwartungen, die man an eine grundlegende Reform dieses Gesetzes geknüpft hatte, nur in geringem Maße. In der Begründung heißt es ausdrücklich: „Das Krankenversicherungsgesetz gibt den Kaffen hinsichtlich Bestallung ihrer Mitglieder eine weitgehende Selbstverwaltung. Dies« soll nicht geschmälert werden." Das klingt fast, als sei da» ein beruhigendes Wort an die Sozialdemokratie; denn diese ist es, die als Partei den alleinigen aber sehr bedeutenden Vorteil aus dieser „weitgehenden Selbstverwaltung" zieht. Selbst in der „Freisinnigen Zeitung" ist der haarsträubende TerroriSmuS und die unerhörte patteipolitische Ausnutzung, womit die Sozialdemokraten sich da» Krankenkaffenwesen, zunutze machen, beklagt und Abhilfe dagegen verlangt .worden. In der Vorlage ist aber in diesem Punkte nichts vorgesehen. Das laisser-aller scheint bet Sozialdemokratie gegenüber wieder in volle Aufnahme gekommen zu
„Es ist mir bekannt, daß Sie das taten, und es mag in guter Absicht geschehen sein, fand aber auch eine Auslegung, die mir wenig gefällt. Lasten Sie den Dingen nun ihren Lauf."
„Nein, Herr Förster. Es ist nicht nur mein Recht, sondern auch meine Pflicht, unsere leider sehr mangelhaft organisierte Polizei bei ihren Nachforschungen zu unterstützen, um so mehr, als das Verbrechen an einem Mann verübt wurde, der mir in verwandtschaftlicher Beziehung nahe stand. Gar viele waren Derlei feindlich gesinnt und unter ihnen der Knecht Rupett. Ich hatte selbst Gelegenheit, mich davon zu überzeugen und erstattete heute Meldung. Der Mensch dürfte jetzt bereits verhasttt fein. Das war es, was ich Ihnen mitteilen wollte."
Kühl grüßend, denn OlschmanuS Barschhest hatte ihn verletzt, schwang sich Meinau wieder aus das Pferd und sprengte fort.
Sinnend blieb Kurt stehen. Ja, der Gedanke war ihm selbst schon gekommen — aber was Mattin aussagte und Niederhofer bestättgen mußte, klang doch gar zu belastend für Franz Springer.
Gleichwohl wollte sich die Hoffnung in dem Herzen des verdüstetten ManneS wieder regen, vielleicht deshalb, weil feine Eifersucht zu schwinden begann. Der Wahrheit ist doch eine überzeugende Kraft eigen, und wenn er ihm auch abgeneigt blieb, der Lüge wagte Olschmann den Freiherrn dennoch nicht zu bezichtigen. Er begann wieder an daS geschmähte beargwöhnte Weib zu glauben, daS er gehäuft und beschimpft hatte und doch so unendlich liebte.
Kurz bevor die entsetzliche Tat geschah, war ihm von maßgebender Seite mitgeteilt worden, daß er die neu zu besetzende Stelle eines Ober
sein. Sollte man diesen Standpunkt vor de« Wahle« dadurch haben besonder« betonen wollen, daß man bie Vorlage, deren Verabschiedung unter den heutigen parlamentarischen Verhältnissen als ausgeschloffen erscheinen muß, noch kurz vor Toresschluß eingebracht hat? __________
Statistik der deutschen Universitäten.
Nach den soeben ausgegebenen „stattstischen Mitteilungen über daS höhere UnterttchtSwesen im Königreich Preußen" betrug die Zahl der Universitätsdozenten an den preußischen Universitäten im S.-S. 1901, bezw. W.-S. 1901/02 573 (572) ordentliche Prosestoren, 39 (38) Honorar Profefforen, 314 (317) b.»o. Professoren, 543 (553) Privatdozenten, 43 (39) Lektoren für neuere Sprachen, landwittschaftl. rc. Unterttcht, Lehrer für Zahnheilkunde, bezw. Tierheilkunde. Die Gesamtzahl der Dozenten war demnach 1469 (1480).
