mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: JNuftrirtes Sonntagsblatt.
JH 34
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. («xcl. Bestellgeld).
Marburg
^nsertionsgebühr: die gespaüene Zelle oder deren Raum 10 Pfg. Mittwoch, 4. Februar 1903.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage». Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckers Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
38. Jahrg.
Sozialdemokratie und Bauernstand.
Seit Jahren schon sind die „besten* Köpfe der Sozialdemokratie bemüht, ein agrarisches Agitationsprogramm zu schaffen, um dadurch den bis jetzt noch immer vergebens versuchten „Zug auf die Dörfer* ßu ermöglichen und die ländlichen Kleinbesitzer in Masten für die rote Fahne ««zufangen. Schon vor länger als zehn . Jahre», uuf 3>em Parteitage zu Halle, wurde über den geringen Erfolg der sozialdemokratischen Landagitation geklagt, und namentlich Bebel rief nach „praktischen* Vorschlägen. Auf dem nächstjährigen Parteitage zu Erfurt wurde ein derartiger praktischer Vorschlag gemacht. Die pfälzischen „Genoffen* beantragten einen Auftrag an die Reichstagsfraktion, die Verstaatlichung des Getreidehandels zu betreiben. Dieser Antrag fand die Genehmigung des Parteitages nicht, weil die Befürchtung ausgesprochen worden war, die Verstaatlichung des Getreidehandels werde zur Verstaatlichung von Grund und Boden führen.
Auf dem Berliner Parteitage 1892 tauchten die Klagen über die Erfolglosigkeit der Landagitation wieder auf. Unter anderem klagte — wir folgen im Nachstehenden einer Zusammenstellung der „Kölnischen Volkszeitung* — Bebel: „Seit zwei Jahren bemühen wir uns unausgesetzt, paffende Agitationsschriften für die Landwirtschaft zu bekommen. Wir haben eine Anzahl Schriftsteller gefunden, welche bereit waren, darüber zu schreiben, find aber nachher im Stiche gelassen worden, obwohl wir die beste Bezahlung in Ausficht stellten.* Im Laufe des Jahres scheinen sich die Aussichten etwas gebessert zu haben; denn der Bericht des Parteivorstandes auf dem Kölner Tag (1893) bemerkt: „Der angeblich antikollektivistische Bauern- fchädel des Landproletariers bietet gegen daS Eindringen der sozialdemokratischen Ideen ebensowenig Widerstand, als die humanitätsduseligen Phrasen sogenannter Arbeiterfreunde beim industriellen Lohnsklaven den siegreichen Einzug dieser Ideen verhindern können.* Und als Mittel hierzu empfahl Liebknecht: „Wir müssen eine andere Sprache lernen für das Landvolk; die städtische Sprache, unsere gewöhnliche Parteisprache wird von den Bauern gar nicht verstanden."
Auf dem Frankfurter Parteitag (1894) kamen dann Schönlank und v. Vollmar mit dem Anträge, ein „besonderes agrar-politisches Programm" aufzustellen. Während Schönlank in seiner Begründung die Angst vor den „nägelbeschlagenen Schuhen der Bauern und Bauernsöhne" deutlich durchblicken ließ, gab Vollmar ohne weiteres zu: „Die Sozialdemokratie ist als eine Jndustriearbeiterbewegung
45 (Nachdruck verboten.)
Schloß Schönfeld.
Roman von B. Corontz.
(Fortsetzung.)
Die Rektorin kam oft. Ihr gutmütiges Gesicht war blässer und schmäler geworden. Sie ging auch etwas gebeugter als sonst, gleichsam als drücke eine schwere Bürde ihre Schultern, grüßte aber den Sohn und die Schwiegertochter doch immer mit mildem, freundlichem Lächeln und sprach nie von den Tränen, welche sie heimlich vergoß.
Ihr war ein hartes Kreuz auferlegt, denn Olschmann litt unter seinem eigenen Starrsinn und wurde von Tag zu Tag herber und mißgestimmter. Schmerz, Sehnsucht und Groll stritten ihm in der Seele. Er hielt viel zu fest an seinen Anschauungen, um sie aufgeben zu können und hatte mit Kurt doch seines Alters Freude und Hoffnung verloren.
Da bekam Magdalena manches herbe Wort zu hören und weinte still darüber, weniger, weil sie sich gekränkt fühlte, als weil sie daraus die innere Unzufriedenheit des Gatten erkannte und doch, trotz ihres ehrlichen Willens, zu machtlos war, zwei ihrem Herzen teure Menschen wieder zusammenzuführen.
Fern lag eSihr, Gertrud für diesen Kummer verantwortlich zu machen. Sie war der jungen Frau wirklich mütterlich gesinnt, und auch diese tat, waL sie ihr nur an den Augen abzusehen vermochte.
