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MOW Jeilung

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

MSWMM

Go-NttagsbeUage: Alluftrirtes So««tagsblatt.

Jtl 46

>terteli«.hrltcher Bezugspreis: bei der Expedition 3 ML, bei allen Postämter« 2,25 Mk. (ejtL Bestellgeld).

Marburg

Sonntag, 15. Februar 1903.

Erfcheixt tägstch außer m Sonn- und Feiertage«. SormabendS in Morgen- und Abend-AuSgabe.

Druck und Verlag: Joh. Lug. Koch, UmverfitätS - Buchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

Die Vereinigung der Steuer- und Wirtschafts-Reformer

hat am Dienstag ihre achtundzwanzigste General­versammlung ab gehalten. Der Dorfitzende, Herr Freiherr v. Manteuffel, eröffnete die Verhand­lungen mit einer Ansprache, auS der wir folgende hedentsame Stellen hervorheben:

»Der Zolltarif ist angenomm«», über die Vergangenheit zu sprechen und Rekriminatione» anzustellen, halte ich jetzt nicht für angezeigt. Aber einS möchte ich hier hervorheben: »Lassen wir jetzt alle persönlichen Anfeindungen und Ver­dächtigungen fort, wir können überzeugt sein, daß unsere G-sinnungSgenoffen, sowohl die, welche für, wie die, welche gegen den Antrag Kardorff gestimmt haben, dies nach bestem Wissen und Gewissen und in der festen Ueber- zeugung getan haben, durch ihre Abstimmung den produzierenden Ständen im deutschen Vater­lande zu nützen. (Lebhaftes Bravo.) Deshalb bin ich auch dem Herrn von Oldenburg ganz besonders dünkbar für die Worte, welche er gestern in der großen Versammlung des Bundes der Landwirte in diesem Sinne unter großem «nd allgemeinem Beifall gesprochen hat.

Standen wir im vergangenen Jahre unter dem Zeichen des Zolltarifs, so stehen wir heute »unter dem Zeichen der Handelsverträge/ Lasten Sie uns nunmehr alle trennenden Punkte beiseite schieben und lasten Sie uns einmütig kämpfen dafür, daß nur solche Handelsverträge zum Abschluß und zur Verabschiedung gelangen, welche der Landwirtschaft wieder zur Blüte und zur Kaufkraft verhelfen (allgemeine Zu­stimmung), dann wird es auch der Industrie gut gehen, denn sie wird am heimischen Markt und bei der heimischen Landwirtschaft ihren besten und dankbarsten Abnehmer finden und erst in zweiter Linie den auswärtigen Markt aufzufuchen haben, an dem fie jetzt zum Teil mit Schaden Absatz suchen muß. (Sehr richtig). Eine schaffensfreudige und kaufkräftige Landwirtschaft muß der Industrie die beste Ab­nehmerin sein, und von dieser Wahrheit die Verbündeten Regierungen zu überzeugen, um dieselben zu veranlaffen, von diesem GefichtS- punkte auS und allein von diesem die Verhandlungen zu führen, muß unsere allererste Aufgabe fein. (Sehr wahr! Zustimmung.) Meine Herren, in diese Bestrebungen und in diesen Kampf müffen wir jetzt eintreten. Aus diese unsere Aufgabe werden wir im Verlaufe unserer heutigen Verhandlungen eingehend zu- rückkommen, von denen wir hoffen, daß fie, wie dies schon oft der Fall gewesen ist zum Segen unseres geliebten Vaterlandes dienen mögen."

In diesem Sinne find die Verhandlungen der hochangefehenen Vereinigung durchweg und ein»

K ^Nachdruck verboten.)

Schlrß Schöufeld.

Roman von B. Eoronh.

lFvrtsehnng.)

