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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Jllrrstrirtes Sonntagsblatt.

33

PierteljHh.llcher Bezugspreis: bei der Expedition 2 SDK., bei allen Postämtern 2,26 SDK. (excl. Bestellgeld).

£ /*zsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Dienstag, 3. Februar 1903.

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage«. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Nniversitäts - Buchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

Bauernbetrug."

In zwei langen Leitartikeln versuchte jüngst derVorwärts"' sowie andere Blätter, die ihre einer Korrespondenz entnommenen Artikel sogar als Originalartikel zu sig­nieren keinen Anstand nahmen, gestützt auf falsch zitierte Zahlen eines über die Badische Landwirt­schaft von Dr. Hecht kürzlich veröffentlichtenBuches, wieder einmal den Nachweis: daß der deutsche Bauernstand nicht nur kein, sondern ein gegen- tttligetz Interesse an Getreidezöllen habe, daß er also durch dieangeblich zu seinen Gunsten" betriebene Zollagitation geradezu betrogen werde. Die liberale Presse folgte natürlich sehr schnell, ganz ohne Erröten, desVorwärts" Spuren. DaS Hauptstück aus der Beweisführung lautete:

Unter der landwirtschaftlichen Bevölkerung deS badischen Landes haben an Getreidezöllen

kein Interesse (weil den Bedarf an Getreide felbft deckend)

ein geringes Interesse (da der Ver­kauf von Getreide unter 20 Ztr. bleibt)

etn mäßiges Interesse (da der Ver­kauf 20100 Ztr. beträgt)

ein erhebliches Interesse (da der Ver­kauf 100 Ztr. übersteigt)

ein gegenteiliges Interesse (weil sie keine oder nicht genügend Brod- frucht bauen)

r

14,6 Proz.

7,9 ,

6,2

0,6 ,

70,7

Es handelt sich wohlgemerkt in diesen Zahlen bloß um die bäuerliche Bevölkerung des Landes, während die in Industrie und Handel tätige, die natürlich erst recht kein Jnteresie an Ge­treidezöllen hat, sowie auch alle übrigen Berufs­schichten in die Untersuchung nicht mit einge- fchlossen find."

Diese Beweisführung wäre selbst dann nicht schlüssig, wenn die zu Grunde gelegten Zahlen richtig wären. Der deutsche Zolltarif wird nicht für das Badische Land allein gemacht, und er enthält nicht blos Getreidezölle, sondern auch Zölle für die anderen landwirtschaftlichen Produkte. Wollte man aus Rücksicht auf Getreide nicht bauende Gegenden des Reiches die Getreidezölle abschaffen, dann müßte man logischerweise mit Rücksicht auf Vieh kaufende Gegenden die Viehzölle kassieren und ebenso mit Rücksicht auf die weit überwiegende Mehr­zahl der Bier trinkenden und Taback rauchen­den, aber Hopfen und Tabak nicht anpflanzenden Bauern auch die Hopfen- und Tabakzölle streichen. Der ganze landwirtschaftliche Zolltarif dürfte also blos eine leere Seite aufweisen, wie es die Sozialdemokratie ja allerdings grundsätzlich will. Das berechtigt sie aber nicht, in der eingangs geschilderten Weise zu argumentieren, denn das logische Funda­ment dieser Argumentation ist: weil die badischen Bauern (angeblich) kein Getreide ver­kaufen können, darum sei ihnen der Eetreide- zvll nichts nütze. Der korrekte Rückschluß aus

44 (Nachdruck verboten.)

Schloß Schönfeld.

Roman von B. C o r o n Y.

(Fortsetzung.)

>®ie Kinder, die Kinder wollen mich unter die Erde bringen. Dafür habe ich nun geschafft und gearbeitet ! Aber es soll anders kommen, ganz anders wie sie meinen. Mein Vermögen"

Sie find ja Herr darüber. Gegenwärtig muß ich jedoch vor jeder erneuten Aufregung warnen."

Ja, ja, mir ist's ohnedem schon wieder, als ob ein ganzer Fels auf meiner Brust läge. Luft! Luft!

Der Arzt stieß das Fenster auf, hob den Kranken empor und flößte ihm einige Tropfen ein.

Nur ruhig! So. Suchen Sie ein wenig zu schlafen. Ich sende die Wärterin so­fort her."

Eine Stunde später nahm Schwester Therese ihren Platz an dem Krankenbett ein. Aber ihre Gegenwart wirkte nicht im gewünschten Grad beruhigend auf Oertel. Es kam ihm unheimlich vor, daß sie in einem Gebetbuch blätternd neben ihm faß.

Er warf sich ungeduldig hin und her und murmelte endlich:Legen Sie doch das Buch weg. Die ewige Beterei stört mich. Das ist ja, wie wenn einer die Todtenwache hielte."