Die Zahl der Studierenden betrug, nach Fakultäten geordnet: 1360 (1299) in der evangl.- theol., 950 (921) in der kathol.-theol., 4718(5351) in der juristischen, 3054 (2953) in der medizinischen, 7011 (7270) in der philosophischen Fakultät. Insgesamt waren an den preußischen Universitäten immatttkuliett: 17102 (17 794) Studierende. Davon waren Preußen 13023 (14191), Nicht-Preußen 3274 (3603). Dazu kommen 6145 (7594) zum Besuche der Vorlesungen Berechtigte, von denen 1818 (2518) Vorlesungen gehört haben, so daß die Gesamtzahl der Hörer sich auf 18920 (20 312) belief.
Der Leipziger Bankprozeß.
Im Leipziger Banftrozeß erklärte am Dienstag Sachverständiger Zelaut auf die Frage, ob Exner bei Anknüpfung der Kasseler Beziehung mit der nötigen Sorgfalt gehandelt habe, die Verbindung habe anfangs vielleicht gut auS- gesehen. Allerdings habe sich jetzt ergeben, daß bereits die Bilanz der Trebergefellschaft vom 31. März 1895 gefälscht war. Im November 1897 hätte allerdings die Leipziger Bank die wahre Sachlage durchschauen müffen; dieser hätte aber der Mut gefehlt, mit Kassel zu brechen. Ein anderer Sachverständiger meinte, damals hätte die Bank sich noch sogar ohne Verluste zurückziehen könne!-. Exner bemerkte rechtfettigend, der Aufsichtsrat und die Direktion der Leipziger Bank hätten 18 Besichtigungen der Treberwerke vorgenommen und eine Reihe Gutachten von Sachverständigen eingeholt. Ferner wurde ein Brief verlesen, in dem Dr. Gentzsch den Treber Schmidt ersucht, nicht jeden in die Bücher sehen zu lasten, damit die Leipziger Verbindlichkeit nicht bekannt werde!
försters in R... erhalten solle. Davon wußte Gettrud noch gar nichts. Jetzt blitzte es sonnig in seinem Innern auf bei dem Gedanken an dieses Versprechen des Herzogs. Wenn die Frau daheim, die ja seit frühesten Kinderjahren von den Ihrigen losgetrennt war, fest und treu zu ihm hielt, dann wollte er ihr auch eine neue, glücklichere Heimat gründen und fi? mit starkem Arm über alle Dornen und Steine hinwegtragen.
In fast heiterer Stimmung betrat er die Stube, in welcher noch Licht schimmerte, aber als Gertrud schweigend ihre Arbeit zusammenraffte und still aus dem Zimmer ging, da wich die freundliche Empfindung rasch wieder dem alten, eifersüchtigen Groll. Die liebevollen, versöhnlichen Wotte sanden nicht den Weg über die Lippen.
Mit kurzem, hattem Lachen schlug sich Kurt vor die Stirn und wandte dem einst so traulichen und jetzt so öden, vereinsamten Gemach den Rücken.
20.
Rupert war wirklich eingezogen worden, eS ergab sich jedoch nichts, insolgedeffen Anklage erhoben werden konnte. Freilich vermochte er kein Alibi nachzuweisen, daS durste man aber von einem geistig so sehr Beschränkten, der oft genug im Freien übernachtete, auch kaum erwarten.
Er startte die ihn Verhörenden mit blöden Augen an und behauptete, in dem Schuppen des Gemeindehitten geschlafen zu haben. Peter Kranich bestätigte auch, daß er den ehemaligen Knecht früh morgen» dort fand und ihn ziemlich unsanft hinausbeförderte. Ob der Mensch die ganze Nacht über da gesteckt hab«, wisse er nicht zu sagen.
Nachklänge zum Venezuela-Handel.