»Da8 ist bald gesagt. Ich habe meinen Wagen nebst Einrichtung und Pferd verkauft und die gelehrige Ziege ebenfalls. Der Hund ja, dar war was anderes der wollte durchaus bei mir bleiben und es giebt ja so wenig Treue und Anhänglichkeit in der Welt. So behielt ich ihn denn als meinen einzigen Freund. Wir wanderten und darbten mitein­ander und schliefen wohl auch einmal gemein­schaftlich bei Mutter Grün. Endlich gab mir ein Drechsler und Holzbildhauer Beschäftigung. Ich verbiß mich förmlich in die Arbeit, aber das Glück blieb mir doch abhold. Es hat eben seine Mucken und ich verstand ihm niemals bei­zukommen. Am Ende war mein harter Kopf an allem schuld. Doch der Mensch kann sich nicht umwandeln. Wie er geschaffen ist, so muß er auch verbraucht werden. Das unstäte Komödiantenleben hat doch seinen Zauber und der vergällte mir den einförmigen Beruf de» Handwerkers. Es gab Streit mit dem Meister. Ich hätte den Mund halten sollen, konnte eS aber nicht. Ein Wort kam zum andern und plötzlich lag ich wieder auf der Landstraße mit meinem Phhlax."

»Hm,, hm! Ja, wie'L so geht. Da suchten Sie fich einen andern Meister?"

»Allerdings. Doch bei dem bekam ich's auch bald satt und bei einem dritten und vierten ebenfalls. Mein braver Phhlax wurde alt und starb. Ich scharrte ihn selbst unter einer

mütig geführt worden. Die Steuer- und Witt- schaftSreformer stehen bekanntlich nicht auf ein­seitig »agrarischem" Standpunkte, ihr Votum über Zolltarif und Handelsverträge wird also doppelt schwer in die Wagschale fallen müffen. Und dieses Votum konnte kein günstiges fein. Mit großer Objektivität beleuchteten die zu Referenten bestellten Herren Graf von Schwerin und Domänenrat Rettich den neuen Zolltarif. Das Ergebnis ihrer Betrachtungen war in einer Resolution niedergÄegt, die einstimmige An­nahme fand und in welcher zunächst auf Antrag aus der Versammlung, »um alles zu ver­meiden, was als Vertrauensvotum für die Regierung in der Zlckltariffrage gedeutet werden könnte" das Bedauern darüber ausgesprochen wird, daß die im vorigen Jahre gefaßte Resolution über diesen Gegenstand von Seiten der Verbündeten Regierungen nicht die genügende Berückfichtigung gefunden habe."

In der Resolution wird sodann ausgesprochen, daß der neue Tarif zwar, wenn auch nicht in dem erwünschten Maße, die Möglichkeit des Abschlusses von landwirtschaftlich befferenHandelS- verträgen gebe, daß aber zu bedauern sei, daß die Kündigung der alten Verträge nicht recht­zeitig stattgefunden habe.

Da der abermalige Abschluß langfristiger Handelsverträge ohne ausreichenden Schutz der Landwirtschaft ein nationale» Unglück von geradezu unberechenbarer Tragweite sein würde und daher die Annahme solcher Verträge weder von dem jetzigen, noch einem künftigen Reichstag erwartet werden kann, dagegen die Ablehnung abgeschlossener Verträge von Seiten des Reichstag» das Ansehen der Ver­bündeten Regierungen boc dem Auslands schwer schädigen könnte, so ersucht die Generalversamm­lung den Herrn Reichskanzler 1) beim Abschluß von Handelsverträgen auf ausreichende Schutz­zölle für alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse Bedacht zu nehmen, und 2) insbesondere die Zollsätze der Tarifstellen Rr. 99, 102, 103, 105, 107 (Vieh- und Fleischzölle) nicht unter die bei der 2. Lesung des 8 1 des Zolltarifgesetzes vom Reichstage beschlossene« Sätze zu ermäßigen; 3) bei den Vertragsverhandlungen fich des Beirates der landwirtschaftlichen Sachverständigen des Wirtschaftlichen Ausschusses zu bedienen und im Bedarfsfälle die Zahl der letzteren aus der Mitte der Vertretungskörper der deutschen Landwittschast zu ergänzen."