Einen Punkt gab es allerdings, über den sich die Beiden nie verständigten. Gar ost bat Magdalena: „Komm ins Rektorhaus, Kind. Ich
ins Leben getreten . . . ." Er forderte dann eine besondere Agitation für das Landvolk: „Wenn der Bauer merkt, daß man um jeden Preis etwas von ihm haben will, dann wird er ungeheuer dickköpfig." Aber weiter ging Vollmar auf das Agrar-Programm auch nicht ein. Als er fich auf den sozialistischen Kongreß von Nantes und eine Billigung von Engels berief, erklärte dieser unterm 12. November 1894 im „Vorwärts": „Die Entwickelung deS Kapitalismus vernichtet unrettbar das bäuerliche Grundeigentum. Unsere Partei ist sich vollständig klar darüber, aber sie hat durchaus feinen Anlaß, diesen Prozeß durch eigenes Eingreifen zu beschleunigen. Gegen richtig gewählte Maßregeln, die den Kleinbauern den unvermeidlichen Untergang weniger schmerzhaft machen sollen, läßt sich also prinzipiell nichts einwenden ; geht man weiter, will man den Kleinbauer permanent erhalten, so erstrebt man nach meiner Ansicht ökonomisch Unmögliches, opfert das Prinzip, wird reattionär!"
Die große Agrardebatte dieses Parteitages zeige offen die Verlegenheit der Sozialdemokratie gegenüber der Landwirtschaft; der Antrag Schönlank-Vollmar wurde mit großer Mehrheit (gegen 30 Stimmen) angenommen. Der Breslauer Parteitag (1895) gestaltete sich zu einem wahren Tohuwabohu in der Agrarfrage; das Programm zu dieser lag vor, aber es sand sich niemand, der es annahm. Nichts weniger als 14 Anträge wurden zu demselben gestellt, und fast alle gingen auf Ablehnung des Agrarprogramms, das „eine Verschleierung des sozialdemokratischen Prinzips" und „politische Charlanterei" sei. Schippel betonte offen: „Wir find eine Partei der besitzlosen Arbeiter. Wir wollen auch den Kleinbesitzer gewinnen, jedoch nur, indem wir ihn überzeugen, daß er a l s Besitzender keine Zukunft hat, sondern daß seine Zukunft die des Proletariats ist." So wenig Bebel sich sonst mit Schippel einverstanden erklärte, so stimmte er ihm doch darin bei: „Wir können dem Kleinbauern nicht seine Konservierung versprechen. Das würde nicht nur unserer ganzen Parteitätigkeit, sondern auch unserem Programm widersprechen."
Der Parteigelehrte Kautskh zerpflückte das Programm noch mehr, er führte aus: „Das Agrarprogramm verlangt, daß wir dem Bauern auf dem Lande das gewähren, was wir dem Industriearbeiter in der Stadt nicht gewähren: die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz. Das können wir nicht. Und wenn wir es könnten, würden wir das Gegenteil dessen erreichen, was wir durch den Arbeiterschutz bezwecken. Denn der Bauer fristet heute seine Existenz nur noch dadurch, daß er Weib und Kind aufs äußerste schindet, ihnen die Mittel raubt, sich zu bilden ur.d sie körperlich herab
kenne ja den Vater und weiß, wie gut er trotz seiner Rauhheit ist. Ich führe Dich zu ihm. Kurt braucht davon nichts zu wissen. Du mußt Dich auch nicht gleich abschrecken lassen von dem ersten unfreundlichen Wort. Einem alten Mann kann man ja was nachsehen. Wenn Du ihm recht lieb und kindlich entgegenkommst, gibt er seinen Widerstand gewiß auf. Glaub es mir."
„Nein, Mutter. Alles andere wollte ich Dir zu Liebe tun, aber das ist unmöglich," erwiderte die Försterin. „Sei mir deshalb nicht böse. Ich kann nicht vergessen, daß er mich um meiner niederen Abkunft willen zurückgestoßen hat und tue den ersten Schritt nicht. Das käme mir vor, als würde ich meine Eltern verleugnen und es gut heißen, daß man mit Verachtung von ihnen spricht. Wollte ich mich auch überwinden, so vermöchte ich es doch nicht. Ein solcher Versöhnungsversuch könnte die Kluft zwischen mir und Rektor Olschmann höchstens noch weiter aufreißen."
Seufzend gab dann Magdalene ihr Zureden auf und betete nach wie vor mit gläubigem, demütigem, aber immer hoffnungsärmer werdendem Herzen, Gott möge Rat und Hilfe senden.
Fräulein von Sterneck ging in diesen rauhen Jahreszeiten selten aus, deshÄb wurde sie fast täglich von Gertrud ausgesucht. Die junge Frau wußte es aber stets so einzurichten, daß Kurt sie zu Hause traf, wenn er den Erfordernissen des Berufes nachgekommen war. Sie würde es sich nie verziehen haben, ihn warten zu lassen.