Das Wort des Herrn tut jedem Leidenden wohl," erwiderte sie.Soll ich Ihnen einige Seiten vorlesen?"

Nein. Vorläufig stehe ich noch mit beiden Füßen auf der Erde und bekümmere mich um Dinge, die mir näher liegen als der Himmel."

dieser Argumentation lautet doch: wenn fie] Getreide zu verkaufen hätten, wäre ihnen der Zoll nützlich. Ergo: Der Getreidezoll ist jedenfalls den Bauern in anderen Teilen des Reiches nützlich, wo bäuerliche Getreideverkäufe die Regel bilden, und für die badischen Bauern tritt an die Stelle des Getreidezollinteresses jedenfalls das Interesse am Zoll auf Vieh­produkte, Gemüse und Handelsgewächse. Die Sozialdemokratie und der in Zollfragen ihr verbündete Liberalismus sangen sich also in ihrer eigenen Argumentation.

So viel grundsätzlich. Im vorliegenden konkreten Fall tritt aber hizu, daß derVor­wärts" falsch zitiert hat. Nicht auf die land­wirtschaftlichen Familien Badens beziehen sich die vom Vorwärts angegebenen Prozentzahlen des Buches von Dr. Hecht, sondern auf sämt­liche Familien des Landes, also einschließlich der Industriellen, Gewerbetreibenden und städtischen Verbraucher. Die speziell landwirt­schaftlichen Betriebe Badens betragen 236,000 und von ihnen sind 196,000 gleich 83 Prozent am Getreidebau interessiert. Wir wiederholen: an der grundsätzlichen Beurteilung der Getreide­zollfrage für das ganze Deutsche Reich würde sich nichts ändern, auch wenn die Zahlen des Vorwärts richtig gewesen wären. Wir er­wähnen diese den Vorwärtslesern versetzte Täuschung nur zur Charakterisierung der dort beliebtenWissenschaftlichkeit". Und vielleicht errötet die den Vorwärtsspuren gefolgte liberale Presse nun doch ein klein wenig.

Eine Kritik wird sich aber auch der Der- fasser dieses Buches über die Badische Land­wirtschaft, Herr Dr. Hecht, gefallen lassen müssen. Wir fragen: welchen Sinn hat es wohl, die Zahl der badischen Getreidebauer in der von ihm beliebten Weise in Relation zu der gesamten Einwohnerschaft des Landes zu stellen? Das ist ungefähr so, als ob man die Frage des Interesses deS deutschen Volkes an den Eisenzöllen durch eine Tabelle beantworten wollte, in der die 215 Familien deutscher Hütten- und Hochofenbesitzer in Relation zu den insgesammt zwölf Millionen deutscher Familien gebracht werden! Solche Darstellungs- art ist mindestens mißverständlich.

(Deutsche Agrarkorrespondenz.)

Ilmfchau.

Zu den sächsischen Ehewirren.

Die ehemalige Kronprinzessin von Sachsen protestiert gegen die vom Kaiser Franz Joseph ausgesprochene Enthebung von dem Titel und dem Namen einer österreichischen Erzherzogin, während sie mit der von ihr selbst beantragten Aufgabe der Mitgliedschaft zur sächsischen Königsfamilie vollständig einverstanden ist. Die Berl. Morgenpost" teilt darüber Folgendes mit:

Schweigend schloß die Schwester die Stahl­klammern des frommen Buches. Sie mußte ja alles vermeiden, was den Patienten erregen konnte.

Als der Schneidemüller aufgestanden war, rollte sie. seinen Stuhl ans Fenster und legte dann einige Tannenscheite in den Ofen, denn der Sturm hatte schwarze Wolken mitgebracht und eine bitterkalte Temperatur.

Plötzlich hörte fie den Kranken rufen:

Dort steht er wieder! Was will der Mensch? Wer ist er? Das ist derselbe, der gestern schon so feindselig hierher starrte."

Die Pflegerin trat heran und erblickte einen kräftigen Mann mit graumeliertem Haar und Bart, der eine Ledertasche über der Schulter und einen Knotenstock in der Hand trug.

Ein wandernder Handwerker, wie es scheint," sagte fie.Vermutlich sucht er Arbeit."

Indem er dort an der Pappel lehnt und mich angafft? Mir ist es, als hätte ich den Menschen schon einmal irgendwo gesehen. Das müßte aber lang sehr lang her soin.--

Ich will wissen, wer er ist und was er fich hier herumzutreiben hat."

Schwester Therese ging selbst hinab, näherte sich dem Fremden und fragte freundlich:Sie sind wohl auf der Wanderschaft begriffen?"

Ja," erwiderte er kurz.

Wollen Sie nicht hereinkommen und Rast machen? Einen Teller warme Suppe könnte ich Ihnen verschaffen."