Schließlich spricht die Generalversammlung in der Resolution ihr lebhafte» Bedauern darüber aus, daß trotz der noch vor Ablauf des vergangenen Jahre« rechtzeitig erfolgten Annahme und Publikation des neuen General- tarifS und Zolltarifgesetzes eine Kündigung der geltenden Handelsverträge am 1. Januar 1903 nicht erfolgt ist, wie dies erwartet werden mußte, nachdem der Landwirtschaft von den

maßgebenden Stellen wiederholt daS Verspreche« gegeben wurde, daß ihr bei Ablauf der gelten­den Handelsverträge ein höherer Schutz al» bisher gewährt werden solle. Die Bereinig­ung ersucht nunmehr den Herrn Reichskanzler nochmals dringend, durch baldige Kündigung unserer Tarifverträge und unserer mit ein­jähriger Kündigungsfrist geschloffenen Meist­begünstigungsverträge, um möglich Be­schleunigung der DertragSverhandlungen, ver­tragsmäßige Abkürzung der einjährigen AblausS- frist der allen Verträge unter allen Umständen zu verhüten, daß die deutsche Landwirtschaft in die traurige Lage verseht werde, auch die Ernte des Jahres 1904 noch unter der Geltung de» alten VertragstarifeS auf den Marll bringen zu müffen. Wir wollen hoffen, daß der Herr Reichskanzler den dringenden Vorstell­ungen einer so hervorragenden Körperschaft, wie eS die Vereinigung der Steuer- und Wirtschafts-Reformer ist, Gehör schenken wird.

Umschau.

Freisinnige Frühlingshoffnungen.

In, verschiedenen Blättern der Freifinigen VolkSpattei finden wir eine Betrachtung über die politische Lage mit folgenden Sätzen: Augenblicklich herrscht der Eindruck vor, al» ob eS der Regierung vor ihren guten Freunden anfange, etwa» unheimlich zu werden, und al» ob fis bis einschließlich der Freifinnigen mehr Fühlung nach links hin zu nehmen suche. Auf der einen Seite die Sozialdemokraten, auf der anderen Seite die künftigen Handelsvetträge machen der Regierung Sorge. Als Herr von Podbielski das Tischtuch mit den Bündlern für zerschnitten erklärte, war dies nicht feine eigene Eingebung des Augenblicks, sondern nur ein Wiederhall auS Minifteralkonferenzen. Es soll uns nicht wundernehmen, wenn demnächst ein scharfes Reskript der Minister erscheint, welches nicht nur jede Unterstützung der Bündlet feiten» der politischen Beamten unmöglich macht, sondern den Landräten überhaupt untersagt, die Wahlen zu beeinflußen." In derartigen Hoffnungen schwelgt der biedere Freisinn fast in jedem Frühjahr. Daß aber diesmal der Linken nicht nur bis in die tteifinnnigen Reihen hinein, sondern auch bi» zu den Sozialdemokraten die Wiederkehr der schönen Capmvischen Zeiten be­sonder« nahe zu fein dünkt, ist nicht so unbe­greiflich. ______________

Das Vorgehen gegen Venezuela.

Dem Reichstage wird noch ein Nachtrags- etixt wegen der Expedition gegen Venezuela zu­gehen. Die Höhe dieses Nachtragsetats läßt sich natürlich erst nach Beendigung der Blockade feststellen. Was die venezolanische Frage an

Buche ein und hatte nun da» letzte treue Herz verloren."

»Aber Sie besaßen ein Kind, eine Tochter."

»Die besaß ich längst nicht mehr, denn ich hatte fie aufgegeben, um ihrer Zukunft willen."

»Sie konnten doch schreiben und waS von fich hören lassen. Es war Ihnen freigestellt, wenn ich recht berichtet bin."