Da geschah es, daß der Förster eines Tages in das nächste Dorf mußte, um den dortigen Amtmann zu sprechen, ihn jedoch nicht vorfand. Um nun nicht unverrichteter Sache zurückzu-
drückt. Die Aufrechterhaltung des Kleinbetriebes in der Landwirtschaft ist daS beste Mittel, um die Bevölkerung zu degenerieren; deshalb haben wir gar keinen Grund, diese elenden Existenzen zu fristen." Liebknecht stimmte zu mit den Worten: „Wir wollen nur den Bauern die Existenz «Leichtern, sie ihnen nicht sichern als Besitzer."
Die „Affenliebe des Bauern zum Privateigentum" machte den Sozialdemokraten doch Sorge, so daß Schönlank in seinem Schlußworte sagen müße: „Wir werden praktische Agrarpolitik treiben oder wir werden fcheitern." Er stellte auch den Umschwung in der Stimmung seit dem Vorjahre fest. Mit 158 gegen 63 Stimmen wurde das Agrar- programm verworfen und ein Antrag Kautskh angenommen: „Der von der Agrarkommisfion vorgelegte Entwurf eines Agrarprogramms ist zu verwerfen. Denn dieses Programm stellt der Bauernschaft die Hebung ihrer Lage, also die Stärkung ihres Privateigentums in Aussicht; es erklärt daS Interesse der Landeskultur in der heutigen Gesellschaftsordnung für ein Interesse des Proletariates, und doch ist das Interesse der Industrie unter der Herrschaft des Privateigentums an den Produktionsmitteln ein Landeskultur, ebenso wie das Interesse der Interesse der Besitzer der Produktionsmitteln der Ausbeuter des Proletariats."
Gleichzeitig wurde 1895 beschlossen» eine „Sammlung agrarpolitischer Schriften" zu veröffentlichen; seitdem sind 71/» Jahre verflossen, und das erste Heft steht noch aus. Kein „Genosse* und kein Parteitag mehr hat sich seitdem die Finger an der Agrarfrage verbrannt. Nun aber tritt „Genosse" Dr. David auf und proklamiert den Grundsatz, Bauern und Arbeiter seien aufeinander angewiesen, zwischen ihnen bestehe eine unerschütterliche Jnteressensolidarität. Diesem Grundsätze aber arbeitet, wie aus den vorstehenden Kundgebungen ersichtlich ist, die Sozialdemokratie entgegen. Die Bauern werden also über die ihnen feindliche Gesinnung der Sozialdemokratie nicht im Zweifel sein können.
Umschau.
Aenderung des preußischen Wahl- reglementö.
Zur Begründung der Forderung einer Neu- einteilung der preußischen Wahlkreise pflegt auch auf Schwierigkeiten hingewiesen zu werden, welche die Durchführung der Wahlhandlung in den besonders volksreichen Wahlkreisen infolge der großen Zahl von Wahlmännern bietet. Zur Verstärkung dieses Arguments wird dann wohl auch die von den Sozialdemokraten bekundete
kehren, wollte er die beabsichtigte Unterredung auf eine spätere Stunde verschieben und trat in die Schänke „Zum weißen Roß*.
Dort ging es lustig her. Martin Oertel saß mit feinen Freunden an dem mittleren Tisch der Gaststube und bestellte in prahlerischer Weise das Beste, was Küche und Keller zu geben hätten.
Er stand freilich hoch in der Kreide bei dem Wirt, der kreditierte aber dessen ungeachtet, denn bis jetzt hatte der reiche Schneidemüller trotz alles Scheltens und Tobens immer jeden Heller und Pfennig bezahlt. Deshalb konnte man seinem Sohn und baldigen Erben schon die Zeche vorstrecken.
„Guten Abend zusammen!" sagte Kurt, in daS überheizte Zimmer tretend.
„Guten Abend, Herr Förster!" rief Martin, dessen Gesicht schon eine blaurote Färbung zeigte. „Hier ist noch Platz für Sie. He, Kellner! Schnell einen Stuhl und ein Gedeck her!"
„Danke! Ich bleibe nicht lange und will mich dort ans Fenster setzen!"
„Was? Das wäre ja eine Beleidigung. Wenn ich Sie einlade, können Sie'S doch annehmen."
„Ich habe keine Zeit, mich lange aufzuhalten und gab den Leuten des Amtmanns Auftrag, mich gleich zu benachrichtigen, wenn er heim- kommt."