Danke. Ich bin kein Bettler."

Deshalb brauchen Sie doch ein gutgemeintes Anerbieten nicht zurückzuweisen."

Sie mögens wohl gut meinen, aber ich möchte lieber verhungern und verdursten, als

Dieser Protest ist aus einem unmittelbaren Anlaß erfolgt. Man verlangt jetzt in Mentone behördlich von der Prinzessin einen Heimatschein, bezw. Ausweispapiere über ihre Person. Diese besitzt die ehemalige Kronprinzessin von Sachsen nicht, denn, Wohl auf eine höhere Weisung hin, hat sich die österreichische Behörde geweigert, diese auszustellen, da Geburts- und Ehematrikel dem Archiv des Kaiserlichen Hauses einverleibt seien. Im Archiv weigerte man fich aber eben­falls, der ehemaligen Kronprinzessin einen Ausweis über ihre Heimat und Geburt auszu­stellen, um ihr den Uebertritt zum evangelischen Glauben und eine Verehelichung mit Giron zu erschweren. Die Kronprinzessin hat fich nun an ihren Vater mit der Frage gewandt: Ob fie wirklich seine eheliche Tochter sei? Und wenn dies der Fall wäre, mit welchem Recht man ihr den Namen derjenigen zu tragen ver­bieten könne, deffen leibliche Tochter fie sei und als dessen eheliches Kind sie in den Kirchen­büchern und Geburtsregistern eingetragen ist." Es komme ihr dies so vor, als wenn man Jemand zu einer Segelpartie auf dem Meere einlade und weit draußen im Wasser plötzlich sage:Nun wollen Sie gefl. aussteigen!" Ich verzichte", sagt sie weiter,auf Rang und Titel und habe nur die Absicht, die Rechte der ehelichen Tochter des Eroßherzogs von Toskana zu verteidigen. Wenn ich es bin, so dürfen mir die Papiere darüber nach dem in meiner Heimat geltenden Gesetz nicht verweigert werden. Man hat in dem ganzen Verfahren betont, immer streng nach dem Gesetz handeln zu wollen. Man soll dies beweisen, denn ein Gesetz, das die Frau au§ ihrem Heimats- und Geburtsland einfach aus Ehescheidungsgründen ausweist, fie heimatlos macht, giebt es nicht. Ich werde mein Recht nicht als die Frau des Kronvrinzen von Sachsen, sondern als die durch Aus­schließung zur Bürgerin erhobene ehelich e Tochter meines Paters suchen und erzwingen." Aus diesen Worten spricht die ganze dummdreiste Ueberhebung des Herrn Giron. Die Aushändigung der Ausweispapiere der Prinzessin dürften in jedem Fall kaum ver­weigert werden können. Man hätte überhaupt diese Weiterungen gar nicht machen sollen, denn je früher sie Frau Andre Giron wird, um so früher wird sie den Unterschied zwischen Ideal und nüchterner Wirklichkeit im Leben ermessen können.

Ansiedelungsbedingungen für die Buren.

Die Bedingungen für die Ansiedelung hol­ländischer Afrikaner (Buren) in Deutsch-Süd- westafrika werden amtlich bekanntgegeben. Den Buren wird das Recht zugestanden, eine nieder­deutsche reformierte Kirche zu gründen, der volle Freiheit gegeben wird, die holländische Sprache

in diesem Hause einen Bissen Brot oder einen Schluck Wasser annehmen."

Die Wärterin erschrak vor dem haßerfüllten Blick, der den am Fenster Sitzenden streifte, doch ehe sie weitere Fragen an den Fremden richten konnte, rückte er flüchtig den Hut und schritt rüstig auf der Landstraße vorwärts.

Schwester Therese kehrte zu Oertel zurück und sagte:Ein Wanderer, der seines Weges zieht. Sie dürfen nicht in jedem einen Feind vermuten."

Wer solche Erfahrungen an seinen eigenen Kindern macht, wie ich, der weiß schon, waS von der ganzen niederträchtigen Welt zu halten ist, ächzte der Schneidemüller.Herr Gott, ist das ein Elend! Aber sie sollen'S erfahren, daß ich der Herr bin und bleibe bis zum letzten Atemzug! Die find auf falschem Weg, wenn fie mich für einen Totkranken halten."

Er sprang empor und stieß heftig mit dem Stock auf den Boden, taumelte aber im nächsten Augenblick und mußte sich schwer auf seine Wärterin stützen, die ihn zu dem Ruhebett ge­leitete und vergebens durch sanften Zuspruch beruhigend auf ihn einzuwirken suchte.

14.