Jawohl! Allein, wozu hätte eS denn ge­fruchtet? Ich mochte mich nicht wie ein Blei­gewicht an die Trudel hängen und Frau von Meinau hatte mir daS Besprechen abgenommen, dem Kinde fern zu bleiben. Wenn ich hier in die Nähe kam, hötte ich, eS ginge dem Mädel gut und sie werde ordentlich versorgt und er­zogen. Deshalb mochte ich mich nicht an fie herandrängen und die allen Geschichten von neuem aufrühren. Damit wäre ihr nichts Gute» geschehen."

»Sie wiffen doch, daß fie den Förster Olsch- mann geheiratet hat?"

»Ja. Ich wanderte gerade an ihrem Hoch­zeitstage hier durch."

»Und wollen Sie denn überhaupt nicht im Forstbaus vorsprechen?"

Nein, denn ich wäre da ebenfalls ein un­willkommener Gast. Sie Gertrud hat mich gewiß längst vergessen und ich paffe auch nicht mehr in ihre gänzlich veründetten Verhältnisse. Hätte mich wohl Ihne« gegenüber gar nicht nennen sollen. Aber nun ist'S einmal ge­schehen, weil mich die alten Erinnerungen über- wälligt haben. Alle» bleibt unter unk nicht wahr?"

»Natürlich, wenn Sie er verlangen. Aber wie steht's denn nun so? Haben Sw fich selb­ständig gemacht?"

Nein. ES ist mir nicht gelungen, was vor mich zu bringen. Die kleinen Ersparnisse gingen immer wieder d'rauf, weil mich mein unstäter Sinn von Ott zu Ort trieb. Ja, wenn ich ein paar tausend Mark in der Hand hätte, dann ließe fich schon was unternehme« und ich würde so ein Geschäft Wohl in die Höhe bringen."

Daß Sie es könnten, glaub' ich auch. Unser Schulmeister Gott hab' ihn selig! meinte damals, als er den Aschenbecher kaufte:Der Springer hat Talent und ist ein Künstler in seinem Fach. Der bringt'» noch zu WaS." Ja, und er war immer ein heller Kopf der Steudel."

»Um e» zu was zu bringen, müßte ich von keinem anderen abhängen, sondern im Stande sein, mir selbst eine Werkstätte und einen Laden einzurichten. Aber da» kostet Geld und daran fehlt'« eben."

Wissen Sie denn niemand, der Ihnen da» Nötige vorstreckt?"

Springer lachte laut «nd bitter auf. »So einem armen Teufel wie mit? Nein, da wüßte ich niemand. Die Leute riskieren keinen Groschen, wenn er ihnen nicht fichergestelll wird."

»Aber die guten Freunde"

»Ich habe keine. Uebrigen« machen fich die zu allererst auS dem Staub, wenn die Freund­schaft den Geldbeutel in Gefahr bringt'

»Es gibt doch auch Menschen, die nicht so eigensüchtig denken."

»Haben Eie solche gefunden? Ich nicht. Und wer ist Ihnen denn zu Hilfe gekommen?

»Mir? - Ja--'

»Keiner, nachdem Sie selbst zugegeben, daß e» mit ihrem Geschäft bergab ging."

»Nun, sehe« Sie"

fich betrifft, so sollen die Verhandlungen nun­mehr einen so günstigen Verlauf genommen haben, daß die Unterzeichnung der Protokolls spätestens bis Montag zu erwarten sei, so daß die Frage der Vorrechtsforderungen alsdann dem Haager Schiedsgericht unterbreitet werde« könnte. Nach den Washingtoner Verein- barungen wird seitens Venezuelas eine sofortige Zahlung von 110 000 Mk. an alle drei Blockade» Mächte erfolgen. Deutschland erhält alsdann weitere DorzugSzahlungen, die als Forderungen erster Klasse anerkannt wurden. Deutschland» Gesamtforderung beträgt 340,000 Dollar» die in 5 Raten 4 68 000 Dollars, wovon die erste Rate innerhalb 14 Tagen zu entrichten ist, gezahlt werden sollen. Wenn wir das Geld nur erst hätten. WaS die Pünlllichkeit Vene­zuela« in Bezug auf Ratenabzahlungen betrifft, so hegen wir, offen gestanden, keine besonder» hohen Erwattungen. Die Hauptsache ist und bleibt aber, daß wir trotz aller Ränkefpinnereien und Quertreibereien die venezolanische Frage zu lösen vermochten, ohne in unsere freund­schaftliche Beziehungen zu den Vereinigte« Staaten von Nordamerika ein Loch zu stoßen. Und da» ist erfreulicherweise gelungen.