AuS der veneziflanischen Streitfrage find wir glücklich herauSgekommen. Die getroffenen Abmachungen find sonnenklar, und eS ist unbegreiflich, wie die amettkanische Hetzpreffe behaupten kann, daß der deutsche Botschafter in Washington, Baron Speck von Sternburg, die von ihm selbst getroffenen Vereinbarungen zn durchbrechen versuche, indem er von der venezolanischen Regierung die Zahlung der ersten Rate ihrer Schuldsumme vor dem Fälligkeitstermin verlange und im Weigerungsfälle die erbeuteten Schiffe zurückzuhalten drohe. An der niederträchtigen Verdächtigung ist natürlich kein wahres Wott; sie beweist uns aber, wie zufrieden wir sein können, daß wir die nach allen Richtungen hin unangenehme Angelegenheit hinter uns haben. — Frankreich, Spanien und Belgien streiten sich wegen der Regelung ihrer Forderungen an Venezuela noch mit dellen Bevollmächtigten, dem amerikanischen Gesandten Bowen herum. Im Pttnziv soll. unter den Parteien eine Einigung bereits erzielt und die endgültige Unterzeichnung der bezüglichen Protokolle noch im Lause dieser Woche zu erwarten fein. — Präsident Castro läßt mitteilen, daß die Aufständischen bei Rio Chico eine Niederlage erlitten haben. Auf die Castro'schen Siegesnachrichten ist aber bekannterweise herzlich wenig zu geben.
Nationalsoziale Wahlagitation.
Die „Freisinnige Zeitung", der wir die Verantwortung für die Wahrheit überlassen muffen, bringt in Nr. 40 folgende Notiz:
„Nattonalsoziale Lehrer haben sich, wie wir dem „Lübecker Volksboten" entnehmen, in dem zum 1. Oldenburgischen Wahlkreise gehörigen Fürstentum Lübeck herauSgenommen, nationalsoziale Flugblätter in der Schule durch die Schulkinder zu vetteilen. Solches ist geschehen insbesondere in der Rensefelder Schule." Das hätten einmal Lehrer im konservativen Patteiinteresse tun sollen! Da hätte man in dem ganzen manchesterlichen Blätterwald Zeter und Mord geschrieen und die Angelegenheit wäre sicher zum Gegenstand einer Interpellation seitens der Herren Barth ober Gothein im Parlamente gemacht worden.
Deutsches Reich
Berlin, 25. Februar.
— Der Kaiser hatte Dienstag vormittag eine Unterredung mit dem Reichskanzler. Später 6* suchte er die Militär-TurnanstaU. Abends sand bet den Majestäten der große Fastnachtsball statt.
— In der Bettmer Militärturnanstalt wohnten der Kaiser und der Kronprinz am Dienstag der Schlußbefichtigung der zum Wmterkursus kommau» dietten 110 Offiziere bei. Es wurde jeder einzeln«
Rupert beantwortete alle Fragen mit stupider Gleichgültigkeit ober sagte achselzuckend:
„Weeß ich nicht mehr!"
Er trug nur acht Pfennige bei sich und in der alten, umgeschnütten Ledertasche ein Stück Schwarzbrot, Speck und eine halbgefüllt« Schnapsflasche.
Allerdings besaß er ein scharfes Messer, mit welchem dem Ermordeten recht wohl die tätliche Wunde beigebracht sein konnte, aber ähnliche führten fast alle Holzfäller und Tagelöhner bet sich, um Brot und Fleisch damit zu schneiden. Es hatte ganz dieselbe Form wie das, welche» in Springers Knotenstock verborgen war.
Nach acht Tagen wurde der Halbblödfinnige wieder aus der Hast entlassen, dagegen ver- stttckte sich Springer immer fester in die Fäden der Anklage. Man hatte ihn auf daS Amtsgericht in O . . . gebracht.
Dort suchte ihn Gertrud einige Wochen später auf, aber die Last des Zweifels wurde nicht von ihrer Seele genommen. Der einsam« Mann hatte sich im Laufe der Jahre dem eigenen Kinde entfremdet. Stumm und scheu saß er der schönen, blaffen Frau gegenüber, die ihn mit bangen, fragenden Augen ansah. Die Hoffnung, er würde ihr sein Herz öffnen und eS durch eine innige Aussprache erleichtern, blieb unerfüllt. Der Tochter ängstliches Forsches erbitterte ihn nur. Er schob sie endlich rauh zurück und sagte: „Geh doch! WaS willst Dn überhaupt hier? Man soll an nichts auf der Welt hängen, nicht einmal an einem Grab. Mein Unglück ist in F . . . angegangen. Ter Satan selbst muß mich verlockt haben, den Fuß wieder auf diesen verwünschten Boden zu setzen.^
(Fortsetzung folgt)