„Herrje, das wird wohl noch so'n Weilchen dauern. Er ist zu seiner Tochter aufs Gut gefahren und beeilt sich jedenfalls nicht. Wo der Alte einmal fitzt, da fitzt er. Also —'
„ES lohnt ja kaum die Mühe des Zusammenrückens."
Absicht ins Feld geführt, durch Ausnutzung der in den gegebenen Wahlbestimmungen sich darbietenden Mittel zur Verzögerung der Wahlhandlung deren Durchführung in besonder- starken Wahlversammlungen zu verhindern, um so die Unhaltbarkeit des preußischen Wahlrechts zu demonstrieren. Demgegenüber wird man vertrauen dürfen, daß die Staatsregierung im Wege deS ihr zustehenden Vollzugsrechts die nötigen Vorkehrungen treffen wird, um die Durchführung des Wahlaktes auch in besonders zahlreichen Wahlkörperschaften sicher zu stellen. Es handelt sich dabei vornehmlich um die Aenderung des von dem StaatSministeriumS erlassenen Wahlreglements. Die zur Erreichung des Zweckes der Sicherung des Wahlaktes erforderlichen Abänderungen de- geltenden Wahlreglements durften voraussichtlich auch schon dem Staatsministerium vorgeschlagen fein und demzufolge feiner Prüfung und Beschlußfassung unterliegen.
Die sächsischen Ehewirren.
Die Gerüchte über einen bevorstehenden Verzicht des Kronprinzen Friedrich August vo« Sachsen auf die Thronfolge und auf fein militärisches Kommando werden von dem „Leipz. Tagebl." erneut aus Grund authentischer Informationen als erfunden bezeichnet. — Die ehemalige Kronprinzessin von Sachsen soll, wie in Mentone gerüchtweise verlautet, eine Reift nach Salzburg zu ihrem Vater, dem Großherzog von Toskana, planen, ihren Giron jedoch derweilen in Mentone zurücklaffen wollen. Sehr wahrscheinlich klingt daS Gerücht gerade nicht, da der Großherzog feine Meinung über die Angelegenheit seiner Tochter ja schon vor deren Flucht aus Salzburg klar und bündig zu erkennen gegeben hat. — König Georg von Sachsen und die Königin Witwe Carola haben ihre Absicht, in Mentone einige Wochen Aufenthalt zu nehmen infolge der Vorfälle gelegentlich der Anwesenheit GironS und der Prinzessin Louise daselbst aufgegeben und sich entschlossen, in Canne- ober Abazzia eine Erholungskur zu gebrauchen. — Im Befinden des an Unterleibstyphus erkrankten Prinzen Friedrich Christian ist zwar keine Verschlimmerung eingetreten, doch ist sei« Zustand nach wie vor sehr ernst.
Die marokkanischen Wirren.
Wenn die marokkanischen Kriegsberichterstatter in den Falten ihrer Toga auch nicht Krieg und Frieden Bereit halten, so stellen sie doch Siege und Niederlage vollständig nach Wunsch zur Verfügung und der geneigte Leser hat die Wahl nach Gefallen daS eine oder da- andere als bare Münze hinzunehmen. Die im Laufe deS gestrigen Vormittags eingetroffenen Nachrichten wußten alle mit genauer Angabe
„Na, unsere Stühle find nicht angenagelt und der Tisch ist so groß, daß man darauf tanzen könnte. Wenn es Ihnen nicht paßt, ein GlaS mit uns zu leeren, denn ist das waS Anderes."
„Ich wüßte nicht, warum mir daS nicht paffen sollte," sagte Olschmann, der keine Lust empfand, Streit anzufangen.
„So ist's recht! Donnerwetter, Veit, einen Stuhl und ein Glas! Wie oft soll ich'S denn noch verlangen? Vorwärts, oder ich mache Dir flinke Seine und ziehe Deine lange Ohren noch mehr in die Länge!"
Der Bedrohte beeilte fich, dem Befehl zu gehorchen.
Oertel goß ein.
„Die Frau Försterin soll leben!"
Kurt tat dankend Bescheid, erhob dann abermals das neugefüllte Glas und sagte höflich:
„Auf das Wohl Ihrer Frau Schwester!"
„Hm, ja! — Die kann den freundlichen Wunsch gebrauchen."
„Sie ist doch nicht etwa leidend?"
„Wie man's nimmt. Die Käthe war immer ein störrischer Kopf und ärgert sich über die Fliege an der Wand. Zum Beispiel kann fie es nicht vertragen, daß mein Herr Schwager so viele Besuche bei Fräulein v. Sterneck macht."
„Warum denn nicht?"
„Ja — warum? — Muß doch ihre Gründe haben."
Martin lachte hämisch und sah feine Freunde an, die ebenfalls spöttisch den Mund verzogen. Der eine räusperte fich laut und der andere summte: „Die Eifersucht ist eine Plage —'
(Fortsetzung solgtJ