Prinzessin Luise von ToSkana.

Der Prinzessin von ToSkana ist in der Heil» anstatt bei Nyon am Genfer See der Verkehr mit de- Außenwelt, angeblich auf Wunsch ihrer Angehörigen in Salzburg, wahrscheinlicher aber auf ihren eigenen Wunsch, vollkommen abge­schnitten worden. Für ihre Person genießt die Prinzessin volle Bewegungkfteiheft, erhält aber weder Briefe und Telegramme, die an sie ge­richtet werden, «och werden Nachrichten van ihrer Hand an ihre Adressen befördett. (?) So soll die Prinzessin z. B. keine Kenntnis von der Anwesenheit GironS erhalten und weiß angeblich" nichts davon, daß dieser vergeben» Einlaß in dieMaieriä" gefordert hatte. Ebenso wenig erhalten Fremde irgend welche Auskunft über daS Befinden der Prinzessin. Natürlich wird der Hof in Salzburg von dem Ergehe« der Prinzessin fortgesetzt auf dem Laufenden erhalten. Es verlautet auch, daß der Prinzessin reichliche Geldmittel zur Verfügung stehen und daß ihr in bet Anstatt des Dr. Martin die denkbar beste Pflege zuteil wird. Wahrschein­lich wird die Prinzessin in der Anstalt ihre Niederkunft abwatten und dann, falls Giro« durch diese Rechnung keinen Strich macht, dauernden Aufenthalt aus einen ihr von der großherzoglich toskanischen Familie zur Ver­fügung gestellten Fürstenfitz nehmen. Kron­prinz Friedrich August von Sachsen hat an dem Tage, der ihm die Ehescheidung brachte, seit seinem Jagdunfall zum ersten Male wieder die Reitbahn besucht. Der endliche Vollzug der

»Pah! Landläufige Redensarten, gedankenlos hergeplappett. Ein Mann der seine fünf Sinne beisammen hat, müßte solche Dummheiten gar nicht sagen. Die guten Freunde! Pah! Wer fich nicht selbst helfen kann, nun, der geht ein­fach zu Grunde entweder langsam, wenn et geduldig genug ist, eS abzuwarten, oder schnell, wenn e» ihm besser gefällt, die Rechnung jäh abzuschließen. Sie werden wohl zu den elfteren gehören und hübsch ruhig fortmachen, bis Ihnen kein Faß Bier, kein Sack Mehl, kein Laib Brot mehr übrig bleibt mich findet man vielleicht eines Tage« im Freien ober in einem Schuppen tobt. Kümmern wird fich um un» beide Keiner."

»Herr Gott, immer noch so schlimme Redenr­atten !"

»Warum soll ich denn besser werden, wen« sonst nichts besser wird?"

lieber so wa» mag ich nicht reden. Katt! Bist Du endlich da? Schnell Schinken, Buck und Butter her!"

»Lassen Sie nnr, Herr Niederhofer."

»Nein, nein, einen alten Bekannten werde ich doch betonten dürfen l Unfeteinem tut*» auch wohl, fich einmal auszusprechen. Die Freude können Sie mir schon gönnen. So! Angegriffen! Was habe« Sie denn jetzt eigentlich vor?"

Gar nichts Besonderes. Ich gehe eben weiter, wohin mich der Zufall führt und suche mir wieder Arbeit. Werde aber nun wirklich sott müssen."

»Da oben steht ein nette» Zimmer leer. Schlafen Sie doch hier. Ich rechne Ihnen nicht» an für daS Nachtquattier."

(Fottsetzung folgt.)