Eine wonnige Zeit hatte für Kurt und Ger­trud begonnen. Auf den Tannenzweigen lag glitzernder Schnee. Der Wind malte Eisblumen auf die Fensterscheiben und baute einen silbernen Wall um das Forsthaus. Doch je strenger er seine Herrschaft übte, desto traulicher war es im Innern des kleinen freundlichen Gebäudes, desto wärmer schlugen die jungen, liebenden Herzen aneinander.

in ihrem Gottesdienst und Konfirmandenunter­richt zu benutzen. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Kinder innerhalb des 10. bis 15. Lebens­jahres zwei Jahre lang in eine RegierungS- schule zu schicken und während dieser Zeit .in der Reqiecungspension unterzubringen, die mit der Schule verbunden ist. In der Schule soll ausschließlich Deutsch unterrichtet und in der Pension Deutsch gesprochen werden. Auch der Religionsunterricht wird deutsch erteilt, jedoch steht e8 den Eltern frei, ihre Kinder daran teilnehmen zu lassen oder nicht. Der Unterricht ist kostenfrei. Private Schulen dürfen ein­gerichtet werden. Die Regierung wünscht zum Schluß, daß alle holländischen Afrikaner deutsche Reichsangehörige werden, so daß die Söhne ver­pflichtet wären, zu dienen.

DieGrenzsperren" im Lichte der Zahlen.

Soeben ist die deutsche Handelsstatistik für 1902 erschienen. Diezunehmende Wirkung der deutschen Grenzsperren und die dadurch be­sonders im vorigen Jahre bewirkteVerteuerung des Fleisches und des armen Manner" spiegelt fich höchst getreu im folgenden Zahlenbilde der amtlichen Statistik wieder. ES wurden nach Deutschland importiert:

A. Lebendes Vieh:

1900

Im Jahre 1901

1902

Kühe

70683

70959

117064 Stück

Stiere

6158

7221

10585

Ochsen

64947

64664

73208 ,

Jungvieh

58484

68146

96018 ,

Kälber

14137

21345

34641 ,

Schweine

68573

77257

70592 .

zusammen

282972

315592

402168 Stück

Also: gegen 1901 ein Plus von 77000 Stück 1902 , , 120000 ,

B. Fleisch: 1900 1901

Frisches Rind- und

Schweinefleisch 228000 313000

Zubereitetes Fleisch

und Speck 189000 220000

1902

327000 de

229000

zusammen 417000 533000 556000 de

Also auch hier eine steigende Einfuhr. Wer aber glauben würde, daß die Händlerpresse an­gesichts solcher Tatsachen aufhören werde, über einesteigende Erschwerung der Einfuhr durch Grenzsperren" zu lamentieren, der kennt die deutsche Händlerpresse schlecht.

DaS Vorgehen gegen Venezuela.

Zur Venezuelafrage wird aus Washington gemeldet, daß fich die Regierungen einiger Staaten, die Ansprüche gegen Venezuela haben, bemühen, eine Vereinigung zu Stande zu bringen, um zu verhindern, daß die verbündeten Mächte, richtiger die zu gemeinsamer Aktion zusammen-

Wenn der Förster nach vollbrachtem Tage­werk an der Seite des schönen, zärtlichen Weibes saß, da hätte er mit keinem König tauschen mögen. Schuf sie ihm doch das Paradies anf Erden und besaß jene Eigen­schaften, welche so selten vereint zu finden sind; lebhaften, fich leicht anpassenden Geist, Sinn und Verständnis für alles, was sonst nur Männer zu interessieren pflegt, und die schätzenswerten Tugenden einer echten, deutschen Hausfrau. Was sie tat, um ihm sein bescheidenes Heim behaglich zu machen, geschah mit anspruchs­loser Schlichtheit, wie etwas ganz Selbstver­ständliches; was sie sagte, zeugte von raschem Erfassen und gesundem Sinn. Fragen, Ant­worten und Gegenreden flössen stets voll Frische und Natürlichkeit über ihre Lippen, und wenn Kurt je einmal in die Lage kam, Gertrud be­lehren zu müssen, so gewährte ihm das ein köstliches Gefühl momentaner Ueberlegenheit

Einen bitteren Tropfen gab es freilich, des VaterS Unversöhnlichkeit. Aber wenn der alte Mann sich hartnäckig jedem Annäherungsversuch verschloß und des Segens nicht teilhaftig werden wollte, den Gertrud mit vollen Händen spendete, so bedauerte der Förster diese traurige Wendung der Verhältnisse wohl, fühlte fich jedoch in seinen eigenen Augen gerechtfertigt; denn ein ganzes Menschenleben ist lang und auch an den ehrfurchtsvollsten Sohn kann nicht die Verpflichtung herantreten, sein Glück dem Eigensinn und Vorurteil zu opfern. DaS Bewußtsein:Ich habe recht getan und eine gute Wahl getroffen," tröstete ihn über da» beklagenswerte Zerwürfnis.

(Fortsetzung folgt.)